shelta - such's tier aus: das Online-Tierheim von TASSO

Wie Tier und Mensch auf shelta zueinander finden

Ist Ihre Entscheidung einmal gefallen, ob Sie Hund, Katze, Kaninchen, Nager oder Vogel adoptieren möchten, ist alles Weitere ganz einfach:

Sie können Ihr Tier in Tierheimen und Tierschutzorganisationen im Umkreis suchen oder in ganz Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Aber auch Tiere aus ganz Europa werden von Tierschutzorganisationen im deutschsprachigen Raum über shelta vermittelt. (Foto: Clipdealer / Schubbel)

Wenn Sie eine genaue Vorstellung haben, welches Tier zu Ihnen passt, können Sie die Tierprofile nach Geschlecht, Alter, Größe und Rasse filtern. Auch besonders kinderliebe Tiere und solche, die mit anderen Tieren verträglich sind, Handicap- und Notfalltiere, temperamentvolle oder eher schüchternen Tiere sind selektierbar. 

Neben den Daten des Tieres und seinen Charaktereigenschaften können Sie auch seine persönliche Geschichte mit Foto abrufen.

Haben Sie ein Tier gefunden, für das Sie sich interessieren, können Sie direkt mit dem jeweiligen Tierheim oder der Tierschutzorganisation in Kontakt treten: entweder per Klick über das Kontaktformular oder Sie rufen einfach an. Die Kontaktdaten sind in jedem Tierprofil einsehbar.

Jedes Tierheim deckt einen Teil seiner Ausgaben für das jeweilige Tier (z. B. für Impfungen, Kastration) über eine Schutzgebühr. Diese zahlen Sie im Rahmen des Schutzvertrages direkt an das Tierheim.

Die Nutzung von shelta ist für alle Beteiligten kostenlos – wir finanzieren uns ausschließlich über die Spenden von Tierfreunden

(Foto Startseite Hund auf Fußmatte: Clipdealer / damedeeso)

Inlandsvermittlung

Auf shelta stellen wir Ihnen sowohl Inlands- als auch Auslandstiere zur Vermittlung vor.

Da shelta in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv ist, sind Tiere aus diesen Ländern unter „Tiere im Inland“ zusammengefasst. Entscheiden Sie jedoch selbst, in welchem Umkreis Sie Ihr Tier finden möchten.

Haben Sie ein Tier gefunden, das zu Ihnen und Ihren Lebensumständen passt, nehmen Sie im ersten Schritt Kontakt mit dem jeweiligen Tierheim oder der Tierschutzorganisation per Klick-Kontakt oder telefonisch auf.

Bitte schicken Sie shelta keine Anfragen zu bestimmten Tieren. Informationen zu den vorgestellten Tieren erhalten Sie ausschließlich bei den jeweiligen Tierheimen.

Ist das Tier noch zur Vermittlung frei, steht einem Kennenlernen in der Regel nichts im Wege. Verabreden Sie gleich mit dem Tierheim oder der Tierschutzorganisation einen Termin. Planen Sie ausreichend Zeit ein. Haben Sie bereits einen tierischen Gefährten in Ihrer Familie, klären Sie, wann und wie ein Kennenlernen der Tiere untereinander sinnvoll ist.

Haben Sie und Ihr Wunschtier sich persönlich kennengelernt und schlägt das Herz auf beiden Seiten höher, folgt in der Regel ein Beratungsgespräch mit den Mitarbeitern des Tierheims oder Tierschutzorganisation. Bitte haben Sie auch Verständnis für eventuelle Vorkontrollen. Die Mitarbeiter möchten sichergehen, dass ihre Lebensumstände zu den Bedürfnissen des Wunschtiers passen, um Enttäuschungen auf beiden Seiten vorzubeugen.

Sind sich Menschen und Tier einig, steht einer Adoption nichts mehr im Wege. Alle weiteren Schritte und Einzelheiten klären Sie direkt mit den Mitarbeitern des Tierheims bzw. der Tierschutzorganisation.

Wichtig: Ein persönliches Kennenlernen vor der Adoption ist nicht nur sinnvoll, sondern seitens der Tierheime und der Tierschutzorganisationen bei Inlandsvermittlungen auch meist verpflichtend. Sollten außergewöhnliche Gründe Ihrerseits ein Anreisen zum Kennenlernen unmöglich machen, sprechen Sie darüber mit den Mitarbeitern des Tierheims bzw. der Tierschutzorganisation – vielleicht finden Sie gemeinsam eine Lösung.
 

Auslandsvermittlung

Einige der Tierschutzorganisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vermitteln über shelta Tiere aus dem europäischen Ausland. Diese Tiere warten bereits in deutschen Tierheimen oder Tierschutzorganisationen auf ein neues Zuhause. Vermittelt werden aber auch Tiere, die sich beispielsweise noch in Spanien oder Rumänien in Pflege- oder Tötungsstationen befinden.

Haben Sie ein Tier gefunden, das zu Ihnen und Ihren Lebensumständen passt, nehmen Sie im ersten Schritt Kontakt mit dem jeweiligen Tierheim oder der Tierschutzorganisation per Klick-Kontakt oder telefonisch auf.

Bitte schicken Sie shelta keine Anfragen zu bestimmten Tieren. Informationen zu den vorgestellten Tieren erhalten Sie ausschließlich bei den jeweiligen Tierheimen.

Ist das Tier noch zur Vermittlung frei, folgt in der Regel ein Beratungsgespräch mit den Mitarbeitern des Tierheims oder der Tierschutzorganisation und eventuell eine Vorkontrolle. Haben Sie Verständnis dafür, dass man Sie auch kennenlernen möchte, um das Tier bestmöglich zu vermitteln und Enttäuschungen auf beiden Seiten vorzubeugen. Im nächsten Schritt klären Sie, wie Sie ein zueinander finden können.

Selbstverständlich ist es auch bei Tieradoptionen aus dem Ausland wünschenswert, wenn sich zukünftiger Halter und Tier vorab unverbindlich kennenlernen. Wir wissen aber, dass dies in vielen Fällen nicht möglich ist. Deshalb ist es hier besonders wichtig, vorab zu klären, ob Tier und Mensch zueinander passen.

Sind alle Details geklärt, und hat sich die Entscheidung, das Tier zu adoptieren gefestigt, tritt es seinen Weg nach Deutschland an. Hierfür stellen Flugpaten ihre Mithilfe zur Verfügung. Lassen Sie sich vom Tierschutzverein bestätigen, dass die Einfuhr unter Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften erfolgt. Am verabredeten Treffpunkt (z. B. am Flughafen oder einem anderen Ankunftsort) heißen Sie Ihr neues Familienmitglied willkommen.

Leider kann es passieren, das sich nach erfolgreicher Adoption für Sie herausstellt, dass Sie das Tier nicht behalten können, weil es beispielsweise trotz sensibler Annäherungsversuche absolut nicht mit Ihren Kindern oder anderen Haustieren verträglich ist. Klären Sie vorab mit den Mitarbeitern der Tierschutzorganisation die Verfahrensweise für diesen Fall. Seriöse Tierschutzorganisationen tragen die Verantwortung für die vermittelten Tiere: ganz egal, ob es nach einer Woche oder auch nach mehreren Jahren zu Problemen kommt.

Unvorhersehbare Reaktionen – vor allem in der Anfangszeit

Auslandstiere (meist Hunde) sind häufig sehr sozialverträglich mit Artgenossen und anderen Tieren. Ihren Lebensumständen entsprechend sind sie sehr anpassungsfähig und weisen eine äußerst ausgeprägte Sensibilität gegenüber Menschen auf.

Der Großteil der Erfahrungsberichte, die uns erreichen, sind durchweg positiv. In wenigen Fällen jedoch berichten uns die neuen Halter von Problemen.

Im Interesse aller Beteiligten und um Enttäuschungen zu vermeiden, werden im Folgenden Situationen vorgestellt, in die auch Sie geraten könnten. Die Mitarbeiter des Tierheims oder der Tierschutzorganisation geben Ihnen zur Vorbereitung darauf aber so viele Informationen wie möglich mit auf den Weg.

Eine besondere Zeit

Die Eingewöhnungszeit ist für alle Beteiligten eine besondere Zeit. Bieten Sie Ihrem neuen Familienmitglied viel Liebe, Geduld und Orientierungshilfe. Mit der Zeit fassen beide Seiten Vertrauen, und die Beziehung festigt sich.

Gut gesichert zum Spaziergang

Leinen Sie Ihren neuen Hausgenossen beim ersten Spaziergang gut und sicher an. Nur ein Halsband mit Flexileine ist riskant und gefährlich. Durch fallengelassene Flexileinen, die den Hund zu panischer Flucht veranlasst haben, sind schon Tiere ums Leben gekommen. Fällt eine robuste Leine aus der Hand, können Sie mit dem Fuß schnell halten und haben den Hund so wieder sicher im Griff. In einigen Ländern werden viele Hunde von Hundefängern mit Schlingen gefangen und sind daher im Halsbereich sehr sensibel. Auch um diesen empfindlichen Bereich zu schonen, empfehlen wir als Ergänzung zum Halsband, das die Kennmarke von TASSO tragen sollte, ein gut sitzendes Brustgeschirr. Für ängstliche und unsichere Hunde gibt es hier noch spezielle ausbruchssichere Sicherheitsgeschirre.

Entspannt stubenrein

Bei Tieren, die zuvor auf der Straße gelebt haben, ist Stubenunreinheit oft kein Problem, wenn ein eingezäunter Garten zur Verfügung steht, den das Tier gut erreichen kann. Sind nur Spaziergänge an der Leine möglich, kann es etwas länger dauern: Das Tier muss erst seine neue Umgebung kennenlernen, um sich entspannen und sicher lösen zu können. Bitte haben Sie Geduld. Sie beschleunigen die Stubenreinheit, wenn Sie zunächst in kurzen Abständen immer gleiche Wege gehen. Bleiben vor allem Sie entspannt und reagieren Sie keinesfalls mit Zorn –  das Tier hat noch nicht gelernt, wo es sich erleichtern darf und wo nicht. Regelmäßigkeit im Tagesablauf und ein vertrauensvolles Verhältnis zum Besitzer führen zum Ziel.

Überraschende Ängste

Da die Tiere auf unterschiedlichem Wege in den Tierschutz kommen, sind die persönlichen Geschichten in vielen Fällen nur unzureichend bekannt. Oft ist der Werdegang der Tiere von negativen Erlebnissen geprägt. So können beispielsweise dunkelgekleidete Männer auf der Straße, der Besen in der Ecke oder auch lebhafte Kinder Angst- oder Panikattacken auslösen. Geben Sie dem Tier die notwendige Zeit, um sich an seine neue Lebenssituation zu gewöhnen und Vertrauen zu Ihnen zu fassen. Als besonders wichtig hat sich eine souveräne Führung erwiesen.

Unser Rat: Unterstützen Sie den Aufbau Ihrer Führungsrolle mit dem Besuch einer Hundeschule. Gehen Sie es langsam an und überfordern Sie Ihren Hund nicht. Gönnen Sie ihm viel Kontakt mit Artgenossen, vieles kann der Hund sich abschauen und im Spiel lernen.

Alleine bleiben oder mitkommen

Auch kann es sein, dass ein Tier in einer völlig neuen Umgebung nicht allein sein möchte. Hunde aus dem Ausland sind den Kontakt mit Artgenossen gewöhnt, die in einer solchen Situation aber fehlen. Geben Sie Ihrem Hund ausreichend Zeit, sich einzuleben. Das Alleinbleiben muss langsam und behutsam trainiert werden: Zeigen Sie durch regelmäßiges kurzes Verlassen der Wohnung, dass Sie immer wiederkommen und kein Grund zur Sorge besteht –  ohne große Verabschiedungs- und  Begrüßungsszenarien. In den meisten Fällen führt das zum Erfolg. Vereinzelt gibt es Hunde, die unbedingt noch einen anderen Hund als Spielgefährten brauchen oder ihren Besitzer ständig begleiten möchten.