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Mischlingshund
4 Jahre , 2 Monate
Männlich
Notfall
Alter: 01.05.2022 Rasse: Mischling Größe: 58 cm Juli 2026 - Es gibt Dinge, die kann man einem Hund nehmen. Seine Freiheit, seine Familie, seine Sicherheit. Auch seinen Platz auf dieser Welt. Alles schrecklich genug. Aber einem Welpen nimmt man eigentlich nicht seine Kindheit. Eigentlich. Denis war noch fast ein Baby, als man ihn in dieses Hundelager brachte. Seitdem ist er dort. Er ist nicht erst später da gelandet. Er kennt kein anderes Leben. Kein Davor. Für ihn bestand die Welt schon immer aus Beton, Gittern und Warten. Was macht das mit einem Lebewesen? Wie entwickelt sich ein Hund, wenn jeder einzelne Tag seines Lebens gleich aussieht? Wenn er niemals erfahren hat, dass man täglich spazieren gehen kann und dass ein Mensch einfach bei ihm bleibt? Die Wahrheit ist: Wir wissen es nicht. Wir wissen nur, dass Denis die Menschen trotzdem nicht aufgegeben hat. Die Tierschützer beschreiben ihn zunächst als etwas schüchtern. Aber schon nach kurzer Zeit kommt seine Neugier zum Vorschein. Er sucht den Kontakt, genießt die Aufmerksamkeit und lässt sich problemlos anfassen. Er läuft gut an der Leine, obwohl niemand ihm je zeigen konnte, dass eine Leine nicht in einen Zwinger zurückführen muss. Und schauen Sie ihn nur an … er gibt den Menschen immer noch eine Chance. Dabei hat das Leben ihm selbst bisher keine gegeben. Und dann gibt es noch etwas, das man auf keinem Foto sehen kann. Denis hat Leishmaniose. Wahrscheinlich hat seine Mutter es an ihn weitergegeben. Im Moment geht es ihm gut. Er zeigt keine Symptome. Noch. Dieses kleine Wort ist so tückisch. Denn ohne regelmäßige Kontrollen, eine angepasste Ernährung und die notwendige Behandlung, sobald die Krankheit ausbricht, wird die Leishmaniose irgendwann gewinnen. Nicht heute, vielleicht auch nicht morgen. Aber sie wartet. Und es ist eine grausame Vorstellung: Da sitzt ein junger Hund, dessen Leben nie richtig beginnen durfte. Und gleichzeitig läuft längst eine Uhr, die niemand sehen kann. Manchmal frage ich mich, was schwerer wiegt. Dass Denis seine Kindheit verloren hat oder dass wir jetzt Gefahr laufen, ihm auch noch den Rest seines Lebens zu nehmen … Denis wird nie erfahren, wie sich eine Kindheit anfühlt. Das können wir nicht mehr ändern. Aber wir können verhindern, dass auch sein Erwachsenenleben nur aus Warten besteht. Mehr Zeit können wir ihm nicht schenken, aber ab jetzt ein echtes, wirkliches Leben. Juli 2023 - unser hübscher Denis ist ein Jungspund voller Energie und träumt noch immer von einem Zuhause voller Liebe und Abenteuer! Er ist gerade mal ein Jahr alt und sprüht vor jugendlichem Elan und Lebensfreude. Doch lasst euch nicht täuschen, sein bisheriges Leben im Canile war nicht gerade ein aufregendes Hundeabenteuer. Aber das ändert sich jetzt, denn Denis hat Großes vor - er will die Welt erkunden und ein Zuhause voller Spaß und Liebe finden! Gemeinsam mit seinen Geschwistern Darcyline, Damish und Denisse meistert er den tristen Alltag im Canile. Sie halten zusammen und vertreiben sich die Zeit mit freudigen Spielen und kreativen Entdeckungsreisen in ihrer kleinen Box. Doch in ihren Augen spiegelt sich der Wunsch nach einem aufregenden Zuhause wieder, das mit neuen Gerüchen, unbekannten Abenteuern und vor allem - mit liebenden Menschen gefüllt ist. Einige seiner Geschwister haben das große Los gezogen und bereits liebevolle Familien gefunden. Denis ist voller Optimismus und träumt von einem Leben, in dem er im Mittelpunkt steht und jeden Tag Aufmerksamkeit und viele Kuschelstunden bekommt. Denis hat bereits eine Menge durchgemacht und wurde positiv auf Leishmaniose getestet. Keine Sorge, derzeit benötigt er keine Therapie, da er symptomfrei ist. Wir stehen euch gerne zur Verfügung, um euch umfassend über diese Krankheit und eventuelle Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass Denis trotz seiner Diagnose ein erfülltes Leben führen kann. Mit seiner positiven Einstellung und seinem ansteckenden Charme wird er sicherlich die Herzen seiner zukünftigen Familie im Sturm erobern. Wenn ihr nach einem treuen und lebhaften Gefährten sucht, der euer Leben mit Freude und Liebe bereichert, dann ist Denis genau der Richtige! Er sehnt sich nach einer Familie, die ihn mit offenen Armen empfängt und ihm die Liebe schenkt, die er so sehr verdient. Hallo, ich bin Denis. Ein junger, hübscher Hund mit schwarzem Fell und einer schönen hellen Maske im Gesicht. Ich habe fünf Geschwister, Damish, Damek, Darcelyne, Denisse und Daffie. Was soll ich sagen. Wir hatten in unserem Leben bisher nicht so viel Glück. Seit ich denken kann, leben wir in einem Canile. Die Zustände hier sind wirklich nicht gut. Wir Hunde bekommen kaum Auslauf und wenn wir nicht aufpassen, vereinsamen wir hier. Aber ich bin ein junger Hund und habe noch ganz viel Hoffnung! Deswegen melde ich mich nun bei Euch! Damit ich auch endlich einmal Glück in meinem Leben habe und ein neues und endgültiges Zuhause finde. Ganz nach meinen Vorstellungen. Ich träume davon, mit meiner neuen Familie die Welt da draußen zu erkunden. Grüne Wiesen, bunte Wälder und was es noch so alles gibt. Um einen angenehmen Spaziergang zu machen, sollten wir natürlich zusammen noch das Laufen an der Leine üben. Bisher habe ich noch nicht besonders viel Erfahrung damit, allerdings bin ich sicher, dass wir gemeinsam alles schaffen können. Außerdem würde ich mich freuen, verschiedene Spiele mit meiner neuen Familie zu spielen. Egal ob Ball, Stock oder Frisbee, ich bin für jeden Spaß zu haben, alles ist besser als die Langeweile, die ich jeden Tag hier im Canile erlebe. Da ich ein sehr sozialer, kontaktfreudiger und freundlicher Hund bin, kann ich es kaum erwarten, meinen neuen Menschen durch die Gesichter zu schlecken. Ich hoffe, dass sie mich mögen und ich ganz viele Streicheleinheiten bekomme! Außerdem freue ich mich schon sehr auf ein warmes gemütliches Körbchen, in dem ich mich nach unseren Abenteuern ausruhen kann. Also Ihr da draußen, wenn Ihr das lest, meldet Euch bei meiner Vermittlerin oder meinem Vermittler damit ich endlich aus diesem tristen Ort in eine bunte neue Zukunft starten kann! PS: Lasst euch nicht zu lange Zeit! Bis bald, Euer Denis Besuchen Sie Denis auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Denis_6959 Weitere Informationen: Alter: geb. 01.05.2022 Schulterhöhe: 58 cm Kastriert: ja Krankheiten: Leishmaniose pos., gechipt, geimpft Schutzgebühr: 359 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Margot Wolfinger eMail: margot.wolfinger@pro-canalba.eu Telefon: 0179- 6606200
Italien
Maremmano-Mix
3 Jahre , 3 Monate
Weiblich
Alter: 01.04.2023 Rasse: Maremmano Mischling Größe: 60 cm Update Juli 2026 - Kandie braucht Raus Wer heute vor Kandies Zwinger steht, sieht nicht einfach nur eine schüchterne Hündin. Man sieht auch, was ein Leben im Lager aus einem jungen, sensiblen Hund machen kann. Als Kandie vor einem Jahr gezeigt wurde, war sie noch jung. Vorsichtig vielleicht, aber mit einer anderen Offenheit. Mit einer leisen Bereitschaft, sich auf das Leben einzulassen. Doch seitdem hat sich ihr Alltag nicht verbessert – im Gegenteil. Heute lebt sie in einem noch schlimmeren Lager. Sie teilt sich ihre Box mit Baley und Bahul, und auch wenn sie dort nicht ganz allein ist, bleibt es ein trostloser, enger Ort, der aus Tagen Stillstand macht. Man muss sich das vorstellen: Lärm, Enge, harte Böden, immer dieselben Abläufe, kaum Rückzug, keine echte Sicherheit. Ein Ort, an dem ein junger Hund nicht wachsen kann, sondern lernen muss, irgendwie durchzuhalten. Und genau das hat das Lager mit Kandie gemacht. Es hat sie nicht gebrochen – aber es hat sie stiller gemacht. Vorsichtiger. Unsicherer. Aus Zurückhaltung wurde Scheu. Aus einem sanften Wesen wurde ein Hund, der sich lieber erst einmal entzieht, bevor er noch einmal überfordert wird. Kandie hat gelernt, dass man in so einer Umgebung besser nicht auffällt. Dass es sicherer ist, sich zurückzunehmen. Dass Nähe nicht automatisch etwas Schönes bedeutet. Berührungen fallen ihr deshalb schwer, und sie braucht Abstand, um sich sicher zu fühlen. Nicht, weil sie nicht lieben möchte – sondern weil das Leben ihr zu lange keinen Raum gegeben hat, Vertrauen unbeschwert zu erleben. Und trotzdem ist all das, was Kandie ausmacht, noch da. Sie ist eine liebe Hündin. Eine sensible Seele. Aber gerade diese stillen Hunde gehen so schnell unter – obwohl sie oft die sind, die am tiefsten fühlen. Kandie braucht Menschen mit Feingefühl und Entschlossenheit. Menschen, die ihre Scheu nicht als Ablehnung verstehen, sondern als Folge dessen, was sie erleben musste. Menschen, die Geduld mitbringen, Ruhe ausstrahlen und sie Schritt für Schritt ankommen lassen. Dann wird wieder Vertrauen wachsen können. Kandie sucht einen Ort, an dem sie endlich aufhören darf, zu verschwinden. Während ihre beiden Schwestern längst angekommen sind, ist Kandie zurückgeblieben – übersehen, ungefragt, allein mit dem Lageralltag. Wenn du Kandie einen Neuanfang schenken möchtest, freut sich ihre Vermittlerin auf deinen Anruf. Juni 2025 – Hach ja, wie die Zeit vergeht! Aus kleinen tapsigen Wollknäueln werden große, beeindruckende Hundedamen – und genau das ist mit uns passiert. Wir drei Schwestern – Kailyn, Kalifa und ich, Kandie – sind richtig groß geworden. Keine kleinen Wusels mehr, sondern stattliche, junge Hundedamen mit ordentlich Maremmano-Power im Pelz. Na gut, ich geb's zu: etwas flauschig bin ich immer noch. Und süß. Und klug. Und bezaubernd. Aber das nur am Rande. Kailyn hat's schon lange geschafft und ist vor einer ganzen Weile in ihr eigenes Zuhause gezogen. Und jetzt – haltet euch fest – Kalifa wird wohl auch bald ausziehen! Ja, wirklich! Sie hat bald ihr eigenes Körbchen, eigene Menschen, vielleicht sogar Spielzeug. Ich freue mich natürlich riesig für sie. Ehrlich. So richtig. Also fast. Na gut – vielleicht bin ich ein klitzekleines bisschen neidisch… Denn jetzt bin ich die letzte Schwester ohne Zuhause. Die Letzte der Kuschel-Gang, die noch im Lager wartet. Das macht mich zur offiziellen Oberchefin der Langeweile hier. Ich kenne jeden Stein beim Vornamen, habe eine innige Beziehung zu meinem Futternapf entwickelt (auch wenn der eher wortkarg ist), und ernsthaft überlegt, einen Herdenschutzhund-Selbstfindungskurs für die anderen Hunde zu starten. Ich mein, wenn ich schon warte, kann ich auch gleich Wissen weitergeben, oder? Was das heißt? Na, ich bin charmant, wachsam, sensibel, selbstständig – und vor allem: Ich weiß genau, was ich will. Und was ich will, ist ein eigenes Zuhause. Mit Menschen, die nicht erwarten, dass ich sofort alles kann, sondern mir mit Ruhe und Respekt zeigen, wie schön das Leben außerhalb des Zauns ist. Mit einem Garten zum Bewachen (oder wenigstens einem Sofa zum Dösen), einem souveränen Hundefreund (optional, aber empfohlen), und vielleicht – ganz vielleicht – einer eigenen Quietschente. Stattdessen wurden wir kürzlich auch noch umquartiert. Und nein, nicht in ein Wellness-Resort mit Kuscheldecke, sondern in ein Lager, das irgendwo zwischen "trist" und "ganz schön öde" rangiert. Hier ist alles ein bisschen grauer, ein bisschen lauter, ein bisschen... na ja, doofer. Bald keine Schwester mehr zum Anlehnen, keine vertrauten Gerüche, nicht mal eine anständige Aussicht. Nur ich – Kandie, ausgestattet mit Geduld, Charme und einer Portion Maremmano-Sturheit, die mich jeden Tag daran erinnert: Das kann hier nicht alles gewesen sein! Also, ich bin bereit! Groß, weiß, flauschig und voller Hoffnung – auf mein ganz persönliches Happy End. Also, wer traut sich? Man muss nur ein bisschen Herdenschutzhund verstehen – und viel Herz mitbringen. Kandie wartet. Und übt schon mal für ihr erstes Familienfoto. Eigentlich kann es gar nicht schnell genug gehen, dass ihr mich findet und endlich hier rausholt. ABER ich werde trotzdem schon mal üben, geduldig zu sein. Bis dahin grüßt euch Kandie Kuckuck, liebe Leute, ich bin die Kandie und zusammen mit meinen Schwestern Kalifa und Kailyn bin ich hier im Canile gelandet. Und wisst ihr was? Es ist schrecklich doof hier. Nicht nur, dass Mama nicht mehr da ist, nein, hier kommen auch nie mal Menschen vorbei, außer zum Wasser und Futter bringen oder manchmal saubermachen. Und die haben niemals Zeit für uns. So kann das nicht weitergehen. Wir sind doch zuckersüße, allerliebste Hundekinder, da muss es doch irgendwo auf der ganzen großen weiten Welt jemanden geben, bei dem wir aufwachsen können und der uns gerne bei sich haben möchte. Also ich stelle mir das so vor: Zuerst möchte ich spielen, lernen, auf Sachen rumkauen und lustige Dinge anstellen. Das machen kleine Welpen so. Aber auch in die Schule würde ich gerne mit meinen Menschen gehen, da könnten wir dann zusammen lernen und ein richtiges Team werden. Später, wenn ich dann erwachsen bin, werde ich eine souveräne (wisst ihr, was souverän heißt? Ich noch nicht, aber ich tu einfach mal so, als ob.) Hündin sein, die ihren Menschen vertraut und mit ihnen durch dick und dünn geht – ihr ganzes Leben lang. Oh, ich bin so aufgeregt, wenn ich mir vorstelle, wie das wird. Ob da schon ein Hundekumpel auf mich wartet? Oje, daran hab ich ja noch gar nicht gedacht. Hoffentlich hat er Verständnis, dass ich noch ein Kind bin – aber bestimmt, Hunde wissen sowas, nur keine Panik, das wird schon. Und noch was, ich bin wahrscheinlich ein Maremmano Mischling. Die Tierschützer glauben zwar, dass ich nicht ganz so groß werde, wie die richtigen Maremmanen – aber was heißt schon Größe? Wenn ihr (hoffentlich) mit dem Gedanken spielt, mich zu eurer neuen treuen vierbeinigen Freundin zu machen, dann wäre es wirklich prima, wenn ihr mal hier: https://www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/herdenschutzhunde/ nachlesen würdet, was man so alles wissen und können muss, wenn man mit uns zusammenlebt – und keine Angst, soo schwierig ist es dann auch wieder nicht. Eigentlich kann es gar nicht schnell genug gehen, dass ihr mich findet und endlich hier rausholt. ABER ich werde trotzdem schonmal üben, geduldig zu sein. Bis dahin grüßt euch Kandie Besuchen Sie Kandie auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Kandie+_7357 Weitere Informationen: Alter: 01.04.2023 Schulterhöhe: 60cm Kastriert: noch nicht Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Margot Wolfinger eMail: margot.wolfinger@pro-canalba.eu Telefon: 0179-6606 200
Mischling
9 Jahre , 6 Monate
Alter: 01.01.2017 Rasse: Mischling Größe: 70cm Idrysh kennt „Sitz“. Vielleicht auch „Pfote“. Idrysh läuft gut an der Leine. Er scheint Kommandos zu kennen. Er sucht von sich aus den Kontakt zu Menschen und kommt ihnen selbstbewusst entgegen. All das erzählt von Erfahrungen, die nicht im Lager begonnen haben können. Irgendwo muss es einmal ein anderes Leben gegeben haben. Vielleicht kannte Idrysh eine Haustür, die sich für ihn öffnete. Einen Napf, der immer am gleichen Platz stand und vermutlich selten lange unbeachtet blieb. Spazierwege, auf denen er wusste, an welcher Ecke die besonders interessanten Nachrichten anderer Hunde zu lesen waren. Vielleicht legte er seine große Pfote in eine menschliche Hand und bekam dafür ein Lächeln, ein Leckerchen oder beides. Bei etwa 70 Zentimetern Schulterhöhe war die Pfote vermutlich ohnehin kaum zu übersehen. Wir wissen nicht, wie dieses Leben aussah. Wir wissen auch nicht, warum es endete. Geboren wurde Idrysh 2017. Seit April 2026 lebt er in einem Hundelager. Was zwischen damals und heute geschah, liegt im Dunkeln. Er selbst trägt jedoch noch die Umrisse davon mit sich. Denn ein Hund vergisst nicht alles, nur weil sich hinter ihm eine Zwingertür schließt. Was er außerdem gelernt hat, können wir nur an den Stellen erahnen, an denen seine Sicherheit plötzlich endet. Und für einen Hund, der ein Zuhause vermutlich einmal kannte, muss ein Lager noch grausamer sein als für einen, der nie erfahren durfte, was ihm fehlt. Denn Idrysh kennt möglicherweise den Unterschied. Vielleicht erinnert sich sein Körper noch an weiche Plätze, an Ruhe und an das Gefühl, irgendwo dazuzugehören. Heute beginnt jeder Tag auf Beton und endet genau dort. Ein Lager ist kein Ort, an dem ein Hund wirklich lebt. Es ist ein Ort, an dem er wartet. Die Tage unterscheiden sich nicht voneinander. Nur Idrysh wird älter, während sein früheres Leben immer weiter hinter ihm verblasst. Was nicht verblasst ist, ist seine Bereitschaft, sich einem Menschen noch einmal zuzuwenden. Unseren Tierschützern begegnet er freundlich und offen. Er kommt selbstsicher näher und nimmt Kontakt auf. Dauert die Berührung jedoch länger an, beginnt er sich zu sorgen. Vielleicht gab es in seiner Vergangenheit Hände, die nicht immer Gutes bedeuteten. Was er in diesem Moment erinnert, wissen wir nicht. Vielleicht hat er einfach gelernt, dass man Menschen mögen kann und trotzdem vorsichtig mit ihnen sein sollte. Sein Ursprung bleibt im Dunkeln. Sichtbar sind nur die Schatten. Mit anderen Hunden zeigt sich Idrysh sozial. Derzeit teilt er seinen Zwinger mit der Hündin Amaya. Er ist aber auch mit Rüden verträglich und lebte zuvor mit zwei männlichen Hunden zusammen. Umziehen musste er lediglich, weil einer der beiden Rüden ihn anknurrte. Idrysh selbst war nicht derjenige, der Ärger suchte. Offenbar muss ein Hund seiner Größe niemandem mehr beweisen, dass er groß ist. Die Umsetzung geschah, sie ahnen es, nicht aus besonderer Fürsorge des Lagerbetreibers. Wir mussten ausdrücklich darauf bestehen. Denn dort zählt nicht, ob ein Hund täglich im Schatten eines Konflikts lebt. Idrysh bringt vieles mit: Sozialverträglichkeit, Leinenführigkeit, bekannte Kommandos und den Wunsch, Menschen weiterhin zu begegnen. Was ihm fehlt, ist ein Mensch, der seine Vergangenheit nicht aus ihm herauszerren will und der ihm zeigt, dass hinter einer geöffneten Tür diesmal wirklich ein Zuhause wartet. Wir wissen nicht, was die Schatten in Idryshs Vergangenheit geworfen hat. Wir können seine Vergangenheit nicht aufhellen. Aber vielleicht sind Sie der Mensch, der dafür sorgt, dass seine Zukunft nicht länger darin liegt. Bitte rufen Sie seine Vermittlerin an. Besuchen Sie Idrysh auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Idrysh_9164 Weitere Informationen: Alter: 01.01.2017 Schulterhöhe: 70cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Tanja Roth eMail: tanja.roth@pro-canalba.eu Telefon: 0173 - 67 31 030
8 Jahre , 6 Monate
Alter: ca. 2018 Rasse: Mischling Größe: ca. 63 cm Februar 2021 - Diese Seite gehört dem wunderschönen Loris, der sehnsüchtig auf ein Zuhause wartet; auf ein Leben in Sicherheit, an der Seite seiner Menschen, mit Familienanschluss und endlich ohne Hunger und Kälte. Loris zeigt sich hier als Hund mit einem ausgewogenen und liebenswerten Charakter. Er hat einen ausgeprägten „will to please“, möchte seinen Menschen gefallen und läuft bereits recht gut an der Leine. Loris wurden in der Vergangenheit nicht nur die Ohren kupiert, auch Leishmaniose positiv wurde er getestet doch zum Glück schnell behandelt. Wir hoffen, dass dieser wundervolle Charakter, dennoch schnell in sein eigenes Zuhause ziehen darf. Wenn Sie Loris die Freude an der Schönheit des Lebens zurückgegeben möchten, so melden Sie sich ganz schnell bei seiner Vermittlerin. Besuchen Sie Loris auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Loris_5323 Weitere Informationen: Alter: geb. ca. 2018 Schulterhöhe: ca. 63 cm Krankheiten: Leishmaniose pos., kupierte Ohren, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, nicht in die Schweiz Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Daniela Koenemann eMail: daniela.koenemann@pro-canalba.eu Telefon: 0176 - 24 63 36 19
2 Jahre , 2 Monate
Alter: 30.04.2024 Rasse: Mischling Größe: 55 cm Update November 2025- Ich bin nun mal ein Hund Erstmal: Ja, ich bin nun mal ein Hund. Kein Drama, nur Fakt. Wenn eine kleine, flitzige Katze an mir vorbeizuckt, dann macht es bei mir irgendwie „klick“ — so wie bei euch wie wenn im Büro plötzlich jemand ‚Kuchen!‘ ruft. Das heißt nicht, dass ich böse bin. Es heißt nur: Instinkt. Und weil ihr wissen wollt, wie ich bin, erzähle ich es euch ganz offen und charmant. Was ihr von mir erwarten dürft Ich bin neugierig, sozial und menschenbezogen — ich liebe Nähe und möchte gefallen. Ich lerne gern an der Leine, und mit Trainingszeit kann man viel erreichen. Ich bin ein netter Hund, ich bin ein Hund mit Reflexen. Mit Hunden klappt’s prima; Katzen sind eben eine andere Serie — aber das kann man vorsichtig zusammen trainieren. Mein Versprechen (und ein bisschen Flausch) Ich will euch nicht jagen, ich will nur leben und geliebt werden. Gebt mir klare Regeln, lasst mich lernen — und gebt den Katzen Raum und Zeit. Mit Ruhe, Leine, Belohnungen und etwas Training ist vieles möglich. Also: Keine Panik. Nur ein bisschen Planung — und ein neues, friedliches Miteinander. August 2025 - Die fast genauso blöde Tür Man sagt ja so schön: Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. Für Dafnielle stimmt das – nur dass sich bei ihr die neue Tür nicht in ein gemütliches Wohnzimmer öffnete, sondern wieder in eine Betonbox. Tür zu, Tür auf … und zack: Willkommen in einem anderen Lager. Fast wie ein schlechter Witz – nur dass keiner lacht. Aber: Diese neue Tür hatte immerhin einen kleinen, goldenen Schlüssel im Gepäck – ihre Leishmaniose-Behandlung. Endlich bekam Dafnielle die Medizin, die sie so dringend brauchte. Tapfer hat sie das Ganze über sich ergehen lassen, und heute kann man sagen: Sie hat es geschafft! Die Therapie ist abgeschlossen, und sie zeigt keine sichtbaren Anzeichen der Krankheit mehr. Manchmal sind es eben auch die „blöden Türen“, die wenigstens ein kleines Geschenk bereithalten. Und so lebt Dafnielle nun mit ihrem Zellengenossen Salvuccio zusammen – quasi ihre „WG hinter Gittern“. Mit Hunden kommt sie bestens klar, Katzen hingegen … na ja, die dürfen lieber in ihrer eigenen Serie mitspielen, Dafnielle ist kein Fan. Menschen aber liebt sie! Sie ist gesellig, kontaktfreudig, sucht immer die Nähe, als würde sie sagen: „He, ich bin hier – siehst du mich? Ich will dein Herz gewinnen!“ An der Leine geht sie schon richtig ordentlich, fast so, als würde sie proben für ihren großen Auftritt: den ersten Spaziergang ins richtige Leben. Und man merkt: Sie will lernen, gefallen, ankommen. Dafnielle ist jung, selbstbewusst und hat trotz allem die Leichtigkeit im Herzen behalten – wie eine kleine Schneeflocke, die nicht zerbrochen ist, obwohl sie so viel Kälte ertragen musste. Jetzt wartet sie nur noch darauf, dass endlich die richtige Tür aufgeht. Und diesmal, da ist sie sicher, wird es nicht wieder eine aus Gitter sein – sondern eine aus Holz, die knarrt, wenn sie ins Glück führt: Ihre Haustür! Klingeln Sie bei ihrer Vermittlerin durch – und machen Sie auf. Kaum auf dieser Welt, und schon beginnt der Kampf ums nackte Überleben. So in etwa könnte man Dafnielles noch sehr junges Leben zusammenfassen. Die wunderbare weiße Hündin, wenig mehr als ein Jahr alt (Stand Mai 2025), kam im Sommer 2024 mit drei Monaten in eines der ganz großen, ganz schrecklichen Hundegefängnisse. «Ganz groß» im Sinne von fast 1’000 Hunde in kleinen Betonboxen eingesperrt, 24/7 ohne Auslauf oder Ähnliches, und «ganz schrecklich» als Synonym für «tierquälerische Haltung». Unter diesen Umständen musste Dafnielle ihre Kindheit verbringen. Weder Abwechslung noch Training, zum Glück hat sie drei Mithäftlinge, die ihr vielleicht helfen, mit dieser Art Dahinvegetieren zurecht zu kommen. Zu allem Überfluss wurde kürzlich bei Dafnielle Leishmaniose diagnostiziert, ihre Blutwerte sind besorgniserregend. Leishmaniose ist nicht heilbar, aber gut behandelbar. Mit der richtigen medikamentösen Therapie kann ein Hund mit dieser Krankheit ein unbeschwertes Leben leben, ganz genau so wie seine oder ihre gesunden Artgenossen. Das grenzüberschreitend empfohlene Medikament für an Leishmaniose erkrankte Hunde (Allopurinol) ist kostengünstig. Natürlich erhält Dafnielle dort, wo sie eingesperrt ist, keine Medikamente. Wenn wir sie nicht schnellstmöglich retten, wird sich ihr Zustand im Laufe der Zeit verschlechtern, geschwollene Gelenke, überlange Krallen, Dermatitis mit Haarausfall, um nur einige Symptome zu nennen. Irgendwann wird sie in ihrer Zelle einen qualvollen Tod sterben, vielleicht Nierenversagen, mit Sicherheit einsam, verlassen, alleine. Dieses Szenario wollen, nein müssen wir mit allen Mitteln verhindern. Und dazu brauchen wir Sie. Wer weiß, vielleicht sind gerade Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, die Person, die sich in Dafnielle verliebt hat und ihr den Weg in ein glückliches Hundeleben ermöglichen wird.? Das wäre zu schön, und Sie würden es bestimmt nicht bereuen. Denn die mit uns befreundeten Tierschützer, die Dafnielle im März 2025 besuchen durften, erzählen nur Gutes über die schneeweiße Schönheit. Mit ihren Zellengenossen beiderlei Geschlechts verstehe sich Dafnielle prächtig. Auch zu den ihr komplett fremden Menschen habe sie wenig Berührungsängste gezeigt, sie sei einfach nur lieb und anhänglich gewesen. Natürlich kennt Dafnielle noch nicht viel von der Welt. Treppen steigen, Auto fahren, in einem weich gepolsterten Korb schlafen, gestreichelt, gebürstet und liebkost werden, an der Leine gehen - all das wird für die junge Hundedame neu sein. Aber da sie eben noch jung und laut den Tierschützern mit einer angenehmen Portion Selbstbewusstsein ausgestattet ist, wird sie das im Nu lernen. Und nun die Frage aller Fragen: Wollen Sie die hübschen Dafnielle in Ihr Leben lassen, ihr all das zeigen und beibringen, was ein Hund im Zusammenleben mit Menschen so kennen sollte, wollen und können Sie der jungen Hündin ein Leben ermöglichen, das diesen Namen auch verdient? Dann kontaktieren Sie doch bitte schnellstmöglich Dafnielles Vermittlerin, damit die Kleine schon mit einem der nächsten Transporte zu Ihnen reisen darf … Nach Hause, endlich! Besuchen Sie Dafnielle auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Dafnielle_8362 Weitere Informationen: Alter: 30.04.2024 Schulterhöhe: 55 cm Kastriert: nein Krankheiten: Leishmaniose positiv, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Tanja Roth eMail: tanja.roth@pro-canalba.eu Telefon: 0173 6731030
5 Jahre , 11 Monate
Alter: 20.08.2020 Rasse: Mischling Größe: 65cm Es heißt ´Die Hoffnung stirbt zuletzt´- aber WENN sie stirbt, dann stirbt sie langsam und qualvoll. Was ist passiert, Heraclio? Was ist dir passiert, dass du keinen anderen Ausweg siehst als jedem Menschen, der dir zu nahekommt, sehr deutlich zu zeigen, dass du einen weiteren Schritt nicht zulassen wirst. Wenn du mit Ariana und Addison allein in der Zelle bist, drehst du dich ständig um dich selbst und wenn Menschen eure Zelle betreten, flüchtest du hinter die Mauer und lässt niemanden dort hinein. – Also was ist passiert? Willst du Ariana und Addison beschützen? Musstest du vielleicht früher einmal zusehen, wie deine Geschwister totgeprügelt wurden? Oder hast du selbst Prügel bezogen? Hat man dir vielleicht beigebracht, fremden Menschen so zu begegnen? – Wir wissen es nicht, und du kannst es uns nicht sagen. Aber genau da, mein lieber Heraclio, liegt das Dilemma: Wir müssen für dich ganz besondere Menschen finden. Solche, die wirklich wissen, wie sie dir helfen können. Sie sind echte Hundeflüsterer … und sie sind selten. Und weil sie so selten sind, haben sie meist schon Hunde, die besondere Hilfe brauchen, Hunde wie dich… Aber es gibt diese Menschen und wir werden sie suchen. Ich will ehrlich sein: es könnte lange dauern, bis wir einen Menschen für dich gefunden haben. Aber wir werden trotzdem immer weitersuchen. Glaub mir, die Hoffnung stirbt noch lange nicht. Denn du bist ein Hund und ganz bestimmt nicht böse. Wahrscheinlich bist du gefangen in einem Schmerz, dessen Ursache wir nicht kennen und aus dem du dich alleine nicht mehr befreien kannst – schon gar nicht an dem furchtbaren Ort, der jetzt dein „Zuhause“ sein soll. Halte durch, Heraclio, wir werden dir zur Seite stehen! Geschätzte Leser dieser Zeilen, wenn Sie unseren kleinen Brief an Heraclio bis hierher gelesen haben, dann werden Sie wissen, dass wir für ihn Menschen suchen, die ihm idealerweise professionell helfen können. Es ist die berühmte Suche nach der Nadel im Heuhaufen und die Chancen sie zu finden stehen nicht eben gut. Aber Heraclio hat sonst niemanden auf der Welt, der sich dafür interessieren würde, was aus ihm wird. Daher bitten wir Sie (falls Sie ihn nicht selbst aufnehmen können): Sollten Sie jemanden kennen, der vielleicht eine Möglichkeit sieht, zeigen Sie ihm doch Heraclios kleine Vorstellungsseite hier. Wir danken Ihnen von Herzen. Besuchen Sie Heraclio auch auf unserer Homepage: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Heraclio_8855 Weitere Informationen: Alter: 20.08.2020 Schulterhöhe: ca.65cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Daniela Koenemann eMail: daniela.koenemann@pro-canalba.eu Telefon: 0176 - 24 63 36 19
1 Jahr , 10 Monate
Alter: 01.09.2024 Rasse: Mischling Größe: 47 cm !!! SOS !!! - Braucht ganz dringend ein Ausreiseticket! Update Januar 2026 - Drei Monate später: Wenn Hoffnung zur Last wird Sechs Monate sind vergangen, seit Kristian ins Hundelager kam. Drei Monate seit wir ihn hier vorstellen durften. Drei Monate, in denen wir gehofft hatten, dass der hübsche junge Kerl längst auf einer Wiese spurtet, einem Ball hinterher rannte oder neben seinem Lieblingsmenschen einschlief. Drei Monate, in denen wir alles getan haben, um genau das möglich zu machen. Aber Kristian ist noch immer dort. Und das Hundelager hat seine Spuren hinterlassen. Die Tierschützer kamen wieder – diesmal mit einer ernüchternden Nachricht: Kristian, der noch vor drei Monaten problemlos mit einer Hündin zusammenlebte, zeigt sich mittlerweile bei Hundebegegnungen außerhalb seines Zwingers als alles andere als erfreut darüber. Sofortige Aufregung, Bellen, Zerren. Was ist passiert mit dem neugierigen Junghund, der doch eigentlich mit einem Hundefreund spielen sollte? Die Antwort liegt wohl auf der Hand: 24/7 Bellen. Jaulen. Weinen. Traurigkeit, Verzweiflung, Ausweglosigkeit. Drei Monate in einem Ort, wo niemand ankommt und die meisten nie wieder gehen. Drei Monate Stress, Enge, Orientierungslosigkeit – nur dass wahrscheinlich Kristians temporäre Verwirrung von damals mittlerweile zu dauerhafter Überforderung geworden ist. Da zeigt sich, was sechs Monate Gefängnis mit einem jungen Hund anrichten können. Wir wissen auch: Einen Einzelplatz für einen Junghund mit Leishmaniose, der sich bei Hundebegegnungen schwierig zeigt, zu finden, verringert seine Vermittlungschancen enorm. Das bedeutet: noch weniger Interessenten, noch weniger Hoffnung, noch mehr Zeit im Lager. Und genau das darf nicht passieren. Kristian ist noch immer derselbe liebenswerte, offene, zutrauliche Kerl, der er vor drei Monaten war. Zu Menschen ist er lieb, neugierig, voller Energie. Er reagiert positiv auf Anweisungen. Er möchte gefallen. Er möchte lernen. Aber er braucht dafür die Chance – fernab von Beton, Bellen und Überforderung. Ja, Kristian braucht täglich ein kostengünstiges Medikament gegen Leishmaniose. Ja, er braucht bestenfalls einen Einzelplatz ohne andere Hunde. Und ja, er braucht Menschen mit etwas Hundeerfahrung, die ihm die Welt zeigen und das Hunde-Mensch-ABC beibringen. Aber was Kristian vor allem braucht, sind Sie. Jemanden, der sagt: "Ich gebe dir die Chance, die dir das Hundelager genommen hat." Denn sechs Monate waren schon zu viel. Und die Uhr tickt weiter. Kontaktieren Sie bitte schnellstmöglich Kristians Vermittlerin. Bevor aus sechs Monaten sechs Jahre werden. Bevor aus Stress Verzweiflung wird. Bevor es zu spät ist. Kristian wartet. Aber wie lange noch? Geschätzt ein Jahr alt war Kristian, als er Ende August 2025 in einem großen Hundelager angekommen ist. Von «ankommen» kann natürlich keine Rede sein, an einem Ort, wo 24/7 gebellt, gejault, geweint wird, wo Traurigkeit, Verzweiflung und Ausweglosigkeit in der Luft liegen, wo sich Türen hinter hilflosen Tieren schliessen und sich schlimmstenfalls nie mehr öffnen. Nein, «ankommen» kann hier niemand. Nichtsdestotrotz ist dieses Hundegefängnis für die große Mehrheit der Hunde Endstation. Lebenslänglich. Aber unser bildhübscher Hunde-Teenie Kristian scheint Glück im Unglück zu haben. Denn nur drei Wochen, nachdem ihn jemand «aus persönlichen Gründen» dort abgegeben hat oder er vielleicht von Hundefängern als Streuner eingefangen und ins Canile geworfen worden war, kamen die mit uns befreundeten Tierschützer zu Besuch. Und das bedeutet, auch wenn Kristian das nicht weiß, ein erster Schritt Richtung Zuhause. Und dieses Zuhause suchen wir für Kristian sehr, sehr dringend. Denn von dort, wo er sich aktuell befindet, soll er nach Angaben der Tierschützer demnächst in ein anderes Lager umgesiedelt werden, und das wird dann außerhalb unserer Reichweite sein. Was dann folglich tatsächlich Endstation wäre für den armen Kristian, auf nimmer Wiedersehen. Natürlich setzen wir alle Hebel in Bewegung, um diese Tragödie zu verhindern. Denn Kristian ist ein toller, hübscher Kerl und verdient es einfach, ein schönes Leben zu haben. Und er ist noch jung, noch nicht einmal ausgewachsen, dafür voller Neugierde und Tatendrang. Kristian teilt sich seinen Zwinger mit einer Hündin, und offenbar funktioniert diese WG ohne größere Schwierigkeiten. Wie er zu Rüden steht, können wir leider nicht sagen. Was wir aber von den Tierschützern erfahren haben, ist, dass Kristian zu den Menschen sehr lieb, offen und zutraulich sei. Er habe zwar punktuell leicht orientierungslos gewirkt, habe aber positiv auf die Anweisungen der Menschen reagiert. Kurze Klammerbemerkung: Kristians temporäre «Orientierungslosigkeit» hat vermutlich damit zu tun, dass in seiner kleinen Welt in den vergangenen Wochen sehr viel passiert ist, was Kristian noch nicht wirklich einordnen kann - er hatte ein uns unbekanntes Leben vor dem Canile, dann fand er sich plötzlich im Hundelager wieder, alles neu und unangenehm, dann kommen fremde Menschen und nehmen ihn mit auf eine Wiese, dann muss er schon wieder zurück in sein Verlies, und das Warten auf ein Ende dieses Albtraumes beginnt von Neuem. Verständlich, dass der kleine Große mit alldem etwas überfordert ist. Kristian ist eine Perle, ein Junghund, der unter dem Eingesperrt sein enorm leidet. Aber nicht nur deswegen oder wegen seines bevorstehenden Umzugs muss Kristian schnellstmöglich ein Zuhause finden. Nein, Kristian hat auch einen Nabelbruch, der eventuell tierärztlicher Behandlung bedarf. Und er wurde positiv auf Leishmaniose getestet. Leishmaniose ist eine unheilbare Krankheit, die mit einem kostengünstigen Medikament, welches betroffene Hunde täglich einnehmen müssen, problemlos unter Kontrolle gehalten werden kann. Von Leshmaniose betroffene Hunde können ein ganz normales Leben führen und alles machen, was ihre gesunden Artgenossen auch tun. Wird die Krankheit jedoch ignoriert, führt sie unweigerlich zu einem frühen, qualvollen Tod. Lesen Sie dazu auch unsere Infoseite https://www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/mittelmeerkrankheiten/ Kristian hat aktuell trotz den zwei genannten Baustellen viel Energie, wie es sich für einen jungen Hund gehört. Auf uns wirkt er, als würde er am allerliebsten über eine Wiese spurten, einem Ball oder Frisbee hinterher rennen oder vielleicht sogar mit einem Hundefreund spielen. Und danach neben seinem Lieblingsmenschen liegen, hinter den Öhrchen gekrault werden und mit einem tiefen Seufzer der Glückseligkeit für ein Nickerchen einschlafen. Um Kristian ein sorgloses, schönes Leben zu ermöglichen, sind wir dringend auf Unterstützung angewiesen. Von Menschen wie Ihnen, geschätzte Leserin, geschätzter Leser. Vielleicht sind Sie ja auf der Suche nach einem tollen Hund, einem jüngeren Rüden, der kein Welpe mehr ist, aber das Erwachsenenalter noch nicht erreicht hat? Im besten Alter, sozusagen. Vielleicht haben Sie etwas Hundeerfahrung, auf jeden Fall genügend Zeit und Geduld, um einem vierbeinigen Teenager die Welt zu zeigen und das Hunde-Mensch-ABC beizubringen? Vielleicht können Sie sich sogar vorstellen, Kristian in die Hundeschule zu begleiten? Ja? Dann kontaktieren Sie bitte schnellstmöglich Kristians Vermittlerin. Oder, wenns nicht ganz passt, verbreiten Sie bitte Kristians Geschichte auf allen Kanälen, damit wir ihn retten können, bevor es zu spät ist. Gemeinsam schaffen wir das! Besuchen Sie Kristian auch auf unserer Homepage: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Kristian_8763 Weitere Informationen: Alter: 01.09.2024 Schulterhöhe: 47 cm Kastriert: ja Krankheiten: Leishmaniose positiv, Nabelbruch, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Tanja Roth eMail: tanja.roth@pro-canalba.eu Telefon: 0173 6731030
1 Jahr , 8 Monate
Alter: 01.11.2024 Rasse: Mischling Größe: 47cm Test, test – bin ich schon auf Sendung? Ich habe eine wichtige Information für die Zukunft. Hallo liebe Zukunft, ich bin der Crix. Die Tierschützer sagen, ich bin ein lustiges Kerlchen, vor allem, wenn ich meine Fledermausohren auf Empfang stelle. Ja, die habe ich irgendwie nicht so ganz im Griff. Die machen immer, was sie wollen, wenn ich aufgeregt bin. Und ich war total aufgeregt, als mich die Tierschützer besuchen kamen. Ich weiß, wie wichtig so ein Besuch ist, denn die Tierschützer schreiben alles auf, was die Zukunft über uns Hunde hier im Hundelager wissen will. Sie haben mich ganz viel gefragt, worauf ich keine Antwort hatte. Ich kam mit 12 Monaten hierher. Woher ich kam, das weiß niemand. Die Tierschützer sagen, dass es mir dort, wo ich vorher war, gar nicht gut ging, denn ich habe viele Wunden am Rücken und die sind ein Zeichen meiner nicht so schönen Vergangenheit. Aber die Vergangenheit ist ja vorbei und die Tierschützer sagen, dass meine Zukunft ganz toll werden kann, wenn ich adoptiert werde und so die Chance bekomme, dieses Lager zu verlassen. Wenn doch nur diese blöde Gegenwart nicht wäre, denn hier ist es gar nicht schön. Seit ich hier in dieser Zelle bin, ist es sehr kalt und wir haben nichts, womit wir uns beschäftigen können, außer uns. Um uns herum bellen und heulen die anderen Hunde, die auch unter den Zuständen in einem Hundelager leiden und einige bleiben hier, bis sie sterben. Wir, das sind mein Freund Gingy und ich. Ich bin sehr froh, dass ich hier einen Freund habe, denn es gibt auch Hunde, die ganz allein in einer Box sind. Wir beide können uns wenigstens aneinander kuscheln und uns etwas erzählen, damit diese langen Tage und Nächte vorüber gehen. Nun sind aus den Tagen und Nächten aber schon Wochen und Monate geworden und ich hoffe, dass es nicht auch noch Jahre werden. Das ist eine Zukunft, die mir Angst macht. Als die Tierschützer bei mir waren, haben sie gesagt, dass ich noch viel lernen muss, zum Beispiel, wie das mit der Leine funktioniert. Ich hab‘s einfach nicht hinbekommen. Wenn der Mensch dran ruckelt, soll ich kommen und wenn ich dran ruckle, kommt der Mensch. Nee, doch irgendwie anders. Gingy hat gemeint, ich habe keine gute Figur an dieser Leine gemacht. Dabei habe ich mir doch solche Mühe gegeben. Die Tierschützer haben aber gar nicht geschimpft und waren sehr lieb zu mir. Sie haben gesagt, wenn ich nochmal übe, dann klappt es bestimmt. Sie hatten ganz warme und weiche Hände, mit denen sie mich gestreichelt haben. Das war sehr schön und ich hätte sie am liebsten einfach festgehalten, damit sie hierbleiben. Das konnten Sie nicht, aber als sie gegangen sind, haben sie mir etwas in meine Fledermausohren geflüstert. Auch für mich ist eine Zukunft außerhalb dieser Gitterstäbe möglich. Eine Zukunft bei Menschen, die mich liebhaben. Menschen, die machen, dass meine Vergangenheit verblasst und die auch diese schreckliche Gegenwart hier im Hundelager zu einem Teil meiner Vergangenheit werden lassen. Liebe Zukunft, bitte warte nicht so lange, rufe meine Vermittlerin an und frage nach Crix mit den Fledermausohren, denn diese sind nun Tag und Nacht für dich auf Empfang. Liebe Zukunft, eines solltest Du noch wissen. Crix ist Leishmaniose positiv. Bisher haben sich noch keine Symptome gezeigt und damit dies so bleibt, ist eine baldige Behandlung wichtig. Noch ein Grund, bald seine Vermittlerin zu kontaktieren. Besuchen Sie Crix auch auf unserer Homepage: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Crix_8951 Weitere Informationen: Alter: 01.11.2024 Schulterhöhe: ca. 47 cm Kastriert: nein Krankheiten: Leishmaniose pos., gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Tanja Roth eMail: tanja.roth@pro-canalba.eu Telefon: 0173 6731030
6 Jahre , 4 Monate
Alter: 01.03.2020 Rasse: Mischling Größe: 60 cm Update Februar 2026 - Unbehandelt Ein Stock, der lange draußen liegt, verändert sich. Nicht plötzlich, nicht sichtbar für jeden, sondern langsam. Die Oberfläche wird rau. Feine Risse ziehen sich durch das Holz. Manchmal splittern kleine Stücke ab. Und wenn man genau hinsieht, merkt man: Er hätte längst geschützt werden müssen. Und doch bleibt er ein Stock. Tragfähig. Voller Möglichkeiten. Dioneo ist noch immer derselbe Hund, der im Vorstellungstext im Stock ein kleines Wunder gesehen hätte. Er teilt sich seine Box mit Jimmy und Havah. Sie kommen gut miteinander aus. Er ist freundlich, sanft, gesellig. Wenn man sich ihm nähert, kommt er heran. Er sucht den Kontakt. Doch man merkt schnell: Er braucht Maß. Zu viel Nähe auf einmal verunsichert ihn. Streicheln ja – aber ruhig. Ohne Hast und ohne Druck. Nicht, weil er nicht will, sondern weil sein Körper längst mehr aushält, als gut ist, mehr als man auf den ersten Blick sieht. Dioneo ist Leishmaniose-positiv. Eine Krankheit, die behandelt werden müsste. Eine einfache kostengünstige Tablette am Tag könnte ihn retten. Im Lager ist das die Mühe nicht wert, es bringt den Betreibern keinen Mehrwert. Seine Ohrenspitzen bluten immer wieder. Nicht dramatisch, aber regelmäßig. Seine Haut ist entzündet. Dermatitis. Seine Hinterbeine sind geschwollen, besonders das rechte. An seiner Brust sitzt ein Knoten. Es sind keine Bilder, die schreien. Es sind Bilder, die man übersieht, wenn man nicht genau hinschaut. Es sind keine spektakulären Bilder, es sind stille. Und genau das ist das Problem. Leishmaniose tut nicht immer laut weh. Aber sie zehrt, langsam, unaufhaltsam wenn unbehandelt. Ein Körper, der sich wehrt - ein Hund, der trotzdem freundlich bleibt. Er akzeptiert die Leine, er sucht Interaktion und er hebt den Kopf, wenn jemand kommt. Er hätte allen Grund, misstrauisch zu sein. Stattdessen steht er da, ruhig und sanft, mit dieser leisen Freundlichkeit, die im Vorstellungstext so leicht wirkte – und heute in einem Körper lebt, der längst um Hilfe bittet. Ein Stock, der zu lange im Regen liegt, wird irgendwann morsch. Nicht, weil er wertlos ist, sondern weil niemand ihn hineinholt. Dioneo ist noch nicht zerbrochen. Nur… müde an manchen Stellen. Er ist kein gebrochener Hund. Aber einer, dessen Körper längst nicht mehr allein zurechtkommt. Und Risse – im Holz wie im Leben – verschwinden nicht von selbst. Sie brauchen Schutz, müssen versorgt und gehalten werden. Dioneo braucht keinen Zauber sondern einen Ort, an dem seine Krankheit behandelt wird. An dem seine Ohrenspitzen nicht weiter bluten. An dem seine Beine nicht weiter anschwellen, ohne dass jemand hinsieht. Vielleicht geht es hier gar nicht um einen Stock im Gras. Vielleicht geht es darum, hinzusehen – und nicht weiterzugehen. Dioneo ist nicht „schwierig“. Er ist krank. Und er ist es wert, versorgt und gehalten zu werden. Und vielleicht ist heute der Tag, an dem jemand nicht weitergeht, sondern stehen bleibt und trotzdem den ersten Schritt macht. Seine Vermittlerin freut sich auf Ihren Anruf. Oh, da liegt ja ein schöner Stock! Wie oft spricht man diesen Satz auf einem gemütlichen Spaziergang durch den Wald aus. Ja, ein Stock für manche nur einfach ein Stück totes Holz. Dabei kann so ein Stock ein magisches Ding sein, so manches Kind wird zum mutigen Ritter mit einem sausenden Schwert, müde Wanderer laufen plötzlich wieder mit Stock meilenweit und die Hunde tragen stolz den Stock im Maul als ihre fette Beute. Auch für den lieben fünfjährigen Rüden Dioneo wäre ein Stock gerade genau der gleiche, große Schatz in seinem tristen, traurigen Alltag in einem Betonzwinger ohne Auslauf, Anregung und medizinische Behandlung. Seit dem März in diesem Jahr ist der freundliche Dioneo im Zwinger eingesperrt und konnte sich dennoch sein goldenes Herz uns Menschen gegenüber bewahren. Zunächst reagierte der hübsche hellbraune Bub etwas schüchtern auf den Besuch der Tierschützer vor Ort. Doch mit ruhiger Ansprache öffnete er sich, ließ sich gerne streicheln und alberte sogar ein wenig herum. Oh, da liegt ja nur ein Stock! Nein, es bedeutet für den liebenswerten Dioneo die große und trotzdem geborgene Welt! Rufen Sie, liebe Leserinnen und Leser, Dioneo den einen rettenden Satz zu: „Hol das Stöckchen!“ Einen Satz, der vieles in sich trägt, nämlich ein fröhliches gemeinsames Spiel, einen spannenden Spaziergang in Wald und Flur und natürlich ein liebevolles Zuhause! Ein Zuhause für einen fünfjährigen Rüden, der noch die Kraft in dem Stock sehen kann und sich sehr auf das gemeinsame Spiel mit seinen Lieblingsmenschen freut. Mit Ihrer liebevollen Fürsorge und Erziehung wird Dioneo sich gerne dazu überreden lassen, den Stock nicht mit ins Auto zu nehmen, nicht im Bett zu zerlegen und auch keine Stolperfallen im Treppenhaus zu bauen. Denn: es ist nicht nur ein Stock, es ist nicht nur ein gefangener Streuner. Es ist ein besonderes Ding mit beiden. Beide haben schon so viel mitgemacht, geformt von Wind und Regen, mal mutiges Schwert und Zauberstab. Dann weggeworfen und wieder vergessen… Ein Stock und Dioneo, so schlicht und doch voller Magie. Greifen Sie liebe Leserinnen und Leser bitte schnell zum Telefonhörer und melden Sie sich bei Dioneo´s Vermittlerin, die schon einen schönen Stock mit tollen Mustern für Sie und Dioneo schnitzt. Besuchen Sie Dioneo auch auf unserer Homepage: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Dioneo_8630 Weitere Informationen: Alter: 01.03.2020 Schulterhöhe: ca.60 cm Kastriert: ja Krankheiten: Leishmaniose pos., gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Margot Wolfinger eMail: margot.wolfinger@pro-canalba.eu Telefon: 0179-6606 200
10 Jahre , 2 Monate
Alter: 01.05.2016 Rasse: Maremmano Mischling Größe: 64 cm Update Februar 2026 - Zeitfenster Würde Daigle ist zehn Jahre alt. Offiziell ist er damit ein Senior – inoffiziell ist er ein Hund, dem man viel zu lange zugemutet hat, still zu sein. Seit rund anderthalb Jahren lebt er im Lager. Das ist ein Zeitraum, der für einen jungen Hund „nur“ verlorene Zeit bedeutet. Für einen Senior ist es etwas anderes: Es ist ein schmaler werdendes Zeitfenster. Nicht dramatisch im Ton, aber dramatisch in der Wahrheit dahinter. Daigle hat nicht „irgendwann“. Daigle hat jetzt. Und trotzdem wirkt er nicht wie ein Hund, der innerlich zerbrochen ist. Er ist eher einer, der sich Würde bewahrt hat. Ein Maremmano-Mischling, der nicht gelernt hat, sich nach vorne zu drängen, sondern sich zurückzunehmen, wenn es ihm zu viel wird. Ein Hund, der keine großen Forderungen stellt, weil er vermutlich nie erlebt hat, dass Forderungen etwas bringen. Genau solche Hunde werden im Lager leicht übersehen: sie sind leise, sie sind vorsichtig, sie „funktionieren“. Und sie verlieren dadurch oft am meisten. Aktuell teilt Daigle sich die Box mit Folquet und Frieder. Drei Rüden auf Beton, unter Bedingungen, die man keinem Tier erklären kann. Doch Daigle lebt dort in friedlicher Koexistenz. Keine Unruhe, kein Ärger, keine Eskalation – einfach nur ein Hund, der versucht, den Tag hinter sich zu bringen, ohne zusätzlich Energie zu verschwenden. Verträglichkeit ist bei ihm kein Etikett, sondern Alltag. Bei den Besuchen zeigt Daigle sich als das, was er ist: ein etwas schüchterner Hund. Aber – und das ist wichtig – er kann ohne Probleme gehandhabt und angefasst werden. Daigle ist kein Hund, der „nicht an sich ranlässt“. Er ist keiner, der die Nähe sucht und dabei überschwänglich wird, aber er lässt sie zu. Er braucht Menschen, die verstehen, dass Respekt manchmal leise ist: nicht bedrängen, nicht forsch sein, nicht „jetzt musst du doch merken, dass wir nett sind“. Sondern ruhig bleiben, verlässlich sein, ihm Raum geben, damit er von selbst nach vorne kommen kann. Eine Beobachtung macht uns gerade besonders traurig: Daigle hat nur geringe Muskelmasse an der Hinterhand. Man sieht an seinem Körper, was Lagerhaltung bedeutet. Nicht nur psychisch, auch körperlich. Zu wenig Bewegung, zu wenig Boden, zu wenig Abwechslung – und irgendwann baut ein Körper ab, weil er sich nicht mehr aufbauen darf. Aber auch hier gilt: Die Hinterhand ist schwach. Nicht sein Wille. Mit einem passenden Zuhause, regelmäßigen Spaziergängen in kleinen Dosen, gutem Futter, Wärme und – wenn nötig – physiotherapeutischer Unterstützung kann man oft erstaunlich viel zurückholen. Vor allem, wenn man nicht wartet, bis es noch schwerer wird. Für Daigle suchen wir Menschen, die ihm keine zweite Jugend versprechen müssen. Es reicht etwas viel Größeres: ein würdiges Leben. Ein ruhiger Platz, gern ebenerdig oder mit wenigen Treppen, eine sichere Routine, freundliche Konsequenz und Zeit. Menschen, die einen Herdenschutzhund nicht „verbiegen“ wollen, sondern seine Art respektieren: wachsam, sensibel, unabhängig – und in der richtigen Bindung unglaublich loyal. Das könnte der Leitspruch unseres Daigles sein, wenn er selbst mit seiner Bitte um ein würdiges und schönes Leben an Sie herantreten könnte. Genau so ist es: alles, was er hat, ist der Rest seines Lebens. Wir wissen nicht, was er erlebt hat, bevor er im September 2024 in das trostlose Canile gebracht wurde. War es vorher besser? Oder sogar -schwer vorstellbar, aber leider möglich- schlechter? War es an einem anderen Ort das gleiche Dahinvegetieren? All das hat Daigle nicht den letzten Mut genommen; das konnten die Tierschützer vor Ort feststellen. Anfangs erschien er sehr schüchtern, zeigte aber im Verlauf des Besuches reges Interesse an den Menschen und taute immer mehr auf. Anfassen ließ er sich, mochte es aber nicht, wenn man ihm zu forsch begegnete und zog sich dann ein wenig zurück. Mit Rüden und Hündinnen lebt er in friedlicher Koexistenz in einer düsteren und dreckigen Box zusammen; hier scheint er sehr verträglich zu sein. Daigle ist also ein Rüde, der lernen kann, zu vertrauen, der lernen kann, sich in einer Familie einzuleben und der so viel Eigenes, Spannendes aus sich herausholen kann, wenn er die Gitterstäbe, die das stolze Tier auf seine körperlichen Grundfunktionen reduzieren, mit Ihrer Hilfe durchbrechen kann. Daigle ist ein Maremmano-Mischling, ein Herdenschutzhund mit Beschützergenen, mit Anwandlungen eines Clowns, mit Menschenbezogenheit oder -abgewandtheit: wir wissen nicht, wie stark die der wundervollen Rasse zugesprochenen Eigenschaften bei ihm ausgeprägt sind. Aber sie sind da, und darum bitten wir Sie, sich ausführlich auf unserer Homepage zu informieren: https://www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/herdenschutzhunde/) und dann mit Daigle den Deal einzugehen: Sein ganzes Leben als Geschenk für Ihre Hilfe! Besuchen Sie Daigle auch auf unserer Homepage: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Daigle_8490 Weitere Informationen: Alter: 01.05.2016 Schulterhöhe: ca.64cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: nach Absprache + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Margot Wolfinger eMail: margot.wolfinger@pro-canalba.eu Telefon: 0179-6606 200
American Bulldog-Mix
9 Jahre , 4 Monate
Alter: 01.03.2017 Rasse: American Bulldog Mischling Größe: 50 cm Update März 2026 - Wenn eine Tür mehr als nur einen Raum öffnet Beim letzten Besuch unserer Tierschützer geschah etwas, das lange nicht möglich war: Nereida durfte wieder ein Stück mehr von der Welt sehen – und zum ersten Mal seit langer Zeit auch andere Hunde kennenlernen. Noch lebt sie in einem Einzelzwinger, doch diesmal öffnete sich ihre Tür nicht nur für einen kurzen Gang auf die Lagerwiese, sondern auch für einen vorsichtigen Versuch, sie mit anderen Hunden zusammenzubringen. Mit Lisandro und Cesny durfte sie sich begegnen. Und obwohl ihre Art der Annäherung zunächst sehr körperlich und etwas aufdringlich war – typisch Nereida eben, voller Energie und Begeisterung – lief es erstaunlich gut. Die beiden Rüden begegneten ihr auf ähnliche Weise: direkt, robust, ohne große Förmlichkeiten. So fanden sie schnell eine gemeinsame Sprache. In dieser Konstellation wirkte Nereida deutlich entspannter als bei früheren Begegnungen, leichter zu führen und ausgeglichener. Es zeigt sich einmal mehr, dass Nereida kein schwieriger Hund ist – sondern ein ehrlicher. Einer, der Emotionen nicht versteckt, sondern zeigt. Wenn sie sich freut, dann ganz. Wenn sie neugierig ist, dann erkundet sie neue Orte ohne Zögern. Sie schaut, schnuppert, bewegt sich vorwärts, als wolle sie jede Minute draußen nutzen. Auch Menschen gegenüber bleibt sie das, was sie schon immer war: kontaktfreudig, offen, verschmust. Sie sucht Nähe, sucht Interaktion, reagiert auf Ansprache und folgt Anweisungen, wenn man sie klar und ruhig führt. Hinter ihrer Energie steckt eine Hündin, die lernen will, die bereit ist, sich einzulassen. Ihre Vorderbeine sind dauerhaft krumm und gewölbt – stille Spuren eines Lebens, das zu früh zu schwer geworden ist. Doch sie tragen sie trotzdem weiter. Schritt für Schritt. Nereida ist eine Hündin mit Vergangenheit – aber sie ist voller Leben. Und vielleicht ist genau das das Wichtigste: Dass ihr Leben schon zu lange stillgestanden hat – und jetzt nur ein Anruf bei ihrer Vermittlerin nötig ist, damit es wieder in Bewegung kommt. Mai 2025 - Ein harter Platz für ein weiches Herz – Nereidas stille Narben Manchmal erzählen kleine Dinge große Geschichten. Bei Nereida ist es eine unscheinbare Stelle an ihrem Körper – eine kahle, dunkle Stelle am Hinterteil. Eine Sitzschwiele. Entstanden nicht durch Alter oder Krankheit, sondern durch endloses Sitzen. Sitzen und Warten. Auf hartem Boden. In einer kahlen Box. Tag für Tag. Seit März 2022. Diese Schwiele steht für alles, was Nereida bisher durchgemacht hat: das lange Alleinsein, das Fehlen von Berührung, Bewegung, einem liebevollen Zuhause. Sie ist die stille Narbe einer viel zu langen Zeit im Hundelager – und doch ist Nereida alles andere als gebrochen. Denn als sich endlich die Tür ihrer Box öffnete, zeigte sie uns, was noch alles in ihr steckt: Lebensfreude, Übermut, Energie. Sie stürmte hinaus, als hätte sie ihr Leben lang auf genau diesen Moment gewartet – euphorisch, neugierig, kaum zu bremsen. Ein Versuch, sie mit einer anderen Hündin zusammenzubringen, scheiterte – nicht aus Aggression, sondern aus Überforderung. Sie war einfach zu aufgedreht, zu voller Emotion. Deshalb denken wir, dass Nereida auch in ein Zuhause ohne andere Hunde passt – zumindest fürs Erste. Dort, wo sie ganz sie selbst sein darf. Was sie aber über alles liebt, sind Menschen. Nähe. Aufmerksamkeit. Sie ist freundlich, verschmust, läuft gut an der Leine und genießt jeden Moment außerhalb ihrer Box – denn die hat ihr buchstäblich Spuren hinterlassen. Neben der Schwiele bringt sie auch eine medizinische Geschichte mit: Sie wurde positiv auf Leishmaniose getestet, wurde aber erfolgreich behandelt, ist symptomfrei und lebensfroh. Ihre neuen Menschen sollten bereit sein, sie weiterhin zuverlässig mit Medikamenten zu versorgen – und ihr endlich das geben, was sie so lange vermissen musste: ein weiches Bett, eine Hand zum Streicheln, ein Leben voller Liebe. Auch wenn sie aussieht wie eine kleine Bulldoggen-Mischung, ist Nereida vor allem eins: eine Kämpferin mit einem großen Herz. Wenn Sie bereit sind, hinter die äußeren Spuren der Vergangenheit in Form von Schweilen zu schauen und das wunderbare Wesen zu entdecken, das sie geprägt hat – dann melden Sie sich. Vielleicht ist ausgerechnet Ihre Couch der erste weiche Platz in Nereidas neuem Leben. Bitte beachten Sie, dass für die Haltung von Bulldoggen und Bulldoggen Mischlingen in einigen Bundesländern Deutschlands und in gewissen Kantonen der Schweiz bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden müssen. Erkundigen Sie sich bitte bei den örtlichen Behörden. Besuchen Sie Nereida auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu oder direkt: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Nereida_7130 Weitere Informationen: Alter: 01.03.2017 Schulterhöhe: 50 cm Kastriert: unbekannt Krankheiten: Leishmaniose positiv, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Sabine von Alm eMail: sabine.vonalm@pro-canalba.eu Telefon: 0176 - 87 46 27 55
4 Jahre , 8 Monate
Alter: 01.11.2021 Rasse: Mischling Größe: 47cm Update März 2026 - Die Sache mit der Nase Wenn Clotilda ihre Nase auf den Boden setzt, passiert etwas Erstaunliches. Plötzlich scheint sie alles um sich herum zu vergessen. Die Betonwände. Die Gitter. Den Lärm der vielen Hunde. Denn Clotildas Nase ist so etwas wie ein kleiner Kompass. Und dieser Kompass zeigt sehr eindeutig in eine Richtung: nach draußen. Dort draußen müssen unglaubliche Dinge passieren. Zum Beispiel Gras. Wenn ihre Pfoten es berühren dürfen, wirkt sie, als hätte jemand eine geheime Tür zu einer besseren Welt geöffnet. Gras ist für Clotilda kein einfacher Bodenbelag – Gras ist eine Spurensammlung, als hätte jemand ihr plötzlich eine riesige Bibliothek voller Gerüche geöffnet. Und dann beginnt sie zu lesen. Für uns Menschen ist eine Wiese einfach nur… eine Wiese. Für Clotilda dagegen ist sie eine Zeitung, ein Kriminalroman und ein Abenteuerbuch in einem. Jede Spur erzählt eine Geschichte: Wer war hier? Wann? Und vor allem – wo ist er jetzt? Kein Wunder also, dass Clotilda draußen sofort ihre Nase einschaltet. Jagdhundgene sind eben nichts, was man einfach abschalten kann. Jagdhundgene haben schließlich eine klare Aufgabe: Spuren aufnehmen, Hinweise sammeln, die Welt erschnüffeln. Und genau das tut sie mit großer Begeisterung. Trotz dieser Entdeckerleidenschaft bleibt Clotilda eine ausgesprochen angenehme Begleiterin. Sie läuft bereits gut an der Leine und orientiert sich dabei schön am Menschen. Immer wieder sucht sie Kontakt, kommt freundlich näher und genießt jede Aufmerksamkeit. Doch diese kleinen Ausflüge dauern immer nur einen Moment. Wenn unsere Tierschützer sie besuchen, darf Clotilda kurz hinaus, ein paar Spuren aufnehmen, ein paar Schritte durch Gras oder Erde machen. Für eine kleine Weile darf ihre Nase tun, wofür sie eigentlich gemacht ist. Doch irgendwann ist der Besuch vorbei. Dann wird die Leine wieder gelöst, die Tür schließt sich – und Clotilda steht wieder dort, wo ihre Spur plötzlich endet: hinter Gittern. Überhaupt ist Clotilda eine sehr soziale Hündin. In ihrem Zwinger lebt sie problemlos mit anderen Hunden zusammen, sowohl mit Rüden als auch mit Hündinnen – aktuell teilt sie sich ihren begrenzten Wohnraum mit dem Rüden Cecilius. Das klappt erstaunlich friedlich, was in einem Canile nicht selbstverständlich ist. Nur Katzen sollten in ihrem zukünftigen Zuhause besser nicht leben. Man könnte sagen: Clotildas Nase würde sie vermutlich sofort auf die Liste der besonders interessanten Spuren setzen. Und dann ist da noch ein kleines Detail aus ihrer Vergangenheit: Ihre Rute wurde kupiert – ein trauriges Überbleibsel aus einem früheren Leben. Aber wer Clotilda erlebt, merkt schnell: Diese Hündin braucht keine lange Rute, um ihre Lebensfreude zu zeigen. Sie wedelt einfach mit dem ganzen Hund. Auch ihre Leishmaniose scheint sie aktuell gut im Griff zu haben. Mit der richtigen Behandlung – einem einfachen Medikament und regelmäßiger Betreuung – könnte Clotilda ein ganz normales, aktives Hundeleben führen. Eigentlich fehlt also nur noch eines. Ein Zuhause. Ein Ort mit Spazierwegen voller Spuren auf denen ihre Nase arbeiten darf. Mit Menschen, die Zeit haben für gemeinsame Entdeckungstouren bei jedem Wetter. Und vielleicht eine Wiese, auf der sie endlich in Ruhe alle Nachrichten lesen kann, die andere Tiere dort hinterlassen haben. Denn eines ist ziemlich sicher: Clotildas Nase hat längst eine Spur aufgenommen. Eine Spur, die wegführt von Beton und Gittern. Und vielleicht endet genau diese Spur vor einer Haustür. Vielleicht vor Ihrer. Sollte Clotildas Nase also plötzlich in Ihre Richtung zeigen, wundern Sie sich nicht – dann melden Sie sich am besten gleich bei ihrer Vermittlerin. Kurzes, rehbraunes Fell mit weißer Brust und ebensolchen Zehen, Schlappohren bis zum Kinn und ein Blick aus wunderschönen braunen Augen: Clotilda ist nicht nur eine kleine Schönheit, sie hat mit Sicherheit auch ein paar Jagdhundgene im System. Und mit ebensolcher Sicherheit ist sie da, wo sie sich aktuell befindet (hinter Gittern), am komplett falschen Ort. Clotilda kam im November 2024 mit rund drei Jahren in eines der Canili, frei übersetzt ein Hundegefängnis (und nicht zu verwechseln mit einem Tierheim). Woher sie kommt, wissen wir nicht, aber sie muss irgendwann mal zu jemandem «gehört» haben. Dieser Jemand hatte veranlasst, dass Clotildas Rute kupiert wurde - ein sinnloser, tierquälerischer Akt. So betrachtet war es höchstwahrscheinlich besser, dass Clotilda von diesem Menschen wegkam, allerdings ist «vom Regen in die Traufe» leider kein wirklicher Fortschritt. In dem viel zu kleinen Betonzwinger, den sich Clotilda momentan mit einem Rüden Cecilius teilt, passiert tagein, tagaus nichts. Außer jemand spritzt mal mit einem Wasserschlauch die Zelle «sauber», oder leert halbfrisches Wasser in den bereit gestellten Eimer und minderwertiges Futter in einen Topf. Akustisch sind Clotilda und alle ihre Leidensgenossen einem endlosen lautstarken Lamentieren von traurigen, verzweifelten oder verletzten Hunden ausgesetzt. Das sind Clotildas aktuelle Lebensumstände, in drei stark verharmlosenden Sätzen geschildert. Das wahre Ausmaß der Tragödie, das ein Leben in einem Hundelager für die Vierbeiner bedeutet, kennen nur die Tiere selbst. Und die werden in der Regel leider nicht gefragt. Dank unserer Zusammenarbeit mit italienischen Tierschützern ist es uns aber möglich, einigen der weggesperrten Hunde auf unserer Homepage ein Gesicht zu geben. Und zu diesen Glücklichen gehört auch Clotilda. Im April 2025 durften die Tierschützer Clotilda ein erstes Mal besuchen und fanden eine liebe, neugierige Hündin vor. Sie habe keine Scheu gezeigt und aktiv den Kontakt zu den Zweibeinern gesucht. Sogar ein kurzer Fototermin auf der angrenzenden Wiese sei möglich gewesen, und auch da habe sich Clotilda von ihrer besten Seite gezeigt. Von ihrer besten Jagdhundseite, müsste man anfügen: Nase auf den Boden, und los gehts. Das schon fast vergessene Gras unter den Pfoten, aber vor allem die diversen Gerüche müssen für Clotilda nach den langen Monaten der Gefangenschaft überwältigend gewesen sein. Vermutlich aus diesem Grund hatte sie an jenem Tag ordentlich Zug an der Leine. So weit, so bestens - eine tolle Hündin, jung, hübsch, mittlere Größe, freundlich. Die Kehrseite der Medaille wollen wir Ihnen aber auch nicht vorenthalten: Clotilda wurde positiv auf Leishmaniose getestet. Würde sie in einem Zuhause leben, bekäme sie jeden Tag ein Medikament (das sehr preiswerte Allopurinol) und könnte unbeschwert leben, als sei nichts gewesen. Von medizinischer Betreuung ist sie in einem Canile leider weit entfernt und somit einer Krankheit, die unheilbar ist aber gut behandelbar wäre, wehrlos ausgeliefert. Damit die Leishmaniose bei Clotilda keine Chance haben wird, müssen wir schnell handeln. Und sind auf Ihre Hilfe angewiesen, liebe Leserinnen und Leser. Wir sind dringend auf der Suche nach einem sportlichen, geduldigen, wetterunabhängigen Zuhause für Clotilda, bei Menschen, die Zeit für sie haben, jeden Tag, lange Spaziergänge, Training, Beschäftigung, Spiel und Spaß. Vielleicht haben Clotildas Bilder und ihre Beschreibung Ihre Neugierde geweckt oder Ihr Herz etwas schneller schlagen lassen? Oder kennen Sie gar jemanden, der oder die auf der Suche nach einer sportlichen Hündin ist? Wie dem auch sei, nehmen Sie doch bitte schnellstmöglich Kontakt auf mit Clotildas Vermittlerin. Die Zeit drängt, aber gemeinsam werden wir Clotilda retten. Besuchen Sie Clotilda auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Clotilda_8385 Weitere Informationen: Alter: 01.11.2021 Schulterhöhe: 47cm Kastriert: Ja Krankheiten: Leishmaniose, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Yvonne Beier eMail: yvonne.beier@pro-canalba.eu Telefon: 0173 - 27 88 571
Alter: 01.11.2021 Rasse: Mischling Größe: ca. 42 cm Update März 2026 - Cecilius hat Fragen Acht Monate sind vergangen, seit ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Acht Monate im Lager sind eine eigene Maßeinheit – irgendwo zwischen „ewig“ und „hoffentlich passiert gleich was“. Ich bin immer noch Cecilius: klein, eher leise, mit zartem Wesen. Aber ich habe in der Zwischenzeit eine kleinen Hunde-WG gegründet, und teile ich mir den überschaubaren Zwinger mit Rüden und Hündinnen. Und ich kann berichten: Das funktioniert. Ich bin eher für Diplomatie. Ich deeskaliere mit einem höflichen Blick, einem vorsichtigen Schritt zur Seite und notfalls mit dem ultimativen Friedensangebot: Ich tue so, als hätte ich nichts gesehen. Man könnte sagen, ich bin der Mitbewohner, der nie den Müll rausbringt, aber dafür immer nett ist. (Okay, ich bringe keinen Müll raus. Ich habe keine Daumen. Bitte realistisch bleiben.). Wenn es hier eine Hausordnung gäbe, stünde ganz oben: Bitte freundlich bleiben. Unterschrift: Cecilius. Neulich waren die Tierschützer wieder da. Ich habe so getan, als wäre mir das alles völlig egal. Rein aus Prinzip. Man möchte ja nicht verzweifelt wirken. Also stand ich erst mal da, ganz klein, ganz seriös, mit diesem Blick, der sagt: „Guten Tag. Ich beobachte die Lage.“ Ich wirke anfangs manchmal etwas schüchtern – das ist korrekt. Ich nenne es gern „vorsichtig charmant“. Klingt besser. Aber dann kam der Moment, in dem alles anders wird: die Leine. Und der beste Teil: rausgehen. Sobald wir draußen sind, passiert etwas Seltsames mit mir. Meine Beine sagen „Okay“, meine Nase sagt „JAAA“, und mein Kopf sagt „Bitte nicht übertreiben“. Draußen laufe ich passabel an der Leine. Und trotzdem: Ich werde schnell neugierig und kontaktfreudig, meine Nase schaltet sofort auf Berufsmodus: Hecken sind für mich nämlich nicht einfach Pflanzen. Hecken sind… Nachrichtenportale. Da steht alles drin: Wer war hier? Wann? Mit welcher Stimmung? Hatte er Snacks dabei? Und warum hat er nicht mit mir geteilt? Und jetzt kommen wir zu meinem Lieblingsthema. Bitte setzen Sie sich. Katzen. Ich habe da Fragen. Erstens: Wie kann man so klein sein und sich trotzdem so verhalten, als gehöre einem die Welt? Zweitens: Warum laufen Katzen immer so, als hätten sie einen Termin? Drittens: Warum sind sie so interessant? Und zwar nicht so „Hinterher!“, sondern so „Entschuldigung, hätten Sie kurz Zeit für ein Gespräch über Ihre Machenschaften?“ Denn ganz ehrlich: Was machen Katzen eigentlich beruflich? Sie laufen herum, als hätten sie Schichtdienst. Sie sitzen irgendwo erhöht, als würden sie die Lage überwachen. Sie verschwinden, als wären sie Außendienst. Und sie schauen einen an, als hätte man selbst einen Termin vergessen. Das ist hochprofessionell. Ich vermute, Katzen arbeiten in einem sehr wichtigen Bereich. Unterm Strich bin ich also weiterhin: sehr süß, lieb, gutmütig und sozial – nur eben mit einem kleinen Startknopf. Drücken Sie den bitte freundlich, nicht hektisch. Dann komme ich. Wenn Sie also der Meinung sind, dass in Ihrem Haushalt noch Platz für einen leisen Hund mit Charme, guten Manieren und gelegentlichen philosophischen Gedanken über Hecken und Katzen ist, dann rufen Sie doch einfach meine Vermittlerin an. Sie ist nämlich zuständig für eine sehr wichtige Sache: Sie sorgt dafür, dass Hunde wie ich irgendwann ihr eigenes Zuhause finden. Und ehrlich gesagt – ich wäre bereit dafür. Hallo, mein Name ist Cecilius. Ich bin ein kleiner Rüde mit zartem Wesen, etwa 42 cm groß und wiege um die 10 Kilogramm – also perfekt für einen Platz auf dem Sofa, wenn man mich lässt. Geboren wurde ich am 01.11.2021, doch wirklich zur Ruhe gekommen bin ich noch nie. Seit dem 23.11.2024 lebe ich in einem Canile – gemeinsam mit meiner Hundefreundin Clotilda teile ich mir hier eine Zelle. Was mich besonders macht? Nun, ich bin kein Draufgänger. Ich gehöre nicht zu denen, die schwanzwedelnd auf fremde Menschen zustürmen oder lautstark ihre Aufmerksamkeit einfordern. Ich bin vorsichtig, ein bisschen schüchtern – vielleicht, weil ich gelernt habe, dass nicht jede Begegnung angenehm ist. Menschen beobachte ich erst einmal in Ruhe, bevor ich entscheide, ob ich mich traue, näherzukommen. Doch mit Geduld, einem ruhigen Tonfall und sanften Bewegungen kann man mein Vertrauen gewinnen. Ich lasse mich berühren, ja – aber bitte vorsichtig, ohne hektische Gesten. Wenn ich mich sicher fühle, genieße ich Nähe sogar sehr. Man sagt, ich hätte sanfte Augen, die viel erzählen. Wahrscheinlich stimmt das. Ich trage mein Leben ein Stück weit in meinem Blick – mit all der Zurückhaltung, aber auch der Hoffnung, dass irgendwo da draußen jemand auf mich wartet, der mich so nimmt, wie ich bin: Ein leiser Hund mit großem Herz, das nur noch geöffnet werden muss. An der Leine kann ich schon laufen, auch wenn mir manche Situationen noch unheimlich sind, aber wenn ich etwas übe, dann kann ich bestimmt ein Meister an der Leine werden. Einfühlsame Menschen mit Verständnis für sensible Hunde wären für mich ein Segen. Vielleicht jemand mit einem sicheren Ersthund, der mir zeigt, wie schön ein Zuhause sein kann. Oder einfach jemand, der bereit ist, mir Zeit zu geben. Ich möchte auch nicht verschweigen, dass ich Leishmaniose-positiv bin. Das klingt im ersten Moment vielleicht schlimm, ist es aber nicht unbedingt. Mit der richtigen medizinischen Betreuung, guter Ernährung und einem stressarmen Alltag kann ich gut damit leben – und vor allem: lieben und geliebt werden. Wenn du glaubst, dass du der Mensch bist, der mich an die Pfote nimmt und mir zeigt, wie sich Sicherheit, Vertrauen und Geborgenheit anfühlen, dann warte ich auf dich. Ich bin vielleicht kein Hund, der auf Anhieb beeindruckt – aber ein treuer Freund fürs Leben, wenn man mir die Chance dazu gibt. Dein Cecilius Besuchen Sie Cecilius auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Cecilius_8382 Weitere Informationen: Alter: 01.11.2021 Schulterhöhe: ca.42cm Kastriert: Ja Krankheiten: Leishmaniose positiv, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Sabine Wojtok eMail: sabine.wojtok@pro-canalba.eu Telefon: 0172 - 83 49 335
3 Jahre , 8 Monate
Alter: 13.10.2022 Rasse: Mischling Größe: 47 cm Wäre unser wunderhübsch gestromter Helyo ein Mensch, würde man ihn vielleicht nicht direkt als «Führungspersönlichkeit» wahrnehmen, aber doch als jemanden, der den Ton angibt: Artgenossen gegenüber tritt er eher bestimmend auf, er möchte sagen, wo es lang geht (aktuell lebt er in einem Rudel mit Hündinnen); im Umgang mit Menschen ist er freundlich und sucht aktiv den Kontakt, scheint sich in ihrer Gegenwart wohl zu fühlen; er ist präsent, aber unaufdringlich, und kommuniziert klar wo es für ihn zu viel wird (zum Beispiel, wo er nicht angefasst werden will). So berichten es uns jedenfalls die mit uns befreundeten Tierschützer nach ihrem ersten Besuch bei Helyo. Natürlich handelt es sich dabei nur um eine Momentaufnahme, aber eines können wir mit Sicherheit sagen: In Helyo steckt sehr viel Potenzial, und da, wo er aktuell vor sich hinvegetiert, liegen alle seine Möglichkeiten, seine tollen Eigenschaften, sein Wunsch, zu gefallen und mit den Menschen zusammen zu sein, begraben. Hinter Betonmauern, dicken Gitterstäben, begraben unter dem nie endenden Bellen, Jammern, Heulen seiner fast tausend verzweifelten Mitgefangenen. Im Alter von geschätzt drei Jahren kam er im Oktober 2025 in eines der ganz großen, ganz schrecklichen Hundegefängnisse. Seinem Verhalten nach zu urteilen könnte er mal eine «Familie» gehabt haben, einen Menschen oder eine Gruppe Menschen, die das Prädikat «Familie» nicht verdient. Denn niemand mit auch nur einem Gramm Empathie in sich würde einen, nein, SEINEN Hund an einem Ort wie diesem von allen guten Geistern verlassenen, tierquälerischen Canile abgeben. Aber jemand hat genau das übers Herz gebracht. Helyo ist ein außergewöhnlich hübscher, lieber kleiner Kerl. Kurzhaarig gestromt, mit weißer Brust und keck zur Seite stehenden, auf Empfang geschalteten Öhrchen. Nur eines passt nicht ins Bild: sein trauriger Blick. Er schaut uns an, als wolle er stumm um Hilfe bitten, die Verzweiflung über seine Situation ist ihm deutlich anzusehen. Nicht nur, dass er sinnlos eingesperrt ist und seine Zelle seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr verlassen durfte. Helyos wurde auch positiv auf Leishmaniose getestet (weitere Informationen finden Sie hier: https://www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/mittelmeerkrankheiten)- eine Krankheit, die mit einem kostengünstigen Medikament unter Kontrolle gehalten werden kann, die unbehandelt aber zu einem qualvollen Tod führt. Dort, wo Helyo sich aktuell befindet, ist ihm jegliche medizinische Behandlung verwehrt. Auch aus diesem Grund wartet Helyo ganz dringend auf eine zweite Chance. Auf Menschen, die sich in ihn verlieben, die sein Vertrauen mit Geduld und liebevoller Zuwendung gewinnen möchten; die ihm konsequent, aber immer freundlich das eine oder andere beibringen können und die Zeit haben, um mit Helyo täglich lange Abenteuerspaziergänge zu machen. Menschen, die wissen, wie man Hundebegegnungen managt, die die Hundesprache verstehen, denen es Spaß machen würde, mit Helyo eine Hundeschule zu besuchen (haben wir schon erwähnt, dass Helyo schon sehr gut an der Leine gehen kann?). Kurz: Falls Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, beim Anblick von Helyos’ Fotos und Videos ein wohlig-warmes Gefühl beschlichen hat, wenn Sie über etwas Hundeerfahrung verfügen und sportlich unterwegs sind (in Helyo könnte ein Energiebündel stecken), dann kontaktieren Sie doch bitte Helyos’ Vermittlerin. Wir freuen uns auf Sie! Besuchen Sie Helyo auch auf unserer Homepage: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Helyo_8991 Weitere Informationen: Alter: 13.10.2022 Schulterhöhe: 47 cm Kastriert: ja Krankheiten: Leishmaniose positiv, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Sabine von Alm eMail: sabine.vonalm@pro-canalba.eu Telefon: 0176 - 87 46 27 55
Deutscher Schäferhund
8 Jahre , 9 Monate
Alter: 01.10.2017 Rasse: Deutscher Schäferhund Größe: 61cm „Es ist schwer, dich anzuschauen, Diantha … dabei sind es nur die Bilder. Und trotzdem reicht das, was man sieht, um zu spüren, wie viel in dir vorgeht. Du bist noch nicht lange hier. Und genau das macht es so schwer. Denn du bist kein Hund, der abgeschlossen hat. Du bist einer, der immer noch auf seine Menschen wartet. Und du bist ein Schäferhund, geschaffen für Nähe und für Bindung … für dieses eine „Wir“. Hunde wie du geben alles. Sie orientieren sich, sie vertrauen, sie bleiben. Und egal, wie das Leben war: Deine Menschen waren dein Mittelpunkt. Dein Zuhause. Dein Ein und Alles. Und jetzt sind sie weg. Aber du verstehst das nicht. Vielleicht suchst du sie noch in jedem Geräusch, hebst den Kopf, wenn Schritte näherkommen. Vielleicht wartest du einfach still, weil du glaubst, dass sie dich gleich abholen kommen. Dass das hier nur ein kurzer Moment ist. - Aber sie werden nicht kommen, Diantha. Und genau das ist es, was so weh tut. Du wurdest in ein Hundelager gebracht. Einfach zurückgelassen in einer Welt aus Gittern, Lärm und Enge. Ein dunkler Ort, an dem niemand fragt, wie es dir geht. An dem es egal ist, dass dein Körper schmerzt – und vielleicht auch dein Herz. In deinem Fall wohl, weil dein Körper krank ist: Geschwülste in der linken Brustdrüse und Leishmaniose… eine Krankheit, vor der so viele zurückschrecken, obwohl gerade eine liebevolle Umgebung und gutes Futter oft den entscheidenden Unterschied machen. Und so hat man dir alles genommen. Deine Menschen, deinen Platz und deine Sicherheit. Zurück bleibt nur ein Warten, das irgendwann in Trauer umschlägt. Du suchst keinen Kontakt. Bleibst lieber still, als würdest du dich selbst schützen. Oder als würdest du all deine Hoffnung darauf konzentrieren, dass sich doch noch eine Tür öffnet und dein altes Leben zurückkommt. Du teilst dir deine Box mit einem Rüden. Wenigstens bist du nicht ganz allein. Doch dein Blick geht oft in die Ferne – dorthin, wo deine Erinnerungen liegen. Und trotzdem… gehst du mit, wenn man dich an die Leine nimmt. Ganz selbstverständlich. Du läufst gut, ruhig, als hättest du all das einmal gekannt. Mit der Zeit lässt du auch Berührungen zu. Als wäre da noch etwas in dir, das nicht ganz verloren ist. Meine liebe Diantha, wir können dir deine Vergangenheit nicht zurückgeben. Und wir können dir nicht erklären, warum deine Menschen dich nicht mehr wollen. Aber wir können hoffen. Hoffen, dass jemand kommt, der deine Treue erkennt. Der versteht, dass du einfach nur wartest. Und der dir zeigt, dass dieses Warten irgendwann ein Ende haben kann.“ Bitte, liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie Diantha diesen neuen Anfang schenken möchten, melden Sie sich bei ihrer Vermittlerin. Besuchen Sie Diantha auch auf unserer Homepage : https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Diantha_9003 Weitere Informationen: Alter: 01.10.2017 Schulterhöhe: ca. 61cm Kastriert: nein Krankheiten: Leishmaniose, Gesäugetumore, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Simone Leitenbauer eMail: simone.leitenbauer@pro-canalba.eu Telefon: 0160 - 14 43 169
7 Jahre , 6 Monate
Alter: ca. 2019 Rasse: Mischling Größe: ca. 57 cm Was wäre gewesen, wenn … Camellias Geschichte 2021 anders begonnen hätte? Wenn sie nicht mit Juckreiz und wundem Fell angekommen wäre – sondern mit Hoffnung? Wenn ihr – damals, als sie noch gern gestreichelt wurde und neugierig jeden Besucher begrüßte – jemand die Hand gereicht hätte? Wenn sich die Tür zu ihrem Zwinger nicht nur für den Futtereimer geöffnet hätte – sondern für ein Zuhause. Wenn jemand sich zu ihr hinuntergebeugt und leise gesagt hätte: „Du bist jetzt angekommen.“ 2021, damals stand sie am Gitter. Hellwach. Aufrecht. Ein bisschen trotzig – als würde sie glauben, sie könnte es selbst öffnen. Sie hat gewedelt, hat jeden angesehen, hat gehofft. Sie war verschmust. Suchte Nähe. Wollte gefallen. Zeigte, dass sie mit Rüden verträglich ist. Dass sie bereit ist. Trotz allem, trotz des Alleinseins. Und dieser Ort… er hat seine eigene Zeit. Er nimmt nichts mit Gewalt. Er nimmt leise. Tag für Tag. Blick für Blick. Hoffnung für Hoffnung. 2026, heute. Fünf Jahre später steht sie noch immer dort. Am selben Gitter. Aber etwas ist verändert. Nicht ihr Platz – sondern ihr Herz. Sie lässt sich berühren. Ja. Sie ist sanft, obwohl sie gelernt hat, dass Hände wieder gehen. Verträglich mit Rüden. Auch mit Katzen. Doch früher war sie lebhaft, ist sie jedem entgegengegangen. Heute bleibt sie stehen. Früher war sie neugierig. Heute ist sie schnell überfordert von Dingen, die das Leben bringen könnte. Früher hat sie geglaubt, dass jemand kommt. Heute wartet sie nur noch. Denn dieser Ort macht etwas aus Hunden. Er nimmt ihnen nicht sofort die Liebe – aber er nimmt ihnen den Glauben daran, dass sie bleiben darf. Er macht aus Erwartung Vorsicht. Aus Freude ein kurzes Zucken der Rute. Aus Vertrauen ein leises „Vielleicht…“ – das immer leiser wird. Und vielleicht hat sie heute wieder gewedelt. Nur ganz kurz, als Schritte näherkamen. Und dann wieder aufgehört, als sie weitergingen. Was wäre wohl gewesen, wenn … jemand geblieben wäre? Wenn jemand ihr Leben rechtzeitig in die Arme genommen hätte? Wenn jemand ihren Namen gerufen hätte – nicht wie eine Nummer, sondern wie die einer Freundin? Wie klingt ihr Bellen, das vor Freude platzt, und nicht aus Einsamkeit? Fünf Jahre. Fünf Winter ohne Wärme. Fünf Sommer ohne einen Platz im Schatten neben jemandem, der sie liebt. Fünf Jahre Warten. Fünf Jahre, in denen etwas in ihr leiser geworden ist. Und leiser. Und leiser. Krusten an den Ohren, trüber Blick, müde Glieder, Leishmaniose. Was wäre gewesen, wenn?… Und während du das liest, vergeht wieder Zeit – ungenutzt, stumm geraubt. Ein weiterer Tag. Ein weiterer Moment, der niemandem gehört. Außer ihr. Camellias „was wäre gewesen“ wird zur stillen Antwort: Nichts ist gewesen, aber alles ist vergangen. Die fünf Jahre kann ihr niemand zurückgeben. Aber du kannst entscheiden, dass nicht noch mehr verloren gehen. Camellias Zeit rinnt still davon, ohne Spuren im Leben. Aber all die kommenden Tage können anders werden – besser, heller, voller Leben. „Was wäre gewesen, wenn… …du jetzt nicht weitergehst?“ September 2021 - Camellia sucht ihr Zuhause, vielleicht das erste, das sie je hatte. Sie kam 2019 zur Welt und bereits zwei Jahre später in ein Canile. Im Mai zog sie mit diffuser Dermatitis und positiver Leishmaniose dort ein. Wie schön und gesund ihr Fell schon nach ein paar Monaten der Pflege aussieht, können Sie auf den Bildern sehen. Ebenso verhält es sich mit ihrer Leishmaniose. Camellia ist gut eingestellt und hofft auf ein erfülltes und langes Leben. Zum Glück ist sie zur Adoption freigegeben und wir dürfen bei der Vermittlung in ein eigenes Zuhause helfen. Camellia ist mittelgroß, hat elegante lange Beine und ein interessantes Gesicht. Momentan lebt sie allein in einer Box, weil sie beim Essenfassen Futterneid zeigt. Mit Rüden versteht sie sich gut, mit Hündinnen wurde sie noch nicht getestet. Wir wissen nicht, was sie dort, wo sie herkommt, alles erlebt hat, doch, jede Frau von Welt hat eben ihr kleines Geheimnis... Hier im Canile zeigt sich Camellia sehr liebevoll und freundlich im Umgang mit uns Menschen, auch an der Leine läuft sie schon sehr schön. Wenn es jetzt noch Menschen gäbe, die sie regelmäßig lecker füttern, ihr ein Körbchen in ihrem Zuhause schenken, Liebe und Zugehörigkeit, den Besuche einer Hundeschule, reichlich Bewegung mit Spaziergängen in Flur und Wald und wenn sie vielleicht Einzelprinzessin sein dürfte, wäre das wunderschön. Camellia hat noch ihr ganzes Leben vor sich und möchte es Ihnen schenken, mit Ihnen zusammen sein und Spaß haben. Sind Sie die Richtigen für sie? Besuchen Sie Camellia auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Camellia_5936 Weitere Informationen: Alter: geb. ca. 2019 Schulterhöhe: ca. 57 cm Kastriert: nein Krankheiten: Leishmaniose pos., gechipt, geimpft Schutzgebühr: 359 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Sabine Wojtok eMail: sabine.wojtok@pro-canalba.eu Telefon: 0172 - 83 49 335
Molosser
6 Jahre , 2 Monate
Alter: 02.05.2020 Rasse: Molosser Mischling Größe: 52 cm Ein brauner Fleck rund ums rechte Auge bis übers Ohr, auf ansonsten mehrheitlich weißem Fell - klarer Fall einer vierpfotigen Piratin mit Augenklappe, bereit, das Herz ihres neuen Lieblingsmenschen zu entern. Das ist unsere wunderbare Abalyn. Ein richtiger Wonneproppen, der wie alle kleinen Piratinnen, die schon zu lange auf hoher See waren, nur einen Wunsch hat: Endlich an Land und nach Hause gehen zu dürfen. Und so, wie die mit uns befreundeten Tierschützer Abalyn im April 2026 angetroffen haben, können wir konstatieren: Abalyn ist mehr als bereit für ein Zuhause. Der erste Besuch der Tierschützer bei unserem Piratenmädchen lief nämlich so ab: Abalyn freute sich über die freundlichen, unbekannten Menschen, ließ sich problemlos anleinen und ging an der Leine auch wie eine Eins. Abalyn sei eine liebe, selbstbewusste Hündin, sehr sozial und anhänglich zu Menschen. Sie habe sich widerstandslos anfassen und lenken lassen, habe die Streicheleinheiten genossen und habe sich sehr neugierig gezeigt. Im Gegensatz dazu habe Abalyn zu Katzen und Hündinnen ein eher ambivalentes Verhältnis, mit Rüden sei sie nicht getestet worden. Aus diesem Grund suchen wir für sie einen Einzelplatz. Und zwar sehr, sehr dringend, denn: Die hübsche Abalyn fristet schon seit rund drei Jahren ihr Dasein in einem Hundelager/-gefängnis in Einzelhaft, wie auf einem verrotteten Kahn irgendwo im Ozean. Niemals Auslauf, niemals Abwechslung, niemals mit jemandem zusammen sein, niemals anständiges Futter. Dafür viel Einsamkeit, Langeweile, Stumpfsinn, verlorene Lebenszeit. In der Summe bedeutet das für einen Hund sehr viel Stress. Abalyns Körper hat vielleicht auf die Lebenssituation, vielleicht auf schlechtes Futter, vielleicht auf eine Mischung von allem zusammen mit einer Dermatitis reagiert. Diese juckende Hautkrankheit verheilt in der Regel gut und komplikationslos, sobald die Tiere in einem ruhigen, liebevollen Zuhause sind und tierärztliche Betreuung erhalten. Aber da, wo Abalyn derzeit vor sich hinvegetiert, gehört Fürsorge nicht zum Programm. So bleiben auch ihr Nabelbruch und das kleine Lipom am Brustbein unbehandelt. Zu allem Übel wurde bei Abalyn vor drei Jahren auch noch Leishmaniose diagnostiziert - eine unheilbare Krankheit, die aber mit einer sehr kostengünstigen, täglich zu verabreichenden Tablette sehr gut stabil gehalten werden kann (für weitere Infos zu sogenannten Mittelmeerkrankheiten siehe hier https://www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/mittelmeerkrankheiten/). Die Hunde, die das Pech haben, diese eine Pille nicht zu erhalten, sterben über kurz oder lang einen langsamen, schmerzhaften Tod. Und als wäre diese Krankengeschichte nicht schon übel genug, ist Abalyn auch noch ein Molosser Mischling. Nicht, dass daran etwas falsch wäre - das, was «falsch» ist, sind die Vorurteile in den Köpfen vieler Menschen gegenüber sogenannten Listenhunden. Diese Hunde können sanft, wild, spielfreudig, kuschelig, dickköpfig oder einfach unendlich süß sein - ebenso vielfältig wie alle anderen Hunde auch. Sind sie bei Menschen, die ein wenig Hundeverstand haben, dann sind sie einfach Hunde, wie alle anderen Hunde auch. Klar, Abalyn mag vielleicht keine Hündinnen. Na und? Das ist nicht zwingend rassebedingt, sondern unter Umständen einfach ihre Wahl oder Prägung. Um es auf den Punkt zu bringen: Geschätzte Leserinnen und Leser, wir suchen Sie, oder vielleicht jemanden, den Sie kennen. Jemanden, der sich als Nadel im Heuhaufen angesprochen fühlt, den Abalyns Baustellen nicht abschrecken, sondern zur Erkenntnis führen, dieser wundervollen Hündin eine Chance geben zu wollen. Abalyn soll endlich ein Leben in Liebe, Respekt und Geborgenheit haben und eine adäquate medizinische Versorgung erhalten. Darf Abalyn Ihr Herz entern? Bitte kontaktieren Sie Abalyns Vermittlerin, wir freuen uns auf Sie. Besuchen Sie Abalyn auch auf unserer Homepage: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Abalyn+_9011 Weitere Informationen: Alter: 02.05.2020 Schulterhöhe: 52 cm Kastriert: ja Krankheiten: Leishmaniose, Lipom Brustbein, Dermatitis Hüfte, Nabelbruch gechipt, geimpft Schutzgebühr:390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Sabine von Alm eMail: sabine.vonalm@pro-canalba.eu Telefon: 0176 - 87 46 27 55
16 Jahre , 1 Monat
Rasse: Doggen-Mischling Geburtsjahr: 2010 Schulterhöhe: ca. 65 cm dringend Zuhause oder Pflegestelle gesucht Mai 2026: Ohara muss ihr geliebtes Zuhause in 29614 Soltau unverschuldet verlassen – nach 16 Jahren voller Vertrauen, Geborgenheit und Liebe. Manchmal reißen die Umstände alles auseinander. Ohara ist 16 Jahre alt. Sechzehn Jahre Leben. Neun davon in einem Zuhause, das alles für sie war. Ein Zuhause, in dem sie geliebt wurde. In dem sie nicht „der Hund“ war, sondern Familie. Sie war immer dabei und immer sicher. Und jetzt… verliert sie genau das. Weil ihre Menschen nicht mehr können. Beide sind schwer krank geworden. So schwer, dass sie selbst Hilfe brauchen. Und so bleibt am Ende eine alte Hündin zurück, die nichts falsch gemacht hat und trotzdem alles verliert. Man kann sich kaum vorstellen, was das für sie bedeutet. Ein ganzes Leben lang war da jemand. Die Stimmen, die Gesten und die Vertrautheit. Und plötzlich soll das alles einfach nicht mehr da sein. Ohara versteht nicht, warum. Sie wird nur spüren, dass etwas fehlt. Sie weiß auch nicht, was ihr bevorsteht. Ein Zwinger im Tierheim? Ein kalter Ort für einen alten Hund, der sein Leben auf einem Sofa verbracht hat, im Kreis seiner Menschen? Es würde ihr das Herz brechen. Und uns auch. Ohara ist eine liebe, menschenbezogene Hündin.Sie liebt ihre kleinen Rituale, sie liebt ihre Streicheleinheiten, liebt einfach das Dasein bei ihren Menschen. Besonders Kinder haben es ihr angetan. Mit anderen Tieren ist sie vermutlich nicht verträglich … das hat sie nie gelernt. Deshalb suchen wir für sie einen Einzelplatz oder sehr erfahrene Menschen, die wissen, wie man damit umgeht. Was sie braucht, ist eigentlich so wenig, für Ohara aber eben gerade alles: Ein ruhiges Zuhause, am liebsten ländlich. Einen eingezäunten Garten. Keine Treppen. Und vor allem: Menschen, die da sind. Menschen, die verstehen, dass sie nichts mehr lernen muss. Wir wünschen uns für Ohara einen Gnadenplatz.Einen Ort, an dem sie bleiben darf bis zum Ende.Eine Pflegestelle wäre ebenfalls möglich, Futter und Tierarztkosten werden übernommen. Aber was sie wirklich braucht, ist kein „Platz“. Sie braucht ein Herz, das sie noch einmal aufnimmt. Denn viel Zeit wird sie nicht mehr haben. Und es darf einfach nicht sein, dass ein Hund wie Ohara, der sein ganzes Leben geliebt wurde, seine letzten Tage alleine hinter Gittern verbringen muss. Bitte … wenn Sie einen Platz für unser altes Mädchen haben, melden Sie sich bei uns. Dezember 2016 - Vorhang auf: Hier kommt Ohara, unser Rohdiamant! Ihre kräftige Erscheinung täuscht über ihren sanften Charakter hinweg. Denn die Doggenmischlingshündin ist so sensibel und einfühlsam. Mit der richtigen Führung wird sie sich zu einem treuen Gefährten, sogar für eine Familie mit Kindern entwickeln. Aktuell lebt unsere Schönheit in einem Canile bei Rom und wir erleben sie als friedfertig, umgänglich, fröhlich und aufmerksam. Sie ist neugierig, lernt gerne und ist „stolz wie Oskar“ wenn wir sie loben, dass sie schon so schön an der Leine gehen kann. Ohara hat es verdient, dem harten Tierheimalltag endlich den Rücken kehren zu dürfen und die Welt jenseits der Gitterstäbe kennenzulernen. Sie soll erfahren dürfen, wie es ist, geliebt und umsorgt zu werden. Ohara soll bitte Gras unter ihren Pfoten spüren dürfen und mit ihren Menschen die Welt erkunden. Außerdem würde sie gerne die harte Holzhütte gegen ein weiches Körbchen eintauschen. Wenn Sie diesen Weg mit Ohara bestreiten wollen, sie liebevoll in ein neues Leben führen und sich jeden Tag an ihren Fortschritten erfreuen möchten, dann melden Sie sich bei uns. Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry) Besuchen Sie Ohara auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu. https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Ohara+in+D+%252d+29614_1812 Weitere Informationen: Alter: 01.06.2010 Schulterhöhe: ca.65cm Kastriert: nicht bekannt Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: nach vorheriger Absprache Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Deutschland Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Sabine von Alm eMail: sabine.vonalm@pro-canalba.eu Telefon: 0176 - 87 46 27 55
Pro-canalba e.V. Privat 29614 Soltau Deutschland
8 Jahre
Alter: 28.06.2018 Rasse: Mischling Größe: 51 cm Update Mai 2026 - Nun möchten wir uns einmal selbst zu Wort melden, denn über Jimmy gibt es einiges zu erzählen. Jimmy durfte vor einiger Zeit vom Lager in den Sicheren Hafen ziehen. Dort kann er nun erst einmal ankommen und zur Ruhe kommen. Auch seine Herzgeräusche haben wir dort nun unter Beobachtung. Was Jimmy aber trotz allem nie verloren hat, ist seine Lebensfreude. Dieser wundervolle Bub steckt voller Neugier, Freude und ganz viel Liebe zum Leben. Man spürt sofort, wie sehr er die kleinen schönen Momente genießt. Vor Kurzem durfte Jimmy zum ersten Mal auf einer großen Wiese laufen. Für ihn war das unglaublich spannend und aufregend. Endlich einmal mehr Platz zum Schnüffeln, Entdecken und Bewegen. Jimmy hat sich riesig darüber gefreut und war mit voller Begeisterung dabei. Und selbst bei all den neuen Eindrücken blieb er jederzeit ansprechbar und suchte immer wieder die Nähe zum Menschen. Denn Jimmy ist unglaublich menschenzugewandt. Er genießt Aufmerksamkeit sehr und liebt es besonders, zu kuscheln und einfach Nähe zu spüren. Im Sicheren Hafen darf Jimmy nun Schritt für Schritt kennenlernen, wie schön kleine Momente von Freiheit und Zuwendung sein können. Doch die meiste Zeit wartet auch er noch in seinem Zwinger auf die Menschen, die ihm zeigen, wie sich ein eigenes Zuhause anfühlt. Wir wünschen uns sehr, dass Jimmy genau diese Menschen bald findet: Menschen, bei denen er endlich richtig ankommen darf. Hallo, mein Name ist Jimmy! Ich bin ein mittelgroßer Rüde. Seit dem 25. Juni 2024 lebe ich in einem Canile. Vielleicht siehst du es auf meinen Bildern schon: Ich bin ein hübscher Kerl mit weichem, blondem Fell und sanften braunen Augen, die oft ein bisschen verträumt in die Welt blicken. Meine Schulterhöhe beträgt etwa 51 cm – damit bin ich weder zu groß noch zu klein und passe perfekt zu Spaziergängen in der Natur genauso wie zu gemütlichen Stunden auf dem Sofa. Ich bin ein sozialer Hund. Sobald jemand in meine Nähe kommt, freue ich mich riesig und suche den Kontakt. Streicheleinheiten genieße ich besonders und ich schenke meinen Menschen schnell mein Vertrauen. Ich bin kein stürmischer Hund, der wild an dir hochspringt, sondern einer, der mit ruhiger Freude und viel Sanftheit die Nähe sucht. Nur wenn die Menschen etwas von mir wollen, das ich nicht kenne oder nicht verstehe, würde ich erstmal rebellieren – so sagen die Tierschützer. Mit anderen Hunden verstehe ich mich ebenfalls sehr gut – egal ob Rüde oder Hündin. In meinem jetzigen Zuhause teile ich mir den Zwinger mit mehreren Fellnasen, und wir kommen prima miteinander aus. Die Tierschützer sagen, manchmal sei ich zu den anderen dominant, besonders, wenn sie mir zu nahekommen. Ein souveräner Hundekumpel in meinem neuen Zuhause wäre also willkommen, ist aber kein Muss. Was ich mir von meinem neuen Zuhause wünsche? Ich suche Menschen, die mir Sicherheit und Geborgenheit schenken. Menschen, die verstehen, dass ich trotz meiner freundlichen Art auch etwas Zeit brauche, um mich an neue Situationen zu gewöhnen. Ich bin neugierig und offen, doch nach den ersten Tagen im neuen Heim brauche ich Geduld und liebevolle Führung. Spaziergänge finde ich bestimmt ganz toll – ich entdecke gerne neue Wege und lasse mir Zeit, all die spannenden Gerüche aufzunehmen. Ein Garten wäre natürlich ein Traum für mich, ist aber kein Muss, wenn ich genug Auslauf und Beschäftigung bekomme. Ich bin ein eher ruhiger Hund, der sich nicht in den Vordergrund drängt. Trotzdem liebe ich gemeinsame Aktivitäten mit meinen Menschen – sei es ein Ausflug ins Grüne, kleine Trainingsaufgaben oder einfach nur entspanntes Beisammensein. Kuscheln gehört natürlich auch zu meinen absoluten Lieblingsbeschäftigungen. Meine Bedürfnisse sind eigentlich ganz einfach: Ich wünsche mir ein liebevolles Zuhause, in dem ich ankommen darf. Ein Zuhause, in dem ich als Familienmitglied geschätzt werde, in dem ich Vertrauen aufbauen und zeigen kann, wie viel Liebe und Treue in mir stecken. Ich brauche regelmäßige Bewegung, sanfte, aber klare Führung und Menschen, die mir Zeit geben, mich zu entfalten. Erfahrung im Umgang mit Hunden wäre schön, denn ich bringe ja meine zwei kleinen Baustellen mit. Außerdem sind Geduld, Herz und ein respektvoller Umgang wichtig für mich. Wenn du auf der Suche nach einem treuen Begleiter bist, der mit dir durch dick und dünn geht, dann könnte ich genau der Richtige für dich sein. Ich warte hier auf den Menschen, der mir zeigt, dass das Leben noch so viel mehr zu bieten hat als den Canilealltag. Vielleicht bist du es ja? Dein Jimmy Eine Sache noch: Kaum war ich mit meiner Bewerbung hier fertig, haben wir meine Untersuchungsergebnisse vom Arzt für Tiere bekommen … jetzt weiß ich auch, warum ich noch nicht kastriert wurde. Der Arzt hat nämlich ein Herzgeräusch gehört. Diese Nachricht macht mich sehr traurig und ich kann nur hoffen, dass sich trotzdem jemand findet, der mich liebhaben will. Besuchen Sie Jimmy auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Jimmy_8354 Weitere Informationen: Alter: 28.06.2018 Schulterhöhe: ca. 51 cm Kastriert: nein Krankheiten: Herzgeräusch vorhanden, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Bettina Graf eMail: Bettina.graf@pro-canalba.eu Telefon: 0157 57852534
Deutscher Schäferhund-Mix
Alter: 10.07.2018 Rasse: Deutscher Schäferhund Mischling Größe: 72 cm Wenn ich Texte über große Hunde aus Italien schreibe, schreibe ich meistens über weiße Riesen, denn von den Maremmani gibt es so viele in Italien. Aber ab und an stelle ich auch andere Rassen und Mischungen vor, die genau wie die weißen Riesen, auf ein Zuhause warten. Doch ich glaube noch nie habe ich einen Hund vorstellen können, der ca. 72 cm misst! Ein wahrer Riese, aber nicht weiß und auch kein Maremmano, sondern ein Hund, bei dem sicherlich ein paar Deutsche Schäferhunde mitgemischt haben. Baley heißt dieser Prachtkerl, der nicht nur durch seine Größe, sondern auch durch seinen freundlichen Charakter heraussticht. Schäferhundfreunde wissen, dass diese Rasse durch ihre Intelligenz, Lernfähigkeit und Loyalität besticht. Viele Menschen geben viel Geld für Rassehunde aus. Andere sortieren sie nach zwei Jahren aus. So wie bei Baley. Wie genau Baleys Geschichte verlaufen ist, das wissen wir zwar nicht, aber was wir wissen, ist, dass der 7-jährige Rüde mit zwei Jahren in ein großes und liebloses Canile kam, dort mehr als vier Jahre sein Dasein fristete nur um dann in ein noch viel größeres und schlimmeres Lager abgeschoben zu werden. Ein Ort, an dem viele Hunde bis zu ihrem Lebensende aufbewahrt werden, ohne je die Chance zu bekommen, gesehen zu werden. Endstation für viele! An diesem lauten und tristen Ort befindet sich Baley nun schon seit ca. 9 Monaten. Insgesamt ist er also bereits fünf von seinen sieben Lebensjahren eingesperrt. Fünf Jahre, in denen der aufgeschlossene Baley keinerlei Input bekommen hat. Fünf Jahre, in denen der dem Menschen so zugewandte Baley nie Liebe erfahren durfte. Fünf Jahre voller Lärm und Traurigkeit, die der ruhige Rüde über sich ergehen lassen hat. Fünf Jahre, die bitte jetzt enden, damit der imposante, kastrierte Rüde in seinem Leben einmal erfahren darf, dass es ein liebevolles Zuhause für ihn gibt. Denn auch wenn seine Freunde, die Hündin Kandie und der Rüde Bahul, jeden Tag an Baleys Seite sind, können sie ihm eine Familie nicht ersetzen. Aber vielleicht könnten Sie ihn im Kreise Ihrer Familie aufnehmen und mit ihm die spannende Welt entdecken. Baley wäre am liebsten schon mit den Tierschützern aus der grauen Zelle marschiert, aber noch braucht er ein Ausreiseticket. Noch wartet er auf Ihren Anruf. Bitte lassen Sie ihn nicht noch länger warten! Besuchen Sie Baley auch auf unserer Homepage: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Baley_8536 Weitere Informationen: Alter: 10.07.2018 Schulterhöhe: ca. 72 cm Kastriert: Ja Krankheiten: Grauer Star, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Simone Leitenbauer eMail: simone.leitenbauer@pro-canalba.eu Telefon: 0160 - 14 43 169