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LEXA

Bichon Bolognais Mischling

6 Jahre , 2 Monate

Weiblich

Die bezaubernde Lexa hatte einst ein Zuhause, doch gemeinsam mit ihren beiden Welpen Luke und Lynn verbrachte sie einen Großteil ihres Alltags auf den Straßen ihres Heimatortes. Die kleine Familie lief täglich frei umher, bellte Radfahrern hinterher und sorgte dadurch bei manchen Menschen für Unsicherheit. Schließlich fanden Lexa und ihre Welpen den Weg ins Tierheim, wo sie nun auf die Chance auf ein neues Leben warten. Lexa ist eine ausgesprochen freundliche, liebevolle und menschenbezogene Hündin. Sie liebt die Nähe zu uns Menschen über alles und genießt jede Form von Aufmerksamkeit und Zuwendung. Als echter „Kuschelhund“ sucht sie den Kontakt zu ihren Bezugspersonen und möchte am liebsten immer dabei sein. Die hübsche Hündin zeigt sich als intelligente, verspielte und sehr anhängliche Begleiterin. Sie ist außerordentlich familienfreundlich und begegnet sowohl Erwachsenen als auch Kindern offen und herzlich. Auch mit anderen Hunden versteht sie sich hervorragend und zeigt sich im Umgang mit Artgenossen sozial und unkompliziert. Was Lexa jedoch nicht gerne mag, ist Einsamkeit. Sie braucht die Nähe der Menschen, Aufmerksamkeit und Zuwendung, die sie dankbar annimmt und mit ihrer liebevollen Art vielfach zurückgibt. Für Lexa wünschen wir uns ein Zuhause, in dem sie als vollwertiges Familienmitglied willkommen ist und die Liebe und Geborgenheit erfährt, die sie so sehr verdient. Wer dieser wunderbaren Hündin ein Körbchen schenkt, gewinnt eine treue Freundin fürs Leben. Möchten Sie Lexa dieses Zuhause geben und die Chance auf einen Neuanfang? Dann freue ich mich auf Ihre Anfrage. Lexa reist natürlich dann kastriert, gechippt, geimpft und mit EU-Heimtierpass. Der Test auf Herzwürmer, Babesiose und Ehrlichiose erfolgt zeitnah Titel:Lexa Liebenswert Rasse:Mischling (Bichon?) Geschlecht:Hündin geboren:ca. 04/2020 Farbe:weiß beige Schulterhöhe:ca. 26 cm Gewicht:ca. 5,5 kg kastriert:noch nicht Aufenthaltsort:Tierheim Orosháza Aufnahmedatum:02.06.2026 Listenhund:nein Tierheim-Nr:073/2026 Vermittlung:Stephanie Dohmen Mobil: 01573-4865609 E-Mail:s.dohmen@projekt-pusztahunde.de

Ungarn

ILVY liebevolle, sensible Schäferhündin

Deutscher Schäferhund

7 Jahre , 5 Monate

Weiblich

Ilvy ist eine sensible und liebevolle Hündin, die anfangs etwas unsicher ist und in neuen Situationen schnell den Überblick verliert. Mit ruhigen, verständnisvollen Menschen baut sie aber schnell Vertrauen auf – und dann zeigt sie, was wirklich in ihr steckt: ein ganz toller, fröhlicher Hund und ein echter Kuschelbär. Sie ist sozialverträglich, versteht sich auch mit Katzen, lässt sich gerne streicheln und fährt problemlos im Auto mit. Alleine bleiben wird noch geübt – dabei ist sie etwas unruhig, macht aber nichts kaputt. Auf ihrer erfahrenen Pflegestelle macht sie aktuell jeden Tag mehr Fortschritte und lernt, dass sie ihren Menschen zu 100% vertrauen kann. Für Ilvy wünschen wir uns ein ruhiges Zuhause ohne kleine Kinder, mit geduldigen Menschen, die ihr Sicherheit geben. Mit Ilvy bekommt man eine treue Begleiterin fürs Leben - meldet euch gerne bei Interesse. Geboren: ca. 2019 Größe: ca. 55 cm Geimpft, gechipt und kastriert Aufenthaltsort: Pflegestelle in 31246 Groß Lafferde

Notfellchen Rumänien e.V.
Pflegestelle
31246 Lahstedt
Deutschland

KAYA

Europäisch Kurzhaar

2 Jahre , 2 Monate

Weiblich

Manchmal läuft das Leben nicht so, wie man es sich für eine Katze wünscht. Kaya wurde vor einiger Zeit nach Deutschland vermittelt, doch leider hat sie sich in ihrem Zuhause nach ein paar Monaten nicht mehr wohlgefühlt. Zunächst lebte sie problemlos mit den anderen Katzen zusammen. Als jedoch ein weiterer, sehr dominanter Kater einzog, geriet ihre Welt aus dem Gleichgewicht. Mit ihm kam Kaya überhaupt nicht zurecht und begann unsauber zu werden. Obwohl der Kater später wieder abgegeben wurde, blieb das Problem bestehen und Kaya konnte sich nicht mehr entspannen. Seit Anfang Juni lebt sie nun in einer Tierpension und zeigt dort eine ganz andere Seite. Sie ist absolut sauber, freundlich und einfach nur liebenswert. Kaya genießt die Aufmerksamkeit der Menschen, ist sehr verschmust und freut sich über jede Streicheleinheit. Für Kaya suchen wir ein ruhiges Zuhause, in dem sie sich sicher fühlen kann. Wir können uns gut vorstellen, dass sie als Einzelkatze am glücklichsten wäre oder höchstens mit einer sehr sozialen und unaufdringlichen Katze zusammenlebt. Kaya hat noch so viele schöne Jahre vor sich und verdient eine zweite Chance bei Menschen, die ihr die Zeit geben, wieder richtig anzukommen. Vorgeschichte in Ungarn: Tierliebe Menschen haben diese kleine Katze auf der Straße gefunden. Sie war noch sehr jung, konnte kaum alleine fressen. Zuerst hatte die Hexe genannte kleine junge Katze sehr große Angst vor allen Menschen. Kein Wunder, sie hatte in ihrem bisherigen Leben ja auch noch nichts Gutes erlebt. Aber dann hat die kleine Hexe, die ihrem Namen so gar nicht gerecht wird, schnell verstanden, dass sie in Sicherheit ist. Niemand will ihr etwas Böses, ist gemein zu ihr und jagt sie weg. Das ist Vergangenheit! Sie hat sich dort schnell mit der Katze Polina befreundet. Als Polina ein Zuhause gefunden hat, durfte Luca in die Pflegestelle umziehen. Hexe und Luca sind gute Freundinnen geworden. Die kleine Hexe ist lieb und freundlich. Sie ist verspielt und liebt ihr unbeschwertes Leben. Sie kommt sowohl mit Menschen, anderen Katzen und Hunden prima aus. Hexe ist FIV und FelV negativ getestet. Sie ist gechipt und geimpft. Für eine Kastration ist sie noch zu jung. Dreifarbige Katzen werden auch Glückskatzen genannt. Sie möchten sich Ihr Glück namens Kaya in Ihr Leben holen? Dann füllen Sie bitte den Fragebogen auf unserer Homepage aus und ich melde mich umgehend bei Ihnen. Vermittlung:Angelika Winzer Telefon: 04351-8808577 E-Mail:a.winzer@projekt-pusztahunde.de

Projekt Pusztahunde e.V.
Pflegestelle
24392 Süderbrarup
Deutschland

QUORIVAH - Wenn Schönheit in inneren Eis gefangen ist.

Mischlingshund

1 Jahr , 1 Monat

Männlich

Alter: 01.05.2025 Rasse: Mischling Größe: 50 cm Update Mai 2026 - „Vor einem steht eine nordische Eisskulptur. Markante Stehohren, ein kräftiger Körper und diese bernsteinfarbenen Augen – wie eingefrorenes Licht.“ Quorivah ist etwa ein Jahr alt – und fast sein ganzes bisheriges Leben verbringt er bereits in einem der schlimmsten Hundelager, die wir kennen. Seit Monaten sieht er nur graue Wände, Gitterstäbe und diesen kleinen Zwinger, der seine Welt auf ein Minimum begrenzt. Aus dem unsicheren, dreifarbigen Hundejungen, der sich damals noch hinter einem Wassereimer versteckt hat, ist inzwischen ein stattlicher Bursche geworden. Wunderschön und schockgefrostet. Ein kräftiger, eigentlich für die Freiheit geschaffener Hund, der versucht, sich unsichtbar zu machen. Er sucht keine Nähe, sondern den kältesten Punkt im Raum. Die hinterste Ecke – der Ort, an dem ihn nichts erreicht. Er weicht uns Menschen aus wie einer drohenden Lawine. Dabei schnappt Quorivah nicht. Er knurrt nicht mal. Er stellt einfach den Betrieb ein. Wie eine Eisskulptur. Aber die Skulptur lebt. Er hat die Welt da draußen nicht aufgegeben – er traut sich nur noch nicht, den ersten Millimeter aufzutauen. Seine Bernsteinaugen sind nämlich kein Eis. Sie beobachten. Sie scannen jede unserer Bewegungen, registrieren jedes Geräusch, jede Geste. Unter der dicken Frostschicht brennt noch immer die Flamme der Neugier. Er wartet nur auf jemanden, der die richtige Temperatur mitbringt. Er braucht Menschen, die diese Temperatur halten – echte Eisbrecher. Er braucht Sicherheit, die Wärme eines echten Zuhauses und vielleicht einen souveränen Ersthund, der ihm zeigt, dass man das Eis schmelzen lassen darf, ohne unterzugehen. Wir suchen für Quorivah die „Sonne" – Menschen, die die Geduld haben, einfach da zu sein, bis der erste tiefe Atemzug kommt. Sind Sie diese Sonne? Dann melden Sie sich bitte bei seiner Vermittlerin. Quorivah wartet. Quorivah und sein Bruder Quarven waren gerade mal geschätzte 10 Wochen alt, als sie in einem der größten und grässlichsten uns bekannten Hundegefängnisse landeten. Was in ihren ersten zweieinhalb Monaten Leben passiert ist, wissen vielleicht nur die beiden Schlümpfchen. Richtig toll kann es nicht gewesen sein, und um in der kurzen Zeit etwas Mut und Vertrauen aufzubauen, dafür hat es nicht gereicht. Und dann kam das Canile. Dort lernen Hundekinder nichts, außer dass Stumpfsinn und beengte Verhältnisse als Lebensinhalt herhalten müssen. Immerhin haben Quorivah und sein Bruder einander, zudem teilen sie sich ihre Zelle mit Jovian und Tyber. Die Schicksalsgemeinschaft scheint gut zu funktionieren, aber ein anhaltender Zustand darf das nicht sein. Um es kurz zu fassen: Für die Brüder suchen wir sehr, sehr dringend eine, resp. zwei Familien. Denn die beiden Geschwister sind mit rund 6 Monaten (Stand November 2025) noch in einem guten Alter, um die Vergangenheit ruhen zu lassen und mit Hilfe ihrer neuen Lieblingsmenschen den Blick nach vorn in eine verspielte, verschmuste Zukunft zu richten. Unsere zwei Hundekinder scheinen bislang noch nicht sehr viele Begegnungen mit freundlichen Zweibeinern gehabt zu haben. Beim Besuch der mit uns befreundeten Tierschützer Anfang November 2025 zeigten sich beide schüchtern, vielleicht sogar ein wenig ängstlich. Es sind keine Angsthunde, aber sie kennen Berührungen, die Leine oder einfach nur die Gegenwart von Menschen, die es gut mit ihnen meinen, nicht. Aber weder Quorivah noch Quarven haben Aggressivität gezeigt, weder der eine noch der andere hat zum Beispiel bei Berührung zu schnappen versucht, wie das einige Hunde aus Angst oder Unsicherheit tun. Nein, Quorivah und sein Bruder haben Fluchtwege gesucht, sind unter den Trinkeimer gekrochen oder haben sich hinter einem ihrer Zellengenossen versteckt. Quorivah und Quarven wären übrigens bei weitem nicht die ersten oder einzigen Tierschutzhunde, die im Canile schüchtern und ängstlich daherkamen, jedoch nach einiger Zeit bei ihrer neuen Familie so richtig auftauen und aufblühen konnten. Hunde wie Quorivah und Quarven brauchen in der Regel in erster Linie hundeverständige Menschen, die sie bedingungslos lieben und ihnen Zeit und Raum geben, um sich in einer komplett neuen Situation - einem richtigen Zuhause - zurecht finden zu können. Diese Hunde brauchen jemanden, der ihnen Sicherheit gibt, der sie und ihr Wesen ernst nimmt, der ihnen liebevoll unterstützend das eine oder andere beibringen und sie sowohl geistig als auch körperlich fordern kann (fordern, nicht überfordern). Ebenso wichtig sind geregelte Tagesabläufe, Rückzugsmöglichkeiten, vielleicht auch ein souveräner, sozialer Ersthund, der ihnen das «richtige» Leben zeigen könnte. Und schön wäre, wenn sie zu einer Familie oder Einzelperson in ländlicher Umgebung mit hundesicher eingezäuntem Garten ziehen dürften. Dass diese «Familie oder Einzelperson» nachsichtig bei Hundekinder-Unfällen sein muss (Stichwort Stubenreinheit oder zerkaute Turnschuhe) und dass viel Zeit und Geduld für das neue Familienmitglied unabdingbar sind, versteht sich von selbst. Falls Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, unserem kleinen, dreifarbigen Quorivah ein wunderbares Leben bieten möchten, dann kontaktieren Sie doch einfach Quorivahs Vermittlerin. Wir freuen uns auf Sie Besuchen Sie Quorivah auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Quorivah_8843 Weitere Informationen: Alter: 01.05.2025 Schulterhöhe: 50 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Simone Leitenbauer eMail: simone.leitenbauer@pro-canalba.eu Telefon: 0160 - 14 43 169

Italien

QUARVEN - Was er denkt, hört niemand.

Mischlingshund

1 Jahr , 1 Monat

Männlich

Alter: 01.05.2025 Rasse: Mischling Größe: 50 cm Update Mai 2026 - Er sitzt in der hinteren linken Ecke. Stehohren aufgerichtet. Blick zur Tür. - Sie kommen wieder. Sie kommen wieder. Ich weiß das inzwischen. Wir nähern uns langsam. Er weicht nicht aus – er wird nur kleiner. Nicht in der Größe. In der Absicht. - Wenn ich weniger Platz einnehme, bin ich weniger ein Problem. Das hat funktioniert. Meistens. Quarven ist ungefähr ein Jahr alt. Er hat braunes Fell, markante Stehohren und bernsteinfarbene Augen, in denen sich jede Bewegung im Raum spiegelt. - Warten ist das Einzige, das ich wirklich gut kann. Warten, bis es vorbei ist. Bis die Schritte sich entfernen. Bis die Luft wieder mir gehört. Was er braucht, ist schwer zu beschreiben. Nicht Korrektur. Nicht Mitleid. Nicht einmal besonders viel – nur die richtige Reihenfolge. Erst Raum. Dann Zeit. Dann vielleicht ein Blick, der nicht fordert.- Einmal hat jemand einfach neben mir gesessen. Hat nichts getan. Ich habe etwas gebraucht, um aufzuhören zu zittern. Das war das Längste, was ich je jemandem gegeben habe. Ich glaube, er hat es nicht mal gemerkt. Einmal hat er den Kopf um die Ecke gestreckt. Erst nicht weit. Kaum merklich. Und dann kam er raus. Ich wollte es eigentlich nicht. Es ist einfach passiert. Die Neugier ist das Einzige, das sich nicht abstellen lässt. Sein Bruder Quorivah ist auch hier. Sie teilen die Stille, aber nicht den Schmerz – jeder trägt seinen anders. - Quorivah friert. Ich rechne. Ich beobachte. Ich warte darauf, dass irgendetwas ergibt, dass Menschen sicher sind. Noch reicht die Datenlage nicht. Quarven sucht kein Zuhause, das ihn rettet. Er sucht eines, das einfach da ist – ruhig, verlässlich, ohne große Gesten. Ein souveräner Ersthund wäre ihm mehr wert als tausend freundliche Worte. - Einem Hund glaube ich vielleicht schneller. Hunde lügen nicht mit dem Körper. Wenn Sie diese Geduld haben – die stille, unspektakuläre, die keine Bestätigung braucht – dann rufen Sie jetzt seine Vermittlerin an. Sie nimmt sich Zeit für Sie. Genau wie Quarven es eines Tages tun wird. - Ich werde in der hinteren linken Ecke sein. Ich bemerke alles. Auch Sie. Quarven und sein Bruder Quorivah waren gerade mal geschätzte 10 Wochen alt, als sie in einem der größten und grässlichsten uns bekannten Hundegefängnisse landeten. Was in ihren ersten zweieinhalb Monaten Leben passiert ist, wissen vielleicht nur die beiden Schlümpfchen. Richtig toll kann es nicht gewesen sein, und um in der kurzen Zeit etwas Mut und Vertrauen aufzubauen, dafür hat es nicht gereicht. Und dann kam das Canile. Dort lernen Hundekinder nichts, außer dass Stumpfsinn und beengte Verhältnisse als Lebensinhalt herhalten müssen. Immerhin haben Quarven und sein Bruder einander, zudem teilen sie sich ihre Zelle mit Jovian und Tyber. Die Schicksalsgemeinschaft scheint gut zu funktionieren, aber ein anhaltender Zustand darf das nicht sein. Um es kurz zu fassen: Für den kleinen Hundejungen und sein Bruder suchen wir sehr, sehr dringend eine, resp. zwei Familien. Denn die beiden Geschwister sind mit rund 6 Monaten (Stand November 2025) noch in einem guten Alter, um die Vergangenheit ruhen zu lassen und mit Hilfe ihrer neuen Lieblingsmenschen den Blick nach vorn in eine verspielte, verschmuste Zukunft zu richten. Unsere zwei Hundekinder scheinen bislang noch nicht sehr viele Begegnungen mit freundlichen Zweibeinern gehabt zu haben. Beim Besuch der mit uns befreundeten Tierschützer Anfang November 2025 zeigten sich beide schüchtern, vielleicht sogar ein wenig ängstlich. Es sind keine Angsthunde, aber sie kennen Berührungen, die Leine oder einfach nur die Gegenwart von Menschen, die es gut mit ihnen meinen, nicht. Doch weder Quarven noch Quorivah haben Aggressivität gezeigt, weder der eine noch der andere hat zum Beispiel bei Berührung zu schnappen versucht, wie das einige Hunde aus Angst oder Unsicherheit tun. Nein, Quarven und sein Bruder haben Fluchtwege gesucht, sind unter den Trinkeimer gekrochen oder haben sich hinter einem ihrer Zellengenossen versteckt. Quarven und Quorivah wären übrigens bei weitem nicht die ersten oder einzigen Tierschutzhunde, die im Canile schüchtern und ängstlich daherkamen, jedoch nach einiger Zeit bei ihrer neuen Familie so richtig auftauen und aufblühen konnten. Hunde wie Quarven und Quorivah brauchen in der Regel in erster Linie hundeverständige Menschen, die sie bedingungslos lieben und ihnen Zeit und Raum geben, um sich in einer komplett neuen Situation - einem richtigen Zuhause - zurecht finden zu können. Diese Hunde brauchen jemanden, der ihnen Sicherheit gibt, der sie und ihr Wesen ernst nimmt, der ihnen liebevoll unterstützend das eine oder andere beibringen und sie sowohl geistig als auch körperlich fordern kann (fordern, nicht überfordern). Ebenso wichtig sind geregelte Tagesabläufe, Rückzugsmöglichkeiten, vielleicht auch ein souveräner, sozialer Ersthund, der ihnen das «richtige» Leben zeigen könnte. Und schön wäre, wenn sie zu einer Familie oder Einzelperson in ländlicher Umgebung mit hundesicher eingezäuntem Garten ziehen dürften. Dass diese «Familie oder Einzelperson» nachsichtig bei Hundekinder-Unfällen sein muss (Stichwort Stubenreinheit oder zerkaute Turnschuhe) und dass viel Zeit und Geduld für das neue Familienmitglied unabdingbar sind, versteht sich von selbst. Falls Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, unserer kleinen, zweifarbigen Schönheit Quarven ein wunderbares Leben bieten möchten, dann kontaktieren Sie doch einfach Quarvens Vermittlerin. Wir freuen uns auf Sie! Besuchen Sie Quarven auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Quarven_8842 Weitere Informationen: Alter: 01.05.2025 Schulterhöhe: 50 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Simone Leitenbauer eMail: simone.leitenbauer@pro-canalba.eu Telefon: 0160 - 14 43 169

Italien

NUMA - Gesucht: warmes Plätzchen, um aufzutauen

Mischlingshund

2 Jahre , 8 Monate

Weiblich

Alter: 25.09.2023 Rasse: Mischling Größe: 60 cm Für einmal wissen wir in etwa, wie das Leben der bildhübschen, schneeweißen Hündin Numa bis vor kurzem ausgesehen hat. Sie gehörte ursprünglich einem Schäfer, der gemerkt hat, dass Numa fürs Schafe hüten nicht taugt. Statt für die Hündin einen anderen Platz zu suchen, hat er sie einfach vor die Türe gesetzt und somit ihren Tod billigend in Kauf genommen. Denn Numa hatte nicht nur 10 Welpen (zehn!), um die sie sich kümmern musste, sondern bewegte sich auf der Suche nach etwas Essbarem immer weiter weg von den Feldern Richtung stark befahrene Hauptstraße. Glücklicherweise wurde ein italienischer Tierschutzverein über diese Geschichte informiert, und es dauerte nicht lange, bis Volontäre ausrückten und sowohl Numa als auch ihre Babies einsammelten. Aus Platzgründen musste die Hundefamilie getrennt werden, die 10 Hundekinder fanden Unterschlupf bei der Tierschutzorganisation, und Numa kam ins Waldtierheim von Luciana, einer mit uns befreundeten Tierschützerin. Das war Ende September 2025. Bei Luciana darf Numa erstmal etwas durchatmen, gutes Futter fressen, einen sicheren Schlafplatz haben und ganz viele neue Hundefreunde kennenlernen. Offenbar hat sie nicht nur die Trennung von ihren Babies und der Umzug weg von der Straße etwas mitgenommen. Grundsätzlich ist ihr der Umgang mit Menschen noch etwas suspekt, zumindest zu Beginn. Fremden Menschen gegenüber braucht Numa etwas Zeit, aber von Luciana, die sie jeden Tag sieht, lässt sie sich schon problemlos streicheln. Numa ist keine Angsthündin, sie scheint nicht traumatisiert, zeigt Null Aggression, es sind auch keine Spuren von Misshandlung oder Kämpfen mit anderen Hunden an ihrem Körper sichtbar. Vermutlich hatte sie schon mehrmals Welpen, allerdings ist sie in der Zwischenzeit kastriert worden. Luciana gegenüber zeigt sich Numa nach ein paar Wochen in ihrem Refugium neugierig, vorsichtig offen für Neues, lieb und freundlich. Sie ist auf einem guten Weg und wird ihr wahres Potential bestimmt komplett ausschöpfen können, wenn sie sich (hoffentlich schon bald) bei einer dieser weltbesten Familien einnisten und Tag für Tag Vertrauen aufbauen darf. Diese weltbeste Familie, die wir für Numa suchen, sollte wissen, dass wir unter Numas Vorfahren den ein oder anderen Maremmano (-mischling) vermuten. Schön wäre daher, wenn sie sich schon ein wenig mit Herdenschutzhunden auskennen sowie Verständnis für Numas (anfängliche) Zurückhaltung haben und immer im Hinterkopf behalten, woher Numa kommt und was sie unter Umständen in der Vergangenheit erlebt hat. Sie sollte geduldig sein mit einer Hündin, die weder Leine noch Brustgeschirr noch Kommandos kennt, die vermutlich noch nie ein Haus von innen gesehen hat, für die Treppen steigen und Autofahrten neu sind, die noch nie die Geräusche zum Beispiel eines Staubsaugers oder Föhns oder das Klappern von Geschirr gehört hat, erst bei Luciana erfahren durfte, dass a) Streicheleinheiten ganz angenehm sein können und b) dass es sich auf weichen Decken ziemlich angenehm liegt. «Geduldig sein» bedeutet, Zeit zu haben und Zeit zu geben. Numa wird Zeit brauchen, vielleicht viel, vielleicht auch nicht. Zeit, um aus dem Schneckenhaus ihrer Vergangenheit zu kriechen, Zeit, um Vertrauen aufbauen zu können, Zeit, um zu verstehen, dass sie angekommen ist. Zuhause, bei Menschen, die sie lieben und respektieren und sie nie mehr im Stich lassen werden. Falls Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, Numa dieses Zuhause geben möchten, so kontaktieren Sie doch schnellstmöglich Numas Vermittlerin. Wir freuen uns sehr auf Sie! PS: Für den Fall, dass Herdenschutzhunde Ihnen noch nicht so vertraut sind, schauen Sie doch bitte mal auf unsere Ausführungen: https://www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/herdenschutzhunde/  Besuchen Sie Numa auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu oder direkt: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Numa_8847 Weitere Informationen: Alter: 25.09.2023 Schulterhöhe: 60 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Margot Wolfinger eMail: margot.wolfinger@pro-canalba.eu Telefon: 0179-6606 200

Italien

BOSS - Wenn ein Name täuscht und ein Herz gewinnt

Maremmano-Mix

1 Jahr , 4 Monate

Männlich

Alter: 10.02.2025 Rasse: Maremmano Mischling Größe: eher mittelgroß werdend Update April 2026 - Boss steckt mitten im Leben – und das merkt man ihm in jeder Sekunde an. Er ist neugierig, offen und voller Entdeckerdrang. Alles, was um ihn herum passiert, wird interessiert beobachtet, beschnuppert und (wenn möglich) direkt ausprobiert. Dabei zeigt er sich mutig und unerschrocken, aber immer mit einem freundlichen, positiven Blick auf die Welt. Typisch für sein Alter hat er noch jede Menge Flausen im Kopf. Mal wird ausgelassen getobt, mal ein bisschen Quatsch gemacht und im nächsten Moment steht er schon wieder da, bereit für die nächste Streicheleinheit. Denn so verspielt er auch ist: Boss ist ein absolut verschmuster Kerl, der die Nähe zu seinen Menschen sehr genießt. An der Leine läuft er bereits richtig gut und orientiert sich schön am Menschen. Mit anderen Hunden kommt er gut zurecht, auch wenn sein jugendlicher Übermut manchmal noch durchblitzt. Katzen gehören allerdings nicht zu seinen Freunden, hier braucht er ein Zuhause ohne Samtpfoten. Er bringt diese wunderbare Mischung mit, die man sich von einem jungen Hund wünscht: Lebensfreude, Neugier und ein großes Herz. Gleichzeitig ist er bereit zu lernen und sich weiterzuentwickeln, wenn man ihn liebevoll dabei begleitet. Boss möchte die Welt nicht alleine entdecken. Er sucht Menschen, die Lust haben, ihn dabei an die Pfote zu nehmen, gemeinsam mit ihm zu wachsen und aus diesem fröhlichen Jungspund einen souveränen Begleiter fürs Leben zu machen. Sein Name ist Boss, aber keine Sorge: Das Einzige, über das dieser große weiße Maremmano „das Sagen“ haben möchte, ist vielleicht Ihr Herz. Denn auch wenn der Name Boss vielleicht ein wenig einschüchternd klingt, hat er mit seinem Charakter nichts zu tun! Denn der große, ca. 9 Monate alte Maremmano-Rüde ist ein freundlicher Kerl, der Menschen mit seiner fröhlichen Art sofort um den Finger wickelt Gefunden wurde Boss von einer befreundeten Tierschützerin, als er sich neugierig einer Katzenkolonie näherte, die sie regelmäßig füttert. Die armen Samtpfoten hielten Boss wegen seines stattlichen Auftretens wohl für den neuen Platzhirsch und trauten sich nicht mehr an ihre Näpfe. Doch Boss wollte gar nichts Böses! Er war einfach nur neugierig und vielleicht ein klein bisschen hungrig, denn die leeren Futterschüsseln sprechen für sich... In kurzer Zeit hat der Jungspund schon gezeigt, dass hinter seiner imposanten Erscheinung ein echter Sonnenschein steckt. Er geht schon ziemlich gut an der Leine, liebt Menschen und ist stets fröhlich und freundlich. Mit Hündinnen versteht er sich grundsätzlich gut, nur spielt er manchmal noch etwas bossig, was nicht jede Hundedame zu schätzen weiß. Mit Rüden wurde er bislang noch nicht getestet. Boss ist ein großer, weißer Riese mit viel Charme und Herz. Wieviel Maremmanogene in ihm stecken, weiß bisher nur er selbst. Dass diese Gene einzigartig toll sind, weiß jeder, der einmal einen treuen Herdenschützer an seiner Seite hatte. Lesen Sie sich zu dieser wunderbaren Rasse die Vermittlungsbedingungen auf unserer Website (www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/herdenschutzhunde) durch. Und wenn Sie jemanden suchen, der Sie loyal durchs Leben begleitet, dann lassen Sie Boss Ihr neuer Lebenschef werden. Besuchen Sie Boss auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu oder direkt: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Boss_8821 Weitere Informationen: Alter: 10.02.2025 Schulterhöhe: eher mittelgroß werdend Kastriert: Ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Daniela Koenemann eMail: daniela.koenemann@pro-canalba.eu Telefon: 0176 - 24 63 36 19

Italien

IDYLLE - Sanfte Hündin sucht Lieblingsmenschen

Mischlingshund

2 Jahre

Weiblich

Alter: 15.05.2024 Rasse: Mischling Größe: 60 cm Update April 2026 - Liebe Menschen, ich wollte euch einmal schreiben. Vielleicht habt ihr meinen Namen schon gehört. Ich bin Idylle. Und ich glaube, ich habe mich ein kleines bisschen verändert. Früher war ich sehr vorsichtig. Alles Neue hat mich verunsichert, und ich habe lieber Abstand gehalten. Aber ich habe gelernt, dass es auch anders sein kann. Inzwischen traue ich mich. Ganz leise und vorsichtig zwar, aber ich komme auf euch zu. Schritt für Schritt. Manchmal klopft mein Herz dabei ganz schön schnell, aber ich mache es trotzdem. Ich möchte euch nämlich kennenlernen. In der letzten Zeit hatte ich wieder eine wichtige Aufgabe. Ein kleiner Hund namens Flaviano brauchte mich und ich war für ihn da. Ich habe auf ihn aufgepasst, ihm Nähe gegeben und ihm geholfen, sich sicher zu fühlen. So wie ich es schon einmal getan habe. Jetzt ist er bereit für seine Reise. Er darf in sein eigenes Zuhause ziehen. Und ich… bleibe zurück. Schon wieder. Ich kenne dieses Gefühl. Zu sehen, wie die Kleinen gehen dürfen, während ich bleibe. Ich freue mich für sie – wirklich. Aber ein kleiner Teil von mir fragt sich, wann ich an der Reihe bin. Denn ich bin bereit. Ich bin bereit, selbst in diesen Transporter zu steigen. Bereit, mein Herz zu öffnen, für meine eigenen Menschen. Für ein Zuhause, in dem ich nicht nur die Starke für andere sein muss, sondern einfach ich sein darf. Ich werde vielleicht nicht sofort die Mutigste sein. Aber ich verspreche euch: Ich gebe mir Mühe. Jeden Tag ein kleines bisschen mehr. Und wenn ihr mir Zeit gebt, dann komme ich euch entgegen. Ganz von selbst. Vielleicht wartet ihr ja auf genau so eine wie mich? Eure Idylle Februar 2026 - Katzentest bestanden! Beim Katzentest zeigte sich Idylle sehr vorsichtig und zurückhaltend. Sie blieb ruhig, suchte keinen Kontakt und würde keiner Katze jemals etwas zuleide tun. Man merkt, dass sie neue Situationen erst einmal still beobachtet und Zeit braucht, um sich sicher zu fühlen. Mit Geduld, Ruhe und der Möglichkeit, Abstand zu halten, kann Idylle sich gut an Katzen gewöhnen. Ihre sanfte Art macht ein harmonisches Zusammenleben gut vorstellbar. Januar 2026: Idylle ist eine junge, wunderschöne Hündin, die mit ihrer sanften Ausstrahlung sofort berührt. Begegnet Idylle neuen Situationen oder fremden Menschen zunächst vorsichtig, ist dies keine Ablehnung, sondern Ausdruck ihrer Umsicht und Sensibilität. Mit ruhiger Ansprache und Zeit kann sie Vertrauen fassen und sich Schritt für Schritt öffnen – immer in dem Tempo, das sie selbst vorgibt.Klare Strukturen, Geduld und liebevolle Führung geben ihr die Sicherheit, die sie braucht, um anzukommen. Aktuell lebt Idylle weiterhin bei unserer befreundeten Tierschützerin Luciana, wo sie mit einem jungen Rüden zusammen ist. Mit diesem kommt sie sehr gut zurecht und zeigt sich freundlich und verspielt – gemeinsame Spielmomente genießt sie sichtlich und orientiert sich dabei gerne an ihrem Artgenossen. Idylle war eine fürsorgliche und liebevolle Mama gesunder Welpen, die sie aufmerksam begleitet und beschützt hat. Ihre Welpen durften bereits in ein neues Leben starten, während Idylle selbst bisher alleine zurückgeblieben ist. Nachdem sie sich so hingebungsvoll um ihren Nachwuchs gekümmert hat, ist es nun an der Zeit, dass auch sie endlich im Mittelpunkt stehen darf und ein eigenes Zuhause findet, in dem sie zur Ruhe kommen kann. Idylle sucht Menschen mit Herz, die ihr Zeit schenken, ihr Sicherheit geben und ihr zeigen, dass sie nun dazugehören darf. Wer ihr diese Chance gibt, gewinnt eine feine, loyale Hündin, die sich eng an ihre Menschen bindet. Luciana, eine mit uns befreundete Tierschützerin aus der Nähe von Rom, eine mutige, nimmermüde Kämpferin für Straßenhunde und –katzen, war eines Tages im Spätsommer 2025 mit Freunden zum Mittagessen in einem Bergrestaurant verabredet. Es ist hier nicht wirklich von Belang, soll aber in einer Randnotiz doch erwähnt werden: Das Restaurant gehört dem Sohn des zuständigen Amtstierarztes. Ob Ersterer tierlieb ist, wissen wir nicht, aber geschäftstüchtig ist er bestimmt. Als Luciana gemütlich auf der Terrasse zu Tische saß, näherte sich eine abgemagerte weiße Hündin dem Restaurant, um ein bisschen Futter zu erbetteln. Der Inhaber des Restaurants hat sie sofort weggejagt - wo kämen wir denn da hin, wenn wir hungrige Streuner füttern würden, das schreckt die Gäste ab, und überhaupt… Unsere Freundin jedenfalls stand wenig später auf, um sich „die Beine zu vertreten“ und hatte dabei einen Teil ihres Mittagessens in der Handtasche, um die Hündin zu füttern. Später haben Luciana und ihre Begleiter in den nahegelegenen Häusern gefragt, ob jemand etwas von dieser Hündin wisse (leider nein, außer dass sie dauernd trächtig gewesen sei und schon viele Welpen zur Welt gebracht habe, von denen vermutlich keines überlebte), ob sie vielleicht jemandem gehöre (das sowieso nicht), … . Einzig ein paar Kinder konnten ihnen das Versteck der Hündin zeigen. Unter einem Container fanden sie die Streunerin - mit 9 Welpen, zu dem Zeitpunkt geschätzt knappe zwei Wochen alt. Zwei Tage später gelang es unserer Freundin mit Hilfe mehrerer Freiwilliger die Hündin, die den Namen Idylle bekommen hat, und die Babys einzusammeln und in ihr Refugium zu bringen. Die Hundemama war nicht nur bis auf die Knochen abgemagert, sie hatte auch eine schmerzhaft entzündete Milchleiste mit teilweise offenen Wunden und konnte ihre Babys gar nicht mehr säugen. Aus diesem Grund wurde die Familie sofort nach Ankunft im Refugium getrennt, die Welpen ins Haus und Idylle in einen Außenzwinger gebracht. Inzwischen (Stand November 2025) geht es Idylle wieder gut, sie hat sich problemlos behandeln lassen, und so konnten ihre Wunden komplikationslos verheilen. Idylle ist eine wunderschöne, sehr sanfte Hündin, die sich mit Artgenossen gut versteht und durch deren Adern wahrscheinlich auch ein wenig Maremmanenblut fließt. (Bitte lesen Sie dazu auch unsere Info-Seite unter https://www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/herdenschutzhunde/). Aufgrund ihres bisherigen Lebens und ihrer Erfahrungen mit Menschen ist sie unbekannten Zweibeinern gegenüber noch immer etwas zurückhaltend. Luciana beschreibt es so: «Es scheint Idylle irgendwie unfassbar, dass es jemand tatsächlich gut mit ihr meint. Aber sie beweist täglich, dass sie Vertrauen aufbauen und ihre Vergangenheit Schritt für Schritt hinter sich lassen kann.» Um diesen Weg weiter gehen zu können, braucht Idylle dringend jemanden an ihrer Seite, auf den sie sich in jeder Situation verlassen kann. Jemanden, der ihr zeigt, wie schön und sorglos ein Hundeleben sein kann. Jemanden, der Idylle mit Liebe und Respekt begegnet, der sich der Geschuchte der jungen Hündin gewahr is und ihr alle Zeit der Welt gibt, um sich an ein neues Leben zu gewöhnen. Dieser «jemand» sollte etwas Hundeerfahrung mitbringen, vielleicht sogar Erfahrung mit Herdenschutzhunden, sowie in ländlicher Umgebung in einem Haus mit hundesicher eingezäuntem Garten wohnen (Idylle kann leider nicht in eine Stadtwohnung vermittelt werden). Wir sind uns sicher, dass Idylle im richtigen Umfeld die nötige Stärke und Sicherheit wird aufbauen können, um unbekümmert durchs Leben gehen zu können. Falls Sie Idylle auf ihrem Weg begleiten möchten, dann kontaktieren Sie doch bitte schnellstmöglich ihre Vermittlerin. Wir freuen uns auf Sie! Den Welpen Ivo, Ian, Ingo, Ida, Ina, Ilvy, Isa, Irina und Imma und geht es übrigens wunderprächtig, auch sie suchen dringend eine Familie! Besuchen Sie Idylle auch auf unserer Homepage: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Idylle_8811 Weitere Informationen: Alter: 15.04.2024 Schulterhöhe: 60 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Margot Wolfinger eMail: margot.wolfinger@pro-canalba.eu Telef

Italien

HELVETIA – Angst beginnt im Kopf – Mut auch! Dringend Zuhause gesucht!

English Setter

2 Jahre , 8 Monate

Weiblich

Alter: 15.09.2023 Rasse: English Setter Größe: 48 cm Dringend Zuhause gesucht! Dezember 2025 – Helvetia ist gut auf ihrer Pflegestelle in 65558 Langenscheid angekommen und wartet dort nun neugierig und voller Hoffnung auf ihre Für-immer-Menschen. Update Februar 2026 – Zwischen Vorsicht und wachsendem Vertrauen! Helvetia, die auf ihrer Pflegestelle liebevoll „Hely“ genannt wird, lebt nun seit zwei Monaten in ihrer Pflegefamilie und beginnt, sich immer besser in ihrem neuen Alltag zurechtzufinden. Die erste Zeit war für die sensible junge Hündin noch sehr herausfordernd, doch inzwischen zeigen sich leise, aber bedeutende Fortschritte. Mit ihren etwa 48 cm Schulterhöhe ist Hely eine zierliche, ausgesprochen liebe Hündin, die sich im bestehenden Rudel sehr wohlfühlt. Sie orientiert sich stark an ihren Hundekumpels und folgt ihnen selbstverständlich – sei es im Garten oder wenn es gemeinsam zurück ins Haus geht. Das Verhalten der anderen Hunde gibt ihr Sicherheit und hilft ihr, sich in neuen Situationen zurechtzufinden. Zu ihrer Pflegemama hat Helvetia bereits eine vorsichtige Bindung aufgebaut. Sie beobachtet aufmerksam, wo sie sich befindet, und kommt auch, wenn sie gerufen wird. Von sich aus sucht sie noch keinen Körperkontakt, doch wenn man sie sanft zu sich nimmt, kann sie die Nähe sichtbar genießen. In diesen Momenten wird deutlich, wie viel Vertrauen bereits entstanden ist. Spaziergänge meistert Hely derzeit am besten in Begleitung ihrer souveränen Hundekumpels, die ihr Orientierung und Halt geben. Dabei bleibt sie noch vorsichtig und bewegt sich nah bei ihnen, doch sie sammelt wichtige Erfahrungen und gewinnt zunehmend an Sicherheit. Menschen begegnet sie weiterhin mit Zurückhaltung und wahrt lieber Abstand, zeigt jedoch vorsichtige Annäherung, wenn man ihr Zeit lässt und keinen Druck ausübt. Und dann gibt es diese besonderen Augenblicke, in denen Helvetia ihre Ängste vergisst: Wenn sie im sicheren Garten voller Freude losrennt, den Wind spürt und sich frei bewegt. In diesen Momenten zeigt sich ihre Lebensfreude und ihr inneres Potenzial – und man kann erahnen, welche fröhliche und unbeschwerte Hündin in ihr steckt. Für Helvetia wünschen wir uns ein ruhiges Zuhause mit einem sicher eingezäunten Garten und mindestens einem souveränen Ersthund, der ihr weiterhin Orientierung geben kann. Vor allem aber braucht sie einfühlsame Menschen, die ihre sensible Seele verstehen, sie behutsam begleiten und ihr die Zeit geben, die sie braucht. Mit Geduld, Verständnis und liebevoller Unterstützung wird Helvetia weiter Vertrauen fassen und zu einer treuen Begleiterin heranwachsen, die sich eng an ihre Menschen bindet. Liebe Helvetia, wir können gut verstehen, dass das alles momentan zu viel für dich ist und du nur den Wunsch hast, dich zu verstecken und wegzulaufen. Wir wissen, dass du auf der Straße gefunden wurdest, wo du voller Angst zwischen Autos und dir fremden Menschen herumgeirrt bist. Wir vermuten, dass du von einem Jäger ausgesetzt wurdest, weil er dich nicht mehr haben wollte. Warum das so war, ist nicht wichtig. Viel wichtiger ist, dass jemand auf dich aufmerksam wurde und dich zu einer mit uns befreundeten Tierschützerin gebracht hat. Dort bist du erst einmal in Sicherheit und kannst dich ein bisschen erholen. Aber weißt du, kleine Helvetia, das ist erst der Anfang. Wir helfen dir nun, Menschen zu finden, denen du einmal alles bedeuten wirst. Sie werden dir zeigen, wie ein Leben aussehen kann, das du dir jetzt noch gar nicht vorstellen kannst. Ein Leben mit einem Zuhause, in das du immer wieder zurückkehren kannst, wenn du von aufregenden Spaziergängen zurückkommst. Dort wirst du ein warmes Körbchen haben, immer genug Futter und bestimmt auch tolles Spielzeug, mit dem du als junge Hündin sicherlich viel Spaß haben wirst. Sie werden wissen, dass ein Setter, wie du einer bist, Dampf auf dem Kessel hat und sich gerne bewegt. Sie werden Freude an deiner Intelligenz haben und dir die eine oder andere Herausforderung für dein kluges Köpfchen bieten. Und wir schauen, dass wir Menschen finden, die sich über deine Anhänglichkeit freuen, wenn du deine Angst überwunden hast und dich überall dabeihaben wollen. Liebe Helvetia, noch hast du große Angst, aber die wird vorübergehen und dann wirst du den Mut fassen, dich auf dieses wunderschöne Leben einzulassen. Keiner wird dich drängen, aber je schneller du Mut fasst, desto schneller kannst du dieses wunderschöne Leben genießen. Vielleicht befindet es sich in der Schweiz, denn dein Name ist eng mit diesem Land verbunden. Mit deiner langen Rute hast du auch die Möglichkeit, dort zu leben. Vielleicht befindet es sich aber auch irgendwo am Nordseestrand oder… Kleine Helvetia, es ist ganz egal, wo du leben wirst, wenn nur deine Menschen bei dir sind. Liebe Menschen, wir wünschen uns für Helvetia Menschen, die Erfahrung mit ängstlichen Hunden haben und Helvetia ein liebevolles Zuhause geben und sie dort ganz langsam in ihrem Tempo ankommen lassen. Menschen, die anfangs keine Erwartungen an sie stellen, sondern Verständnis zeigen und sich über jeden noch so kleinen Vertrauensbeweis freuen, den Helvetia ihnen schenkt. Gibt es ein schöneres Geschenk als Vertrauen? Wenn Sie die Herausforderung annehmen möchten, macht Ihnen Helvetia sicherlich dieses Geschenk, auch wenn sie es heute noch nicht weiß. Ihre Vermittlerin freut sich sehr über Ihren Anruf. Besuchen Sie Helvetia auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu oder direkt: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Helvetia+in+D%252d65558_8792 Weitere Informationen: Alter: 15.09.2023 Schulterhöhe: ca. 48 cm Kastriert: ja Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Deutschland Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Yvonne Beier eMail: yvonne.beier@pro-canalba.eu Telefon: 0173 - 27 88 571

Pro-canalba e.V.
Pflegestelle
65558 Langenscheid
Deutschland

CIMBRO - Ab jetzt nur noch Liebe, Goldstaub und Sonnenschein

Mischlingshund

10 Jahre , 8 Monate

Männlich

Alter: 01.10.2015 Rasse: Mischling Größe: 48 cm Update März 2026 - Wenn der Rückruf fehlt Du weißt, wie ein Jagdhund reagiert, wenn „sein Mensch“ ruft: Kopf hoch, Ohren auf Empfang, der ganze Hund plötzlich bei dir. Cimbro kennt dieses Prinzip. Cimbro hat dieses „am Menschen hängen“ irgendwo tief drin noch gespeichert. Nur dass in seinem Leben vermutlich lange nicht „Komm“, sondern eher „funktionier“ gegolten hat. Was er nicht kennt, ist der Rückruf, der wirklich zählt: „Komm nach Hause.“ Denn unser Senior ist jetzt seit fünf Monaten auf der Homepage – und er wartet noch immer auf sein Zuhause. Fünf Monate sind für einen jungen Hund „naja, wird schon“. Für einen alten Jagdhund ist das nicht einfach „noch ein bisschen Geduld“. Das ist Zeit, die nicht zurückkommt. Zeit in einer kahlen Betonzelle läuft anders: jeder Tag gleich, nur der Körper wird müder und die Hoffnung muss mehr arbeiten. Unsere Tierschützer durften Cimbro wieder besuchen. Das ist die Info, die wir dir mitgeben können – und sie ist wichtig, weil sie zeigt, dass Cimbro noch nicht aufgegeben hat. Er ist vorsichtig, ja. Kein Wunder. So als würde er zuerst prüfen, ob wieder Erwartungen kommen, die er nicht erfüllen kann. In einer großen, lauten Anlage, in einer kargen Betonzelle, ohne Bewegung und keiner echten Zuwendung ist diese Vorsicht kein „Problem“, sondern Selbstschutz. Und dann passiert etwas, das man bei sensiblen Jagdhunden gut kennt: Sobald der Druck raus ist, wird er klarer. Wenn Cimbro merkt, dass du nichts von ihm „haben“ willst , du ihn nicht drängst, nicht ziehst, nicht „durchsetzen“ willst, keine Unterordnung, kein Funktionieren – dann er entspannt er. Dann sucht er Kontakt. Als würde er sagen: „Okay. Ich schau mir das an. Aber bitte fair.“ Die Leine kennt er ebenfalls– nur fühlt sie sich für ihn nicht wie Sicherheit an. Eher wie ein altes Wort, das früher Druck bedeutete. Die Tierschützer beschrieben, dass er Angst bekam, sobald man ihn in eine bestimmte Richtung lenken wollte. Das ist kein Trotz. Das ist ein Hund, der Führung erst neu übersetzen muss: weg vom Zwang, hin zum Einladen., ruhig, freundlich, berechenbar. Cimbro braucht einen sauberen, leisen Rückruf. Einen Menschen, der ihm zeigt, dass „Zusammen“ nicht „unter Druck“ heißt, sondern „bei mir bist du sicher“. Und falls dich sein Blick gerade nicht loslässt: Dann nimm das ernst. Cimbro wirkt wie ein Hund, den man schnell „kennt“, wenn man ihn einmal in Ruhe anschaut – ein alter Jagdhund, der keinen Lärm braucht, sondern Verlässlichkeit, Wärme, regelmäßige Mahlzeiten und würdige Spaziergänge. Melde dich bitte bei Cimbros Vermittlerin, wenn du ihm genau das geben kannst. damit endlich erleben darf, dass er mehr ist als ein Gebrauchsgegenstand – nämlich ein Hund, der dazugehört. Damit aus fünf Monaten Warten endlich ein Ankommen wird. Damit Cimbro endlich seinen Rückruf bekommt. Diese Augen. Cimbros traurige, schon fast erloschene Augen. Was sie wohl alles schon gesehen haben? Und was hat sein viel zu magerer Körper, die Rippen sind von Auge sichtbar, was hat dieser Körper, der Narben und Wunden aufweist, schon alles mitgemacht? Sehr viel Schönes kann es in Cimbros Leben bislang nicht gegeben haben. Davon zeugen nicht nur sein Blick und sein geschundener Körper, sondern auch die Art, wie er sich Menschen gegenüber verhält. Die mit uns befreundeten Tierschützer durften Cimbro im Oktober 2025 das erste mal in seinem Verließ im großen, lauten, traurigen Hundelager besuchen. Dort eingeliefert worden war der arme Tropf erst Anfang des Monats, war somit vermutlich bei der Begegnung mit den Tierschützern noch etwas durch den Wind: neue Umgebung (kahle Betonzelle), keine Bewegung (weil 24/7 in kahler Betonzelle), neue Hundekumpels (Rüden und Weibchen, das Zusammenleben scheint gut zu funktionieren), das Futter so-so (war früher vermutlich nicht besser), seltsame Menschen / Wärter, die nie Zeit haben und für die jeder Hund nur eine Nummer ist (und das war früher mit ziemlicher Sicherheit auch nicht anders für Cimbro). Das könnte die Erklärung dafür sein, dass er auf den Besuch erstmal eher zurückhaltend reagierte. Von Aggression keine Spur, einfach nur vorsichtig. Die Tierschützer haben uns berichtet, dass Cimbro an den Umgang mit Menschen gewöhnt zu sein scheine und auch gut an der Leine laufe. «Die Leine scheint er zu kennen, aber er fühlt sich damit nicht ganz wohl. Sobald wir versucht haben, ihn in eine bestimmte Richtung zu lenken, bekam er Angst und hat sich etwas zurückgezogen.» Cimbro ist ein in die Jahre gekommener Jagdhund, und sowohl sein Verhalten als auch sein Zustand deuten darauf hin, dass er sein Leben bei einem Jäger gefristet hat und nun nicht mehr «zu gebrauchen» war. Ob er ausgesetzt und schlussendlich als Streuner von Hundefängern ins Lager gebracht worden war oder ob sein «Besitzer» ihn abgegeben hat, wissen wir nicht und spielt auch keine große Rolle. Fakt ist, er benötigt ganz dringend unsere Hilfe. Er braucht eine liebevolle Familie (oder Einzelperson), die ihm all das gibt, was ihm bislang verwehrt worden ist: Liebe, Respekt, Familienanschluss, gutes Futter und regelmäßige Mahlzeiten, einen warmen, weichen Schlafplatz, tägliche Abenteuerspaziergänge in der Natur, und nochmals Liebe, Liebe, Liebe. Denn Cimbro ist nicht nur ein armer alter Hund, der sich nie an gewisse Umgangsformen gewöhnen konnte, sondern sich davor fürchtet. Nein, Cimbro kann auch anders und hat den Tierschützern auch diese Seite sehr deutlich gezeigt. Er scheint ein sehr sensibler, kluger Hund zu sein, denn, nochmals O-Ton der Tierschützer: «Wenn Cimbro sich nicht bedroht fühlt, dann zeigt er, dass er im Grunde ein selbstbewusster, gar nicht ängstlicher Hund ist. Sobald er gemerkt hat, dass wir es nur gut mit ihm meinen, wurde er entspannter und hat sogar von sich aus den Kontakt zu uns gesucht.» Falls Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, Cimbro einen Platz in Ihrer Familie anbieten möchten, falls Sie ihm mit Geduld und Zeit und Empathie zeigen können, dass für ihn das Leben ab sofort nur noch aus Liebe und Goldstaub und Sonnenschein (auch wenn es stürmt oder schneit) besteht, dann melden Sie sich doch bitte bei Cimbros Vermittlerin. Unser alter Schlumpf hat schon genug mitgemacht, einen Winter im eiskalten Canile möchten wir ihm unbedingt ersparen. Falls Sie Cimbro nicht aufnehmen können, dann verbreiten Sie doch bitte seine Geschichte in Ihren sozialen Medien. Unser Dank ist Ihnen gewiss. Besuchen Sie Cimbro auch auf unserer Homepage: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Cimbro_8805 Weitere Informationen: Alter: 01.10.2015 Schulterhöhe: 48 cm Kastriert: nein Krankheiten: Ehrlichiose, gechipt, geimpft Schutzgebühr: Nach Absprache + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Tanja Roth eMail: tanja.roth@pro-canalba.eu Telefon: 0173 6731030

Italien

HOUDINI - ein frischer Wind

Mischlingshund

5 Jahre , 1 Monat

Männlich

Alter: 30.04.2021 Rasse: Mischling Größe: 45 cm Update Mai 2026 - Katzentest bestanden! Für Houdini stand heute etwas wichtiges auf dem Programm: Katzen kennenlernen. Houdini hat es sehr feinfühlig gemeistert, kurz geschnuppert und sich dann abgewandt. Er hätte also bestimmt nichts dagegen sein Zuhause mit Samtpfoten zu teilen. März 2026 - Mit den ersten warmen Tagen scheint auch bei Houdini etwas in Bewegung zu kommen. Es ist, als hätte jemand leise ein Fenster geöffnet – und plötzlich ist da mehr Leichtigkeit, mehr Offenheit, mehr Neugier. Houdini zeigt sich derzeit von einer besonders feinen Seite. Er nimmt Kontakt auf, sucht die Nähe und wirkt dabei gleichzeitig ruhiger in sich. Seine Art ist sanft, fast vorsichtig – aber dahinter spürt man deutlich den Wunsch, sich einzulassen und dazuzugehören. Er drängt sich nicht auf, sondern begegnet Menschen mit einer stillen Freundlichkeit, die berührt. Draußen blüht er regelrecht auf. Neue Eindrücke nimmt er aufmerksam wahr, ohne sich davon aus der Ruhe bringen zu lassen. Er orientiert sich gerne am Menschen und genießt diese gemeinsamen Momente, in denen einfach nichts eingefordert wird – außer Zusammensein. Gerade in diesen Augenblicken zeigt sich, wie viel Potenzial in ihm steckt: ein Hund, der bereit ist, sich zu verbinden. Auch in Situationen, die ihm früher schwerer gefallen sind, zeigt sich ein Wandel. Mit etwas Abstand, klarer Führung und einem sicheren Rahmen gelingt es ihm immer besser, gelassen zu bleiben. Es ist kein lauter Fortschritt – eher einer von der leisen, beständigen Sorte. Aber genau das macht ihn so besonders: Houdini lernt nicht für den Moment, sondern für ein echtes, stabiles Miteinander. So läuft er auch inzwischen mit anderen Hündinnen ohne Probleme im gemeinsamen Auslauf. Er beginnt, Vertrauen nicht nur anzunehmen, sondern aktiv zurückzugeben. Kleine Blicke, ein kurzes Innehalten, das bewusste Orientieren am Menschen – all das sind Zeichen dafür, dass er innerlich Schritte geht, die man nicht erzwingen kann. Und genau darin liegt seine Stärke. Houdini ist ein Hund, der nicht drängt. Er wartet nicht ungeduldig, sondern bereit. Bereit für Menschen, die ihn sehen, wie er ist – und die Freude daran haben, ihn weiter aufblühen zu sehen. Menschen, die verstehen, dass in ihm kein „fertiger“ Hund steckt, sondern einer, der sich entwickeln möchte – und dabei unglaublich viel zurückgibt. Was jetzt fehlt, ist kein Training mehr, kein „noch ein Schritt“. Es ist der Moment, in dem aus einem Weg ein Zuhause wird. Ein Ort, an dem aus vorsichtiger Nähe echtes Vertrauen wachsen darf. Und aus einem Hund wie Houdini ein treuer Begleiter fürs Leben. Januar 2026 - Houdini ist gerade an einem schönen Punkt. Er ist noch mitten im Lernen, aber man spürt jeden Tag mehr, wie sehr er bereit ist, sein Herz zu öffnen. Menschen bedeuten ihm alles – Nähe, Ansprache und das Gefühl, gesehen zu werden. Im Training zeigt Houdini weiter Geduld mit sich selbst. Begegnungen mit anderen Rüden fallen ihm zunehmend leichter, auch wenn er weiterhin ehrlich zeigt, dass Sympathie für ihn wichtig ist. Gemeinsam mit der Trainerin übt er genau diese Situationen – ruhig, Schritt für Schritt. Mit Hündinnen fühlt er sich nach wie vor wohl und entspannt. Auch im Alltag wird Houdini sicherer. Draußen bewegt er sich ruhig an der Leine, neue Dinge nimmt er neugierig an, und das Lernen macht ihm inzwischen richtig Freude. Man merkt: Er möchte es gut machen. November 2025 - Unser Houdini zeigt sich als ehrgeiziger Schüler. Gemeinsam mit seiner Trainerin arbeitet er fleißig daran, gelassen an anderen Rüden vorbeizugehen. Und siehe da: was anfangs noch aufregend war, meistert er inzwischen immer souveräner. Houdini liebt es, geistig gefordert zu werden. Aufgaben, die seinen Kopf beschäftigen, lassen ihn regelrecht aufblühen. Ob kleine Suchspiele, Kommandos oder neue Übungen – Hauptsache, er darf mitdenken und zeigen, was in ihm steckt. Seine Liebe zu Menschen ist geblieben – warmherzig, offen und voller Zuneigung. Wer sich zu ihm setzt, spürt sofort, wie sehr dieser Hund Nähe sucht und genießt. Gegenüber seinen Artgenossen zeigt er sich zunehmend ausgeglichener, bleibt dabei aber ein souveräner Charakter, der genau weiß, was er will und was nicht. Kurz gesagt: Houdini ist auf einem richtig guten Weg. Er lernt, vertraut und öffnet sich immer mehr. Jetzt fehlt nur noch ein Zuhause, in dem seine kluge, charmante und liebevolle Art gesehen und geschätzt wird. Der berühmte Entfesselungskünstler Harry Houdini hatte jeweils einen perfekten Trick auf Lager, um sich aus den unterschiedlichsten Situationen zu befreien. Für unseren Houdini haben wir zwar keinen Befreiungstrick, dafür aber einen wasserdichten Plan: Er soll mithilfe dieses Vorstellungstextes und Ihrer Hilfe endlich «befreit» werden -heisst: den Tierheimalltag hinter sich lassen und zu einer dieser weltbesten Familien reisen zu können. So richtig gefangen ist und war Houdini eigentlich nie, aber nach einem richtigen Zuhause hat es sich für ihn bislang auch nicht angefühlt. Unser mittlerweile viereinhalbjähriger Houdini (Stand Oktober 2025) wurde als kleiner Welpe von einer Tierschützerin gefunden und mit nach Hause genommen. Dort war Houdini nicht der einzige Vierbeiner Die Frau, bei der Houdini lebte, hatte viele Hunde und leider entsprechend wenig Zeit für jeden einzelnen. Daher hat Houdini in seinen ersten Lebensjahren nicht viel gelernt. Seit ein paar Wochen ist er nun bei uns im Sicheren Hafen. Ein ultralieber, verschmuster Kerl, der sich vielleicht für Kopfarbeit begeistern könnte, so eine unserer Mitarbeiterinnen vor Ort. Houdini sei sehr menschenbezogen, suche und genieße den Kontakt, gehe relativ gut an der Leine und freue sich riesig über die leider viel zu seltenen Spaziergänge. Im Gegensatz dazu kann das Zusammentreffen mit Artgenossen für Houdini eine Herausforderung sein. Bei Weibchen entscheidet die Sympathie, aktuell teilt er seinen Zwinger mit der Hündin Susy, mit der er sich problemlos versteht. Die Vergesellschaftung mit Rüden gestaltet sich schwieriger - daran kann noch gearbeitet werden. Das Rudel, in dem er aufgewachsen ist, bestand außer ihm nur aus Weibchen - daher hat er im Umgang mit Rüden wenig Erfahrung. Auch das Konzept «Neues zu lernen» fühlt sich für Houdini noch etwas gruselig an. Seine aktuelle Strategie ist, sich dabei aus Angst erst mal auf den Boden zu legen. Eine Hundetrainerin arbeitet deshalb regelmässig mit ihm. Aus diesen Gründen möchten wir Houdini nur zu Menschen geben, welche Hundeerfahrung mitbringen und wo Houdini Einzelprinz sein dürfte. Im Hafen haben wir mit Houdini übrigens auch einen Katzentest gemacht, den er bestanden hat. Es könnte sein, dass Houdini etwas Jagdtrieb hat, sodass eine zukünftige Familie, die schon mit einer Katze zusammenlebt, ihn vielleicht erst sanft an die noch unbekannte Mitbewohnerin heranführen müsste. Ansonsten ist unser im doppelten Sinne goldener Houdini ein allerliebster Hund, der einfach endlich mal irgendwo ankommen und dazugehören möchte. Mit 45 cm Schulterhöhe und 15 Kilo Körpergewicht ist er nicht zu groß und nicht zu klein, eben genau der perfekte Houdini. Vielleicht hat Sie Amors Pfeil schon getroffen, vielleicht müssen Sie noch mal drüber schlafen. Falls dem so sein sollte, dann nehmen Sie doch bitte schnellstmöglich Kontakt auf zu seiner Vermittlerin. Besuchen Sie Houdini auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu oder direkt: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Houdini_8796 Weitere Informationen: Alter: 30.04.2021 Schulterhöhe: 45 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Simone Horn eMail: simone.horn@pro-canalba.eu Telefon: 0178 - 81 66 985

Italien

CYRA - bald bist auch Du dran!

Mischlingshund

2 Jahre

Weiblich

Alter: 01.06.2024 Rasse: Mischling Größe: 55 cm Genau jetzt und heute, während ich Dir diese Zeilen schreibe, sind 74 Hunde mit den großen, weißen Transportern auf dem Weg in ein eigenes Zuhause, auf dem Weg in eine gute Zukunft, auf dem Weg zu einer Familie, die alles für sie tun wird und sie freudig und aufgeregt erwartet. Der Weihnachtstrapo rollt an, wie jedes Jahr voll beladen mit Fellnasen, Emotionen, Hoffnungen und vielleicht dem Weihnachtsmann. Das heißt, auch genau heute gingen für einen kurzen Moment die Tore des schrecklichen Lagers, in dem Du seit vier Monaten sitzt und keinen Grund dafür kennst, auf. Menschen kamen herein, an die Du Dich vielleicht erinnern kannst. Sie waren schon einmal bei Dir und haben Fotos mit Dir gemacht und Dir etwas versprochen. - Diese Menschen haben versprochen, dass Du eines Tages nicht zuschauen wirst, wie einige wenige Deiner Mitgefangenen aus diesem Lager befreit werden, sondern selbst einer dieser Glückspilze sein wirst. Ihre gesprochenen und meine geschriebenen Worte sollen dieses Versprechen erfüllen. Doch wie bei einem Kochrezept braucht es hier mehr Zutaten: -Die Lagerleitung, die Dich freigibt. -Tierschützer, die Dich besuchen. -Tolle Fotos, die sie machen, auf denen jeder sehen kann, wie schön Du bist. -Ein Text, der ganz viel über Dich erzählt. -Menschen, die Dich sehen, Dich erkennen und ganz sicher sind, dass genau DU ihr Hund bist, mit dem sie durch Dick und Dünn gehen möchten, zu dem sie einfach JA sagen. Und genau hier ist der Dreh- und Angelpunkt, diese Menschen brauchst Du. Und damit sie Dich sehen, schreibe ich ihnen hier alles auf, was wir über Dich wissen: Cyra ist eine wunderschöne junge Hündin, die die Schwelle vom Welpen zum Junghund gemeistert hat. Woher sie kommt und wer sie warum in das Lager gebracht hat, weiß niemand. Nur, dass sie raus muss, das weiß jeder. Sie hat die Tierschützer freundlich und mit wenig Scheu begrüßt und musste vor längeren Streicheleinheiten erst mal ein wenig warm mit der Situation werden und hat es dann einfach genossen. Angefasst werden, beachtet, lieb angesprochen werden - das ist für Cyra schön und unglaublich wichtig. Sie vertraut, sie ist kein gebrochener Hund. Auch mit ihrer Mitbewohnerin versteht sie sich gut, verhält sich völlig sozial. Wenn ich mir Cyra ansehe - die stolze Körperhaltung, den Phenotyp in Verbindung mit dem schönen weißen Fell, erscheint es mir, als habe durchaus ein Maremmano ein Wörtchen in ihrer Entstehung mitgesprochen haben können. Sicher ist es nicht, aber bitte informieren Sie sich unter https://www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/herdenschutzhunde/ über die Zunft der Herdenschutzhunde, da sich einige typische Verhaltensweisen bei Cyra zeigen könnten. Und dann werden Ihre Finger von allein die Telefonnummer der Vermittlerin wählen - Wer die Fotos gesehen hat, kommt aus dieser Nummer sowieso nicht mehr heraus! Cyra, ich habe mein Bestes gegeben und es wird ein guter Tag sein, an dem unter Deinem Profilbild in grün das alles entscheidende Wort „Versprochen“ aufleuchtet! Frohe Weihnachten! Besuchen Sie Cyra auch auf unserer Homepage. https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Quelisia_8861 Weitere Informationen: Alter: 01.06.2024 Schulterhöhe: 55 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr:390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Daniela Koenemann eMail: daniela.koenemann@pro-canalba.eu Telefon: 0176 - 24 63 36 19

Italien

QUELISIA - Kleines Schwesterchen, was nun?

Mischlingshund

1 Jahr , 1 Monat

Weiblich

Alter: 01.05.2025 Rasse: Mischling Größe: eher mittelgroß werdend Quelisia und ihre Geschwister Quarven, Quorivah und Quivira waren gerade mal geschätzte 10 Wochen alt, als sie in einem der größten und grässlichsten uns bekannten Hundegefängnisse landeten. Was in ihren ersten zweieinhalb Monaten Leben passiert ist, wissen vielleicht nur die vier Schlümpfchen. Richtig toll kann es nicht gewesen sein, und um in der kurzen Zeit etwas Mut und Vertrauen aufzubauen, dafür hat es nicht gereicht. Und dann kam das Canile. Dort lernen Hundekinder nichts, außer dass Stumpfsinn und beengte Verhältnisse als Lebensinhalt herhalten müssen. Immerhin haben Quelisia und ihre Schwester Quivira einander, zudem teilen sie sich ihre Zelle noch mit anderen Welpen. Die Schicksalsgemeinschaft scheint gut zu funktionieren, aber ein anhaltender Zustand darf das nicht sein. Um es kurz zu fassen: Für die kleine Hundedame und ihre Geschwister suchen wir sehr, sehr dringend eine, resp. vier Familien. Denn sie alle sind mit rund 6 Monaten (Stand November 2025) noch in einem guten Alter, um die Vergangenheit ruhen zu lassen und mit Hilfe ihrer neuen Lieblingsmenschen den Blick nach vorn in eine verspielte, verschmuste Zukunft zu richten. Unsere vier Hundekinder scheinen bislang noch nicht sehr viele Begegnungen mit freundlichen Zweibeinern gehabt zu haben. Bei den Besuchen der mit uns befreundeten Tierschützer im November 2025 zeigten sich alle vier schüchtern, vielleicht sogar ein wenig ängstlich. Es sind keine Angsthunde, aber sie kennen Berührungen, die Leine oder einfach nur die Gegenwart von Menschen, die es gut mit ihnen meinen, nicht. Aber keiner von ihnen hat Aggressivität gezeigt, weder die eine noch der andere hat zum Beispiel bei Berührung zu schnappen versucht, wie das einige Hunde aus Angst oder Unsicherheit tun. Nein, Quelisia und ihre Geschwister haben Fluchtwege gesucht, sind unter den Trinkeimer gekrochen oder haben sich hinter einem ihrer Zellengenossen versteckt. Unsere vier Hundekinder wären übrigens bei weitem nicht die ersten oder einzigen Tierschutzhunde, die im Canile schüchtern und ängstlich daherkamen, jedoch nach einiger Zeit bei ihrer neuen Familie so richtig auftauen und aufblühen konnten. Hunde wie Quelisia brauchen in der Regel in erster Linie hundeverständige Menschen, die sie bedingungslos lieben und ihnen Zeit und Raum geben, um sich in einer komplett neuen Situation - einem richtigen Zuhause - zurecht finden zu können. Diese Hunde brauchen jemanden, der ihnen Sicherheit gibt, der sie und ihr Wesen ernst nimmt, der ihnen liebevoll unterstützend das eine oder andere beibringen und sie sowohl geistig als auch körperlich fordern kann (fordern, nicht überfordern). Ebenso wichtig sind geregelte Tagesabläufe, Rückzugsmöglichkeiten, vielleicht auch ein souveräner, sozialer Ersthund, der ihnen das «richtige» Leben zeigen könnte. Und schön wäre, wenn sie zu einer Familie oder Einzelperson in ländlicher Umgebung mit hundesicher eingezäuntem Garten ziehen dürften. Dass diese «Familie oder Einzelperson» nachsichtig bei Hundekinder-Unfällen sein muss (Stichwort Stubenreinheit oder zerkaute Turnschuhe) und dass viel Zeit und Geduld für das neue Familienmitglied unabdingbar sind, versteht sich von selbst. Falls Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, unserer kleinen Schönheit Quelisia ein wunderbares Leben bieten möchten, dann kontaktieren Sie doch einfach ihre Vermittlerin. Wir freuen uns auf Sie! Besuchen Sie Quelisia auch auf unserer Homepage. https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Quelisia_8861 Weitere Informationen: Alter: 01.05.2025 Schulterhöhe: eher mittelgroß werdend Kastriert: nein Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Simone Leitenbauer eMail: simone.leitenbauer@pro-canalba.eu Telefon: 0160 - 14 43 169

Italien

QUIVIRA - Kleines Hundekind, was nun?

Mischlingshund

1 Jahr , 1 Monat

Weiblich

Alter: 01.05.2025 Rasse: Mischling Größe: eher mittelgroß werdend Quivira und ihre Geschwister Quarven, Quorivah und Quelisia waren gerade mal geschätzte 10 Wochen alt, als sie in einem der größten und grässlichsten uns bekannten Hundegefängnisse landeten. Was in ihren ersten zweieinhalb Monaten Leben passiert ist, wissen vielleicht nur die vier Schlümpfchen. Richtig toll kann es nicht gewesen sein, und um in der kurzen Zeit etwas Mut und Vertrauen aufzubauen, dafür hat es nicht gereicht. Und dann kam das Canile. Dort lernen Hundekinder nichts, außer dass Stumpfsinn und beengte Verhältnisse als Lebensinhalt herhalten müssen. Immerhin haben Quivira und ihre Schwester Quelisia einander, zudem teilen sie sich ihre Zelle noch mit anderen Welpen. Die Schicksalsgemeinschaft scheint gut zu funktionieren, aber ein anhaltender Zustand darf das nicht sein. Um es kurz zu fassen: Für die kleine Hundedame und ihre Geschwister suchen wir sehr, sehr dringend eine, resp. vier Familien. Denn sie alle sind mit rund 6 Monaten (Stand November 2025) noch in einem guten Alter, um die Vergangenheit ruhen zu lassen und mit Hilfe ihrer neuen Lieblingsmenschen den Blick nach vorn in eine verspielte, verschmuste Zukunft zu richten. Unsere vier Hundekinder scheinen bislang noch nicht sehr viele Begegnungen mit freundlichen Zweibeinern gehabt zu haben. Bei den Besuchen der mit uns befreundeten Tierschützer im November 2025 zeigten sich alle vier schüchtern, vielleicht sogar ein wenig ängstlich. Es sind keine Angsthunde, aber sie kennen Berührungen, die Leine oder einfach nur die Gegenwart von Menschen, die es gut mit ihnen meinen, nicht. Aber keiner von ihnen hat Aggressivität gezeigt, weder die eine noch der andere hat zum Beispiel bei Berührung zu schnappen versucht, wie das einige Hunde aus Angst oder Unsicherheit tun. Nein, Quivira und ihre Geschwister haben Fluchtwege gesucht, sind unter den Trinkeimer gekrochen oder haben sich hinter einem ihrer Zellengenossen versteckt. Unsere vier Hundekinder wären übrigens bei weitem nicht die ersten oder einzigen Tierschutzhunde, die im Canile schüchtern und ängstlich daherkamen, jedoch nach einiger Zeit bei ihrer neuen Familie so richtig auftauen und aufblühen konnten. Hunde wie Quivira brauchen in der Regel in erster Linie hundeverständige Menschen, die sie bedingungslos lieben und ihnen Zeit und Raum geben, um sich in einer komplett neuen Situation - einem richtigen Zuhause - zurecht finden zu können. Diese Hunde brauchen jemanden, der ihnen Sicherheit gibt, der sie und ihr Wesen ernst nimmt, der ihnen liebevoll unterstützend das eine oder andere beibringen und sie sowohl geistig als auch körperlich fordern kann (fordern, nicht überfordern). Ebenso wichtig sind geregelte Tagesabläufe, Rückzugsmöglichkeiten, vielleicht auch ein souveräner, sozialer Ersthund, der ihnen das «richtige» Leben zeigen könnte. Und schön wäre, wenn sie zu einer Familie oder Einzelperson in ländlicher Umgebung mit hundesicher eingezäuntem Garten ziehen dürften. Dass diese «Familie oder Einzelperson» nachsichtig bei Hundekinder-Unfällen sein muss (Stichwort Stubenreinheit oder zerkaute Turnschuhe) und dass viel Zeit und Geduld für das neue Familienmitglied unabdingbar sind, versteht sich von selbst. Falls Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, unserer kleinen Schönheit Quivira ein wunderbares Leben bieten möchten, dann kontaktieren Sie doch einfach ihre Vermittlerin. Wir freuen uns auf Sie! Besuchen Sie Quivira auch auf unserer Homepage: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Quivira_8862 Weitere Informationen: Alter: 01.05.2025 Schulterhöhe: eher mittelgroß werdend Kastriert: nein Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Simone Leitenbauer eMail: simone.leitenbauer@pro-canalba.eu Telefon: 0160 - 14 43 169

Italien

BROGAN - Unser Lieblingslabradorpanther - vielleicht bald Ihrer?

Mischlingshund

9 Jahre , 6 Monate

Männlich

Alter: 01.12.2016 Rasse: Mischling Größe: 56 cm Die Mutter ein Labrador, der Vater ein Panther - so oder ähnlich könnte die nähere Verwandtschaft unseres wunderschönen Brogan zusammengestellt sein. Natürlich haben wir keine Ahnung, welche Rassen in ihm stecken, aber eines ist sicher: Brogans Eltern waren der perfekte Gen-Mix, um so einen wunderschönen, superlieben Sohn wie Brogan zu «produzieren». Sanfte braune Augen, ein freundlicher Gesichtsausdruck, einen weißen Streifen auf der Brust und an allen vier Pfoten ansatzweise ebenso weiße Zehen, dazu glänzendes, schwarzes Fell fast wie ein Panther… Moment mal: Glänzendes Fell? Bei einem Tierschutz-Hund aus dem Canile? Da stimmt doch was nicht. Ja, genau, hier stimmt was nicht. Nämlich, dass ein toller, älterer Hund Mitte August 2024 in ein Hundegefängnis abgeschoben worden ist. Da war er fast acht Jahre alt. Das schöne Fell hatte er bestimmt nicht als Straßenhund mitgebracht, jedenfalls konnte er es sich in seinen ersten 15 Monaten im Kerker bewahren. Brogans Aussehen, aber auch sein Verhalten lassen den Schluss zu, dass er vermutlich mal eine Familie hatte. Wie sein Leben vor dem Canile ausgesehen hat, wissen wir natürlich nicht. Aber Brogan dürfte das Zusammenleben mit Menschen kennen, vielleicht sogar in einem Haus (statt nur im Hof angebunden zu sein). Falls Letzteres zutreffen sollte, dann weiß er unter Umständen auch, wie man Treppen steigt oder kann unterschiedliche Geräusche einordnen. Die mit uns befreundeten Tierschützer, die den Rüden im November 2025 das erste Mal besuchen durften, waren fraglos sichtlich angetan von seinem Charakter. «Brogan ist ein gutmütiger und sehr lieber Hund, der sich den Menschen voller Vertrauen nähert. Er geht recht ordentlich an der Leine, auch wenn er ein wenig zieht - kein Wunder, nach einem langen Jahr in einem Betonkerker ohne Auslauf,» haben sie uns nach dem Treffen geschrieben. «Er hat während unserer knapp bemessenen Zeit richtiggehend den Kontakt zu uns gesucht, hat positiv interagiert. Es schien uns, dass er Spaß daran hat, die Welt um sich herum zu erkunden, ohne auch nur das geringste Anzeichen von Scheu oder Zurückhaltung.» Und, wie es sich für einen rundum Superkerl wie Brogan gehört, versteht er sich auch problemlos mit anderen Hunden, ist allerdings eher der unterwürfige Typ. Mittlerweile ist Brogan neun Jahre alt geworden (Stand Dezember 2025). Es kann und darf nicht sein, dass er das letzte Drittel seines Lebens in Gefangenschaft verbringen muss. Deswegen dieser dringende Aufruf an jemanden, DIESEN Jemand, sich doch schnellstmöglich bei uns zu melden. Jemand, der sich freut über einen lieben, anhänglichen Hund, der weiß, dass Brogan noch sportlich unterwegs ist, entsprechend tägliche Spaziergänge und Abwechslung braucht, aber vielleicht keine Bergtouren mehr absolvieren kann. Jemand, der gefestigt im Leben steht und damit umgehen kann, dass die Zeit mit seinem Lieblings-Labradorpanther begrenzt sein wird. Der sich gewahr ist, dass ältere Hunde wie ältere Menschen irgendwann mehr Aufmerksamkeit benötigen und vielleicht sogar medizinische Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Kurz: Jemand, der ein großes Hundeherz hat, in das sich Brogan spielend hinein kuscheln kann. Um zu bleiben. Brogans Vermittlerin freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme. Und wir drücken Brogan alle Daumen, dass er baldmöglichst gesehen wird. Besuchen Sie Brogan auch auf unserer Homepage: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Brogan_8860 Weitere Informationen: Alter: 01.12.2016 Schulterhöhe: 56 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Tanja Roth eMail: tanja.roth@pro-canalba.eu Telefon: 0173 6731030

Italien

ROBIN - Ein unbeschriebenes Blatt… - Pflegestelle gesucht!

Mischlingshund

2 Jahre , 5 Monate

Männlich

Alter: 25.12.2023 Rasse: Mischling Größe: 60 cm Pflegestelle gesucht! Update April 2026 - Robin gehört zu den Hunden, die besonders stark unter dem Tierheimstress leiden. Es gibt kaum ein Foto von ihm, auf dem er nicht hechelt – ein deutliches Zeichen dafür, wie sehr ihn die Situation belastet. Der Lärm, die fehlende Ruhe und vor allem der Mangel an echter Zuwendung setzen ihm sichtbar zu. Und doch zeigt sich in kleinen Momenten, wer Robin eigentlich ist: Sobald er ein wenig Menschenkontakt bekommt, kommt er etwas zur Ruhe. Auch wenn diese Begegnungen für ihn noch aufregend sind – sie tun ihm gut. Man spürt, wie sehr er sich nach Nähe, Orientierung und Beständigkeit sehnt. Mit Hunden versteht er sich auch gut, auch wenn er etwas aufgeregt und überschwinglich beim ersten Treffen ist. Robin würde so gerne mehr vom Leben haben. Geregelte Spaziergänge, feste Bezugspersonen und ein sicheres Zuhause würden für ihn die Welt bedeuten. Endlich ankommen dürfen, statt nur auszuhalten – das ist alles, was er braucht. Er bringt so viel mit: Energie, Neugier und den Wunsch, zu lernen. Was ihm fehlt, sind Menschen, die ihm die Chance dazu geben. Ein ruhigeres Umfeld, Geduld und eine klare, verlässliche Führung würden ihm helfen, sich zu entwickeln und zur Ruhe zu kommen. Robin wartet auf genau diese Chance. Auf Menschen, die ihm zeigen, wie sich ein echtes Zuhause anfühlt. Januar 2026 :Robin ist müde. Nicht körperlich, sondern innerlich. Die vielen Reize, das Eingesperrtsein, das dauernde Gebell um ihn herum – all das setzt ihm spürbar zu. Im Tierheim ist er stark gestresst, man merkt, dass seine Kräfte langsam schwinden. Dabei ist Robin ein richtig toller Hund. Sensibel, aufmerksam und voller Potenzial. Doch ohne feste Bezugsperson, ohne Ruhe und ohne Aufgabe weiß er nicht, wohin mit sich und seiner Energie. Er steht unter Daueranspannung und kommt kaum zur Ruhe. In neuen Situationen zeigt Robin großes Interesse an seiner Umwelt. Auch Katzen hat er inzwischen kennengelernt – neugierig und aufmerksam. Hier braucht es Menschen, die ihn im Blick behalten, ihn behutsam anleiten und ihm helfen, Schritt für Schritt zu lernen, wie man mit solchen Reizen ruhig umgeht. Robin braucht dringend einen Ausweg aus dieser Situation. Menschen, die ihn sehen, ihn ernst nehmen und ihm helfen, wieder Boden unter den Pfoten zu bekommen. Einen Ort, an dem er nicht funktionieren muss, sondern endlich durchatmen darf. Vielleicht sind Sie genau diese Menschen. Vielleicht können Sie Robin zeigen, dass sich Durchhalten lohnt – und ihm den Weg in ein ruhiges, echtes Zuhause öffnen. Dezember 2025 - Robin durfte das 23. Türchen im Adventskalender öffnen! …ist Robin mit seinen knapp 2 Jahren (Stand November 2025) eigentlich nicht mehr. Aber irgendwie eben doch. Denn der wunderschöne junge Rüde lebte viele Monate im Zwinger, hat davor - wo oder bei wem auch immer - auch nichts lernen dürfen und wartet aktuell in einem italienischen Refugio auf seine Chance. Und dabei hat der tolle Kerl Köpfchen und Energie, und beides möchte er nun endlich sinnvoll einsetzen. Robin landete irgendwann, da war er vermutlich noch ein Welpe, bei einer italienischen Tierschutzorganisation. Warum und wieso wissen wir nicht. Verbürgt ist allerdings, dass dieser Verein versucht hatte, für Robin in Italien eine Familie zu finden. Als das nicht geklappt hat, haben sie den armen Tropf zu einer mit uns befreundeten Tierschützerin in ihr Refugio gebracht. Und wollen oder können ihn nun schlicht und ergreifend nicht mehr zurücknehmen. So traurig diese Odyssee für Robin ist, so ist sie am Ende aber auch seine Chance. Seine ganz große Chance auf eine Familie außerhalb Italiens. Robin ist im besten Alter und voller Tatendrang. Die vergangenen Monate war er gleichzeitig maximal unter- und überfordert: geistig und körperlich fehlten ihm die Anreize, denn er möchte lernen, rennen, spielen, schnüffeln, sozialisieren; mental war und ist ihm seine Situation zu viel - er lebt im Zwinger, um ihn herum ertönt dauerndes Gebell von verschiedenen Seiten, er hat zwar Menschen um sich, die es gut mit ihm meinen, aber leider viel zu wenig Zeit für ihn haben. Dieser Mix aus Unter- und Überforderung stressen Robin zunehmend, er leidet unter dem weggesperrt sein und der fehlenden Bezugsperson. Luciana, unsere aufopferungsvolle Tierschutzfreundin, bei der Robin derzeit lebt, beschreibt ihn als einen lieben Kerl. Er habe bislang in seinem Leben wenig Chancen gehabt, etwas zu lernen, aber man merke ihm an, dass er ein intelligenter Hund sei, der nur darauf warte, sein Potential zu zeigen. Er genieße jede noch so kleine Aufmerksamkeit, die man ihm schenke und wäre wohl der glücklichste Hund auf Erden, wenn sein zukünftiger Lieblingsmensch ihn endlich finden und zu sich nehmen würde. Wir wären auch mehr als glücklich, wenn sich dieser Mensch - egal ob mit Familie oder eine Einzelperson - schnellstmöglich melden würde. Ein wenig Hundeerfahrung ist bei einem großen Hund wie Robin, der beschäftigt werden muss, Voraussetzung. Und natürlich viel Zeit, vermutlich auch etwas Geduld und Wohlwollen. Von Vorteil wäre natürlich ein Haus mit hundesicher eingezäuntem Garten, nach Möglichkeit eher in einer ländlichen, ruhigen Umgebung. Robin braucht zuverlässige und konsequente Menschen, die ihn feinfühlig und ohne Druck vom «unbeschriebenen Blatt» hin zum «ich habe schon Vieles verstanden und für ein Leckerlie verstehe ich auch noch den ganzen Rest, ehrlich»-Hund begleiten. Wir sind uns ziemlich sicher, dass in Robin noch eine ganze Menge steckt, dass er in den richtigen Händen aufblühen und sein Bestes geben wird. Und wir sind uns ganz sicher, dass er seinen zukünftigen Lieblingsmenschen genauso innig lieben wird wie dieser ihn. Robin gehört schon zu einer Familie, er ist Teil der pro-canalba-Community. Aber seine ganz eigene, kleine Familie, die fehlt ihm noch. Möchten Sie diesen Part übernehmen? Dann kontaktieren Sie doch einfach Robins Vermittlerin. Robin ist bereit, wir sind es auch, und wenn Sie mit von der Partie sind, dann steuern wir direkt auf ein Happy End zu. Wir freuen uns auf Sie! Besuchen Sie Robin auch auf unserer Homepage: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Robin_8848 Weitere Informationen: Alter: 25.12.2023 Schulterhöhe: 60 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Margot Wolfinger eMail: margot.wolfinger@pro-canalba.eu Telefon: 0179-6606 200

Italien

HERACLIO – Wenn die Hoffnung stirbt

Mischlingshund

5 Jahre , 10 Monate

Männlich

Notfall

Alter: 20.08.2020 Rasse: Mischling Größe: 65cm Es heißt ´Die Hoffnung stirbt zuletzt´- aber WENN sie stirbt, dann stirbt sie langsam und qualvoll. Was ist passiert, Heraclio? Was ist dir passiert, dass du keinen anderen Ausweg siehst als jedem Menschen, der dir zu nahekommt, sehr deutlich zu zeigen, dass du einen weiteren Schritt nicht zulassen wirst. Wenn du mit Ariana und Addison allein in der Zelle bist, drehst du dich ständig um dich selbst und wenn Menschen eure Zelle betreten, flüchtest du hinter die Mauer und lässt niemanden dort hinein. – Also was ist passiert? Willst du Ariana und Addison beschützen? Musstest du vielleicht früher einmal zusehen, wie deine Geschwister totgeprügelt wurden? Oder hast du selbst Prügel bezogen? Hat man dir vielleicht beigebracht, fremden Menschen so zu begegnen? – Wir wissen es nicht, und du kannst es uns nicht sagen. Aber genau da, mein lieber Heraclio, liegt das Dilemma: Wir müssen für dich ganz besondere Menschen finden. Solche, die wirklich wissen, wie sie dir helfen können. Sie sind echte Hundeflüsterer … und sie sind selten. Und weil sie so selten sind, haben sie meist schon Hunde, die besondere Hilfe brauchen, Hunde wie dich… Aber es gibt diese Menschen und wir werden sie suchen. Ich will ehrlich sein: es könnte lange dauern, bis wir einen Menschen für dich gefunden haben. Aber wir werden trotzdem immer weitersuchen. Glaub mir, die Hoffnung stirbt noch lange nicht. Denn du bist ein Hund und ganz bestimmt nicht böse. Wahrscheinlich bist du gefangen in einem Schmerz, dessen Ursache wir nicht kennen und aus dem du dich alleine nicht mehr befreien kannst – schon gar nicht an dem furchtbaren Ort, der jetzt dein „Zuhause“ sein soll. Halte durch, Heraclio, wir werden dir zur Seite stehen! Geschätzte Leser dieser Zeilen, wenn Sie unseren kleinen Brief an Heraclio bis hierher gelesen haben, dann werden Sie wissen, dass wir für ihn Menschen suchen, die ihm idealerweise professionell helfen können. Es ist die berühmte Suche nach der Nadel im Heuhaufen und die Chancen sie zu finden stehen nicht eben gut. Aber Heraclio hat sonst niemanden auf der Welt, der sich dafür interessieren würde, was aus ihm wird. Daher bitten wir Sie (falls Sie ihn nicht selbst aufnehmen können): Sollten Sie jemanden kennen, der vielleicht eine Möglichkeit sieht, zeigen Sie ihm doch Heraclios kleine Vorstellungsseite hier. Wir danken Ihnen von Herzen. Besuchen Sie Heraclio auch auf unserer Homepage: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Heraclio_8855 Weitere Informationen: Alter: 20.08.2020 Schulterhöhe: ca.65cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Daniela Koenemann eMail: daniela.koenemann@pro-canalba.eu Telefon: 0176 - 24 63 36 19

Italien

RODERICO - Für diese traurige Geschicht…

Maremmano-Mix

1 Jahr

Männlich

Alter: 08.06.2025 Rasse: Maremmano Mischling Größe: eher groß werdend Update März 2026 - Grau ist kein Charakter (und du bist nicht zufällig hier) Das hier ist der zerbrechliche Moment zwischen „nur mal schauen“ und „warte mal…“. Genau da stehst du gerade. Das ist der Punkt, an dem man normalerweise sagt: „Ach, süß.“ Und dann verschwindet. Nur… du bist noch da. Also bevor du das doch tust, lass mich dir etwas sagen: Grau ist kein Charakter. Grau ist nur ein Ort. Beton. Gitter. Luft, die nach „warten“ riecht. Ein Tagesablauf, der sich anfühlt wie eine kaputte Uhr: morgens hell, abends dunkel – und dazwischen passiert zu wenig von dem, was ein junger Hund eigentlich bräuchte. Roderico ist einer von drei Brüdern. Vor einem guten halben Jahr war da noch etwas anderes als Grau: Mama-Wärme, Milch, kuscheln, zusammen einschlafen. Sie hatten unter Umständen, die wir nicht kennen, dieses kleine große Glück: Zusammen sein. Und dann kamen Menschen, die man hier „Hundefänger“ nennt. Fünf Wochen alt. Zu jung, um zu verstehen, warum Nähe plötzlich endet. Zu klein, um den Verlust wegzuschütteln. Seitdem rennt die Zeit anders. Es ist eine Chronik von Dingen, die niemand „Training“ nennen würde: Zahnwechsel ohne Kauzeug. Futter, das mehr Arbeit als Freude ist. Geräusche von verzweifelten Hunden, die in den Wänden hängen bleiben. Und mittendrin: drei junge Körper, die eigentlich rennen, spielen, lernen sollten – aber stattdessen lernen, leise zu werden. Und jetzt kommt der Punkt, an dem ich dich kurz direkt anspreche: Du liest das hier nicht zufällig. Vielleicht bist du nicht nur Leser. Vielleicht bist du genau das, was in dieser Geschichte bisher fehlt: ein Zuhause, das nicht perfekt sein muss – aber echt. Ein Mensch, der nicht erwartet, dass Vertrauen sofort sitzt wie ein Kommando, sondern der Zeit hat für das, was wirklich zählt. Roderico ist ein geselliger, selbstbewusster Junghund – nur sieht man das im Lager nicht immer auf den ersten Blick. Weil dort alles Grau macht: der Beton unter den Pfoten, die Gitter vor der Welt und ein Alltag, der Nähe und Lernen nur in kleinen Portionen zulässt. Grau ist kein Charakter. Es ist ein Filter. Und Rodericos echte Farben blitzen trotzdem durch. Im Umgang mit Menschen ist er manchmal noch etwas unbeholfen. Nicht, weil er keine Lust hat – im Gegenteil: Er ist neugierig, interessiert und bereit, Neues auszuprobieren. Er muss nur kurz sortieren, wie das geht, wenn man nicht ständig im „Beton-Modus“ laufen muss. Einer der Brüder, Rionel, ist schon in einem Zuhause. Einer hat also bewiesen, dass aus Grau wieder Farbe werden kann. Und Roderico sitzt noch immer im Hundelager. Zusammen mit Bruder Ryther. Mit demselben Potenzial. Mit demselben Wunsch nach Leben. Nur ohne die eine Person, die sagt: „Komm. Wir gehen jetzt.“ Wenn du jetzt immer noch hier bist, dann war das wirklich kein Zufall – dann ist das vielleicht genau der Moment, in dem aus „nur mal schauen“ ein „komm, wir holen dich da raus“ wird. Ruf gerne die Vermittlerin an, sag „Ich will den aus dem Grau“ – und frag nach Roderico. …ein eigens geschriebenes Gedicht Ein halbes Jahr ist es her Da trug die Mutter dreier Brüder schwer Hat ihre Kinder entbunden Zuerst hatten sie ihr Glück gefunden Unter Umständen, die wir nicht kennen Aber Glück war, zusammen zu sein und sich nicht zu trennen An der Mama sich nähren und kuscheln in der Nacht all das haben sie zusammen gemacht Dann wurden ihre Herzen aber enger Denn es kamen Hundefänger Im Alter von nur fünf Wochen von der Mutter getrennt Seitdem die Zeit anders rennt Die Wärme ist weg, die Nähe, der Geruch… Die drei Jungen fühlen sich, als stünden sie unter einem Fluch Sie sitzen in einer kalten, grauen Zelle ein Ohne Mutter, ganz allein Um sie herum verzweifeltes Hundeweinen und Gebell Ohne Schönes wird es abends dunkel, morgens wieder hell Der Zahnwechsel ohne die Möglichkeit, auf etwas zu kauen Die Hauptbeschäftigung ist, schlechtes Futter zu verdauen Kein Körbchen, kalter Beton, nur die Körper der Brüder in der Nacht Um hier heraus zu kommen, brauchen die drei eine besondere Macht Sie wollen sich entwickeln, laufen und spielen Ausleben ihre Ideen, mehrere von vielen Sie wollen ein Leben haben und Sie, liebe Leser, bereichern Und nicht nur durch den Schatten des Daseins schleichen Bitte, bitte helft den dreien in ihrer Not Sie geben Ihnen alles zurück: ihr höchstes Gebot! Nur sehen Sie in den Brüdern, so weiß und fein Die Rasse Maremmano, ein Herdenschützerlein Sie wollen schützen und bewachen das Ihnen Teuerste Lesen Sie bitte unsere Informationen zur Vermittlung von Herdenschutzhunden unter https://www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/herdenschutzhunde/ Wie gesagt: Ihre Hilfe wird sich lohnen! Roderico ist noch schüchtern, er hat wohl bisher wenig Kontakt zu lieben Menschen gehabt. Den wunderbaren Tierschützern gegenüber hat er sich als schüchtern, aber interessiert gezeigt und hat in sicherer Entfernung einen kleinen Tanz aufgeführt, in dem er immer weiter auf sie zugegangen ist. Was jetzt noch Skepsis ist, kann in einem Umfeld, wie wir es ihm so sehr wünschen, Verspieltheit und dann Vertrauen werden. Mit seinen Brüdern ist er sehr lieb, verhält sich auffallend sozial und ihnen zugetan. Besuchen Sie Roderico auch auf unserer Homepage: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Kileo_8852 Weitere Informationen: Alter: 08.06.2025 Schulterhöhe: eher groß werdend Kastriert: nein Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Daniela Koenemann eMail: daniela.koenemann@pro-canalba.eu Telefon: 0176 - 24 63 36 19

Italien

ELARO - gesucht: ein Post-it mit "Sicherheit"

Mischlingshund

1 Jahr

Männlich

Alter: 25.05.2025 Rasse: Mischling Größe: Welpen eher mittelgroß werdend Elaro (45 cm, Stand November 2025) wirkt, als hätte er im Kopf ein ganzes Heft voller Post-its – so richtig viele. Nur leider keine bunten „Heute wird ein guter Tag“-Zettel, sondern diese kleinen Warnnotizen, die man sich irgendwohin klebt, damit man ja nichts vergisst. Bei Elaro kleben sie gefühlt sogar auf der Innenseite seiner Augenlider: „Vorsicht: Mensch.“ „Nicht zu nah.“ „Lieber weg.“ Und sobald jemand näherkommt, raschelt es in ihm wie in einem Windstoß aus Klebezetteln: Gefahr markieren, Abstand schaffen, sichern. Deshalb ist Elaro im Moment besorgt gegenüber Menschen. Er möchte nicht interagieren, hält Abstand – und wenn man sich nähert, läuft er weg. Nicht, weil er „unfreundlich“ ist, sondern weil sein Kopf gerade wie ein Büro voller Warnhinweise arbeitet: überall Erinnerungen an „bloß nichts falsch machen“. Manchmal ist Angst bei Hunden nicht laut. Manchmal ist sie wie ein roter Sticker auf allem, was neu ist: „Bitte mit Abstand behandeln.“ Elaro läuft nicht nach vorne, er macht nicht groß Theater – er zieht sich zurück, so als würde er sagen: „Ich kann das noch nicht lesen, ich brauche mehr Zeit.“ Und jetzt kommt das, was wirklich berührt: Selbst wenn Tierschützer ihm zu nahe kommen oder er sich bedrängt fühlt, beißt Elaro nicht. Er sucht keinen Streit. Er sucht nur den Ausgang. Das ist, als hätte er trotz all der Warnzettel noch einen ganz wichtigen Post-it, der still ganz oben klebt: „Niemandem weh tun.“ Ein leiser, aber unglaublich wertvoller Charakterzug. Elaro braucht kein Zuhause, das die alten Zettel runterreißt wie ein Pflaster. Er braucht eins, das sie langsam ersetzt – Post-it für Post-it. Ein Zuhause, das nicht sagt: „Komm sofort!“, sondern: „Du darfst gucken.“ Nicht: „Lass dich anfassen!“, sondern: „Du darfst Abstand haben.“ Nicht: „Jetzt muss es klappen!“, sondern: „Du bestimmst das Tempo.“ Denn genau so verändert sich ein „Post-it-Kopf“: nicht in großen Sprüngen, sondern in kleinen Updates. Erst klebt da ein neuer Zettel an der Haustür: „Hier ist es leise.“ Dann einer am Körbchen: „Das ist deiner.“ Dann einer am Alltag: „Morgens/abends passiert immer das Gleiche.“ Und irgendwann, irgendwann klebt da ein Satz, der alles leichter macht: „Ich muss nicht fliehen.“ Stell dir Elaros Vertrauen wie eine Wand vor, an der bisher nur Warnzettel hängen. Ein ruhiges Zuhause ist der Ort, an dem man zwischen diese Warnungen nach und nach kleine freundliche Notizen setzen kann – bis die Wand nicht mehr nach Angst aussieht, sondern nach Sicherheit. Elaro ist kein Hund für „einfach anfassen und los“. Er ist ein Hund für Menschen, die leise Dinge mögen: ein Blick, der länger bleibt. Ein Schritt, der von ihm kommt. Ein Körper, der sich zum ersten Mal nicht sofort wegdreht. Und dann das Schönste: der Moment, in dem sein inneres Post-it-Heft endlich nicht mehr „Vorsicht“ ruft – sondern flüstert: „Okay… ich kann vertrauen.“ Und wenn es heute Abend schon zu spät zum Telefonieren ist: Kleb dir an deine eigene Wand ein Post-it – „Morgen: Vermittlerin anrufen (Elaro)“ – damit an Elaros Wand endlich der erste Zettel hängen darf, auf dem steht: „Hier bist du sicher.“ Besuchen Sie Elaro auch auf unserer Homepage: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Elaro+_8891 Weitere Informationen: Alter: 25.05.2025 Schulterhöhe: Welpen eher mittelgroß werdend Kastriert: nein Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390€ + 125 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Sabine Wojtok eMail: sabine.wojtok@pro-canalba.eu Telefon: 0172 - 83 49 335

Italien

BORIS - Wie lange würdest du das aushalten?

Mischlingshund

1 Jahr

Männlich

Alter: 25.05.2025 Rasse: Mischling Größe: 50 cm Update Mai 2026 - Und dann hat er es ausgehalten Boris ist jetzt ein Jahr alt. Kein Hundekind mehr – zumindest nicht auf dem Papier. Wer seine Vorstellungsseite gelesen hat, fragt sich vielleicht: Was macht ein Nervensystem, das monatelang auf Hochspannung lief, wenn es ein Jahr alt wird? Schaltet es ab? Erholt es sich? Lernt es, dass die Welt doch nicht permanent Alarm bedeutet? Die Antwort ist: Es kommt darauf an, was passiert. Und bei Boris ist etwas passiert. Er teilt seinen Zwinger jetzt mit Bastrel, Elaro und Elvio. Drei Zwingergenossen – und das ist mehr wert, als es klingt. Denn ein Nervensystem, das keine Pause kennt, braucht vor allem eines: Normalität. Den Rhythmus von Körpern, die einfach da sind. Die schlafen, atmen, dösen. Die zeigen, dass gerade kein Alarm ist. Dass man die Muskeln loslassen darf. Dass es okay ist, die Augen zuzumachen. Und Boris hat gelernt. Nicht perfekt. Nicht vollständig. Aber er hat gelernt. Denn was man heute über ihn sagt, klingt fast wie eine andere Geschichte: verschmust. Selbstbewusst. Verschmust bedeutet: Er sucht Nähe – nicht mehr wie jemand, der im Sturm nach Halt greift, hektisch und aufgeladen, sondern wie jemand, der anfängt zu verstehen, dass Nähe auch Ruhe sein kann. Selbstbewusst bedeutet: Er weiß inzwischen, wer er ist. Nicht der überdrehte Motor, der nicht runterregeln kann. Sondern ein Hund, der eine Meinung hat, einen Platz beansprucht und weiß, dass er das darf. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Das ist Arbeit. Stille, unsichtbare, tägliche Arbeit – die Boris selbst geleistet hat, in einem Lager, das sich nicht verändert hat. Aber – und das ist das Entscheidende – ein Lager bleibt ein Lager. Was Boris dort gelernt hat, ist ein Anfang. Kein Fundament. Denn Fundamente entstehen nicht zwischen Gitterstäben. Sie entstehen in Küchen, auf Sofas, auf Spazierwegen. In Abläufen, die Sicherheit bedeuten, weil sie sich wiederholen. In Menschen, die bleiben. Boris hat ein Jahr durchgehalten. Er hat sich nicht verloren. Er hat sogar etwas gefunden – sich selbst, ein bisschen. Jetzt braucht er jemanden, der das sieht. Und ihm zeigt, was daraus werden kann, wenn ein selbstbewusster, verschmuster Hund endlich ankommt. Boris hat ein Jahr gewartet. Sein Nervensystem hat gearbeitet, sein Herz auch. Er ist bereit. Sind Sie es? Dann rufen sie gerne seine Vermittlerin an. Stell dir vor, du müsstest monatelang leben, als würdest du jede Nacht in einem überfüllten Bahnhof schlafen: grelles Licht, Türen knallen, Stimmen überall, keine Privatsphäre, kein Rückzugsort. Du weißt nie, wann dich jemand anrempelt, wann es laut wird, wann du endlich Ruhe bekommst – und dein Körper bleibt die ganze Zeit auf Alarm. Dein Herz schlägt schneller, deine Muskeln sind angespannt, deine Gedanken springen. Du wirst nervös, irgendwann auch erschöpft, aber selbst die Erschöpfung bringt keine Erholung, weil dein Nervensystem nicht mehr „abschalten“ kann. Und irgendwann ist dein ganzer Körper nur noch eine einzige Reaktion – nicht, weil du „so bist“, sondern weil du gar keine Wahl mehr hast. Genau so arbeitet Dauerstress im Hundekörper. Und genauso sieht Boris aus. Boris ist seit ca. 4 Monaten (Stand Dez. 25) im Lager. Heute zeigte er ein Bild, das wehtut, wenn man es wirklich versteht: 49 cm, sehr aufgeregt, fast hysterisch, zwanghaftes Bellen, dabei hyperaktiv und gleichzeitig erschöpft wirkend. Er bellte gegen Menschen, gegen seinen Zwingerpartner und gegen die Hunde außen herum – ein Verhalten, das im Lager „weit verbreitet“ ist, weil dort viele Nervensysteme permanent auf Hochspannung laufen. So sehr, dass man ihn, um überhaupt arbeiten zu können, die ganze Zeit festhalten musste, weil er überhaupt nicht ruhig wurde. Das ist, als würdest du jemanden bitten, sich zu beruhigen, während er gerade im Stau steht, zu spät ist, das Handy klingelt, der Chef schreibt und die Sirene eines Krankenwagens direkt neben dem Fenster heult. Du kannst dann nicht „einfach entspannen“. Der Körper kann es nicht. Er ist im Modus: Gefahr. Druck. Reaktion. Boris’ Bellen ist nicht aggressiv. Es ist wie ein überdrehter Motor, der nicht mehr runterregelt. Und dann gibt es die leisen, oft übersehenen Zeichen, die zeigen, wie tief der Stress sitzt: Boris zeigt vermehrtes Lecken. Bei Menschen wäre das wie Nägelkauen bis es blutet, Haare ausreißen, ständig an der Haut zupfen oder unbewusstes Dauerwippen mit dem Bein – Stress, der sich einen Ausgang sucht, weil das System keinen anderen Weg findet, sich zu beruhigen. Es ist ein Ventil. Ein Versuch, Druck abzulassen, wenn es keinen Spaziergang gibt, kein Ausweichen, kein „Ich gehe kurz raus und atme durch“. Trotzdem – und das macht alles noch dringlicher – sucht Boris auf seine Weise Körperkontakt. Das ist, als würde jemand, der viel zu lange allein durchgehalten hat, trotzdem noch nach einer Hand greifen. Nur dass Boris im Lager nicht lernen kann, wie sich Nähe anfühlt, wenn sie ruhig und sicher ist. Er sucht Kontakt so, wie man im Sturm nach Halt sucht: hektisch, aufgeladen, voller Spannung. Nicht, weil er schwierig sein will – sondern weil sein Inneres gerade keine andere Sprache kennt. Boris ist noch jung. Und genau deshalb ist es so gefährlich, ihn jetzt dort zu verlieren – nicht körperlich, sondern innerlich. Dauerstress brennt sich ein. Wie bei Menschen, die zu lange in Angst leben: irgendwann reagiert man nicht mehr auf einzelne Auslöser, sondern auf alles. Dann reichen Kleinigkeiten. Ein Schritt. Ein Blick. Ein Geräusch. Und der Körper schreit: Alarm! Boris braucht dringend ein hundegerechtes Leben, bevor diese Alarmanlage zu seiner Normalität wird: ein Zuhause, in dem es leise ist. Ein fester Platz, der Sicherheit bedeutet. Spaziergänge, bei denen er schnüffeln darf, statt am Gitter zu explodieren. Menschen, die ihn nicht „dominieren“, sondern ihm helfen, sein Nervensystem wieder herunterzufahren – mit Geduld, Struktur, klaren Abläufen und echter Ruhe. Denn Boris Zustand wird im Lager nicht „von allein“ besser. Bitte schaut Boris nicht auf sein Bellen an – schaut auf das, was dahintersteckt: ein Hundekind, das gerade jeden Tag ein Stück mehr lernt, dass die Welt gefährlich ist. Boris braucht jetzt seine Chance. Nicht irgendwann. Jetzt. Besuchen Sie Boris auch auf unserer Homepage: https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Boris_8884 Weitere Informationen: Alter: 25.05.2025 Schulterhöhe: 50 cm Kastriert: ja Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft Schutzgebühr: 390 € + 110 € Transportkostenbeteiligung Vermittlung: Bundesweit, A, CH Aufenthaltsort: Italien Organisation: pro-canalba e.V. Ansprechpartner: Sabine Wojtok eMail: sabine.wojtok@pro-canalba.eu Telefon: 0172 - 83 49 335

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