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Europäisch Kurzhaar
1 Jahr , 7 Monate
Weiblich
In einer unwirtlichen, kühlen Nacht wurden zwei Katzenboxen mit jeweils zwei Katzen vor der Tür unseres Partnertierheims ANAA Madrid abgestellt. Der Vorgang wurde von einer Überwachungskamera festgehalten. Die unbekannte Frau in dunkler Kleidung und mit Kopfbedeckung schien allerdings genau die Position der Kamera zu kennen, denn sie parkte ihr Auto gezielt außerhalb der Reichweite und trug die Boxen zu Fuß bis zum Tor. In den letzten Monaten erlebten unsere Kollegen immer wieder ähnliche Vorfälle. Die betreffenden Katzen haben eines gemeinsam. Sie haben eine gekappte Ohrspitze als Zeichen, dass sie bereits kastriert sind, um in einer Kolonie gut erkennbar zu sein. Und sie sind oft sehr sozial und zutraulich, was als Kriterium gedeutet wird, dass man sie nicht in die Kolonie zurückbringen und sie in sicheren Händen zur Suche eines Zuhauses wissen möchte. Auch Jaca (geb. ca. 08/2023) kam auf diesem mysteriösen Weg in die Obhut unseres Partnertierheims. Nach der langwierigen Isolation in der Quarantäneabteilung ist Jaca nun endlich im Gemeinschaftszimmer angekommen. Ihre Eingewöhnungsphase war kurz, man kann sagen ratzfatz, hat sich die kleine Zaubermaus im Katzenzimmer orientiert, alles gecheckt und für gut befunden. Jaca begegnet ihren Mitbewohnern mit Freundlichkeit und Offenheit. Sie ist eine wahre Sprinterin! Mit ihrer unglaublichen Beweglichkeit fegt sie durch das Zimmer, jagt unsichtbaren Schätzen hinterher und lauert den Spielmäusen auf. Ihr Tempo und ihre spritzige Energie lassen sie wie ein flitzender Blitz durch das Zimmer sausen – und das sorgt durchaus für Erstaunen bei ihren Mitbewohnern. Wird sie jedoch mit einem strengen Blick ihrer Katzenmitbewohner konfrontiert, bleibt sie kurz stehen, wirft einen verwirrten Blick auf ihren „Störenfried“ – nur, um im nächsten Moment wieder in ihr Spielabenteuer einzutauchen. Jaca hat sich längst entschieden: Einzelkatze? Auf gar keinen Fall! Viel besser ist es, wenn überall samtige Pfötchen herumwuseln, mit denen man gemeinsam spielen, kuscheln und Unsinn anstellen kann. Ein flauschiger Freund zum gemeinsamen Putzen? Perfekt! Ein kleiner Raufkumpel für sanfte Ringkämpfe? Unbedingt! Alleine sein ist ja furchtbar langweilig – wer soll denn sonst mit ihr die besten Schlafplätze entdecken oder im Team den unsichtbaren Punkt an der Wand jagen? Jaca weiß genau: Ein Leben ohne Katzenkumpels ist wie ein Kratzbaum ohne Sisal – einfach nicht vollständig! Auch im Umgang mit Menschen zeigt Jaca ihre besondere Art. Sie lässt sich bereits sanft ihr weiches Fellchen streicheln und jetzt auch auf dem Arm umhertragen. Eine zarte Balance zwischen Vertrauen und Zurückhaltung offenbart ihr Schmusepotential und macht sie zu einem ganz besonderen kleinen Wesen. Ihre Zurückhaltung ist nicht von langer Dauer, kann aber nach Reise und neuer Umgebung wieder hervorkommen, dann braucht sie nur kurze Zeit um ihre verschmuste Seite zu zeigen. Jede Katze ist einzigartig – das ist klar. Jaca ist aber nochmal eine ganz besondere Augenweide! Ihre ausgefallene, wundervolle Fellzeichnung macht sie zu einem echten kleinen Kunstwerk auf vier Pfoten. Und das Beste daran? Sie trägt ihr außergewöhnliches Muster mit genau der richtigen Mischung aus Stolz und lässigen Katzen-Gelassenheit. Jaca hat da noch eine kleine, aber nicht unwichtige Forderung: ein gesicherter Balkon wäre ganz wunderbar! Jeden Tag ein bisschen „Balkonien“ genießen, die Nase in den Wind strecken und dabei Vögel beobachten – das wäre genau nach ihrem Geschmack. Sollte es mit dem Balkon nicht klappen, na gut, ein gesichertes Fenster tut’s zur Not auch. Hauptsache, sie kann ihre kleinen Tigerträume vom großen Dschungel draußen haben. Jaca ist nicht nur eine kleine Schönheit, sondern auch eine bestens vorbereitete Reisekatze. Kastriert? Ja, klar. Komplett geimpft? Aber natürlich. FIV- und FeLV-negativ? Absolut. Und als ob das nicht schon genug wäre, trägt sie sogar einen schicken Mikrochip – quasi ihr persönlicher VIP-Ausweis. Ihr EU-Heimtierausweis ist auch startklar, also könnte sie theoretisch direkt die Welt erkunden. Aber mal ehrlich: Sie sucht kein Abenteuer in der Ferne, sondern ein liebevolles Zuhause mit Kuscheleinheiten, Spielkameraden und vielleicht einem gesicherten Balkon. Ihre Koffer sind gepackt – jetzt fehlt nur noch die richtige Familie, die ihr das endgültige Happy End schenkt! Wer also eine charmante, sozialverträgliche Samtpfote mit Schmuse-Potenzial, Abenteuerlust und einem Faible für Balkonien sucht – herzlichen Glückwunsch, Jaca hat gerade beschlossen, dass Ihr Euch perfekt ergänzt! Jetzt fehlt nur noch eines: eine Einladung in ihr neues Zuhause. Jaca bringt in ihr zukünftiges Zuhause nicht nur ihre samtigen Pfoten und ihr charmantes Wesen mit, sondern auch eine Menge Liebe, Neugier und gute Laune!
Spanien
4 Jahre , 8 Monate
Animal Hoarding – ein furchtbarer Teufelskreis. Die Sucht Tiere zu sammeln, schafft unglaubliches Leid – für Tier und Mensch. Die aufgrund fehlender Kastration stetig steigende Zahl von Tieren, wächst den betroffenen Menschen förmlich über den Kopf. Krankhaft ist dabei das Unvermögen, dies zu erkennen und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein Ehepaar beherbergte mehr als 40 Katzen in einer kleinen Wohnung. Für die erwachsene Tochter war die häusliche Situation nicht mehr zu ertragen, so dass sie sich an unsere spanischen Tierschutzkollegen wandte und um Hilfe bat. Mit viel Geduld und Fingerspitzengefühl konnte unsere spanische Tierschutzkollegin die Leute dazu überreden, Tiere abzugeben. Bereits im Treppenhaus schlug den fünf Rettern ein beißender Ammoniakgeruch entgegen, der bei einer Außentemperatur von mehr als 35 Grad Celsius in der Wohnung kaum auszuhalten war. Die völlig verängstigten Katzen stoben panisch in alle Richtungen. Mit beherzt zupackendem und routiniertem Griff konnten 19 Tiere gefangen und in die mitgebrachten Boxen verbracht werden. Auch in den folgenden Wochen wurden weitere Tiere gefangen, 3 Kater allerdings nach erfolgter Kastration wieder zurückgebracht – ein Zugeständnis für die Erlaubnis, die anderen Tiere mitnehmen zu dürfen. Mit der Familie werden zukünftige Besuche vereinbart, damit die Katzenhaltung hier nicht wieder eskaliert. Tiere aus Animal Hoarder-Haushalten sind oft schwer traumatisiert und so waren die ersten Tage im Tierheim sehr schwierig, Die in mehreren unter Quarantäne gestellten Räumen untergebrachten Tiere litten unter starken Durchfällen. Katzenklos kannten und benutzten sie zunächst nicht, so dass die Reinigung der Räume und die Pflege der Tiere eine große Herausforderung darstellten. Doch nach einigen Tagen begriffen die Katzen, dass sie der Hölle nun entronnen waren, benutzen brav die Toiletten, freuten sich über leckeres Futter und suchten an den Gittereinsetzen der Türen Kontakt zu den Pflegern. Wer von uns hat sich nicht schon einmal nach einer Trauminsel gesehnt? Auch Katzen haben solche Träume. Ihre Trauminseln sind allerdings viel bescheidener und Palmen wachsen dort höchstens im Blumentopf – ein voller Fressnapf, ein sauberes Klöchen, ein weiches Kuschelbettchen und sanfte Streicheleinheiten sind für sie das Paradies. Die Animal Hoarder-Katzen erhielten den Namen eines unserer Sehnsuchtsorte – eine Trauminsel für eine Traumkatze. Die Fidschi-Inseln in Ozeanien gaben unserer Fiji (geb. ca. 08/2020) ihren Namen. Fidschianer sind bekannt für ihre Freundlichkeit und das gleiche gilt für unser bezauberndes Schätzchen. Auch wenn Fiji sich nicht so gerne fotografieren lässt und auf Bildern manchmal ein wenig mürrisch aussieht, ist sie eine unglaublich liebe und anhängliche Katze. Und obendrein auch bildhübsch. Wie die Fidschi-Inseln sind bei ihr Tigerflecken in einem Ozean aus schneeweißem Fell verteilt und geben ihr ein einzigartiges Aussehen. Die dritte Parallele zu der namensgebenden Inselgruppe ist die Tatsache, dass Fiji keine einzelne Insel sein möchte. Sie ist extrem sozial und fühlt sich in Gesellschaft von Artgenossen überaus wohl. Für Fiji wäre es perfekt, wenn sie in eine kleine nette Katzengruppe kommen würde oder noch besser, vielleicht eine ihrer Freundinnen wie Tahiti mitbringen dürfte. Fiji wird es nicht schwerfallen, sich mit Katzen anzufreunden und sich perfekt zu integrieren. Fiji hat einen sanftmütigen und ausgeglichenen Charakter und sucht ein eher ruhiges Zuhause. Wer eine Schmusekatze zum Kuscheln und Relaxen sucht, könnte keine bessere Wahl treffen. Ihr weiches Fell lädt geradezu ein, die Fingerspitzen von einer Tigerinsel über das weiße Fellmeer zur nächsten Tigerinsel gleiten zu lassen und statt Meeresrauschen wird man ein wohliges Schnurren vernehmen. Sonne ist für eine echte Insulanerin natürlich Lebenselixier und so würde Fiji ihre hübsche Nase gerne an einem abgenetzten Fenster oder vielleicht sogar auf einem gesicherten Balkon in die Sonne und frische Luft strecken. Fiji ist bereit für ihr neues Leben. Sie ist kastriert, geimpft, gechipt, negativ auf FIV und FeLV getestet und ihr Reisepass liegt schon im Köfferchen. Holen Sie die samtpfötigen Fidschi-Inseln direkt in Ihr Wohnzimmer.
5 Jahre , 11 Monate
Ein Zufluchtsort für geschundene Huftiere wurde auch für vier herrenlose Katzen zu einer rettenden Oase. In einer Auffangstation für Esel fanden sie Unterschlupf im Stall und eine tägliche Mahlzeit. Hier gab es zwar sehr tierliebe Menschen, die sich hingebungsvoll um die grauen Langohren kümmerten, doch die teils noch scheuen Katzen liefen hier nebenher. Es war unmöglich, sie auf dem weitläufigen Gelände wirklich zu sozialisieren, da sie sich immer in sicherem Abstand zum Menschen aufhielten. Um den Samtpfoten nicht nur einen Notbehelf anzubieten, sondern ihnen eine wirkliche Chance auf ein schönes Zuhause zu geben, sprachen die Tierschützer unser Partnertierheim an und baten um Hilfe und Übernahme. Gegenseitige Unterstützung sollte im Tierschutz eine Selbstverständlichkeit sein, denn man verfolgt dasselbe Ziel – für Tiere in Not etwas Gutes zu tun. Und so durfte das samtpfötige Quartett nach einer mühsamen Einfangaktion ins Tierheim umsiedeln, um dort auf die Startlinie in ein neues Leben zu treten. Die ersten Wochen im Tierheim stehen im Zeichen medizinischer Untersuchungen und der obligatorischen Quarantänezeit. Und damit macht man sich alles andere als beliebt bei schüchternen Samtpfötchen. Alles ist fremd, alles ist beängstigend und der einzige Gedanke ist „Wie komme ich hier bloß wieder raus?“. Auch Covi (geb. ca. 04/2019) fand die Wochen in der Edelstahlbox ganz schrecklich. Covi bestand aus purer Angst und sie so angespannt zu sehen, brach einem das Herz. Sobald man sich ihr näherte, schnaubte sie und duckte sich in die hinterste Ecke der Box. Auch sanfte Worte vermochten sie nicht zu beruhigen, an Streicheleinheiten war gar nicht zu denken. Nachdem Covi endlich die Isolation in der Quarantänestation überstanden hatte, durfte Covi in ein Gemeinschaftszimmer umziehen. Hier gab es endlich Platz und viele Versteckmöglichkeiten wie erhöht angebrachte Sitzbretter und Höhlen, die Covi sofort nutzte, um sich zurückzuziehen. An diesen abgelegenen Plätzen verspürte sie nun mehr Sicherheit und konnte das Treiben um sich herum mit riesengroßen Augen aufmerksam beobachten. Mit anderen Katzen hat Covi keinerlei Probleme. Im Gegenteil. Für Covi wäre es auch zukünftig wichtig, freundliche Artgenossen an ihrer Seite zu haben, die für sie alles „regeln“, hinter denen sie sich ein wenig verstecken kann und die ihr behutsam beibringen, dass man vor (den richtigen) Menschen gar keine Angst zu haben braucht. Zu groß sollte die Katzengruppe aber nicht sein, denn Covi soll ja auch irgendwann in den Vordergrund treten und nicht in der Menge untergehen. Mittlerweile zeigt Covi keine Abwehr mehr und lässt sich sogar vorsichtig streicheln. Dennoch wird der Weg aus der Angst heraus in eine glückliche Zukunft für Covi lang seinUm ihn in ihrem Tempo Schritt für Schritt gehen zu können, benötigt Covi sehr liebe und vor allen Dingen geduldige Menschen, die sie liebevoll begleiten. Ein ruhiges Zuhause, feste Bezugspersonen mit Katzenerfahrung und Fingerspitzengefühl für eine sehr schüchterne Katze sind die Zutaten für eine erfolgreiche Eingewöhnung. Für Katzenanfänger oder einen Haushalt mit vielen Personen oder Kindern ist Covi überhaupt nicht geeignet. Menschen, die nicht davor zurückschrecken, sich das Herz und Vertrauen eines scheuen Seelchens erarbeiten zu müssen und wissen, dass sie keine „fertige“ Katze bekommen, wären für Covi der Sechser im Lotto. Doch für all die Geduld und Mühe wird man auch reich belohnt werden, denn es gibt kein schöneres und befriedigenderes Gefühl auf der Welt, als ein ängstliches Katzenherz gewonnen zu haben. Hilfreich sind Versteckmöglichkeiten, wo Covi erst einmal Sicherheit spürt – auch wenn man sie in der ersten Zeit nur wenig zu Gesicht bekommen wird. Diese Rückzugsorte werden kleine Seelen-Oasen für Covi sein und sie wird aus dieser Geborgenheit heraus ihre Umgebung kennenlernen können. Auch bei Covi geht Liebe durch den Magen. Leckerchen wie ihre geliebte Paste schleckt sie gerne vom Finger. Ein abgenetzter Balkon mit wärmenden Sonnenstrahlen und der Ablenkung durch interessante Beobachtungen der Natur, würden Covis Neugier anregen, die bei Katzen letztendlich immer siegt. Covi ist bereits kastriert, geimpft, negativ Auf FIV und FeLV getestet, sie trägt einen Mikrochip und besitzt einen EU-Heimtierpass. Die lange Reise wird Covi definitiv Stress bereiten und sie wird anfangs sicherlich wieder ängstlicher werden. Aber sie ist die beste Investition für ein glückliches Katzenleben, die Covi überhaupt machen kann. Die bildhübsche Covi sollte sich endlich nicht mehr verstecken, sondern ihre Schönheit stolz präsentieren. Wie begeistert wäre wohl Rembrandt als wahrer Meister der Brauntöne gewesen, wenn ihm Covi Modell gestanden hätte?
5 Jahre , 5 Monate
Männlich
Nur gut, dass eine Mitarbeiterin eines befreundeten Tierheims ihr Handy vergessen hatte und außerhalb der Öffnungszeiten noch einmal zurück ins Tierheim fuhr. Auf dem Weg zur Eingangstür sah sie im Augenwinkel in einem Außengehege etwas Dunkles liegen. Obwohl sie es eilig hatte, war ihr das doch suspekt und beim Näherkommen sah sie, dass es sich um einen kleinen Rucksack handelte, den jemand offenbar über das Gitter ins Gehege geworfen hatte. Schnell lief sie ins Tierheim und öffnete vorsichtig den Rucksack. Zwei schreckensweite Augen schauten sie an, die zu Boone (geb. ca. 10/2019) gehörten. Boone muss mit Gewalt in den winzigen Polyester-Rucksack gestopft worden sein und ob die Luft bis zum nächsten Morgen gereicht hätte, ist sehr fraglich. Nach diesem Erlebnis war Boone äußerst verängstigt und auch in der ersten Zeit im Gemeinschaftszimmer verkroch er sich unter einer Decke und verlor auch an Gewicht. Doch schließlich gewöhnte er sich an den Tierheimalltag, fand wieder zu seinem Appetit und freundete sich mit den anderen Katzen an. Er fühlt sich in der Gesellschaft seiner Artgenossen wohl und integriert sich problemlos in eine bestehende Gruppe. Katzen und Wasser sind meist keine gute Kombination. Aufgrund sehr starker Regenfälle wurde das Gehege, in dem Boom untergebracht war, überflutet. Im Rahmen gegenseitiger Hilfe übernahm unser Partnertierheim Boone und seine Mitbewohner, damit sie ihre Pfötchen wieder auf trockenen Boden setzen konnten. Ein Tierheimwechsel machte leider eine erneute Quarantäne erforderlich. Da half es auch nichts, dass Boone beteuerte, dass er die ungeliebte Isolation schon einmal hinter sich gebracht hatte. Doch auch diese langweilige „Einzelhaft“ war irgendwann vorüber und auch im neuen Katzenzimmer fiel es dem freundlichen Boone nicht schwer, Kontakt zu knüpfen. Boone ist ein ruhiger aber durchaus neugieriger Kater, der sich für sein Umfeld interessiert. Auch zu Menschen fasste er inzwischen Vertrauen und mittlerweile hört man sein zufriedenes Schnurren, wenn er gestreichelt und liebkost wird. Sogar den „Hundetest“ mit einem freundlichen Tierheimhund bestand er problemlos. So ist Boone gut gerüstet für sein neues Zuhause. Er ist lieb und anhänglich und wird daher seinen neuen Menschen viel Freude bereiten. Mindestens ein Samtpfötchen sollte sich dort auf den netten Boone freuen aber natürlich könnte Boone in einen katzenlosen Haushalt auch gerne ein passendes Kumpelchen mitbringen. Boone bringt sein Feuerpelzchen durch das frische Weiß erst richtig zum Leuchten und ist ein äußert attraktives Kerlchen. Sein Name leitet sich vom französischen „bon“ = gut ab. Und dass Boone ein guter Kater ist, das kann man mit Fug und Recht behaupten. Boone ist reisefertig und freut sich auf sein neues Zuhause, wo er weder in ungemütliche Edelstahlboxen eingesperrt wird, noch nasse Pfötchen bekommt. In seinem Wunsch-Paradies gibt es tolle Kratz- und Kletterbäume, gemütlich Höhlen, weiche Kuschelbettchen, spannendes Spielzeug und womöglich sogar einen abgenetzten Balkon. Nicht zu vergessen einen Artgenossen, mit dem er das alles so richtig genießen kann. Und natürlich nette Menschen, die ihn streicheln und liebhaben. Boone ist bereits kastriert, geimpft, negativ auf FIV und FeLV getestet, mit einem Mikrochip gekennzeichnet und einen EU-Heimtierausweis besitzt er selbstverständlich auch. Mögen Sie Boones bescheidenen Wunschzettel erfüllen und ein großartiges Katerchen glücklich machen?
8 Monate
Aussetzen in der Deluxe-Version. Dass Katzen einfach ausgesetzt werden, ist trauriger Alltag. Dass sie ihre Katzenausstattung mitbringen ist eher eine Ausnahme. Besser macht es diese verantwortungslose und feige Handlungsweise allerdings nicht. Direkt in einem Wohngebiet wurde die kleine Trana (geb. ca. 07/2024) zusammen mit zwei weiteren Katzen in einer Box mitsamt Kratzbaum, Katzenklo und einem Sack Streu einfach abgestellt – wie für die Sperrmüllabholung. Einziger Vorteil war, dass die Kätzchen gut sichtbar waren und nicht unter großen Gefahren weglaufen konnten. Eine Mieterin erbarmte sich und informierte telefonisch unsere Kollegen, die die Kätzchen abholten. Für so ein zartes Schätzchen wie die liebe Trana war das ein einschneidendes Erlebnis. Und auch die lieben Worte und sanften Liebkosungen vermochten nicht die unfreundliche Begrüßungszeremonie in der Tierklinik mit den medizinischen Untersuchungen und anschließender Quarantäne etwas abzumildern. Trana tat das, was die meisten schüchternen Kätzchen tun, drückte sich in die hinterste Ecke der Box und hoffte inständig, aus dem bösen Traum zu erwachen. Und Tranas Wunsch ging in Erfüllung, als sie nach Ablauf der obligatorischen Quarantänezeit in ein Gemeinschaftszimmer umsiedeln durfte. Für ein so liebes und soziales Samtpfötchen wie Trana sind Artgenossen ein wahres Lebenselixier. Sie liebt ihre Gesellschaft und fühlt sich in ihrer Mitte sicher und geborgen. Hier kann man spielen, kuscheln, klettern, sich verstecken und sogar im Außenbereich in der Sonne dösen – herrlich! Nur bei Menschen ist Trana noch ein wenig schüchtern. Sie traut sich nicht, den ersten Schritt zu machen und offen auf Menschen zuzugehen. Aber sie freut sich, wenn umgekehrt die Menschen den ersten Schritt machen, auf sie zugehen und wundervolle Streicheleinheiten mitbringen. Die kleine Kuschelmaus reckt sich dann sehnsüchtig der streichelnden Hand entgegen und genießt die liebevolle Zuwendung in vollen Zügen. In ihrem neuen Zuhause wird man am Anfang ein wenig Geduld mit der süßen Zuckermaus haben müssen. Gemütliche Kuschelhöhlen und Verstecke werden ihr erstes Anlaufziel sein und es wird ein Weilchen dauern, bis sie ihre samtenen Pfötchen auf unbekanntes Terrain setzen wird. Nach der ersten Eingewöhnung sollte man bei Trana von dem sonst bewährten Grundsatz, eine Katze von alleine kommen zu lassen, ein wenig abweichen und ihr ganz behutsam und vorsichtig die begehrten Streicheleinheiten anbieten, damit sie merkt, dass man es gut mit ihr meint. Der Knoten wird bei Trana dann schnell platzen. Ruhe und feste Bezugspersonen statt Trubel und Hektik werden das ihrige dazutun. Hilfe kann man sich von einem oder mehreren freundlichen Artgenossen holen, die Trana in alle Geheimnisse im Umgang mit Zweibeinern einweihen können. Verstecken muss sich Trana ohnehin nicht. Sie ist ein so bildhübsches Kätzchen, das man immerzu anschauen möchte. Ihr braves, blütenweißes Pelzchen hat sie gekonnt mit frechen Tigerakzenten aufgepeppt und ihre grasgrünen Augen ziehen einen magisch in den Bann. Ihre Hausaufgaben, um auf große Fahrt zu gehen, hat sie bereits artig erledigt. Sie ist kastriert, geimpft, negativ auf FIV und FeLV getestet, mit einem Mikrochip gekennzeichnet und der EU-Heimtierausweis ist auf ihren schönen Namen ausgestellt. Trana ist bereit! Wie sieht es mit Ihnen aus? Haben Sie den Anfragebogen schon ausgefüllt?
n einer unwirtlichen, kühlen Nacht wurden zwei Katzenboxen mit jeweils zwei Katzen vor der Tür unseres Partnertierheims ANAA Madrid abgestellt. Der Vorgang wurde von einer Überwachungskamera festgehalten. Die unbekannte Frau in dunkler Kleidung und mit Kopfbedeckung schien allerdings genau die Position der Kamera zu kennen, denn sie parkte ihr Auto gezielt außerhalb der Reichweite und trug die Boxen zu Fuß bis zum Tor. In den letzten Monaten erlebten unsere Kollegen immer wieder ähnliche Vorfälle. Die betreffenden Katzen haben eines gemeinsam. Sie haben eine gekappte Ohrspitze als Zeichen, dass sie bereits kastriert sind, um in einer Kolonie gut erkennbar zu sein. Und sie sind oft sehr sozial und zutraulich, was als Kriterium gedeutet wird, dass man sie nicht in die Kolonie zurückbringen und sie in sicheren Händen zur Suche eines Zuhauses wissen möchte. Bolea (geb. ca. 08/2023) hatte nicht nur die typische Ohrmarkierung, sondern auch eine noch nicht vollständig verheilte Narbe, die von ihrer Kastration herrührte. Nach der langen Isolation in der Quarantäneabteilung ist Bolea nun endlich im Gemeinschaftszimmer angekommen. Sie befindet sich noch in der Eingewöhnungsphase und ist etwas durch den Wind. Alles ist neu für sie, und sie fühlt sich noch nicht ganz angekommen. Ihre Schüchternheit zeigt sich, wenn sie sich neuen Eindrücken stellen muss, doch trotz ihrer Unsicherheit lässt sie sich bereits anfassen und streicheln. Es ist offensichtlich, dass Bolea langsam Vertrauen aufbaut und bereit ist, die Nähe von Menschen zuzulassen und auch zu genießen. Mit der Zeit wird sie sicherlich immer mehr auftauen und ihre wahre, liebevolle Persönlichkeit zeigen. Lackfellchen Bolea hat einen ruhigen und sanften Charakter. Sie ist freundlich zu den anderen Katzen und zeigt keinerlei Anzeichen von Aggression oder Zickigkeit. Ganz im Gegenteil, Bolea ist eine sehr friedliche und ausgeglichene Katze, die sich harmonisch in ihre neue Umgebung einfügt. Ihre sanfte Art macht sie zu einer angenehmen Mitbewohnerin, die keinen Streit sucht, sondern einfach nur die Gesellschaft der anderen Katzen genießt. Bolea ist durchaus auch in Zukunft für eine Katzengruppe geeignet, sie wäre eine gute Gesellschafterin für andere Samtpfötchen. Wie schön wäre ein gesicherter Balkon für unsere kleine Pantherin! Dort könnte Bolea die frische Luft genießen, den Vögeln fachmännisch hinterherschauen und dabei ihr schwarzes Lackfell in der Sonne glänzen lassen. Aber keine Sorge – sie ist bescheiden! Ein gesichertes Fenster würde ihr schon reichen, um königlich von der Fensterbank aus das Treiben draußen zu beobachten. Hauptsache, sie kann ein bisschen Frischluft schnuppern und sich über die „Reality-Show“ der vorbeiflatternden Vögel amüsieren! Bolea ist bestens auf ihr neues Leben vorbereitet. Sie ist kastriert, komplett geimpft und wurde negativ auf FIV und FeLV getestet. Selbstverständlich trägt sie auch einen Chip. Unsere mutige kleine Pantherin ist bereit für ihr großes Abenteuer – sie hat genug Courage, um die lange Reise in ihr neues Zuhause anzutreten. Mit ihrem EU-Heimtierausweis steht einer sicheren und legalen Grenzpassierung nichts mehr im Weg. Jetzt fehlt nur noch der passende Mensch, der ihr das Happy End schenkt, das sie so sehr verdient! Was wünscht sich unser schwarzer Schatz? Vor allem liebevolle Menschen mit Geduld und einem Herz so groß wie ein XXL-Kratzbaum! Sie braucht Zeit, um in ihrem eigenen Tempo anzukommen – Stress und Hektik sind nicht ihr Ding. Eine freundliche Katzengesellschaft wäre das Sahnehäubchen, denn allein fressen, schlafen und Unsinn anstellen macht nur halb so viel Spaß. Ein gemütliches Zuhause mit weichen Liegeplätzen und bestenfalls einem Fensterplatz für ausgiebige "Vogelkino"-Sessions wären das i-Tüpfelchen. Aber wir sind uns sicher: Für unsere charmante Pantherlady wird sich schon bald das perfekte Zuhause finden – mit Menschen, die sie genauso toll finden, wie sie ist! Unsere aparte Bolea – elegant wie eine kleine Pantherin, sanft wie ein Sommerwind und mit genug Charme, um jedes Herz zu erobern! Wie schon Colette sagte: „Zeit mit Katzen ist niemals verschwendete Zeit“ - und mit Bolea erst recht nicht! Wer ihr ein Zuhause schenkt, bekommt nicht nur eine samtige Mitbewohnerin, sondern auch eine treue Freundin mit Stil.
11 Monate
Der Klassiker unter den Katzenschicksalen traf die kleine Giulia (geb. ca. 04/2024), die zusammen mit ihren Geschwistern ausgesetzt wurde. Es ist immer wieder der gleiche Teufelskreis. Man lässt die Katzen nicht kastrieren, teils aus Kostengründen, teils aus Dummheit mit Begründungen wie „Eine Katze sollte einmal im Leben Junge bekommen“. Damit nimmt das Drama seinen Lauf und endet auf der Straße. Die Leidtragenden sind immer die Tiere. Die Kleinen hatten Glück im Unglück, wurden gefunden und im Tierheim aufgenommen. Während für Giulias Geschwister inzwischen der Glücksweg in ein schönes Zuhause führte, lief Giulia in eine Sackgasse und wartet noch immer darauf, dass auch sie gesehen, geliebt und adoptiert wird. Der Grund ist Giulias Schüchternheit, die ihr immer im Weg steht, wenn sich an den Besuchstagen die Tierheimpforten öffnen und die Menschen einlassen, die das Ende eines Tierheimdaseins bedeuten und dafür sorgen, dass Katzenträume wahr werden. Von Giulia sieht man an diesen Tagen nur einen dunklen Schatten, der flugs ins nächste Versteck huscht und dort so lange bleibt, bis die Luft wieder „rein“ ist. Gerne nutzt Giulia auch ihre Mitbewohner um unsichtbar zu bleiben und im Gewusel der vielen Panther, Tiger und Rotfüchse in den Hintergrund zu treten. Ihre Fellfreunde geben ihr Sicherheit, Stärke und Wohlbefinden und nur in der Gesellschaft von Artgenossen kann sich Giulia entfalten. Mit ihrem sehr verträglichen und sozialen Verhalten fällt es Giulia nicht schwer, Freunde zu finden. Sie liebt es, mit den anderen zu spielen, zu kuscheln und alles zu tun, was Katzen halt so zu tun haben. In diesen Momenten ist sie glücklich und ausgelassen und lassen die Giulia erkennen, die sie auch in einem geborgenen Zuhause sein würde. Ihre Scheu und Zurückhaltung bei Menschen würde sie dort mit ruhigen, geduldigen festen Bezugspersonen deutlich schneller ablegen. Im Tierheim hat sie bei den ihr bekannten Pflegern bereits große Fortschritte gemacht. Läuft man auf sie zu, dann läuft Giulia weg. Nimmt man sich aber die Zeit, sich ruhig hinzusetzen, mit ihr sanft zu sprechen und ihr vorsichtig ein Leckerchen anzubieten, dann lässt sich die hübsche Maus auch streicheln. Doch genau diese Zeit fehlt im hektischen Tierheimalltag, denn so viele Tiere brauchen Zuwendung und Aufmerksamkeit. Die zugänglichen Lebenskünstler drängen sich vor und holen sie sich einfach, für die Angsthäschen bleibt dann nicht viel übrig. Besucher des Tierheims bekommen daher diese Momente, in denen Giulia sich den Menschen öffnet, gar nicht mit. Und die wenigsten haben die Phantasie sich vorzustellen, dass auch aus den schüchternen Kätzchen richtig tolle Schmusekatzen werden. Die Menschen, die diese Zuversicht haben, suchen wir jetzt für unsere bezaubernde Giulia. Verstecken muss sich Giulia ohnehin nicht, denn sie ist so bildschön, dass man sie immerzu anschauen möchte. Modisch setzt sie nicht auf schnelllebige Trends, sondern auf klassische Eleganz. Mit ihrem „kleinen Schwarzen“ hätte sie auf Coco Chanels Laufstegen Furore gemacht. Eigentlich ist Giulia gar kein Modepüppchen, das nur den Catwalk entlangspazieren und gut aussehen möchte. Im Herzen ist sie ein echter Outdoorfreak und liebt es, sich im Außengehege aufzuhalten. Dass man sich dort auch mal schmutzig macht oder das Wetter nicht gut ist, stört sie nicht. Auch in ihrem neuen Zuhause wünscht sich Giulia ganz fest, dass sie sich den frischen Wind um die Nase wehen lassen kann, die warmen Sonnenstrahlen im Pantherpelz spürt, die Vögel zwitschern hört und Insekten fangen. Wie erstaunt wäre sie wohl, wenn sie eines Tages in Deutschland ihren Balkon betritt und kalte weiße Flocken alles in eine Zauberlandschaft verwandelt haben? Ein gesicherter Balkon wäre für Giulia das wahrgewordene Paradies. Um zu lieben Menschen und freundlichen Katzen zu reisen, hat Giulia alle Vorbereitungen getroffen. Sie ist kastriert, geimpft, negativ auf FIV und FeLV getestet, trägt ihren Mikrochip und kann an der Grenze auch ihren EU-Heimtierausweis vorzeigen. Giulia – ein wunderschöner schwarzer Diamant mit vielen Facetten.
6 Jahre , 3 Monate
Notfall
Eine der wichtigsten Dinge im Tierschutz ist Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung. Von dem dichtgesponnenen Netz kollegialer Kontakte profitieren daher nicht nur die Tierschützer, sondern in erster Linie immer die Tiere. Hache (geb. ca. 12/2018) war bei einer Einfang- und Kastrationsaktion im andalusischen Jaén den dortigen Tierschützerinnen regelrecht zugelaufen. Er tauchte mit vielen Verletzungen plötzlich aus dem Nichts auf und durfte, da er sich in einem gesundheitlich schlechten Zustand befand, ins Auto einsteigen und mitfahren. Leider wurde Hache bei der Eingangsuntersuchung positiv sowohl auf FIV, als auch auf FeLV getestet und musste daher separiert von anderen Katzen auf sehr beengtem Raum ausharren, bis endlich ein kleiner Lichtstreif am Horizont in Form einer unserer Madrider Tierschutzkolleginnen auftauchte. Sie suchte für den bei ihr zur Pflege lebenden und ebenfalls doppelt positiv getesteten Visi (geb. ca. 08/2015) einen Freund, denn auch Visi litt unter der Einzelhaltung. So führte das Schicksal Hache in das 350 Kilometer nördlich gelegene Madrid geradewegs zu Visi – drei Tage später waren die beiden die besten Freunde. Der Name Hache würde von uns wohl mit einem höflichen „Gesundheit“ kommentiert werden, im Spanischen bezeichnet er aber schlicht den Buchstaben „H“. Herzig, heldenhaft, hinreißend, heiter, hübsch – die Liste der positiven Eigenschaften von Hache ist lang und ersetzt nun die ursprünglichen Adjektive wie heimatlos und hilfsbedürftig. Sein schneeweißes Pelzchen, das dank der liebevollen Pflege wieder wunderschön geworden ist, unterstreicht Haches liebenswertes Wesen. In Puncto Kommunikation hat Hache eine lustige Eigenart, die allerdings schnell missverstanden werden kann. Ein Faucher beim Tierarzt würde Niemanden verwundern, aber Hache faucht auch, wenn er sich wohl fühlt. Beispielsweise beim Fressen, beim Streicheln oder wenn man ihn auf den Arm nimmt. Böse meint er es nie. Diese Lautäußerung ist einfach seine persönliche Note. Leider schlug das Schicksal erneut erbarmungslos zu. Visi erkrankte an einem Tumor und musste erlöst werden. So verlor Hache seinen Freund und hofft, dass er zu einem anderen Kumpelchen in ein liebevolles Zuhause einziehen darf. Hache ist so sozial, dass er noch nicht einmal Probleme mit den großen Hunden der Pflegestelle hat. Da besonders für FIV- oder FeLV-positive Tiere seelisches Wohlbefinden immens wichtig ist und sich positiv auf die Gesundheit auswirkt, möchten wir für Hache schnellstmöglich wieder einen Freund finden, denn alleine sein mag er nicht. Für einen doppelt positiv getesteten Kater müssen wir sicherlich die Nadel im Heuhaufen suchen. Doch vielleicht verlieben sich jetzt genau die richtigen Menschen in diesen schmusigen Traumkater Duo. Menschen, denen ein Testergebnis egal ist und denen das Glück eines Katerchens, der nur das Allerbeste verdient hat, am Herzen liegt. Hache wird sich schnell einleben. Gemütliche Kuschelplätzchen und vielleicht sogar ein abgenetzter Balkon würden sicherlich sein Katerherzchen höherschlagen lassen. Zusammen mit seinen Menschen im Bett zu schlafen ist für Hache ganz herrlich. Ansonsten nimmt´s der unkomplizierte Hache wie´s kommt. Hache ist kastriert, geimpft, gechippt und positiv auf FIV und FeLV getestet. Hache bekommt derzeit hypoallergenes Futter. Das Objekt der Begierde beginnt für Hache ebenfalls mit einem „H“ – ein himmlisches Heim.
7 Monate
Jonay (geb.ca. 08/2024) ist ein kleines Wunder auf vier Pfoten – ein Kätzchen, das man einfach liebhaben muss. Ganz allein wurde er in der spanischen Ortschaft Fuente el Saz gefunden, ein winziges Bündel, das mutterseelenallein über die Straße tapste. Sein Schicksal hätte so traurig enden können, doch tierliebe Menschen sahen ihn, nahmen sich seiner an und brachten ihn in unser Partnertierheim ANAA in Madrid. Dort sollte nun Jonays neues Leben beginnen. Kaum in seiner Pflegestelle angekommen, zeigte sich, was für ein besonderes Wesen Jonay ist. Er hat ein großes Herz, voller Sanftmut und Freundlichkeit. Andere Katzen sind für ihn keine Konkurrenz, sondern Freunde, die er sofort ins Herz schließt. Besonders Guren, sein gleichaltriger Freund, ist ihm ans Herz gewachsen. Die beiden sind unzertrennlich, spielen miteinander, sitzen stundenlang am Fenster und beobachten die Welt oder genießen gemeinsam die Sonne auf der gesicherten Terrasse. Mit Guren verbringt er unzählige glückliche Stunden: Sie spielen, toben und sind immer aneinander gekuschelt – ein unzertrennliches Duo voller Lebensfreude. Jonay ist kein wählerischer Esser – im Gegenteil! Er gehört definitiv nicht zu den Futterverweigerern und ist immer sofort zur Stelle, wenn die Futterschüssel klappert. Besonders für Leckerchen kann er sich begeistern; sie sind für ihn kleine Highlights, die er mit Freude genießt. Sein gesunder Appetit und seine Begeisterung fürs Fressen machen ihn in jeder Hinsicht unkompliziert. Auch mit der ruhigen Labrador-Hündin, mit der er zusammenlebt, versteht sich Jonay wunderbar. Es gibt nichts und niemanden, dem er sein sanftes Herz verweigern würde. Er ist ein kleines Licht, das jede Dunkelheit vertreibt, ein tapferer kleiner Kämpfer, der nach seinem schweren Start ins Leben nur eines will: lieben und geliebt werden. Jonay liebt auch die Nähe von Menschen und sucht sie mit einer Hingabe, die einen sprachlos macht. Er lässt sich streicheln, kuscheln und schmiegt sich mit seiner ganzen kleinen Seele an die, die ihm Geborgenheit schenken. In der Nacht findet er den Weg ins Bett seiner Menschen, wo er sich in die Laken kuschelt und mit seiner Wärme ein Gefühl von Frieden und Glückseligkeit verbreitet. Es ist, als wolle er sagen: „Hier gehöre ich hin, hier bin ich endlich zu Hause.“ Doch leider ist die Pflegestelle für Jonay nur ein Zuhause auf Zeit, was der liebe Schatz natürlich nicht weiß. Es ist an der Zeit für ihn seinen Happy-End-Platz zu suchen und zu finden. Jonay wünscht sich ein sicheres Heim für immer und zusammen mit seinem Herzensfreund Guren. In seinem neuen Zuhause wäre es für Jonay ein großes Glück, einen gesicherten Balkon oder mindestens ein abgenetztes Fenster zu haben. Er liebt es, die Welt draußen zu beobachten, die frische Luft zu schnuppern und sich von den Sonnenstrahlen wärmen zu lassen. Ein sicherer Balkon wäre für ihn ein kleiner Abenteuerspielplatz, auf dem er gemeinsam mit Guren, die Natur genießen kann. Jonay ist ein liebevoller und sanfter Schatz, der mit seinem unproblematischen Wesen alle um sich herum begeistert. Er ist äußerst zutraulich, geht offen auf Menschen zu und genießt jede Form von Zuwendung. Seine freundliche Art macht ihn zu einem perfekten Begleiter, auch für Katzenanfänger, die sich zum ersten Mal auf das spannende Abenteuer mit einer Samtpfote begeben möchten. Er würde auch mit respektvollen, lieben Kindern gut zurechtkommen. Er ist schon vollständig auf ein neues Leben vorbereitet. Er ist bereits kastriert, komplett geimpft und negativ auf FIV und FeLV getestet. Zudem besitzt er einen Mikrochip, sodass er immer eindeutig identifiziert werden kann. Alles, was ihm jetzt noch fehlt, ist sein Reiseticket – und natürlich die liebevolle Familie, die ihn mit offenen Armen empfängt und ihm ein Für-immer-Zuhause schenkt, gemeinsam mit seinem Freund Guren. Jonay ist ein kleiner Sonnenschein, der mit seiner liebenswerten Art jedes Herz im Sturm erobert und nur darauf wartet, sein Für-immer-Zuhause zu finden, in dem er geliebt und umsorgt wird – ein Zuhause, das er mit all seiner Zuneigung und Lebensfreude bereichern wird. Wer gibt Jonay und seinem Herzensfreund Guren diese Chance? Jonay freut sich auch über liebe Paten, die seine Versorgung finanziell unterstützen.
In einem kleinen Ort namens Pedrezuela, auf einer staubigen Straße unter dem brütend heißen Himmel Spaniens, hätte Katerchen Guren (geb. ca. 08/2024) fast sein Leben verloren. Ein winziges, zartes Leben, allein und schutzlos, ohne ein Zuhause, das ihn beschützt, oder Hände, die ihn halten. Doch das Schicksal meinte es gut mit ihm, und tierliebe Menschen nahmen ihn auf und brachten ihn zu unserem Partnertierheim ANAA Madrid. Nach Eingangsuntersuchung und kurzer Quarantäne ging es schnell auf eine Pflegestelle, und hier begann Guren wirklich zu leben. Hier traf er Katzenbub Jonay, der genauso alt war wie er, genauso verspielt und voller Lebensfreude. Die beiden wurden sofort Freunde, zwei kleine Schatten, die unzertrennlich durch das Haus huschen. Sie jagen sich, balgen miteinander, teilen ihr Spielzeug und manchmal auch ihre kleinen Geheimnisse, die nur Kätzchen kennen. Zu Beginn ist Guren ein wenig schüchtern, doch seine Zurückhaltung verfliegt schnell, sobald er merkt, dass er in guten Händen ist. Er gewinnt rasch Vertrauen, sucht die Nähe seiner Menschen und zeigt seine liebevolle, anhängliche Seite. Aber eines bleibt immer gleich: Er trennt sich nicht von Jonay. Die beiden Kater sind ein unzertrennliches Duo, das gemeinsam die Welt entdeckt. Ob sie mit anderen Katzen spielen, neugierig aus dem Fenster schauen oder auf der Terrasse die Sonnenstrahlen genießen – Guren und Jonay sind immer Seite an Seite, wie zwei kleine Abenteurer auf ihren täglichen Streifzügen. Guren ist ein ganz süßer Kater. Seine Welt dreht sich um Nähe und Geborgenheit. Er liebt es, wenn die warmen Hände der Menschen ihn streicheln, wenn er spürt, dass er nicht mehr allein ist. Guren mag uns Menschen, und es dauert nie lange, bis er auf den Schoß klettert. Sobald er sich niedergelassen hat, beginnt er zufrieden zu schnurren, ein leises, beruhigendes Geräusch, das von tiefem Vertrauen zeugt. Mit seinen kleinen Pfötchen tretelt er sanft, fast wie in Trance, als würde er sich an die Geborgenheit seiner frühesten Tage erinnern. In diesen Momenten zeigt Guren, wie viel Liebe und Zärtlichkeit in seinem kleinen Herzchen steckt. In den Nächten, wenn alles still wird, sucht er das Bett seiner Menschen auf. Er schlüpft unter die Decken, kuschelt sich in die Laken und findet dort einen Frieden, den er früher nie kannte. Auf der Pflegestelle lebt noch eine ruhige Labradorhündin, die seinen unermüdlichen Spieltrieb mit sanfter Gelassenheit beobachtet. Guren hat keine Angst vor ihr. Ob Katze, Hund oder Mensch – Guren liebt sie alle. Wie sein Kumpelchen Jonay ist auch Guren einer guten Mahlzeit nicht abgeneigt und Leckerchen aus Pflegemamas zärtlichen Händen sind absolut ein Highlight für den kleinen Schelm. Guren und Jonay gehören einfach zusammen – zwei kleine Seelen, die sich gefunden haben und die einander Halt und Freude schenken. Ihre Freundschaft ist tief und innig und sie sind wie zwei Teile eines Ganzen. Sie spielen, schlafen und kuscheln gemeinsam, und es wäre unvorstellbar, sie zu trennen. Es wäre grausam, diese besondere Bindung zu zerstören, die ihnen so viel Sicherheit und Glück gibt. Guren und Jonay sollen zusammenbleiben, um ihre gemeinsame Reise fortzusetzen – ein Leben voller Abenteuer, Geborgenheit und unerschütterlicher Freundschaft. In seinem neuen Zuhause wäre es für Guren ein großes Glück, einen gesicherten Balkon oder mindestens ein abgenetztes Fenster zu haben. Er liebt es, die Welt draußen zu beobachten, die frische Luft zu schnuppern und sich von den Sonnenstrahlen wärmen zu lassen. Ein sicherer Balkon wäre für ihn ein kleiner Abenteuerspielplatz, auf dem er gemeinsam mit Jonay, die Natur genießen kann. Guren ist schon vollständig auf ein neues Leben vorbereitet. Er ist bereits kastriert, komplett geimpft und negativ auf FIV und FeLV getestet. Zudem besitzt er einen Mikrochip, sodass er immer eindeutig identifiziert werden kann. Alles, was ihm jetzt noch fehlt, ist sein Reiseticket – und natürlich die liebevolle Familie, die ihn mit offenen Armen empfängt und ihm ein Für-immer-Zuhause schenkt, gemeinsam mit seinem Freund Jonay. Unser kecker Guren ist ein kleiner Sonnenschein, ein Seelenwärmer, der nach einem Zuhause sucht, in dem er das geben kann, was er in seinem kurzen Leben schon so dringend gebraucht hat: Liebe, Sicherheit und das Versprechen, niemals wieder allein zu sein.
7 Jahre , 7 Monate
Schönheit schützt vor Straße nicht. Diese bittere Erfahrung musste auch Moaxa (geb. ca. 08/2017) machen, als sie sich völlig unverhofft im hektischen Straßenverkehr von Madrid mit hupenden Autos und vielen vorbeilaufenden Menschen wiederfand. In diesem Stadtbild war Moaxa so auffällig, wie ein Schokotrüffel auf einer Sahnetorte und so wurde Moaxa von einer tierlieben Passantin nicht nur gesehen, sondern auch wahrgenommen. Dieses Glück haben die vielen ausgesetzten Tigerchen und Pantherchen leider nicht. Die nette Dame informierte unsere Tierschutzkollegen, die ausrückten, um Moaxa ins Tierheim zu bringen. Die sonst oft aufwändige Einfangaktion entfiel, denn die überaus menschenbezogene Moaxa spazierte vertrauensvoll auf ihre Retter zu, ließ sich problemlos auf den Arm nehmen und stieg brav in die im Auto wartende Box ein. Moaxas vorbildliches Verhalten änderte sich selbst bei der sonst bei allen Katzen so unbeliebten medizinischen Eingangsuntersuchung nicht. Moaxas lautes Schnurren war beim Abhorchen zwar ein wenig störend, brachte der lieben Kätzin aber zusätzliche Streicheleinheiten ein. Bei aller Charmeoffensive kam Moaxa um die Quarantänezeit in der ungemütlichen Edelstahlbox leider nicht herum und so dauerte es einige Wochen, bis sie in ein Gemeinschaftszimmer umziehen durfte. Auch hier machte sie sich bei ihren Mitkatzen gleich beliebt. Moaxa integrierte sich problemlos in die bestehende Gruppe und punktete mit ihrem ruhigen und respektvollen Verhalten. Den manchmal im Tierheim durchgeführten „Hundetest“, bei dem Katze und Hund zusammengeführt werden, um die Verträglichkeit untereinander zu testen, bestand Moaxa mit Bravour. Für Moaxa steht es außer Frage, dass sie sich auch in ihrem zukünftigen Zuhause unbedingt pelzige Gesellschaft wünscht. Ein liebes Samtpfötchen oder gar eine kleine Katzengruppe wären für sie perfekt, um all die schönen Dinge eines Katzenlebens nicht allein machen zu müssen. Und ein netter Hund dürfte gerne mitkuscheln und spielen. So sozialkompetent Moaxa mit Tieren ist, so liebenswert und anschmiegsam ist sie auch mit Menschen. Moaxa, die inzwischen auf eine Pflegestelle umziehen durfte, war dort vom ersten Tag an „zuhause“. Sie liebt den engen Kontakt zur Familie, den man ruhig wörtlich nehmen darf. Selten bleibt ein Schoß lange unbesetzt und nachts kuschelt sich Moaxa gerne mit ins Bett. Mit ihren Menschen geht sie ständig auf Tuchfühlung und braucht daher auch ein (oder mehrere) zweibeinige Schmusependants. Für Kinder wäre sie eine sanfte und geduldige Freundin, die es liebt, wenn man sich mit ihr beschäftigt und sie ganz oft streichelt. Für Katzenanfänger wäre sie die ideale Startkatze und für alle anderen Katzenliebhaber der Inbegriff einer Traumkatze. Moaxa besitzt unverkennbar Vorfahren aus dem fernen Siam und ist mit ihren aquamarinblauen Augen und ihrem Seidenpelzchen in verschiedenen Schokoladentönen ein Bild von einer Katze. Mit einem Sonnenplatz auf einem gesicherten Balkon könnte man Moaxas Herzchen höherschlagen lassen. Hier könnte sie ihr hübsches Fellchen wärmen, frische Luft schnuppern, Vögel (und Nachbarn) beobachten und so richtig die Seele baumeln lassen und träumen. Brav und fleißig wie sie nun einmal ist, hat sie auch bereits alle Vorkehrungen getroffen, um sofort aufbrechen zu können, sobald das Glück an ihre Tür klopft. Sie ist kastriert, komplett geimpft, negativ auf FIV und FeLV getestet und trägt einen Mikrochip. Ihren EU-Heimtierausweis hat sie griffbereit in ihrer Handtasche und wenn es nach ihr ginge, könnte sich der Bus endlich in Bewegung setzen. Wunderschön, liebenswert, anschmiegsam, sanftmütig, superverträglich und extrem verschmust? Wo ist der Haken? Es gibt keinen! Aber überzeugen Sie sich besser selbst.
Manchmal spielt das Schicksal den Samtpfötchen in die Pfoten – so wie bei unserer süßen Gabriela (geb. ca. 08/2023). Die zarte Katzendame wurde in einer betreuten Katzenkolonie gefunden, wo sie zuverlässig mit Futter, Wasser und medizinischer Versorgung bedacht wurde. Unser Partnertierheim ANAA Madrid kümmert sich um rund 30 solcher Kolonien, ein wahrer Segen für Katzen, die auf der Straße leben oder dort ausgesetzt wurden. Dank dieser Kolonien erhalten sie Schutz, ihr Gesundheitszustand wird regelmäßig beobachtet und sie werden kastriert und tierärztlich versorgt - ein wichtiger Beitrag, um das Leben dieser Katzen nachhaltig zu verbessern. Als Gabriela zur Kastration ins Tierheim gebracht wurde, zeigte sie schnell, dass sie etwas ganz Besonderes ist. Statt sich zurückzuziehen, suchte sie die Nähe der Menschen, schnurrte und schmiegte sich voller Vertrauen an ihre Pfleger. So wurde schnell klar: Dieses liebevolle, verschmuste Kätzchen sollte nicht zurück in die Kolonie, sondern eine Chance auf ein eigenes Zuhause bekommen, wo sie nach Herzenslust kuscheln kann. Im Tierheim fand sich ein freies Plätzchen für Gabriela und nach ihrer Quarantänephase durfte sie in ein größeres Gemeinschaftszimmer umziehen. In diesem neuen, sicheren Umfeld hat sie nun mehr Raum, um sich zu entfalten, neue Freunde zu finden und ihre sanfte, verschmuste Seite zu zeigen. Gabriela fühlt sich immer wohler und genießt die Gesellschaft der anderen Katzen, während sie darauf wartet, dass ihr großes Glück – ein Zuhause, in dem sie bedingungslos geliebt wird – endlich Wirklichkeit wird. Gabriela ist eine äußerst soziale und freundliche Katze. Sie lebt unaufdringlich in der Gruppe und geht Konflikten aus dem Weg. Mit ihrem sanften Wesen zeigt sie sich immer friedlich und respektvoll, und ihre ruhige, ausgeglichene Art macht sie zu einer unaufdringlichen Begleiterin, die das harmonische Miteinander sehr schätzt. Gabriela ist einfach ein Herz auf vier Pfoten, das nach einem Ort sucht, an dem sie in Frieden und Geborgenheit leben darf. Im Katzenzimmer zeigt sich Gabriela derzeit noch ein wenig vorsichtig und etwas schüchtern gegenüber Menschen. Sie ist noch nicht lange dort untergebracht und braucht einfach ein wenig Zeit, um sich ganz einzuleben. Während ihrer Quarantänephase, in einem sehr begrenzten Umfeld, war sie aufgeschlossen und hatte bereits ihr Vertrauen in die Menschen gezeigt. Trotz ihrer derzeitigen Vorsicht lässt sich Gabriela aber schon gerne anfassen. Es dauert vielleicht noch ein wenig, bis sie sich vollkommen öffnet, doch schon jetzt zeigt sie, dass sie Vertrauen fasst und die Streicheleinheiten bereits genießen kann und schätzt. Mit Geduld und Liebe wird sie sich sicherlich auch in ihrem neuen Zuhause ganz öffnen und ihr wunderbares, freundliches Wesen präsentieren. Ein gesicherter Balkon wäre für Gabriela das i-Tüpfelchen – ein Ort, an dem sie die frische Luft genießen und die Welt beobachten könnte. Doch auch mit einem gesicherten Fenster ist sie zufrieden. Gabriela ist eine bescheidene Katze, die nicht viel braucht, um glücklich zu sein. Sie freut sich über die kleinen Dinge des Lebens und nimmt ihre Umgebung mit großer Dankbarkeit an. Bei ihrer Ankunft im Tierheim hatte Gabriela sehr schmutzige Ohren und litt unter einer Augeninfektion, die mittlerweile besser geworden ist, aber nach Absetzen des Medikaments mitunter wieder aufflackert. Derzeit wird sie weiterhin mit Augentropfen behandelt, und ihre Pflegekräfte sind zuversichtlich, dass sie bald dauerhaft von den Beschwerden befreit sein wird. Gabriela ist eine tapfere kleine Maus, die trotz der wiederkehrenden Symptome stets ruhig und geduldig bleibt. Gabriela ist kastriert, komplett geimpft und wurde negativ auf FIV und FeLV getestet. Sie trägt einen Mikrochip und reist mit einem EU-Heimtierausweis. Somit ist sie bestens für ihren Umzug gerüstet und wartet darauf, dass ihre Zukunft so schnell wie möglich beginnt. „Ein Zuhause ist der Ort, an dem du mehr als nur Futter und ein Bett findest – es ist der Ort, an dem dein Herz wie eine Königin durch die Tür schreitet.“ Gabriela wartet darauf, ihren Thron zu finden und mit viel Liebe und königlichem Schnurren in ihr neues Leben zu starten. Unsere zauberhafte Gabriela ist ein Kätzchen, das ganz viel Liebe zu verschenken hat.
Animal Hoarding – ein furchtbarer Teufelskreis. Die Sucht Tiere zu sammeln, schafft unglaubliches Leid – für Tier und Mensch. Die aufgrund fehlender Kastration stetig steigende Zahl von Tieren, wächst den betroffenen Menschen förmlich über den Kopf. Krankhaft ist dabei das Unvermögen, dies zu erkennen und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein Ehepaar beherbergte mehr als 40 Katzen in einer kleinen Wohnung. Mit viel Geduld und Fingerspitzengefühl konnte unsere spanische Tierschutzkollegin die Leute dazu überreden, Tiere abzugeben. Bereits im Treppenhaus schlug den fünf Rettern ein beißender Ammoniakgeruch entgegen, der in der Wohnung kaum auszuhalten war. Tiere aus Animal Hoarder-Haushalten sind oft schwer traumatisiert und so waren die ersten Tage im Tierheim sehr schwierig, Die in mehreren unter Quarantäne gestellten Räumen untergebrachten Tiere litten unter starken Durchfällen. Katzenklos kannten und benutzten sie zunächst nicht, so dass die Reinigung der Räume und die Pflege der Tiere eine große Herausforderung darstellte. Doch nach einigen Tagen begriffen die Katzen, dass sie der Hölle nun entronnen waren, benutzen brav die Toiletten, freuten sich über leckeres Futter und suchten an den Gittereinsetzen der Türen Kontakt zu den Pflegern. Wer von uns hat sich nicht schon einmal nach einer Trauminsel gesehnt? Auch Katzen haben solche Träume. Ihre Trauminseln sind allerdings viel bescheidener und Palmen wachsen dort höchstens im Blumentopf – ein voller Fressnapf, ein sauberes Klöchen, ein weiches Kuschelbettchen und sanfte Streicheleinheiten sind für sie das Paradies. Die Animal Hoarder-Katzen erhielten den Namen eines unserer Sehnsuchtsorte – eine Trauminsel für eine Traumkatze. Für unsere hübsche Maui (geb. ca. 08/2020) stand die bekannte hawaiianische Insel Namenspate. Maui ist ein Schatz in softem Pelz, eine sanfte Seele mit strahlenden Augen. Im Tierheim bringt sie Wärme in jeden Tag, ein leiser Sonnenschein, der mit seiner liebevollen Art verzaubert. Sie liebt es zu spielen, dann blitzt Lebensfreude in ihren Bewegungen auf, ihr Blick leuchtet vor Neugier und Begeisterung. Doch ebenso sehr schätzt sie ruhige Momente, in denen sie sich mit den anderen Katzen zurückzieht, eng aneinander gekuschelt, ein Bild des Friedens und der Geborgenheit Mit ihrem sanften Wesen schenkt sie Harmonie, lässt Herzen wärmer schlagen – ein wundervolles Geschöpf auf vier Pfoten. Offen und neugierig begegnet Maui auch den Menschen. Streicheleinheiten genießt sie sichtlich, schmiegt sich sanft an und wird dabei ganz kuschelig. Mit ihrem feinen Gespür fühlt sie Zuneigung und erwidert sie mit leiser Hingabe. Auf dem Arm lässt sie sich tragen, entspannt und voller Vertrauen – ein Zeichen dafür, dass sie bereits eine gute Verbindung aufgebaut hat. Ihr Herz ist offenund bereit, Liebe zu geben. Für Maui sind soziale und freundliche Artgenossen unverzichtbar – auch in Zukunft. Sie blüht auf in Gesellschaft anderer Katzen, sucht ihre Nähe, kuschelt und kommuniziert mit ihnen auf ihre sanfte Weise. Allein zu sein, das würde ihr das Herz schwer machen, denn für sie bedeutet Glück, Teil einer kleinen, harmonischen Gemeinschaft zu sein. So sehr sie menschliche Zuneigung genießt, können Menschen doch niemals die Vertrautheit und das Verständnis ersetzen, das nur Katzenfreunde ihr geben können. Für Maui wäre ein gesicherter Balkon das absolute Highlight, denn sie sitzt auch im Tierheim oft im Freigehege. Die frische Luft, spannende Geräusche und der Blick in die Welt würden ihr große Freude bereiten. Doch dieser bescheidene Schatz wäre auch bereits mit einem gesicherten Fenster glücklich. Schon dort könnte sie die Sonne genießen, das Treiben draußen beobachten und sich an kleinen Abenteuern erfreuen. Zaubermaus Maui ist bereits kastriert, geimpft, negativ auf FIV und FeLV getestet und trägt einen Mikrochip. Maui wird mit ihrem EU-Heimtierausweis auf die Reise in ihr Zuhause gehen. Wo findet Maui ihre geborgene, liebevolle Trauminsel? Sie freut sich auf Ihre Anfrage und wird flugs ihr Köfferchen packen, um bald schon bei Ihnen zu sein.
5 Jahre , 1 Monat
Wie viele unserer Katzen, stammt auch Romer (geb. ca. 02/2020) aus einer Katzenkolonie. Eines Tages war er einfach da und blieb diesem Standort treu. Sicher war er glücklich über täglich gefüllte Fressnäpfe und einen sicheren Platz, an dem er sich aufhalten konnte. Bald wurde er wegen der notwendigen Kastration eingefangen und in unser Partnertierheim ANAA Madrid gebracht. Bei den folgenden Untersuchungen wurde bei Romer leider ein positiver Test auf FeLV festgestellt, ein Trostpflaster bleibt, der Test auf FIV war negativ. Wegen seiner FeLV-Infektion war es aber leider nicht mehr möglich, ihn zurück in die Kolonie zu verbringen, zu groß wäre die Ansteckung für die anderen Katzen gewesen. So blieb es dem armen Romer, wegen fehlender Pflegestellenplätze, nur übrig für lange Wochen in einem Quarantänekäfig auszuharren. Dann kam der große Tag aber doch, Romer fand endlich seinen Pflegeplatz, nachdem er die lange Quarantänephase überstanden hatte. Es schien das erste Mal zu sein, dass er in einem richtigen Zuhause lebte, und die Veränderungen waren für ihn gewaltig. Anfänglich war er unsicher, überfordert von all den neuen Eindrücken, fremden Geräuschen und interessanten Gerüchen, die ihn umgaben. Doch gleichzeitig war da auch eine spürbare Neugierde, die ihn immer wieder dazu brachte, vorsichtig die Räume zu erkunden. Die weichen Decken, die warmen Ecken und das beruhigende Gefühl, nicht mehr alleine zu sein, gaben ihm langsam das Gefühl von Sicherheit. Jeder kleine Schritt, den er in diesem neuen Leben machte, war ein Zeichen seines Vertrauens und seiner Anpassung – ein stilles Versprechen, dass er, auch wenn es anfangs schwer war, allmählich den Weg in ein glückliches, sicheres Zuhause finden würde. Nach und nach lebte sich Romer ein und jetzt, da er sich sicherer fühlt, scheint er all die Zuneigung nachholen zu wollen, die ihm in der Vergangenheit so sehr gefehlt hat. Oft sucht er die Nähe der Menschen und genießt es, gestreichelt zu werden, besonders wenn er sich auf den Schoß kuschelt und leise schnurrt. Trotz seiner Suche nach Nähe braucht er aber auch Momente für sich, in denen er sich in den gemütlichsten oder verstecktesten Plätzen des Hauses zur Ruhe setzt, um seine Siesta zu halten. Für einen Straßenkater ist Romer ziemlich wählerisch, was sein Nassfutter betrifft – nicht jedes Menü findet seine Zustimmung. Daher braucht es manchmal etwas Geduld und Experimentierfreude, um das richtige Menü zu finden, das ihm schmeckt. Wenn er sich mit etwas beschäftigt, ist es meistens der kleine Tischtennisball, den er mit Vorliebe jagt und an dem er seine Freude hat. Besonders auffällig ist, wie sehr er es liebt, sich an allem zu reiben, sei es an Möbeln, Wänden oder den Händen der Menschen, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Und manchmal, wenn er besonders zufrieden ist, zeigt er seinen niedlichen Milchtritt, lässt sich sanft am Bauch streicheln und genießt es, im Mittelpunkt der Zuneigung zu stehen. Romer ist sehr gesprächig und macht regelmäßig mit leisen Lauten auf seine Bedürfnisse aufmerksam oder er sucht seine Menschen, um weitere Schmuseeinheiten zu erhaschen. Er hat noch Angst vor lauten oder ungewohnten Geräuschen, wie der Waschmaschine oder fremden Stimmen, die er in der Wohnung hört, wenn Besuch kommt. Doch diese Unsicherheiten werden mit der Zeit verschwinden, und Romer wird immer mehr zu einem selbstbewussten Kater werden. Derzeit lebt Romer alleine auf seiner Pflegestelle, was aufgrund seiner FeLV-Diagnose leider nicht anders möglich ist. Es ist aber eine Zusammenführung mit einer weiteren FeLV-positiven Katze geplant, damit er endlich Gesellschaft bekommt. In der Kolonie, aus der Romer kommt, war er stets sozial und hat das Zusammenleben mit seinen Artgenossen geschätzt. Es ist klar, dass Romer kein Einzelgänger ist – er braucht die Nähe und die Gesellschaft von anderen Katzen, um sich rundum wohlzufühlen. Romer würde sich über einen gesicherten Balkon sehr freuen, wo er in Ruhe die frische Luft schnuppern und das Treiben draußen beobachten könnte. Ein solcher Rückzugsort würde sein Katzenherz höher schlagen lassen, denn er liebt es, in der Sonne zu liegen und die Umgebung zu entdecken. Ein gesichertes Fenster muss ihm schon angeboten werden, damit er sicher die Welt draußen erspähen kann. Der liebe Schatz ist für seine Reise ins Glück bestens gerüstet. Er ist kastriert, teilweise geimpft und wurde auf FIV negativ getestet. Zwar ist er FeLV-positiv, doch mit viel Liebe, gutem Futter und stressarmer Umgebung, hat auch er Chancen ein hohes Alter zu erreichen. Zudem ist er gechipt und reist mit dem EU-Heimtierausweis, sodass seinem neuen Lebensabschnitt nichts mehr im Weg steht. Romer ist bereit, sein Glück zu finden und endlich in einem liebevollen Zuhause anzukommen. Die größte Freude im Leben ist es, geliebt zu werden. Romer hat so viel Liebe zu geben und verdient es, endlich den Platz zu finden, an dem er sich sicher und geborgen fühlen kann. In welchem Zuhause darf er ankommen, wo er die Zuneigung und Wärme findet, die sein Herz so lange gesucht hat? Romer wird Sie mit all seiner Katzenliebe glücklich machen.
3 Jahre , 3 Monate
Rosso (geb. ca. 01/2022) tauchte eines Tages in einer betreuten Kolonie auf – erschöpft, mit langsamen, unsicheren Bewegungen bewältigte er Schritt für Schritt. Sein ganzes Erscheinungsbild vermittelte, dass er dringend Hilfe benötigte. Im Partnertierheim ANAA Madrid zeigt sich das ganze Ausmaß seines Leidens: tiefe, entzündete Wunden an den Pfoten, die ihm starke Schmerzen bereitet haben müssen. Zudem wurde bei ihm ein Befall mit Mykoplasmen festgestellt, was für den armen Rosso einen langen Aufenthalt in der Quarantäne bedeuten sollte. Eine Zehe war so schwer entzündet, dass sie amputiert werden musste. Doch Rosso ertrug alles mit bewundernswerter Geduld und sicher spürte er auch, dass ihm nun endlich geholfen wurde und die schlimmen Schmerzen bald der Vergangenheit angehören würden. Trotz der langen, einsamen Zeit verlor er nicht sein sanftes Wesen, jedoch trugen die ständige Behandlung seiner Wunden und die sonstige Medikamentenverabreichung nicht gerade dazu bei, sein schüchternes Benehmen zu verbessern. Endlich brach dann der große Tag an – Rosso durfte in ein Gemeinschaftszimmer umziehen. Ein neuer Abschnitt begann, doch zunächst war alles fremd und ungewohnt. Vorsichtig setzte er seine Pfoten in die neue Umgebung, schnupperte unsicher an den unbekannten Gegenständen. Die vielen Eindrücke schienen ihn zu überwältigen, und er suchte Zuflucht in der Höhe auf sicheren Regalbrettern oder versteckte sich tief in den Höhlen der Kratzbäume. Er beobachtete still, nahm alles in sich auf und nutzte die Zeit alles zu bewerten. Rosso hat ein sanftes Herz und ein freundliches Wesen. Er liebt die Gesellschaft anderer Katzen, sucht ihre Nähe und fühlt sich inmitten seiner Artgenossen wohl. Er ist sozial, verträglich und bringt eine wunderbare Ruhe in die Gruppe. Nach all der Zeit des Alleinseins genießt er es nun einfach Teil einer Gemeinschaft zu sein – geborgen, akzeptiert und endlich angekommen. Unser Lackfellchen ist kein Kater für das Alleinsein. Er braucht die Gesellschaft anderer Katzen, um wirklich glücklich zu sein. Eine Einzelhaltung käme ihm nicht zugute, denn er blüht auf, wenn er sich mit lieben, sozialen Katzenfreunden umgeben kann. In einer Gruppe inmitten von Artgenossen fühlt er sich sicher und geborgen. Rosso ist ein Katzenfreund durch und durch, und in einer harmonischen Gemeinschaft würde er sein volles Potenzial entfalten können – voller Lebensfreude und Zuneigung. Der liebe Schatz ist ein kleiner Herzensbrecher – zärtlich und verschmust, wenn ihn momentan seine Schüchternheit noch etwas ausbremst. Mit jedem Tag fasst er mehr Vertrauen und zeigt, wie sehr er die Nähe der Menschen genießt. Besonders liebt er es, wenn man ihm sanft das Köpfchen massiert. Genüsslich schließt er dann die Augen, schnurrt leise und drückt sein Köpfchen voller Hingabe in die Hand, als wolle er sagen: Bitte noch mehr! Jede Streicheleinheit saugt er in sich auf, als würde er all die verpasste Liebe nachholen. In diesen Momenten ist er einfach glücklich – geborgen, geliebt und endlich angekommen. Leider aber zeigt Rosso in Gegenwart von Besuchern zumeist seine schüchterne Seite. Er versteckt sich lieber, fühlt sich unsicher und zieht sich in ruhige Ecken zurück, wenn neue Gesichter auftauchen. Das ist besonders schade, denn schwarze Katzen haben es ohnehin schwerer, in der bunten Katzengemeinschaft aufzufallen – ihre Eleganz bleibt oft unbeachtet. Doch hinter seiner Zurückhaltung verbirgt sich ein Herz, das Liebe und Vertrauen sucht. Ein gesicherter Balkon wäre für Rosso ein kleines Paradies, doch keine zwingende Voraussetzung für eine Vermittlung. Wichtig ist aber, dass er ein gesichertes Fenster hat, durch das er die Welt da draußen in aller Ruhe beobachten kann. Die Sonne auf seinem Fell, der Blick auf den Garten oder das bunte Treiben der Vögel – all das würde Rosso sehr gefallen. Ein sicherer Platz, an dem er neugierig die Außenwelt entdecken kann, wäre für seinen kleinen Entdeckergeist ein wahrer Genuss. Es ist Zeit für unseren süßen schwarzen Glücksbringer, dass er nun bald auf die große Reise gehen darf. Dazu hat er sein Pflichtprogramm bereits absolviert. Er ist kastriert, komplett geimpft, negativ getestet auf FIV und FeLV und trägt einen Mikrochip. Alle wichtigen Daten sind in seinem EU-Heimtierausweis vermerkt. „Was ist größer als die Liebe eines Tieres? Sie ist bedingungslos, still und rein – eine stille Kraft, die unser Herz erobert“, schrieb Charles Dickens. Dieses Zitat spiegelt die sanfte, bedingungslose Liebe wider, die Rosso in seinem stillen, schüchternen Wesen trägt und die er eines Tages in einem liebevollen Zuhause finden wird. Vielleicht darf er Ihnen diese Liebe schenken?
8 Jahre , 7 Monate
Amaranta (geb. ca. 08/2016) ist eine wunderschöne Katze mit einer besonderen Geschichte. Im Frühjahr 2017 kam sie gemeinsam mit ihren Geschwistern in ein befreundetes Tierheim unseres Partnertierheims ANAA Madrid. Verängstigt und scheu waren die Kätzchen und liefen völlig auf sich allein gestellt in gefährlicher Umgebung zwischen geparkten Autos umher. Glücklicherweise wurden beherzte, tierliebe Menschen auf die gefahrvolle Situation aufmerksam, fingen die Kleinen ein und wurden so zu ihren Lebensrettern. Inzwischen sind viele Jahre vergangen und Amaranta lebt immer noch im Tierheim. Amarantas Geschwister haben längst ihr Zuhause gefunden, doch für sie hat sich noch niemand interessiert. Vielleicht liegt es an ihrer schwarzen Fellfarbe, die in den Augen vieler Menschen oft als weniger „auffällig“ gilt – eine der unbeliebtesten Farbvarietäten, was für uns so unverständlich ist. Amaranta war eine stille Beobachterin, die nicht den Drang verspürte, im Mittelpunkt zu stehen, wie viele ihrer Artgenossen, die neugierig auf Besucher zugehen und sofort Zuneigung suchen. Sie war nie die Katze, die sich gerne in den Vordergrund drängte. Stattdessen fand man sie oft auf den oberen Regalbrettern, wo sie in sicherer Höhe saß, aufmerksam und ruhig ihre Umgebung aus der Ferne beobachtend. Sie liebte es auch, in der Sonne im Außenbereich zu liegen. Die warmen Strahlen auf ihrem schwarzen Fell gaben ihr ein Gefühl von Geborgenheit und Ruhe. Dort konnte sie sich ganz entspannt zurückziehen, die Umgebung beobachten und den Tag genießen. Nach und nach taute sie auf, gewann Vertrauen zu Ihren Betreuern und zeigte ihr sanftes, anmutiges Wesen Vor einigen Monaten trat ein Glücksstrahl in Amarantas Katzenleben – sie fand einen Platz auf einer Pflegestelle, den sie so lange entbehrt hatte. Doch das Einleben war nicht so ganz einfach. Für Amaranta war es das erste Mal, dass sie in einer Wohnung lebte, und dann auch noch mit neuen Katzen um sich herum. Die dort lebenden Katzen nahmen sie skeptisch und teilweise nicht sehr freundlich auf, was die Eingewöhnung von Amaranta erschwerte. Im Tierheim war sie nie böse und unangenehm mit Artgenossen aufgefallen, sie war eher eine unabhängige Katze und lebte ihren eigenen Rhythmus. Es dauerte eine Weile, bis sie sich an die neue Umgebung auf der Pflegestelle gewöhnen konnte, und die Veränderung war für sie sicherlich ein großer Schritt. Amaranta ist mit Sicherheit keine Einzelkatze, sie soll auch in ihrem zukünftigen Zuhause von freundlichen, lieben Katzen begrüßt werden, die den Alltag mit ihr teilen. Seltsamerweise kam es nach einigen Wochen des Aufenthalts in der Pflegestelle zu Auffälligkeiten in Amarantas Verhalten. Trotz der Tatsache, dass sie seit vielen Jahren kastriert war, zeigte sie Zeichen von Rolligkeit. Diese ungewöhnlichen Zeichen führten dazu, dass umfangreiche Tests gemacht wurden. Dabei stellte sich heraus, dass ihre Hormonwerte weit über dem Level einer kastrierten Katze lagen. Amaranta musste operiert werden, und während des Eingriffs stellte sich heraus, dass bei der Kastration das hormonbildende Gewebe nicht vollständig entfernt worden war. Glücklicherweise verlief die Nach-Operation selbst sehr gut und Amaranta erholte sich schnell von dem Eingriff. Bei Menschen ist Amaranta eine wahre Traumkatze. Sie ist anhänglich und sucht immer die Nähe ihrer Menschen. Um nichts zu verpassen folgt sie auf Schritt und Tritt und sucht gesprächig Aufmerksamkeit. Oft kommt sie auf den Schoß, um sich auszuruhen, oder sie kuschelt sich auf das Kissen neben dem Kopf, wo sie sich besonders geborgen fühlt. Manchmal putzt sie auch ein bisschen oder leckt zärtlich, um ihre Zuneigung zu zeigen. Ihre liebevolle Art macht sie zu einer treuen Begleiterin, die sich nach Nähe und Fürsorge sehnt und mit kleinen, zarten Gesten ihr Vertrauen und ihre Zuneigung ausdrückt. Auch wenn Amaranta mit einem gesicherten Fenster schon zufrieden ist, wäre es für sie wirklich wunderbar, wenn sie auch einen gesicherten Balkon hätte. Sie liebt es, die Welt draußen zu beobachten, die Vögel fliegen zu sehen und die frische Luft zu genießen. Im Laufe ihres Lebens hat Amaranta schon viel mitgemacht. Sie musste sich einer Zahn-Operation unterziehen und ein Ohrhämatom wurde ebenfalls operiert. Darüber hinaus neigt sie zu trockenen Augen, was manchmal zu einer Bindehautentzündung führen kann. Amaranta ist ein Kätzchen, auf das man achten muss, da sie etwas mehr Pflege und Aufmerksamkeit benötigt. Sie liebt es sehr, umsorgt zu werden, und schätzt die Zuwendung, die ihr hilft, sich wohl und gesund zu fühlen. Trotz der kleinen gesundheitlichen Herausforderungen zeigt sie sich als eine geduldige und dankbare Katze. Amaranta ist bereit für die Reise in ihr Happy End, die sie in eine schöne Zukunft führen wird. Sie ist kastriert, geimpft, gechipt und negativ auf FIV und FeLV getestet. Nach all den Jahren des Übersehens hofft unser süßes Lakritzschneckchen Amaranta nun darauf, endlich gesehen zu werden – mit all ihrer Sanftheit, ihrer Treue und der stillen, tiefen Liebe, die sie ihrem Menschen schenken möchte.
4 Jahre , 6 Monate
Gordi (geb. ca. 10/2020) ist ein stattlicher, schwarz-weißer Kater mit einem sanften Blick, der direkt ins Herz geht. Seine Geschichte beginnt auf den Straßen von Madrid, wo ihn eine freiwillige Helferin unseres Partnertierheims ANAA entdeckt hatte. Auf Anhieb hatte er ihr Vertrauen gewonnen, zutraulich und neugierig, wie er ist – als hätte er gespürt, dass sie gekommen war, um ihm zu helfen. Als die Helferin ihn mitnahm, war es, als ob Gordi genau wusste, dass er jetzt auf dem Weg in ein besseres Leben war. Im Tierheim angekommen durchlief unser lieber Gordi zunächst die obligatorische Quarantänephase. Danach ging es schnurstracks in eines der Gemeinschaftszimmer und hier hat er sich schnell eingelebt und zeigt jeden Tag seine liebevolle, sanfte Natur. Er genießt die Nähe von Menschen, sucht Zuwendung und liebt es, wenn ihm jemand Zeit schenkt und ihn streichelt. Gordi ist ein Kater, der nicht nur nach einem Zuhause sucht, sondern auch einem Menschen sein Herz schenken möchte. Gordi ist ein Kater, der besonders viel Liebe und Zuwendung braucht. Im Tierheim bemühen sich alle um ihn, aber es gibt so viele Katzen, die nach Aufmerksamkeit suchen, dass es oft einfach nicht genug Zeit für jeden einzelnen gibt. Gordi ist ein Kater, der mit leiser Geduld und einer großen Sehnsucht auf die Menschen wartet, die ihn endlich für immer zu sich holen. Oft liegt er entspannt in seinem kleinen Bettchen und beobachtet aufmerksam die Umgebung, aber sobald jemand den Raum betritt, erhebt er sich, voller Hoffnung auf ein paar liebevolle Streicheleinheiten. Geduldig wartet er darauf, dass sich eine liebe Hand zu ihm streckt, und sobald er die Aufmerksamkeit bekommt, die er sich wünscht, schmiegt er sich zutraulich an, als wollte er jede Sekunde Zuwendung aufsaugen. Manchmal kann Gordi die Nähe kaum erwarten – dann steht er an der Glastür und schaut sehnsüchtig hinaus, bettelnd mit den Augen und einem leisen Miau, als wolle er sagen: „Bitte, lasst mich bei euch sein.“ Sein Wunsch nach Nähe ist rührend, und seine Augen verraten, wie sehr er auf jemanden wartet, der ihm ein warmes Zuhause schenkt und all die Liebe, die ihm bisher gefehlt hat. Gordi ist ein sozialer Kater, der sich zwar mit anderen Katzen versteht und in der Gruppe im Tierheim zurechtkommt, doch ist er ein sehr ruhiger Kater, der auch ein wenig ängstlich wirkt. Er weicht den meisten Katzen aus und hält sich, um seine Ruhe zu haben, lieber im Außengehege auf. Gordi ist ein vorsichtiger und eher zurückhaltender Kater, wenn es um andere Kater geht. Er begegnet ihnen oft mit Skepsis und hält Abstand, manchmal sogar mit ängstlicher Zurückhaltung. Wahrscheinlich hat er als Straßenkater häufiger Konflikte erlebt und gelernt, dass Vorsicht besser als Nachsicht ist. Diese Erfahrungen haben ihn geprägt, sodass er bei Begegnungen mit Katern erst einmal unsicher reagiert. Gordi zeigt sich in einer größeren Gruppe überfordert und sollte nur zu einer weiteren Katze vermittelt werden. Ein Vergesellschaftungsversuch mit einer weiblichen Katze war für Gordi ein positives Erlebnis. Daher möchten wir ihn in ein Zuhause vermitteln, in der eine friedfertige, soziale Katzendame lebt. Mit viel Zeit seiner zukünftigen Menschen könnte er auch alleine, als Einzelkater, glücklich werden. Gordis freundliche, harmoniebedachte Persönlichkeit macht ihn zu einem idealen Gefährten für Menschen. Auch liebevolle Kinderhände dürften sein Schwarz-Weiß-Pelzchen gerne knuddeln und Katzenanfänger sich von seinen Schnurrkonzerten verwöhnen lassen. Gordi ist bereit für eine neue Familie, bei der seine soziale und sanftmütige Art endlich zur vollen Entfaltung kommen darf Gordi ist ein kleiner Entdecker, der es liebt, seine Umgebung zu beobachten und dabei das Leben um sich herum zu genießen. Man sieht ihn im Tierheim die allermeiste Zeit im Außengehege an der frischen Luft. Das ist ein Indiz für uns für ihn nach einem Zuhause zu suchen, wo er in einem gesicherten Garten umherstöbern dürfte. Auch ein Außengehege wäre für ihn sein kleines Paradies – ein Ort, an dem er die Sonne auf seinem Fell spüren, die frische Luft schnuppern und die Welt draußen in aller Ruhe beobachten kann. Unser Schatz ist kastriert, komplett geimpft und sowohl FIV- als auch FeLV-negativ getestet. Zusätzlich ist er bereits mit einem Mikrochip ausgestattet und reist mit dem EU-Heimtierpass. Dieser wunderbare Kater bringt also die besten Voraussetzungen mit, um direkt in ein liebevolles Heim einzuziehen. Alles, was ihm jetzt noch fehlt, ist eine Familie, die ihn mit offenen Armen empfängt und ihm das Zuhause gibt, das er sich so sehr wünscht. Gordi– liebevoll, loyal und mit einem Herzen voller Dankbarkeit.
9 Monate
Piropon (geb. ca. 06/2024), ein kleines, zartes Katerchen, wurde in der Ortschaft Uceda, nahe Madrid, allein umherlaufend und laut miauend gefunden. Ohne die schützende Nähe seiner Mutter und ohne Geschwister, die ihm hätten Halt geben können, war er noch zu klein, um sich alleine zurechtzufinden. Möglicherweise hatte er auch schon ein Zuhause gefunden und sich verlaufen und war nun auf der Suche, den Weg zurückzufinden. Seine Not und Verzweiflung war tierlieben Menschen aufgefallen, die unser Partnertierheim ANAA Madrid informierten. Sogleich machte man sich von dort auf den Weg, um den kleinen Burschen abzuholen und er ließ sich ohne Probleme einfangen und zeigte Vertrauen zu seinen Rettern. Die Untersuchung im Tierheim zeigte, dass sich Piropon in einem guten Gesundheitszustand befand und so ging es mit dem kleinen Schatz in die ungeliebte Quarantänephase, die Piropon mit Bravour und Geduld bewältigte. Leider war im Anschluss zunächst kein Platz auf einer Pflegestelle frei und so musste er für die ersten Wochen mit einem Gemeinschaftszimmer im Tierheim vorliebnehmen. Für den kleinen Hüpfer war das aber überhaupt kein Problem. Er gewöhnte sich in Nullkommanix an die neue Umgebung und auch an die samtpfötigen Mitbewohner. Piropon, das kleine Energiebündel auf vier Pfoten, hat etwas später den Einzug auf seiner Pflegestelle mit ordentlichem Schwung gefeiert. Anfangs war er ein echter Rabauke, der seine Zähnchen gerne und oft, aber eher sanft, beim Spielen einsetzte, als hätte er ein Abo auf Knabberfreude. Wahrscheinlich wurde mit ihm früher etwas zu wild gespielt, sodass er dachte, Beißen gehört zum guten Ton. Aber siehe da, der kleine Schlingel hat schnell gelernt, dass Streicheleinheiten doch viel besser sind! Mittlerweile schnurrt er wie ein kleiner Motor und fordert unermüdlich Aufmerksamkeit – am liebsten rund um die Uhr. Doch Aufgepasst! Wenn ihm etwas nicht gefällt, sei es eine ungünstige Kuschelsituation oder eine plötzliche Hebeaktion, kann es schon mal sein, dass er seine Meinung mit einem sanften, aber bestimmten "Knabberer" kundtut. Ein echter Charakterkater eben – charmant, verschmust und mit einer Prise Schalk im Nacken! Piropon hat schnell herausgefunden, was wahre Lebensqualität bedeutet: Er liebt es, sich gemütlich auf seinem Menschen zusammenzurollen, einzuschlafen und dabei das sanfte Schnurren als beruhigende Hintergrundmusik laufen zu lassen. Am besten funktioniert das natürlich beim gemeinsamen Fernsehen im Liegen – denn was gibt es Schöneres, als mit einem warmen, schnurrenden Katerchen auf dem Bauch sich durch die besten Serien und Filme zu schauen? Für Piropon ist es das pure Glück, und er macht keinen Hehl daraus, dass er dieses Ritual zur täglichen Pflicht erklärt hat. Wer braucht schon eine Fernbedienung, wenn man einen schnurrenden Kuschelchef hat, der bestimmt, wann Pausenzeit ist? Auch wenn Piropon gerade keine Katzenfreunde um sich hat, steckt in ihm ein kleines soziales Herz. Im Tierheim zeigte er bereits, dass er das Zusammenleben mit Artgenossen kennt und versteht. Noch ist er jung, voller Energie und stets bereit für neue Abenteuer – da würden altersgemäße Samtpfötchen perfekt sein! Mit ihnen könnte er nach Herzenslust spielen, raufen und gemeinsam Unsinn anstellen. Piropon mag seinen gesicherten Garten – na ja, zumindest in der Theorie. Voller Neugier tapst er unter den wachsamen Augen seiner Pflegemama hinaus, schnuppert vorsichtig an Grashalmen und tut so, als wäre er der mutigste Entdecker weit und breit. Doch wehe, ein Blatt raschelt verdächtig oder ein Vogel wagt es, laut zu zwitschern – dann macht der kleine Angsthase auf dem Absatz kehrt und flitzt schneller ins Haus, als man schauen kann. Sicherheit geht eben vor, und drinnen auf dem Sofa kuscheln ist sowieso viel gemütlicher! Für Piropon wäre aber ein abgenetzter Balkon, eine gesicherte Terrasse oder ein Außengehege ideal. Auch wenn er manchmal noch ein kleiner Hasenfuß ist, genießt er es, frische Luft zu schnuppern und seine Umgebung neugierig zu beobachten – solange keine plötzlichen Überraschungen lauern! Hier könnte er in aller Ruhe die Welt entdecken, ohne dass er sich vor unerwarteten Abenteuern fürchten muss. Und wenn es ihm doch mal zu aufregend wird, kann er jederzeit nach drinnen in die Geborgenheit zurückflitzen – ganz nach Piropons eigener Geschwindigkeit! Piropon hatte anfangs mit einem empfindlichen Bäuchlein zu kämpfen – immer wieder Durchfall und Erbrechen machten ihm zu schaffen. Es wurde viel ausprobiert, getestet und umgestellt, bis endlich das perfekte Futter für ihn gefunden wurde. Doch die Mühe hat sich gelohnt! Seit er sein neues Futter bekommt, geht es ihm wunderbar. Seine Verdauung funktioniert einwandfrei, und auch das Erbrechen gehört der Vergangenheit an. Bereits kastriert, komplett geimpft, negativ auf FIV und FeLV getestet und natürlich gechipt steht Piropon bereit für sein großes Abenteuer. Mit seinem EU-Heimtierpass in der Pfote steht seiner Reise ins neue Zuhause nichts mehr im Weg. Der Name „Piropon“ hat im Spanischen eine interessante Bedeutung. Er wird häufig als Kosename oder als liebevolle Bezeichnung für jemanden verwendet, der besonders hübsch, charmant und anziehend ist. Der Name passt also hervorragend zu unserem attraktiven Piropon, denn bezaubernd ist der Kleine und er hat eine enorme Ausstrahlung. Wer kann diesem süßen Charmebolzen widerstehen?
in Zufluchtsort für geschundene Huftiere wurde auch für vier herrenlose Katzen zu einer rettenden Oase. In einer Auffangstation für Esel fanden sie Unterschlupf im Stall und eine tägliche Mahlzeit. Hier gab es zwar sehr tierliebe Menschen, die sich hingebungsvoll um die grauen Langohren kümmerten, doch die teils noch scheuen Katzen liefen hier nebenher. Es war unmöglich, sie auf dem weitläufigen Gelände wirklich zu sozialisieren, da sie sich immer in sicherem Abstand zum Menschen aufhielten. Um den Samtpfoten nicht nur einen Notbehelf anzubieten, sondern ihnen eine wirkliche Chance auf ein schönes Zuhause zu geben, sprachen die Tierschützer unser Partnertierheim an und baten um Hilfe und Übernahme. Gegenseitige Unterstützung sollte im Tierschutz eine Selbstverständlichkeit sein, denn man verfolgt dasselbe Ziel – für Tiere in Not etwas Gutes zu tun. Und so durfte das samtpfötige Quartett nach einer mühsamen Einfangaktion ins Tierheim umsiedeln, um dort auf die Startlinie in ein neues Leben zu treten. Die ersten Wochen im Tierheim stehen im Zeichen medizinischer Untersuchungen und der obligatorischen Quarantänezeit. Und damit macht man sich alles andere als beliebt bei schüchternen Samtpfötchen. Alles ist fremd, alles ist beängstigend und der einzige Gedanke ist „Wie komme ich hier bloß wieder raus?“. Auch White (geb. ca. 04/2019) fand die Wochen in der Edelstahlbox ganz schrecklich. Womit unsere Kollegen allerdings gar nicht gerechnet hätten war, dass White Berührung zuließ. Sie machte sich zwar ganz klein und steif, reagierte aber immer lieb und freundlich. Kein Faucher kam über ihre Lippen und kein Pfötchen wurde zur Gegenwehr erhoben. Was für ein ausbaufähiges Potential! White erhielt ihren Namen wegen ihres blütenweißen Fellchens, das selbst in dem staubigen Stall immer wie geleckt aussah. Weiße Katzen sind unter der intensiven Sonne Spaniens sehr sonnenbrandgefährdet. Besonders die empfindlichen Ohrränder verbrennen leicht. Die kluge White hat sich daher eine gestreifte Sonnenkappe aufgesetzt, die nicht nur die Öhrchen schützt, sondern sie absolut bezaubernd aussehen lässt. Im Tierheim allerdings nutzt sie sie gerne als Tarnkappe und macht sich an den Besuchstagen im Tierheim unsichtbar. Kein guter Plan, um schnell ein wunderschönes Zuhause zu finden. Daher werden wir jetzt hier heimlich White mal ein wenig ins Rampenlicht schieben, damit ihre zukünftigen Menschen sie auch entdecken können. Mit ein wenig Geduld und sehr viel Liebe bekommt man mit White nämlich einen unentdeckten Schatz. In einem ruhigen Umfeld und einer geborgenen Atmosphäre würde White nicht wie im Tierheim kleine Tippelschritte, sondern mit Sieben-Meilen-Stiefeln Riesenfortschritte machen. Und es ist nur noch ein winziger Schritt, bis sie die angebotenen Liebkosungen nicht nur duldet, sondern richtig genießt. Ein ruhiges Zuhause ohne viel Trubel und mit festen Bezugspersonen wäre für White ein Katalysator, um den Knoten platzen zu lassen. Ein bisschen Erfahrung im Umgang mit schüchternen Katzen und die Geduld, White ihr eigenes Tempo bestimmen zu lassen, sollten die menschlichen Glückspilze, die diese Traumkatze mit einem ruhigen und sanftmütigen Wesen einmal bekommen werden, mitbringen. Artgenossen sind für White immens wichtig. Sie liebt und sucht ihre Gesellschaft und diese Vorliebe kann man sich bei der Eingewöhnung zunutze machen. Von einem menschenbezogenen Samtpfötchen kann White alles lernen, was man wissen muss, um Vertrauen aufzubauen. Eine freundliche Katzenfreundin oder ein Katergentleman wären für White perfekt und viel besser, als eine große Katzengruppe, in der White untergeht. White liebt es, an der frischen Luft zu sein und benutzt im Tierheim gerne das Außengehege. Ein abgenetzter Balkon würde daher auf Whites bescheidenem Wunschzettel an oberster Stelle stehen. Ihr Köfferchen ist gepackt und ihre Reisevorbereitungen sind abgeschlossen. White ist bereits kastriert, geimpft, negativ Auf FIV und FeLV getestet, sie trägt einen Mikrochip und besitzt einen EU-Heimtierpass. Alles was ihr noch fehlt, sind SIE! White, ein ungeschliffener Rohdiamant, wird bei Ihnen glitzern und funkeln.
Siam-Mix
Guadalix de la Sierra, eine kleine Gemeinde nördlich von Madrid, gehört zu dem großen Einzugsgebiet unseres spanischen Partnertierheims. Hier wurden zwei Kitten in einem gesundheitlich schlechten Zustand gefunden und in die erfahrenen Hände unserer Kollegen übergeben. Auch bildhübsche sogenannte Rassekätzchen wie Eoda und Hielo (geb. ca. 07/2024) trifft das harte Schicksal, einfach ausgesetzt zu werden, wenn sie den Besitzern nicht mehr gefallen oder wie vermutlich in diesem Fall krank werden und Kosten verursachen. Eoda und Hielo litten unter Bindehaut- und Zahnfleischentzündung sowie geschwollenen Lymphknoten und waren sehr geschwächt. Ohne Hilfe hätten sie keine Überlebenschance gehabt. Beide wurden sofort medikamentös behandelt und es ging ihnen von Tag zu Tag besser. Allerdings brachten die umfangreichen diagnostischen Untersuchungen bei beiden leider ein positives Testergebnis für FeLV ans Licht. Ein kleines Trostpflaster für diese Diagnose, die ihre Vermittlungsaussichten erfahrungsgemäß deutlich mindert, war der sofortige Umzug in eine Pflegestelle. Fast noch wichtiger als Medikamente, waren Liebe und Geborgenheit für die beiden Hascherl, die nicht nur krank, sondern auch furchtbar ängstlich waren. Die Behandlung war sehr erschwert, weil die beiden scheuen Kätzchen sich kaum anfassen ließen. Doch steter Tropfen höhlt den Stein und stete liebevolle Zuwendung höhlt ein kleines Katzenherz und füllt es mit Vertrauen und Zuversicht. Im gleichen Maß, wie sich ihr Gesundheitszustand besserte, schmolzen auch Skepsis und Unsicherheit dahin und schon bald hoppelten die beiden ehemaligen Angsthäschen fröhlich durch die Wohnung. Eoda, eine taubenblaue Siam-Schönheit, ist die Mutigere und besitzt zwei Geschwindigkeitsstufen. Stufe eins ist ihr Schmusemodus, bei dem sie sich hinlegt und sich genüsslich streicheln lässt. Ganz bewegungslos ist sie aber nie. Sie dreht sich begeistert von einer Seite auf die andere, um laut schnurrend noch mehr Liebkosungen zu erhaschen. Stufe zwei bedeutet Vollgas und lässt sie neugierig ihren Forschergeist zum Vorschein bringen und ungebremst durch ihr neues Leben wirbeln. Am besten man lehnt sich zurück und beobachtet sie dabei, wie sie völlig in ihr Spiel versunken ihre Kapriolen schlägt und wie ein kleiner Gummiball umherspringt. „Ladies first“ mag vielleicht Hielos Beweggrund sein, Schwesterchen Eoda immer den Vortritt zu lassen. Vermutlich ist er aber weniger Gentleman als ein kleiner Hasenfuß. Nicht umsonst hat er seinen Namen erhalten, der auf Spanisch „Eis“ bedeutet. Er braucht etwas länger, um aufzutauen und orientiert sich sehr an seinem Schwesterchen. Doch ist seine Schüchternheit erst einmal geschmolzen, dann genießt auch er alle Streicheleinheiten, die er bekommen kann und belohnt sie mit lautem Schnurren. Hielo ist sehr verspielt und genauso neugierig wie Schwester Eoda. Eoda und Hielo würden sich sicherlich über einen abgesicherten Balkon sehr freuen und welch schöne und lustige Spiele würden den beiden an der frischen Luft und in der warmen Sonne erst einfallen? Da beide ein absolutes Dream-Team sind und sich sehr lieben, möchten sie gerne gemeinsam in ihr zukünftiges Glück reisen. Andere Katzen im neuen Zuhause wären für die sehr sozialen und freundlichen Samtpfötchen kein Problem. Sicherlich brauchen beide am Anfang ihre Zeit für die Eingewöhnung, bis sie dann so richtig durchstarten und ihr neues reich erkunden. Eoda und Hielo haben sich bestens vorbereitet. Sie sind kastriert, geimpft, negativ auf FIV, aber positiv auf FeLV getestet, tragen einen Mikrochip und sind stolze Besitzer eines EU-Heimtierausweises, der ihnen die Erkundung der großen weiten Welt ermöglicht. Und genau das möchten unsere beiden Entdecker gerne tun. Gemeinsam in das großartigste Abenteuer aufbrechen, das „eigenes Zuhause“ heißt.