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TONI ; lebensfroher Gefährte mit Lucero

Europäisch Kurzhaar

1 Jahr , 1 Monat

Männlich

Sogar Menschen, die noch nicht einmal für sich selbst das Nötigste zum Leben besitzen, versuchen sich um Tiere zu kümmern. Ein Obdachloser hatte den kleinen Toni (geb. ca. 04/2021) auf der Straße gefunden. Der vertrauensvolle Kater schloss sich ihm dankbar an und wurde zumindest vor den Gefahren des Straßenverkehrs bewahrt. Doch es mangelte an vernünftigem Futter und durch das Laufen auf dem heißen Asphalt, verbrannte er sich seine zarten Fußballen. Toni wurde also einem Perrera-Mitarbeiter übergeben und hatte so die Chance, an unsere Tierschutzkollegin weitergereicht zu werden, denn für junge Kätzchen sind die Lebensbedingungen in der Perrera besonders hart. Nun wartet der fröhliche Wirbelwind auf unserer Finca auf ein richtiges Zuhause. Dem kleinen Quirl fällt es besonders schwer, die obligatorische Quarantänezeit im Käfig zu absolvieren. Toni möchte spielen, laufen, springen, klettern und all das tun, was so ein Katerjunge halt alles gerne im Leben macht. Dafür braucht er in seinem neuen Zuhause natürlich einen oder mehrere passende Fellkollegen, die die gleichen Hobbys haben und sich auf ein Kumpelchen zum Pferdestehlen freuen. Entprechend sportlich ist auch Tonis Outfit. Über einer tennisweißen Kombi trägt er ein gestreiftes Base-Cap und ist damit für jede Aktivität bereit. Toni ist zu allen lieb, freundlich und anhänglich und wird sich in seinem neuen Zuhause schnell einleben und wohl fühlen. Seinen Namen hat Toni zu Ehren eines lieben Förderers unserer Katzen erhalten, der durch sein Engagement schon unzähligen Katzen den Weg in eine wundervolle Zukunft bereitet hat. Adiós Langeweile – bienvenido Toni Update 30.12.2021 Lucero hat in Toni einen treuen Freund gefunden. Daher möchten wir die zwei Unzertrennlichen nicht trennen, sondern suchen für sie gemeinsam ein liebevolles Zuhause.

Spanien

COCO ; Einzelprinzessin sucht gemütlichen Schoß

Perser-Mix

2 Jahre , 4 Monate

Weiblich

Oft sind es gerade die kranken Katzen, denen nicht geholfen wird, wenn man sie ausgesetzt auf der Straße findet. Aus Angst vor Ansteckung, gehen viele Menschen achtlos an ihnen vorbei. Auch Coco (geb. ca. 01/2020) muss sich schon einige Zeit verzweifelt durchgeschlagen haben, bevor ihr Hilfe zuteil wurde. Coco befand sich in einem erbärmlichen Zustand. Sie war sehr dünn und litt unter einer Virusinfektion. Doch die liebevolle Pflege unserer spanischen Tierschutzkollegin bewirkte wahre Wunder. Coco wurde wieder gesund, nahm gut zu und durfte schließlich in eine Pflegestelle umziehen. In grauer Vorzeit muss sich einmal ein Perser in Cocos Ahnengalerie befunden haben, der ihr den runden Kopf vererbt hat. Das persertypisch lange und dichte Fell war Coco in Spanien offenbar zu warm, so dass sie sich für eine schicke kürzere Variante entschieden hat. Coco ist eine sehr anschmiegsame Katze, die gerne in den Arm genommen und geknuddelt wird. Ihr hübsches Pelzchen lässt sie sich nur allzu gerne kraulen und sanft liebkosen. Coco geht es gerne gemütlich an. Spielen ist nicht so ihr Hobby, Kuscheln dafür umso mehr. An anderen Katzen hatte Coco keinerlei Interesse und blieb lieber für sich. Auf die Gesellschaft von Artgenossen kann sie auch zukünftig verzichten und mag sich voll und ganz ihren geliebten Menschen widmen. Auch Hunde mag sie nicht. Für Coco ist ein ruhiges Zuhause wichtig, denn Stress und Trubel sind ihr zuwider. Kinder sollten daher schon etwas älter und vernünftiger sein. Update 12.12.2021 Leider kommt Coco nun im Dezember 2021 zurück in die Vermittlung. Ihre Familie hat folgenden Text verfasst: Juni (früher Coco) ist im Juni 2021 wohl behalten in ihrem neuen Zuhause in Hannover angekommen. Sie war sofort ohne Auftauzeit sehr verschmust und es zeigte sich auch bald, dass sie sehr verspielt ist. Sie liebt Kratzpappen, auf die Seite gelegte Kartons, Federwedel und braucht ihren Menschen, bei dem sie nachts am liebsten auf dem Kissen schlafen kann. Tagsüber sucht sie sich einfach einen Schlafplatz in einem Körbchen des Kratzbaums oder auf einer Decke auf der Couch. Sie mag es kuschelig. :) Abends oder auch nachmittags sucht sie dann aber oft den Schoß ihrer Menschen auf, um sich streicheln zu lassen. Sie ist eine unglaublich tolle Katze, die auf ihren neuen Namen hört (wenn sie möchte ???? ), umso trauriger ist es nun, dass sie bei ihrer neuen Familie aufgrund von schwerwiegender, plötzlicher Krankheit nicht bleiben kann. Juni braucht ein ihr Sicherheit gebendes Zuhause und Menschen, die ihr auch Zeit für sich selbst geben und nicht aufdringlich sind. Sie frisst derzeit ein hypoallergenes Trockenfutter, da ihre Augen vom Nassfutter tränten und sie merklich nervös war. Mit dem hypoallergenen Futter geht es ihr jedoch glücklicherweise wieder bestens. Das Futter ist nicht außergewöhnlich teuer und ein kleiner Beutel hält ziemlich lange. Langfristig wäre es wünschenswert, dass sie ein hypoallergenes Nassfutter bekommt bzw. herausgefunden werden kann, worauf genau sie allergisch reagiert hat. Sie geht sehr verlässlich auf ihre Katzentoilette, akzeptiert ohne Weiteres unterschiedliches Streu und hat nie an Möbeln oder irgendwo gekratzt, wo sie nicht sollte. Ihre jetzige Katzenmama wird gerne bei Rückfragen zur Seite stehen, sofern der Gesundheitszustand es zulässt. Juni wird von ihrer gesamten Familie sehr geliebt und findet hoffentlich schnell ein Zuhause, bei dem sie mindestens genauso geliebt wird. Wer hat ein Schoßplätzchen frei für eine bezaubernde Schmusekatze?

Sieben-Katzenleben e.V.
Pflegestelle
Europastr. 38
72622 Nürtingen
Deutschland

LUCERO ; fast blinde Prinzessin sucht Happy End m. Toni

Langhaarkatze-Mix

1 Jahr , 1 Monat

Weiblich

Handicap | Notfall

Lucero hatte mit sechs Monaten schon ein schweres Schicksal hinter sich gebracht – und dabei alle Stärke gezeigt, die eine so kleine Katze überhaupt nur zeigen kann. Das Schwarzfellchen wurde auf der Straße aufgegriffen und Ana übergeben. Der Weg führte sie aber vorerst nicht auf die Sicherheit der Finca sondern in die Sterilität einer Tierklinik: Lucero hatte einen schweren Schlag auf den Kopf erlitten, vermutlich durch einen Tritt. In dessen Folge war sie über einen längeren Zeitraum gar nicht richtig bei Bewusstsein. Davon hat sie sich mittlerweile gut erholt. Leider hat dieser Schlag Folgen für ihr gesamtes Leben: Lucero war danach blind und hat auch nur einen Teil ihrer Sehkraft wiedererlangt. Diese Beeinträchtigung wird bleiben. So schaut Lucero jetzt mit ihrem ganz eigenen Blick in die Welt. Und obwohl diese Welt so dunkel wie ihr Fell ist, ist sie im Inneren eine ganz andere. Daher auch der Name: Lucero heißt „heller Stern“ - und als ein solcher zeigt sie sich auf der Finca. Die kleine Katze ist alles andere als schüchtern und beeindruckt von dem, was ihr widerfahren ist. Lucero ist ein Spielkind durch und durch. Und wenn sich mal kein Spielkamerad findet, dann tobt sie alleine durch die Gegend und lässt ihrem Flausenkopf freien Lauf. Wie diese Kitten-typische Unbeschwerheit hat sie sich trotz des Erlebten auch die Liebe zu den Menschen bewahrt. Ihnen begegnet sie gerne und liebevoll. Das Gleiche gilt auch für die anderen Katzen auf der Finca. Nur ist ihr Charme und ihre soziale Ader hier oft eine Einbahnstraße. Auch Katzen haben schließlich ein Gespür für die schwächeren Gruppenmitgliedern und Lucero mit ihrer Fast-Blindheit ist daher oftmals Opfer von Attacken. Daher wünschen wir uns, dass sie ganz schnell ihre Familie findet, die der lieben Katze ihr Herz öffnet und ihr eine Welt zeigt, in der sie der helle Stern sein darf. Schön wäre für Lucero, wenn dort eine andere Samtpfote auf sie wartet, die sich mit ihr zusammen die Zeit vertreibt. Ansonsten bringt sie natürlich auch gerne einen ihrer Spielkameraden mit. Wer zeigt Lucero die Welt fernab des Schwarz?

Spanien

CALESIO ; schüchterner Schönling möchte ankommen

Europäisch Kurzhaar

3 Jahre , 4 Monate

Männlich

Wie lange mag Calesio (geb. ca. 2019) bereits unterwegs gewesen sein, bis sein Instinkt ihn in die Nähe unserer Finca führte. Calesio hinkte, da er sich ein Beinchen verletzt hatte. Die Anstrengung lohnte, denn er stellte damit seine Schicksalsweiche auf „grün“. Calesio wurde eingefangen und erst einmal in unserer Quarantäne auf der Finca untergebracht, um behandelt zu werden. Für so schüchterne Katzen wie Calesio ist die enge Unterbringung in der Quarantäne ohne Rückzugs- und Versteckmöglichkeit und noch dazu die Behandlung kein schönes Erlebnis. Verständlicherweise wird er noch ein wenig Zeit brauchen, um aufzutauen. Sein Bein ist aber inzwischen gut verheilt und bereitet ihm keine Probleme mehr. Die unruhige Finca mit so vielen Tieren ist dafür allerdings nicht der beste Platz. Für Calesio suchen wir daher geduldige Menschen, die ihm diese Zeit zugestehen und ihn einfach von selbst kommen lassen. Man sieht an seinem aufmerksamen Blick, dass in Calesio ein großes Potential schlummert und er sich bloß noch nicht traut. Calesio ist in seinem rotweißen Outfit eine wirklich attraktive Erscheinung und in seinem Herzen ein ganz liebes Kerlchen. Derzeit ist Calesio in seinem Quarantänekäfig noch isoliert, so dass man sein Verhalten Artgenossen gegenüber noch nicht gut beurteilen kann. Wir denken aber, dass er sich mit anderen Katzen gut verstehen wird und für einen jungen Kater wie Calesio ist ein Katzenfreund unverzichtbar. Genauso unverzichtbar wie liebe Menschen, die ihn ins Herz schließen.

Spanien

JUVIS ; kleiner Schatz mit großem Herz sucht Körbchen

Europäisch Kurzhaar

1 Jahr , 2 Monate

Männlich

Ein großes Abwasserrohr als Baby-Laufgitter – Not macht erfinderisch. Eine Baustelle bietet mit den vielen herumliegenden Baustoffen zwar Gefahren aber auch gute Versteckmöglichkeiten. Ihre Kinder hat eine kluge Katzenmutter vermutlich bereits in einem hochkant stehenden großen Rohr bekommen oder zumindest dort ausbruchssicher untergebracht. Der Besitzer des Neubaus tolerierte jedoch die kleine Familie nicht. Perrera-Mitarbeiter nahmen die sechs Babys mit, verständigten jedoch unsere spanische Tierschutzkollegin, die die Kleinen in ihre Obhut nahm. Die Kitten (geb. ca. 03/2021) waren noch sehr klein und zart und hätten in der Perrera keine Chance gehabt. Luna (luna = span. Mond), ein goldiges Schildpattmädchen, hat einen hellen Fleck auf der Brust, als würde ein Mondstrahl auf ihren Schokoladenpelz scheinen. Schwesterchen Virna ist ein kleines Schneeflöckchen, das die ersten ungelenken Schminkversuche mit einem Kajalstift gemacht zu haben scheint. Ihr Ziel hat sie allerdings erreicht – sie zieht alle Blicke auf sich. Die drei Brüder Juvis, Martis, Micolo und Schwesterchen Ratona setzen ebenfalls auf einen kontrastreichen Black-and-white-Look und haben die schwarze Farbe nach Lust und Laune in ihrem weißen Fell verteilt. Jeder auf seine einzigartige und unverwechselbare Weise. Eine/r süßer als die/der andere – ein wirklich wundervolles Sixpack. Die sechs Racker müssen auf der Finca noch aufgepäppelt werden, um nach einem etwas holprigen Anfang nun einen richtig guten Start ins Leben zu bekommen. Noch sind sie für eine Vermittlung viel zu klein. Doch wenn sie weiterhin so gute Fortschritte machen, dürfen sie bald auf ihre große Abenteuerreise gehen. Dies allerdings nur zu zweit, denn Babykätzchen brauchen unbedingt Spielkameraden im gleichen Alter. Eine Einzelhaltung kommt für sie nicht in Frage. Da die Süßen von klein auf großgekuschelt und gut sozialisiert werden, werden sie sich in ihrem neuen Zuhause schnell einleben und mit Mensch und Tier Freundschaft schließen.

Spanien

LUNA ; schöner als der Mond selbst

Europäisch Kurzhaar

1 Jahr , 2 Monate

Weiblich

Ein großes Abwasserrohr als Baby-Laufgitter – Not macht erfinderisch. Eine Baustelle bietet mit den vielen herumliegenden Baustoffen zwar Gefahren aber auch gute Versteckmöglichkeiten. Ihre Kinder hat eine kluge Katzenmutter vermutlich bereits in einem hochkant stehenden großen Rohr bekommen oder zumindest dort ausbruchssicher untergebracht. Der Besitzer des Neubaus tolerierte jedoch die kleine Familie nicht. Perrera-Mitarbeiter nahmen die sechs Babys mit, verständigten jedoch unsere spanische Tierschutzkollegin, die die Kleinen in ihre Obhut nahm. Die Kitten (geb. ca. 03/2021) waren noch sehr klein und zart und hätten in der Perrera keine Chance gehabt. Luna (luna = span. Mond), ein goldiges Schildpattmädchen, hat einen hellen Fleck auf der Brust, als würde ein Mondstrahl auf ihren Schokoladenpelz scheinen. Schwesterchen Virna ist ein kleines Schneeflöckchen, das die ersten ungelenken Schminkversuche mit einem Kajalstift gemacht zu haben scheint. Ihr Ziel hat sie allerdings erreicht – sie zieht alle Blicke auf sich. Die drei Brüder Juvis, Martis, Micolo und Schwesterchen Ratona setzen ebenfalls auf einen kontrastreichen Black-and-white-Look und haben die schwarze Farbe nach Lust und Laune in ihrem weißen Fell verteilt. Jeder auf seine einzigartige und unverwechselbare Weise. Eine/r süßer als die/der andere – ein wirklich wundervolles Sixpack. Die sechs Racker müssen auf der Finca noch aufgepäppelt werden, um nach einem etwas holprigen Anfang nun einen richtig guten Start ins Leben zu bekommen. Noch sind sie für eine Vermittlung viel zu klein. Doch wenn sie weiterhin so gute Fortschritte machen, dürfen sie bald auf ihre große Abenteuerreise gehen. Dies allerdings nur zu zweit, denn Babykätzchen brauchen unbedingt Spielkameraden im gleichen Alter. Eine Einzelhaltung kommt für sie nicht in Frage. Da die Süßen von klein auf großgekuschelt und gut sozialisiert werden, werden sie sich in ihrem neuen Zuhause schnell einleben und mit Mensch und Tier Freundschaft schließen.

Spanien

SANTARI ; möchte einen Platz in Ihrem Herzen

Europäisch Kurzhaar

1 Jahr , 2 Monate

Männlich

Ihr Leben haben sie dem untrüglichen Instinkt ihrer Mutter Marifi zu verdanken, die sich ein Feld für ihre Niederkunft ausgesucht hatte, anstatt ihre Kinder zu Hause zu bekommen. Offensichtlich ahnte sie, dass ihr Nachwuchs nicht Willkommen war und den Kleinen ein schreckliches Schicksal bevorgestanden hätte. Also nahm die kluge Mama Wind und Wetter in Kauf, um ihre Babys zu bekommen – weit entfernt von ihrem Besitzer. Ihre Rechnung ging auf und ihre Kinder Nezuko, Kamado, Santari und Kentaro (geb. ca. 03/2021) konnten in die sichere Obhut unserer Finca aufgenommen werden. Das süße Quartett ist noch ein wenig schüchtern, aber das wird sich legen, sobald sich die Schnäuzchen ein wenig eingelebt haben. Nezuko ist das einzige Mädchen des Wurfes und verrät am deutlichsten die siamesische Verwandschaft. Brüderchen Kamado ist noch ganz weiß und Santari und Kentaro haben sich für ein „europäisches“ rotweißes Fellchen entschieden. Katzenkinder sollen im wahrsten Sinne des Wortes spielend aufwachsen und so vermitteln wir die Kleinen nur in Gesellschaft eines gleichaltrigen Spielgefährten. Am Schönsten wäre es, wenn sie jeweils zu zweit ein Zuhause finden würden, denn sie kommen natürlich bestens miteinander aus. Nach der langen Reise werden sie ein wenig Zeit für die Eingewöhnung brauchen aber dann sehr schnell fröhlich in ihr neues Leben durchstarten. Dazu werden viele Streicheleinheiten und Liebkosungen genauso wie aufregende Spielmöglichkeiten auf ihrem Wunschzettel stehen. Für die Vermittlung ist unser zuckersüßes Doppel-Duo noch ein wenig zu klein. Aber vielleicht verlieben sich ihre zukünftigen Menschen ja schon und sind bereit, auf die kleinen Racker zu warten.

Spanien

ITALIA ; sucht mit Carina ein gemeinsames Körbchen

Europäisch Kurzhaar

2 Jahre , 4 Monate

Weiblich

Kastrationsmaßnahmen sind im Tierschutz das Allerwichtigste, um die Populationen klein zu halten und gar nicht erst so viel Tierelend entstehen zu lassen. Betreute Futterkolonien bieten eine gute Möglichkeit, die Tiere zu beobachten, noch unkastrierte herauszufangen und nach erfolgter Kastration wieder auszusetzen. Letzteres ist immer ein schwerer Schritt, denn man würde allen gerne ein schönes Zuhause schenken. Auch Roma und Italia (beide geb. ca. 2020) gehörten zu diesen Katzen. Doch bei beiden hatte unsere spanische Kollegin ein ungutes Gefühl, ob die zarten Kätzinnen dem Leben draußen gewachsen sein würden. Also wurden bei beiden Hübschen ein zweites Mal eingefangen und auf unserer Finca aufgenommen. Durch eine Fangaktion macht man sich nicht gerade beliebt und sie ist alles andere als geeignet, um Vertrauen aufbauen zu können. Dementsprechend schüchtern und unsicher zeigen sich Roma und Italia auch noch. In ihrem neuen Zuhause brauchen sie liebe Menschen, die ihnen mit Ruhe und Geduld begegnen und sie einfach gemäß ihrem Tempo ankommen lassen. Wir sind sicher, dass in beiden der Wunsch, eine geliebte Schmusekatze zu werden, schlummert. Mit anderen Katzen verhalten sich die beiden Mädels sehr sozial, so dass gerne noch weitere Samtpfötchen vorhanden sein dürfen. Anmut, Schönheit und Grazie im Doppelpack! Update 06.11.2021: Inzwischen haben sich nun Italia und Carina gesucht und gefunden und möchten daher gerne zusammen bleiben.

Spanien

CARINA ; sucht mit Italia ein Körbchen

Europäisch Kurzhaar

2 Jahre , 4 Monate

Weiblich

Traurig aber wahr – Freundlichkeit kann einen das Leben kosten. Carina (geb. ca. 2020) stach sofort ins Auge, weil sie in der betreuten Katzenkolonie nicht ängstlich weglief, sondern geradewegs auf die Tierschutzkollegen zulief. In diesem Fall war es dadurch leicht, sie anzulocken und einzufangen. Doch Carina hatte Glück, dass es die richtigen Menschen waren. Immer häufiger suchen Tierquäler gezielt solche Katzenkolonien auf und vertrauensvolle Tiere wie Carina sind dann leichte Beute. Doch ihr sonniges und anhängliches Wesen sicherte Carina eine Fahrkarte auf unsere Finca. Und wir hoffen, dass sie hier nur einen kurzen Zwischenstopp einlegen muss, um schnell weiter in ein richtiges Zuhause zu reisen. Mit Carina bleibt eigentlich kein Wunsch offen. Sie ist eine wahre Schönheit und trägt ein gestreiftes Tigerkleid, das sie mit einigen rotgoldenen Accessoires aufgepeppt hat. Dazu passen ihre peridotgrünen Augen perfekt. Ihr liebreizender Charakter macht sie zu einer zauberhaften samtpfötigen Gefährtin, die eine Bereicherung für jedes neue Zuhause sein wird. Auch mit anderen Katzen ist sie freundlich und verträglich, so dass sich auch nette Artgenossen schon auf die neue Freundin freuen dürfen. Und ihre Annonce in der Rubrik „Partner gesucht“ lautet: „Traumkatze sucht menschliches Pendant.“ Update 06.11.2021: Inzwischen haben sich nun Italia und Carina gesucht und gefunden und möchten daher gerne zusammen bleiben.

Spanien

TERUHA ; ruhiges Körbchen im "für-immer-Zuhause" gesucht

Russisch Blau-Mix

4 Jahre , 4 Monate

Weiblich

Viele Katzenkolonien befinden sich in Gegenden, die sehr unsicher sind. Ein naher Straßenverkehr oder gar Tierquäler, die diese Kolonien aufsuchen lassen die dort lebenden Tiere in ständiger Lebensgefahr schweben. Regelmäßig versucht unsere spanische Tierschutzkollegin Katzen aus solchen Kolonien zu retten und auf der Finca aufzunehmen. Auch die hübsche Teruha (geb. ca. 2018) ging in die rettende Falle. Die Sicherheit spürt sie allerdings noch nicht. Teruha ist mit ihrer Situation noch recht überfordert und wird Zeit brauchen, um zur Ruhe zu kommen und sich zu akklimatisieren. Für ein schüchternes Schnäuzchen wie Teruha wäre ein geborgenes Zuhause definitiv der beste Platz, denn auf unserer Finca können wir ihr diese Ruhe nicht bieten. Doch leider werden die zurückhaltenden Katzen immer übersehen und die aufgeschlossenen und zugänglichen Artgenossen machen das Rennen um ein schönes Zuhause. Dabei hat Teruha nicht nur ein Riesenpotential sondern auch eine außergewöhnliche Schönheit zu bieten. Teruha trägt ein blaues Samtkleid, das sie mit weißen Accessoires modisch aufgepeppt hat. Ihre russischen Verwandten haben ihr nicht nur ihren Platinpelz sondern auch ihren sensiblen Charakter vererbt, mit dem es ihr ein wenig schwerer fällt, zu vertrauen. Doch zwischen der schüchternen Teruha und der Traumkatze Teruha liegen nur ein bisschen Fingerspitzengefühl und Geduld. Für unsere bezaubernde Maus suchen wir nun die Menschen, die beides besitzen und für Teruha gerne einsetzen möchten Mit anderen Katzen ist Teruha sozial und verträglich. Ein souveränes Samtpfötchen im neuen Zuhause wäre für Teruha ein guter Lehrmeister für ein paar Nachhilfestunden im Menschenvertrauen. Katzengesellschaft braucht und möchte Teruha unbedingt. Vom Wesen her sollten Artgenossen aber auch eher ruhig und sanft sein. Die wahren Schätze findet man im Verborgenen. Vielleicht haben Sie ihn hier ja gefunden?

Spanien

SELENA ; kleine Schildpatt-Prinzessin kommt gerne mit einem Spielkameraden

Europäisch Kurzhaar

1 Jahr , 1 Monat

Weiblich

Den Garten eines Hauses, das zum Verkauf stand, hatte sich Mama Gaia (geb. ca. 2017) als Ort ausgesucht, um ihre drei Kitten Aurora, Selena und Solecito (geb. ca. 04/2021) aufzuziehen. Doch der Besitzer fühlte sich von der Katzenfamilie belästigt und fürchtete gar, dass sie mögliche Kaufinteressenten abschrecken könnten. Also wurde die kleine Familie umgesiedelt und mit einer kurzen Zwischenstation auf unserer Finca schließlich in einer Pflegestelle untergebracht. Gaia ist das, was man mit fug und recht eine Traumkatze nennt. Sie ist bildhübsch, besitzt ein anhängliches und sanftes Wesen, verhält sich freundlich und sozial zu anderen Katzen und ist nicht zuletzt eine fürsorgliche und liebevolle Mutter. Die Liste der Superlative ist lang und wir hoffen, dass Gaia mit einem passenden Traumzuhause belohnt wird. Gaia kann ihre siamesische Verwandtschaft nicht verleugnen. Ihr Nachwuchs zeigt eher ein europäisches Aussehen, doch ihre Schönheit und ihren zauberhaften Charakter hat sie an ihre Babys weitergegeben. Aurora und Selena sind zwei entzückende Schildpatt-Mädchen, die ihre lieblichen Gesichtchen mit einem dunklen bzw. einem hellen Nasenstrich betont haben. Brüderchen Solecito (sol = span. Sonne) repräsentiert mit seinem Feuerpelzchen die spanische Sonne, die er im Übrigen nicht nur im Fell, sondern auch im Herzen trägt. Das kleine Trio ist zum Anbeißen süß und hat das Glück, unbeschwert mit der Mama aufwachsen zu dürfen. Auch ihre Zukunft soll nur von Glück und Sonnenschein geprägt sein. Sobald sie alt genug für die Vermittlung sind, wünschen sie sich ein liebevolles Zuhause mit gleichaltrigen Spielkameraden, mit denen man all die aufregenden Dinge tun kann, die nur mit Katzen richtig Spaß machen. Keinesfalls werden sie in Einzelhaltung vermittelt. Hier wird es schwer, sich nicht sofort zu verlieben.

Spanien

MAREA ; sicheres Zuhause mit viel Liebe gesucht

Europäisch Kurzhaar

1 Jahr , 10 Monate

Männlich

Immer wieder suchen sich Katzen Autos als Zufluchtsort aus. Eine überaus gefährliche Wahl, die schon viele Leben gekostet hat. Gerade, wenn sie in den Motorraum schlüpfen, erleiden sie beim Starten des Autos schwerste, oft tödliche Verbrennungen. Auch Canita und Marea (beide geb. ca. 07/2020) hatten sich ein Auto als Deckung ausgesucht. Der kleine Marea saß darunter und wurde zum Glück von dem Fahrer entdeckt. Ein leises Geräusch ließ ihn noch unter die Motorhaube schauen, wo er den zusammengekauerten Canita entdeckte. Der kleine Tigerbub hätte mit Sicherheit nicht überlebt. Die beiden Katerchen wurden zu unserer spanischen Tierschutzkollegin gebracht und erst einmal ein wenig aufgepäppelt. Sie waren völlig verängstigt, dünn und vernachlässigt und haben sich wohl schon einige Zeit mehr schlecht als recht durchgeschlagen. Marea und Canita durften schließlich in eine Pflegestelle umziehen. Hier machten sie gute, wenn auch langsame Fortschritte und zeigten sich anfänglich sehr zurückhaltend. Mit Leckerchen hatte man eine kleine Bestechung in der Hand, um ihnen zu zeigen, dass man ihnen nichts Böses will. Canita ist der mutigere (oder der verfressenere) von beiden. Er ist an den Leckereien sehr interessiert und hat schon Zutrauen gefasst. Katerchen Marea wird dafür etwas mehr Zeit benötigen. Mit anderen Katzen verhalten sie sich freundlich und altersgemäß sehr verspielt. Selbst den kleinen und sehr ruhigen Hund in der Pflegestelle tolerieren sie, wobei sie sich ohne Hundegesellschaft allerdings deutlich wohler fühlen. Wo wartet auf Marea jetzt eine gemütliche Kuschelhöhle als sicheres Versteck?

Spanien

EDWARD ; FIV+ schüchterner Traumkater sucht seinen Menschen

Siam-Mix

9 Jahre , 4 Monate

Männlich

Handicap | Notfall

Wir freuten uns riesig, als wir unser Notfellchen Edward im Juni 2021 vermitteln konnten. Ein 8- jähriger, schüchterner Kater mit einem positiven FIV-Test – seine Vermittlung kam uns vor wie ein dreifacher Lottogewinn. Leider fühlt sich Edward in seinem neuen Zuhause nicht wohl: Mit den vorhandenen Tieren kommt er einfach nicht zurecht und ist sehr misstrauisch. Somit fällt es auch seiner neuen Familie sehr schwer, sein Vertrauen zu gewinnen, obwohl sie bereits einige Fortschritte erzielen konnte. Aus diesem Grund suchen wir – schweren Herzens – ein neues Zuhause für den cremefarbenen Siam-Mix. Edward wurde in Spanien in einer Perrera entsorgt. In den Jahren zuvor muss er eine „Familie“ gehabt haben, denen die tiefere Bedeutung dieses Wortes jedoch offensichtlich nicht klar war. Dementsprechend traumatisiert saß er wie ein Häufchen Elend in der Ecke eines Käfigs. Es war klar, dass der extreme Vertrauensbruch durch seine Vorbesitzer tiefe Spuren in seiner Katzenseele hinterlassen hat. In Deutschland zeigt sich nun bedauerlicherweise, wie sehr. Entgegen unserer Hoffnungen und denen seiner Adoptantin ist Edward nach einigen Monaten Eingewöhnungszeit immer noch nicht richtig „angekommen“. Er bezog als Erstquartier ein Zimmer mit Gittertür, sollte aber mit einem ansässigen FIV-Kater und dem Hund vergesellschaftet werden. Obwohl der andere Kater sehr freundlich ist, kann Edward sich einfach nicht an ihn gewöhnen und verließ „sein“ Zimmer nie. Das Gittertürchen ist mittlerweile wieder geschlossen, um dem sensiblen Kater den Stress durch die gutgemeinten Besuche seines Mitbewohners zu ersparen. Vielleicht hatte Edward in seinem früheren Leben einen Katzenkumpel, den er zu sehr vermisst und den der vorhandene Kater charakterlich nicht ersetzen kann. Das kann durchaus vorkommen. Möglicherweise wurde er auch ganz im Gegenteil seit seiner Kindheit „in Einzelhaft“ gehalten und hat noch nicht richtig gelernt, mit anderen Vierbeinern zu kommunizieren. Eventuell kann er auch mit dem vorhandenen Kater speziell nichts anfangen. Auf den Hund reagierte Edward besonders ablehnend, er flüchtet vor ihm und faucht, daher schließen wir eine Verträglichkeit mit Hunden eher aus. Wir glauben trotzdem nicht, dass Edward ein Einzelkater ist. Vorhandene Katzen sollten jedoch eher wie er, ein Freund der leisen Töne, sein. Er braucht einfach länger als andere Katzen, um Vertrauen aufzubauen. Zu Menschen sucht Edward, vorsichtig und still, den Kontakt: Wenn sein jetziges Frauchen die Wohnung betritt, kommt er schüchtern an die Gittertür, um sie zu begrüßen. Kaum erblickt er jedoch einen der beiden anderen Vierbeiner, zieht er sich sofort wieder in sein Schneckenhaus zurück. Dabei schlummert eigentlich ganz viel Lebensfreude unter seinem cremeroten Pelz: Wenn er sich unbeobachtet fühlt (das ist im Augenblick meistens nachts), erwacht der kleine „Spielratz“ in dem erwachsenen Kater. Spielmäuse und Pingpongbällchen dürfen die Zweibeiner zumindest jeden Morgen unter den Schränken hervorfummeln ;-). Die leisen Töne sind dann ganz kurz vergessen. Auch die Grabbelkiste (eine Box voller Papierknäuel, in der Trockenfutter versteckt ist) findet Edward super – er verbringt viel Zeit darin und fischt mit einer Engelsgeduld alle Leckerchen heraus, die darin versteckt sind. Eine zweite, größere Grabbelkiste mit anderer Füllung mag er ebenfalls sehr gern. In punkto Futter – als Hauptmahlzeit bekommt er Nassfutter im Napf – ist Edward gar nicht wählerisch, ihm schmeckt alles. Seine Adoptantin könnte sich vorstellen, dass er ein Kandidat für allerlei Futter-Intelligenzspiele wäre. Ein geduldiges Klicker-Training könnte ihm ihrer Meinung nach sogar helfen, etwas aufzutauen und sein Selbstbewusstsein wiederzufinden. Zu seinem jetzigen Frauchen hat Edward mittlerweile schon so viel Zutrauen aufgebaut, dass er in Ruhe frisst, während sie hinter seinem Rücken das Katzenklo säubert. Das mag nicht bedeutend klingen, ist jedoch in der Sprache eines furchtsamen Katers ein großartiger Vertrauensbeweis. Angefasst mag er noch nicht werden. Er ist jedoch interessiert an seiner Umgebung und den Menschen um sich herum. Wenn doch nur nicht dieses Schneckenhäuschen wäre … Insgesamt ist die Situation für Edward also leider einfach zu belastend. Gerade für FIV-positiv getestete Tiere ist psychisches Wohlbefinden in einer stressarmen Umgebung sehr wichtig, so dass sich Edwards neue Familie dazu entschlossen hat, ihn wieder abzugeben. Edward braucht dringend ein Heim, in dem er liebevoll umsorgt wird und in dem er sich wirklich entspannen kann. Leider scheuen sich viele Menschen, Katzen mit einem positiven FIV-Test ein Zuhause zu schenken. FIV, auch als Katzenaids bekannt, schwächt das Immunsystem und kann (ausschließlich) auf andere Katzen übertragen werden. Aus diesem Grund vermitteln wir unsere FIV-Katzen gerne zu zweit oder zu einem anderen „positiven“ Kollegen, um die Ansteckung anderer Katzen auszuschließen. FIV ist aber kein Todesurteil: Die Katzen können ein ganz normales Alter erreichen. Sie wissen gar nichts von ihrem „Manko“ und leben ihr Katzenleben wie andere auch. Unser Vermittlerteam kann bei einer Anfrage für Edward alle Fragen dazu beantworten. Wir geben die Hoffnung nicht auf! In dieser bildschönen, aber zutiefst verletzten Katerhülle steckt ein liebenswerter, verspielter kleiner Kerl, der unglücklicherweise als Pechvogel auf diese Welt gekommen ist. So viele Enttäuschungen pflastern seinen Weg, dass ein nochmaliger Lottogewinn einfach drin sein muss. Wir wünschen uns für Edward, dass ihm in einigen Jahren ein Mensch liebevoll über den cremeroten, samtweichen Pelz streichelt und sich denkt: „Wie gut, dass ich diesem liebenswerten, sanften Kater eine Chance gegeben habe.“ Das Leben dieses Menschen wird Edward unglaublich bereichern. Ein echter Sechser im Lotto eben

Sieben-Katzenleben e.V.
Pflegestelle
Europastr. 38
72622 Nürtingen
Deutschland

KEYLAM ; herzensgutes Katerchen sucht seinen Menschen

Europäisch Kurzhaar

1 Jahr

Männlich

Tierschutz kennt keine Pausen: Ein seit den Corona-Einschränkungen erster im Freien genossener Imbiss sollte eigentlich für etwas Entspannung und Normalität in diesen schwierigen Zeiten sorgen. Doch es kam anders. Unsere spanische Kollegin hatte sich ein schönes Plätzchen an einem Marktplatz gesucht und bekam gerade ihr Essen serviert, als sie auf eine Frau aufmerksam wurde: Diese stand an einem Lautsprecher und hatte ein winziges Kitten auf dem Arm, das bei der brütenden Hitze und Lautstärke fast leblos wirkte. Unsere Kollegin ließ das Essen unangetastet stehen und suchte behutsam das Gespräch. Die Frau habe das Kitten nicht gefunden, sondern einen Fünferwurf zu Hause. Sie wolle in Begleitung des Kittens ihre Tochter von der Schule abholen. Auf den vorsichtigen Hinweis, dass es für ein so kleines Kätzchen nicht gut sei, in der prallen Sonne auf einen lauten und lebhaften Schulhof getragen zu werden, meinte sie, die Kitten ohnehin nicht behalten zu können und in die Perrera bringen zu wollen. Glücklicherweise übergab sie unserer Kollegin das kleine Fellbündel und diese holte am Abend zusammen mit einem Nachbarn die übrigen vier Kätzchen ab. Die bezaubernde Amada und ihre vier mindestens ebenso liebenswerten Brüder Keylam, Breck, Finley und Davin (geb. ca. im Mai 2021) waren ansonsten aber gut behandelt worden. Das kleine Quintett wurde bei unserer Kollegin zu Hause einquartiert. Nun, da sie etwas größer und bereit sind, die abenteuerliche Reise in ihr Happy End zu wagen, können wir etwas mehr zu ihrem Charakter erzählen: Keylam, ein süßes Kuhkaterchen mit einem Schönheitsfleck auf dem Schnäuzchen, springt einem mit seinem zärtlichen Wesen direkt ins Herz. Er ist ein aufgewecktes und intelligentes Kerlchen, der immer Kontakt sucht. Sein Name bedeutet „Hüter der Seele“ und die möchte man ihm gerne anvertrauen. Seine Pflegemama nennt ihn nicht umsonst auch „Pattex-Kater“: Der kleine Spatz hängt unglaublich an seinen Menschen. Meist ist das wörtlich gemeint: Sein Lieblingsplatz ist die Schulter, wo er sich dicht ankuschelt und umhertragen lässt. Wenn es nach ihm ginge, bestünde das Leben ausschließlich aus Schmusen und Spielen. Er will sein Rudel (sowohl die Zwei- als auch die Vierbeiner) am liebsten die ganze Zeit um sich haben. Sein Amt als Seelenhüter nimmt der kleine Mann dabei äußerst ernst: Nachts sollte ihm unbedingt erlaubt sein, mit im Bett zu schlafen, damit er über seine Familie wachen kann … Na gut, zugegebenermaßen auch, um noch ein paar Extra-Streicheleinheiten abzustauben. Wenn er einen morgens dann mit einem herzhaften Gähnen begrüßt, erst seine Pfote mit dem weißen Söckchen, dann die mit dem Strümpfchen ausstreckt und schließlich schläfrig aus honigfarbenen Augen aufblickt, geht einem unweigerlich das Herz auf. So ist das eben mit kleinen Seelenhütern: Sie bringen viel Lächeln ins Zuhause. Da er so unglaublich menschenbezogen ist, würden wir den kleinen Keylam am liebsten zu Menschen vermitteln, die viel Zeit mit ihm verbringen können, zum Beispiel oft im Home Office arbeiten und auch sonst eher „sesshaft“ sind. Für die Momente, wo seine Zweibeiner wirklich konzentriert ihrer Arbeit nachgehen müssen, weiß sich Keylam natürlich zu helfen: Da muss eben eines seiner Geschwisterchen herhalten und sich mit Liebe überschütten lassen. Durch das gemeinsame Heranwachsen verstehen sich Kelyam und seine Geschwister sehr gut: Sie kuscheln, spielen und putzen sich gegenseitig. Wie das bei jungen Kätzchen so ist, wird aus freundlichem Putzen auch schnell eine lustige Rauferei: Dann wird getobt und gebalgt, aufgelauert und geflüchtet … und nochmal von vorn. Klar, dass der rasante Fluchtweg dabei schon mal quer übers Sofa führt. Junge Katzen haben reichlich Flausen zwischen den pelzigen Öhrchen. Auch das muss Keylams neuer Familie bewusst sein: Der Frechdachs ist noch lange nicht erwachsen. In einem Haus voller sprichwörtlicher Glasmöbel sind Katzenkinder fehl am Platz. Kurzum, Keylam ist ein waschechter Traumkater: Lieb zu Menschen und zu Tieren, aufgeschlossen und neugierig, ein perfekter Gefährte für Katzenanfänger und verantwortungsvolle Kinder. Er ist vielleicht „nur“ schwarzweiß, aber keine Sorge: Er macht das Leben trotzdem kunterbunt! In seinem neuen Zuhause wird sich Keylam in Windeseile einleben. Auch mit anderen Katzen sollte es keinerlei Probleme geben, denn er ist ja in einer Gruppe aufgewachsen. Wir möchten ihn und seine Geschwister am liebsten zu zweit oder sogar zu dritt vermitteln, da sie sich untereinander super verstehen. Ansonsten sollte sich aber mindestens ein gleichaltriger Spielkamerad daheim befinden, denn eine Einzelhaltung kommt für den durch und durch geselligen Keylam nicht in Frage. Wer ist bereit, seine Seele von einem herzensguten Kater mit goldenen Augen behüten zu lassen?

Spanien

DAVIN ; ein Herz und eine Seele mit Breck

Europäisch Kurzhaar

1 Jahr

Männlich

Tierschutz kennt keine Pausen: Ein seit den Corona-Einschränkungen erster im Freien genossener Imbiss sollte eigentlich für etwas Entspannung und Normalität in diesen schwierigen Zeiten sorgen. Doch es kam anders. Unsere spanische Kollegin hatte sich ein schönes Plätzchen an einem Marktplatz gesucht und bekam gerade ihr Essen serviert, als sie auf eine Frau aufmerksam wurde: Diese stand an einem Lautsprecher und hatte ein winziges Kitten auf dem Arm, das bei der brütenden Hitze und Lautstärke fast leblos wirkte. Unsere Kollegin ließ das Essen unangetastet stehen und suchte behutsam das Gespräch. Die Frau habe das Kitten nicht gefunden, sondern einen Fünferwurf zu Hause. Sie wolle in Begleitung des Kittens ihre Tochter von der Schule abholen. Auf den vorsichtigen Hinweis, dass es für ein so kleines Kätzchen nicht gut sei, in der prallen Sonne auf einen lauten und lebhaften Schulhof getragen zu werden, meinte sie, die Kitten ohnehin nicht behalten zu können und in die Perrera bringen zu wollen. Glücklicherweise übergab sie unserer Kollegin das kleine Fellbündel und diese holte am Abend zusammen mit einem Nachbarn die übrigen vier Kätzchen ab. Die bezaubernde Amada und ihre vier mindestens ebenso liebenswerten Brüder Davin, Breck, Finley und Keylam (geb. ca. im Mai 2021) waren ansonsten aber gut behandelt worden. Das kleine Quintett wurde bei unserer Kollegin zu Hause einquartiert. Nun, da sie etwas größer und bereit sind, die abenteuerliche Reise in ihr Happy End zu wagen, können wir etwas mehr zu ihrem Charakter erzählen. Mittlerweile hat sich gezeigt, dass insbesondere Breck und Davin ein besonders Band vermittelt. Wenn es möglich ist, möchten wir das bezaubernde Duo daher gemeinsam vermitteln. Davin bedeutet „das kleine Reh“. Namensgebend war nicht nur sein hübsches rotweißes Fell. Davin war zunächst ein wenig zurückhaltend, vorsichtig und zeigte sich beeindruckt von der fremden Umgebung. Doch in dem kleinen Reh schlägt ein Entdeckerherz: Während seine Geschwister sich noch in der Box zusammenkuschelten und beratschlagten, ob sie diese neue große Welt wohl wirklich betreten sollten, schlüpfte Davin – ganz unauffällig und leise – aus dem Transportbehälter hinaus. Kaum war diese erste Grenze überwunden, gab es für den kleinen Mann kein Halten mehr. Das neue Zuhause wurde akribisch untersucht, selbst der entlegenste Winkel war Davin eine zweiten Blick wert. Es dauerte nicht lange, da linste auch sein großer Bruder Breck hinaus. Ging ja gar nicht, eigentlich war er doch der Tapferste der Truppe. Und so eroberten die Katzengeschwister die neue Wohnung schließlich im Sturm – und das Herz ihrer Pflegemama gleich mit. Leider können Breck, Davin und ihre Geschwister nicht für immer auf der Pflegestelle bleiben. Dafür ist die tägliche Flut an Notfellchen, die ausgesetzt, halb zu Tode gequält und krank in der Perrera abgeladen werden, einfach zu groß. Diesen Katzen nimmt das Quintett den Platz weg, so hart es klingt. Wir sind jedoch überzeugt, dass sich für unser Dreamteam (mindestens im Doppelpack) bald ein echtes Zuhause finden lässt – denn wer diese Katzenkinder genauer betrachtet, der verliebt sich. Wer sie kennenlernt, verliert sein Herz für immer. Versprochen. Im Vergleich zu seinen Geschwistern ist Davin ein bisschen unabhängiger: Er muss nicht den ganzen Tag herumgetragen und verhätschelt werden, wie sich das beispielsweise Breck und Keylam wünschen. Nein, Davin verbringt seine Zeit am liebsten „neben“ Menschen: Sobald diese sich aufs Sofa setzen, dauert es nicht lange, ehe Davin kommt und Gesellschaft leistet. Vielleicht macht er mal einen kurzen Ausflug auf den Schoß, doch prinzipiell will er sich lieber anlehnen. Insgesamt ist er etwas ruhiger als die anderen vier. Er macht auch früher „Feierabend“: Während die anderen noch toben und raufen, macht Davin es sich bei den Zweibeinern bequem und schaut sie an, als ob er fragen wollte: „Na, wollen wir vor dem Schlafengehen noch ein Buch lesen oder ein bisschen fernsehen?“ Bitte nicht falsch verstehen: Vor dem Feierabend hat Davin seine Kondition gründlich ausgeschöpft. Er ist immer noch ein Katzenkind und scheut sich nicht, bei dem ganzen Blödsinn, den seine Geschwister unternehmen, fröhlich mitzumischen. Dass es mit Katzenkindern im Haus heiß hergehen kann und dabei unter Umständen sogar mal etwas zu Bruch gehen könnte, muss jedem Interessenten bewusst sein. Lange böse sein kann man dem hübschen Tiger mit der weißen Weste sowieso nicht. Weil er gemeinsam mit seinen Geschwistern großgeworden ist, ist Davin ein sehr sozialer Kater. Vor allem Breck ist ein wichtiger Orientierungspunkt für Davin. Wahrscheinlich wäre Davin viel schüchterner, wenn der aufgeweckte Breck ihm nicht regelmäßig zeigen würde, wie toll er Menschen findet. Breck ist ein waschechter „Pattexkater“, der seinen Menschen am liebsten nie von der Seite weicht. Wir möchten Davin sein getüpfeltes Vorbild nicht nehmen und suchen daher ein Zuhause, in dem die zwei mindestens zu zweit leben können. In ihrem neuen Zuhause werden sich die Geschwister in Windeseile einleben und sich bestimmt auch mit eventuell vorhandenen Katzen anfreunden. Ob unser kleiner Entdecker wohl erneut der erste sein wird, der das rosa Näschen aus der Box streckt? Wir sind sehr gespannt, es zu erfahren!

Spanien

BRECK ; ein Herz & eine Seele mir Davin

Europäisch Kurzhaar

1 Jahr

Männlich

Tierschutz kennt keine Pausen. Ein seit den Corona-Einschränkungen erster im Freien genossener Imbiss, sollte eigentlich für etwas Entspannung und Normalität in diesen schwierigen Zeiten sorgen. Doch es kam anders. Unsere spanische Kollegin hatte sich ein schönes Plätzchen an einem Marktplatz gesucht und bekam gerade ihr Essen serviert, als sie auf eine neben einem Blumenladen stehende Frau aufmerksam wurde. Diese stand an einem Lautsprecher und hatte ein winziges Kitten auf dem Arm, das bei der brütenden Hitze und Lautstärke fast leblos wirkte. Unsere Kollegin ließ das Essen unangetastet stehen und suchte behutsam das Gespräch. Die Frau habe das Kitten nicht gefunden, sondern einen Fünferwurf zu Hause. Sie wolle in Begleitung des Kittens ihre Tochter von der Schule abholen. Auf den vorsichtigen Hinweis, dass es für ein so kleines Kätzchen nicht gut sei, in der prallen Sonne auf einen lauten und lebhaften Schulhof getragen zu werden, meinte sie, die Kitten ohnehin nicht behalten zu können und in die Perrera bringen zu wollen. Glücklicherweise übergab sie unserer Kollegin das kleine Fellbündelchen und diese holte am Abend zusammen mit einem Nachbarn die übrigen vier Kätzchen ab. Die bezaubernde Amada und ihre vier Brüder Keylam, Breck, Finley und Davin (geb. ca. 05/2021) waren ansonsten aber gut behandelt worden. Das kleine Quintett war freundlich, menschenbezogen und gut sozialisiert und wurde bei unserer Kollegin zu Hause einquartiert. Bei Amada ist der Name Programm. „Die Liebenswürdige“ oder auch „die sehr Geliebte“ passt zu diesem einfach nur herzigen Schätzchen wie die Faust auf´s Auge. Amada ist extrem liebevoll, kuschlig, zuckersüß und beim Spielen mit ihren Brüdern immer mittendrin. Die dreifarbige Schönheit ist ein echtes Glückskätzchen. Keylam, ein süßes Kuhkaterchen mit einem Schönheitsfleck auf dem Schnäuzchen, springt einem mit seinem zärtlichen Wesen direkt ins Herz. Sein Lieblingsplatz ist die Schulter, wo er sich dicht ankuschelt und umhertragen lässt. Keylam ist ein aufgewecktes und intelligentes Kerlchen, der immer Kontakt sucht. Sein Name bedeutet „Hüter der Seele“ und die möchte man ihm gerne anvertrauen. Breck ist der größte und kräftigste der Truppe. Kein Wunder, denn er ist immer als erster am Fressnapf. Sein Name kommt aus dem Gälischen und bedeutet „der Getüpfelte“. Sein apartes Fleckenmuster ist wirklich zu niedlich. Breck ist extrem ausgeglichen, selbstbewusst und schon souverän wie ein Großer. Er hat die Ruhe weg und steht mit allen vier Pfoten fest im Leben. Finley ist ein zartes Siamkaterchen. Er war klein und mickrig und war auch derjenige, der auf dem Marktplatz in der Sonne brüten musste. Sein Name bedeutet „heller Kämpfer“, denn Finley hat sich prächtig entwickelt. Fit und munter versprüht er wahre Lebensfreude und bringt Sonnenschein in jedes Haus. Davin, das „kleine Reh“. Namensgebend war nicht nur sein hübsches rotweißes Fell. Davin war zunächst ein wenig zurückhaltend und vorsichtig und zeigte sich beeindruckt von der fremden Umgebung. Doch Davin ist auch extrem neugierig und war der erste, der aus der Box kam, um auch wirklich noch den hintersten Winkel zu erkunden. Nach wenigen Stunden legte er seine Skepsis ab und kuschelte, was das Zeug hielt. Davin ist ein sehr liebevolles und zärtliches Katerchen. In ihrem neuen Zuhause werden sich die fünf Schnäuzchen in Windeseile einleben. Alle sind extrem menschenbezogen und verschmust und werden große Freude bereiten. Auch mit anderen Katzen sollte es keinerlei Probleme geben, denn sie sind gut sozialisiert und in der Gruppe aufgewachsen. Wir möchten sie am liebsten zu zweit oder sogar zu dritt vermitteln, da sie sich untereinander super verstehen. Ansonsten sollte aber ein gleichaltriger Spielkamerad sich im neuen Zuhause befinden, denn eine Einzelhaltung kommt für Katzenkinder überhaupt nicht in Frage. Auch für Katzenanfänger und Kinder wären sie perfekt geeignet. Die Qual der Wahl, denn eine/r ist süßer als die/der andere. Breck versteht sich besonders gut mit Davin und die beiden möchten gerne zusammen in ein Zuhause reisen.

Spanien

CANDY schüchterne Lackfell-Dame sucht Menschen mit Herz und Geduld

Europäisch Kurzhaar

4 Jahre , 4 Monate

Weiblich

Candy (geboren ca. 2018) hat in ihrem kurzen Katzenleben schon viel durchmachen müssen. Leider (vielleicht auch zum Glück) kann sie es nicht selbst erzählen, aber wir könnten uns vorstellen, dass ihr Lebensweg ungefähr so verlief: Ihre ersten Besitzer schafften Candy aus einer Laune heraus an. Das kleine schwarze Fellknäuel mit den riesigen Augen war aber auch sehr niedlich. Schade nur, dass das Kitten so zurückhaltend war und gar nicht dankbar schnurrte, wenn man es wieder einmal ohne Vorwarnung aus dem Körbchen zerrte und tätschelte. Im Gegenteil: Bald begann Candy sogar, sich vor den Menschen zu verstecken. Nicht, weil sie sie nicht mochte, denn eigentlich war sie ein sehr sanftes und durchaus liebesbedürftiges Kitten. Gleichzeitig war sie aber auch verunsichert in der neuen Umgebung und dazu noch sehr schüchtern. Hätten ihre Menschen sich ihr vorsichtig genähert und ihr die erste Zeit ein bisschen Freiraum gelassen, wäre vielleicht einiges anders gekommen. So jedoch zogen die Monate ins Land und Candy würde größer – ihre Gliedmaßen wurden länger, ihr Fell wurde glatter, aus dem Baby wurde ein Teenager. Und in gleichem Maße, wie Candy wuchs, schwand das Interesse ihrer Besitzer. Sie war nun kein niedliches Kitten mehr und noch dazu immer noch so schüchtern. So verging eine lange Zeit. Candy war zwar da, aber niemand nahm sie mehr so richtig wahr. Keiner versuchte mehr, das Vertrauen der Katze zu gewinnen. Dann, eines Tages, begann Candys Köpfchen fürchterlich zu jucken. Sie wusste nicht, wann genau und warum, aber dieses Jucken wollte einfach nicht verschwinden, egal, wie oft sie sich das Schnäuzchen putzte oder sich hinter den Ohren blutig kratzte. Der Juckreiz verschwand einfach nicht. Irgendwann hörte Candy auf, sich zu kratzen und litt stattdessen still vor sich hin, wie es nun einmal ihre Art war. Irgendwann fiel ihren Besitzern dennoch auf, dass ihr Fell nicht mehr glänzte, sondern stumpf wurde und sich zwischen ihren Augen eine hässliche, kahle Stelle bildete. Damit war Candys Schicksal besiegelt – nicht nur, dass sie eine langweilige schwarze Katze war, die niemals schnurrte, jetzt hätte man sie mit diesem Hautpilz noch zum Tierarzt bringen und eine Salbe oder so bezahlen müssen. Auch ein Tierheim hätte für die Aufnahme der kranken Katze sicher eine Gebühr verlangt. Dieses Geld war eine Katze den Leuten nicht wert. Candy musste weg. Man konnte sie jedoch nicht am hellichten Tag vor die Tür setzen, das hätten ja Nachbarn gesehen. Stattdessen packten sie Candy und setzten sich mit ihr ins Auto, wo letztere schreckliche Angst gehabt haben muss. Die Leute fuhren mit ihr in ein Industriegebiet, wo die Gefahr, bei der herzlosen Tat beobachtet zu werden, geringer war. Schnell am Straßenrand gehalten, Türe auf, Katze raus. In Panik floh Candy gleich in die nächste Seitengasse. Für ihre „tierlieben Besitzer“ war das Problem somit aus der Welt. Dass die Katze, die mehrere Monate bis Jahre bei ihnen gelebt hatte, keine Sicherheit außer ihnen und ihr bisheriges Zuhause kannte, nun eventuell jämmerlich und blutig gekratzt in einer Ecke eingehen, verhungern oder überfahren werden würde? Egal. Aus den Augen, aus dem Sinn. Sicher kann man uns nun unterstellen, dass diese Geschichte ja extra dramatisch formuliert und vielleicht sogar frei erfunden ist. Aber genau solche Geschichten erleben wir Tag für Tag. Für manche Leute sind Tiere nichts als Wegwerfprodukte. Man verhätschelt sie, so lange man Zeit und Lust dazu hat. Danach werden sie auf der Straße oder in Tötungsstationen entsorgt, oft hören wir sogar von Leuten, die ihre alte, kranke Katze in der Perrera abgeben und dafür eine Babykatze mitnehmen. Da braucht es nicht viel Fantasie für Candys Geschichte. Ab hier kennen wir sie genau: Was ihre Besitzer nicht wussten und was sie wahrscheinlich auch nicht interessiert: Die schüchterne Candy ist eine echte Kämpferin. In dem Industriegebiet, in dem es für heimatlose Straßentiere nicht viele Unterschlüpfe und schon gar nicht viel zu fressen gibt, schlug sie sich mehrere Wochen lang durch. Leider verschaffte das auch dem Hautpilz Zeit, sich noch weiter bis über ihre Nase auszubreiten. Doch schließlich – das Schicksal ist nicht ohne Ironie – waren es wieder herzlose Menschen, die ihr die Rettung brachten. Eine nahegelegene Perrera erhielt einen Anruf aus dem Industriegebiet: Die Mitarbeiter sollten Candy schnellstmöglich wegschaffen – ansonsten werde man sie und alle Katzen, die man fände, „entsorgen“. Immerhin gab es eine „Vorwarnung“ für Candy und ihre Artgenossen. Die Perrera kontaktierte jedenfalls die Mitarbeiter der Finca, welche wiederum schnell zu dem Gelände fuhren und Candy, „Wackelkater“ Zambo (ebenfalls hier in unserer Galerie, Stand Oktober 2021) und weitere Katzen von dort wegbrachten. Somit ist Candy nun immerhin in Sicherheit. Ihr Hautpilz wird behandelt und sie wird von Ana und ihren Helfern aufgepäppelt. Bald wird Candy wieder eine bildschöne schwarze Katzendame sein, der man ihre Strapazen äußerlich nicht ansieht. Leider ist das, was Candy nun am meisten braucht, auch das, was man ihr auf der Finca nicht geben kann: Zuwendung. Zu Notfällen fahren, kranke Katzen pflegen, andere ausreisefertig machen, Näpfe füllen, Kistchen säubern, die Finca bewirtschaften – jeder Tag hat nur 24 Stunden und die vergehen für die Mitarbeiter der Finca in der Regel wie im Flug. Manchmal bleibt noch Zeit, sich ein bisschen mit den zutraulichen Katzen zu beschäftigen. Aber schüchterne oder gar scheue Katzen? Für sie ist einfach nicht genug Zeit. Man murmelt ihnen beim Arbeiten ein paar aufmunternde Worte zu und hofft, dass sie möglichst bald in ein richtiges Zuhause vermittelt werden können, wo die zurückhaltenden Fellnasen sich endlich öffnen und ihr Vertrauen verschenken können. In Candy schlummert eine sanfte, freundliche Seele, die nur darauf wartet, dass sie endlich ankommen und sich sicher fühlen kann. Wir wünschen ihr sehr, dass sie – trotz ihrer schlichten Fellfarbe – Menschen auffällt, die das kleine Wesen unter ihre Fittiche nehmen wollen und Candy die Zeit geben können, die sie braucht. Die es nicht eilig damit haben, ein Schnurren von ihr zu hören. Und die wissen, wie stolz sie auf sich sein können, wenn es irgendwann so weit ist. Denn das Vertrauen von einer Katze wie Candy zu gewinnen, ist etwas ganz Besonderes. Zu sehen, wie eine schüchterne Katze aufblüht, sich manchmal selbst über ihren wachsenden Mut wundert und ganz neue Seiten an sich entdeckt, ist unglaublich erfüllend. Nur etwas Geduld muss man dafür mitbringen. Ansonsten ist Candy wirklich nicht anspruchsvoll: Sie wünscht sich ein ruhiges Zuhause und einen oder ein paar Artgenossen, die ihr zeigen, dass es auch Menschen gibt, die ehrlich tierlieb sind. Und natürlich, dass sie dieses Zuhause diesmal auch wirklich behalten darf. Ab hier können wir Candys Geschichte wieder nur erahnen. Wir glauben aber ganz fest daran, dass wir bald davon erzählen können: Von Candys „happy end“.

Spanien

OMEGA schüchterner, liebevoller Panther sucht Für-Immer-Zuhause

Europäisch Kurzhaar

4 Jahre , 4 Monate

Männlich

Eine Vorgeschichte wie viele andere. Ein Aussehen wie viele andere. Einen großen Wunsch wie viele andere. Aber dennoch absolut einzigartig. Auch Omega (geb. ca. 2018) wurde von der Straße aufgelesen. Freiwillig war er dort bestimmt nicht. Sicherlich hatte er einmal ein Zuhause gehabt und wurde von seinen Menschen tief enttäuscht, als sie ihn einfach aussetzten. Omega hatte das Glück, eine Pflegestelle ergattern zu können und sucht nun ein richtiges Zuhause, wo er für immer glücklich sein darf. Bis hierhin unterscheidet er sich in nichts von so vielen anderen Katzen, die ihr Glück verloren haben und ein neues suchen. Doch jedes dieser Tiere ist ein kostbares Unikat und keines möchte in der Menge untergehen und nicht beachtet werden. Lenken wir unseren Scheinwerfer nun auf Omega, einen wunderhübschen Panther mit einem schellackpolierten Fellchen. Der hübsche Schatz fremdelt am Anfang ein wenig und braucht ein wenig Zeit, um Vertrauen aufzubauen. Doch nach einer Eingewöhnungszeit ist er ein ganz lieber und sehr anhänglicher Kater, der ein Gewinn und eine Bereicherung für seine neue Familie sein wird. In seiner Pflegestelle hat er bereits große Fortschritte gemacht und die wird er in seinem neuen Heim fortsetzen. Auch mit anderen Katzen ist er nett und umgänglich und sollte auch zukünftig nicht auf Artgenossen verzichten müssen. Ein menschenbezogenes Kumpelchen würde auch ein perfekter Eingewöhnungsbeschleuniger sein, der Omega zeigen kann, dass es sich lohnt, zu vertrauen. Für wen ist Omega der eine unter vielen?

Spanien

DAZZLING neugieriger, wunderschöner Herzensbrecher

Europäisch Kurzhaar

1 Jahr , 11 Monate

Männlich

Nicht immer tun Kinder das, was ihre Eltern ihnen sagen. Als Mama Amitola jedoch vor Menschen gewarnt hat, haben ihre Sprösslinge Hanoy und Dazzling (geb. ca. 06/2020) gut zugehört und den Ratschlag befolgt. So hielten auch sie sich zunächst immer nur in der Nähe der Finca auf, ohne sich jedoch direkt auf das Gelände zu wagen. Doch die beiden anzulocken, war etwas einfacher, als bei ihrer Mama. Denn noch größer, als die Angst, war ihre Neugier. Mit Ruhe, Geduld, Leckerchen und Spielzeug gelang es unserer spanischen Tierschutzkollegin endlich, auch Amitolas Kinder in die sichere Obhut der Finca holen. Nicht nur die Skepsis hat sich vererbt, auch ihre wunderschönen, namensgebenden Regenbogenfarben hat Amitola an ihren Nachwuchs weitergegeben. Katerchen Dazzling hat sich für ein klassisches anthrazitgrau-weißes Outfit entschieden, das dafür etwas langhaariger ist und ihn zu einem wirklich schmucken Kerlchen macht. Brüderchen Hanoy ist schneeweiß und trägt ein rotes Basecap. Liebenswertes Markenzeichen ist sein angeborener verkürzter und verdrehter Schwanz, der natürlich farblich zur Mütze passt und ihn unverwechselbar macht. Mit beiden Schnäuzchen wird man anfangs etwas Geduld haben müssen, bis sie sich einleben und richtig vertrauen. Dazzling und Hanoy sind altersentsprechend sehr verspielt und neugierig, so dass man mit interessantem Spielzeug immer ein As im Ärmel hat. Wichtig sind für beide natürlich ungefähr gleichaltrige Spielkameraden. Auch mit anderen Katzen schließen die sehr sozialen Schätzchen schnell Freundschaft. Vielleicht führt Dazzlings Neugierde ihn ja auf direktem Weg zu Ihnen?

Spanien

FLORA FIV+, Einzelprinzessin sucht Thron

Europäisch Kurzhaar

7 Jahre , 4 Monate

Weiblich

Handicap | Notfall

Lebenslange Fürsorge und Verantwortung ist nicht jedermanns Sache. Viel einfacher ist es doch, ein krankes, altes oder nicht mehr erwünschtes Tier zur „Entsorgung“ in der Perrera abzugeben. Entweder werden sie dort getötet oder die furchtbaren Umstände erfüllen den gleichen Zweck. Flora erfuhr das gleiche Schicksal. Sie landete in einer sehr gefürchteten Perrera und es grenzte an ein Wunder, dass es unserer spanischen Tierschutzkollegin gelang, sie dort herauszuholen und in unserer Finca unterzubringen. Flora (geb. ca. 2015) ging es sehr schlecht und sie hätte in der Perrera nicht lange durchhalten können. Besonders ihr Mäulchen bereitete ihr immer wieder Schmerzen und Probleme. Daher fraß sie schlecht und man musste sie immer wieder liebevoll dazu animieren. Flora brauchte intensive Zuwendung und Pflege, für die auf der Finca leider nicht die zeitlichen und personellen Kapazitäten zur Verfügung stehen. Leider wurde Flora auch noch positiv auf FIV getestet und somit rückte die Chance auf ein rettendes Zuhause noch mehr in weite Ferne. Gesundheitlich angeschlagen, FIV-positiv und ein stinknormales Grautigerchen – drei Eigenschaften, die ein Tier leider zu einem Langzeitgast auf unserer Finca machen. Floras Zustand und ihre Beschwerden verschlimmerten sich, so dass wir sie am 23.01.2021 nach Deutschland auf eine Pflegestelle in Duisburg holten. Flora wurde einem Tierarzt vorgestellt und ihr Mäulchen glich einer medizinischen Großbaustelle. Die Zähne waren infolge von FORL, einer äußerst schmerzhaften degenerativen Zahnerkrankung, komplett kaputt. Zahllose Wurzeln von Zähnen, die sich bereits zersetzt hatten, machten ihr das Leben zur Hölle. In einer umfangreichen Operation wurden schließlich sämtliche Zahn- und Wurzelreste entfernt. Nachdem das Zahnfleisch wieder verheilt war, hörte Flora auf, zu sabbern und konnte endlich wieder schmerzfrei und mit großem Appetit essen. Als Flora kam, sah sie im wahrsten Sinne des Wortes total räudig aus und hatte kaum noch Fell. Ursprünglich muss sie wohl eine Milbeninfektion gehabt haben. Infolge des unerträglichen Juckreizes hatte sie sich die Haut so aufgekratzt, dass sich ein Hautpilz ansiedeln konnte. Eine mehrwöchige Behandlung brachte auch hier Heilung, so dass Flora sich jetzt wieder wohl in ihrer Haut und ihrem nachwachsenden Pelz fühlt. Leider blieb Flora nichts erspart, so dass sie Anfang Juni auch noch eine Operation wegen eines Nabelbruchs über sich ergehen lassen musste. Aber alles ist gut verlaufen und bald vergessen. Aufgrund des positiven FIV-Testes, musste Flora in ihrer Pflegestelle von den anderen Katzen separiert werden. Mit zunehmendem Wohlbefinden, nutzte sie aber immer wieder ihre Begabung als Ausbrecherkönigin und ergriff jede Gelegenheit, die Welt hinter der verschlossenen Tür zu erkunden. Im Gegenzug ergriffen die anderen Katzen die Gunst der Stunde, um Floras Reich abzuschnüffeln. Flora war über deren Eindringen in ihre Gemächer „not amused“ und obwohl sie zwei Köpfe kleiner war, setzte es Backpfeifen für den neugierigen Kater. Flora zeigt sich momentan sehr eifersüchtig und neidisch, was mit Sicherheit ihrer langen Leidens- und Behandlungszeit geschuldet ist. Wir würden sie daher lieber als Einzelprinzessin vermitteln. Sie hat in ihrer Vergangenheit und auch jetzt mit den medizinischen Behandlungen viel durchmachen müssen. Flora muss einfach spüren, dass sie dazu gehört und ihr nichts weggenommen wird. Möglicherweise kann man zu einem späteren Zeitpunkt einen Artgenossen dazu nehmen. Allerdings sollte ein zukünftiger Kumpel freundlich aber selbstbewusst sein und sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Für eine behutsame Zusammenführung sollte man sich viel Zeit nehmen und mit Geduld lieber viele kleine Schritte machen, als einen großen zu wagen. Flora hat zwar eine kleine und zarte Statur – charakterlich ist sie aber ein energisches Persönchen, das als vollwertiges Familienmitglied behandelt werden möchte. Zu lange musste sie alles entbehren und man kann es ihr nachsehen, dass sie einen großen Nachholbedarf an Zuwendung und Beachtung hat. Flora ist zwar „nur“ eine Grautigerin aber alles andere, als eine graue Maus. Mit ihrer starken Persönlichkeit und großen Präsenz, ist sie die perfekte Lebensgefährtin für Menschen, die eine tolle Charakterkatze zu schätzen wissen. Flora ist verschmust und anhänglich und kuschelt sich lieber neben als auf den Schoß, Sie lässt sich sogar auf den Arm nehmen und umhertragen. Nur bei einer Inspektion des Mäulchens oder der Ohren ist ihre Geduld zu Ende und dann hebt sie schon mal ermahnend die Pfote. Aber wer mag das schon? Bei ihrer Leidensgeschichte kann man ihr das kaum verdenken. Für eine unglaublich großartige Katze suchen wir nun die unglaublich großartigen Menschen, die mehr Wert auf den süßen Kern als auf die schlichte Schale legen. Flora möchte gerne im Umkreis von ca. 100 km um Duisburg ein neues Zuhause finden

Sieben-Katzenleben e.V.
Pflegestelle
47053 Duisburg
Deutschland

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