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PASCHA

American Staffordshire Terrier-Pitbull Terrier-Mix

5 Jahre , 7 Monate

Männlich

• leinenführig • stubenrein • sollte nicht zu Kindern kommen • sollte nicht zu Katzen kommen • bei Hunden entscheidet die Sympathie • Bezugspersonen gegenüber freundlich und aufgeschlossen • fremden Menschen gegenüber unsicher und misstrauisch Pascha kam 2017 als Sicherstellung aufgrund eines Beißvorfalls ins Tierheim. Hier zeigt er sich schnell gestresst und fremden Menschen begegnet er mit großer Unsicherheit. Nach einer längeren Kennenlernphase genießt er Zuwendung und ist sehr anhänglich. Katzen und Kinder sollten in Paschas neuem Zuhause nicht vorhanden sein. Manipulationen, wie tierärztliche Untersuchungen, bereiten ihm noch deutliches Unbehagen. Gute theoretische und praktische Erfahrung mit schwierigen Hunden und den Willen, das im Tierheim begonnene Training weiterzuführen, sind Grundvoraussetzungen, um Pascha ein neues Zuhause zu geben. Aufgrund seines Wesens und der Fehlstellung seines rechten Vorderbeins wünschen wir uns für ihn eine möglichst stressfreie und ebenerdige Umgebung. Für Hundesport ist er nicht geeignet, im Alltag bereitet ihm sein Vorderbein jedoch keine Probleme. Hier zeigt sich Pascha mit Artgenossen freundlich, bei unkastrierten Rüden entscheidet die Sympathie. Es ist wichtig, ihm klare Regeln zu setzten, um eine Ressourcenproblematik nicht aufkommen zu lassen. Mit genug Zeit zum Kennenlernen und konsequenter Erziehung wird Pascha sicher ein liebevoller Begleiter. 03.08.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

ROXIE

Mischlingshund

5 Jahre , 7 Monate

Weiblich

- stubenrein - leinenführig Roxie kam ursprünglich aus einem rumänischen Shelter, von dort konnte sie im September 2017 in ihr eigenes Zuhause nach Deutschland ziehen. Leider zeigte sich, dass die Hündin Eigenschaften mitbringt, die unerfahrene Hundehalter und deren Mitmenschen überfordern können. Darum wurde sie ab November in einer Hundepension untergebracht, wo letztendlich die Haltung nicht mehr möglich war. Im März 2018 wurde Roxie schließlich bei uns abgegeben in der Hoffnung, für sie endlich ein passendes Zuhause mit erfahrenen, fest entschlossenen Menschen zu finden. Bei den Vorbesitzern zeigte sich, dass Ressourcen wie Territorium, Bezugspersonen, Futter und die eigene Unversehrtheit Roxie sehr wichtig sind. Durch das Einschränken des Bewegungsfreiraums und Distanzeinforderungen versucht sie, diese Sachen für sich zu sichern – was kein Wunder ist, denn unter den schlechten Bedingungen, die in ihrer Vergangenheit in Rumänien gegeben waren, musste sie lernen, für überlebenswichtige Dinge zu kämpfen. Roxie zeigt sich bei uns im HTV als vorsichtige, ruhige und souveräne Hundedame. Das Warten in ihrer Unterkunft und in Ausläufen fällt ihr leicht, was die Auskunft, dass sie gut allein bleiben kann, bestätigt. Auf Spaziergängen ist sie eine angenehme Begleitung, die sich bei souveräner Führung unauffällig verhält und die Ausflüge mit dem Menschen sehr genießt. Artgenossen sind ihr nicht wichtig und sie bevorzugt stets die Aufmerksamkeit des Menschen. Wir suchen für diese hübsche Hündin erfahrene Menschen, die ihr die Sicherheit geben können, dass sie von nun an von allem genug zugeteilt bekommt. Ihre Bemühungen sollten in angebrachtes und erwünschtes Verhalten gefördert werden. Ihre Menschen sollten Lust haben, sich zu bewegen und sich mit Roxie zu beschäftigen. Aber auch gemeinsame, faule Schmusemomente dürfen im Tagesablauf nicht fehlen. Ein zweiter Hund wäre nicht unmöglich an ihrer Seite, wünschen wir (und auch Roxie) uns aber erstmal nicht, damit die volle Konzentration für einen endlich erfolgreichen Neustart für Roxie vorhanden ist. Sollte Ihr Interesse geweckt sein und sind Sie bereit, Roxie mehrmals bei uns vor Ort zu besuchen, um sie kennenzulernen, dann melden Sie sich gerne bei uns. 28.03.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

FRITZI

Mischlingshund

10 Jahre , 7 Monate

Männlich

- verträglich mit Hündinnen und Rüden - noch sehr schüchtern - hat noch nicht viel von dem gelernt, was wir von Hunden bei einem städtischen Leben erwarten Keiner kann sagen, was Fritzi schon alles erlebt hat, aber viel Gutes wird nicht dabei gewesen sein. Schon in Rumänien war er sehr schüchtern und zog sich bei menschlichen Besuchern zurück. Für Hunde wie Fritzi gibt es dort keine Perspektive. Ihr Verhalten kann sich durch den Mangel an menschlichen Kontakten und den Dauerstress nicht positiv verändern. Nun ist Fritzi, unser kleiner „wilder Wolf,“ schon eine gewisse Zeit bei uns im Tierheim und er hat schon einiges dazugelernt. Am Anfang ließ er niemanden an sich ran, was sich mit der Zeit durch intensives Training aber deutlich verbessert hat. Mit seinen Bezugspersonen kommt er gut zurecht. Mittlerweile hat er Gefallen an Streicheleinheiten gefunden und fordert diese von seinen Lieblingsmenschen bereits ein. Auch an der Leine läuft er immer sicherer und hat im Allgemeinen schon einen tollen Fortschritt gemacht. Da Fritzi lange auf sich alleine gestellt war, sieht er den Menschen als nicht ganz so wichtig an; daher hat er Probleme Vertrauen zu fassen. Da wäre ein souveräner Kumpel toll, an dem er sich dann orientieren kann. Die neuen Halter sollten daher viel Zeit und Geduld mitbringen und souveräne, erfahrene Menschen sein. Wenn Sie sich dieser Aufgabe stellen und Fritzi ein neues Zuhause geben möchten, dann besuchen Sie ihn doch einmal bei uns im Tierheim. Bei wohlüberlegtem Interesse sollten Sie sich auf mehrere Besuche im Tierheim einstellen, um den Bezug zu Fritzi zu vertiefen. Fritzi wird noch einige Zeit brauchen, bis er in ein neues Zuhause umziehen kann und wir werden geduldig darauf warten. Wenn es soweit ist, werden wir natürlich darum bemühen, ihn so gut wie möglich auf seinem Weg in das neue Leben begleiten. Mit einer Patenschaft für unsere kleine "Bangbüx" helfen Sie uns, diese Zeit zu überbrücken. 21.09.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

ZERDA

Mischlingshund

5 Jahre , 7 Monate

Weiblich

- noch nicht viel von dem gelernt, was wir von Hunden bei einem städtischen Leben erwarten - gut verträglich mit Hündinnen und Rüden - fremden Menschen gegenüber unsicher Zerda kam aus Rumänien zu uns. Dort lebte sie lange in einem überfüllten Hundelager. Ihren Umzug zu uns nach Deutschland fand sie dennoch nicht sehr prickelnd. Sie hatte es offenbar zu gut gelernt, wunderbar ohne uns Menschen klarzukommen. Hunde hingegen findet sie sehr toll. So geht sie immerhin recht entspannt mit der Situation bei uns im Tierheim um. Groß angefasst werden möchte Zerda nicht und Zwangslagen wie beim Tierarzt funktionieren leider nur unter Sedierung. In letzter Zeit macht sie aber große Fortschritte. Seit ihre Bezugspflegerin sie mit zu sich nach Hause nimmt, ist das Anleinen kein Problem mehr und erste vorsichtige Streicheleinheiten akzeptiert sie auch schon. Allerdings braucht sie immer noch einen Zweithund für das Sicherheitsgefühl. Das ist auch wichtig für die zukünftige Familie. Und es sollte schon ein stabiler Hund im Haus sein, um ihr die nötige Sicherheit zu geben. Zerda ist schon eine längere Zeit bei ihren Pflegeeltern und es ist immer wieder eine Freude zu sehen, was für Fortschritte die Hündin macht. Man kann an ihr vorbeigehen, ohne dass sie zur Seite weicht. Ihre Sicherheit sind der Hund und die Bezugsperson. Doch nun es ist wichtig, dass Zerda in eine Familie kommt, wo sie dann auch für immer bleiben kann. Die neuen Tierhalter sollten sich aber auf einige Besuche bei uns im Tierheim einstellen. Und dass es einen Kumpel gibt, den Zerda auch mag, ist Bedingung! Wenn Sie Interesse an Zerda haben und die nötige Zeit aufbringen können und möchten, dann sollten Sie zu uns ins Tierheim kommen und sich Zerda genauer ansehen. Sie werden Zeit und etwas Überredungskünste brauchen, aber wir sind guter Dinge, dass Zerda in einem ruhigen Haushalt noch viel weiter auftaut. 13.09.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

PETULA

Mischlingshund

10 Jahre , 7 Monate

Weiblich

- fremden Menschen gegenüber unsicher - verträglich mit Artgenossen Petula kam ursprünglich direkt aus Rumänien in ein Zuhause mit einem Zweithund. Die damals sehr unsichere Hündin war mit all dem Neuen total überfordert. Auch die neue Halterin kam mit dieser Situation nicht zurecht. Nachdem Petula drei Tage bei ihr in der Küche saß und sie nicht an sich heranließ, entschied sie sich, Petula bei uns abzugeben. Im Tierheim zeigte Petula anfangs gehemmtes Abwehrverhalten, um Mensch und Hund auf Abstand zu halten. Eigentlich ist sie es aber, die Angst hat. In den letzten Monaten hat die Hundedame bereits einige Fortschritte gemacht. Sie wird von einer Bezugsperson trainiert, läuft nun gut an der Leine und zeigt sich verträglich mit ihren Artgenossen. Von Menschen lässt sie sich zwar anfassen, mag solchen Körperkontakt jedoch eher weniger. Zu ihren Bezugspersonen ist Petula freundlich und kann bei ihnen richtig entspannen. Nun ist Petula schon eine geraume Zeit bei uns und lebt auf unserer Seniorenstation, wo es viel ruhiger für sie ist. Sie macht tolle Fortschritte und fühlt sich mit ihrem Hundekumpel bei uns recht wohl, versteht aber gar nicht, warum man immer etwas von ihr möchte. Petula ist unsere „wilde Zora“: Sie ist zwar kein Rotschopf, aber genauso eigen und unabhängig. Sie weiß ganz genau, was sie will und was nicht. Die neuen Halter sollten daher erfahrene, souveräne und geduldige Menschen sein mit viel Zeit, aber auch mit Durchsetzungsvermögen. Toll wäre ein netter Kumpel, der schon in der neuen Familie lebt, an dem sich die kluge Hündin dann gut orientieren kann. Petula ist also nicht der typische Kuschelhund. In ihrem neuen Zuhause sollte es auch eher ruhiger zugehen, Kinder sollten also dort nicht leben, das wäre für die unsichere Hündin zu viel Aufregung. Mittlerweile kann Petula auch schon gut an der Leine gehen, ist aber in neuen Situationen noch unsicher und verfällt dann in ihre Ängstlichkeit zurück. Petula muss durch ihre neue Familie und den Kumpel an ihrer Seite Sicherheit und Geborgenheit bekommen. Wenn Sie Petula das alles ermöglichen können und möchten, dann besuchen Sie sie doch einmal bei uns im Tierheim. Sie sollten sich aber auf mehrere Besuche einstellen, damit Sie den Bezug zu unserer „Roten Zora“ besser aufbauen können. 24.08.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
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Deutschland

JOE

Cocker Spaniel

10 Jahre , 7 Monate

Männlich

- stubenrein - gut verträglich mit Hündinnen und Rüden - fremden Menschen gegenüber unsicher Joes Halterin verstarb und er kam erst einmal als behördliche Sicherstellung zu uns ins Tierheim. Es konnte niemand ermittelt werden, der Joe hätte erben können. So wurde er von der Behörde zur Vermittlung freigegeben. Joe muss sehr an seinem Frauchen und seinem Leben bei ihr gehangen haben. Er hatte sehr große Probleme sich einzugewöhnen, zeigte sich misstrauisch, abweisend und abwehrbereit. Auch die Untersuchung beim Tierarzt konnte nur gemacht werden, während er narkotisiert war. An die Pfleger hat Joe sich inzwischen gewöhnt. Wenn man nichts von ihm will und nicht an ihm herummanipuliert, dann zeigt er sich freundlich und sucht Kontakt. Auch mit anderen Hunden zeigt Joe sich freundlich. Joe ist von seinem Frauchen vermutlich recht verwöhnt worden, Hundefutter verschmähte er anfangs komplett und nahm nur Gekochtes. Inzwischen hat er aber eingesehen, dass auch Hundefutter nicht so schlecht ist. Wer Joe bei sich aufnehmen möchte, hat ein Stück Arbeit vor sich. Er mag nicht angefasst werden, er mag keine Grenzen und er hat gelernt, dass er mit den Zähnen seinen Willen durchgesetzt bekommt. Viel Erfahrung mit problematischen Hunden und gutes Management, um Aggression gar nicht erst aufkommen zu lassen, sind also Pflicht. Kinder sollten im zukünftigen Haushalt nicht vorhanden sein. 10.08.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

BENNY

Terrier-Schnauzer-Mix

13 Jahre , 7 Monate

Männlich

• gut verträglich mit Hündinnen und Rüden • Menschen gegenüber freundlich und aufgeschlossen Benny wurde in Hamburg an einem Bahnhof angebunden gefunden. Der Bursche ist zwar schon etwas grau an der Schnauze, aber dennoch ganz flott auf den Beinen. Er liebt es, spazieren zu gehen und seine Nase in die „Hundepost“ am Wegesrand zu stecken. Wieviel und was Benny in seinem vorherigen Leben kennengelernt hat, hat er bisher nicht verraten. Mit ein paar Überraschungen wird man also rechnen müssen. Und leider zeigte sich auch schon eine: Hier bei uns im Tierheim war Benny ein netter und freundlicher Hund, der gerne Kontakt aufgenommen hat. Doch als er vermittelt war, machte er deutlich, dass er sich nicht von jedem Menschen alles gefallen lassen will. Daher gab es Probleme, wenn man ihn anleinen oder streicheln wollte – sogar, wenn man nur an ihm vorbeiging. Auch sein Futter oder Spielzeug verteidigt Benny gerne mal. Seine neue Familie war dem nicht gewachsen und daher kehrte Benny nach wenigen Tagen wieder zu uns ins Tierheim zurück. Nun ist eine Zeit vergangen und für Benny hat sich leider noch nichts getan. Der arme Bursche sitzt immer noch hier. Wer sich für Benny interessiert, hat dann einen Burschen, der nicht ständig kuscheln möchte und nicht ständig die Nähe sucht. Doch auch dafür gibt es doch bestimmt jemanden. Ein Grundstück wäre toll, wo der Bursche dann entscheiden kann, ob er die Nähe des Tierhalters oder manchmal einfach nur draußen alleine sein möchte. Wir wünschen Benny, dass es doch bald jemanden gibt, der – genau wie Benny – nicht ständig betüddelt werden möchte. Wenn Sie das sind, dann kommen Sie doch einfach zu uns ins Tierheim und nehmen Sie Kontakt zu Benny auf. 10.08.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

CHARLES

Beagle

8 Jahre , 5 Monate

Männlich

• stubenrein • fährt im Auto mit • fährt in Bus und Bahn mit Früher lebte Charles auf dem Land. Anscheinend war er sich oft selbstüberlassen und konnte an Futter verspeisen, was er wollte. Dann kam er zu einem Ehepaar in die Stadt, bei dem er zwei Jahre lang lebte. Doch auch hier zeigte er sich dem Futter sehr verfallen und wurde sehr ungehalten, wenn er nicht bekam, was er wollte. Es wurde eine Hundetrainerin um Rat gefragt und Unterricht genommen. Aber das hatte nur wenig Erfolg. Bei Futter versteht Charles keinen Spaß. Es gab auch Situationen, in denen er sein Frauchen verteidigt und die Person, die in den Raum kam, verletzt hat. Auch in seiner Zeit hier bei uns im Tierheim hat Charles das eine oder andere Mal versucht seinen Kopf durchzusetzen und etwas für sich zu beanspruchen. Setzt man ihm ruhig und konsequent Grenzen, fällt es Charles zwar anfangs sehr schwer diese zu akzeptieren. Wenn man beharrlich übt, wird dies jedoch immer besser. So lernt Charles zum Beispiel gerade, dass er einen Moment warten muss, bevor ihm der Futternapf hingestellt wird, und dass er in dieser Zeit weder bellen noch zappeln soll. Dies klappt zwar noch nicht perfekt, aber Charles ist auf dem besten Weg, diese für ihn sehr große Hürde zu meistern. Auf der Straße werden alle Menschen freundlich begrüßt. Doch noch immer ist Futter eines der Dinge, die für Charles in seinem Leben extrem wichtig sind. Im Umgang mit Lebensmitteln und aufgrund der Tatsache, dass Charles sie nicht alle bekommen kann, müssen die neuen Halter von Charles viel Hunde-Sachverstand und Geschick mitbringen. Hier muss hartnäckig geübt werden und man muss sich darauf einstellen, dass Charles` Problem des Verlangens nach Futter nicht in wenigen Wochen gelöst sein wird. Wer sich für Charles interessiert, muss sich bewusst sein, dass man mit der Erziehung von vorne anfangen muss und sie ein langer Weg sein wird. Da Charles bisweilen sehr ungehalten reagiert, was Futter und Lebensmittel angeht, sollten keine Kinder oder anderen Hunde mit im zukünftigen Haushalt leben. 10.08.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
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Deutschland

MANOLO

Mischlingshund

5 Jahre , 7 Monate

Männlich

- stubenrein - kann alleine bleiben (Hunde sollten nicht mehr als 4 Stunden alleine bleiben) - fährt im Auto mit Manolo hat schon einiges hinter sich: Er lebte auf Gran Canaria auf der Straße. Als er nach Deutschland geholt wurde, konnten sich seine neuen Halter schon nach ein paar Wochen nicht mehr genügend um ihn kümmern und so kam er das erste Mal zu uns ins Tierheim. Im Juli 2016 wurde Manolo dann vermittelt, doch das Glück war noch nicht auf seiner Seite. Seine Halter waren mit ihm überfordert und so kam er wieder zu uns zurück. Nun wartet der temperamentvolle Bursche auf neue Halter. Manolo war immer auf sich alleine gestellt. Seine neuen Halter sollten daher erfahrene, souveräne Menschen sein, die Manolo Sicherheit und Geborgenheit geben und ihn auf den richtigen Weg bringen. Manolo kann schon gut an der Leine laufen und bewegt sich gelassen im Stadtverkehr. Mit Artgenossen verträgt er sich gut. Bei seinem Menschen ist er sehr anhänglich und genießt die Streicheleinheiten. Fremden gegenüber ist Manolo eher etwas skeptisch. Kleine Kinder sollten nicht im Haushalt leben, mit denen ist Manolo sichtlich überfordert. Er ist sehr gelehrig und hat große Lust mit seinen Menschen zusammen zu arbeiten. Wenn Sie auch Lust auf gemeinsame Aktivitäten haben, Manolo ein neues Zuhause geben und sich dieser Herausforderung stellen möchten, dann schauen Sie sich den tollen Typen doch einmal näher an. Oder unterstützen Sie Manolo mit einer Patenschaft. 10.01.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

MURPHY

Deutscher Pinscher

6 Jahre , 3 Monate

Männlich

• stubenrein • kann alleine bleiben (Hunde sollten nicht mehr als 4 Stunden alleine bleiben) • fährt im Auto mit • fremden Menschen gegenüber unsicher Murphy kam ins Tierheim, da seine Familie nicht gut mit ihm zurechtkam. Er zeigte Aggressionen, vor allem im Haushalt, wo er versuchte die Dinge für sich zu regeln: Wer wann wohin geht, wer was isst, ob Besucher in die Wohnung dürfen und so weiter. Dabei kam es auch zu Verletzungen durch Murphy. Leider waren die Versuche Murphy diesbezüglich zu erziehen nicht erfolgreich, da man hierbei auch Gewalt anwendete. Das einzige was Murphy dabei lernte war, dass Menschen prinzipiell nicht zu vertrauen ist. Hier im Tierheim durften wir Murphy als sehr unsicheren Hund kennenlernen, der anfangs Ressourcen wie Futter, Spielzeug oder Liegeplatz für sich sicherte, bevor sie ihm jemand streitig macht. Besonders am Anfang schien er nicht gut in der Lage zu sein mit Frustsituationen umzugehen, sodass er schnell verärgert und abweisend reagierte. Inzwischen hat sich Murphy etwas an die Situation im Tierheim gewöhnt und ist deutlich zugänglicher geworden. Zudem hat sich gezeigt, dass Murphy sich gerne mit Futter bestechen lässt und man so eine Basis hat, auf der Schritt für Schritt gebaut werden kann. Seinen Pflegern gegenüber zeigt sich Murphy freundlich und aufmerksam. Kommt er hier im Tierheim in eine Situation, die ihn ängstigt, weicht er zurück und winselt. Geht man angemessen darauf ein, so gewinnt man schnell sein Vertrauen zurück und kann weitermachen. Inzwischen hat Murphy gelernt einen Maulkorb zu tragen, vor dessen Benutzung man auch nicht zurückscheuen sollte. Murphy braucht ein Zuhause mit sehr erfahrenen Hundehaltern, die einen ruhigen, aber auch konsequenten Umgang mit dem Hund pflegen und so Sicherheit und Stabilität vermitteln können. Ebenso sollte ein geschicktes Ressourcenmanagement beherrscht werden, damit Frustsituationen in den ersten Monaten möglichst vermieden werden können. Darüber hinaus ist es natürlich wichtig, am besten mit Hilfe einer guten Hundeschule, die ohne aversive Maßnahmen arbeitet, gezielt an Murphys Problemen zu arbeiten und ihm auch eine sinnvolle Beschäftigung anzubieten. 19.10.2017

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

RIKO

Mischlingshund

5 Jahre , 7 Monate

Männlich

• Menschen gegenüber freundlich und aufgeschlossen Riko irrte ganz alleine auf Hamburgs Straßen herum, bis ihn Passanten entdeckten und zu uns ins Tierheim brachten. Leider meldete sich hier niemand, der nach ihm suchte, sodass Riko nur noch auf ein neues Zuhause hoffen kann. Hier im Tierheim durften wir Riko als Hund kennenlernen, der sich Menschen gegenüber freundlich und kontaktbereit zeigt. Auf Artgenossen scheint er allerdings nicht so anzusprechen - an der Leine pöbelt er diese lauthals an und möchte sie lieber auf Distanz halten. Hier ist also noch einiges an Erziehungsbedarf vorhanden, damit Riko irgendwann bei Begegnungen mit anderen Hunden gelassener reagiert. Es sollte somit auch kein anderer Hund in Rikos neuem Zuhause vorhanden sein. Wie viel Erziehung Riko ansonsten noch genossen hat, lässt sich schwer sagen. Auch, ob er schon gelernt hat, zuhause mal kurzzeitig alleine zu sein. Wer Riko aufnimmt, sollte sich daher am besten darauf einstellen, dies noch einmal mit ihm üben zu müssen. Riko ist ein junger Hund, der viel Temperament und Kraft mitbringt. Seine neuen Halter sollten ihm körperlich auf jeden Fall gewachsen sein. Zudem vermitteln wir Riko nur in ein Zuhause außerhalb von Hamburg. 26.09.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
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Deutschland

NEMO

Deutscher Schäferhund-Mix

7 Jahre , 9 Monate

Männlich

• stubenrein • leinenführig • kann alleine bleiben (Hunde sollten nicht mehr als 4 Stunden alleine bleiben) Nemo hat schon eine kleine Odyssee hinter sich, bevor er zu uns kam. Das erste Herrchen von Nemo war ein älterer Herr, der diesem Hund jedoch körperlich nicht mehr gewachsen war. So suchte er über das Internet neue Halter für den Hund und gab ihn weiter. Doch auch die neuen Halter waren auf Dauer mit Nemo überfordert. Zum einen war er oft acht Stunden alleine und langweilte sich. Wenn seine Leute dann da waren, war er so aufgeregt, dass er jede Gelegenheit wahrnahm, um etwas zu erleben. Darüber hinaus hatte Nemo seine Grunderziehung noch nicht abgeschlossen und Dinge wie vernünftig an der Leine zu gehen waren ihm völlig unbekannt. Dadurch, dass er die erste Zeit seines Lebens vermutlich nicht viel Kontakt mit fremden Menschen hatte, sah er immer wieder die Notwendigkeit sich oder seinen Halter beim Gassigehen gegen manche Passanten zu verteidigen. Prinzipiell ist Nemo im Umgang mit Menschen und anderen Hunden durchaus freundlich und gelassen. Er ist sehr lernwillig und wenn er weiß, was man von ihm möchte, arbeitet er auch sehr gerne mit. Ein Tierpfleger hat sich die letzten Monate sehr um Nemo bemüht und inzwischen läuft das Gassigehen mit ihm entspannt und ohne Zwischenfälle. Nemo sucht souveräne Halter, die ihn ausreichend beschäftigen und seine kleinen Wissenslücken im Hunde-Einmaleins noch füllen. Bevor Nemo mit nach Hause kann, sollte er öfter hier im Tierheim besucht werden, um schon einmal eine Basis für eine Beziehung zu legen. Zudem sollte eine Hundeschule besucht werden, damit Nemo das entspannte Gassigehen auch mit seinen neuen Menschen durchführt und nicht wieder in alte Gewohnheiten verfällt. 26.09.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
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HERRMANN

Sarplaninac

6 Jahre , 2 Monate

Männlich

• kennt es, im Auto mitzufahren Herrmann musste ins Tierheim, weil die Nachbarn sich durch sein Bellen gestört fühlten. Kein Wunder, leider wurde der stattliche Bursche nur im Zwinger gehalten. Herdenschutzhunde wie Herrmann einer ist sind nur begrenzt zur Haltung als Familienhund geeignet. Sollen sie doch selbstständig die Herde gegen alle möglichen Räuber, wie fremde Menschen, fremde Hunde und Raubtiere verteidigen, so liegt es ihnen im Blut entsprechend wachsam zu sein. Ein konsequenter Umgang ist bei so einem Hund ebenso nötig, wie das Wissen, dass er nie blinden Gehorsam zeigen wird, sondern immer auch eigene Entscheidungen treffen wird. Wer so einen Hund halten möchte, muss schon über erhebliche Hundeerfahrung sowie das passende Umfeld verfügen. Herrmann hätte von Anfang an mit vielen verschiedenen Eindrücken konfrontiert werden müssen, damit er später in jeder Situation gelassen bleibt. Sicherlich hat Herrmann durch seine Zwingerhaltung viel versäumt. So hat er zum Beispiel nicht gelernt, dass eine Bürste oder ein Kamm seinem Fell ab und an mal gut tun würde, und er wehrt sich gegen die Fellpflege ebenso, wie gegen jede andere Manipulation an seinem Körper, die ihm nicht geheuer vor kommt oder auf die er gerade einfach keine Lust hat. ER beansprucht Ressourcen, wie Futter gerne mal für sich, auch dem Menschen gegenüber. Da der Šarplaninac von Natur aus Fremden gegenüber misstrauisch ist, sollten Interessenten sich dessen bewusst sein, dass mehrere Besuche im Tierheim erforderlich sind, um langsam den Bezug zu Herrmann aufzubauen. Darüber hinaus muss viel Zeit für eine Grunderziehung eingeplant werden, damit zumindest ein paar Grundlagen für ein entspanntes Miteinander aufgebaut werden. Die Erziehung muss äußerst einfühlsam, konsequent und mit viel Geduld erfolgen. Ideal wäre ein großes Grundstück, auf dem er sich frei bewegen und es bewachen kann. Dabei sollte man nicht vergessen, dass er trotzdem eine Bezugsperson braucht, auf die er sich verlassen kann. Wenn Sie diese Wünsche erfüllen können und einen guten Wächter bei sich aufnehmen möchten, dann kommen Sie ins Tierheim und bauen den Kontakt zu Herrmann langsam auf. 26.09.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

BRUNO

Deutscher Schäferhund-Leonberger-Mix

5 Jahre , 7 Monate

Männlich

- stubenrein - kennt es, im Auto mitzufahren - anfangs fremden Menschen gegenüber zurückhaltend - gut verträglich mit Hündinnen und Rüden Bruno musste zu uns ins Tierheim, da sein Halter sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausreichend um ihn kümmern konnte und auch mit seinem Wesen überfordert war. Bruno lebte bei einer Einzelperson in der Stadt, aber er schätzt diesen Ort nicht unbedingt. Die vielen Menschen und Begegnungen mit Joggern oder Radfahrern verunsichern ihn. Und wenn Fremde ihn ansprechen oder Kontakt zu ihm suchen, reagiert Bruno eher abweisend. Nach seinem ersten Aufenthalt hier bei uns im Tierheim lebte Bruno fünf Monate in einer neuen Familie. Es wurde zwar eine Hundeschule besucht und doch kam man zu dem Entschluss, Bruno wieder zu uns zurückzubringen, da er auch mit seinen eigenen Leuten ein gewisses Konfliktpotential zeigte. Leider hat der große Kerl es in seinem jungen Leben nie richtig gelernt, wo seine Grenzen sind, und so testet er seine Menschen immer wieder auf deren Konsequenz oder fordert Dinge von ihnen ein, die ihm eigentlich nicht zustehen sollten. Andererseits hat Bruno auch Dinge, wie zum Beispiel gebürstet zu werden, nie gelernt. Hier zeigt er erst Unsicherheit und dann Abwehr. Doch daran wurde hier fleißig gearbeitet und so langsam lässt er sich das schon viel besser gefallen. Bei Dingen, die er begehrt, sieht es dagegen anders aus, da kann er auch schon mal sehr selbstbewusst auftreten und zum Beispiel etwas Essbares für sich beanspruchen. Wer Bruno bei sich aufnehmen möchte, sollte also einiges an Hundeverstand mitbringen, um einen guten Start und ein unkompliziertes dauerhaftes Miteinander gewährleisten zu können. Jetzt lebt Bruno in einer gemischten Hundegruppe und kommt dort gut zurecht. Doch Bruno ist traurig: Das kann doch nicht alles sein! Wo sind die Menschen, die ihm ein Zuhause geben, wo er sich wohlfühlen kann, wo er (im Garten) herumtollen kann? Doch Vorsicht, wenn Sie ihren Rasen mähen möchten: Dann sollte Bruno im Haus bleiben, denn Rasenmäher muss man angreifen, meint Bruno. Wenn Sie sich dieser Aufgabe stellen möchten, die nötige Erfahrung und Konsequenz haben und bereit sind, mit Bruno daran zu arbeiten, einen gesellschaftsfähigen Hund aus ihm zu machen, dann schauen Sie sich Bruno einmal näher an und geben Sie diesem Brummbär eine neue Chance. Bruno wird es Ihnen danken! Sie sollten sich aber darauf einstellen, ihn mehrmals bei uns im Tierheim zu besuchen, um den Bezug richtig aufzubauen. 14.08.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

HEL

Deutscher Schäferhund

7 Jahre , 7 Monate

Weiblich

• Menschen gegenüber freundlich und aufgeschlossen • gut verträglich mit Hündinnen und Rüden Also erst einmal heißt Hel, Hel und nicht Hell! Wichtig! Hel ist der Name einer nordischen Göttin und Hell ist englisch für Hölle: kleiner Unterschied. Warum wurde sie nach der nordischen Göttin Hel benannt? Nun, das liegt daran, wie der Pfleger, welcher ihr den Namen gab, sie im Erstkontakt wahrnahm: komplett schwarz, laut, aufbrausend und wütend wie ein Herbstgewitter. Mit 42 strahlend weißen Zähnen, die unglaublich schnell auf ihn zuflogen. Alle Tricks und Leckerlis halfen nichts, die Frau war sauer. Klar, wer wäre das nicht, wenn er von den Menschen, welche einen lieben und sich um einen kümmern sollten, einfach hinter dem letzten Kleingarten mit einem viel zu kleinen Maulkorb ausgesetzt wird. Letzten Endes half aber Trick 17: Wenn jemand ihre Leine in die Hand nahm und das magische Wort „Gassi“ sagte, legte sich das Gewitter sofort und die Zähne verschwanden. Zurück blieb ein fröhlicher, wenn auch etwas dümmlich dreinschauender Schäferhund. Dieser Wankelmut erinnerte den Pfleger an eine Göttin. Soviel zu ihrem Namen. Wie zeigt sich diese wunderschöne Göttin in unserer Obhut? Einzelhaltung ist mal so gar nicht ihr Ding, Gruppenhaltung ist schon besser, auch wenn man sie ab und zu vor sich selbst beschützen muss - zum Beispiel, wenn sie gegenüber neuen Hunden wieder die Göttin raushängen lässt oder sich in Streitereien einmischt, die weit über ihrer Schulterhöhe liegen. Erregungskontrolle ist ein großes Thema bei ihr. Daran arbeiten auch schon recht „bissfeste“ Ehrenamtliche mit Geduldsfäden wie Mammutbäume. Zum Glück kennt sie aber auch den Maulkorb wie ihre rechte Pfote. Hundesport aller Art ist genau ihr Ding und sollte auch schon zu den Vermittlungsbedingungen zählen. Einmal durfte Hel schon in ein neues Haus ziehen, leider hat sie dort starke Aggressionen gegen die Familie gezeigt und war ziemlich schnell wieder bei uns. Da sind wir auch schon am Kern. Hel bindet sich wahnsinnig schnell und gerne an einen Menschen, dem Rest würde sie gerne mitteilen, dass er überflüssig ist. Alles eine Frage der Erziehung, wie man so schön sagt. Was sollte der zukünftige Hel-Mensch mitbringen? 1. Erfahrung, 2. Erfahrung, 3. Erfahrung mit Schäferhunden, 4. Erfahrung mit Hundesport, 5. Erfahrung mit Aggression. Oder aber keine Hemmungen und genügend Zeit, diese fünf wichtigen Erfahrungen bei uns zu sammeln - selbstredend mit der Unterstützung der Trainerinnen und Pflegerinnen und Pfleger. Göttin hin oder her: Große Aufgaben sind dafür da gelöst zu werden. Also immer ran an den Hund. 13.08.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

HEKTOR

Altdeutscher Schäferhund

8 Jahre , 7 Monate

Männlich

• am Grundgehorsam muss noch gearbeitet werden Hektor lief ganz alleine auf der Straße umher. Tierliebe Menschen nahmen sich seiner an und brachten ihn zu uns ins Tierheim. Er war in einem erbärmlichen Zustand, sein Fell war stark verschmutzt und total verfilzt. Außerdem war der Rüde auch ziemlich durcheinander und wollte anfangs niemanden an sich heranlassen. Wir gaben ihm Zeit sich einzugewöhnen und er lebte zunächst bei uns in einer großen Hundegruppe. Hektor fasste nach und nach Vertrauen zu den Tierpflegern und mittlerweile ist er Menschen sehr zugetan. Da er an einer hochgradigen Hüftgelenksdysplasie litt, starteten wir einen Spendenaufruf und Hektor konnte dank der eingehenden Spenden in einer Klinik operiert werden. Bei ihm wurde eine Denervation (Nervendurchtrennung) vorgenommen, um ihm ein schmerzfreies Leben und Laufen zu ermöglichen. Seit seiner OP ist einiges geschehen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten Halt auf den Beinen zu bekommen, was nach so einer schweren OP nicht selten ist, hat Hektor mit regelmäßiger Physiotherapie und Massagen wieder einen einigermaßen guten Stand. Er kann sogar wieder mit Artgenossen zusammen laufen. Hektor wünscht sich ein Zuhause, in dem er sich voll und ganz seiner Bezugsperson widmen kann und keinem anderen. Er hat einen ausgeprägten Wachinstinkt, daher wäre es besser, wenn kein Besuch kommt oder die Möglichkeit gegeben ist, ihn währenddessen zu separieren. Denn was einmal sein Bereich ist, bewacht er sehr genau. Aus diesem Grund sollten auch keine Kinder in seinem neuen Zuhause vorhanden sein. Anders sieht dies mit Artgenossen aus: Falls ein älterer, ruhiger Hund vorhanden ist, stellt dies kein Problem dar. Für Hektor suchen wir eine Dauerpflegestelle. Da er sein Leben lang Probleme mit seinem Gangbild haben wird, wäre es schön, wenn er in ein ebenerdiges Zuhause kommt, in dem er keine Treppen steigen muss. Ebenso sollte die Behandlung der Physiotherapie fortgeführt werden – aber keine Sorge, dabei unterstützen wir Sie. Wer Hektor also ein Zuhause schenken möchte, kann ihn gerne bei uns im Tierheim besuchen kommen. 18.02.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

ROLF

Labrador-Jagdhund-Mix

13 Jahre , 7 Monate

Männlich

• stubenrein • kann alleine bleiben (Hunde sollten max. 4 Stunden alleine bleiben) • leinenführig • fährt gerne im Auto mit • fährt entspannt in Bus und Bahn mit Rolf ist eines unserer Sorgenkinder und wir wünschen uns sehr, dass er noch ein schönes endgültiges Zuhause findet, wo der Rest seines Lebens genießen darf. Zum ersten Mal kam Rolf im Herbst 2009 im Alter von drei Jahren zu uns, weil er herrenlos herumlief. Damals meldete sich niemand, der ihn vermisste. Im Tierheim fühlte er sich nicht wohl, verhielt sich im Zwinger sehr aufgeregt und bellte viel. In dieser Zeit zeigte sich auch, dass er Angst bekam, wenn jemand schnell nach seinem Halsband griff. In der Not reagierte er auch schon mal mit Abwehrschnappen. Wer weiß, was Rolf schon alles erleben musste. Wohl auch deshalb dauerte es ein ganzes Jahr bis er ein neues Zuhause fand. Rolf kam dann im Herbst 2010 zu einem netten Paar und fühlte sich dort schnell sehr wohl. Doch kaum hatte er sich dort richtig eingelebt, trennte sich das Paar und es war keinem von beiden möglich, Rolf zu behalten. So kam er zurück zu uns ins Tierheim. Wie für alle großen dunklen Hunde, waren seine Vermittlungschancen nicht so gut und er verhielt sich stets sehr aufgeregt. Deshalb entschieden wir nach einem halben Jahr, ihn in ein kleineres, ruhigeres Tierheim auf dem Land zugeben. Wir hofften, dass er dort eher ein passendes Zuhause finden würde. Unsere Hoffnungen wurden erfüllt und Rolf fand in kurzer Zeit eine nette Familie, die ihn zu sich nahm. Er lebte auf dem Land und zeigte sich von seiner besten Seite. Doch leider kam es nach nur 2 Monaten zu einem blöden Missverständnis zwischen seinem neuen Herrchen und ihm und er reagierte mit Abwehrverhalten. Das verunsicherte die Familie so sehr, dass sie sich schweren Herzens von ihm trennten und zurück ins Tierheim brachten. Wir nahmen ihn wieder bei uns auf. Bei uns fühlte er sich nun mittlerweile Zuhause und wir bemühten uns sehr, ihm einen schönen Alltag zu gestalten. So nahm der intelligente und aktive Bursche regelmäßig mit seiner Gassigeherin an unserer Hundeschule teil. Er eignete sich eine gute Grunderziehung an und lernte auch den einen oder anderen Trick. Durch die intensive Beschäftigung mit ihm verliebte sich seine Gassigeherin schließlich in ihn und entschied sich, ihn mitzunehmen. Rolf war glücklich! Endlich ein eigenes Zuhause mit Menschen, die ihn lieben! Sein Frauchen bekam ein Baby und auch das gehörte für Rolf gleich zur Familie. Zweieinhalb Jahre dauerte sein Glück. Dann bekam Rolf einen (bisher einmaligen) epileptischen Anfall. Danach verhielt er sich kurze Zeit merkwürdig, was aber auch typisch nach einem Anfall ist. Aus Sorge um das Kind, das inzwischen im Krabbelalter war, wurde Rolf wieder zu uns zurückgegeben. Natürlich war Rolf erstmal total durcheinander und verstand die Welt nicht mehr. Zum Glück fand er wieder einen Gassigeher, der sich intensiv um ihn kümmerte. Auch alle Tierheimmitarbeiter waren sehr um ihn bemüht. Allerdings gingen seine bisherigen Erfahrungen nicht spurlos an ihm vorbei. Für uns war und ist der Umgang mit ihm problemlos. Allerdings ist uns auch bewusst, dass wir Rolf nicht in Situationen bringen, die er falsch interpretieren könnte und damit überfordert wäre. Er begrüßt jeden freundlich und ist total aus dem Häuschen, wenn er etwas Aufmerksamkeit bekommt. Ein wirklich liebenswerter Kerl. Deshalb dauerte es auch nicht lange, bis sich sein neuer Gassigeher in ihn verliebte. So stand schon bald fest, dass er Rolf zu sich nehmen würde. Er zog sogar extra um, in ein Haus mit Garten. Leider war man dann in seinem neuen Zuhause zu unbedarft und zu schnell zu vertrauensselig im Umgang mit ihm. So kam es wieder zu einem Missverständnis, weil man ihn zu früh zu sehr bedrängte und Rolf mit Abwehrverhalten reagierte. Aufgrund der Unsicherheit der Halter, die daraus resultierte, kam er wieder zurück ins Tierheim. Nun wartet Rolf wieder ... Er wird immer noch liebevoll von seinem Gassigeher betreut, aber ein richtiges Zuhause kann das natürlich nicht ersetzen. Nach acht Jahren hin und her wünschen wir uns sehr endlich den oder die passenden Menschen für Rolf zu finden.Rolf ist ein umgänglicher, lernbegieriger Hund mit guter Grunderziehung und zurzeit nimmt er regelmäßig mit Begeisterung am Mantrail-Training teil. Er gehört mit seinen elf Jahren noch nicht zum alten Eisen und liebt es sportlich aktiv zu sein. Er ist gut verträglich mit Artgenossen und bewegt sich gelassen im Stadtverkehr. Wer Interesse an Rolf hat, sollte sich gut im Ausdrucksverhalten von Hunden auskennen und vor allem bereit sein ihm genügend Zeit und Freiraum zu gewähren, damit er sich in Ruhe eingewöhnen kann. Er wird sicher etwas länger brauchen, um seinen neuen Menschen blind zu vertrauen. Wenn Sie Rolf kennenlernen möchten müssen Sie sich auf mehrere Besuche im Tierheim einstellen, damit erst einmal eine solide Basis geschaffen werden kann. Wer gibt unserem Rolf nochmal eine Chance? 19.10.2017

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

JOSH

Mischlingshund

6 Jahre

Männlich

• Menschen gegenüber freundlich und aufgeschlossen • hat noch nicht viel von dem gelernt, was wir von Hunden bei einem städtischen Leben erwarten Der Name Josh kommt aus dem Hebräischen und bedeutet so viel wie „Rettung“ oder auch „Gott ist Rettung“. Beides passt gut: Josh wurde aus Rumänien gerettet, engagierte Tierschützer nahmen sich seiner an und übers Internet fanden sie eine neue Familie für ihn. Leider gab es einen Machtkampf um den Thron mit dem anderen Hund, welcher dort schon residierte. Um eine langjährige Fehde zu verhindern, entschied man sich, ihn in unsere wohlwollenden Hände zu übergeben. Nun standen wir da. Auf der einen Seite die Aussage von anderen Tierschützern, dass er toll mit anderen Hunden sei, und auf der anderen die Leute, bei denen es gar nicht ging. Uns blieb also nur übrig, eigene Erfahrungen zu machen. Wir sahen einen freundlichen, aufgeschlossenen Hund, der keine Aggression auf Artgenossen zeigte. Also nahmen wir ihn mit in unsere Hundegruppe. Seine erste Amtshandlung war es, sich den höchsten Punkt zu suchen und dort zu markieren. Alle Anwesenden lachten, die Richtung war klar: Josh bewies, dass er wirklich gut verträglich ist, solange alle brav machen, was er will. Im Erstkontakt ist er unschlagbar gut. Selbst wenn ein richtig schwieriger Hund es mit ihm aufnehmen will, bleibt Josh cool und gibt erst locker, wenn das Gegenüber sich beruhigt hat. Nur nach so circa zwei Tagen will Josh klarstellen, wer hier weisungsberechtigt ist und das führt zum Streit mit den anderen Hunden und auch mit dem Pflegepersonal. So kommen wir zum zweiten Teil der Namensbedeutung: Gott ist Rettung. Er bezieht sich da besonders auf das erste Wort. Denn Josh denkt: „Mein Reich komme! Mein Wille geschehe!“ So breitet er seinen Einflussbereich über das ganze Tierheimgelände aus. Nein, nicht über das ganze Gelände: Eine kleine Gruppe tapferer Pfleger und ehrenamtlicher Gassigeher leisten ihm noch erbitterten Widerstand. Nein, Spaß beiseite: Josh ist ein Hund mit großem Führungsanspruch. Alle, die Interesse an ihm hegen, sollten eine gute Portion Konfliktfreudigkeit mitbringen. Josh ist ein feiner Kerl und guter Kamerad, der einzig und alleine lernen muss, neben dem Thron zu sitzen und nicht darauf. Also kommt vorbei und lernt den charmanten Raufbold kennen! 19.10.2017

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

SAMMY

Deutscher Schäferhund-Mix

8 Jahre , 7 Monate

Männlich

• leinenführig • gut verträglich mit Hündinnen • bei Rüden entscheidet die Sympathie • stubenrein Dieser hübsche Schäferhund-Mischling weiß, was er will: die Anwesenheit seines Menschen, genug Spielzeug zum Rumschleppen und Spaß zu haben sowie jede Menge Bademöglichkeiten. Der stattliche Kerl hat in seinem Leben nicht gelernt, dass jeder Mensch Freund sein könnte. Im Gegenteil, es erfordert etwas Zeit, um Sammys Freund zu werden. Noch mehr Zeit bedarf es, um seine Führungsqualitäten bei Sammy unter Beweis zu stellen. Er trifft gerne selbst Entscheidungen, was in einem gewissen Maß auch völlig in Ordnung ist. Nur muss man in der Lage sein, dem unternehmungslustigen Burschen gewisse Entscheidungen abzunehmen, die seine Sicherheit oder die von anderen gefährden. Will man Sammy ein neues Zuhause bieten, sollte man ein Haus mit sicher eingezäuntem Grundstück besitzen. Ein Auslauf mit gemütlicher Hütte, indem Sammy warten kann, während Besuch sich auf SEINEM Grundstück aufhält, wäre optimal. Denn eines sollte klar sein: Sammy ist kein Hund, wo jeder kommen und gehen kann, wie er will. Dementsprechend überschaubar sollte es in seinem neuen Zuhause mit 1-2 Personen sein. Dazu sollte man Erfahrung im Umgang mit schwierigen Hunden und ausführliche Kenntnisse im Ausdrucksverhalten von Hunden mitbringen. Die Bereitschaft mit Managementmaßnahmen, wie z. B. Maulkorb, zu arbeiten, darf nicht fehlen. Wer versucht, Sammy mit Druck und körperlichen Maßregelungen zu erziehen, wird wohl mit einer schmerzhaften Erfahrung scheitern. Sammy ist aber durchaus bereit, neue Dinge zu lernen. Dies wäre in Zusammenarbeit mit einer qualifizierten Hundeschule als Auflage zu erfüllen, zusätzlich zum Maulkorb- und Leinenzwang. Von großem Vorteil ist, dass Sammy kaum jagdliches Interesse zeigt. So zeigt er bei Begegnungen mit Katzen, bei uns im Tierheim, freundliches Interesse oder meidet diese, sodass eine Gewöhnung an Katzen durchaus vorstellbar wäre. 21.10.2016

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

TOSUN

Kangal-Mix

10 Jahre , 1 Monat

Männlich

• hat einen guten Grundgehorsam • leinenführig • stubenrein • kann alleine bleiben (Hunde sollten nicht mehr als 4 Stunden alleine bleiben) • verträgt sich gut mit Hündinnen • bei Rüden entscheidet die Sympathie • sollte nicht zu kleineren Kindern kommen • kennt Katzen • fährt nicht gerne im Auto mit • Bezugspersonen gegenüber freundlich und aufgeschlossen • fremden Menschen gegenüber reserviert, misstrauisch oder desinteressiert Tosun kam aufgrund seiner Rassezugehörigkeit ins Tierheim, denn auch ein Kangal gehört in Hamburg zu den sogenannten Listenhunden der Kategorie 3. Der große stattliche Rüde ist sehr rassetypisch - ein Kangal ist ein Herdenschutzhund und Tosun zeigt sich auch so. Er ist ein sehr guter Wächter und bringt naturgemäß einen geringen Willen zur Unterordnung mit. Das heißt jedoch nicht, dass man keine Erziehungsarbeit leisten kann und muss, jedoch ist diese in der Regel mit erheblichem Mehraufwand verbunden, als man das von anderen Rassen gewohnt ist. Grundkommandos beherrscht er, auch das Tragen eines Maulkorbs ist er gewohnt und einen bestandenen Wesenstest kann der hübsche Kerl auch vorweisen. Tosun ist zu seinen Bezugspflegern freundlich und aufgeschlossen, lässt sich gut händeln und beeinflussen. An fremden Menschen zeigt er sich selten interessiert, es sei denn sie unterschreiten eine Distanz zu ihm, betreten sein Territorium, bewegen sich „komisch“ vor ihm oder versuchen ihn zu manipulieren – dann reagiert er mit Droh- und Abwehrverhalten. Für Tosun suchen wir sachkundige Leute, am besten männliche Bezugspersonen, die Erfahrung im Umgang mit Herdenschutzhunderassen besitzen. Die Vermittlung in eine ländliche Umgebung außerhalb Hamburgs ist wünschenswert. Zudem sollte Tosun unter gewissen tierschutzgerechten Voraussetzungen draußen gehalten werden, da durch vorhergegangene Vermittlungen deutlich wurde, dass er innerhalb von Räumlichkeiten zur Ressourcenverteidigung gegenüber Frauen neigt. Er ist ein Männerhund, und beansprucht seinen Menschen in Verbindung mit gewissen Umgebungen für sich. Auch Futter und Kauartikel sollten ihm nicht weggenommen werden, er würde diese nie kampflos aufgeben. Tosun kennt es aus dem Vorfeld und auch im Tierheim draußen untergebracht zu sein. Bei anderen Hunden entscheiden in der Regel die Sympathie und das Auftreten des Gegenübers. Katzen im Haushalt, die souverän sind und Hunde kennen, wären kein Problem. Autofahren gehört leider nicht zu Tosuns Stärken, er ist sehr gestresst und unruhig dabei. 03.03.2016

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

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