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JOE

Cocker Spaniel

10 Jahre , 4 Monate

Männlich

- stubenrein - gut verträglich mit Hündinnen und Rüden - fremden Menschen gegenüber unsicher Joes Halterin verstarb und er kam erst einmal als behördliche Sicherstellung zu uns ins Tierheim. Es konnte niemand ermittelt werden, der Joe hätte erben können. So wurde er von der Behörde zur Vermittlung freigegeben. Joe muss sehr an seinem Frauchen und seinem Leben bei ihr gehangen haben. Er hatte sehr große Probleme sich einzugewöhnen, zeigte sich misstrauisch, abweisend und abwehrbereit. Auch die Untersuchung beim Tierarzt konnte nur gemacht werden, während er narkotisiert war. An die Pfleger hat Joe sich inzwischen gewöhnt. Wenn man nichts von ihm will und nicht an ihm herummanipuliert, dann zeigt er sich freundlich und sucht Kontakt. Auch mit anderen Hunden zeigt Joe sich freundlich. Joe ist von seinem Frauchen vermutlich recht verwöhnt worden, Hundefutter verschmähte er anfangs komplett und nahm nur Gekochtes. Inzwischen hat er aber eingesehen, dass auch Hundefutter nicht so schlecht ist. Wer Joe bei sich aufnehmen möchte, hat ein Stück Arbeit vor sich. Er mag nicht angefasst werden, er mag keine Grenzen und er hat gelernt, dass er mit den Zähnen seinen Willen durchgesetzt bekommt. Viel Erfahrung mit problematischen Hunden und gutes Management, um Aggression gar nicht erst aufkommen zu lassen, sind also Pflicht. Kinder sollten im zukünftigen Haushalt nicht vorhanden sein. 10.08.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

CAN Labrador - Mix

Labrador-Mix

8 Jahre , 2 Monate

Männlich

• hat einen guten Grundgehorsam • leinenführig • stubenrein • kann alleine bleiben (Hunde sollten nicht mehr als 4 Stunden alleine bleiben) • verträgt sich gut mit Hündinnen • bei Rüden entscheidet die Sympathie (nur Kastraten) • sollte nicht zu Kindern kommen • kennt Katzen • fährt gerne im Auto mit • fremden Menschen und neuen Situationen gegenüber unsicher und misstrauisch Es gibt Fische, welche mit schönem Licht und harmlosem Erscheinungsbild ihre Beute anlocken. Und wenn diese sich in Sicherheit wiegt, greifen sie zu. Ähnlich läuft es bei Can – nur, dass er es nicht bewusst steuert. Alle sehen den wunderschönen Labrador als Gelb der Sonne und mit tollen dunklen Augen. Schon rennen sie dann glücklich jauchzend auf ihn zu und wollen Can herzen und drücken ... und „zack“ blutet die Hand. Can braucht nämlich erst einmal Abstand. Dann muss die Situation unter Kontrolle gebracht werden und dann entscheidet er, wer ihn wann und vor allem wo anfassen und streicheln darf. Da er eine sehr feine Körpersprache hat, die von Hunden sehr gut und von den meisten Menschen gar nicht verstanden wird, werden ihm manchmal fast schon legasthenische Züge angedichtet: „Das kam aus dem Nichts, urplötzlich und ohne Vorwarnung!“, heißt es dann. Nein, man muss nur genau hinschauen. Am meisten beeindruckend an ihm ist die Entwicklung, die er trotz langem Tierheimaufenthalt und gescheiterten Vermittlungen an den Tag legt. Als er das erste Mal zu uns kam, war er der Inbegriff der Angstaggression: „Erst schießen, dann muss man auch nicht mehr fragen“ schien er zu denken. Dank dem beherzten Engagement einer Tierpflegerin konnte er sich zu dem tollen Hund entwickeln, der er heute ist. Gemeinsam bestanden die beiden sogar den ihm auferlegten Wesenstest und er lernte nach und nach, dass er auch anderen Menschen und vor allem auch anderen Hunden vertrauen kann. Beim Grundgehorsam und Tricks-Vorführen läuft ihm auch keiner so schnell den Rang ab. Can käme es sehr gelegen, wenn er recht bald einen schönen Hof finden würde, den er als Basis benutzen und von wo aus er Stück für Stück die Welt erforschen kann. Dazu wünscht er sich Menschen, die ihn verstehen und ihm helfen, sich in einer neuen Umgebung sicher zu fühlen und die einen Maulkorb als Hilfe und nicht als schreckliche Einschränkung betrachten. Über eine Hündin oder einen kastrierten Rüden würde er sich natürlich auch nicht beschweren. Nur eines mag er gar nicht, unkastrierte Rüden. Muss er ja auch nicht. Also, Can ist bereit. Wer stellt sich der Herausforderung? 20.11.2017

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

BENNY

Terrier-Schnauzer-Mix

13 Jahre , 4 Monate

Männlich

• gut verträglich mit Hündinnen und Rüden • Menschen gegenüber freundlich und aufgeschlossen Benny wurde in Hamburg an einem Bahnhof angebunden gefunden. Der Bursche ist zwar schon etwas grau an der Schnauze, aber dennoch ganz flott auf den Beinen. Er liebt es, spazieren zu gehen und seine Nase in die „Hundepost“ am Wegesrand zu stecken. Wieviel und was Benny in seinem vorherigen Leben kennengelernt hat, hat er bisher nicht verraten. Mit ein paar Überraschungen wird man also rechnen müssen. Und leider zeigte sich auch schon eine: Hier bei uns im Tierheim war Benny ein netter und freundlicher Hund, der gerne Kontakt aufgenommen hat. Doch als er vermittelt war, machte er deutlich, dass er sich nicht von jedem Menschen alles gefallen lassen will. Daher gab es Probleme, wenn man ihn anleinen oder streicheln wollte – sogar, wenn man nur an ihm vorbeiging. Auch sein Futter oder Spielzeug verteidigt Benny gerne mal. Seine neue Familie war dem nicht gewachsen und daher kehrte Benny nach wenigen Tagen wieder zu uns ins Tierheim zurück. Nun ist eine Zeit vergangen und für Benny hat sich leider noch nichts getan. Der arme Bursche sitzt immer noch hier. Wer sich für Benny interessiert, hat dann einen Burschen, der nicht ständig kuscheln möchte und nicht ständig die Nähe sucht. Doch auch dafür gibt es doch bestimmt jemanden. Ein Grundstück wäre toll, wo der Bursche dann entscheiden kann, ob er die Nähe des Tierhalters oder manchmal einfach nur draußen alleine sein möchte. Wir wünschen Benny, dass es doch bald jemanden gibt, der – genau wie Benny – nicht ständig betüddelt werden möchte. Wenn Sie das sind, dann kommen Sie doch einfach zu uns ins Tierheim und nehmen Sie Kontakt zu Benny auf. 10.08.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

CHARLES

Beagle

8 Jahre , 2 Monate

Männlich

• stubenrein • fährt im Auto mit • fährt in Bus und Bahn mit Früher lebte Charles auf dem Land. Anscheinend war er sich oft selbstüberlassen und konnte an Futter verspeisen, was er wollte. Dann kam er zu einem Ehepaar in die Stadt, bei dem er zwei Jahre lang lebte. Doch auch hier zeigte er sich dem Futter sehr verfallen und wurde sehr ungehalten, wenn er nicht bekam, was er wollte. Es wurde eine Hundetrainerin um Rat gefragt und Unterricht genommen. Aber das hatte nur wenig Erfolg. Bei Futter versteht Charles keinen Spaß. Es gab auch Situationen, in denen er sein Frauchen verteidigt und die Person, die in den Raum kam, verletzt hat. Auch in seiner Zeit hier bei uns im Tierheim hat Charles das eine oder andere Mal versucht seinen Kopf durchzusetzen und etwas für sich zu beanspruchen. Setzt man ihm ruhig und konsequent Grenzen, fällt es Charles zwar anfangs sehr schwer diese zu akzeptieren. Wenn man beharrlich übt, wird dies jedoch immer besser. So lernt Charles zum Beispiel gerade, dass er einen Moment warten muss, bevor ihm der Futternapf hingestellt wird, und dass er in dieser Zeit weder bellen noch zappeln soll. Dies klappt zwar noch nicht perfekt, aber Charles ist auf dem besten Weg, diese für ihn sehr große Hürde zu meistern. Auf der Straße werden alle Menschen freundlich begrüßt. Doch noch immer ist Futter eines der Dinge, die für Charles in seinem Leben extrem wichtig sind. Im Umgang mit Lebensmitteln und aufgrund der Tatsache, dass Charles sie nicht alle bekommen kann, müssen die neuen Halter von Charles viel Hunde-Sachverstand und Geschick mitbringen. Hier muss hartnäckig geübt werden und man muss sich darauf einstellen, dass Charles` Problem des Verlangens nach Futter nicht in wenigen Wochen gelöst sein wird. Wer sich für Charles interessiert, muss sich bewusst sein, dass man mit der Erziehung von vorne anfangen muss und sie ein langer Weg sein wird. Da Charles bisweilen sehr ungehalten reagiert, was Futter und Lebensmittel angeht, sollten keine Kinder oder anderen Hunde mit im zukünftigen Haushalt leben. 10.08.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
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Deutschland

PAULI

Mischlingshund

9 Jahre , 4 Monate

Männlich

• stubenrein • kann auch mal alleine bleiben (Hunde sollten max. 4 Stunden alleine bleiben) • fährt entspannt in Auto, Bus oder Bahn mit Pauli ist ein lebhafter, fröhlicher und unkomplizierter Bursche, der es liebt, mit seinem Menschen etwas zu unternehmen. Trotzdem ist er auch ein Charakterkopf, der in manchen Situationen sehr frech ist und sich nicht alles bieten lässt. Fasst man ihn zum Beispiel einfach an, vor allem, wenn er gerade ruhen möchte, dann sagt er ganz klar und deutlich: „Flossen weg, sonst Flossen ab!“ An der Leine fühlt er sich außerdem gerne mal stark und geht davon aus, dass sein Mensch ihm schon Rückendeckung geben wird, wenn er gegenüber anderen Hunden den großen Pauli markiert. Auf Artgenossen kann er gut und gerne verzichten. Lässt man dem Rüden aber seine Ruhezone und setzt ihm klar und konsequent Grenzen, dann ist er ein lustiger und aktiver Begleiter, der alles mitmacht und auch in ruhigen Zeiten mal mit seinem Menschen kuschelt. Neben den täglichen Spaziergängen sollte Pauli auch eine andere Beschäftigung für Körper und Geist angeboten werden, wie zum Beispiel das Lernen von kleinen Tricks, Apportieren, Dinge zu suchen und und und. Pauli ist im besten Alter; er möchte seine schönsten Lebensjahre nicht im Tierheim fristen müssen. Wir wünschen unserem Pauli daher, dass für ihn bald die richtigen Menschen kommen und er endlich in ein neues Zuhause ziehen kann. 09.08.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
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HOLLIE

Mischlingshund

9 Jahre , 4 Monate

Weiblich

Handicap

• hat noch nicht viel von dem gelernt, was wir von Hunden bei einem städtischen Leben erwarten Die hübsche Hollie ist eine freundliche Hündin, die anfangs etwas skeptisch wirkt, aber schnell auftaut und sich über die Aufmerksamkeit des Menschen freut. Sie ist aufgeschlossen, lässt sich gerne streicheln und genießt die Zuneigung. Man sieht, dass die wunderschöne Hündin schon etwas erlebt hat; sie weiß, was sie will, und wenn sie eine andere Meinung hat, kann sie es auch zeigen. Sie mag ihre Ruhe, erkundet aber auch gerne die Gegend und läuft gut an der Leine mit. Hollie ist nur bedingt verträglich mit Artgenossen – sie wäre bestimmt als Einzelhund glücklicher. Aufgrund einer älteren Verletzung am Ellenbogen musste Hollies Vorderbein vor kurzem amputiert werden. Nun läuft die Hundedame nur noch auf drei Beinen, zudem ist sie inkontinent. Ein ebenerdiges Zuhause ist für sie unabdingbar. Bis Hollie ihre Familie für immer findet, können Sie sie mit einer Patenschaft bei der Genesung unterstützen. 21.02.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
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MANOLO

Mischlingshund

5 Jahre , 4 Monate

Männlich

- stubenrein - kann alleine bleiben (Hunde sollten nicht mehr als 4 Stunden alleine bleiben) - fährt im Auto mit Manolo hat schon einiges hinter sich: Er lebte auf Gran Canaria auf der Straße. Als er nach Deutschland geholt wurde, konnten sich seine neuen Halter schon nach ein paar Wochen nicht mehr genügend um ihn kümmern und so kam er das erste Mal zu uns ins Tierheim. Im Juli 2016 wurde Manolo dann vermittelt, doch das Glück war noch nicht auf seiner Seite. Seine Halter waren mit ihm überfordert und so kam er wieder zu uns zurück. Nun wartet der temperamentvolle Bursche auf neue Halter. Manolo war immer auf sich alleine gestellt. Seine neuen Halter sollten daher erfahrene, souveräne Menschen sein, die Manolo Sicherheit und Geborgenheit geben und ihn auf den richtigen Weg bringen. Manolo kann schon gut an der Leine laufen und bewegt sich gelassen im Stadtverkehr. Mit Artgenossen verträgt er sich gut. Bei seinem Menschen ist er sehr anhänglich und genießt die Streicheleinheiten. Fremden gegenüber ist Manolo eher etwas skeptisch. Kleine Kinder sollten nicht im Haushalt leben, mit denen ist Manolo sichtlich überfordert. Er ist sehr gelehrig und hat große Lust mit seinen Menschen zusammen zu arbeiten. Wenn Sie auch Lust auf gemeinsame Aktivitäten haben, Manolo ein neues Zuhause geben und sich dieser Herausforderung stellen möchten, dann schauen Sie sich den tollen Typen doch einmal näher an. Oder unterstützen Sie Manolo mit einer Patenschaft. 10.01.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
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MURPHY

Deutscher Pinscher

6 Jahre

Männlich

• stubenrein • kann alleine bleiben (Hunde sollten nicht mehr als 4 Stunden alleine bleiben) • fährt im Auto mit • fremden Menschen gegenüber unsicher Murphy kam ins Tierheim, da seine Familie nicht gut mit ihm zurechtkam. Er zeigte Aggressionen, vor allem im Haushalt, wo er versuchte die Dinge für sich zu regeln: Wer wann wohin geht, wer was isst, ob Besucher in die Wohnung dürfen und so weiter. Dabei kam es auch zu Verletzungen durch Murphy. Leider waren die Versuche Murphy diesbezüglich zu erziehen nicht erfolgreich, da man hierbei auch Gewalt anwendete. Das einzige was Murphy dabei lernte war, dass Menschen prinzipiell nicht zu vertrauen ist. Hier im Tierheim durften wir Murphy als sehr unsicheren Hund kennenlernen, der anfangs Ressourcen wie Futter, Spielzeug oder Liegeplatz für sich sicherte, bevor sie ihm jemand streitig macht. Besonders am Anfang schien er nicht gut in der Lage zu sein mit Frustsituationen umzugehen, sodass er schnell verärgert und abweisend reagierte. Inzwischen hat sich Murphy etwas an die Situation im Tierheim gewöhnt und ist deutlich zugänglicher geworden. Zudem hat sich gezeigt, dass Murphy sich gerne mit Futter bestechen lässt und man so eine Basis hat, auf der Schritt für Schritt gebaut werden kann. Seinen Pflegern gegenüber zeigt sich Murphy freundlich und aufmerksam. Kommt er hier im Tierheim in eine Situation, die ihn ängstigt, weicht er zurück und winselt. Geht man angemessen darauf ein, so gewinnt man schnell sein Vertrauen zurück und kann weitermachen. Inzwischen hat Murphy gelernt einen Maulkorb zu tragen, vor dessen Benutzung man auch nicht zurückscheuen sollte. Murphy braucht ein Zuhause mit sehr erfahrenen Hundehaltern, die einen ruhigen, aber auch konsequenten Umgang mit dem Hund pflegen und so Sicherheit und Stabilität vermitteln können. Ebenso sollte ein geschicktes Ressourcenmanagement beherrscht werden, damit Frustsituationen in den ersten Monaten möglichst vermieden werden können. Darüber hinaus ist es natürlich wichtig, am besten mit Hilfe einer guten Hundeschule, die ohne aversive Maßnahmen arbeitet, gezielt an Murphys Problemen zu arbeiten und ihm auch eine sinnvolle Beschäftigung anzubieten. 19.10.2017

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
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LUCKY

Mischlingshund

11 Jahre , 5 Monate

Männlich

- fährt entspannt in Bus und Bahn mit - kennt Kinder - verträgt sich gut mit Hündinnen Acht Jahre lebte Lucky in seiner Familie, dann musste er ins Tierheim, da man ihn aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr richtig versorgen konnte. Er ist es gewohnt, in der Stadt zu leben. Jogger und Radfahrer sind für ihn kein Problem. Bei fremden Artgenossen ist Lucky unsicher. Kennt er sie aber erst einmal, ist er aufgeweckt und sehr verspielt. Menschen gegenüber hat Lucky ein sehr gutes Sozialverhalten, auch wenn er gerne mal taube Ohren hat, wenn es darum geht, was Herrchen oder Frauchen sagt. Doch ist man konsequent, gibt es da keine Probleme. Er muss einfach wissen, wo es langgeht, dann ist er ein toller Typ. Gerne lässt er sich bürsten und genießt die Nähe zum Menschen. Dennoch ist er kein träger Sofahocker. Trotz seiner neun Jahre ist Lucky noch sehr aktiv. Er will gerne laufen und beschäftigt werden, da sind die Tierhalter noch gefordert. Wenn es darum geht, Dinge abzugeben, neigt er zur Ressourcenverteidigung. Die neuen Tierhalter sollten schon erfahrene Hundehalter sein. Leider wurde bei Lucky jetzt ein gutartiger Darmtumor gefunden, der operativ nicht entfernt werden konnte. Gelegentlich hat er so leider Blut im Stuhl und er neigt dazu sehr häufigen Stuhldrang zu haben. Für Lucky suchen wir daher sehr spezielle Menschen, die vor seiner gesundheitlichen Situation nicht zurückschrecken. Ein uneingeschränkter Zugang zu einem Garten oder einem Bereich, in dem er sich lösen kann, sollte für Lucky vorhanden sein. Wir können derzeit nicht sagen, wie sich Luckys Krankheit weiter entwickelt. Interessenten sollten sich eher darauf einstellen, Lucky einfach solange es ihm gut geht, ein schönes Leben zu ermöglichen. Er würde es Ihnen auch mit sehr viel Liebe danken. Auch über Paten, die uns und Lucky bei seiner Behandlung unterstützen, würde sich der eigentlich so lebhafte Hundemann sehr freuen! 19.10.2017

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

TIMMY

Deutscher Schäferhund-Mix

9 Jahre , 4 Monate

Männlich

• stubenrein • kann alleine bleiben (Hunde sollten nicht mehr als 4 Stunden alleine bleiben) • fährt gerne im Auto mit Timmy hatte wirklich eine schwere Kindheit: Ohne Mutter, als Flaschenkind aufgezogen, startete sein Leben bei uns im Tierheim. Wir vermittelten ihn dann als Junghund und er kehrte nach fünf Jahren zu uns zurück. Was er da gelernt hat – oder auch nicht gelernt hat – entzieht sich unserer Kenntnis. Wir arbeiteten mit ihm und vermittelten ihn erneut. Nach einer Weile stand er aber wieder vor unserer Tür. Timmy hat die Angewohnheit, alles und jeden in seiner Umgebung lautstark zu kommentieren. Das ist nicht ungefährlich für Passanten, aber eigentlich händelbar. Letzten Endes muss man ihm ruhig und deutlich zeigen, was von ihm erwartet wird und was er darf. Timmy schließt sich rassetypisch unheimlich schnell einem Menschen an und kann dann eigentlich nicht mehr ohne ihn. Er ist sportlich unterwegs und liebt es sich mit dem Menschen zu beschäftigen. Timmy akzeptiert jetzt nur noch ein für immer Zuhause. Dort sollten verantwortungsbewusste Menschen leben, am liebsten schon mit Erfahrung im Umgang mit solchen Hunden. Bei Interesse kommen Sie gerne bei uns im Tierheim vorbei. 05.04.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

RIKO

Mischlingshund

5 Jahre , 4 Monate

Männlich

• Menschen gegenüber freundlich und aufgeschlossen Riko irrte ganz alleine auf Hamburgs Straßen herum, bis ihn Passanten entdeckten und zu uns ins Tierheim brachten. Leider meldete sich hier niemand, der nach ihm suchte, sodass Riko nur noch auf ein neues Zuhause hoffen kann. Hier im Tierheim durften wir Riko als Hund kennenlernen, der sich Menschen gegenüber freundlich und kontaktbereit zeigt. Auf Artgenossen scheint er allerdings nicht so anzusprechen - an der Leine pöbelt er diese lauthals an und möchte sie lieber auf Distanz halten. Hier ist also noch einiges an Erziehungsbedarf vorhanden, damit Riko irgendwann bei Begegnungen mit anderen Hunden gelassener reagiert. Es sollte somit auch kein anderer Hund in Rikos neuem Zuhause vorhanden sein. Wie viel Erziehung Riko ansonsten noch genossen hat, lässt sich schwer sagen. Auch, ob er schon gelernt hat, zuhause mal kurzzeitig alleine zu sein. Wer Riko aufnimmt, sollte sich daher am besten darauf einstellen, dies noch einmal mit ihm üben zu müssen. Riko ist ein junger Hund, der viel Temperament und Kraft mitbringt. Seine neuen Halter sollten ihm körperlich auf jeden Fall gewachsen sein. Zudem vermitteln wir Riko nur in ein Zuhause außerhalb von Hamburg. 26.09.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

NEMO

Deutscher Schäferhund-Mix

7 Jahre , 6 Monate

Männlich

• stubenrein • leinenführig • kann alleine bleiben (Hunde sollten nicht mehr als 4 Stunden alleine bleiben) Nemo hat schon eine kleine Odyssee hinter sich, bevor er zu uns kam. Das erste Herrchen von Nemo war ein älterer Herr, der diesem Hund jedoch körperlich nicht mehr gewachsen war. So suchte er über das Internet neue Halter für den Hund und gab ihn weiter. Doch auch die neuen Halter waren auf Dauer mit Nemo überfordert. Zum einen war er oft acht Stunden alleine und langweilte sich. Wenn seine Leute dann da waren, war er so aufgeregt, dass er jede Gelegenheit wahrnahm, um etwas zu erleben. Darüber hinaus hatte Nemo seine Grunderziehung noch nicht abgeschlossen und Dinge wie vernünftig an der Leine zu gehen waren ihm völlig unbekannt. Dadurch, dass er die erste Zeit seines Lebens vermutlich nicht viel Kontakt mit fremden Menschen hatte, sah er immer wieder die Notwendigkeit sich oder seinen Halter beim Gassigehen gegen manche Passanten zu verteidigen. Prinzipiell ist Nemo im Umgang mit Menschen und anderen Hunden durchaus freundlich und gelassen. Er ist sehr lernwillig und wenn er weiß, was man von ihm möchte, arbeitet er auch sehr gerne mit. Ein Tierpfleger hat sich die letzten Monate sehr um Nemo bemüht und inzwischen läuft das Gassigehen mit ihm entspannt und ohne Zwischenfälle. Nemo sucht souveräne Halter, die ihn ausreichend beschäftigen und seine kleinen Wissenslücken im Hunde-Einmaleins noch füllen. Bevor Nemo mit nach Hause kann, sollte er öfter hier im Tierheim besucht werden, um schon einmal eine Basis für eine Beziehung zu legen. Zudem sollte eine Hundeschule besucht werden, damit Nemo das entspannte Gassigehen auch mit seinen neuen Menschen durchführt und nicht wieder in alte Gewohnheiten verfällt. 26.09.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
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HERRMANN

Sarplaninac

5 Jahre , 11 Monate

Männlich

• kennt es, im Auto mitzufahren Herrmann musste ins Tierheim, weil die Nachbarn sich durch sein Bellen gestört fühlten. Kein Wunder, leider wurde der stattliche Bursche nur im Zwinger gehalten. Herdenschutzhunde wie Herrmann einer ist sind nur begrenzt zur Haltung als Familienhund geeignet. Sollen sie doch selbstständig die Herde gegen alle möglichen Räuber, wie fremde Menschen, fremde Hunde und Raubtiere verteidigen, so liegt es ihnen im Blut entsprechend wachsam zu sein. Ein konsequenter Umgang ist bei so einem Hund ebenso nötig, wie das Wissen, dass er nie blinden Gehorsam zeigen wird, sondern immer auch eigene Entscheidungen treffen wird. Wer so einen Hund halten möchte, muss schon über erhebliche Hundeerfahrung sowie das passende Umfeld verfügen. Herrmann hätte von Anfang an mit vielen verschiedenen Eindrücken konfrontiert werden müssen, damit er später in jeder Situation gelassen bleibt. Sicherlich hat Herrmann durch seine Zwingerhaltung viel versäumt. So hat er zum Beispiel nicht gelernt, dass eine Bürste oder ein Kamm seinem Fell ab und an mal gut tun würde, und er wehrt sich gegen die Fellpflege ebenso, wie gegen jede andere Manipulation an seinem Körper, die ihm nicht geheuer vor kommt oder auf die er gerade einfach keine Lust hat. ER beansprucht Ressourcen, wie Futter gerne mal für sich, auch dem Menschen gegenüber. Da der Šarplaninac von Natur aus Fremden gegenüber misstrauisch ist, sollten Interessenten sich dessen bewusst sein, dass mehrere Besuche im Tierheim erforderlich sind, um langsam den Bezug zu Herrmann aufzubauen. Darüber hinaus muss viel Zeit für eine Grunderziehung eingeplant werden, damit zumindest ein paar Grundlagen für ein entspanntes Miteinander aufgebaut werden. Die Erziehung muss äußerst einfühlsam, konsequent und mit viel Geduld erfolgen. Ideal wäre ein großes Grundstück, auf dem er sich frei bewegen und es bewachen kann. Dabei sollte man nicht vergessen, dass er trotzdem eine Bezugsperson braucht, auf die er sich verlassen kann. Wenn Sie diese Wünsche erfüllen können und einen guten Wächter bei sich aufnehmen möchten, dann kommen Sie ins Tierheim und bauen den Kontakt zu Herrmann langsam auf. 26.09.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
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DUDDLES

Rottweiler-Mix

11 Jahre , 10 Monate

Männlich

- menschenbezogen - verträglich mit Hündinnen und Rüden - leinenführig Duddles hat und kann alles, was man von einem Rottweiler-Rüden erwartet. Wenn man sich für ihn entscheidet, bekommt man einen sehr treuen und verschmusten Hund. Er fixiert sich dann stark auf seine Bezugsperson und folgt dieser durch Dick und Dünn. In seinem bisherigen Leben ging es bisher aber etwas grenzenlos zu und Duddles hat leider selbst entscheiden können, wie man sich aus unangenehmen Situationen herausboxt. Leute, die Erfahrung mit Rotties haben, werden aber nicht auf unlösbare Probleme stoßen. Nun ist unser kantiger Opa schon etwas länger bei uns und bis heute hat sich leider niemand gefunden, der vielleicht ja auch wie Duddles ein paar Ecken und Kanten hat und mit diesem Burschen bestens zusammen passt. Wenn Sie Zeit und Lust haben, einem netten, aber etwas eigenwilligen Opa noch ein schönes Zuhause zu geben und nicht gleich bei den kleinsten Reibereien aus den Latschen kippen, haben Sie mit Duddles ihren Hund gefunden. Sie können ihn aber auch mit einer Patenschaft unterstützen. 24 08.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
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BRUNO

Deutscher Schäferhund-Leonberger-Mix

5 Jahre , 4 Monate

Männlich

- stubenrein - kennt es, im Auto mitzufahren - anfangs fremden Menschen gegenüber zurückhaltend - gut verträglich mit Hündinnen und Rüden Bruno musste zu uns ins Tierheim, da sein Halter sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausreichend um ihn kümmern konnte und auch mit seinem Wesen überfordert war. Bruno lebte bei einer Einzelperson in der Stadt, aber er schätzt diesen Ort nicht unbedingt. Die vielen Menschen und Begegnungen mit Joggern oder Radfahrern verunsichern ihn. Und wenn Fremde ihn ansprechen oder Kontakt zu ihm suchen, reagiert Bruno eher abweisend. Nach seinem ersten Aufenthalt hier bei uns im Tierheim lebte Bruno fünf Monate in einer neuen Familie. Es wurde zwar eine Hundeschule besucht und doch kam man zu dem Entschluss, Bruno wieder zu uns zurückzubringen, da er auch mit seinen eigenen Leuten ein gewisses Konfliktpotential zeigte. Leider hat der große Kerl es in seinem jungen Leben nie richtig gelernt, wo seine Grenzen sind, und so testet er seine Menschen immer wieder auf deren Konsequenz oder fordert Dinge von ihnen ein, die ihm eigentlich nicht zustehen sollten. Andererseits hat Bruno auch Dinge, wie zum Beispiel gebürstet zu werden, nie gelernt. Hier zeigt er erst Unsicherheit und dann Abwehr. Doch daran wurde hier fleißig gearbeitet und so langsam lässt er sich das schon viel besser gefallen. Bei Dingen, die er begehrt, sieht es dagegen anders aus, da kann er auch schon mal sehr selbstbewusst auftreten und zum Beispiel etwas Essbares für sich beanspruchen. Wer Bruno bei sich aufnehmen möchte, sollte also einiges an Hundeverstand mitbringen, um einen guten Start und ein unkompliziertes dauerhaftes Miteinander gewährleisten zu können. Jetzt lebt Bruno in einer gemischten Hundegruppe und kommt dort gut zurecht. Doch Bruno ist traurig: Das kann doch nicht alles sein! Wo sind die Menschen, die ihm ein Zuhause geben, wo er sich wohlfühlen kann, wo er (im Garten) herumtollen kann? Doch Vorsicht, wenn Sie ihren Rasen mähen möchten: Dann sollte Bruno im Haus bleiben, denn Rasenmäher muss man angreifen, meint Bruno. Wenn Sie sich dieser Aufgabe stellen möchten, die nötige Erfahrung und Konsequenz haben und bereit sind, mit Bruno daran zu arbeiten, einen gesellschaftsfähigen Hund aus ihm zu machen, dann schauen Sie sich Bruno einmal näher an und geben Sie diesem Brummbär eine neue Chance. Bruno wird es Ihnen danken! Sie sollten sich aber darauf einstellen, ihn mehrmals bei uns im Tierheim zu besuchen, um den Bezug richtig aufzubauen. 14.08.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
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HEL

Deutscher Schäferhund

7 Jahre , 4 Monate

Weiblich

• Menschen gegenüber freundlich und aufgeschlossen • gut verträglich mit Hündinnen und Rüden Also erst einmal heißt Hel, Hel und nicht Hell! Wichtig! Hel ist der Name einer nordischen Göttin und Hell ist englisch für Hölle: kleiner Unterschied. Warum wurde sie nach der nordischen Göttin Hel benannt? Nun, das liegt daran, wie der Pfleger, welcher ihr den Namen gab, sie im Erstkontakt wahrnahm: komplett schwarz, laut, aufbrausend und wütend wie ein Herbstgewitter. Mit 42 strahlend weißen Zähnen, die unglaublich schnell auf ihn zuflogen. Alle Tricks und Leckerlis halfen nichts, die Frau war sauer. Klar, wer wäre das nicht, wenn er von den Menschen, welche einen lieben und sich um einen kümmern sollten, einfach hinter dem letzten Kleingarten mit einem viel zu kleinen Maulkorb ausgesetzt wird. Letzten Endes half aber Trick 17: Wenn jemand ihre Leine in die Hand nahm und das magische Wort „Gassi“ sagte, legte sich das Gewitter sofort und die Zähne verschwanden. Zurück blieb ein fröhlicher, wenn auch etwas dümmlich dreinschauender Schäferhund. Dieser Wankelmut erinnerte den Pfleger an eine Göttin. Soviel zu ihrem Namen. Wie zeigt sich diese wunderschöne Göttin in unserer Obhut? Einzelhaltung ist mal so gar nicht ihr Ding, Gruppenhaltung ist schon besser, auch wenn man sie ab und zu vor sich selbst beschützen muss - zum Beispiel, wenn sie gegenüber neuen Hunden wieder die Göttin raushängen lässt oder sich in Streitereien einmischt, die weit über ihrer Schulterhöhe liegen. Erregungskontrolle ist ein großes Thema bei ihr. Daran arbeiten auch schon recht „bissfeste“ Ehrenamtliche mit Geduldsfäden wie Mammutbäume. Zum Glück kennt sie aber auch den Maulkorb wie ihre rechte Pfote. Hundesport aller Art ist genau ihr Ding und sollte auch schon zu den Vermittlungsbedingungen zählen. Einmal durfte Hel schon in ein neues Haus ziehen, leider hat sie dort starke Aggressionen gegen die Familie gezeigt und war ziemlich schnell wieder bei uns. Da sind wir auch schon am Kern. Hel bindet sich wahnsinnig schnell und gerne an einen Menschen, dem Rest würde sie gerne mitteilen, dass er überflüssig ist. Alles eine Frage der Erziehung, wie man so schön sagt. Was sollte der zukünftige Hel-Mensch mitbringen? 1. Erfahrung, 2. Erfahrung, 3. Erfahrung mit Schäferhunden, 4. Erfahrung mit Hundesport, 5. Erfahrung mit Aggression. Oder aber keine Hemmungen und genügend Zeit, diese fünf wichtigen Erfahrungen bei uns zu sammeln - selbstredend mit der Unterstützung der Trainerinnen und Pflegerinnen und Pfleger. Göttin hin oder her: Große Aufgaben sind dafür da gelöst zu werden. Also immer ran an den Hund. 13.08.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

HEKTOR

Altdeutscher Schäferhund

8 Jahre , 4 Monate

Männlich

• am Grundgehorsam muss noch gearbeitet werden Hektor lief ganz alleine auf der Straße umher. Tierliebe Menschen nahmen sich seiner an und brachten ihn zu uns ins Tierheim. Er war in einem erbärmlichen Zustand, sein Fell war stark verschmutzt und total verfilzt. Außerdem war der Rüde auch ziemlich durcheinander und wollte anfangs niemanden an sich heranlassen. Wir gaben ihm Zeit sich einzugewöhnen und er lebte zunächst bei uns in einer großen Hundegruppe. Hektor fasste nach und nach Vertrauen zu den Tierpflegern und mittlerweile ist er Menschen sehr zugetan. Da er an einer hochgradigen Hüftgelenksdysplasie litt, starteten wir einen Spendenaufruf und Hektor konnte dank der eingehenden Spenden in einer Klinik operiert werden. Bei ihm wurde eine Denervation (Nervendurchtrennung) vorgenommen, um ihm ein schmerzfreies Leben und Laufen zu ermöglichen. Seit seiner OP ist einiges geschehen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten Halt auf den Beinen zu bekommen, was nach so einer schweren OP nicht selten ist, hat Hektor mit regelmäßiger Physiotherapie und Massagen wieder einen einigermaßen guten Stand. Er kann sogar wieder mit Artgenossen zusammen laufen. Hektor wünscht sich ein Zuhause, in dem er sich voll und ganz seiner Bezugsperson widmen kann und keinem anderen. Er hat einen ausgeprägten Wachinstinkt, daher wäre es besser, wenn kein Besuch kommt oder die Möglichkeit gegeben ist, ihn währenddessen zu separieren. Denn was einmal sein Bereich ist, bewacht er sehr genau. Aus diesem Grund sollten auch keine Kinder in seinem neuen Zuhause vorhanden sein. Anders sieht dies mit Artgenossen aus: Falls ein älterer, ruhiger Hund vorhanden ist, stellt dies kein Problem dar. Für Hektor suchen wir eine Dauerpflegestelle. Da er sein Leben lang Probleme mit seinem Gangbild haben wird, wäre es schön, wenn er in ein ebenerdiges Zuhause kommt, in dem er keine Treppen steigen muss. Ebenso sollte die Behandlung der Physiotherapie fortgeführt werden – aber keine Sorge, dabei unterstützen wir Sie. Wer Hektor also ein Zuhause schenken möchte, kann ihn gerne bei uns im Tierheim besuchen kommen. 18.02.2018

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

ROLF

Labrador-Jagdhund-Mix

13 Jahre , 4 Monate

Männlich

• stubenrein • kann alleine bleiben (Hunde sollten max. 4 Stunden alleine bleiben) • leinenführig • fährt gerne im Auto mit • fährt entspannt in Bus und Bahn mit Rolf ist eines unserer Sorgenkinder und wir wünschen uns sehr, dass er noch ein schönes endgültiges Zuhause findet, wo der Rest seines Lebens genießen darf. Zum ersten Mal kam Rolf im Herbst 2009 im Alter von drei Jahren zu uns, weil er herrenlos herumlief. Damals meldete sich niemand, der ihn vermisste. Im Tierheim fühlte er sich nicht wohl, verhielt sich im Zwinger sehr aufgeregt und bellte viel. In dieser Zeit zeigte sich auch, dass er Angst bekam, wenn jemand schnell nach seinem Halsband griff. In der Not reagierte er auch schon mal mit Abwehrschnappen. Wer weiß, was Rolf schon alles erleben musste. Wohl auch deshalb dauerte es ein ganzes Jahr bis er ein neues Zuhause fand. Rolf kam dann im Herbst 2010 zu einem netten Paar und fühlte sich dort schnell sehr wohl. Doch kaum hatte er sich dort richtig eingelebt, trennte sich das Paar und es war keinem von beiden möglich, Rolf zu behalten. So kam er zurück zu uns ins Tierheim. Wie für alle großen dunklen Hunde, waren seine Vermittlungschancen nicht so gut und er verhielt sich stets sehr aufgeregt. Deshalb entschieden wir nach einem halben Jahr, ihn in ein kleineres, ruhigeres Tierheim auf dem Land zugeben. Wir hofften, dass er dort eher ein passendes Zuhause finden würde. Unsere Hoffnungen wurden erfüllt und Rolf fand in kurzer Zeit eine nette Familie, die ihn zu sich nahm. Er lebte auf dem Land und zeigte sich von seiner besten Seite. Doch leider kam es nach nur 2 Monaten zu einem blöden Missverständnis zwischen seinem neuen Herrchen und ihm und er reagierte mit Abwehrverhalten. Das verunsicherte die Familie so sehr, dass sie sich schweren Herzens von ihm trennten und zurück ins Tierheim brachten. Wir nahmen ihn wieder bei uns auf. Bei uns fühlte er sich nun mittlerweile Zuhause und wir bemühten uns sehr, ihm einen schönen Alltag zu gestalten. So nahm der intelligente und aktive Bursche regelmäßig mit seiner Gassigeherin an unserer Hundeschule teil. Er eignete sich eine gute Grunderziehung an und lernte auch den einen oder anderen Trick. Durch die intensive Beschäftigung mit ihm verliebte sich seine Gassigeherin schließlich in ihn und entschied sich, ihn mitzunehmen. Rolf war glücklich! Endlich ein eigenes Zuhause mit Menschen, die ihn lieben! Sein Frauchen bekam ein Baby und auch das gehörte für Rolf gleich zur Familie. Zweieinhalb Jahre dauerte sein Glück. Dann bekam Rolf einen (bisher einmaligen) epileptischen Anfall. Danach verhielt er sich kurze Zeit merkwürdig, was aber auch typisch nach einem Anfall ist. Aus Sorge um das Kind, das inzwischen im Krabbelalter war, wurde Rolf wieder zu uns zurückgegeben. Natürlich war Rolf erstmal total durcheinander und verstand die Welt nicht mehr. Zum Glück fand er wieder einen Gassigeher, der sich intensiv um ihn kümmerte. Auch alle Tierheimmitarbeiter waren sehr um ihn bemüht. Allerdings gingen seine bisherigen Erfahrungen nicht spurlos an ihm vorbei. Für uns war und ist der Umgang mit ihm problemlos. Allerdings ist uns auch bewusst, dass wir Rolf nicht in Situationen bringen, die er falsch interpretieren könnte und damit überfordert wäre. Er begrüßt jeden freundlich und ist total aus dem Häuschen, wenn er etwas Aufmerksamkeit bekommt. Ein wirklich liebenswerter Kerl. Deshalb dauerte es auch nicht lange, bis sich sein neuer Gassigeher in ihn verliebte. So stand schon bald fest, dass er Rolf zu sich nehmen würde. Er zog sogar extra um, in ein Haus mit Garten. Leider war man dann in seinem neuen Zuhause zu unbedarft und zu schnell zu vertrauensselig im Umgang mit ihm. So kam es wieder zu einem Missverständnis, weil man ihn zu früh zu sehr bedrängte und Rolf mit Abwehrverhalten reagierte. Aufgrund der Unsicherheit der Halter, die daraus resultierte, kam er wieder zurück ins Tierheim. Nun wartet Rolf wieder ... Er wird immer noch liebevoll von seinem Gassigeher betreut, aber ein richtiges Zuhause kann das natürlich nicht ersetzen. Nach acht Jahren hin und her wünschen wir uns sehr endlich den oder die passenden Menschen für Rolf zu finden.Rolf ist ein umgänglicher, lernbegieriger Hund mit guter Grunderziehung und zurzeit nimmt er regelmäßig mit Begeisterung am Mantrail-Training teil. Er gehört mit seinen elf Jahren noch nicht zum alten Eisen und liebt es sportlich aktiv zu sein. Er ist gut verträglich mit Artgenossen und bewegt sich gelassen im Stadtverkehr. Wer Interesse an Rolf hat, sollte sich gut im Ausdrucksverhalten von Hunden auskennen und vor allem bereit sein ihm genügend Zeit und Freiraum zu gewähren, damit er sich in Ruhe eingewöhnen kann. Er wird sicher etwas länger brauchen, um seinen neuen Menschen blind zu vertrauen. Wenn Sie Rolf kennenlernen möchten müssen Sie sich auf mehrere Besuche im Tierheim einstellen, damit erst einmal eine solide Basis geschaffen werden kann. Wer gibt unserem Rolf nochmal eine Chance? 19.10.2017

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

JOSH

Mischlingshund

5 Jahre , 9 Monate

Männlich

• Menschen gegenüber freundlich und aufgeschlossen • hat noch nicht viel von dem gelernt, was wir von Hunden bei einem städtischen Leben erwarten Der Name Josh kommt aus dem Hebräischen und bedeutet so viel wie „Rettung“ oder auch „Gott ist Rettung“. Beides passt gut: Josh wurde aus Rumänien gerettet, engagierte Tierschützer nahmen sich seiner an und übers Internet fanden sie eine neue Familie für ihn. Leider gab es einen Machtkampf um den Thron mit dem anderen Hund, welcher dort schon residierte. Um eine langjährige Fehde zu verhindern, entschied man sich, ihn in unsere wohlwollenden Hände zu übergeben. Nun standen wir da. Auf der einen Seite die Aussage von anderen Tierschützern, dass er toll mit anderen Hunden sei, und auf der anderen die Leute, bei denen es gar nicht ging. Uns blieb also nur übrig, eigene Erfahrungen zu machen. Wir sahen einen freundlichen, aufgeschlossenen Hund, der keine Aggression auf Artgenossen zeigte. Also nahmen wir ihn mit in unsere Hundegruppe. Seine erste Amtshandlung war es, sich den höchsten Punkt zu suchen und dort zu markieren. Alle Anwesenden lachten, die Richtung war klar: Josh bewies, dass er wirklich gut verträglich ist, solange alle brav machen, was er will. Im Erstkontakt ist er unschlagbar gut. Selbst wenn ein richtig schwieriger Hund es mit ihm aufnehmen will, bleibt Josh cool und gibt erst locker, wenn das Gegenüber sich beruhigt hat. Nur nach so circa zwei Tagen will Josh klarstellen, wer hier weisungsberechtigt ist und das führt zum Streit mit den anderen Hunden und auch mit dem Pflegepersonal. So kommen wir zum zweiten Teil der Namensbedeutung: Gott ist Rettung. Er bezieht sich da besonders auf das erste Wort. Denn Josh denkt: „Mein Reich komme! Mein Wille geschehe!“ So breitet er seinen Einflussbereich über das ganze Tierheimgelände aus. Nein, nicht über das ganze Gelände: Eine kleine Gruppe tapferer Pfleger und ehrenamtlicher Gassigeher leisten ihm noch erbitterten Widerstand. Nein, Spaß beiseite: Josh ist ein Hund mit großem Führungsanspruch. Alle, die Interesse an ihm hegen, sollten eine gute Portion Konfliktfreudigkeit mitbringen. Josh ist ein feiner Kerl und guter Kamerad, der einzig und alleine lernen muss, neben dem Thron zu sitzen und nicht darauf. Also kommt vorbei und lernt den charmanten Raufbold kennen! 19.10.2017

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

SAMMY

Deutscher Schäferhund-Mix

8 Jahre , 4 Monate

Männlich

• leinenführig • gut verträglich mit Hündinnen • bei Rüden entscheidet die Sympathie • stubenrein Dieser hübsche Schäferhund-Mischling weiß, was er will: die Anwesenheit seines Menschen, genug Spielzeug zum Rumschleppen und Spaß zu haben sowie jede Menge Bademöglichkeiten. Der stattliche Kerl hat in seinem Leben nicht gelernt, dass jeder Mensch Freund sein könnte. Im Gegenteil, es erfordert etwas Zeit, um Sammys Freund zu werden. Noch mehr Zeit bedarf es, um seine Führungsqualitäten bei Sammy unter Beweis zu stellen. Er trifft gerne selbst Entscheidungen, was in einem gewissen Maß auch völlig in Ordnung ist. Nur muss man in der Lage sein, dem unternehmungslustigen Burschen gewisse Entscheidungen abzunehmen, die seine Sicherheit oder die von anderen gefährden. Will man Sammy ein neues Zuhause bieten, sollte man ein Haus mit sicher eingezäuntem Grundstück besitzen. Ein Auslauf mit gemütlicher Hütte, indem Sammy warten kann, während Besuch sich auf SEINEM Grundstück aufhält, wäre optimal. Denn eines sollte klar sein: Sammy ist kein Hund, wo jeder kommen und gehen kann, wie er will. Dementsprechend überschaubar sollte es in seinem neuen Zuhause mit 1-2 Personen sein. Dazu sollte man Erfahrung im Umgang mit schwierigen Hunden und ausführliche Kenntnisse im Ausdrucksverhalten von Hunden mitbringen. Die Bereitschaft mit Managementmaßnahmen, wie z. B. Maulkorb, zu arbeiten, darf nicht fehlen. Wer versucht, Sammy mit Druck und körperlichen Maßregelungen zu erziehen, wird wohl mit einer schmerzhaften Erfahrung scheitern. Sammy ist aber durchaus bereit, neue Dinge zu lernen. Dies wäre in Zusammenarbeit mit einer qualifizierten Hundeschule als Auflage zu erfüllen, zusätzlich zum Maulkorb- und Leinenzwang. Von großem Vorteil ist, dass Sammy kaum jagdliches Interesse zeigt. So zeigt er bei Begegnungen mit Katzen, bei uns im Tierheim, freundliches Interesse oder meidet diese, sodass eine Gewöhnung an Katzen durchaus vorstellbar wäre. 21.10.2016

Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
Süderstr. 399
20537 Hamburg
Deutschland

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