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Beagle-Cocker Spaniel-Mix
3 Jahre , 1 Monat
Männlich
Der Name „Seal“ passt hier wie die Faust aufs Auge, bedeutet er doch auch Seehund. Hier scheint ein großer Wasserfan auf sein endgültiges Zuhause zu warten. Seal wurde ungefähr im März 2022 geboren und ist ca. 40 cm groß. Er kam ins Tierheim Schumen, da ein netter Bürger eingegriffen hat: Sein Nachbar ist ins Ausland gegangen und tja, wohin mit dem Hund? Das hat diesen Menschen wohl leider nicht interessiert, denn er hat Seal vor seiner Abreise einfach auf die Straße gesetzt. Zum Glück gibt es noch Menschen mit Herz. Der Nachbar ist eingeschritten, hat Seal aufgesammelt und ins Tierheim gebracht. Dort musste Seal erst einmal aufgepäppelt werden, denn sein Zustand war nicht gut. Dünn und abgemagert kam er zu uns. Leider hat Seal wohl bisher nur als ungeliebtes Tier auf dem Hof gelebt – das tut aber seinem sozialen und freundlichen Verhalten keinen Abbruch. Er ist sehr offen, mag Menschen sehr und sucht aktiv die Nähe zum Menschen. Benni kann ein Lied davon singen. Als er im September 2024 ehrenamtlich vor Ort war, hat er direkt Küsschen geschlabbert bekommen. Aber nicht nur Menschen ist Seal sehr zugetan, auch mit anderen Hunden geht er sehr lieb um und ist ziemlich verspielt. Beim Spaziergang an der Leine schien es uns, als ob er ein wenig unrund läuft oder vom Körperbau her etwas „schief“ ist. Röntgenologisch war allerdings in Bulgarien kein Befund zu sehen. In 61118 Bad Vilbel kann Seal gerne unserem Tierarzt vorgestellt werden. Die Kosten übernimmt Grund zur Hoffnung e.V., Voraussetzung ist hier lediglich die eigene Anfahrt. Seal scheint ein wenig Beagle und ein wenig Cocker Spaniel zu sein. Auf jeden Fall wird seine große Nase sehr stark zum Schnüffeln eingesetzt. Sicherlich kann hier eine aktive Mitarbeit seiner Menschen zum Mantrailing, Suchspielen oder Geruchsdifferenzierung nicht schaden. Dies fördert neben der Auslastung des Kopfes ja auch wunderbar die Bindung zwischen Hund und Mensch und ist daher immer empfehlenswert. Ein gewisser Jagdtrieb wird höchstwahrscheinlich vorhanden sein – naja, wenn kein Wasser in der Nähe ist, vielleicht. Seal kennt wie alle unsere Hunde erst mal nichts, also kein Zuhause bei Menschen. Sein Leben als Hofhund ist nun definitiv vorbei und er ist bereit für ein neues Leben. Er scheint ein intelligentes Kerlchen zu sein und wird sicher schnell alles Notwendige lernen. Seine Offenheit und seine Liebe zum Menschen wird ihn dabei bestimmt unterstützen. Die kleine Wasserratte kommt gechipt, geimpft und kastriert in ein neues zu Hause. Ein Pool wäre toll, ist aber keine Bedingung. :-) Der erste Schritt ist gemacht. Seal wird am 12. April 2025 bei seiner Pflegefamilie eintreffen.
Grund zur Hoffnung e.V. Pflegestelle 34576 Homberg Deutschland
Mischlingshund
3 Jahre , 7 Monate
Es ist wieder einmal an der Zeit, unseren lieben Charli in die erste Reihe zu rücken. Normalerweise steht er eher bescheiden in der zweiten und traut sich nicht ganz nach vorne. Charli ist ein freundlicher, sanfter Kerl. Bei unserem letzten Aufenthalt im Herbst 2022 im Tierheim in Dobrich, in dem er leider von klein auf lebt, hat er ganz liebevoll mit Peyton gespielt. Die Hundesprache hat Charli gelernt, denn er wurde mit nur wenigen Wochen in der Hundeklappe des Tierheims in Dobrich abgeladen. Charli verbringt also schon sein ganzes dreieinhalbjähriges Leben im Tierheim… Und wir dürfen uns das nicht wie ein kleines, deutsches Tierheim vorstellen, in dem es viele Ehrenamtliche und Gassigänger gibt, die sich regelmäßig um die Hunde kümmern und sie ausführen. Selbst wenn es Ehrenamtliche gäbe, gibt es keine Möglichkeit, die Hunde an Außenreize zu gewöhnen. Direkt vor dem Tierheim in Dobrich verläuft eine Schnellstraße, die ihrem Namen alle Ehre macht. Ausflüge wären eine Gefahr für Zwei- und Vierbeiner, d.h und hat zur Folge, dass die Hunde dort sehr „reizarm“ aufwachsen. Sie lernen nicht das Leben in einem Haushalt kennen, Halsband und Leine sind ihnen ebenso fremd wie die ganze große weite Welt außerhalb des Tierheimzauns. Straßenverkehr, hupende Autos, scheppernde Mülltonnen, Fahrradfahrer, kreischende Kinder oder ratternde Züge. Hier ist von möglichen Adoptanten viel Geduld gefragt, einen Hund behutsam an sein neues Leben und an die unzähligen und vielfältigen neuen Eindrücke heranzuführen. Viele Hunde lernen es schnell, aber man sollte den „worst case“ vor Augen haben und damit rechnen, dass der Eingewöhnungsprozess mehrere Wochen dauern kann. Wir weisen bewusst daraufhin und erwarten von Interessenten viel Geduld, Zeit und Einfühlungsvermögen. Gefühlt landen unsere Hunde nach der Ausreise "auf dem Mond". Selbstverständlich stehen wir vor und nach der Adoption immer und sehr gerne mit Rat und Tat zur Seite. Wir lassen Sie und Charli nicht allein. Da Charli wirklich noch gar nichts kennt, sehen wir ihn nicht in einer großen Stadt. Ein ruhiger Haushalt in einer ländlichen Region und ein wenig Hundeerfahrung wären passend. Ein souveräner Ersthund darf gern schon im Haus leben, um unserem langbeinigen Charli die Eingewöhnung zu erleichtern. Wir haben Charli als etwas vorsichtigen Hund wahrgenommen. Er kommt zwar schon in unsere Nähe, ist den engen Kontakt mit Menschen aber noch nicht so gewohnt und bleibt noch ein wenig auf Distanz. Zuerst nimmt er über Schnuppern Kontakt auf, dann lässt er sich auch behutsam anfassen. Charli ist so ein lieber, zurückhaltender Kerl. Mit seinen langen Beinen bringt er es auf immerhin ca. 58 cm. Er wirkt jedoch nicht so groß, da er sehr schlank ist. Charli hat eine leicht schief gestellte linke Vorderpfote. Wir haben dies röntgenologisch abklären lassen, die Aufnahme war jedoch unauffällig. Es könnte sein, dass er früher als Hunde ohne Vorbelastung einmal ein Schmerzmittel braucht. Regelmäßige Bewegung wäre in jedem Fall gut für ihn. Unser hübscher, schwarz-weiß gepunkteter Rüde ist reisebereit, denn er ist gechipt, geimpft und kastriert. Zu seinem Glück fehlt nur noch die passende Bewerbung! Am 12. April 2025 wird Charli bei seiner Pflegefamilie ankommen. --------------------------- Charli hat seinen Weg am 18. September 2021 in die Hundeklappe des Tierheims in Dobrich gefunden. Nach Angaben der Tierärztin ist er im selben Monat (September 2021) geboren, d.h. er kann erst einige Tage bis zu zwei Wochen alt gewesen sein. Es ist uns völlig unverständlich, wie Menschen so herzlos sein können und einen frisch geborenen Welpen schon von seiner Mutter trennen und in einer Hundeklappe entsorgen können… Für Charli war es aber vielleicht Glück, auch wenn er als Winzling den harten bulgarischen Winter im Tierheim verbringen musste, denn er hat seine ersten Lebensmonate mit Gleichaltrigen verbracht. Das Toben, Spielen, aber auch Kuscheln kamen nicht zu kurz. Als wir im Mai vor Ort waren, beobachtete Charli uns aus geringer Distanz und kam immer näher. Erst schnupperte er vorsichtig und wich sofort wieder zurück, etwas später folgte er und ließ sich auch gern anfassen. Charli hat eine geschätzte Schulterhöhe von 53-54 cm. Er bewegt sich im großen Bereich des Tierheims. Mit seinen Artgenossen ist er sozial und gut verträglich, hält sich aber meist bei den Hunden auf, mit denen er groß geworden ist oder auch bei anderen jungen Hunden. Das Leben im Haus kennt er noch nicht und muss behutsam an alles Neue herangeführt werden. Dafür sollten Sie Geduld mitbringen, denn jeder Hund entwickelt sich in unterschiedlicher Geschwindigkeit, die man nur durch Geduld und Ruhe positiv beeinflussen kann. Auch das Laufen an der Leine kennt Charli nicht und muss sich auch erst das Tragen eines Geschirrs gewöhnen. Der liebe Kerl ist gechipt, geimpft und kastriert. Er könnte ausreisen, sobald er entdeckt wird!
Grund zur Hoffnung e.V. Pflegestelle 74189 Weinsberg Deutschland
2 Jahre , 9 Monate
Weiblich
Wie kann es anders sein? Auch unsere Molina kennt bisher nichts außer dem Tierheim in Dobrich. Sie und ihre Schwester Mesina wurden ungefähr im Juli 2022 geboren und am 10. Oktober 2022 in der Hundeklappe entsorgt. Die beiden kamen vermutlich als unerwünschter Nachwuchs auf die Welt. Wir empfinden dabei immer eine Riesenwut. Nicht, weil die Hunde dort landen, sondern weil die Menschen das für sie kostenlose Kastrationsprogramm nicht annehmen. Nur das wäre die dauerhafte Lösung, um den Kreislauf der Vermehrung zu unterbrechen. Ein weiteres Problem haben wir bei der Vermittlung der Hunde aus Dobrich, denn die Ausläufe dort sind sehr weitläufig und Hunde, die den regelmäßigen menschlichen Kontakt nicht haben (oder nicht wünschen) können sich den Mitarbeitern entziehen und sich in den äußersten Winkel zurückziehen. Zudem gibt es in Dobrich einfach zu wenig Personal, Ehrenamtliche gar keine, die sich intensiv um schüchterne Kandidaten kümmern könnten… Ein weiterer wichtiger Unterschied zu Schumen ist der, dass die Hunde aus Dobrich leider nicht an Halsband und Leine gewöhnt werden können und das Tierheim nicht, sei es auch nur für kurze Spaziergänge, verlassen können. Direkt vor dem Tierheim verläuft eine Schnellstraße, die ihrem Namen alle Ehre macht. Man hört den Lärm der vorbeirasenden Autos in fast allen Videos, die Nikolai uns schickt. Diese Hunde brauchen ganz besondere, geduldige und auch etwas erfahrene Menschen. Wir wünschen uns für sie natürlich auch, dass sie entdeckt werden und frühzeitig genug das Tierheim verlassen dürfen. Alle Hunde, die bisher ausreisen durften, haben sich gut im neuen Zuhause entwickelt. Man muss sich dessen aber bewusst sein, dass die Eingewöhnung etwas länger dauern kann. IMMER aber sollte man bedenken, dass ein Hund, egal aus welchem Tierheim er nun kommt, eine Weile braucht, um sich an alles Neue zu gewöhnen. Er verliert ja plötzlich sein ganzes soziales Umfeld, verlässt von jetzt auf gleich seine kleine Welt, in der er sich relativ sicher und wohl fühlte und befindet sich dann nach einem knapp zweitägigen Transport gefühlt „auf dem Mond“. Da stürzt eine kleine Hundewelt ein. Molina und Mesina sind gemeinsam mit Viola und Lacey in einem kleineren Auslauf aufgewachsen. Sie alle sind sehr gut mit anderen Hunden sozialisiert und beherrschen die Hundesprache von klein auf. Aus diesem Grund spricht nichts gegen einen souveränen vierbeinigen Ausbilder im neuen Zuhause, der einen der Teenager, egal auf wen die Wahl fällt, „an die Pfote nimmt“ und bei der Eingewöhnung behilflich sein wird. Es gibt wahrlich viel zu lernen. Sollte kein Hund im Haushalt leben, ist es wichtig, dass Molina auf jeden Fall viel Kontakt zu anderen Hunden bekommt, von denen sie sich das ein oder andere abschauen kann. Hierzu noch ein wichtiger Hinweis: unsere Hunde sind generell sozialverträglich. Unseren Erfahrungen nach kann es aber durchaus sein, dass sie sich anfangs abweisend präsentieren, denn siehe oben: Das ganze Hundeleben formiert sich von einem Tag auf den anderen neu. Molina scheint anfangs immer noch ein wenig schüchtern uns Menschen gegenüber zu sein, kommt aber dann zu Nikolai, wenn er sie ruft. Sie ist etwas offener als ihre Schwester Mesina. Sie kennt bisher NICHTS außer der begrenzten Welt des Tierheims. Wir beraten Sie jedoch vor einer Vermittlung, sollte Ihnen einer unserer jungen Hunde gefallen, immer sehr ausführlich und geben auch unsere Erfahrungen an Sie weiter. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch nach der Vermittlung immer zur Seite. Unsere Schützlinge sind uns wichtig und unser Ziel ist es, dass Zwei- und Vierbeiner dauerhaft glücklich werden. Für Molina wünschen wir uns eine Familie ohne kleine Kinder, verständige Teenies können wir uns vorstellen, die ländlich wohnt. Eine Großstadt würde sie höchstwahrscheinlich überfordern. Molina ist gechipt, geimpft und kastriert. Und obwohl sie es noch nicht weiß, wird am 12. April 2025 ein neues Leben für sie beginnen. An diesem Tag wird sie von ihrer Pflegefamilie empfangen und dort für ihr endgültiges Zuhause vorbereitet.
Grund zur Hoffnung e.V. Pflegestelle 22179 Hamburg Deutschland
3 Jahre , 11 Monate
Ronin ist ein stattlicher Rüde im besten Alter, der sich nichts sehnlicher wünscht als eine eigene Familie. Geboren wurde er etwa im Mai 2021, wird also in Kürze 4 Jahre. Wir rühren nun extra für ihn die Werbetrommel, damit sich sein Wunsch hoffentlich erfüllen wird und er als Geburtstagsgeschenk ein Ausreiseticket nach Deutschland bekommt! Ronin haben wir als wirklich freundlichen Hund erlebt. In den Videos sieht man deutlich, wie er Nikolai folgt, wenn er ihn anspricht und wie er dessen Nähe sucht. Streicheln findet er toll. Leider kommt Zuwendung im Tierheim immer zu kurz und der aufgeschlossene Ronin hätte gern mehr davon! Er bringt das Potenzial mit, ein supertoller Begleiter zu werden, denn er mag Menschen sehr und wir schätzen ihn als intelligenten Hund ein, der schnell versteht und ganz viel lernen möchte. Mit seinen Artgenossen versteht Ronin sich ebenfalls gut. Die vielen Junghunde toben um den souveränen Kerl herum, orientieren sich an ihm und lecken ihm das Schnäuzchen. Dabei bleibt er ganz cool und gelassen. Die Hundesprache beherrscht er und er kann den kleinen wilden Wirbelwinden auch zeigen, wenn es ihm zu viel wird. Ronin hat glänzendes, schwarzes Fell und bringt es mit seinen langen Beinen auf etwa 58 cm und 26 kg. Diese möchten bewegt und ausgelastet werden, denn Ronin ist ein sportlicher Hund. Aber auch Ruhephasen weiß er zu schätzen, in denen er sich ein ruhiges Fleckchen im Tierheim sucht und döst. Auch wenn wir nichts über Ronins Leben wissen, bevor er am 4. September 2022 ins Tierheim kam, können wir sicher sein, dass er nicht als geliebtes Familienmitglied in einem Haus gelebt hat. Das heißt, er muss einiges lernen, wird dies aber bestimmt sehr gern tun. Die Vorzüge des Lebens im Haus und mit einer Familie wird er bald zu schätzen wissen. Er kennt wahrscheinlich noch kein Halsband und keine Leine, ist aber so souverän und offen, dass er unter Ihrer Anleitung Spaziergänge bald zu schätzen weiß. In jedem Fall müssen Sie sich bewusst sein, dass Sie mit Ronin in vielen Bereichen bei Null anfangen und er langsam an alles Neue herangeführt werden muss. Geduld, Einfühlungsvermögen, aber auch eine gewisse Souveränität setzen wir voraus. Wir schätzen Ronin so ein, dass er mit einem etwas städtischeren Umfeld umgehen könnte, sehen ihn aber nicht in einer Großstadt in einer Etagenwohnung im Hochhaus. Fest steht, dass er ausgelastet werden muss, damit er auch in Zukunft die Ruhephasen in seinem Zuhause genießen wird. Ronin kam schon mit einem kurzen Schwanz ins Tierheim. Vielleicht wurde er so geboren. Es stört ihn jedoch nicht und er kann auch mit seinem Stummelschwänzchen ganz viel Freude ausdrücken! Er ist gechipt, geimpft, kastriert und - er wird am 12. April 2025 ausreisen, denn er hat eine Pflegestelle gefunden. --------------------------------------------- Ronin ist ein richtiger Gute-Laune-Hund! Kaum betritt man seinen Auslauf, steht er neben einem und bittet freundlich um ein wenig Aufmerksamkeit. Streicheln findet er klasse und er geht von sich aus in den Kontakt mit uns, auch wenn er uns noch nicht kennt. Eines ist klar: Ronin liebt Menschen! Der knapp eineinhalbjährige Rüde (geb. ca. Mai 2021) ist ein sportlicher Hund voller Energie, der ausgelastet werden möchte. Im Tierheim hat er sich mit Farina angefreundet, eine junge Hündin in ähnlichem Alter, und die beiden toben viel. Spielen mit Artgenossen steht bei Ronin ganz oben auf der Hobby-Liste. Da er so viel Power hat, wünschen wir uns sportliche und bewegungsfreudige Menschen für den 60 cm großen, muskulösen Kerl. Klein ist er nicht, aber so groß wirkt er gar nicht, wenn man neben ihm steht. Außer ausgiebigen Spaziergängen gibt es so viele Möglichkeiten, seinen Hund auszulasten, ob dies über die sportliche Schiene läuft oder durch Kopfarbeit ergänzt wird. Gut geführte Hundeschulen bieten auch ganz unterschiedliche und auf jedes Mensch-Hund-Team individuell angepasste Kurse an. Über Ronins Vorleben wissen wir nichts. Was wir aber wissen ist, dass er am 4. September 2022 in der Hundeklappe des Tierheims in Dobrich abgeladen wurde und seitdem im Tierheim lebt. Wir gehen aber davon aus, dass er bestenfalls auf einem Hof gehalten wurde, mit ziemlicher Sicherheit nicht als Begleiter in einem Haus. Das heißt, dass er in fast allem bei Null anfängt, er muss ich an das Leben im Haus inklusive aller dazugehörigen Geräusche genauso gewöhnen wie an das Laufen an Halsband/Geschirr und Leine, an Straßenverkehr, lautes Hupen und scheppernde Mülltonnen ebenso wie an zuschlagende Autotüren. So offen und neugierig wie Ronin sich im Tierheim aber zeigt, sind wir sicher, dass er all das an der Seite seiner Menschen gut meistern wird. Er hat auch zwei besondere Merkmale: das eine ist sein kurzer Schwanz, das andere ist ein außergewöhnlicher Wirbel, der zwischen seinen Augen beginnt und über die Nase geht. Auf einigen Fotos kann man ihn ganz schön sehen. Ronin ist ausreisebereit, denn er ist gechipt, geimpft, kastriert und das einzige, was ihm noch fehlt, sind sportliche Menschen, die nur darauf warten, auf ihren Ausflügen und Aktivitäten von einem tollen Kerl wie Ronin begleitet zu werden!
Grund zur Hoffnung e.V. Pflegestelle 21037 Hamburg Deutschland
4 Jahre , 7 Monate
Amon ist einer dieser Hunde, die beim Model-Wettbewerb für „Mischlingshunde aus unglücklichen Verhältnissen“ mit Sicherheit einen der ersten Plätze belegt hätte! Wo Züchter lange züchten müssen (und dies meistens zulasten der armen Hunde), um so ein hübsches Aussehen hinzubekommen, können wir heute unseren schönen Amon vorstellen! Er sieht einfach nur süß aus mit seinen Schlappöhrchen, dem weichen gold-braunen Fell und den schönen braunen Augen. Und obwohl im Tierheim aus Zeitgründen keine Fellpflege betrieben werden kann und die Hunde jedem Wetter ausgesetzt sind, so sieht Amon aus, als käme er frisch gestylt vom Hundefriseur. :- ) Aber es geht ja um weit mehr als nur das Aussehen eines Hundes! Hinter diesem hübschen Kerlchen verbirgt sich nämlich ein wundervoller, sanfter und seelenguter Hund. Auch wenn er nach wie vor noch recht ängstlich ist, so möchten wir ihn heute mal wieder ins Rampenlicht stellen. Denn er hat kleine, aber bedeutende Fortschritte gemacht in den letzten Monaten! Dazu später mehr. Fangen wir ganz vorne an: Amon wurde ca. im September 2020 geboren. Wo genau, wer seine Eltern waren und ob er schon einmal einen Besitzer hatte, wissen wir leider nicht. Er kam mit seiner Schwester Anita ins Tierheim in Dobrich (Bulgarien) und lebt nun schon 2,5 Jahre dort. Seine Schwester hat bereits 2021 das große Glück gehabt, nach Deutschland ausreisen zu können. Nun musste Amon gerade auch noch seinen 4. Geburtstag im Tierheim „feiern“. Wieder ist ein Jahr vergangen, ohne dass sich etwas für ihn getan hat. Während andere Hunde, die bereits ein Zuhause in Deutschland gefunden haben, glücklich vor einer Geburtstags-Leberwursttorte sitzen und ungeduldig darauf warten, das Freigabe-Kommando ihres Frauchens/Herrchens zu bekommen, so sitzt Amon traurig in seinem Auslauf. Amon hat vermutlich auch vor seinem Leben im Tierheim wenig Kontakt zu Menschen gehabt. Er zeigt sich ihnen gegenüber im Tierheim noch sehr schüchtern und ist lange Zeit vor ihnen weggelaufen, wenn man sich ihm genähert hat. Hat man sich eine Weile in seinem Auslauf aufgehalten, hat Amon aber aus der Distanz neugierig beobachtet, was da so vor sich geht. Neugierde ist ja immer ein gutes Zeichen! Fühlte er sich aber beobachtet oder befürchtete, dass wir uns ihm nähern, legte er sofort den Rückwärtsgang ein und verzog sich in die letzte Ecke oder eine Hütte des Auslaufs. Amon wollte am liebsten unsichtbar sein. Die gute Nachricht! Kürzlich berichtete uns der Tierheimleiter Nikolai, dass Amon etwas offener geworden ist und diesbezüglich kleine Fortschritte gemacht hat. Die Videos von September zeigen dies auch sehr schön, denn er weicht nicht sofort zurück und kommt sogar etwas nachgerückt als Nikolai ihn gestreichelt hat. Für manch einen mag das vielleicht kein großer Fortschritt sein, aber für einen Hund wie Amon, der in der Vergangenheit extrem ängstlich war, sind dies sehr mutige Schritte nach vorne! Das freut uns sehr, denn gerade im Tierheim fällt es den Hunden nicht leicht, sich weiterzuentwickeln, da die Mitarbeiter einfach gar keine Zeit dafür haben, die Hunde (und die schüchternen im Besonderen) zu fördern. Mit Sicherheit wird Amon im neuen Zuhause viel Zeit brauchen, um anzukommen und sich an das neue Leben zu gewöhnen. Alles wird neu für ihn sein, denn er kennt eigentlich gar nichts. In einem Haus zu leben, an der Leine zu laufen, Begegnungen mit fremden Menschen, Rollern und Fahrrädern auf der Straße, eben all das, was zu einem Leben in einem Haushalt als Hund dazu gehört. Gibt man ihm die Zeit, die er braucht und stellt man keine Erwartungen an ihn, wird Amon sicherlich seinen Weg gehen. Einfühlungsvermögen setzen wir voraus und auch die Bereitschaft, mit ihm zu arbeiten, auch wenn es Rückschritte geben kann. Das gehört dazu – der Weg ist hier das Ziel! Deshalb suchen wir für Amon souveräne, erfahrene Hundemenschen mit einem Gespür für schüchterne Hunde. Ein Ersthund im neuen Zuhause (oder auch gerne ein weiterer Hund) wäre von großem Vorteil, da Amon absolut sozialverträglich ist und er sich wunderbar an dem anderen Hund orientieren könnte. Eine ländliche Gegend ohne zu viele Reize würde Amon das Ankommen sehr erleichtern. In einer Stadt und auch in einer Familie mit Kindern sehen wir ihn leider nicht. Amon hat ihr Herz schon erobert? Das würde uns sehr freuen, denn seine kleinen Fortschritte sollten unbedingt belohnt werden und er hat es nach den entbehrungsreichen Jahren im Tierheim so verdient, endlich ein Zuhause zu finden, in dem er so geliebt wird, wie er ist. Amon ist geimpft, gechipt und kastriert und bereit für das größte und aufregendste Abenteuer seines Lebens! Dieses Abenteuer beginnt für ihn am 12. April 2025. An diesem Tag wird er bei seiner Pflegefamilie eintreffen.
Grund zur Hoffnung e.V. Pflegestelle 56323 Waldesch Deutschland
Labrador-Mix
3 Jahre , 4 Monate
Update 6. Januar 2025 - Unser Ernie soll heute unbedingt mal wieder in den Fokus gerückt werden… Er ist drei Jahre jung (geb. ca. Dezember 2021), aber ebenso lange wartet er bereits im Tierheim in Schumen geduldig und bescheiden auf „die Auffindung dessen, was schon vorhanden, aber noch nicht bekannt ist“ - kurz auf seine Familie. Ernie leidet immer mehr im Tierheim, da er sich wahnsinnig nach menschlicher Nähe sehnt und er auf diese im Tierheim verzichten muss. Das ist sehr schwer für ihn, denn Ernie ist extrem anhänglich, sucht und liebt ständig unsere Nähe, Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten. Aktuell ist er für seine Schulterhöhe von ca. 46/47 cm etwas zu dick und da er nicht mehr wächst, sollte er unbedingt im neuen Zuhause eine Kleinigkeit abspecken. Ernie ist jedoch ein sehr aktiver Hund, wird viel Spaß an Bewegung haben und dadurch automatisch wieder eine Topfigur bekommen. Ernie ist, wie 99,5 Prozent unserer Hunde, super sozialisiert mit Artgenossen und würde sich über einen netten Ersthund freuen. Er wird aber auch als Einzelhund glücklich werden, denn dann hat er seine Menschen für sich ganz allein. Ernie zeigt sich draußen an der Leine relativ unerschrocken und genießt mit allen Sinnen die seltenen kurzen Ausflüge. Dann ist er glücklich. Wir wünschen ihm mehr davon. Er ist auf jeden Fall ein Kandidat, der zusätzlich zu den Beinen auch Kopf und Nase einsetzen möchte. Denk- und Schnüffelspiele sorgen bei ihm bestimmt für Begeisterung. Eine umfangreiche Ideensammlung „wider die Langeweile“ finden Sie hier: SPASS-MIT-HUND | Die Seiten wider die Langeweile und den grauen Hund-Alltag Nach dem Studium der Seite würden wir uns sehr freuen, wenn Sie Lust auf einen offenen vierbeinigen Gefährten bekommen haben und unser Ernie der richtige wäre. Etwas Geduld und Zeit am Anfang zur Eingewöhnung sollte drin sein und dann – kann‘s losgehen. Ernie ist gechipt, geimpft, kastriert und bereit, viel Neues zu lernen und seinen Gehirnkasten anzustrengen. Ernie hat ein Ticket ergattert und wird am 12. April 2025 bei seiner Pflegefamilie eintreffen. ----------------------------- Wenn einen der kleine schwarze Ernie (geb. ca. Dezember 2021) anschaut, schmilzt man gleich dahin. Wir wollen Ihnen auch nicht gleich die Freude an dem aktiven Junghund verderben. Ganz im Gegenteil. Wenn man sich aber für einen jungen Hund – vor allem aus dem Tierschutz – entscheidet, sollte man sich über einige Dinge bewusst sein: Er kam als Winzling ins Tierheim in Schumen und ist hier aufgewachsen, so dass er viele Alltagsdinge nicht kennt. Er muss noch viel lernen, wie zum Beispiel das Leben in einem ganz normalen Haushalt mit all seinen Geräuschen. Autos, öffentliche Verkehrsmittel und andere, für uns selbstverständliche Alltäglichkeiten, sind ihm fremd. Auch stubenrein ist er noch nicht. Die Mitarbeiter im Tierheim gewöhnen ihn langsam an das Tragen von Halsband und Leine. Sie sind sich sicher, dass er das kleine Hunde-Einmaleins schnell lernen wird. Denn er ist aufgeweckt und pfiffig, offen und gerne im Kontakt mit Menschen. Dieser quirlige Sonnenschein mit der schönen weißen Zeichnung auf der Brust liebt es zu spielen – mit Vier- genauso gerne wie mit Zweibeinern. Er saugt die ihm geschenkte Aufmerksamkeit auf und freut sich, wenn sich jemand mit ihm beschäftigt. Das sind die besten Voraussetzungen, um mit diesem aktiven und bewegungsfreudigen Jungspund erste Lernerfolge zu erzielen. Er erkundet gerne seine Umgebung, saugt die neuen Eindrücke quasi mit der Nase ein. Da er in einer Hundegruppe aufgewachsen ist, verträgt er sich blendend mit anderen Hunden und sucht stets ihre Nähe. Wer sich ein wenig Zeit nimmt und ihm das Leben außerhalb des Tierheims behutsam zeigt, wird kontinuierlich Fortschritte machen, über die Mensch und Hund stolz sein dürfen und beide als Team immer enger zusammenwachsen lassen. Im Mai 2022 hatte der kleine Kerl eine Schulterhöhe von 38 cm. Da geht noch was! Ernie ist bereits gechipt, geimpft und kastriert, also ausreisefertig. Jetzt wartet der kontaktfreudige junge Rüde auf seine Chance das Leben mit seinen neuen Menschen zu genießen. Er wird sich alle Mühe geben, dabei eine gute Figur zu machen!
Grund zur Hoffnung e.V. Pflegestelle 79100 Freiburg Deutschland
3 Jahre , 8 Monate
Über schwarze Hunde kursieren so allerlei Gerüchte und wie es damit immer so ist, sie stimmen meistens nicht. Trotz alledem sind Hunde und Katzen mit schwarzem Fell schwieriger zu vermitteln als andere. Irgendwie verrückt! Denn sie sind genauso zugewandt und freundlich wie alle anderen auch, nur kann man ihre Mimik vielleicht aufgrund der Fellfarbe nicht immer so eindeutig lesen. Aber werden wir konkreter und kommen zu Enya. Ja, sie ist schwarz. Aber auch braun und wer ganz genau hinsieht, entdeckt ein ganz kleines bisschen weiß auf ihrer Brust. Man könnte tatsächlich meinen, jemand hätte sich ganz genau überlegt, wo er ein paar Akzente setzt – so gelungen sind sie platziert. Ihre kurze Rute fällt gleich ins Auge, macht ihr aber keine Schwierigkeiten. Sie kam so ins Tierheim. Mit zarten vier Wochen wurde sie in der Hundeklappe im Tierheim in Dobrich, Bulgarien, entsorgt. Unfassbar, kommt aber immer wieder vor. Die nun etwa dreijährige Hündin (geb. ca. August 2021) hat sich durchgeboxt, arrangiert sich mit allen Artgenossen und liebt es, sich auf einer der Hundehütten in der Sonne zu aalen. Dann leuchtet ihr dunkles Fell ganz besonders schön und man kann nicht umhin, sie streicheln zu wollen. Das lässt sie auch gerne zu, nur leider drängelt sich immer wieder eine andere Vorwitznase dazwischen. Dann wartet sie geduldig, bis sie endlich wieder dran ist. Enya würde sich freuen, wenn sie bei Ihnen dran wäre – zum Streicheln, zum Verwöhnen, zum Rausgehen, für einfach alles. Endlich an der Reihe sein und adoptiert werden. Bei einer so guten Seele sollte das eigentlich schon längst passiert sein. Aber spätestens JETZT! Wir können nur Gutes über Enya sagen: Sie ist mit Hunden aller Art verträglich und könnte auch gut als Zweithund zu Ihnen kommen. Sie macht aus der Not eine Tugend und beschäftigt sich mit den kleinen Dingen: knabbert an einem Tannenzapfen oder spielt mit den anderen Hunden Tauziehen mit einer der Decken im Auslauf. Sie stellt wahrscheinlich keine großen Ansprüche, würde sich aber bestimmt über artgerechte Beschäftigung freuen. Da sie bisher noch keine Erfahrungen außerhalb des Tierheims sammeln konnte, wäre der Besuch einer guten Hundeschule ratsam, um sie behutsam zu fordern und gleichermaßen zu fördern. Enya zeigt sich als gelehrig und wird wahrscheinlich nicht lange brauchen, um Neues zu lernen, wenn sie erst einmal angekommen ist und an Sicherheit und Vertrauen gewonnen hat. Und neu wird so ziemlich alles für sie sein. Das können Sie als Chance sehen und dieses unbeschriebene Blatt mit viel Liebe und Geduld füllen. Durch Sie lernt sie alles kennen. An Ihrer Seite wird sie reifen und zu einer tollen Hündin heranwachsen, die mit Ihnen durch Dick und Dünn geht. Wer wünscht sich so etwas nicht? Voller Stolz können Sie mit entsprechender Übung an der Leine gehen, das erste Sitz oder Platz zeigen oder ein Spielzeug apportieren lassen. Klar, das ist Zukunftsmusik, aber man darf sich immer wieder kleine, erreichbare Ziele stecken. Was möchten Sie Enya zeigen? Enya selber zeigt sich auf jeden Fall von ihrer besten Seite. Sie ist gechipt, geimpft und kastriert. Voller Vorfreude übt sie schon einmal fleißig das Schwanzwedeln. Wollen Sie mal sehen? Dann bewerben Sie sich für die freundliche Schönheit! Enya hat eine Schulterhöhe von ca. 54/55 cm und wiegt etwa 19 kg. Enya wird am 12. April 2025 von ihrer Pflegefamilie in Empfang genommen. ------------------------------- Unsere liebe Enya (geb. ca. August 2021) kam als Winzling am 25. September 2021 über die Hundeklappe ins Tierheim in Dobrich. Wir können einfach nicht nachvollziehen, wie Menschen diese kleinen, hilflosen Geschöpfe einfach „entsorgen“. Ein großes Tierheim mit einem massiven Infektionsdruck ist kein Ort für so junge Hunde… Aber Enya hatte Glück und hat ihre ersten Lebensmonate gut überstanden. Sie ist gemeinsam mit anderen Welpen aufgewachsen, anfangs in einem kleineren, geschützten Bereich, inzwischen bewegt die Junghundegruppe sich im großen Auslauf. Da sie von Anfang an mit ihren Artgenossen sozialisiert wurde, versteht sie die Hundesprache aus dem Effeff. Auch uns Menschen gegenüber ist sie freundlich, wenn auch anfangs Fremden gegenüber ein wenig zurückhaltend. Wir sind uns aber sicher, dass sich das in einem Zuhause schnell ändert und sie Vertrauen aufbaut, wenn sie erstmals regelmäßigen, viel und engen Kontakt zu Menschen hat. Ein optisches Merkmal an Enya ist ihr kurzer Schwanz. Wir gehen davon aus, dass sie mit diesem geboren wurde. Das Leben in einem Haushalt kennt Enya noch nicht und fängt hier in allem bei Null an. Sie ist noch nicht stubenrein, kennt keine Haushaltsgeräusche und auch das Laufen an der Leine ist ihr noch fremd. Wir sehen sie eher in einer ruhigeren Wohngegend und nicht in einer Großstadt, da wir nicht einschätzen können, wie sie mit viel Lärm und Verkehr umgehen würde. Der weitere Kontakt zu Artgenossen würde ihr in der Eingewöhnung sicher helfen. Ein Ersthund kann gerne vorhanden sein, darüber würde Enya sich bestimmt freuen, ist aber keine Bedingung. Enya ist gechipt, geimpft und kastriert. Wir wünschen ihr, dass sie ihren ersten Geburtstag schon in einem Zuhause richtig feiern darf! Im Tierheim hat sie nun lange genug gelebt…
Grund zur Hoffnung e.V. Pflegestelle 92318 Neumarkt Deutschland
Schnauzer-Mix
1 Jahr , 11 Monate
Eleonora kam am 15. März in Deutschland an. Während der Fahrt vom Treffpunkt bis nach Hause saß sie ganz brav und ruhig in ihrer Box. Die anschließende Zusammenführung mit ihren vierbeinigen Freunden auf Zeit klappte hervorragend. Man konnte mal wieder feststellen, wie gut unsere Schumener Hunde die Kommunikation miteinander beherrschen. Sogleich wurde mit allen ein Spaziergang gemacht und, wie vermutet, war Eleonora unerschrocken dabei und wäre am liebsten gleich durchgestartet. Zwischendurch holte sie sich schon Streicheleinheiten ab, obwohl sie uns noch gar nicht kannte. Eleonora dockte gleich an und erwies sich als echter Traumhund. Berührungsängste mit Menschen = Null. Sie ist offen und freundlich zu jedermann. Vom ersten Tag an war sie stubenrein und sie liegt zwischen den Gassirunden brav in irgendeinem der unzählig zur Verfügung stehenden Körbchen. Streichelt man einen ihrer Kameraden kommt sie natürlich auch sofort und bittet ebenfalls um Aufmerksamkeit, die sie so lange Zeit entbehren musste. Sie ist dabei aber nicht penetrant aufdringlich. Eleonora kann auch zu Katzen vermittelt werden. Sie und die vorhandenen Samtpfoten haben kein Problem miteinander. Draußen zeigt Eleonora sich schwer aktiv und bringt die Anlagen mit, ein ausdauernder Wandervogel zu werden. Mit ihr kann man "so richtig Strecke machen". Anlagen zum Jagdtrieb sind erkennbar. Das Näschen ist häufig am Boden und auch sonst entgeht ihr nichts. Dies sollte jedoch niemanden überraschen, liegt es doch in der Natur des Hundes. Schlau ist sie auch und so kann man ihr z.B. durch Mantrailing, Such- und Schnüffelspiele Ersatz dafür bieten. Wer also Bock auf einen offenen, aktiven, verschmusten und zudem hübschen Hund hat, wer bei Wind und Wetter gerne draußen unterwegs ist und sich nach Begleitung sehnt möge sich für Eleonora bewerben. Sie ist ein Sechser im Lotto. Ihr ziemlich verfilztes Fell wird zeitnah "bearbeitet". Ob professionell oder vom Pflegefrauchen ist noch nicht entschieden. Das wird das Endergebnis zeigen. :-) Eleonora ist gechipt, geimpft, kastriert und freut sich über Besuch. ------------------- 2. März 2025 - Unsere Eleonora ist mit ihren ca. 48 cm Schulterhöhe ein wahres Kuschelmonster. Sie ist sehr offen, sehr anhänglich, sucht immer die Nähe von uns Zweibeinern, egal welcher Couleur. Sie springt vertrauensvoll an jedem hoch, der ihren Auslauf betritt, sucht die Nähe und jede Form von Aufmerksamkeit. Gestreichelt zu werden findet sie einfach nur klasse. Wir mussten jedoch zu unserem Leidwesen erfahren, dass Eleonora in ihrem Auslauf gebissen wurde. Sie wurde daraufhin a) medizinisch behandelt und b) danach in eine andere Gruppe umgesetzt. Offenbar hat sie sich jedoch von dieser negativen Erfahrung nicht erholt, denn sie sitzt nun dort nur noch in ihrer Hütte und traut den neuen Kumpanen nicht über den Weg. Sie traut sich nur noch heraus, wenn wir den Auslauf betreten. Dann aber gibt es kein Halten mehr für Eleonora. Ihr Schicksal rührte eine Pflegestelle... So wird Eleonora am 15. März 2025 von einem kleinen gemischten Rudel empfangen. Sie kann dann, nach einer gewiss nur kurzen Eingewöhnungszeit entsprechend ihrer Vita, in 61184 Karben besucht werden. ----------------------------- Eleonora kam am 30. September 2024 völlig durchnässt im Tierheim in Schumen an. Eine tierliebe Bürgerin fand sie in der Nähe des Supermarkts Lidl. Hatte man versucht, sie mit dem Wasserschlauch zu vertreiben? Wir wissen es nicht, vorstellen können wir es uns jedoch. Wir nehmen an, dass Eleonora ausgesetzt wurde und sie rund um den Supermarkt unerwünscht war. Eleonora ist noch jung. Sie wurde etwa im Mai 2023 geboren. Unsere Tierheimleiterin Zlatina kann nur gute Dinge über sie sagen. Sie ist einfach nur süß, wie man so sagt, aufgeschlossen uns Menschen gegenüber und kommt auch wunderbar mit den anderen Hunden aus. Eleonora ist sanft und sehr offen. Sie hat die Herzen der Mitarbeiter im Sturm erobert und ist bereit, noch andere Herzen für sich zu gewinnen. Gehört Eleonora zu dem Typ Schnauzer oder könnte Hütehund in ihr stecken? Raten Sie mit. Auf jeden Fall ist sie hübsch, auch wenn sie nur ein Stummelschwänzchen hat. Eleonora hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch nie in einem Haus gelebt und muss dies von der Pike auf lernen. Was ihr bestimmt nicht schwerfallen wird. Zeit, Geduld und langsames Heranführen an alles Neue wirkt Wunder und wird ihr bei der Eingewöhnung helfen. Ihren ersten Spaziergang vor dem Tierheim hat sie mit Bravour gemeistert und zwischendurch war noch Zeit, um mit Sedat zu schmusen. Sie freute sich über die ungeteilte Aufmerksamkeit. Wie lange Eleonora auf der Straße lebte und welche Erfahrungen sie dort sammelte ist uns nicht bekannt. Doch wird sie ihr unbekannte Situationen unter kompetenter Anleitung überstehen und gestärkt daraus hervorgehen. Eleonora ist lebensfroh und aktiv. Auch ihre zukünftige Familie sollte unbedingt aktiv sein und Freude an Outdoor-Aktivitäten haben. Eleonora ist gechipt, geimpft, kastriert, bereit für neue Abenteuer und bereit, Schwung in eine Familie zu bringen. Am 15. März 2025 wird sie bei ihrer Pflegefamilie ankommen. Nach einer sicher kurzen Eingewöhnungsphase kann sie dann gerne besucht werden.
Grund zur Hoffnung e.V. Pflegestelle 61184 Karben Deutschland
8 Jahre , 1 Monat
Handicap
Lenja hat sich rasch in ihrer neuen Pflegestelle eingewöhnt. Mit dem kleinen vorhandenen Rudel kam sie von Beginn an bestens zurecht und verhielt sich auch den Katzen gegenüber völlig neutral. Im Haus zeigt sie sich lieb und ruhig, ist offen und verschmust. Am zweiten Abend belegte sie schon die Couch, nimmt jedoch aufgrund ihrer Größe die halbe ein. Viel Platz bleibt da nicht für andere Vierbeiner oder für mich. Ich habe mich dann eben mit dem Plätzchen VOR der Couch zufrieden geben müssen. :-) Ist ihr bevorzugter Platz nicht frei nimmt sie aber auch mit einem Körbchen vorlieb. Und ist dieses besetzt bleibt sie einfach davor stehen. Stumm wird dem Besetzer gezeigt, dass man eben genau diese Ruhezone für sich beanspruchen möchte und ratzfatz wird das vom Gegenüber verstanden. Ziel erreicht! Die gemeinsame Fütterung funktioniert auch bestens. Allerdings zeigt sie denen, die schnell fertig sind und um sie herumschleichen, um ihre Schüssel auszuschlecken, dass sie das nicht mag. Dann knurrt Lenja kurz und dies wird verstanden. Futterneidisch ist sie nicht, mag eben nur beim Fressen nicht gestört werden. Es steckt ein wenig Husky in Lenja und ein ebensolches kleines Dickköpfchen. Sie lässt sich trotzdem leicht lenken und auch zu einem Gang in den Garten oder zu einem kurzen Spaziergang überreden. Treppen kann sie laufen, hoch und auch runter. Sie sollte aber unbedingt aufgrund ihres Handicaps ein ebenerdiges Zuhause finden. Lange Wanderungen im Hochgebirge sind bestimmt zu anstrengend für Lenja, aber mehrere kürzere Spaziergänge wird sie meistern. Und wer weiß? Vielleicht überrascht sie alle mit ihrem Elan. Sie kann nämlich auch richtig Gas geben, was man auf den ersten Blick nicht glaubt. Wichtig ist, dass der behinderte Fuß bei Spaziergängen mit einem Verband oder einem Schuh geschützt wird. Das kennt Lenja und sie lässt es geduldig über sich ergehen. Lenja ist eine sehr angenehme Hausgenossin und zum Schmusen immer zu haben. Wir suchen für sie ausnahmsweise mal keine super aktive Familie, allerdings eine, die Häuschen und Garten ihr eigen nennt. In letzterem liegt Lenja gerne. Lenja, die ungefähr im März 2017 geboren wurde, ist gechipt, geimpft, kastriert und freut sich über Besuch bei ihrer Pflegefamilie in 34323 Malsfeld. ----------------- 25. September 2022 Seit dem 13. Juli 2022 bekamen wir keine Updates mehr. Die Pflegestelle weigerte sich, uns Fotos und Informationen zukommen zu lassen. Sie fühlte sich "kontrolliert". News kommen in Kürze. Lenja ist auf jeden Fall eine sehr angenehme Hündin. 3. Juli 2022 Lenja ist nun schon drei Monate auf ihrer Pflegestelle und die Operation, in der ihr die Platte entfernt wurde, liegt auch schon einige Zeit zurück. Leider besteht weiterhin eine Lähmung des Hinterbeins und sie überkötet, d.h. sie beugt die Zehengelenke und setzt die Pfote nicht richtig auf. Lenja erhält weiterhin Medikamente, wir müssen aber zum jetzigen Zeitpunkt leider davon ausgehen, dass die Lähmung des Hinterbeins bestehen bleibt. Wir hoffen sehr, dass mögliche Adoptanten sich von ihrem Handicap nicht abschrecken lassen, denn Lenja punktet mit ihrem freundlichen und liebenswerten Wesen! Sie ist eine ruhige und eher zurückhaltende Hündin, die nicht sofort von sich aus auf Fremde zugeht. Wenn man sich ihr aber nähert, lässt sie sich gern streicheln. Lenja ist sehr genügsam und weiß sich ihre Zeit gut zu vertreiben: Im Garten wird viel geschnüffelt und auch mit ihren Stofftieren beschäftigt sich Lenja sehr gerne. Mit den anderen Hunden im Haushalt hat sie keine Schwierigkeiten und kommt gut mit ihnen aus. Sie hat sich sehr schnell und problemlos ins Rudel integriert, die Hundesprache beherrscht sie einwandfrei. Richtiges Spazierengehen ist mit der hübschen Hündin leider noch nicht möglich, daran muss sie sich erst noch gewöhnen. Im Moment steht die Heilung ihres Beins im Vordergrund. Aufgrund des Handicaps wird sie keine Hochleistungssportlerin werden und ist auch kein Hund für sehr lange und anspruchsvolle Wanderungen, aber regelmäßige, gemäßigte Spaziergänge sind wichtig, damit die Muskulatur gestärkt wird. Nun hoffen wir, dass Lenja ganz schnell entdeckt wird, denn sie ist bereit für ihr endgültiges Zuhause! ___________________________________________ Update 27. Mai 2022 Lenja ist eine sehr kluge Hündin und lernt sehr schnell. Sehr tapfer, mutig und geduldig hat sie die große Operation überstanden. Ihr wurden Schrauben und eine Metallplatte vom Becken entfernt, die ihr in Bulgarien aufgrund einer Beckenfraktur eingebaut worden waren. Leider wurde die Frakturversorgung durch Plattenosteosynthese in Bulgarien nicht sehr fachmännisch durchgeführt. Deshalb musste die Platte dringend entfernt werden. Wie der Erfolg einer Regeneration sein wird, ist noch nicht sicher (die OP fand am 19.05.2022 statt und die Heilungsphase wird einige Zeit dauern). Da wahrscheinlich der Ischiasnerv betroffen ist, helfen Schmerzmittel nur bedingt. Wie man deshalb vielleicht nachvollziehen kann, jault Lenja spontan (noch) bei Bewegungen auf, die ihr Schmerzen bereiten. Aufgrund ihrer aktuellen körperlichen Verfassung beschränkt sich ihr Auslauf und die Aktivitäten von ihr momentan nur auf das Haus, den Hof und den Garten, die sie allerdings gerne für ihre Abenteuer benutzt. In Lenja reift gerade das Vertrauen zu uns und das ist eines der schönsten Gefühle überhaupt! Toll wäre es, wenn Lenja eine Familie findet, die ohne Erwartungsdruck und ganz entspannt die Möglichkeit einer gemeinsamen Zukunft findet. Lenja entwickelt sich gut und passt toll in unser Hunde-Trio und in unsere Familie. Wenn Sie ein schönes Zuhause für unsere liebe Lenja haben, füllen Sie bitte unseren Interessenten-Fragebogen aus. Sie finden ihn hier: https://www.grund-zur-hoffnung.org/hunde/hunde-in-deutschland/lenja/ 2. Mai 2022 Die liebe Lenja ist ein traumhaft toller Hund! Im Rudel selber zeigt sie sich selbstsicher, respektvoll und willensstark. Sie versteht die Hundesprache einwandfrei und kommt gut mit meinem Rudel aus. Alles in allem ist Lenja eine Hündin, die gerne selbst entscheidet und autark ist. Mit dem Anlegen vom Geschirr, Halsband und Leine tut sie sich im Moment noch etwas schwer, das scheint ihr unheimlich zu sein. Dann weicht sie aus und zieht sich zurück. Wir werden es nun mit einer Hausleine versuchen, um Schritt für Schritt daran zu arbeiten. Ansonsten hat sich Lenja schon gut an das Leben in einem Haus gewöhnt, kann aber auch jeder Zeit in den Garten, wenn sie möchte. Sie genießt es gestreichelt zu werden, was bei ihrem weichen und schönen Fell auch viel Freude macht. Was Lenja jetzt nur noch zu ihrem Glück fehlt, ist ein Für-immer-Zuhause! Aufgrund ihrer körperlichen Einschränkungen sollte es am besten ein ebenerdiges Zuhause sein. Update 18. April 2022 Lenja ist gut und sicher angekommen. In dieser Sache müssen wir unsere Bewunderung für so eine logistische Leistung aussprechen. Eure Organisation und Betreuung war super gut. Vielen Dank. Ihr gebt Euch so viel Mühe, dass wir alle einen entspannten Start ermöglicht bekommen. Bei uns war die Zusammenführung mit unserer Dobibande etwas anders. Durch Lenja's Handicap konnten wir nicht auf neutralem Boden spazieren gehen, sondern mussten sie bei uns zu Hause vorstellen. Auf meinem Arm (sie ist leicht und liebt es getragen zu werden) hat unsere Dobibande sie sofort akzeptiert und in ihr Rudel integriert. Lenja ist aufmerksam, an ihrer Umgebung interessiert und nimmt die Sicherheit aus dem Rudel an.
Grund zur Hoffnung e.V. Pflegestelle 34323 Malsfeld Deutschland
Podenco-Mix
5 Jahre , 11 Monate
Karla (geb. ca. Mai 2019) fand am 29. Januar 2021 den Weg ins Tierheim in Dobrich. Über ihre Vorgeschichte liegen uns leider keine Informationen vor, aber sie war ziemlich abgemagert als sie im Tierheim ankam. Ein anderer Verein sagte zu, sich um ihre Vermittlung zu bemühen – leider ist nichts passiert, weshalb wir ihr nun eine Chance geben möchten. Karla ist eine sehr offene und freundliche Hündin, die Menschen sehr mag. Sie kommt von sich aus auf uns zu und lässt sich sehr gern streicheln. Mit dem Leben im Tierheim hat sie sich arrangiert. Wenn es ihr langweilig ist, sucht sie sich Beschäftigung. Sie ist viel unterwegs und gehört zu den wenigen Hunden, die sich über das komplette Tierheimareal bewegen. So begibt sie sich auf „Streifzüge“ und inspiziert alles. Sie beteiligt sich an „Buddelaktionen“ und hat auch immer mal wieder die „Ersatzmutterrolle“ übernommen und sich ganz liebevoll um verschiedene Welpen gekümmert. Karla ist eine sehr aktive und sportliche Hündin, die in einem Zuhause ausgelastet werden möchte. Mit ihren Artgenossen kommt sie gut aus, aber wie bei eigentlich allen entscheidet die Sympathie. Mit manchen Kameraden spielt sie lang und ausgiebig. Es gibt aber auch einige Hunde, mit denen es nicht so harmoniert. Da Karla schon lange im Tierheim lebt und wir nicht wissen, wo und wie sie vorher gelebt hat, müssen wir davon ausgehen, dass sie noch nichts kennt. Das Leben in einem Haus wird neu für sie sein und auch das Spazieren gehen an der Leine. Interessenten müssen Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen mitbringen, sollten Karla aber auch von Anfang an Struktur und Regeln geben. Da sie aber so aufgeschlossen ist, wird Karla sich bestimmt schnell an ein neues Leben gewöhnen und die Vorzüge kennen und schätzen lernen. Sie ist kastriert, gechipt, geimpft und wartet nur noch auf den Startschuss, um schwuppdiwupp in den Transporter zu springen! Karla soll nach Angaben des Tierheims eine Schulterhöhe von ca. 53 cm haben und 16 kg wiegen. Sie ist eine sehr sportliche und agile Hündin.
Bulgarien
Dalmatiner-Mix
3 Jahre , 9 Monate
Inari hat schon vieles mit machen und ertragen müssen in seinem noch jungen Leben. Geboren wurde er etwa im Juli 2021 – und teilt das Schicksal Tausender weiterer Welpen in Bulgarien, denn er zählt zur Kategorie „unerwünschter Nachwuchs“, weil die Halter es nicht für nötig hielten, ihre Hündin kastrieren zu lassen. Es ist immer dasselbe. Uneinsichtige Menschen verursachen das Leid unzähliger Tiere… Wie dem auch sei, Inari hatte Glück und landete im Tierheim in Schumen. Auffällig war eine Schiefstellung seines Beckens, das wir röntgen ließen. Heraus kam, dass er schon als Welpe eine Beckenfraktur gehabt hatte mit einem zusätzlich ausgerenkten Hüftgelenk, möglicherweise durch einen Unfall bei seinen ehemaligen Besitzern? Wir möchten uns nicht vorstellen, wie lange Inari massive Schmerzen gelitten haben muss… Wenn er steht, steht er hinten etwas tiefer, wahrscheinlich aufgrund der alten Fraktur. Trotz dieses Handicaps bewegt er sich gut und gerne. Wahrscheinlich wird er aber früher als Hunde ohne Vorbelastung regelmäßig Schmerzmittel benötigen. Wenn wir ihn zu einem Spaziergang herausholen, freut er sich total und geht sehr gern mit uns. Jeder Ausflug ist eine willkommene Abwechslung vom öden Tierheimalltag. Trotzdem wird er in einer ihm fremden Umgebung eine Phase der Eingewöhnung brauchen. Leider ist Inari zu einem Notfall geworden, denn er wird von den Hunden in seinem Auslauf ziemlich gemobbt. Die Hunde lassen ihn einfach nicht in Ruhe und er zieht sich immer mehr in die Hundehütte zurück. Deshalb ist es sehr dringend, dass Inari bald das Tierheim verlassen kann. Vermutlich aufgrund dieser stressigen Situation war Inari im vergangenen Jahr ziemlich abgemagert, was uns große Sorgen bereitet hat. Da das Tierheim aber leider sehr voll ist, sind die Möglichkeiten, ihn in eine andere Gruppe umzusetzen, begrenzt. Inari ist sehr freundlich zu uns Menschen und freut sich über jede Aufmerksamkeit und Streicheleinheit. Bei unserem letzten Besuch im Februar 2025 zeigte er sich wie immer anhänglich und verschmust. Wir wünschen uns für Inari eine ländliche Umgebung, damit er langsam an alles Neue herangeführt werden kann. In einer Stadt würden auf einen Schlag so viele fremde Eindrücke auf ihn einwirken, die ihn überfordern könnten. Wir hoffen, dass der liebe Kerl bald entdeckt wird und dem Tierheim für immer den Rücken kehren kann! Bereit für die Ausreise ist er, denn er ist gechipt, geimpft und kastriert! ---------------------------------- Inari (geb. ca. Juli 2021) ist noch kein Jahr alt und hat in seinem jungen Leben schon einiges mitgemacht. Aber dazu später. Der liebe Hundejunge misst schon 53 cm und wird noch etwas wachsen. Wir gehen davon aus, dass er ein größerer Hund werden wird. Wie viele andere Hunde in Bulgarien kamen er und ein Geschwisterchen als Welpen einer Hofhundedame auf die Welt. Leider befanden die Halter es nicht für nötig, die Hündin vorher kastrieren zu lassen, trotz unseres kostenlosen Kastrationsangebots. Nun war der ungewünschte Nachwuchs da und wurde Ende Dezember, in der besonders kalten Zeit, ins Tierheim in Schumen abgeschoben – allerdings unter der Auflage, dass die Mutter kastriert würde! Immerhin nahmen die Halter die Hundemutter nach dem Eingriff wieder mit. Für die Welpen sah es nicht ganz so gut aus. Inaris Geschwisterchen hatte Parvovirose und hat es nicht geschafft. Inari jedoch war zäh und hat überlebt. Bei meinem Aufenthalt im Tierheim im Februar 2022 fiel uns seine Fehlhaltung und sein verschobenes Becken auf. Die Röntgenaufnahmen ergaben, dass er schon sehr jung eine Beckenfraktur hatte mit einem zusätzlich ausgerenkten Hüftgelenk. Das Becken ist massiv schief gestellt. Wie diese Fraktur entstanden ist, wissen wir leider nicht. Leider kommen wir bei der Röntgenaufnahmequalität in Bulgarien mit der Beurteilung nicht weiter und würden ihn deswegen gerne bei unserem Tierarzt Roger Wagner in 61118 Bad Vilbel vorstellen, gründlich untersuchen, ordentliche Röntgenaufnahmen anfertigen und bei Bedarf operieren lassen. Die Kosten dafür trägt Grund zur Hoffnung e.V. Wir wollen nicht verheimlichen, dass ein Handicap zurückbleiben und Inari höchstwahrscheinlich früher als andere Hunde regelmäßig Schmerzmittel benötigen wird. Nun aber zum Positivem: Inari hat trotz seiner schlimmen medizinischen Geschichte ein sehr liebes und freundliches Wesen. Er ist uns zugetan und überhaupt nicht ängstlich. Auch mit den anderen Hunden in seinem Auslauf versteht er sich gut und spielt schön mit seinen gleichaltrigen Kumpels. Seinen ersten Spaziergang draußen vor dem Tierheim fand Inari noch ein wenig unheimlich. Er lief noch unsicher und geduckt, denn alles war ihm neu und er musste die vielen Eindrücke erst einmal verarbeiten. Aufgrund seiner Vorgeschichte wird er nie ein Leistungssportler werden, wir sehen ihn deshalb nicht bei extrem sportlichen Menschen. Er wird weder joggen noch am Fahrrad mitlaufen können, stundenlange Wanderungen wird er möglicherweise auch nicht meistern. Über regelmäßige Spaziergänge in normalem Tempo wird er sich aber freuen. Es gibt ja auch ausreichend weitere Möglichkeiten, Hunde geistig auszulasten, wir helfen Ihnen gerne mit Tipps. Wir wünschen dem liebenswerten Kerlchen, dass er schnell entdeckt wird und seine Familie findet. Die wichtigen Kriterien zur Ausreise bringt er mit, denn er ist gechipt, geimpft und bereits kastriert. Auch sein EU-Pass liegt bereit.
Chow Chow-Mix
2 Jahre
Unsere Florentine ist ein Ausbund an Fröhlichkeit, trotz ihres Handicaps. Sie wurde uns im Juli 2023 gemeinsam mit ihrer Schwester Fabienne vorgestellt. Vorgestellt werden hieß, sie und ihre Schwester sollten natürlich im Tierheim in Schumen bleiben. Beide waren schlicht und ergreifend unerwünschter Nachwuchs. Immerhin wurde ihre Mutter dann im Tierheim kastriert und wieder mitgenommen. Ein kleiner Erfolg! Florentine, die ungefähr im April 2023 geboren wurde, hat ein besonderes Merkmal. Ihr Vater, ausnahmsweise nicht unbekannt, war ein Chow Chow und von ihm hat sie in Teilen eine blaue Zunge geerbt. Ihre Mutter könnte einem Labrador Retriever ähnlich gesehen haben. Beide Elternteile haben gutes Erbgut weitergegeben, denn Florentine ist fröhlich, aufgeschlossen und sehr lieb. Leider wurde sie mit einem körperlichen Handicap geboren. Ihr fehlt eine Vorderpfote und dadurch ist der Vorderlauf verkürzt. Sie kommt aktuell gut damit zurecht. Vielleicht, und das wäre unsere Hoffnung, kann man ihr in Deutschland orthopädisch helfen. In Bulgarien besteht diese Möglichkeit leider nicht. Florentine läuft prima an der Leine, freut sich über jeden noch so kurzen Ausflug und gibt dann immer richtig Gas. Sie ist dann sooooo glücklich. Ihr kann es nicht schnell genug gehen; rechts, links, vor und zurück. Es gibt so viel zu entdecken und zu erschnüffeln. Florentine wird wahrscheinlich lange Wanderungen nicht meistern können, aber regelmäßige Spaziergänge sind ein Muss und als Gegenpol sollte man sie mit Kopfarbeit auslasten. Florentine ist aufgeweckt, offen und zeigt unerschütterliches Vertrauen zu uns Zweibeinern. Diese Eigenschaften werden es ihr und der neuen Familie leicht machen, sich in einem Zuhause rasch einzufinden. Natürlich muss sie noch viel lernen, aber das schafft sie spielend. Wo also passt sie hin? Wir suchen eine Familie, die in einer ländlichen Umgebung lebt, die geduldig ist und sich nicht an Florentines Handicap stört. Florentine tut‘s ja auch nicht. Florentine, die übrigens eine Schulterhöhe von ca. 55 cm hat, ist gut mit ihren Artgenossen sozialisiert und kommt gut mit ihnen zurecht. Sie sollte auch nach der Adoption weiterhin Kontakt zu anderen Hunden haben. Sie ist gechipt, geimpft, kastriert und würde gerne, wie ihre Schwester Fabienne es bereits getan hat, das Tierheim verlassen und endlich, endlich ausreisen. --------------------------- Heute möchten wir Ihnen Florentine vorstellen, gemeinsam mit ihrer Schwester Fabienne. Sie sind zwei niedliche, hübsche, freundliche Hundemädchen. Ihre Geschichte gleicht der Hunderter anderer Hunde in Bulgarien: geboren als unerwünschter Nachwuchs, dessen man sich zügig entledigen musste. Man kennt sogar den Vater! Ihre Mutter war eine schwarze Hündin mittlerer Größe, der Vater ein – oh Wunder – unkastrierter Chow Chow, der sich ohne Leine in dem Viertel bewegen durfte und vermutlich immer noch darf. So verwundert es nicht, dass einige Monate später, etwa im April 2023, Welpen als Resultat der glücklichen Vereinigung geboren wurden. Selbstverständlich war Voraussetzung für die Aufnahme der beiden Mädchen, dass die Mutter kastriert würde. Dies ist auch im Tierheim in Schumen geschehen! Fabienne ist das beige Hundemädchen (mit blauer Zunge, die sie wohl von ihrem Vater geerbt hat!), Florentine hat helleres, fast weißes Fell und wurde mit einem Handicap geboren. Ihr fehlt die rechte Vorderpfote. Dies tut ihrer Lebensfreude keinen Abbruch, aber wir müssen sehen, wie sie sich entwickeln wird und ob man ihr das Leben möglicherweise mit orthopädischen Hilfsmitteln erleichtern kann. Die beiden lebten in einer Pflegestelle bis ihr Impfschutz aufgebaut war und befinden sich nun im Tierheim in Schumen. Florentine und Fabienne sind offene Hunde, die in ihrem Alter vielfältige Eindrücke sammeln und Erfahrungen machen sollten. Ein Tierheim ist einfach kein schöner Ort für junge Hunde und wir hoffen, dass die Schwestern dieses bald verlassen dürfen. Menschen gegenüber zeigen sie sich sehr offen und aufgeschlossen. Spielen finden sie klasse, kuscheln ebenso. Im Moment teilen sie einen kleinen Auslauf mit Pixie und einem weiteren, noch neuen Hund und verstehen sich untereinander sehr gut. Die beiden sind gechipt und geimpft. Vor ihrer Ausreise werden sie noch kastriert und wir hoffen natürlich, dass diese nicht allzu lange auf sich warten lässt…
Bolonka Zwetna-Mix
10 Jahre , 3 Monate
Ein Taxifahrer fand auf der Straße, die zum Schumener Monument führt, weit entfernt von der Stadt oben auf dem Berg, einen gut verschlossenen Pappkarton. Zum Glück hielt er an und öffnete den Karton ein wenig. Er sah zwei Hundeschnauzen, handelte sofort und brachte die „Sendung“ mit den Hunden zum Tierheim in Schumen. Man hat Paper und Parcel, so nannten wir die Wuscheltiere, einfach mitten im Winter, Mitte Dezember 2024, in der Wildnis ausgesetzt. Nie hätten sie sich aus ihrem Gefängnis befreien können. Sie waren regelrecht dort hineingestopft worden. Uns fehlen mal wieder die Worte angesichts dieser Grausamkeit! Man hatte zwar kleine Luftlöcher in den Karton gestoßen, aber das macht die Sache nicht besser. Die Hunde waren zudem in einem fürchterlichen Zustand. Schmutzig, verwahrlost, verfilzt. Die Zähne waren ebenfalls in einem desolaten Zustand und sehr viele mussten gezogen werden. Das Alter der beiden Hündchen ist schwer zu schätzen. Wir denken, dass sie 10 Jahre plus... sind, geboren ca. Januar 2015. Ob es sich bei dem Duo um Geschwister handelt oder um ein älteres Hundepaar, mit dem möglicherweise viele Jahre gewinnbringend gezüchtet wurde, wissen wir natürlich nicht. Auch, wie sie all die Jahr gelebt haben, wissen wir nicht. Wurden Paper und Parcel in einem Verschlag gehalten? Oder draußen auf einem Hof? Ihrem Aussehen nach zu urteilen ganz sicher nicht als geliebte Familienmitglieder in einer Wohnung. Parcel wiegt 4 kg bei einer Schulterhöhe von ca. 27 cm. Das ist viel zu wenig. Sie ist zu dünn und muss dringend etwas zunehmen. Wir werden sie mit Extra-Rationen päppeln. Versprochen! Im Erstkontakt mit fremden Menschen zeigte sich Parcel anfangs schüchtern, aber als sie uns dann kannte, war sie recht offen und ganz lieb. Parcel hat etwas schief gestellte Vorderbeine, was sie aber nicht beeinträchtigt. Beim ersten Spaziergang an Halsband und Leine präsentierte sie sich kurz etwas irritiert, lief dann aber vertrauensvoll und offen mit. Das war eine große Leistung für das kleine Hündchen, das wahrscheinlich bisher nur eine sehr begrenzte Welt ohne Liebe und Ansprache kennenlernen durfte. Wir wünschen uns für Parcel eine liebevolle Familie, die (bevorzugt) im ländlichen Bereich lebt. Wahrscheinlich hat sie nie Außenreize kennengelernt und wäre in einer lauten Stadt eher fehl am Platze. Wer mag, kann sie und Paper natürlich gerne als Doppelpack adoptieren. Dies ist keine Bedingung, wäre aber schön, denn sehr wahrscheinlich haben die Hunde ihr Leben bisher gemeinsam „ertragen“ müssen. Geteiltes Leid war halbes Leid. Parcel ist sehr verträglich mit anderen Hunden. Selbstverständlich kann auch ein Hund in ihrem Alter und in ihrer Größe vorhanden sein. Was Parcel braucht, um in einem neuen Zuhause anzukommen: Geduld und Zeit. Sie hat es einfach verdient, ihre nächsten Lebensjahre geliebt und umsorgt zu werden und zu erfahren, dass man als Hund auch Spaß haben kann. Parcel ist inzwischen gechipt, geimpft, kastriert und wir alle warten mit ihr sehnsüchtig auf eine Anfrage für sie oder eben auch für beide. Kleine und ältere Hunde haben es in einem Tierheim meist schwerer als andere. Unser größter Wunsch für beide: sie sollen es noch einmal in ihrem Leben so richtig schön haben… Weitere Fotos folgen in Kürze.
Ein Taxifahrer fand auf der Straße, die zum Schumener Monument führt, weit entfernt von der Stadt oben auf dem Berg, einen gut verschlossenen Pappkarton. Zum Glück hielt er an und öffnete den Karton ein wenig. Er sah zwei Hundeschnauzen, handelte sofort und brachte die „Sendung“ mit den Hunden zum Tierheim in Schumen. Man hat Paper und Parcel, so nannten wir die Wuscheltiere, einfach mitten im Winter, Mitte Dezember 2024, in der Wildnis ausgesetzt. Nie hätten sie sich aus ihrem Gefängnis befreien können. Sie waren regelrecht dort hineingestopft worden. Uns fehlen mal wieder die Worte angesichts dieser Grausamkeit! Man hatte zwar kleine Luftlöcher in den Karton gestoßen, aber das macht die Sache nicht besser. Die Hunde waren zudem in einem fürchterlichen Zustand. Schmutzig, verwahrlost, verfilzt. Die Zähne waren ebenso in einem desolaten Zustand und sehr viele mussten gezogen werden. Das Alter der beiden Hündchen ist schwer zu schätzen. Wir denken, dass sie 10 Jahre plus... sind, geboren ca. Januar 2015. Ob es sich bei dem Duo um Geschwister handelt oder um ein älteres Hundepaar, mit dem möglicherweise viele Jahre gewinnbringend gezüchtet wurde, wissen wir natürlich nicht. Auch, wie sie all die Jahre gelebt haben, wissen wir nicht. Wurden Paper und Parcel in einem Verschlag gehalten? Oder draußen auf einem Hof? Ihrem Aussehen nach zu urteilen ganz sicher nicht als geliebte Familienmitglieder in einer Wohnung. Bei der ersten Untersuchung stellten wir zudem fest, dass eines seiner Augen trüb ist. Wir vermuten, dass hier eine alte Augenentzündung nicht behandelt wurde. Wir können nichts Genaues dazu sagen, sind aber ziemlich sicher, dass er auf diesem Auge nur noch eine beeinträchtigte Sehfähigkeit hat. Paper ist ca. 31-32 cm hoch und wiegt 5 kg. Anfangs war er ziemlich ängstlich und zog sich vor uns zurück. Wir konnten ihn jedoch mit Leckerli locken. Er kam auf uns zu, öffnete sich ein bisschen, kletterte dann sogar auf Udos Bein und freute sich. Können Sie erahnen, wie glücklich uns solche Momente machen? Paper hat ganz sicher keine schönen Erfahrungen in seinem Hundeleben gemacht und ist entsprechend vorsichtig. Es war ein großer Schritt für ihn, sich Udo gegenüber etwas zu öffnen. Das zeigt uns, dass er Potential hat und dieses auch mitbringt. Was Paper braucht, um in einem neuen Zuhause anzukommen: Geduld und Zeit. Er hat es einfach verdient, seine nächsten Lebensjahre geliebt und umsorgt zu werden und zu erfahren, dass man als Hund auch Spaß haben kann. Wir wünschen uns für Paper eine liebevolle Familie, die (bevorzugt) im ländlichen Bereich lebt. Wahrscheinlich hat er nie Außenreize kennengelernt und wäre in einer lauten Stadt eher fehl am Platze. Wer mag, kann ihn und Parcel natürlich gerne als Doppelpack adoptieren. Dies ist keine Bedingung, wäre aber schön, denn sehr wahrscheinlich haben die Hunde ihr Leben bisher gemeinsam „ertragen“ müssen. Geteiltes Leid war halbes Leid. Paper ist inzwischen gechipt, geimpft, kastriert und wir alle warten mit ihm sehnsüchtig auf eine Anfrage für ihn. Kleine und ältere Hunde haben es in einem Tierheim meist schwerer als andere.
4 Jahre
Es gibt tolle Neuigkeiten von Odin! Er ist jetzt ca. 2 Wochen in Deutschland auf seiner Pflegestelle in 51491 Overath und entwickelt sich in kleinen, aber bedeutenden Schritten weiter: Odin hat sich bisher nicht aus seiner Box getraut. Über die letzten Tage konnte er sich dort zunehmend entspannen, um seine Umgebung zu beobachten. Heute hat sich Odin getraut, seinen Platz zu verlassen und vorsichtig das Wohnzimmer zu erkunden. Odin ist noch ängstlich und unsicher, orientiert sich an uns, indem er unsere Nähe sucht. Im Garten kommt es vor, dass er ganz vorsichtig mit den Vorderbeinchen an mir hochklettert und gekrabbelt werden möchte. Nach den Ausflügen in den Garten hat Odin heute einen weiteren Schritt gemeistert: Einen Spaziergang! Er zeigte sich neugierig, hat sich seine Umgebung angeschaut und auch hier und da bereits geschnüffelt. Mit seiner Begleitung, Maiky und Jamie, kam er prima klar. Am besten fanden die drei die Leckerchen-Pausen. ?? Eine besondere Freude hat er uns zum Abschluss des Spazierganges gemacht: Er ist auf seinen eigenen vier Beinen, ohne Trageservice, ins Haus gegangen. Wie man sieht, braucht Odin viel Zeit und Geduld. Ihn zu bedrängen würde vermutlich einen Rückzug bedeuten. Wenn man ihn bei seinen kleinen Schritten unterstützt, wird er sicher ein toller und aufgeweckter Begleiter werden. ------------------------------------- Odin konnte endlich das Tierheim verlassen und auf unserer Pflegestelle ins neue Leben starten. Einmal draußen findet Odin es im Garten gar nicht so übel ?? Er hat sich einen Teil des Gartens näher angeschaut und sich dann für ein Plätzchen an der Hecke entschieden. Odin hat einen neuen sicheren Ort für sich entdeckt: Er ist aus der Transportbox hinter den Kratzbaum gewechselt. Hier hat er versucht, Futter in der Decke zu verstecken ?? Ehrensache, dass wir ihm noch Decken dazu gelegt haben, damit es das nächste Mal besser gelingen kann ?? ---------------------------- 8. März 2023 Unsere Hoffnung, die wir im März 2022 hatten, dass Odin seinen ersten Geburtstag im neuen Zuhause nachfeiern darf, hat sich leider bisher nicht erfüllt. Das stimmt uns traurig, denn Odin ist ein feines Kerlchen, das geduldig wartet und wartet und wartet. Nun wird er in Kürze, nämlich im Ostermonat April, schon zwei Jahre alt. Geboren wurde er etwa im April 2021. In der Hundeklappe landete er Mitte Juli 2021 mit seinen Geschwistern Ouzy und Olof. Heute schreiben wir bereits den 4. März 2023 und Odin und Ouzy haben immer noch nicht das große Los gezogen. Nur Olof wurde vor kurzem vermittelt und durfte mit dem ersten Transport des Jahres ausreisen. Anfangs zeigte Odin sich sehr zurückhaltend, hat aber Fortschritte gemacht. Uns gegenüber zeigt er sich offener, ist aufgetaut und kommt auch zwischendurch immer mal wieder auf uns zu, wenn wir zu Besuch sind, um uns zu begrüßen. Er lässt sich dann streicheln und scheint es sogar genießen zu können. Es wäre sooooo wichtig für ihn, dass er endlich sein Plätzchen findet und durch den regelmäßigen Kontakt zu seiner Familie so richtig aus sich herauskommen kann. Odin wird eine Weile brauchen, um sich an alles zu gewöhnen, um eine Bindung aufzubauen und an Selbstvertrauen zu gewinnen. Wie sein Bruder Olof wird er das aber auch schaffen. Geduld und Zeit sind hier die Schlüssel, die viele Türchen öffnen werden. Denn Odin ist, leider, im Tierheim groß geworden und kennt natürlich nichts außer eben diesem. Aller Anfang ist schwer und man darf die Hunde anfangs nicht überfordern. Man muss bedenken, dass die Hunde mit dem langen Transport nach Deutschland, mit fremden Menschen, neuen Gerüche und allem anderen, was unbekannt und fremd sein wird, erst einmal fertig werden müssen. Sie verlieren quasi von jetzt auf gleich ihr komplettes soziales Umfeld, das sie kannten und in dem sie sich sicher fühlten, und fangen im neuen Zuhause immer bei Null an. Aus diesem Grund wünschen wir uns für Odin einen ruhigen Haushalt in einer ländlichen Gegend. Zu viel Trubel, der in einer großen Stadt zum Alltag gehört, würde ihn überfordern. Er wird möglicherweise auch anfangs noch nicht an Geschirr und Leine laufen, denn das kennt er nicht. In Dobrich gibt es keine Möglichkeit, die Hunde daran zu gewöhnen, denn direkt vor dem Tierheim verläuft eine Schnellstraße. Ein kleines Gärtchen, in dem man üben kann, wäre natürlich schön, aber auch ohne Garten wird er alles lernen. Odin ist, wie alle seine Kameraden, sehr gut sozialisiert und würde sich über einen vorhandenen Ersthund sicherlich freuen. Da könnte er sich vieles abschauen, nach der Eingewöhnung vielleicht auch mal den ein oder anderen Blödsinn. :-) Mit ca. 52 cm Schulterhöhe hat er eine angenehme Größe. Odin ist gechipt, geimpft, kastriert und wird am 15. Februar 2025 von seiner Pflegefamilie erwartet. ------------------------------------------ Update nach unserem Besuch im Tierheim - 19. März 2022 Auch wenn Odins Text erst ein paar Wochen alt ist, möchten wir nach unserem Aufenthalt im Tierheim in Dobrich ein kurzes Update über den lieben Kerl schreiben. Odin (geb. ca. April 2021) wird in Kürze ein Jahr alt und wir geben die Hoffnung noch nicht auf, dass sein größter Geburtstagswunsch vielleicht doch noch in Erfüllung gehen könnte und er ein richtiges Zuhause findet! Odin präsentierte sich uns als eher ruhiger Zeitgenosse, der nach einer kurzen Zeit, die er uns beobachtet hat, von sich aus auf uns zu kam und sich gerne streicheln ließ. Er gab sogar Pfötchen und zeigte damit an, dass er weiter schmusen wollte. Wir denken, dass er schnell eine Bindung zu seinem Menschen aufbauen wird – und das, obwohl er unter Tierheimbedingungen in seinen ersten Lebensmonaten wenig Kontakt zu Menschen hatte. Der freundliche Rüde hat eine Schulterhöhe von 50 cm, könnte aber noch ein wenig wachsen. Nach wie vor sehen wir Odin eher in einem ländlichen Umfeld, gerne mit einem Ersthund an seiner Seite. Mit seinen Artgenossen kommt er sehr gut aus, er nimmt unserer Beobachtung nach eine eher defensive Rolle in der großen Gruppe ein. Er kann selbstverständlich auch als Einzelhund vermittelt werden, dann wären jedoch regelmäßige Hundekontakte wichtig für ihn. Nun drücken wir fest die Daumen, dass Odins Wunsch zu seinem ersten Geburtstag in Erfüllung geht und er diesen in einem liebevollen Zuhause (nach-)feiern darf! Er ist gechipt, geimpft und kastriert. 9. Februar 2022 Der ruhige und noch ziemlich schüchterne Odin (geb. ca. April 2021) hatte keinen guten Start ins Leben. Er kam zusammen mit Olof und Ouzy Mitte Juli 2021 ins Tierheim in Dobrich, weshalb wir davon ausgehen, dass sie Geschwister sind. Die Welpen litten unter Pilzbefall, wobei Odin glücklicherweise nicht so massiv davon betroffen war wie seine Geschwister. Er erhielt die Impfungen gegen den Pilz und alles ist wunderbar abgeheilt. Odin ist immer noch etwas ängstlich und läuft eher vor uns Menschen davon, wenn wir auf ihn zugehen. Wenn Nikolai ihn aber „eingeholt“ hat, lässt er sich auch streicheln. Leider ist es in einem so großen Tierheim nicht möglich, sich um jeden einzelnen Hund so zu kümmern, wie er es bräuchte. Und dann gibt es immer die Hunde, die sich in die erste Reihe drängeln, zurückhaltendere haben da eigentlich keine Chance. Deshalb ist es besonders für die schüchternen Hunde so wichtig und auch dringend, dass sie das Tierheim bald verlassen dürfen, um schnellstmöglich den fehlenden Kontakt zum Menschen aufzuholen. Odin braucht womöglich einen Moment, bis er Vertrauen und Mut gefasst hat, aber wenn man ihm diese Zeit gibt, wird man durch viele kleine Fortschritte und seine Treue belohnt werden! Wir sehen Odin nicht in einer großen Stadt, denn wir gehen davon aus, dass der Lärm und Verkehr ihn überfordern würden. Eine ruhigere, ländliche Gegend wäre ideal für ihn, zumal er weder Geschirr noch Leine kennt und sich auch daran erst gewöhnen muss. Das Leben in einem Haushalt ist ihm ebenso fremd und er wird auch hier bei Null anfangen. Besonders am Anfang wäre es hilfreich, .....
Grund zur Hoffnung e.V. Pflegestelle 51491 Overath Deutschland
Toll, Lindi kann wedelnI Ich dachte erst, der Stummel sei unbeweglich. Wir waren gestern und vorgestern mit ihr im Wald spazieren und sind dort mit dem Auto hingefahren. Das findet sie so toll, dass sie mich heute morgen in die Garage geführt hat und alleine ins Auto gesprungen ist! An der Leine läuft sie locker bei Fuß. Wir sind sehr überrascht über ihre schnelle Entwicklung. Lindi macht sich gut, wobei die Unsicherheit draußen noch viel Übung braucht. Wir bleiben aber dran. So lange sich uns kein anderer Hund nähert, wird sie langsam immer lockerer. Der Schwanz geht höher und sie benutzt auch immer mehr die Nase. ------------------------------ Lindi würde gerne auf Reisen gehen. Wohin? Ihre neue Wahlheimat ist Deutschland. Sie, die ungefähr im Dezember 2021 geboren wurde, lebt seit 29. Januar 2022 im Tierheim in Dobrich. Mitten im bitterkalten Winter wurde Lindi im Alter von nicht einmal 8 Wochen in der Hundeklappe entsorgt. Sie kam schon mit einem ganz kurzen Schwänzchen dorthin. Wahrscheinlich kam sie ohne zur Welt. Lindi ist mit den Geschwistern Kenjy und Katie gemeinsam aufgewachsen und alle haben in dieser langen Zeit nichts gelernt, kennen nichts außer ihrer kleinen Tierheimwelt. Doch, eines haben sie gelernt. Die Hundesprache! Und die beherrschen sie meisterhaft. Lindi ist bestens mit ihren Artgenossen sozialisiert und scheint gut mit anderen Hunden auszukommen. In den Videos zeigt sie sich eher defensiv. Sie mag Nikolai und kommt – zumindest zu Menschen, die sie kennt – von sich aus, wenn sie gerufen wird und genießt es, gestreichelt zu werden. Mit ihr fremden Menschen mag das anfangs anders sein, aber mit viel Geduld wird sich das ändern und Lindi wird sich weiter öffnen. Wie bereits geschrieben, kennt sie nichts. Leider kann Nikolai die Hunde auch nicht an Halsband und Leine gewöhnen und sie zu kurzen Spaziergängen ausführen. Direkt vor dem Tierheim verläuft eine Schnellstraße, die ihrem Namen alle Ehre macht. Das Leben in einem Haus ist Lindi ebenfalls fremd. Auch da fängt sie bei Null an. Es gilt also, eine liebevolle Familie zu finden, die bereit ist, ihr in kleinen Schritten all das beizubringen, was ihr bisher vorenthalten wurde. Wir wünschen uns für Lindi ein Zuhause in einer eher ländlichen Umgebung. Gegen einen souveränen und ruhigen Ersthund spricht nichts. Im Gegenteil. Dieser könnte ihr als Vorbild dienen und ihr die Eingewöhnung erleichtern. Sie soll nach Angaben des Tierheims eine Schulterhöhe von ca. 55 cm haben und 24 kg wiegen. Lindi ist gechipt, geimpft, kastriert und würde das Dach ihrer Hütte, auf dem sie im Tierheim gerne liegt, gegen ein Kuschelkörbchen eintauschen. Wer hat eines frei? ------------------------------------- Unser Wunsch wurde erfüllt. Ein Körbchen auf Zeit hat sie gefunden. Lindi wird am 15. Februar 2025 von ihrer Pflegefamilie erwartet.
Grund zur Hoffnung e.V. Pflegestelle 56329 St. Goar Deutschland
Cocker Spaniel
4 Jahre , 6 Monate
Und wieder mal ein Cocker....... Gnocchi wurde im November 2024 im Tierheim in Schumen abgegeben. Er hatte ein Zuhause, aber sein Halter ging aus beruflichen Gründen ins Ausland und konnte ihn nicht mitnehmen. Gnocchi wurde von ihm auf Facebook gepostet mit der Hoffnung ein anderes Heim für ihn zu finden. Es meldeten sich jedoch nur Männer, die den Cocker Spaniel zur Trüffelsuche einsetzen wollten. Sein Besitzer lehnte diese Angebote jedoch alle ab, weil Gnocchi es nie gelernt hat, Trüffel zu suchen. Nun, vielleicht lernt er in Deutschland unter kompetenter Anleitung seine gute Nase einzusetzen, um etwas anderes zu suchen. :-) Gnocchi soll im Oktober 2020 geboren worden sein. Er lebte bei seinem Herrchen im Haus und machte sich an der Tür durch Kratzen bemerkbar, wenn er seine Geschäfte erledigen musste. So die Aussage des Mannes. Man darf also davon ausgehen, dass er stubenrein ist. Ob er auch zu Spaziergängen ausgeführt wurde oder nur in Haus und Garten lebte wissen wir nicht. Gnocchi ist ca. 42 cm groß, freundlich, offen und uns Menschen gegenüber sehr aufgeschlossen. Er springt immer an uns hoch, wenn wir in seinen Auslauf kommen, und liebt es gestreichelt zu werden. Als er neu im Tierheim war, schrie er in seinem Auslauf und versuchte immer herauszuklettern. Er verstand die Welt nicht mehr und er litt. Selbst heute noch versucht er immer wieder zu entwischen, sobald man die Tür zu seinem Auslauf öffnet. Wir suchen für ihn eine aktive Familie, die ihn gemäß seinen jagdlichen Anlagen, die sicher in ihm schlummern, auslasten und natürlich damit von der Jagd abhalten. Es gilt, dieses Verhalten auf vielerlei Weise umzulenken. Möglichkeiten dazu gibt es viele. Der Besuch einer gut geführten Hundeschule wird unbedingt empfohlen. Ideal wäre, wenn Sie Erfahrung mit Cocker Spaniel gesammelt haben, denn diese können einen sehr starken Willen und ihren eigenen Kopf haben. Schauen Sie auch hier auf der Seite wider die Langeweile: SPASS-MIT-HUND | Die Seiten wider die Langeweile und den grauen Hund-Alltag Gnocci ist verträglich mit seinen Hundekumpels, allerdings ist er in seiner Gruppe der Chef und gibt gerne den Ton an. Er ist gechipt, geimpft, kastriert und würde seinen Chefposten natürlich im Tausch gegen ein eigenes Zuhause aufgeben. Gerne bald!
3 Jahre , 5 Monate
Shira ist nun schon zwei Wochen in Deutschland und entwickelt sich sehr gut! Die ersten Tage waren für Shira sehr aufregend und sie hat sich schwer damit getan, sich mit der neuen Situation auseinanderzusetzen. Sie war anfangs nur auf ihre Sicherheit bedacht und hat sich kaum aus ihrer Box heraus getraut. Das war allerdings auch zu erwarten, denn Shira kannte nichts außerhalb des Tierheims und das neue Leben in Deutschland ist natürlich sehr aufregend für die liebe Hündin. Es schien so, dass Shira sich sehr schnell das ein oder andere bei den beiden vorhandenen Hunden abgeschaut hat und sie gemerkt hat, dass es „hier wohl gar nicht so schrecklich ist“ und sie taute dann relativ schnell auf. Sie war von Anfang an stubenrein und hat nicht einmal in die Wohnung gemacht. Die Spaziergänge mit ihr draußen werden von Mal zu Mal besser! Mittlerweile läuft Shira auch nach vorne und bleibt nicht immer nur an meiner Seite. Sie fängt auch immer mehr an, Interesse an der Umgebung zu gewinnen und das zu erschnüffeln und zu beobachten, was da so um sie herum passiert. Unbekannte Geräusche verunsichern Shira allerdings noch schnell und sie bleibt dann erstmal stehen, bevor sie nach einer kurzen Zeit bereit ist, weiter zu gehen. Fluchtversuche hat sie bis dato nicht unternommen, im Gegenteil, sie sucht dann schnell Schutz bei ihrem Frauchen/Herrchen. Dafür, dass Shira vorher noch nie an einer Leine gelaufen ist, sind wir sehr begeistert über diese Entwicklung! Sie macht das richtig toll. Wenn sie etwas Vertrauen gefasst hat, sucht sie schnell die Gesellschaft von „ihren“ Menschen und freut sich sehr, wenn es um die Begrüßung und auch um ihr Fressen geht. Sie sollte jedoch ein paar Kilos abnehmen (die Hunde werden vor dem Winter im Tierheim etwas angefüttert, damit sie die Kälte besser ertragen können), damit aus Shira ein freudig aktiver Hund werden kann. Denn sie bewegt sich grundsätzlich sehr gerne. Bis dato ist sie immer gerne bereit und Willens, mit nach draußen zu gehen, wo es so viele interessante neue Gerüche und Eindrücke gibt. Shira mag es besonders, wenn man sich ihr widmet und sie ihre Streicheleinheiten bekommt. Sie ist sehr menschenbezogen und zeigt viel Interesse an ihrem Menschen, wenn sie mal etwas aufgetaut ist und Vertrauen gefasst hat. Für Shira suchen wir einfühlsame Menschen, die ihr die Geduld entgegenbringen, die sie in der nächsten Zeit noch brauchen wird, um immer mehr im neuen Leben anzukommen. Ein Ersthund wäre sehr schön, da sie sich sehr an den anderen beiden „Pflege-Geschwistern“ orientiert. Dies ist aber keine Bedingung. In einer Großstadt sehen wir Shira nicht, das würde sie überfordern. Shira kann jeder Zeit auf ihrer Pflegestelle in 85435 Erding besucht werden. ----------------------------------- Shira (geb. ca. November 2021) wurde zusammen mit Sharon und Shelby – wie viele andere Hunde - am 11. Mai 2022 in der Hundeklappe des Tierheims in Dobrich abgeladen. Seitdem lebt sie dort und wartet darauf, entdeckt zu werden. Die liebe Junghündin kommt im Tierheim zurecht, aber sie ist uns Menschen gegenüber leider noch sehr schüchtern. Wenn Nikolai, den sie kennt, auf sie zugeht, lässt sie sich streicheln. Wirklich entspannt ist sie dabei aber noch nicht. Wenn die anderen Hunde auf ihn zu rennen, hält sie sich immer im Hintergrund auf. Eine gewisse Neugierde lässt sie aber erkennen, denn sie folgt ihren Kumpels und möchte auch sehen, was da los ist. Verwunderlich ist das nicht, denn ein so großes Tierheim ist absolut kein geeigneter Ort für junge Hunde, denn sie sollten vielen verschiedenen Eindrücken ausgesetzt werden. Wir wissen nicht, was Shira in ihren ersten Lebensmonaten erlebt hat, bevor sie ins Tierheim kam, wir sind uns aber ziemlich sicher, dass sie noch nichts oder nicht viel kennengelernt hat. Das heißt, dass Shira in einem Zuhause bei Null anfängt und sich erst an alles gewöhnen muss. Sie ist noch nicht stubenrein, kennt weder Haushaltsgeräusche noch Straßenverkehr, Halsband und Leine sind ihr fremd. Interessenten sollten in jedem Fall Geduld und Einfühlungsvermögen mitbringen und Shira Schritt für Schritt an alles Neue heranführen. Möglicherweise wird es auch einen Moment dauern, bis Shira Vertrauen aufbaut, denn bisher hatte sie keine enge Bezugsperson. Es haben aber schon so viele Hunde vor ihr geschafft und auch Shira wird eine positive Entwicklung durchmachen, dessen sind wir uns sicher. Wir wünschen uns für Shira einen ruhigen, kinderlosen Haushalt in einer ländlichen Gegend. Alles andere könnte sie überfordern. In einem Bereich kann sie aber punkten, denn sie ist sehr gut mit ihren Artgenossen sozialisiert und kennt die Hundesprache aus dem Effeff. In ihrem neuen Zuhause darf gerne ein freundlicher, souveräner Ersthund vorhanden sein, der ihr die Eingewöhnung sicherlich erleichtern würde. Shira ist gechipt, geimpft, kastriert und darf nun endlich ausreisen. Sie wird am 15. Februar 2025 bei ihrer Pflegefamilie eintreffen.
Grund zur Hoffnung e.V. Pflegestelle 85435 Erding Deutschland
Chihuahua-Mix
11 Monate
18. Februar 2025 - Hier mal wieder ein Update von der kleinen 5 kg-Ophelia. Sie ist ein pfiffiger Kobold, der bei den Spaziergängen viel Spaß hat. Und wir haben viel Spaß dabei, sie bei ihren Entdeckungen zu beobachten. Ophelia ist immer schwer beschäftigt. Zwischendurch ist Zeit, um mal mit Lindi zu spielen, aber richtig Gas gibt sie immer mit Kaylie. Die Beiden haben viele Gemeinsamkeiten. Das Alter passt, die Bewegungsfreude passt, die Größe passt und - die Sympathie stimmt. Wir wünschen uns für Ophelia einen Freund oder eine Freundin, bei dem oder bei der die Bedingungen wie oben beschrieben ebenfalls gegeben sind. Für Leckerlis ist sie stets empfänglich. Hoch im Kurs stehen auch Karottenstückchen, die sie auf den Spaziergängen manchmal direkt einfordert. Bei unseren Unternehmungen außer Haus, bei denen wir häufig in einer Gruppe gehen, zeigt Ophelia sich generell sehr offen den ihr bekannten Menschen gegenüber, läuft freudig auf sie zu, springt sie an und begrüßt sie. Einen kleinen Fortschritt gibt es IM Haus. Ab und zu kommt Ophelia auf die Couch, tatsächlich manchmal auch, wenn ich auf ihr sitze. :-) Sie wird dann sanft gekrault, ist jedoch noch nicht wirklich entspannt dabei. Im Garten hat sie ihren Radius inzwischen ein klein wenig erweitert, weicht aber immer noch vor mir zurück. Sie zieht es dann vor, sich ins Haus zurückzuziehen. Allerdings muss ich immer vorgehen, mich etwas zurückziehen und erst dann kommt sie auch hinein. Ihr ambivalentes Verhalten mir gegenüber stellt mich vor ein Rätsel. Gerne nutzt sie die Gelegenheit bei meiner Abwesenheit im Wohnzimmer, um heimlich auf die Couch zu springen und sich etwas zu stibitzen. Ophelia macht das sehr geschickt in kürzester Zeit. Ich komme nur dahinter, weil ich dann Dinge in ihrem Körbchen finde, die da eigentlich nichts zu suchen haben. Wir beobachten einen gewissen Jagdtrieb. Da sie am 7m langen Schleppleinchen läuft, konnte sie ihn bisher nicht aktiv ausüben, aber er dürfte vorhanden sein. Sie hat noch keinen Feldhasen und auch kein Reh gesehen, aber sie scheint zu wissen, wie diese riechen...... :-) Mit den Kollegen nach Mäuschen buddeln findet sie jedoch auch spannend. Sonst gibt es nicht viel Neues zu berichten. -------------------- 14. Dezember 2024 - Die kleine Ophelia, kurz Feli genannt, hört schon super auf ihren Namen. Inzwischen ist sie ja auch schon viele Wochen hier auf Pflegestelle und orientiert sich sehr an ihren vierbeinigen Mitbewohnern. In den letzten Tagen hat sie begonnen unterwegs mit Lindi zu spielen. Es werden Rennspiele veranstaltet und Ophelia kann gut mit Lindis etwas grober, aber lieb gemeinter, Art umgehen. Sie haben Spaß miteinander. Alle anderen Hunde werden während des Spaziergangs immer mal wieder „abgebusselt“, ob sie wollen oder nicht. Ein „hab kein Bock auf dich, weil genervt“ wird auch von Feli akzeptiert. Es gibt ja ausreichend andere Opfer für die Überschwänglichkeit. Ophelia lebt für die Spaziergänge. Die sind ihr tägliches Highlight. Sie kennt inzwischen die Umgebung und springt aktiv von rechts nach links und von vorne nach hinten. Alles, was sie unterwegs findet, ist interessant und spannend. Kleine Stöckchen, Reste von Zuckerrüben, Reste von Möhren vom Biohof, Reste der Maisernte, Bananenschalen (interessant, was man im Feld so alles findet) und natürlich Pferdeäpfel. Da wird im Vorbeirennen schnell mal ein Happ aufgenommen. Und sie liebt und lebt es, sich alle 10 Meter leidenschaftlich zu wälzen, einfach nur aus purer Lebensfreude. Wissen Sie, wie schön das ist? Fazit: Ophelia ist ein ihrem Alter entsprechend offener, lebenslustiger und aktiver Hund, der außer Haus bisher keine Ängste zeigt, eher neugierig ist, seine zukünftigen Halter jedoch aufgrund des jungen Alters fordert. Feli hat jedoch auch ein zweites Gesicht. Im Haus bewegt sie sich nach all den Wochen überhaupt nicht, trotz aller Bemühungen meinerseits. Hier ist sie noch sehr unsicher, wobei sich mir die Frage stellt, warum das so ist. Eine befriedigende Antwort habe ich bisher noch nicht gefunden. Feli hat viele vierbeinige Vorbilder, die sich im Haus frei bewegen. Das könnte sie auch, zieht es jedoch noch vor, in ihrem Körbchen inmitten all ihrer des nachts gesammelten Kuscheltiere zu liegen. Bei den Spaziergängen ist sie mir gegenüber offen, hat auch eine Bindung aufgebaut, hört auf Rückruf an der Schleppleine und freut sich auf das darauffolgende Leckerli. Manchmal kommt sie einfach so zu mir und fordert eine Belohnung ein. Schlau von ihr! Die gibt es natürlich dann nicht. Nur aufmunternde Worte und das Zeichen „lauf“. Ophelia ist eine süße kleine Hündin, die mir richtig Spaß bereitet, weil sie unterwegs so offen, unerschrocken und aktiv ist. Offen auch gegenüber anderen Hunden. Ich würde mir für sie einen Ersthund in ihrer Gewichtsklasse und ihres Alters wünschen, mit dem sie so richtig Gas geben könnte. Aktuell ist ihre beste Freundin Kaylie. Wir wünschen uns für Ophelia ein aktives Zuhause, kleine Kinder eher nicht, aber aktive und ambitionierte Teenager: ja Hunde in ihrer Gewichtsklasse (ca. 5-8 kg): ja Katzen: können im neuen Zuhause leben ländliches Zuhause: ja. Ophelia ist gechipt, geimpft, kastriert und könnte jederzeit umziehen. 20. Oktober 2024 - Eine Woche ist um und inzwischen nimmt Ophelia auch an den morgendlichen und nachmittäglichen Runden teil. Sie wurde mit jedem Ausflug sicherer und hat einen Riesenspaß dabei. Getroffen haben wir schon viele fremde Hunde, fremde Menschen mit und ohne Fahrrad und wir haben das ein oder andere Pferd passieren lassen. Natürlich hat Ophelia „die Gefahr“ meist schon im Voraus gesehen, sich dann in Sicherheit gebracht, beobachtet und gewartet, bis alles vorbei war. Fortsetzung finden Sie hier: https://www.grund-zur-hoffnung.org/hunde/hunde-in-deutschland/ophelia/
Hier ein kurzes Update zu Ouzy. Im Haus ist sie noch sehr zögerlich, aber im Garten blüht sie immer mehr auf! Inzwischen läuft sie selbstständig mit meiner Frau und den anderen beiden Hunden aus dem Haus in den Garten und erkundet diesen immer mehr. Sie muss weiterhin vieles kennenlernen und noch so manche Angst überwinden, aber sie wird/ist ein toller Hund und wir freuen uns, dass sie die Welt immer mehr entdeckt. -------------------------------------- 27. Dezember 2024 Ouzy zeigte sich in ihrem Zuhause doch sehr ängstlich. Sie ist mit dem Umzug aus dem Tierheim, weg von allem ihr bis dahin Bekannten, doch noch überfordert gewesen. Ouzy war nicht aus ihrer Ecke herauszubewegen und blieb regungslos dort liegen. Sie ist nun auf eine Pflegestelle umgezogen und bekommt dort erst einmal Zeit, in Ruhe anzukommen. Die beiden vorhandenen Hunde helfen ihr bei der Eingewöhnung und - erste kleine Fortschritte sind erkennbar. Fotos etc. folgen in Kürze. -------------------------- 17. Mai 2024 Schon wieder ist ein Jahr vergangen und die arme Ouzy wartet immer noch geduldig im Tierheim. Bisher hat sich niemand für sie interessiert, obwohl sie eine wirklich tolle Hündin ist und auch im besten Alter. Sie wurde ungefähr im April 2021 geboren und hat eine Schulterhöhe von 50-52 cm. Ouzy wurde im Alter von etwa 3 Monaten mit ihren Brüdern Olof, Odin und Otto in der Hundeklappe des Tierheims in Dobrich abgeladen. Ihr und ihren Brüdern wurde so viel vorenthalten. Sie konnten nicht, wie viele andere Junghunde, ihre Jugend unbeschwert genießen, konnten nichts lernen und mussten auf engen Kontakt mit einer Familie verzichten. Ouzy ist eine überaus freundliche Hündin, schon immer eher ruhig im Wesen und sie zeigt sich im Tierheim sehr angenehm. Sie ist lieb im Umgang mit uns, mag Menschen allgemein, ist aber auch hier eher bescheiden, zurückhaltend und drängt sich nicht in die erste Reihe. Da Ouzy von klein auf mit Artgenossen aufgewachsen ist, ist sie super sozialisiert und kommt mit allen Hunden gut aus. Sie kennt sonst noch nichts. Kein Leben in einem Haushalt, nicht das Laufen an der Leine, keinen Straßenverkehr und vieles mehr. Deshalb wünschen wir uns für Ouzy ein ruhiges Umfeld in einer ländlichen Region und eine Familie ohne kleine Kinder, gerne aber mit einem Hundekumpel, der ihr als Vorbild dienen könnte. Interessenten sollten bereit sein, sich in Geduld zu üben und Ouzy die Zeit geben, die sie braucht, um sich in ihrem neuen Zuhause und Umfeld zurechtzufinden. Sie ist gechipt, geimpft und kastriert. Wir würden Ouzy gerne ein One Way-Ticket reservieren und – vielleicht spendieren wir der neuen Familie dann auch einen Ouzo. :-) ---------------------------------------- Ouzy (geb. ca. April 2021) kam als klitzekleiner Welpe gemeinsam mit ihren Brüdern Olof und Odin ins Tierheim in Dobrich. Am 12. Juli 2021 wurden die Kleinen einfach in der Hundeklappe gelassen, die Mitarbeiter würden sich ja schon kümmern… Von einer unbeschwerten Welpenzeit kann in einem großen Tierheim wohl eher nicht die Rede sein, aber die jungen Kerlchen haben das Beste daraus gemacht. Tagsüber durften sie bald über die große Wiese flitzen und mit vielen anderen Hunden spielen. Die hat ihrer Sozialisierung mit Artgenossen sehr gut getan und alle drei kommen super mit anderen Hunden aus. Dafür haben sie leider außerhalb der kleinen Tierheimwelt bisher nichts kennenlernen können und fangen bei allem ganz neu an. Ouzy kennt weder das Leben in einem Haushalt noch Geräusche, die in einer Wohnung oder großen Stadt vorkommen. Sie ist noch nicht stubenrein (das wird sie aber lernen!) und ist noch nicht an Spaziergänge an Geschirr und Leine gewöhnt. Auch hier braucht es Einfühlungsvermögen, Geduld und Zeit, um Ouzy liebevoll in ihrem neuen Leben zu begleiten. Inzwischen misst sie etwa 50 cm und dabei wird es wahrscheinlich auch bleiben. Sie hat eine sehr liebe, sanfte Art. Auch medizinisch hat sie in ihrem jungen Leben schon einiges hinter sich gebracht. Als sie im Juli 2021 ins Tierheim kam, litt sie unter Pilzbefall und wurde sofort dagegen behandelt. Und Mitte Februar 2022 entdeckte Nikolai eine Schwellung an ihrem Auge, die sofort operiert wurde. Die Operation hat sie aber gut überstanden und erholte sich danach getrennt von den anderen Hunden. Ouzy ist eine sehr süße, junge Hündin, ein wenig zurückhaltend noch, aber sie lässt Kontakt zu uns zu und muss einfach langsam an alles Neue herangeführt werden. Ein souveräner Ersthund darf gerne im neuen Zuhause leben, um ihr die Eingewöhnung zu erleichtern. Wir sehen Ouzy eher in einer ruhigeren Wohngegend und denken, im Zentrum einer Großstadt wäre sie überfordert. Ouzy ist gechipt, geimpft, kastriert und ihr „Reisepass“ liegt auch schon bereit!
Grund zur Hoffnung e.V. Pflegestelle 53773 Hennef Deutschland