ID-Nummer627612
Tierheim NameTierschutzverein Hoffnung für Tiere e.V.
RufnameDÖRTE
RasseHauskatze
Geschlecht/KastriertWeiblich, Kastriert
Alter 7 Monate
Farbeschwarz-weiß
im Tierheim seit22.11.2024
letzte Aktualisierung16.02.2025
AufenthaltsortTierheim
Freigänger
Freigänger
Verträglich mit
Artgenossen
Temperament
schüchtern
Dörte und ihr Bruder Gunther (separate Anzeige) teilen ihr Schicksal mit vielen halbwild geborenen Katzen. Die Mutter der beiden Kätzchen fand sich eines Tages im Garten eines tierlieben Mannes wieder, der selbst zwei Wohnungskatzen aus unserem Tierheim adoptiert hat. Weil ihm die scheue Katze leid tat, bot er ihr etwas Futter an und gewann so nach und nach ihr Vertrauen. Doch dann verschwand die Katze für einige Wochen. Er vermutete das Schlimmste, da er unweit einer stark befahrenen Straße wohnte. Als er sie das nächste mal zu Gesicht bekam, hatte die Miez drei Jungtiere im Schlepptau, die neugierig seinen Garten erkundet haben. Es dauerte Wochen ehe die jungen Katzen genug Vertrauen hatten und sich auch von ihm streicheln ließen. Die Gefahr der nahen Straße blieb bestehen und er wand sich hilfesuchend an uns. Ein Jungkätzchen konnte er an eine Bekannte vermitteln, Gunther und Dörte zogen jedoch bei uns im Tierheim ein.
Für die beiden war es ein unfassbarer Kulturschock. Sie kannten weder das Drinnen sein, noch den engen Kontakt mit Menschen. In den ersten Wochen folgten die beiden Katzen ihrem Instinkt und wollten am liebsten soweit wie möglich von uns flüchten. Es war Dörte bei der der Knoten zuerst platze: Sie traute sich hervor, um aus dem Napf, den wir ihr reichten, Nahrung aufzunehmen. Für uns war dies ein wirklich großer Erfolg und wir sind so glücklich, dass wir Dörtes Vertrauen gewinnen konnten.
Nachdem Dörte und Gunther erfolgreich geimpft und kastriert wurden, durften sie in unser Katzenvermittlungshaus umziehen. Auch hier waren sie die erste Woche so gut wie unsichtbar. Nur nach und nach begannen sie in unserer Abwesenheit das Häuschen zu erkunden und etwas Selbstbewusstsein zu entwickeln. Wir hatten den Eindruck, dass ihnen der Kontakt zu anderen friedfertigen Samtpfötchen dabei wirklich geholfen hat.
Zur Fütterungszeit ist Dörte kaum zu bremsen, gibt ihren Artgenossen Köpfchen und lässt sich von uns, unter leisem Schnurren, kraulen. Bei fremden Menschen ist Dörte noch recht unsicher, bleibt lieber auf Abstand, aber sie bleibt präsent und versteckt sich nicht.
Für Dörte und Gunther suchen wir ein gemeinsames Zuhause mit gefahrenarmen Freigang und verständnisvollen Menschen, die nicht erwarten, dass ihnen die beiden jungen Katzen gleich auf den Schoß hüpfen. Sie hätten es so sehr verdient.