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TESSA ist sehr lieb

Europäisch Kurzhaar

3 Jahre , 11 Monate

Weiblich

Handicap | Notfall

Tessa war ein kleines, krankes Baby auf der Straße und eine alte Frau aus der Nachbarschaft hatte Mitleid mit ihr. Sie hat sie aufgenommen und versucht seit drei ??Jahren, ihr ausreichend Pflege und viel Zuneigung zu geben. Tessa ist größer, gesünder und wirklich sehr liebevoll geworden! Sie hat als Kätzchen durch das Herpesvirus eines ihrer Augen verloren, aber das wäre kein Hindernis für sie, glücklich zu sein! Wenn dies möglich wäre... Leider ist ihre menschliche Mutter eine wirklich alte Dame, die nicht mehr nebenher arbeiten kann und wirklich Probleme hat, für Tessas Futter Geld abzuzweigen. In Bulgarien leben die meisten Rentner mit 150 Euro im Monat und es ist ein echter Kampf ums Überleben, geschweige denn anderen zu helfen... Die Leute haben der Frau geholfen und auch Futter für Tessa gespendet, aber manchmal führt der Mangel an Finanzen zu schweren zwischenmenschlichen Problemen in der Familie. Die Frau wurde von ihrem Mann gezwungen, Tessa auf die Terrasse zu bringen (zumindest ist es dort sicher) und Tessa lebt derzeit praktisch in einem alten Schrank mit einer Kiste und einer Decke als Bett. Natürlich ohne Heizung... Wenn ihre Mutter allein zu Hause ist, nimmt sie Tessa gerne mit hinein, drückt sie wie ein eigenes Baby an die Brust, streichelt ihr seidenes Fell und küsst ihre nasse dankbare Nase. Bis sich die Tür wieder öffnet... Ich habe immer gesagt: Wenn du jemanden aufrichtig liebst, musst du bereit sein, loszulassen. Das denkt auch Tessas Mutter! Die Not für Tessa sollte endlich vorbei sein! Sie verdient ein glückliches, zufriedenes, warmes Leben. Weg von ihrer ersten menschlichen Mutter, aber in einem wahren Zuhause, wo sie in Würde leben kann, umgeben von Leben und Fürsorge! Wir haben Tessa geholfen, sie geimpft, alle notwendigen Tests gemacht und sie ist bereit für ein warmes Weihnachtsfest, wenn Sie sich entscheiden, ihr ein Zuhause zu geben! Tessa ist FIV-positiv und kann weder in Freigang noch zu nicht FIV-positiven Katzen vermittelt werden.

Bulgarien

HASSAN mit kleinem Handicap

Europäisch Kurzhaar

4 Monate

Männlich

Handicap | Notfall

Hassan sah ich das erste Mal aus der Ferne. Er war so wild wie seine Mutter, noch nie hatte ihn ein Mensch berührt und er hatte wirklich große Angst vor uns! Trotz der Entfernung war klar, dass sein Zustand nicht gut war. Eines seiner Augen war bereits völlig zerstört. Ihn zu fangen war nicht so einfach wie bei seinen Schwestern... ich habe fast zwei Wochen gebraucht. Jeden Tag nach der Arbeit ging ich dort hin, stellte Futter für ihn hin und wartete, bis er auftauchte. Dieser Hof voller Müll machte die Sache nicht einfacher, es gab unzählige Versteckmöglichkeiten. Aber mit viel Geduld habe ich es endlich geschafft, ihn zu fangen. Auch Hassan kam zur Behandlung und Entfernung des virusbefallenen Auges in die Klinik! Im Gegensatz zu seiner Schwester Franca konnte er aufgrund seines Allgemeinzustandes und seines Gewichts am nächsten Tag operiert werden! Mit der Operation und seiner Genesung verlief alles reibungslos! Und die wundervolle Fürsorge der Ärzte, die ihm täglich Aufmerksamkeit schenkten, half ihm von einem Wilden zu einem sehr sozialen und liebevollen Kätzchen zu werden! Derzeit ist er mit seiner Schwester Franca (die auch bei shelta zur Vermittlung ist), die erblindet ist, in einer Pflegestelle. Hassan ist charakterlich ganz anders als seine Schwester, sie ist sehr ruhig, und er ist sehr verspielt und energiegeladen. Trotzdem träumen wir davon, die beiden gemeinsam zu vermitteln.

Belgien

FRANCA ist eine Kämpferin

Europäisch Kurzhaar

4 Monate

Weiblich

Handicap | Notfall

Es war nicht das Schicksal, das mich zu Franca führte, sondern die Nachricht eines Mannes. In seinem Garten, voller Eisenschrott und Müll, brachte eine streunende Katze ihre Babies zur Welt. Der Mann sagte mir, dass "die Kätzchen ein Augenproblem hatten". Als ich die Kätzchen sah, war ich erschüttert: alle drei waren in einem schrecklichen Zustand... Francas Augen sahen entsetzlich aus. Mir wurde klar, dass wenn sie überhaupt überleben würde, sicher blind bliebe. Ohne lange nachzudenken nahm ich die Kitten mit und brachte sie in die Tierklinik. Die Ärzte sagten, dass Franca an beiden Augen operiert werden musste, aber zuerst musste sie sich stabilisieren und an Gewicht zunehmen, da sie nur 270 Gramm wog. Es dauerte volle 2 Wochen, bis ihr Zustand die Operation erlaubte. Glücklicherweise überlebte sie die Operation, aber das Glück währte nicht lange... nur zwei Tage später war Franca in einem kritischen Zustand: ihre Temperatur sank stark und sie verbrachte fast 10 Tage in einem Inkubator. Trotz aller Schwierigkeiten entpuppte sich Franca als echte kleine Kämpferin und hat auch das gemeistert! Sie blieb weitere 2 Wochen in der Klinik, da ihre Augenoperation langsamer als sonst verheilte und sie Medikamente einnehmen und überwacht werden musste. Nach anderthalb Monaten Klinikaufenthalt konnte Franca endlich aus der Klinik entlassen werden! Sie ist derzeit in einer Pflegestelle mit ihrem Bruder Hassan, der ebenfalls vom Virus betroffen war und mit einem Auge zurückgelassen wurde. Das dritte Kätzchen ist leider verstorben. Franca ist ein sehr ruhiges Kätzchen und liebt es zu kuscheln! Außerdem merkt man ihr ihre Blindheit kaum an: sie benutzt die Katzentoilette, geht alleine zum Futternapf und liebt es, mit Spielzeugmäusen zu spielen! (Franca wird bevorzugt mit ihrem Bruder Hassan vermittelt, der auch hier eingestellt ist.)

Bulgarien

BLOSSOM hat ein großes Handicap

Europäisch Kurzhaar

3 Monate

Weiblich

Handicap | Notfall

Jemand hat ihr den Rücken gebrochen, konnte ihr aber nicht das Herz brechen! Blossoms Wirbelsäule ist gebrochen und sie ist eine behinderte Katze. Für die meisten Menschen ist dies eine Tatsache - eine schwarz-weiße Realität - dass Blossom nicht mit ihrer Behinderung leben kann. Die Realität ist jedoch viel bunter und Blossom hat beschlossen, alle Fakten zu negieren! Blossom wurde in einem großen Lagerhaus gefunden. Ein Angestellter behauptete, dass sie so geboren wurde und es ihr vollkommen gut geht. Er bemühte sich sogar, ihren Retter zu überreden, Blossom dort zu lassen, weil sie genug Nahrung und Liebe bekommen würde... In der Klinik wurde festgestellt, dass Blossom ein älteres mechanisches Trauma hat, möglicherweise durch einen Tritt verursacht. Sie kann Urinieren und Stuhlgang nicht kontrollieren, es ist für sie kein bewusster Akt. Ihre Pflegestelle hat nicht die Fähigkeit, ihre Blase auszudrücken, sie hat außerdem Angst, dies zu lernen, und sie lässt Blossom praktisch völlig autonom urinieren und Kot entleeren - wann und wo es nötig ist; Blossom trägt deswegen die meiste Zeit eine Windel. Blossom kann nur ein langes gesundes Leben führen mit einer Person mit Wissen und Erfahrung, einer Person, die ihre Blase entleeren kann, um das ständige Urintröpfeln und zukünftige Infektionen zu vermeiden. Diese Person zu finden ist ein Traum, den jeder normale Mensch für unmöglich hält - eine schwarze behinderte Katze, die im ganzen Haus pinkelt ... ABER reden wir über den Mehrwert von Blossom! Sie ist definitiv die mutigste, reinste, fröhlichste und stärkste Kreatur, die wir je getroffen haben! Sie brennt wie ein Stern - hell und warm! Blossom liebt es zu kuscheln, liebt es mit ihren Katzengeschwistern zu spielen, liebt ihre Sonnenbäder. Sie fühlt sich nicht behindert, sie weiß nicht, dass ihr Leben traurig ist, sie kann nur ein Lächeln hervorbringen und all die Tränen, die Blossom sieht, kommen aus Freude! Sie ist ein kostbares Juwel und wir träumen davon, dass sie diese wunderbare Person finden kann, die bereit ist, ihr das Leben zu geben, das sie verdient.

Bulgarien

MARLON ist gelähmt

Europäisch Kurzhaar

3 Monate

Männlich

Handicap | Notfall

Marlon ist eine Katze mit besonderen Bedürfnissen. Egal wie schön er ist, egal wie unglaublich seine Persönlichkeit ist, die Chancen, dass er adoptiert wird, sind gering. Nicht, weil sich niemand in sein entzückendes Babygesicht verliebt, sondern weil Marlon einen Menschen mit viel Geduld und wahrscheinlich der Fähigkeit braucht, seine Blase manuell zu leeren. Marlon wurde erst vor einem Monat gefunden. Völlig hilflos auf der Straße liegend. Die Röntgenbilder zeigen kein Trauma und dennoch kann er seine Hinterbeine nicht bewegen. In den ersten Tagen war er völlig gelähmt, konnte nicht urinieren und Darm entleeren. Die Behandlung, die er erhielt, war effektiv und er kann jetzt selbst Urin und Kot absetzen. Leider ist dies kein bewusster Akt, was bedeutet, dass Marlon bei voller Blase uriniert, ohne sich Sorgen zu machen, wo dies geschieht. Beim Stuhlgang ist die Situation ähnlich. Die Pflege einer so behinderten Katze ist eine Herausforderung - Geduld, Nerven, Freundlichkeit. Seiner Pflegerin fehlt es nicht an Herz, aber leider fehlen ihr die Fähigkeiten. Marlon kann nur mit einer Person mit Wissen und Erfahrung ein langes glückliches Leben führen, eine Person, die seine Blase entleeren kann, um das ständige Urintröpfeln zu vermeiden, eine Person mit finanzieller Stabilität, die Marlon bei Bedarf die beste tierärztliche Versorgung bieten kann. Seiner Pflegerin fehlt tatsächlich all das. Marlons Trauma wurde von einem Menschen verursacht. Ist es möglich, dass ein anderer Mensch ihm zeigt, dass das Leben voller Hoffnung und Güte ist? Ich bete für ein Wunder...

Bulgarien

PAISIUS hat große Angst vor Menschen

Europäisch Kurzhaar

1 Jahr , 11 Monate

Männlich

Handicap | Notfall

Hast du jemals gedacht, dass du dich in einen Dämon verlieben kannst? Ein Wesen Schwarz wie die Nacht, seine Persönlichkeit bunt wie ein Regenbogen! So verängstigt vor Menschen, so verletzt von Menschen und dennoch bereit, es mit etwas Vertrauen in die Menschen zu versuchen. Paisius lebte seit frühester Kindheit in meiner Nachbarschaft. Er tauchte im Alter von 3 Monaten aus dem Nichts auf. Immer zwitschernd wie ein tropischer Vogel und doch fast nie nah genug zum Kuscheln! Er fand einen Freund (Kubrat, der bereits sein Zuhause für immer gefunden hat), der ihn als Partner akzeptierte, als Kind, als seine Hälfte. Und fing an, Kontakte zu knüpfen - ein schneller und schöner Prozess! Es ging Paisius soweit eigentlich ganz gut. Bis zu dem Tag, an dem jemand Paisius verletzte. Wir wissen nicht wer, aber sein Trauma deutete darauf hin, dass eine Person ihn am Schwanz packte und weit weg schleuderte. Sein Oberschenkel war zerschmettert. Sein Schwanz war von seiner Wirbelsäule getrennt, ist es immer noch, es is eine Lücke von ca 1 cm zwischen den Wirbeln. Ich habe genau 6 Stunden gebraucht, um ihn in die Katzenfalle zu locken! Das zeigt wie verängstigt er war, war ich doch die Person, die ihn 6 Monate lang gefüttert hat... Sein Bein wurde sofort operiert und Paisius kann heute wie jede gesunde Katze laufen, rennen und springen! Sein Schwanz ist wegen der immensen Gefahr, seine Nerven während der Operation zu schädigen, weder amputiert noch fixiert. Dies ist jedoch auch für ihn kein Hindernis! Aber seine Seele... Die Tierärzte konnten sie nicht "reparieren". Seine Seele braucht "Reparatur", sein Vertrauen braucht "Wiederaufbau", sein Optimismus braucht "Wiedergeburt". Und er ist so jung! Können wir ihn für die Ewigkeit die Menschen fürchten lassen? Ich glaube nicht! Ich denke, dass er hier irgendwo seinen Heiler finden wird, seinen Buddha, seinen einzigen Retter, die Person, die das Wichtigste heilen wird – die Seele von Paisius! Sind Sie der geduldige Mensch, der nicht zu viel von Paisius erwartet und ihm alle Zeit der Welt gib, die er braucht um sich einzuleben? Dann melden Sie sich bitte

Bulgarien

MAIORCA dringend stabiles und verantwortungsvolles Zuhause gesucht

Europäisch Kurzhaar

2 Jahre , 8 Monate

Weiblich

Handicap | Notfall

Maiorca – ein Wort, das für Urlaub, Sonne, Erholung und damit auch für etwas Glück steht...Ein schöner und auch passender Name für unsere hübsche rot creme getigerte Katze, die leider bisher nicht viel Glück in ihrem Leben hatte. Wir hatten sie Ihnen schon einmal vorgestellt mit der Bitte um Unterstützung für die notwendigen Tierarztbesuche und das erforderliche Spezialfutter, das die Kätzin bekommen muss. Hier ihre Geschichte: Sie wurde von unserer Kollegin mit einer weit fortgeschrittenen Infektion am Kopf gefunden. Wahrlich ein Bild des Jammers, denn sie hatte sich die Stellen am Kopf blutig gekratzt und alle Welt hatte leider weggeschaut, ohne dem Tier zu helfen. Ihr Schutzengel war unsere Kollegin, die sie fand und mit zu sich auf ihre Pflegestelle nahm. Hier begann sie die Suche nach der Ursache für die massiven Hautprobleme und den Juckreiz. So wurde Maiorca zunächst dem Tierarzt und parallel auch einer Dermatologin vorgestellt. Beim Tierarzt stellte sich heraus, dass die Kätzin sich durch das Leben auf der Straße mit Leukose angesteckt hat. Die Dermatologin vermutete als Ursache für ihre Hautprobleme eine Form des Herpesvirus bzw. eine Futtermittelunverträglichkeit. Maiorca bekam eine entsprechende Therapie und hypoallergenes Futter. Langsam besserte sich ihr Zustand, der quälende Juckreiz ließ nach und die Wunden am Kopf heilten. Die hübsche Kätzin gewann Stück für Stück ihrer Lebensqualität zurück und genießt es, dass jetzt alles dafür getan wird, dass es ihr gut geht. Leider ist das Fell an den Stellen am Kopf noch nicht komplett nachgewachsen, aber das stört Maiorca wenig. Sie hofft, dass es irgendwo Menschen gibt, die sich in sie verlieben und sie so nehmen, wie sie ist. Suchen wir hier also die Stecknadel im Heuhaufen, oder gibt es sie – die Menschen, die nicht nur mit den Augen, sondern viel mehr mit ihrem Herzen sehen? Maiorcas Vergesellschaftungsmöglichkeiten mit anderen Katzen sind eingeschränkt, aber vielleicht gibt es ja ein Zuhause, in dem eventuell schon ein Artgenosse lebt, der ebenfalls Leukose positiv ist. Schön wäre es, wenn die Hübsche ein wenig nach draußen käme: z.B. auf einem katzensicher abgenetzten Balkon, oder auf einer gesicherten Terrasse oder in einem ausbruchsicher gestalteten Garten. Wer hat ein Zuhause auf Lebenszeit für unsere Maiorca? Maiorca ist komplett geimpft, negativ auf Katzenaids getestet, gechippt und kastriert. Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Maiorca kann nach Deutschland reisen. Ihr Ansprechpartner für diese Vermittlung: Dr. Christine Mantey Tel. 0173-8577636 christine.mantey@streunerherzen.com

Italien

EDWARD ; FIV+ schüchterner Traumkater sucht seinen Menschen

Siam-Mix

8 Jahre , 11 Monate

Männlich

Handicap | Notfall

Wir freuten uns riesig, als wir unser Notfellchen Edward im Juni 2021 vermitteln konnten. Ein 8- jähriger, schüchterner Kater mit einem positiven FIV-Test – seine Vermittlung kam uns vor wie ein dreifacher Lottogewinn. Leider fühlt sich Edward in seinem neuen Zuhause nicht wohl: Mit den vorhandenen Tieren kommt er einfach nicht zurecht und ist sehr misstrauisch. Somit fällt es auch seiner neuen Familie sehr schwer, sein Vertrauen zu gewinnen, obwohl sie bereits einige Fortschritte erzielen konnte. Aus diesem Grund suchen wir – schweren Herzens – ein neues Zuhause für den cremefarbenen Siam-Mix. Edward wurde in Spanien in einer Perrera entsorgt. In den Jahren zuvor muss er eine „Familie“ gehabt haben, denen die tiefere Bedeutung dieses Wortes jedoch offensichtlich nicht klar war. Dementsprechend traumatisiert saß er wie ein Häufchen Elend in der Ecke eines Käfigs. Es war klar, dass der extreme Vertrauensbruch durch seine Vorbesitzer tiefe Spuren in seiner Katzenseele hinterlassen hat. In Deutschland zeigt sich nun bedauerlicherweise, wie sehr. Entgegen unserer Hoffnungen und denen seiner Adoptantin ist Edward nach einigen Monaten Eingewöhnungszeit immer noch nicht richtig „angekommen“. Er bezog als Erstquartier ein Zimmer mit Gittertür, sollte aber mit einem ansässigen FIV-Kater und dem Hund vergesellschaftet werden. Obwohl der andere Kater sehr freundlich ist, kann Edward sich einfach nicht an ihn gewöhnen und verließ „sein“ Zimmer nie. Das Gittertürchen ist mittlerweile wieder geschlossen, um dem sensiblen Kater den Stress durch die gutgemeinten Besuche seines Mitbewohners zu ersparen. Vielleicht hatte Edward in seinem früheren Leben einen Katzenkumpel, den er zu sehr vermisst und den der vorhandene Kater charakterlich nicht ersetzen kann. Das kann durchaus vorkommen. Möglicherweise wurde er auch ganz im Gegenteil seit seiner Kindheit „in Einzelhaft“ gehalten und hat noch nicht richtig gelernt, mit anderen Vierbeinern zu kommunizieren. Eventuell kann er auch mit dem vorhandenen Kater speziell nichts anfangen. Auf den Hund reagierte Edward besonders ablehnend, er flüchtet vor ihm und faucht, daher schließen wir eine Verträglichkeit mit Hunden eher aus. Wir glauben trotzdem nicht, dass Edward ein Einzelkater ist. Vorhandene Katzen sollten jedoch eher wie er, ein Freund der leisen Töne, sein. Er braucht einfach länger als andere Katzen, um Vertrauen aufzubauen. Zu Menschen sucht Edward, vorsichtig und still, den Kontakt: Wenn sein jetziges Frauchen die Wohnung betritt, kommt er schüchtern an die Gittertür, um sie zu begrüßen. Kaum erblickt er jedoch einen der beiden anderen Vierbeiner, zieht er sich sofort wieder in sein Schneckenhaus zurück. Dabei schlummert eigentlich ganz viel Lebensfreude unter seinem cremeroten Pelz: Wenn er sich unbeobachtet fühlt (das ist im Augenblick meistens nachts), erwacht der kleine „Spielratz“ in dem erwachsenen Kater. Spielmäuse und Pingpongbällchen dürfen die Zweibeiner zumindest jeden Morgen unter den Schränken hervorfummeln ;-). Die leisen Töne sind dann ganz kurz vergessen. Auch die Grabbelkiste (eine Box voller Papierknäuel, in der Trockenfutter versteckt ist) findet Edward super – er verbringt viel Zeit darin und fischt mit einer Engelsgeduld alle Leckerchen heraus, die darin versteckt sind. Eine zweite, größere Grabbelkiste mit anderer Füllung mag er ebenfalls sehr gern. In punkto Futter – als Hauptmahlzeit bekommt er Nassfutter im Napf – ist Edward gar nicht wählerisch, ihm schmeckt alles. Seine Adoptantin könnte sich vorstellen, dass er ein Kandidat für allerlei Futter-Intelligenzspiele wäre. Ein geduldiges Klicker-Training könnte ihm ihrer Meinung nach sogar helfen, etwas aufzutauen und sein Selbstbewusstsein wiederzufinden. Zu seinem jetzigen Frauchen hat Edward mittlerweile schon so viel Zutrauen aufgebaut, dass er in Ruhe frisst, während sie hinter seinem Rücken das Katzenklo säubert. Das mag nicht bedeutend klingen, ist jedoch in der Sprache eines furchtsamen Katers ein großartiger Vertrauensbeweis. Angefasst mag er noch nicht werden. Er ist jedoch interessiert an seiner Umgebung und den Menschen um sich herum. Wenn doch nur nicht dieses Schneckenhäuschen wäre … Insgesamt ist die Situation für Edward also leider einfach zu belastend. Gerade für FIV-positiv getestete Tiere ist psychisches Wohlbefinden in einer stressarmen Umgebung sehr wichtig, so dass sich Edwards neue Familie dazu entschlossen hat, ihn wieder abzugeben. Edward braucht dringend ein Heim, in dem er liebevoll umsorgt wird und in dem er sich wirklich entspannen kann. Leider scheuen sich viele Menschen, Katzen mit einem positiven FIV-Test ein Zuhause zu schenken. FIV, auch als Katzenaids bekannt, schwächt das Immunsystem und kann (ausschließlich) auf andere Katzen übertragen werden. Aus diesem Grund vermitteln wir unsere FIV-Katzen gerne zu zweit oder zu einem anderen „positiven“ Kollegen, um die Ansteckung anderer Katzen auszuschließen. FIV ist aber kein Todesurteil: Die Katzen können ein ganz normales Alter erreichen. Sie wissen gar nichts von ihrem „Manko“ und leben ihr Katzenleben wie andere auch. Unser Vermittlerteam kann bei einer Anfrage für Edward alle Fragen dazu beantworten. Wir geben die Hoffnung nicht auf! In dieser bildschönen, aber zutiefst verletzten Katerhülle steckt ein liebenswerter, verspielter kleiner Kerl, der unglücklicherweise als Pechvogel auf diese Welt gekommen ist. So viele Enttäuschungen pflastern seinen Weg, dass ein nochmaliger Lottogewinn einfach drin sein muss. Wir wünschen uns für Edward, dass ihm in einigen Jahren ein Mensch liebevoll über den cremeroten, samtweichen Pelz streichelt und sich denkt: „Wie gut, dass ich diesem liebenswerten, sanften Kater eine Chance gegeben habe.“ Das Leben dieses Menschen wird Edward unglaublich bereichern. Ein echter Sechser im Lotto eben

Sieben-Katzenleben e.V.
Pflegestelle
Kasernstr. 35
89231 Neu-Ulm
Deutschland

PASCAL ; FeLV Kater mit großem Herz

Europäisch Kurzhaar

4 Jahre , 11 Monate

Männlich

Handicap | Notfall

Noch einmal knapp davongekommen. Während einige Perreras sich immer mehr einer Kooperation mit Tierschützern öffnen und zum Wohle der Tiere eine Zusammenarbeit anstreben, gibt es leider noch viele, die ihrem Auftrag als Tötungsstation grausam nachgehen. Die Zustände für die Tiere sind katastrophal. Sie sind hier völlig hilflos Durst, Hunger, Hitze, Kälte, Dreck und Krankheiten ausgesetzt und warten auf ihr trauriges Ende, wenn sie nicht vorher schon an den schlimmen „Lebens“bedingungen zugrunde gehen. Unsere spanische Kollegin versucht immer wieder gerade aus diesen furchtbaren Perreras Tiere herauszuholen, um ihnen das Leben zu retten. Manchmal sind die Tiere jedoch bereits zu krank und geschwächt und sterben trotz größter Bemühungen. Doch für viele ist es der Start in ein neues Leben. Auch Pascal (geb. ca. 2017) hatte das große Glück, zu den Geretteten zu gehören. Und noch mehr als das. Eine liebe Patin hat ihm nicht nur einen wunderschönen Namen ausgesucht, sondern mit ihrer Namenspatenschaft den Grundstock für seine Versorgung und Pflege gelegt. Pascal haben seine schlimmen Erlebnisse sehr zugesetzt. Im Käfig in der Quarantäne fehlt es an Rückzugsmöglichkeiten, die der arme Tropf sicherlich gerne in Anspruch nehmen würde. So blieb ihm nichts anderes übrig, als sich noch etwas schüchtern in sein Schicksal zu ergeben. Dass dieses es aber gut mit ihm meint, kann er noch nicht begreifen. Zumindest gelingt es ihm inzwischen schon, eine etwas entspanntere Haltung einzunehmen und sehr aufmerksam seine neue Umgebung zu beäugen, damit ihm nichts entgeht. In einem richtigen Zuhause würde sich der hübsche Pascal deutlich schneller einleben. Höhlen könnten ihm Geborgenheit vermitteln, so dass er sich dann beruhigter auf sein neues Leben einlassen könnte. Für die Eingewöhnung braucht Pascal am Anfang sicherlich einige Zeit, doch seine Neugier ist ein guter Verbündeter, um ihm zu zeigen, dass Angst und Sorge nun endlich der Vergangenheit angehören können. Pascal kommt gut mit anderen Katzen aus, so dass ein Artgenosse im neuen Zuhause nicht nur wünschenswert, sondern Bedingung wäre. Natürlich kann er auch gerne einen passenden pelzigen Freund mitbringen. Seine getigerten Fellpartien sehen wie eine Landkarte inmitten eines weißen Meeres aus. Und um sein Schnäuzchen haben sie zwei kleine Inseln gebildet. Update 31.10.2021: Zu allem Unglück wurde Pascal positiv auf FeLV getestet – ein Stigma, das für die Tiere meist eine lange Wartezeit auf ein Zuhause bedeutet. Doch auch mit einem positiven Test können Katzen ein langes, glückliches und erfülltes Katzenleben führen. Der einzige Hinderungsgrund hierfür ist nicht das Testergebnis, sondern das fehlende Zuhause. Gerade ein liebevolles und geborgenes Heim ist für die psychische Gesundheit extrem wichtig. Und so wünschen wir unserem süßen Schatz, dass sich sein größter Wunsch bald erfüllt. Wird Pascals braves Warten auf bessere Zeiten endlich belohnt?

Spanien

HYONGWON ;Jungspund sucht Herz & Heim

Europäisch Kurzhaar

2 Jahre , 5 Monate

Männlich

Handicap | Notfall

Sechs auf einen Streich. In einer von Tierschützern betreuten Katzenkolonie tauchten eines Tages nicht nur die bekannten Gesichter, sondern sechs neue Jungkatzen auf, die offensichtlich gerade ausgesetzt worden waren. Wieder einmal hatten Menschen keine Verantwortung für ihr Haustier übernommen und Geld und Mühe für eine so wichtige Kastration gespart. Offenbar fällt es solchen Zeitgenossen leichter, hilflose Kätzchen auszusetzen und sie damit einem meist tödlichen Schicksal zu überlassen. Hyungwon (geb. ca. 07/2019) und seine Geschwister wurden allesamt eingefangen und auf unserer Finca aufgenommen. Nach Ablauf der Quarantänezeit konnte die muntere Bande in ein Gehege umziehen. Mit so vielen Geschwistern aufgewachsen, ist Hyungwon perfekt sozialisiert und verträgt sich bestens mit anderen Katzen. Menschen gegenüber ist Hyungwon anfangs etwas zurückhaltend. Auch in seinem neuen Zuhause wird er daher etwas Geduld und Ruhe für die Eingewöhnung benötigen. Seine Erlebnisse mit Menschen sind auch momentan nicht so wirklich positiv, denn er muss so einiges durchmachen. Der arme Schatz hat eine angeborene beidseitige Patella-Luxation. Hierbei „springt“ die Kniescheibe aus der Führungsrinne des Oberschenkelknochens heraus. Dies führt in erster Linie zu Schmerzen und einem veränderten Gangbild. Unbehandelt kann es zu Entzündungen, Gelenk- und Knorpelschäden und damit zu einer schmerzhaften Arthrose kommen. Hyungwon musste sich nach der Operation am ersten Beinchen erst einmal erholen, bevor die zweite Operation auf der anderen Seite durchgeführt werden konnte. Inzwischen hat Hyungwon die nötigen Operationen hinter sich gebracht und hofft, dass sich jemand in ihn verliebt. Hyungwon braucht liebe Menschen, die ihm ein geborgenes Zuhause schenken und seinen weiteren Genesungsprozess unterstützen und begleiten. Eine Physiotherapie wäre für ihn sehr empfehlenswert, doch in Spanien leider nicht durchführbar. Unser hübsches Lackfellchen hat eine Seheinschränkung auf dem linken Auge. Die Trübung ist vermutlich Folge einer Augenentzündung im frühen Kindesalter. Hyungwon beeinträchtigt sie nicht. Wer mag unser Pantherchen Hyungwon nach seiner Leidenszeit in die Arme und ins Herz schließen?

Spanien

CHANEL ;mit mit Koko suchen Herzensmensch trotz Ataxie

Europäisch Kurzhaar

5 Monate

Weiblich

Handicap | Notfall

Koko und Chanel (geboren ca. 07/2021) kamen auf die Welt und suchten dort nach fünf großen Wundern. Ein Wunder ist ihnen bereits zuteilgeworden. Ob ihr verbliebenes Glück noch für vier weitere Wunder reicht? Darauf können wir nur hoffen. Chanel, Koko und ihre beiden Brüderchen wurden als Babys, die noch nicht einmal richtig die Augen öffnen konnten und schwerkrank waren, in einer Perrera entsorgt. Leider ist dies für viele Leute immer noch bequemer und günstiger, als ihre Katzen einfach kastrieren zu lassen und diesen sowie ihren Kitten viel Leid zu ersparen. Es ist traurig und herzlos, was man tagtäglich in der Perrera erlebt. Die Katzenmutter muss wochenlang verzweifelt nach ihren Babys gesucht haben. Zum Glück ist es Ana gelungen, zu einigen Perreras mittlerweile einen guten Kontakt aufzubauen, so dass ihr Notfälle gemeldet werden. Es war klar, dass es sich bei den vier schwerkranken Kitten um so einen handelte – Ana wurde informiert und holte die Kleinen sofort zu sich. Wieder einmal opferte unsere spanische Tierretterin nächteweise Schlaf, um die Kitten rund um die Uhr zu versorgen und zu päppeln. Doch leider reicht manchmal auch alles Menschenmögliche nicht: Die beiden Katerchen starben Ana unter den Händen weg. Sie waren einfach zu jung und zu geschwächt. Ihr Tod war so unnötig und allein auf die grausame Gleichgültigkeit von ein paar Leuten zurückzuführen. Man kann nur bewundern, dass Ana trotz der täglichen Rückschläge immer wieder aufsteht, weitermacht und die Leben rettet, die sie retten kann. Tagelang kämpfte sie um das Überleben der verbliebenen Schwesterchen. Da passierte das erste Wunder für Koko und Chanel: Sie überlebten, dank Anas aufopfernder Fürsorge. Leider haben auch die schönsten Wunder oft eine Kehrseite: Der lange, harte Überlebenskampf forderte seinen Tribut an den winzigen Katzenkörpern. Als Erinnerung an die Strapazen ihrer frühen Kindheit bleibt Coco und Chanel eine Ataxie zurück: eine Behinderung, die sowohl das Ergebnis langer Krankheit oder von Unfällen sein kann und bei Katzen relativ häufig vorkommt. Eine Ataxie ist weder eine Krankheit noch ein Todesurteil. Eigentlich ist sie nur mit einer körperlichen Besonderheit verbunden: Ataxiekatzen „laufen komisch“. Ihr Gehirn kann die Bewegungen des Körpers nicht richtig steuern, was sich durch unkoordinierte Bewegungsabläufe bemerkbar macht. Sie werden daher auch liebevoll „Wackelkatzen“ genannt. Für die beiden Katzenkinder ist das Handicap kein Hindernis, um ein glückliches Katzenleben zu führen: Die beiden verrichten ihre Geschäftchen brav im Katzenklo, kuscheln und putzen sich gegenseitig. Durch ihre Blutsverwandtschaft und ihren gemeinsamen Lebensweg gehen sie ganz besonders vertraut und liebevoll miteinander um. Sie beginnen bereits, vorsichtig miteinander zu spielen und beobachten voller Neugier alles um sich herum, wie das aufgeweckte und lebensfrohe Katzenkinder eben tun. Der einzige Unterschied ist, dass sie dabei immer ein bisschen „wackeln“. Bei Chanel ist die Ataxie schwächer ausgeprägt, sodass sie ihr Schwesterchen Koko manchmal stützen kann und sich liebevoll um sie kümmert, wenn sie doch wieder einmal über die getigerten Pfötchen gestolpert ist. Generell handelt es sich um zwei sehr sanftmütige, durch ihre Krankheit etwas vorsichtige, durch ihre Pflege aber stark auf Menschen geprägte und zutrauliche Katzenkinder. Für Chanel und Koko suchen wir bereits jetzt dringend ein Zuhause, denn die beiden brauchen unbedingt Zuwendung. Für Streichel- und Spieleinheiten, die gerade Katzenkinder so sehr benötigen, bleibt auf der Finca nie genug Zeit übrig. Zu viele andere Notfellchen sind zu versorgen, Boxen zu reinigen, Tierarztbesuche zu machen und, und, und ... Dazu kommt, dass unsere „Wackelkatzen“ nicht zu anderen Katzen ins Gehege gesetzt werden können – letzteren ist ihre besondere Art der Fortbewegung einfach zu suspekt, sodass sie oft gemobbt werden. Daher droht den beiden Katzenmädchen ein recht einsames und tristes Leben um Quarantänebereich der Finca. Vor ihrer Ausreise muss ihr Immunsystem noch etwas gestärkt und die beiden müssen noch kastriert werden – dennoch nehmen wir sie bereits jetzt in die Galerie unserer unzertrennlichen Notfellchen auf. Nur so können sich die zwei besonderen Schwestern endlich auf den Weg machen, ihre verbliebenen Wunder zu suchen. Uns ist mehr als bewusst, dass schon ein Wunder oft richtig viel Zeit braucht. Und gleich vier? Ist das von den Katzenmädchen möglicherweise zu viel verlangt? Wir hoffen nicht: Es wäre für den Anfang ein kleines Wunder, wenn die beiden unauffällig getigerten Katzenkinder überhaupt jemandem auffallen. Normalerweise versuchen wir, braune und schwarze Katzen immer mit gut befreundeten Rassemixen gemeinsam zu vermitteln, damit sie überhaupt jemand anfragt. Denn in der Masse der Katzen, für die wir ein Zuhause suchen, gehen Kätzchen wie Coco und Chanel schlichtweg unter. Die beiden hängen jedoch so sehr aneinander, dass wir sie eigentlich nicht trennen möchten. Es wäre ein weiteres mittleres Wunder, wenn die Menschen, die sich für Koko und Chanel interessieren, es nicht eilig damit haben, die beiden in Deutschland begrüßen zu dürfen. Im Moment sind sie einfach noch zu klein, um sofort ihre Köfferchen packen zu können. Doch in der Regel fehlt es den meisten Interessenten an Zeit oder Geduld, eventuell ein paar Monate lang auf die neuen Mitbewohner zu warten. Das dritte Wunder, dass die beiden Katzenmädchen brauchen, ist ein großes: So viele Menschen schrecken davor zurück, behinderte Katzen anzufragen, weil sie sich sorgen, dass sie deren besonderen Bedürfnissen nicht gewachsen sind. Hat man jedoch ein paar einmalige Sicherheitsvorkehrungen getroffen (niedrige Kratzbäume mit einfachen Aufstiegswegen, Sicherungen für offene Treppen, möglichst viel Teppichboden, damit die Pfötchen mehr „Grip“ haben), steht einem Einzug von Ataxie-Katzen nichts im Wege. Unser Vermittlungsteam steht dabei gerne und ausführlich mit Rat und Tat beiseite. Dieses Wunder bewältigen wir gemeinsam. Das letzte Wunder ist das allergrößte von allen: Koko und Chanel suchen eine Familie, die alle drei Wunder in einem ist. Die sich nicht an ihrem getigerten Pelz stört und nur zwei liebenswerte Katzenkinder darin entdeckt. Die Verständnis dafür hat, dass manche Dinge etwas Zeit brauchen. Und die keine Angst davor hat, zwei Handicap-Katzen ein liebevolles, dauerhaftes Heim zu schenken. Eines, in dem Koko und Chanel jeden Tag freudig auf ihre „ganz eigenen“ Menschen zuwackeln und einfach Katzenkinder sein dürfen. Sind Sie Kokos und Chanels großes Wunder?

Spanien

KOKO ;mit Chanel suchen Herzensmensch trotz Ataxie

Europäisch Kurzhaar

5 Monate

Weiblich

Handicap | Notfall

Koko und Chanel (geboren ca. 07/2021) kamen auf die Welt und suchten dort nach fünf großen Wundern. Ein Wunder ist ihnen bereits zuteilgeworden. Ob ihr verbliebenes Glück noch für vier weitere Wunder reicht? Darauf können wir nur hoffen. Chanel, Koko und ihre beiden Brüderchen wurden als Babys, die noch nicht einmal richtig die Augen öffnen konnten und schwerkrank waren, in einer Perrera entsorgt. Leider ist dies für viele Leute immer noch bequemer und günstiger, als ihre Katzen einfach kastrieren zu lassen und diesen sowie ihren Kitten viel Leid zu ersparen. Es ist traurig und herzlos, was man tagtäglich in der Perrera erlebt. Die Katzenmutter muss wochenlang verzweifelt nach ihren Babys gesucht haben. Zum Glück ist es Ana gelungen, zu einigen Perreras mittlerweile einen guten Kontakt aufzubauen, so dass ihr Notfälle gemeldet werden. Es war klar, dass es sich bei den vier schwerkranken Kitten um so einen handelte – Ana wurde informiert und holte die Kleinen sofort zu sich. Wieder einmal opferte unsere spanische Tierretterin nächteweise Schlaf, um die Kitten rund um die Uhr zu versorgen und zu päppeln. Doch leider reicht manchmal auch alles Menschenmögliche nicht: Die beiden Katerchen starben Ana unter den Händen weg. Sie waren einfach zu jung und zu geschwächt. Ihr Tod war so unnötig und allein auf die grausame Gleichgültigkeit von ein paar Leuten zurückzuführen. Man kann nur bewundern, dass Ana trotz der täglichen Rückschläge immer wieder aufsteht, weitermacht und die Leben rettet, die sie retten kann. Tagelang kämpfte sie um das Überleben der verbliebenen Schwesterchen. Da passierte das erste Wunder für Koko und Chanel: Sie überlebten, dank Anas aufopfernder Fürsorge. Leider haben auch die schönsten Wunder oft eine Kehrseite: Der lange, harte Überlebenskampf forderte seinen Tribut an den winzigen Katzenkörpern. Als Erinnerung an die Strapazen ihrer frühen Kindheit bleibt Coco und Chanel eine Ataxie zurück: eine Behinderung, die sowohl das Ergebnis langer Krankheit oder von Unfällen sein kann und bei Katzen relativ häufig vorkommt. Eine Ataxie ist weder eine Krankheit noch ein Todesurteil. Eigentlich ist sie nur mit einer körperlichen Besonderheit verbunden: Ataxiekatzen „laufen komisch“. Ihr Gehirn kann die Bewegungen des Körpers nicht richtig steuern, was sich durch unkoordinierte Bewegungsabläufe bemerkbar macht. Sie werden daher auch liebevoll „Wackelkatzen“ genannt. Für die beiden Katzenkinder ist das Handicap kein Hindernis, um ein glückliches Katzenleben zu führen: Die beiden verrichten ihre Geschäftchen brav im Katzenklo, kuscheln und putzen sich gegenseitig. Durch ihre Blutsverwandtschaft und ihren gemeinsamen Lebensweg gehen sie ganz besonders vertraut und liebevoll miteinander um. Sie beginnen bereits, vorsichtig miteinander zu spielen und beobachten voller Neugier alles um sich herum, wie das aufgeweckte und lebensfrohe Katzenkinder eben tun. Der einzige Unterschied ist, dass sie dabei immer ein bisschen „wackeln“. Bei Chanel ist die Ataxie schwächer ausgeprägt, sodass sie ihr Schwesterchen Koko manchmal stützen kann und sich liebevoll um sie kümmert, wenn sie doch wieder einmal über die getigerten Pfötchen gestolpert ist. Generell handelt es sich um zwei sehr sanftmütige, durch ihre Krankheit etwas vorsichtige, durch ihre Pflege aber stark auf Menschen geprägte und zutrauliche Katzenkinder. Für Chanel und Koko suchen wir bereits jetzt dringend ein Zuhause, denn die beiden brauchen unbedingt Zuwendung. Für Streichel- und Spieleinheiten, die gerade Katzenkinder so sehr benötigen, bleibt auf der Finca nie genug Zeit übrig. Zu viele andere Notfellchen sind zu versorgen, Boxen zu reinigen, Tierarztbesuche zu machen und, und, und ... Dazu kommt, dass unsere „Wackelkatzen“ nicht zu anderen Katzen ins Gehege gesetzt werden können – letzteren ist ihre besondere Art der Fortbewegung einfach zu suspekt, sodass sie oft gemobbt werden. Daher droht den beiden Katzenmädchen ein recht einsames und tristes Leben um Quarantänebereich der Finca. Vor ihrer Ausreise muss ihr Immunsystem noch etwas gestärkt und die beiden müssen noch kastriert werden – dennoch nehmen wir sie bereits jetzt in die Galerie unserer unzertrennlichen Notfellchen auf. Nur so können sich die zwei besonderen Schwestern endlich auf den Weg machen, ihre verbliebenen Wunder zu suchen. Uns ist mehr als bewusst, dass schon ein Wunder oft richtig viel Zeit braucht. Und gleich vier? Ist das von den Katzenmädchen möglicherweise zu viel verlangt? Wir hoffen nicht: Es wäre für den Anfang ein kleines Wunder, wenn die beiden unauffällig getigerten Katzenkinder überhaupt jemandem auffallen. Normalerweise versuchen wir, braune und schwarze Katzen immer mit gut befreundeten Rassemixen gemeinsam zu vermitteln, damit sie überhaupt jemand anfragt. Denn in der Masse der Katzen, für die wir ein Zuhause suchen, gehen Kätzchen wie Coco und Chanel schlichtweg unter. Die beiden hängen jedoch so sehr aneinander, dass wir sie eigentlich nicht trennen möchten. Es wäre ein weiteres mittleres Wunder, wenn die Menschen, die sich für Koko und Chanel interessieren, es nicht eilig damit haben, die beiden in Deutschland begrüßen zu dürfen. Im Moment sind sie einfach noch zu klein, um sofort ihre Köfferchen packen zu können. Doch in der Regel fehlt es den meisten Interessenten an Zeit oder Geduld, eventuell ein paar Monate lang auf die neuen Mitbewohner zu warten. Das dritte Wunder, dass die beiden Katzenmädchen brauchen, ist ein großes: So viele Menschen schrecken davor zurück, behinderte Katzen anzufragen, weil sie sich sorgen, dass sie deren besonderen Bedürfnissen nicht gewachsen sind. Hat man jedoch ein paar einmalige Sicherheitsvorkehrungen getroffen (niedrige Kratzbäume mit einfachen Aufstiegswegen, Sicherungen für offene Treppen, möglichst viel Teppichboden, damit die Pfötchen mehr „Grip“ haben), steht einem Einzug von Ataxie-Katzen nichts im Wege. Unser Vermittlungsteam steht dabei gerne und ausführlich mit Rat und Tat beiseite. Dieses Wunder bewältigen wir gemeinsam. Das letzte Wunder ist das allergrößte von allen: Koko und Chanel suchen eine Familie, die alle drei Wunder in einem ist. Die sich nicht an ihrem getigerten Pelz stört und nur zwei liebenswerte Katzenkinder darin entdeckt. Die Verständnis dafür hat, dass manche Dinge etwas Zeit brauchen. Und die keine Angst davor hat, zwei Handicap-Katzen ein liebevolles, dauerhaftes Heim zu schenken. Eines, in dem Koko und Chanel jeden Tag freudig auf ihre „ganz eigenen“ Menschen zuwackeln und einfach Katzenkinder sein dürfen.

Spanien

ZAMBO Ataxie-Prinz sucht liebevolle Dosenöffner

Siam-Mix

3 Jahre , 11 Monate

Männlich

Handicap | Notfall

Zambo (geboren ca. 2018) ist ein bildschöner Siam-Mix mit einer zauberhaften Persönlichkeit … und einem winzigen Makel. Leider ist es oft der Makel, der Menschen zuerst ins Auge fällt und davon abhält, sich näher mit dem liebenswerten Kater zu beschäftigen. Zambo „läuft komisch“. Das ist auf dem Video gut zu erkennen. Grund dafür ist eine Ataxie, eine Behinderung, die bei Katzen häufig vorkommt: Es könnten die Folgen eines Unfalls, ein Geburtsfehler oder auch andere Gründe sein, die unseren Zambo etwas wankelmütig durchs Leben tanzen lassen. Weil sein Handicap nun ohnehin unübersehbar ist, haben seine Retter entschieden, ihn „Zambo“ zu nennen – das bedeutet frei übersetzt so viel wie „Krummbein“. Zambo stört weder dieser Name noch der Umstand, dass er etwas wackeliger unterwegs ist als andere Katzen. Warum auch? Er ist ein liebenswürdiger Kater und eigentlich sollten doch die inneren Werte zählen. Was diese betrifft, bietet der Kater mit den tiefblauen Augen, dem schwarzen Tupfer auf der Nase und den aparten weißen Söckchen als „optische Verpackung“ das komplette Paket. Über seine Vergangenheit wissen wir nicht viel. Vielleicht ist Zambo ausgesetzt worden, als sein Makel zu offensichtlich wurde. Eines Tages tauchte er jedenfalls in einem Industriegebiet auf, wo er versuchte, so gut zu überleben, wie es ein behinderter Kater auf Spaniens Straßen eben kann: Er versuchte, niemandem groß aufzufallen, ab und an etwas Fressbares zu ergattern und sicherte sich hin und wieder ein schattiges Plätzchen, an dem er sich ausruhen konnte. Offenbar war das schon zu viel. Eine Perrera, zu der Ana glücklicherweise im Laufe der Jahre einen guten Kontakt aufbauen konnte, erhielt bald einen Anruf aus dem Industriegebiet. Jemand solle den Kater abholen, andernfalls werde man ihn „entsorgen“. Als Tierschützer muss man für diese Art der „Vorwarnung“ noch dankbar sein – immerhin bekommt man somit zumindest die Chance, hilflosen Tieren zu helfen, ehe sie völlig gefühllosen Leuten zum Opfer fallen. Mit Zambo hätten sie ein leichtes Spiel gehabt. Die Perrera kontaktierte jedenfalls die Mitarbeiter der Finca, welche wiederum schnell zu dem Gelände fuhren und Zambo von dort wegbrachten. Das Einfangen war für Zambo eine unheimliche Erfahrung – da kommen auf einmal Menschen, die ihn sonst kaum beachten, fangen ihn und stecken ihn in einen komischen Kasten mit Gittertür. Dieser Kasten kommt in einen noch größeren Kasten mit vier Rädern, und auf einmal vibriert und brummt es um ihn herum. Schließlich landet er in einem weiteren Käfig in einer „Quarantänestation“: eine ihm völlig unbekannte Umgebung voller seltsamer Gerüche, in der er ständig von Menschen angefasst und untersucht wird. Kein Wunder, dass der Süße die ersten Tage über etwas eingeschüchtert war. Seine erfahrenen Pflegerinnen sind jedoch der Ansicht, dass Zambo in einer „gesicherten“ Umgebung bald auftauen und ein treuer Gefährte in allen Lebenslagen sein wird. Er braucht nur etwas Zeit für die Eingewöhnung, die man ihm gewähren sollte. Eine bereits vorhandene oder mit ihm eingereiste, freundliche Katze wäre hier als „gutes Vorbild“ sicher hilfreich. Mit anderen Katzen versteht Zambo sich nämlich sehr gut. Er versucht selbst dann noch, Kontakt zu knüpfen, wenn letztere ihn aufgrund seiner eigenartigen Fortbewegung erst einmal auf Abstand halten. Damit hat der freundliche Kater bei den meisten aufgeschlossenen Katzen auch durchaus Erfolg. Allzu rau sollten seine vierbeinigen Kumpel natürlich nicht mit ihm umgehen. Auch sollte man für Zambo einige Sicherheitsvorkehrungen extra treffen, beispielsweise offene Treppen vernetzen, damit der hübsche Mann beim Fangenspielen nicht zwischen den Stufen hinunterstürzt. Sein Katzenklo, das er ganz vorbildlich und normal benutzt, sollte eine Haube oder hohe Wände haben, falls er beim Verrichten seines Geschäfts doch einmal ins Wanken gerät. Achtet man auf solche Kleinigkeiten, zu denen wir alle Interessenten gerne beraten, kann Zambo ein ganz normales, glückliches Katzenleben führen. Nur eben auf seine ganz eigene, tänzelnde Weise. Auf der Finca haben es Handicap- und insbesondere Ataxie-Katzen leider nicht leicht – es fehlt einfach die Zeit, auf ihre besonderen Bedürfnisse einzugehen, weil da so viele Fellnasen sind, die gerettet, tierärztlich behandelt und natürlich täglich versorgt werden müssen. Sie können nicht in die Gehege gesetzt werden, weil sie allzu schnell Mobbingopfer werden. Somit muss Zambo derzeit ein recht einsames Leben fristen, was ihm gar nicht gefällt. Aus diesem Grund hoffen wir, ihn möglichst bald in ein liebevolles Heim vermitteln zu können, in dem man sich bewusst ist, dass insbesondere behinderte Katzen viel Fürsorge brauchen und man ein vierbeiniges Familienmitglied – und seien diese vier Beine noch so wackelig – nicht gleich abgibt, wenn es mal schwierig wird. Wir sind zuversichtlich, dass es den einen Menschen dort draußen gibt, der bei Zambo zweimal hinsieht. Der über den Makel hinweg einen liebenswerten kleinen Kämpfer entdeckt, der sich viel zu lange allein durchs Leben schlagen musste, und der bereit ist, Zambo ein liebevolles und vor allem dauerhaftes Zuhause zu bieten. Sollte dieser eine Mensch nun diese Zeilen lesen, freuen wir uns über eine Anfrage für unseren hoffnungsfrohen Überlebenskünstler „Krummbein“.

Spanien

ARLET FIV+ & FeLV+, schüchterner Liebling sucht seine Menschen

Europäisch Kurzhaar

5 Jahre , 11 Monate

Männlich

Handicap | Notfall

Völlig regungslos und mitten auf einem kleinen Platz wurde Arlet (geb. ca. 2016) von Mitarbeitern einer mit uns kooperierenden Perrera gefunden. Arlet war stark dehydriert und hatte noch nicht einmal mehr die Kraft, sich zu verstecken. Da Arlet dringend behandelt werden musste und in der Perrera keine Chance gehabt hätte, wurde unsere spanische Tierschutzkollegin um Hilfe gebeten, die Arlet auf unsere Finca aufnahm. Das arme Schnäuzchen war vor Erschöpfung wie paralysiert und bestand nur aus purer Angst. Daher wurde auch nur vorsichtig Flüssigkeit verabreicht und zunächst auf unwichtige Dinge, wie die Geschlechtsbestimmung verzichtet. Arlet muss nun erst einmal ein wenig aufgepäppelt werden, sich erholen und zur Ruhe kommen. Doch genau das ist auf unserer Finca, die so viele Tiere beherbergt und zu wenig helfende Hände hat, natürlich schwierig. Scheu und nur ein Grautigerchen – schlechte Vorraussetzungen, um schnell ein Zuhause zu finden. Doch vielleicht verliebt sich ja gerade deswegen der für Arlet richtige Mensch in dieses Schätzchen, das dringend Geborgenheit, Ruhe und viel Liebe benötigt und macht es sich zur Aufgabe, Arlet genau dies zu bieten. Arlet wird in Sachen Vertrauen noch einen weiten Weg vor sich haben. In einem ruhigen Zuhause könnte dieser Weg allerdings deutlich abgekürzt werden, denn es ist immer wieder erstaunlich, welches wundervolle Potential in solch schüchternen Geschöpfchen schlummert. Wie Arlets Verhalten zu anderen Katzen ist, vermögen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu beurteilen, da Arlet momentan separiert ist. Inzwischen konnte der indiskrete Blick unter den Schwanz gewagt werden. „It´s a boy“! Leider wurde Arlet nun auch noch positiv sowohl auf FIV als auch auf FeLV getestet, was seine ohnehin nicht rosigen Vermittlungschancen nun noch weiter schmälert. Für Arlet suchen wir nun die menschliche Nadel im Heuhaufen – Menschen, die in Arlet nur einen liebenswerten Kater sehen, der es mehr als verdient hat, ein schönes Zuhause zu bekommen. Wer mag unseren grauen Mäuserich ins Herz schließen?

Spanien

ELISEO FeLV+ liebevoller Katzenkumpel zum Pferdestehlen

Russisch Blau-Mix

5 Jahre , 9 Monate

Männlich

Handicap | Notfall

Viele ausgesetzte Straßenkatzen sind Umzugsopfer. Während Möbel und Geschirr sorgfältig verpackt und mitgenommen werden, dürfen die Haustiere nicht den Umzug ins neue Heim mit antreten und werden kurzerhand auf die Straße gesetzt. So erging es auch dem armen Eliseo (03/2016), der plötzlich verlassen wurde und seine kleine Welt nicht mehr verstand. Wo waren seine Menschen? Warum durfte er nicht mehr ins Haus? Sechs lange Monate lebte der treue Kater auf der Straße in der Nähe seines Zuhauses und hoffte, dass seine Familie wieder zurückkehren würde. Auf der verzweifelten Suche nach Nahrung musste sich Eliseo dem täglichen Konkurrenzkampf mit anderen Katzen stellen, die ihn des Öfteren schlugen. Nachbarn informierten schließlich unsere Tierschutzkollegen in Madrid, die Eliseo in die Obhut des Tierheims aufnahmen. Der obligatorische Gesundheitscheck ergab als Zufallsbefund leider ein positives Testergebnis für FeLV. Eliseo zeigt jedoch keinerlei Symptome und ist quietschfidel und munter. Der positive Test, der seine Vermittlungschancen leider stark mindert, brachte ihm wenigstens einen kleinen Vorteil – er durfte in eine Pflegestelle umziehen, wo er sich sofort wohlfühlte. Leider hat sich Eliseo seinen Schwanz auf der spanischen Pflegestelle heftig in einer Tür eingeklemmt und es musste ein Endstück amputiert werden. Das stellt für den kleinen Kobold aber keinerlei Behinderung dar und dürfte kein Grund sein, ihn nicht in das Herz zu schließen. Eliseo ist extrem menschenbezogen und ein richtiger Familienkater. Er liebt Menschen – ob groß oder klein. Eliseo lebte längere Zeit in seiner Pflegestelle und bereitete viel Freude. Doch nun bekam seine Pflegefamilie ein Baby und Eliseo wurde „beschuldigt“, der Grund für bei dem Kind aufgetretene Hautprobleme zu sein und so verlor Eliseo zum zweiten Mal sein „Zuhause“. Dabei hatte Eliseo alles richtig gemacht. Er ist ganz lieb und behutsam mit dem Baby umgegangen und hatte trotz der unkoordinierten Laute und Bewegungen eine Gemütsruhe wie ein Schaukelpferd. Schließlich klopfte das Glück an und Eliseo fand Ende August ein neues Zuhause in Deutschland. Doch nach bereits drei Wochen war sein Traum ausgeträumt und unser Pechvogel wurde wieder zurück in die Vermittlung gegeben. Manchmal geht es einfach nicht mit rechten Dingen zu und man fragt sich, wie ein so liebenswerter, fröhlicher und hübscher Kater das Pech anzieht wie ein Magnet. Doch nun im vierten Anlauf muss es einfach klappen. Eliseo umarmt das Leben mit allen vier Pfoten. Wie ein „Jack in the box“ springt er fröhlich heraus und möchte einfach mitten dabei sein. Auch vor Fremden hat Eliseo keinerlei Berührungsängste. Wenn er die Chance auf Streicheleinheiten wittert, ist er da. Er ist ein extrem anhänglicher und verschmuster Kater, der alles mit seinen Menschen teilen möchte. Er liebt die Nähe und möchte sich daher auch gerne nachts an seine geliebten Menschen ankuscheln dürfen. Eliseo ist die Idealbesetzung für eine Familie, wo es immer eine streichelnde oder spielende Hand und viel Beschäftigung gibt. Seine Menschen sollten engen Katzenkontakt lieben und auch nicht den ganzen Tag außer Haus sein. Eliseo ist ein echter Sportsmann. Kein Kletterbaum ist ihm zu hoch und er wäre sicherlich auch begeistert, über einen Open-Air-Spielplatz auf einem abgenetzten Balkon, um viele neue Eindrücke zu bekommen. Doch Eliseo ist nicht nur verschmust, er ist auch richtig clever. Schnell hat er den Dreh raus, wie man Kleiderschränke öffnet, um sich eine gemütliche Höhle zu bauen. Für Menschen, die seinem klugen Köpfchen mit einem Augenzwinkern und einem Lächeln auf den Lippen begegnen, ist Eliseo einfach ein Traumkater. Bestimmt hätte er auch Freude, seine Intelligenz beim „Clickern“ oder mit Fummelbrettern unter Beweis zu stellen. Als Katzengesellschaft braucht Eliseo einen oder mehrere ebenbürtige Artgenossen, die mit seinem fröhlichen Temperament umzugehen wissen und seine Spielaufforderungen nicht in den falschen Hals bekommen. In seinem ursprünglichen Zuhause lebten wohl auch Hunde, so dass Eliseo vermutlich auch mit einem katzenfreundlichen Hund kompatibel wäre. Eliseo – ein Katzenkumpel zum Pferdestehlen.

Sieben-Katzenleben e.V.
Pflegestelle
Kasernstr. 35
89231 Neu-Ulm
Deutschland

ANGEL FeLV+ schmusiges (B)Engelchen

Europäisch Kurzhaar

7 Jahre , 11 Monate

Männlich

Handicap | Notfall

Tierschutz stellt einen oft vor eine große Herausforderung und ein schwer verletztes Tier zu finden, verlangt einem sehr viel ab. Die Vorstellung, welche Schmerzen und Qualen das Tier hat erleiden müssen, treibt einem oft die Tränen in die Augen. Zu diesen Tieren gehörte auch Angel (geb. ca. 2014). Unsere spanische Tierschutzkollegin war von einem anderen Verein auf den armen Kater aufmerksam gemacht worden. Sie fand ihn einsam und verlassen vor. Sein rechtes Hinterbein war durch eine Falle zerschmettert worden. Angel wurde sofort zu einem Tierarzt gebracht, der aufgrund der schweren Verletzungen das Beinchen amputieren musste. Leider wurde bei der durchgeführten Blutuntersuchung auch noch ein positiver FeLV-Test festgestellt, als wäre Angel nicht schon genug gestraft. Der arme Pechvogel wurde auf unserer Finca untergebracht, um sich von seinem furchtbaren Trauma zu erholen. Für seine Rettung und die liebevolle Pflege zeigte sich Angel rührend dankbar. Daher hat er auch seinen Namen bekommen (angel = spanisch Engel). Angel ist zärtlich und anhänglich und genießt die Streicheleinheiten sehr. Leider kann man ihm zeitlich gar nicht die Menge an Liebkosungen bieten, die er so gerne hätte und noch viel mehr verdienen würde. Angel war einige Zeit leider separiert in einem Käfig untergebracht, damit seine Amputationswunde gut verheilen konnte und vermisste die Gesellschaft von Artgenossen sehr. Im Mai 2021 durfte Angel dann endlich in ein lang ersehntes Zuhause umziehen und konnte sein Glück kaum fassen. Mit Menschen hatte Angel, der jetzt Rusty genannt wird, keinerlei Berührungsängste. Er hat ein offenes und kontaktfreudiges Wesen und liebt Streicheleinheiten. Dann mutiert er zum Superschmuser, der nicht genug bekommen kann. Angel hat schnell gelernt, mit seinem Handicap umzugehen. War ihm am Anfang bewegtes Spielzeug noch nicht ganz geheuer, so hat er inzwischen gelernt, wieviel Spaß es machen kann, einer Spielangel oder anderen Dingen hinterher zu jagen. Angel scheint einen großen Nachholbedarf zu haben und möchte einfach nur sein neues Leben umarmen. Auch auf drei Beinen tobt er in seinen „5 Minuten“ blitzschnell durch die Wohnung. Angel möchte einfach spielen, toben und viel Aufregendes erleben. Und genau mit dieser Lebenseinstellung hat er seinen neuen Katzenfreund völlig überfordert. Angels Art zu spielen ist einfach überschwänglich und manchmal auch etwas grob aber er meint es keineswegs böse. Sein pelziger Mitbewohner ist durch Angels Temperament inzwischen so gestresst, dass er darunter extrem leidet. Da für positiv getestete Tiere auch das psychische Wohlbefinden sehr wichtig ist, möchten wir für Angel daher ein neues Zuhause suchen, Angel braucht einfach einen passenden Sparringspartner - einen richtigen Kumpel, mit dem man Pferde stehlen kann. Angel ist sehr lebenslustig und wünscht sich einen pelzigen Freund, mit dem man toben, entdecken, spielen, raufen und richtig viel Spaß haben kann – ganz nach Katermanier. Wenn Angel noch dazu einen tollen Outdoorspielplatz auf einem abgenetzten Balkon bekäme, wäre Angels Glück perfekt. Angel - manchmal ein schmusiges Engelchen, machmal ein freches Bengelchen – kurz der perfekte Kater!

Sieben-Katzenleben e.V.
Pflegestelle
Kasernstr. 35
89231 Neu-Ulm
Deutschland

FLORA FIV+, Einzelprinzessin sucht Thron

Europäisch Kurzhaar

6 Jahre , 11 Monate

Weiblich

Handicap | Notfall

Lebenslange Fürsorge und Verantwortung ist nicht jedermanns Sache. Viel einfacher ist es doch, ein krankes, altes oder nicht mehr erwünschtes Tier zur „Entsorgung“ in der Perrera abzugeben. Entweder werden sie dort getötet oder die furchtbaren Umstände erfüllen den gleichen Zweck. Flora erfuhr das gleiche Schicksal. Sie landete in einer sehr gefürchteten Perrera und es grenzte an ein Wunder, dass es unserer spanischen Tierschutzkollegin gelang, sie dort herauszuholen und in unserer Finca unterzubringen. Flora (geb. ca. 2015) ging es sehr schlecht und sie hätte in der Perrera nicht lange durchhalten können. Besonders ihr Mäulchen bereitete ihr immer wieder Schmerzen und Probleme. Daher fraß sie schlecht und man musste sie immer wieder liebevoll dazu animieren. Flora brauchte intensive Zuwendung und Pflege, für die auf der Finca leider nicht die zeitlichen und personellen Kapazitäten zur Verfügung stehen. Leider wurde Flora auch noch positiv auf FIV getestet und somit rückte die Chance auf ein rettendes Zuhause noch mehr in weite Ferne. Gesundheitlich angeschlagen, FIV-positiv und ein stinknormales Grautigerchen – drei Eigenschaften, die ein Tier leider zu einem Langzeitgast auf unserer Finca machen. Floras Zustand und ihre Beschwerden verschlimmerten sich, so dass wir sie am 23.01.2021 nach Deutschland auf eine Pflegestelle in Duisburg holten. Flora wurde einem Tierarzt vorgestellt und ihr Mäulchen glich einer medizinischen Großbaustelle. Die Zähne waren infolge von FORL, einer äußerst schmerzhaften degenerativen Zahnerkrankung, komplett kaputt. Zahllose Wurzeln von Zähnen, die sich bereits zersetzt hatten, machten ihr das Leben zur Hölle. In einer umfangreichen Operation wurden schließlich sämtliche Zahn- und Wurzelreste entfernt. Nachdem das Zahnfleisch wieder verheilt war, hörte Flora auf, zu sabbern und konnte endlich wieder schmerzfrei und mit großem Appetit essen. Als Flora kam, sah sie im wahrsten Sinne des Wortes total räudig aus und hatte kaum noch Fell. Ursprünglich muss sie wohl eine Milbeninfektion gehabt haben. Infolge des unerträglichen Juckreizes hatte sie sich die Haut so aufgekratzt, dass sich ein Hautpilz ansiedeln konnte. Eine mehrwöchige Behandlung brachte auch hier Heilung, so dass Flora sich jetzt wieder wohl in ihrer Haut und ihrem nachwachsenden Pelz fühlt. Leider blieb Flora nichts erspart, so dass sie Anfang Juni auch noch eine Operation wegen eines Nabelbruchs über sich ergehen lassen musste. Aber alles ist gut verlaufen und bald vergessen. Aufgrund des positiven FIV-Testes, musste Flora in ihrer Pflegestelle von den anderen Katzen separiert werden. Mit zunehmendem Wohlbefinden, nutzte sie aber immer wieder ihre Begabung als Ausbrecherkönigin und ergriff jede Gelegenheit, die Welt hinter der verschlossenen Tür zu erkunden. Im Gegenzug ergriffen die anderen Katzen die Gunst der Stunde, um Floras Reich abzuschnüffeln. Flora war über deren Eindringen in ihre Gemächer „not amused“ und obwohl sie zwei Köpfe kleiner war, setzte es Backpfeifen für den neugierigen Kater. Flora zeigt sich momentan sehr eifersüchtig und neidisch, was mit Sicherheit ihrer langen Leidens- und Behandlungszeit geschuldet ist. Wir würden sie daher lieber als Einzelprinzessin vermitteln. Sie hat in ihrer Vergangenheit und auch jetzt mit den medizinischen Behandlungen viel durchmachen müssen. Flora muss einfach spüren, dass sie dazu gehört und ihr nichts weggenommen wird. Möglicherweise kann man zu einem späteren Zeitpunkt einen Artgenossen dazu nehmen. Allerdings sollte ein zukünftiger Kumpel freundlich aber selbstbewusst sein und sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Für eine behutsame Zusammenführung sollte man sich viel Zeit nehmen und mit Geduld lieber viele kleine Schritte machen, als einen großen zu wagen. Flora hat zwar eine kleine und zarte Statur – charakterlich ist sie aber ein energisches Persönchen, das als vollwertiges Familienmitglied behandelt werden möchte. Zu lange musste sie alles entbehren und man kann es ihr nachsehen, dass sie einen großen Nachholbedarf an Zuwendung und Beachtung hat. Flora ist zwar „nur“ eine Grautigerin aber alles andere, als eine graue Maus. Mit ihrer starken Persönlichkeit und großen Präsenz, ist sie die perfekte Lebensgefährtin für Menschen, die eine tolle Charakterkatze zu schätzen wissen. Flora ist verschmust und anhänglich und kuschelt sich lieber neben als auf den Schoß, Sie lässt sich sogar auf den Arm nehmen und umhertragen. Nur bei einer Inspektion des Mäulchens oder der Ohren ist ihre Geduld zu Ende und dann hebt sie schon mal ermahnend die Pfote. Aber wer mag das schon? Bei ihrer Leidensgeschichte kann man ihr das kaum verdenken. Für eine unglaublich großartige Katze suchen wir nun die unglaublich großartigen Menschen, die mehr Wert auf den süßen Kern als auf die schlichte Schale legen. Flora möchte gerne im Umkreis von ca. 100 km um Duisburg ein neues Zuhause finden

Sieben-Katzenleben e.V.
Pflegestelle
47053 Duisburg
Deutschland

COCONUT Kätzchen mit Handicap

Europäisch Kurzhaar

5 Monate

Weiblich

Handicap | Notfall

Das Leben war nicht fair zu Coconut. Sie sollte eine unbeschwerte Kindheit voller Spiele und Spaß haben. Die Dinge, die wir jedem Neugeborenen wünschen - egal ob Kind oder Katze... Die Dinge, die Coconut nicht erleben konnte. Wir wissen nicht, welchen Horror Coconut als Baby durchmachte, ob ihr Trauma von einem Auto verursacht wurde oder von einem Kind, das mit dieser zerbrechlichen Kreatur spielte, oder von jemandem der sie absichtlich misshandelt hat. Wir können es nicht ändern, wir können nur versuchen, mit dem Ergebnis fertig zu werden. Das Becken von Coconut ist von ihrer Wirbelsäule gelöst. Das Gelenk ihres rechten Beines ist ebenfalls beschädigt. Das Ergebnis ist, dass sie nicht wie eine gesunde Katze laufen kann. Sie zieht ihren halben Rücken hinterher und tritt auch auf dem ganzen Bein auf, nicht nur auf ihrer Pfote. Ja, es sieht seltsam aus, aber zum Glück tut ihr das nicht weh. Sie passt sich ihrer Behinderung an und genießt das Leben, wie es ist. Es gibt (zumindest in Bulgarien) keine Möglichkeit, ihren Zustand mit einer Operation zu verbessern. Kokosnuss wurde mit einem patentierten bulgarischen Medikament (Nivalin) behandelt, um die Nervenleitfähigkeit zu untersüzen und eine kleine Verbesserung ist festzustellen. Aber das wird sie nicht in eine normale Katze verwandeln. Sie wird immer einzigartig und besonders sein. Die Entleerung von Darm und Blase ist bei Coconut nicht beeinrächtigt. Coconut ist nicht behindert - sie ist speziell! Sie ist etwas Besonderes. Ihr Charakter ist faszinierend: dankbar, liebevoll, neugierig, witzig, verspielt, verschmust, agil - alles Begriffe, die Coconuts fröhliches Wesen perfekt beschreiben. Sie ist bereit, alles zu verschenken, was sie hat! All ihre Liebe! An diese besondere Person, die über ihr Handicap hinweg direkt in ihr Wesen schaut und sie so wie sie ist, in ihr Herz schließt.

Bulgarien

CAESAR hat eine kleine Gehbehinderung

Europäisch Kurzhaar

7 Monate

Männlich

Handicap | Notfall

Ceasar war der einzige Überlebende eines Wurfs einer bulgarischen Straßenkatze... Ein schöner roter Junge, der ruhig mit seiner Mutter in einem katzenfreundlichen Viertel in Bulgarien lebte. An einem heißen Nachmittag fand ihn seine zukünftige Pflegekraft jedoch schwer verletzt und seufzte über seine geschwollene Pfote. Es stank fürchterlich nach verwesendem Fleisch. Zwei große Wunden waren zu sehen, aus denen Knochen ragten. Der Tierarzt empfahl das Einschläfern! Sein nächster Vorschlag war die Amputation. Die gleiche Empfehlung kam von drei weiteren angesehenen Tierärzten! Wäre dies einem erfahrenen Katzenretter passiert, wäre die Entscheidung ohne Zweifel eine Amputation gewesen! In diesem Fall war es also ein großes Glück für Caesar, dass seine Retterin keine Erfahrung hatte! Sie entschied, dass sie das Bein sehr wohl retten kann! Und die Tierärzte wundern sich immer noch und können sich nicht erklären, wie sie es geschafft hat! Der Anfang war hart - Ceasar lebte im Keller, aß kaum und versteckte sich die ganze Zeit. Als ob ihm dieser Funke fehlte, der Wunsch, am Leben zu sein. Seine Pflegekraft begann, täglich Antibiotika zu verabreichen und Kompressen mit menschlichen Medikamenten direkt auf die Wunden zu machen. Sie machte eine improvisierte Schiene, weil das Bein nur leblos an Caesar hing. Wie durch ein Wunder begann das Bein zu heilen! Nicht nur das Bein, auch seine Seele! Caesar fing wieder an zu essen, genoss es, gestreichelt und liebkost zu werden, sie hörte ihn sogar schnurren! Sein Bein ist fast vollständig geheilt! Er wird für immer ein leichtes Hinken haben, seine verheilte Pfote ist etwas anders und sieht größer aus, aber er hat immer noch vier Beine und kann sausen, wenn er will. Er wird häufiger müde als normale junge Katzen, was bedeutet mehr Nickerchen und Ruhe für seine zukünftigen Adoptiveltern! Und sie werden diese Ruhe brauchen, denn in jedem wachen Moment ist Caesar ein anspruchsvolles Wesen! Er will gestreichelt, gekuschelt, gestreichelt werden. Er möchte buchstäblich an jeder menschlichen Aktivität teilnehmen und eine seiner Lieblingsbeschäftigungen ist es, das Geschirr mit seiner Zunge zu waschen... Er wird Sie wie ein treuer Hund begleiten und sogar laut schreien, wenn Sie ihn alleine lassen! Wenn Sie jemanden brauchen, der Sie aus tiefstem Herzen liebt - das ist zweifellos Ceasar!

Bulgarien

TOM stört seine Blindheit nicht

Europäisch Kurzhaar

8 Monate

Männlich

Handicap | Notfall

Tom ist blind. Er würde dazu sagen: "Na und?!" Ich musste mehrmals nachsehen, ob er wirklich blind ist! Mehrere Kliniken, mehrere Ophtalmologen, mehrere Monate Überwachung in der Pflegestelle! Er ist 100 % blind. Aber es ist kaum zu glauben, wenn Sie ihn spielen, springen, rennen sehen, wie jede andere Katze auch! Tom wurde gerettet, als eine gute Frau in einem nahegelegenen Dorf, Brot kaufen wollte. Sie sah ein Katzenbaby vor der Tür des Ladens und spürte, dass etwas nicht stimmte. Während sie ihre Hand ausstreckte, um das Baby zu nehmen, kam die Ladenbesitzerin heraus und trat ihn weg. „Es tut mir leid, dass er Ärger macht. Ich werde ihn bald los. Kommen Sie herein." Die Kundin kaufte dort kein Brot - aber sie hat das Kätzchen in Not aufgenommen. Tom wurde einer langwierigen Augenbehandlung unterzogen, in der Hoffnung, dass er etwas von seiner Sehkraft behalten würde. Leider waren seine Augen nicht mehr zu retten. Er wird Mitte Oktober eine doppelte Enukleation haben, bevor er ins Katzenhaus kommt. Blind sein für Tom ist kein Thema. Ich bin sicher, er erinnert sich nicht daran, wie Farben und Gegenstände aussehen, aber er kennt jetzt den Geruch und das Gefühl von Liebe, Fürsorge und Wärme. Er weiß, wie sich das Lächeln anfühlt und ist bestrebt, mehr Lächeln in das Leben jedes Menschen zu bringen! Tom hat eine Mission und das ist Freude und Glück zu bringen. Etwas, das ihm in seiner Jugend gefehlt hat, aber wie fast jedes Katzenwesen erinnert er sich nicht an das Schlechte. Sind Sie bereit, seinen Sinnen ein neues Gefühl zu geben - das fantastische Gefühl, ein Zuhause für immer zu haben?

Bulgarien

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