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NANCY Für - immer Zuhause gesucht! Notfellchen!

Notfall

ID-Nummer278202

Tierheim NameKatzenhoffnung

RufnameNANCY

RasseEuropäisch Kurzhaar

Geschlecht/KastriertWeiblich, Kastriert

Alter 7 Jahre , 8 Monate

Farbegetigert

im Tierheim seit01.11.2017

letzte Aktualisierung05.06.2020

AufenthaltsortAusland

Freigänger Wohnungskatze

Temperament schüchtern

Hallo Welt! Mein Name ist Nancy. Auch wenn mich in Spanien niemand sieht, hoffe ich umso mehr, dass Du, lieber Mensch, es tust. Seit zwei Jahren sitze ich alleine im Gehege und warte, dass das Schicksal mich hier rausholt, und ich doch noch einen liebevollen Dosenöffner bekomme. Vor zwei Jahren wurde ich aus der Perrera gerettet. Tierfänger brachten mich dorthin, da ich mich gemeinsam mit anderen Katzen an einem Haus aufhielt und dort sehr unerwünscht war. Ich wurde als Störfaktor empfunden und musste weg. Dementsprechend kannst Du dir bestimmt vorstellen, dass ich nach dem Erlebten und meiner aktuellen Situation nicht die Katze bin, die sehr viel Vertrauen zum Menschen hat, beziehungsweise würde ich mich selbst als zurückhaltend beschreiben. Aber ich beweise Dir und mir von Herzen gern das Gegenteil und schenke Dir mein Vertrauen und mein Herz, wenn Du das Gleiche tust. Ich bin eine sehr liebe Katze und würde mich so sehr freuen, auch einfach mal kuscheln und spielen zu dürfen, denn du kannst dir nicht vorstellen, wie einsam ich mich fühle. Einfach den Dingen nachgehen, die so viele Katzen in ihrem Zuhause erleben dürfen, das ist mein Traum.

Ich würde mich so sehr freuen, wenn Du mir die Chance auf ein erfülltes, glückliches und liebevolles Katzenleben und Zuhause gibst. Ich verspreche Dir, ich werde dich immer begleiten und Dir treu bleiben.

Ein genüssliches Sonnenbad und frischer Wind um die Nase sind absolute Wohlfühlfaktoren für mich. Dies bedeutet immer ein wenig Abwechslung, Abenteuer und neue Eindrücke für mich als Samtpfötchen und sollte bei Wohnungshaltung möglich sein. Deshalb wünsche ich mir am liebsten einen gesicherten Balkon oder Katzengarten, auf keinen Fall kommt Freigang für mich in Frage. Der vorhandene Balkon muss ausreichend vernetzt sein, damit ich die frische Luft und die Sonne, Vögel und Schmetterlinge gefahrlos beobachten und genießen kann. Leider kommt es sehr oft vor, dass wir Katzen von ungesicherten Balkonen stürzen.

Leider bin ich FeLV positiv getestet. Der positive FELV-Test ist für viele Katzenhalter beängstigend. Allerdings heißt der positive Test überhaupt nicht, dass ich richtig krank bin oder bald sterbe. Der Test weist nur nach, dass ich den FEL-Virus in mir trage. Das heißt, es besteht ein höheres Risiko als bei anderen Katzen, dass ich in Zukunft krank werden könnte. Es kann aber genauso gut sein, dass ich gesund bleibe. Die Krankheit muss also nicht ausbrechen! Wenn die Krankheit nicht ausbricht, kann ich genauso alt werden wie alle anderen gesunden Katzen. Sprich uns gerne bei weiteren Fragen zu FeLV an. Mehr Informationen zu FeLV finden Sie hier in unserem Infoblatt.

Bei Einreise bin ich auf FIV negativ getestet, gegen Tollwut, Katzenseuche, Calicivieren und Katzenschnupfen geimpft, gechipt, parasitenfrei, entwurmt und besitze einen gültigen EU-Ausweis.

Ich freue mich so sehr wenn Du, lieber Mensch, mir ein neues Katzenleben schenkst, und ich bei dir glücklich werden darf und nicht mehr allein sein muss. Ich freue mich auf mein zukünftiges Zuhause mit lieben Menschen, mit denen ich kuscheln und spielen darf und bei denen ich einfach ich selbst sein kann.

Wenn du mir ein liebevolles Plätzchen für immer schenken möchtest, dann freue ich mich wirklich sehr auf deine Nachricht! Du bekommst auch schnellstmöglich eine Rückmeldung von uns, wenn du Dich für mich interessierst.
FAQ Leukose & FeLV bei Katzen Allgemein bekannt ist die FeLV-Infektion unter dem Namen „Leukose". So sollte man die Infektion aber nach Katrin Hartmann, Professorin an der Medizinischen Kleintierklinik der Ludwig-Maximilians-Universität in München, nicht mehr nennen. Denn die Bezeichnung „Leukose" führt zu Missverständnissen. Erstens bedeutet die Infektion mit dem Felinen Leukämievirus nicht zwangsläufig, dass die Katze an Leukose erkrankt, und zweitens kann Leukose eine tumoröse Krankheit des Immunsystems sein. Tatsächlich kann eine Infektion mit dem FeL-Virus zu vielen Krankheiten führen. Sie kann Blutarmut, chronische Entzündungen des Darms, der Nieren, der Regenbogenhaut des Auges und Krebserkrankungen wie Leukämie und bösartige Tumoren der Lymphknoten (die klassische Leukose) zur Folge haben. Eine FeLV-Infektion beeinträchtigt außerdem das Immunsystem des betroffenen Tieres. Andere Erreger (z. B. Herpesviren, Toxoplasmen, Kryptokokken u.a.) nutzen die Schwäche des Abwehrsystems und verursachen schwere Erkrankungen. Besonders häufig leiden FeLV-positive Katzen an chronischen Zahnfleischentzündungen, schlecht heilenden, eitrigen Wunden oder Ohrentzündungen. Junge Katzen sind sehr gefährdet Die Katzen stecken sich über den Kontakt mit FeLV-positiven Katzen an, die das Virus über Speichel, Kot und Urin ausscheiden. Für die Übertragung ist in der Regel ein enger Kontakt unter den Katzen notwendig. Außerdem kann eine Katzenmutter das Virus auf ihre ungeborenen Babys übertragen. Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, dass sich die Katzenwelpen beim Saugen an einer infizierten Milchdrüse anstecken. Außerhalb des Katzenkörpers stirbt das Virus rasch ab. Trotzdem besteht ein Restrisiko bei der Benutzung gemeinsamer Fress- und Trinknäpfe oder Toiletten. FeLV ist besonders heimtückisch, weil Katzen dieses Virus oft über Monate, z.T. Jahre in sich tragen und ausscheiden können, ohne dass sie Symptome zeigen. Völlig gesund wirkende Katzen werden so zur Gefahr für alle anderen Katzen in ihrer Umgebung. Besonders gefährdet sind Katzen unter zwei Jahren und immungeschwächte Tiere. Ein Trost ist, dass die meisten ausgewachsenen Katzen mit dem Virus fertig werden. Ihr Immunsystem kann das Virus aus dem Körper eliminieren und eine Immunität gegen eine erneute Infektion entwickeln. Anderen Katzen gelingt es, das FeLV in Schach zu halten. Sie werden zwar nicht krank, können das Virus auf der anderen Seite auch nicht loswerden, es „versteckt sich” in den Zellen verschiedener Gewebe und kann bei handelsüblichen Tests nicht nachgewiesen werden. Infizierte Katzen, bei denen das Virus nicht nachweisbar ist, sind – solange ihr Immunsystem intakt ist – in der Regel auch keine Gefahr für andere Katzen. Das ändert sich schlagartig bei der geringsten Schwächung des Immunsystems (z.B. durch Stress, Trächtigkeit oder eine Krankheit). Dann können sich die Viren vermehren und zu einer Erkrankung führen. Außerdem gefährden diese Tiere dann alle anderen, die noch keine Immunität gegen FeLV entwickeln konnten, denn sobald die Viren Oberwasser haben, werden sie auch wieder ausgeschieden. Die Infektion ist kein Todesurteil Es gibt kein Medikament, das die FeL-Viren genauso abtötet, wie ein Antibiotikum Bakterien vernichtet. Aber ein positiver FeLV-Test bedeutet auch nicht, dass die Katze zwangsläufig in kürzester Frist sterben muss. Es besteht noch die Möglichkeit, dass die Katze das Virus selbst besiegt. Daher sollte man einen zweiten Test im Abstand von mehreren Wochen durchführen lassen. Auf jeden Fall sollten Sie bei einem positiven Testergebnis auch die anderen Katzen in ihrem Haushalt testen lassen. Wohnungskatzen haben bessere Chancen Ist die Katze auch beim zweiten Test FeLV-positiv, kann sie mit Glück, guter Pflege und intensiver tierärztlicher Betreuung noch ein gutes Leben führen. Viele Krankheiten im Gefolge der FeLV-Infektion lassen sich gut behandeln, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Am besten kommen übrigens allein gehaltene Wohnungskatzen mit der Infektion zurecht. Freigänger mit FeLV gefährden nicht nur andere Katzen, sondern werden auch selbst schneller krank, weil sie Stress und anderen Erregern mehr ausgesetzt sind als die Stubenhocker. Bricht FeLV im Vollbild aus, gibt es in der Regel keine Rettung mehr. Daher ist die Vorbeugung gegen eine Infektion die wichtigste Schutzmaßnahme gegen eine Erkrankung. Tatsächlich waren vorbeugende Maßnahmen wie Impfungen und das Trennen von FeLV-positiven von FeLV-negativen Katzen außerordentlich erfolgreich. Waren vor 20 Jahren noch etwa 8% aller getesteten Katzen in Deutschland FeLV-positiv, sind es heute nur noch ca. 4%. Neue Behandlungsmethoden gegen Virus-Erkrankungen Das in der Humanmedizin bei sonst unheilbaren Erkrankungen wie Leukämie oder Hepatitis B und C eingesetzte Interferon ist jetzt auch für die Veterinärmedizin verfügbar. Interferon ist ein vom Körper produziertes Protein, das gesunde Zellen zum Aufbau von Enzymen veranlasst. Die wiederum aktivieren körpereigene Abwehrmechanismen und hemmen die Vermehrung von Viren. Menschliches Interferon lässt sich nicht in der Tiermedizin verwenden, da die Substanzen genetisch unterschiedlich sind. Das jetzt von Virbac entwickelte Interferon speziell für die Tiermedizin wurde bereits erfolgreich bei schweren Virusinfektionen wie FIV (Katzen- Aids) und Leukose sowie Katzenschnupfen eingesetzt. Die Behandlungskosten sind deutlich geringer als die in der Humanmedizin. Omega-Interferon, der aktive Wirkstoff, gehört zur Familie der Zytokine, Molekülen, die als Botenstoffe arbeiten, die Aktivität immunkompetenter Zellen steuern und so die körpereigene Abwehr auf Infektionen positiv beeinflussen. Die Wissenschaftler sind zuversichtlich, dass sich mit dem Katzen-Interferon künftig auch Krankheiten wie FIP (Infektiöse Peritonitis) oder Tumorerkrankungen behandeln lassen
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Tierheim Katzenhoffnung

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