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CAMILLO Notfellchen! Für - immer Zuhause gesucht!

Notfall

ID-Nummer258633

Tierheim NameKatzenhoffnung

RufnameCAMILLO

RasseEuropäisch Kurzhaar

Geschlecht/KastriertMännlich, Kastriert

Alter 1 Jahr , 11 Monate

Farberot-weiß

im Tierheim seit15.07.2018

letzte Aktualisierung11.05.2020

AufenthaltsortAusland

Freigänger Wohnungskatze

Verträglich mit Artgenossen

Temperament schmusebedürftig

Selbstbewusst, begeisterungsfähig, Mister 100%, das ist Camillo“. Sollte Camillo jemals in die Lage kommen, sich mit nur drei Worten beschreiben zu müssen, sind es bestimmt diese hier: lieb, menschenbezogen, verspielt. Und weil Camillo nicht zählen kann, wird er bestimmt die Liste um „attraktiv“, „gutaussehend“ und "trainiert" erweitern. Der Süße hält sein Köpfchen gerne in die Sonne geneigt und aalt sich dort.

Ein neues Spielzeug, ein Intelligenztest, neue Bekanntschaften? Camillo ist sofort dabei und probiert alles unerschrocken aus. Mit weniger als einem Erfolg gibt er sich dabei nicht zufrieden. Camillo ist nämlich ein sehr soziales, freundliches und aufgeschlossenes Kätzchen, das immer gut gelaunt und voller Neugier alles erkundet. Er spielt und tobt für sein Leben gerne mit den anderen Katzen, ein kleiner Wirbelwind eben. Nach einem anstrengenden Katzentag wird sich gegenseitig geputzt, gekuschelt und es wird zusammen geschlafen.

Er ist super witzig und klug, jung, adrett und weiß genau, was er vom Leben erwartet: Abenteuer, einen warmen Platz zum Schlafen, einen prall gefüllten Futternapf und einen Zweibeiner, der versteht, wo der Kater seine persönlichen Grenzen zieht. Der süße Camillo ist ein super niedliches rot-weißes, wunderschönes und bezaubernes Katerchen, das jeden um seine Pfötchen wickelt. Unser kleiner Charmeur ist super anhänglich, menschenbezogen und ein ganz Lieber. Am liebsten kuschelt er sich ganz eng an seine Pflegemama Martina und gibt Köpfchen. Unser Schmusekätzchen Camillo kann nämlich vom Schmusen und Kuscheln gar nicht genug bekommen, dabei schmeißt er seinen süßen kleinen Motor an und schnurrt ganz entzückt.

Camillo wurde zusammen mit seinen Geschwistern bei einem Kastrationsprojekt eingefangen. Seine Mutter wurde nach der Kastration wieder an die Futterstelle zurückgebracht. Leider wurde Camillo positiv auf FeLV getestet.

Für den bezaubernden Camillo wünschen wir uns recht bald ein schönes Zuhause, wo bereits ein gleichaltriger Katzenkumpel auf ihn wartet. Wenn im neuen Zuhause noch keine Katzengesellschaft auf ihn wartet, kann Camillo gerne einen Freund von der Katzen-Finca mitbringen. In Einzelhaltung wird der süße Schatz nicht vermittelt.

Ein genüssliches Sonnenbad und frischer Wind um die Nase sind absolute Wohlfühlfaktoren für Camillo. Dieses bedeutet immer ein wenig Abwechslung, Abenteuer und neue Eindrücke für die Samtpfote und sollte bei Wohnungshaltung vorhanden sein. Deshalb wünschen wir uns für den sonnenverwöhnten Spanier am liebsten Zugang zu einem gesicherten Katzengarten oder einem Balkon. Dieser muss natürlich ausreichend vernetzt sein, damit Camillo auch Fliegen und Schmetterlinge fangen und gefahrlos die Vögel beobachten kann. Leider kommt es immer wieder vor, dass Katzen von ungesicherten Balkonen stürzen, sich dabei schwer verletzen und / oder auf Nimmerwiedersehen verschwunden sind.

FeLV positive Katzen sind nicht automatisch dem Tode geweiht und können trotz positivem Ergebnis noch jahrelang ein schönes Leben führen. Wichtig dabei ist eine stressfreie Umgebung, und dass das Immunsystem durch eine optimale Ernährung gestärkt wird. FeLV („Leukose“) ist eine der drei großen Katzenkrankheiten (FIP, FIV, FeLV) und mit die heimtückischste, denn sie ist hochansteckend. Obwohl der Virus selbst nur für kurze Zeit außerhalb des Körpers überleben kann, überträgt er sich durch Körperflüssigkeiten, also auch schon durch den Speichel beim gegenseitigen Putzen oder dem Trinken/Fressen aus dem gemeinsamen Napf. Mehr Informationen zu FeLV finden Sie hier in unserem Infoblatt.

Bei Einreise ist Camillo kastriert, FIV negativ getestet, gegen Tollwut, Katzenseuche, Calicivieren und Katzenschnupfen geimpft, gechipt, parasitenfrei, entwurmt und besitzt einen EU-Ausweis. Die Vermittlung erfolgt mit Tierschutzvertrag, nach positiver Platzbesichtigung und gegen eine Aufwandsentschädigung.

Sie haben sich in unser süßes Schmusekätzchen Camillo verliebt und möchten ihm ein sorgenfreies und behütetes Katzenleben voller Zuwendung schenken, dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht!
FAQ Leukose & FeLV bei Katzen Allgemein bekannt ist die FeLV-Infektion unter dem Namen „Leukose". So sollte man die Infektion aber nach Katrin Hartmann, Professorin an der Medizinischen Kleintierklinik der Ludwig-Maximilians-Universität in München, nicht mehr nennen. Denn die Bezeichnung „Leukose" führt zu Missverständnissen. Erstens bedeutet die Infektion mit dem Felinen Leukämievirus nicht zwangsläufig, dass die Katze an Leukose erkrankt, und zweitens kann Leukose eine tumoröse Krankheit des Immunsystems sein. Tatsächlich kann eine Infektion mit dem FeL-Virus zu vielen Krankheiten führen. Sie kann Blutarmut, chronische Entzündungen des Darms, der Nieren, der Regenbogenhaut des Auges und Krebserkrankungen wie Leukämie und bösartige Tumoren der Lymphknoten (die klassische Leukose) zur Folge haben. Eine FeLV-Infektion beeinträchtigt außerdem das Immunsystem des betroffenen Tieres. Andere Erreger (z. B. Herpesviren, Toxoplasmen, Kryptokokken u.a.) nutzen die Schwäche des Abwehrsystems und verursachen schwere Erkrankungen. Besonders häufig leiden FeLV-positive Katzen an chronischen Zahnfleischentzündungen, schlecht heilenden, eitrigen Wunden oder Ohrentzündungen. Junge Katzen sind sehr gefährdet Die Katzen stecken sich über den Kontakt mit FeLV-positiven Katzen an, die das Virus über Speichel, Kot und Urin ausscheiden. Für die Übertragung ist in der Regel ein enger Kontakt unter den Katzen notwendig. Außerdem kann eine Katzenmutter das Virus auf ihre ungeborenen Babys übertragen. Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, dass sich die Katzenwelpen beim Saugen an einer infizierten Milchdrüse anstecken. Außerhalb des Katzenkörpers stirbt das Virus rasch ab. Trotzdem besteht ein Restrisiko bei der Benutzung gemeinsamer Fress- und Trinknäpfe oder Toiletten. FeLV ist besonders heimtückisch, weil Katzen dieses Virus oft über Monate, z.T. Jahre in sich tragen und ausscheiden können, ohne dass sie Symptome zeigen. Völlig gesund wirkende Katzen werden so zur Gefahr für alle anderen Katzen in ihrer Umgebung. Besonders gefährdet sind Katzen unter zwei Jahren und immungeschwächte Tiere. Ein Trost ist, dass die meisten ausgewachsenen Katzen mit dem Virus fertig werden. Ihr Immunsystem kann das Virus aus dem Körper eliminieren und eine Immunität gegen eine erneute Infektion entwickeln. Anderen Katzen gelingt es, das FeLV in Schach zu halten. Sie werden zwar nicht krank, können das Virus auf der anderen Seite auch nicht loswerden, es „versteckt sich” in den Zellen verschiedener Gewebe und kann bei handelsüblichen Tests nicht nachgewiesen werden. Infizierte Katzen, bei denen das Virus nicht nachweisbar ist, sind – solange ihr Immunsystem intakt ist – in der Regel auch keine Gefahr für andere Katzen. Das ändert sich schlagartig bei der geringsten Schwächung des Immunsystems (z.B. durch Stress, Trächtigkeit oder eine Krankheit). Dann können sich die Viren vermehren und zu einer Erkrankung führen. Außerdem gefährden diese Tiere dann alle anderen, die noch keine Immunität gegen FeLV entwickeln konnten, denn sobald die Viren Oberwasser haben, werden sie auch wieder ausgeschieden. Die Infektion ist kein Todesurteil Es gibt kein Medikament, das die FeL-Viren genauso abtötet, wie ein Antibiotikum Bakterien vernichtet. Aber ein positiver FeLV-Test bedeutet auch nicht, dass die Katze zwangsläufig in kürzester Frist sterben muss. Es besteht noch die Möglichkeit, dass die Katze das Virus selbst besiegt. Daher sollte man einen zweiten Test im Abstand von mehreren Wochen durchführen lassen. Auf jeden Fall sollten Sie bei einem positiven Testergebnis auch die anderen Katzen in ihrem Haushalt testen lassen. Wohnungskatzen haben bessere Chancen Ist die Katze auch beim zweiten Test FeLV-positiv, kann sie mit Glück, guter Pflege und intensiver tierärztlicher Betreuung noch ein gutes Leben führen. Viele Krankheiten im Gefolge der FeLV-Infektion lassen sich gut behandeln, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Am besten kommen übrigens allein gehaltene Wohnungskatzen mit der Infektion zurecht. Freigänger mit FeLV gefährden nicht nur andere Katzen, sondern werden auch selbst schneller krank, weil sie Stress und anderen Erregern mehr ausgesetzt sind als die Stubenhocker. Bricht FeLV im Vollbild aus, gibt es in der Regel keine Rettung mehr. Daher ist die Vorbeugung gegen eine Infektion die wichtigste Schutzmaßnahme gegen eine Erkrankung. Tatsächlich waren vorbeugende Maßnahmen wie Impfungen und das Trennen von FeLV-positiven von FeLV-negativen Katzen außerordentlich erfolgreich. Waren vor 20 Jahren noch etwa 8% aller getesteten Katzen in Deutschland FeLV-positiv, sind es heute nur noch ca. 4%. Neue Behandlungsmethoden gegen Virus-Erkrankungen Das in der Humanmedizin bei sonst unheilbaren Erkrankungen wie Leukämie oder Hepatitis B und C eingesetzte Interferon ist jetzt auch für die Veterinärmedizin verfügbar. Interferon ist ein vom Körper produziertes Protein, das gesunde Zellen zum Aufbau von Enzymen veranlasst. Die wiederum aktivieren körpereigene Abwehrmechanismen und hemmen die Vermehrung von Viren. Menschliches Interferon lässt sich nicht in der Tiermedizin verwenden, da die Substanzen genetisch unterschiedlich sind. Das jetzt von Virbac entwickelte Interferon speziell für die Tiermedizin wurde bereits erfolgreich bei schweren Virusinfektionen wie FIV (Katzen- Aids) und Leukose sowie Katzenschnupfen eingesetzt. Die Behandlungskosten sind deutlich geringer als die in der Humanmedizin. Omega-Interferon, der aktive Wirkstoff, gehört zur Familie der Zytokine, Molekülen, die als Botenstoffe arbeiten, die Aktivität immunkompetenter Zellen steuern und so die körpereigene Abwehr auf Infektionen positiv beeinflussen. Die Wissenschaftler sind zuversichtlich, dass sich mit dem Katzen-Interferon künftig auch Krankheiten wie FIP (Infektiöse Peritonitis) oder Tumorerkrankungen behandeln lassen.
Kontakt zum Tierheim

Tierheim Katzenhoffnung

Anschrift Grenzberg 11
45529 Hattingen
Deutschland

Homepage http://www.katzenhoffnung.de/

 
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