shelta - such's tier aus: das Online-Tierheim von TASSO

GOKU wer gibt ihm eine zweite Chance?

ID-Nummer472827

Tierheim NamePfotenhilfe Sauerland

RufnameGOKU

RasseCocker Spaniel-Mix

Geschlecht/KastriertMännlich, Kastriert

Alter 5 Jahre , 9 Monate

Farbecreme

im Tierheim seit01.12.2022

letzte Aktualisierung15.01.2023

AufenthaltsortAusland

Geeignet für Erfahrene

Größe mittel

Temperament schüchtern

Verträglich mit Rüden, Hündinnen

Der herzige Goku irrte herrenlos auf den Strassen von Kecskemét umher. Da Goku ängstlich und verstört war, war das Einfangen nicht ganz einfach. Aber mit der Erfahrung der Tierheimmitarbeiter gelang es schlussendlich doch noch und Goku konnte am 12.5.2022 ins Menhely gebracht werden. Er war voller Panik und die Angst stand ihm ins Gesicht geschrieben. Was muss er schlimmes erlebt haben? Woher sollte er wissen, dass man ihm nix Böses will....

Goku hatte solche Angst im Tierheim, dass es keine Fortschritte gab, er biss auch zu, wenn er es für nötig hielt. Wir entschieden uns, Goku zu einem Hundetrainer zu geben, damit er eine Chance bekommt. Seit einigen Monaten lebt er nun in der Nähe von Budapest. Der Weg war und ist noch lang für Goku, er muss wirklich viel Schlechtes erlebt haben. Die Tochter des Hundetrainers hat sich Goku angenommen und hat sein Vertrauen über winzig kleine Schritte hart erarbeitet. Für uns kleine Schritte, für Goku große Schritte. Langsam jeden Tag ein bisschen mehr, fing er an sich ihr zu öffnen. Sie hat ihn mit zu sich nach Hause genommen und damit kam auch der Durchbruch und zeigt, dass er durchaus bereit ist, uns Menschen zu vertrauen und zu lernen. Er spielt ausgelassen mit ihren eigenen Hunden, daher wäre ein souveräner Zweithund für ihn eine große Hilfe, im neuen Zuhause besser Fuß zu fassen. Sein Erscheinungsbild hat sich um 180Grad geändert, die Fotos sprechen für sich.

Für unseren wundervollen Goku suchen wir geduldige Menschen, mit Erfahrung mit ängstlichen Hunden. Auch wenn Goku so tolle Fortschritte gemacht hat, wie auf den Videos zu sehen ist, wird er vermutlich bei einem Umzug wieder Rückschritte machen und seine neuen Zweibeiner müssen sich sein Vertrauen wie die Hundetrainerin erarbeiten, aber auf dem Fundament, welches nun gesetzt ist, lässt sich gut aufbauen. Es sollten keine Erwartungen an Goku gestellt werden, sondern man sollte ihn sein Tempo selber bestimmten lassen. Ein ruhiges Zuhause auf dem Lande und mit gute eingezäuntem Garten ist ein Muss bei Goku. Zu gegebener Zeit würde er sich bestimmt über geistige wie körperliche Auslastung freuen.

Wem darf Goku zeigen, was in ihm steckt?

Goku's Trainerin schreibt:
Goku ist in einem familiären Umfeld gut aufgehoben, auch wenn es für Männer etwas schwieriger ist, sein Vertrauen zu gewinnen. Er kommt mit allen Hunden gut aus und neigt dazu, Konflikte zu vermeiden. Er ist mit dem Konzept der Intimität nicht vertraut, daher ist er völlig unbekümmert. Er versucht, so lange im Mittelpunkt zu stehen, wie die andere Person im Mittelpunkt steht.

Im Moment versucht er, alles nachzuholen, was er in seinem Leben bisher versäumt hat. Er lebt sein zweites Leben, zur gleichen Zeit
seine Kindheit und seine Teenagerjahre. Er versucht, Hündinnen früher oder später für sich zu gewinnen, wie ein ein Teenager mit Hormonüberschuss.
Gleichzeitig stiehlt er alles und kaut wie ein Kind an den vorhandenen Kabeln herum. Er ist sehr menschenbezogen, liebt es, in der Nähe seines Besitzers zu sein und aneinander gekuschelt zu schlafen. Wenn man ihn nicht beachtet, macht er seinem Unmut lautstark Luft und neigt zur Zerstörung.

Im Grunde ist Goku stubenrein, aber manchmal markiert er. Er geht gut an der Leine mit jemandem, dem er vertraut und bei dem er sich sicher fühlt. Mit Fremden ist er unruhig, kreist und beißt in die Leine. Mit jemandem, dem er vertraut, lässt fast alles mit sich machen. Du kannst ihn umarmen, an ihm „ziehen”. Wenn er Angst hat und in die Enge getrieben wird, neigt er dazu, um sich zu „schlagen”.

Wir haben Bälle, Seilstümpfe und Plüschtiere kennengelernt. Der Ball ist meist nur ein Spielball und er kaut gerne auf dem Seilknochen herum, und er nimmt auch gerne das Plüschtier mit und schläft damit oder kaut darauf herum. Er lässt sich gut durch Futter motivieren, vor allem durch wohlriechende, weichere Bissen (Würstchen, Parfait, Hundesalami, weiche Belohnung, Bites). Er liebt sein Bäuchlein, wenn er hört, dass es etwas zu essen gibt, ist er sofort zur Stelle und kuschelt, oder wenn er Zugang zum Futter hat, stiehlt er es ohne mit der Wimper zu zucken. Er ist nicht wählerisch beim Futter, obwohl er Trockenfutter mag, wenn es mit Dosenfutter gemischt wird. Der absolute Favorit ist rohes Fleisch. Bislang hat er keine allergische Reaktion auf einen der Inhaltsstoffe gezeigt.

Ich bringe ihn hin und her, so dass er relativ wenig Zeit für sich allein hat. Alternativ dazu trainieren wir, die Anwesenheit von Fremden. Er kommt immer besser mit neuen Menschen zurecht. Bei der Arbeit war ich sehr, sehr bequem in der warmen Stube. Es lohnt sich, anfangs mehr Zeit mit ihm zu Hause zu verbringen, sich sogar frei zu nehmen, wenn er ins neue Zuhause kommt und 1-2 Wochen zu Hause zu sein, um ihm Zeit zu geben, sich an die Umgebung und seine neue Familie zu gewöhnen und seine Fähigkeiten zu entwickeln. Wenn die Bindung da ist, mit ihm dann das Allleine bleiben trainieren. Es könnte sich lohnen, dafür einen robusteren Zimmerkennel oder eine Box wo er nicht entkommen und keinen Schaden anrichten kann. Ich schreibe das nur, weil er die Gitterstäbe meines etwas minderwertigen Maschendrahtzwingers verbogen hat.

Das Reisen ist für ihn etwas schwierig. Im Moment hat er noch Angst, auf dem Sitz zu reisen. Beim ersten Mal war er noch am Fenster
und hat sogar versucht, aus dem Fenster zu springen. Seitdem versucht er, so nah wie möglich an mich heranzukuscheln und in den Sitz zu kriechen, um die Fahrt zu überleben. In einer Box, wo er hinten sitzt, kann ich sein Verhalten nicht sehen, aber ich kann sehen, dass es seinen Bauch
belastet, seinen Magen. Er erbricht nicht, aber er sabbert und das sieht man. Wenn er neben einem auf dem Sitz sitzt, ist er die ganze Zeit ruhig.
Im Stall bellt er manchmal (selten).

Meine Hunde wecken mich mehrmals pro Nacht auf, um rauszugehen, und dann kommt Goku mit und er geht hinaus, um sein Ding zu machen. Zurzeit geht er morgens und abends eine größere Runde spazieren. Wenn er zu Hause blieb, während ich bei der Arbeit war, hat er gepinkelt, aber mit dem Kacken hat er es bis zur größeren Runde am Abend ausgehalten. Seitdem ich ihn mitnehme, gehe ich mit ihm mittags eine Runde, damit er stubenrein ist. Wenn ich Zuhause bin, ist er mehrmals am Tag draußen, aber er ist derzeit mehr ein Innenhund.

Da er sehr menschenbezogen ist, würde ich ihn gerade wegen seiner Ängstlichkeit zur Adoption als Haushund empfehlen. Idealerweise wäre es ein Besitzer, der in einem Heimbüro oder an einem hundefreundlichen Ort arbeitet, oder ein aktiver, frischer Rentnerin, die mit ihm wandern gehen würde und ihn sehr lieben könnte. Ansonsten, wenn jemand zu Hause ist, er liegt gerne auf der Couch oder irgendwo in der Nähe seines Besitzers, er ist im Grunde ein ruhiger Hund.

Goku lebt noch im Tierheim Kecskemét in Ungarn, kann aber zeitnah nach Deutschland reisen.
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Wichtiger Hinweis: Bevor Sie eine Adoption in die Wege leiten, vergewissern Sie sich, dass der Hund hinsichtlich seiner Rasse keinem Einfuhr- und Verbringungsverbot nach Bundes- oder Landesrecht unterliegt. Wenden Sie sich im Zweifel an Ihr zuständiges Ordnungsamt.

Kontakt zum Tierheim

Tierheim Pfotenhilfe Sauerland

Anschrift Madfelder Str. 25
34431 Marsberg
Deutschland

Aufenthalts-  

land Ungarn

Homepage http://www.pfotenhilfe-sauerland.de/

 
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