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ANABEL - hat Fortschritte gemacht und sucht nun ihr endgültiges Plätzchen

Notfall

ID-Nummer400327

Tierheim NameGrund zur Hoffnung e.V.

RufnameANABEL

RasseMischlingshund

Geschlecht/KastriertWeiblich, Kastriert

Alter 6 Jahre , 4 Monate

Farbedunkelgrau-weiß

im Tierheim seit16.12.2021

letzte Aktualisierung16.12.2021

AufenthaltsortAusland

Geeignet für Alle

Größe mittel

Temperament freundlich

Verträglich mit Rüden, Hündinnen

Update 20. Dezember 2022
Heute möchten wir allen "Followern" unsere Anabel noch einmal ans Herz legen. Sie ist wirklich sehr süß und liebenswert.

Wir schätzen Anabel auf ca. 6 Jahre (geb. ca. Oktober 2016). Es könnten auch ein oder zwei Jährchen mehr sein. Bei ihr tun wir uns etwas schwer mit der Schätzung.

Sie ist bestimmt kein ganz junger Hund mehr, aber auch nicht alt. "Mittelalter" kommt hin.

Ihre Zähne sind so weit in Ordnung. Sie ist mit ihren 42 cm Schulterhöhe ein wenig grau um ihr Schnäuzchen, aber grau ist ja auch ihre vorherrschende Fellfarbe. :-)

Bisher konnten wir Anabel noch nicht zur Vermittlung einstellen, denn als sie neu im Tierheim war, ließ sie sich zwar streicheln, aber nicht fangen. Nun hat sie hat Fortschritte gemacht und Vertrauen aufgebaut. Sie liebt es gestreichelt zu werden und streckt uns sogar öfter ihren Bauch hin. Wenn das kein Vertrauensbeweis ist........

Wir finden, dass diese positive Entwicklung für eine Vermittlung spricht und hoffen, dass sie eine geduldige und liebevolle Familie mit mittlerem "Aktivitätslevel" findet. Es gibt jedoch noch ein ABER!

Bei unserem letzten Aufenthalt im Tierheim in Schumen im September/Oktober 2022 stellten wir viele über ihren Körper verteilte Knötchen fest. Die Blutuntersuchung ergab hohe Entzündungs- und auch ansonsten teils veränderte Werte, woraufhin sie behandelt wurde. Insgesamt war Anabel gut drauf, zeigte keine Verhaltensauffällig- oder Schmerzhaftigkeit. Leider haben wir vor Ort nicht die Möglichkeit, weitere Diagnostik durchzuführen. Ideal wäre eine Pflegestelle im Raum Frankfurt am Main, so dass unser Tierarzt Roger Wagner in 61118 Bad Vilbel sie gründlich untersuchen und eine Biopsie durchführen könnte. Bis dahin müssen wir erst einmal davon ausgehen, dass es Krebs sein könnte. Das hieße, dass sie u.U. keine sehr hohe Lebenserwartung hätte. Wenn Sie Anabel trotz dieser traurigen Geschichte aufnehmen würden, würden wir uns wirklich wahnsinnig freuen. Das wäre unser Weihnachtswunsch. Wir hoffen natürlich ganz doll und drücken alle verfügbaren Daumen, dass sich für Anabel alles noch zum Guten wendet und sich unsere Befürchtung nicht bestätigt. Selbstverständlich trägt Grund zur Hoffnung die Kosten für alle Untersuchungen und Behandlungen bei Tierarzt Roger Wagner.

Sollte die Verdachtsdiagnose sich bestätigen, suchen wir auch einen Gnadenplatz für unsere Anabel im Umkreis von 61184 Karben / 61118 Bad Vilbel. Hier würde der Verein für alle anfallenden Tierarztkosten in den Tierarztpraxen Roger Wagner aufkommen.

Als wir Anabel im Oktober das Blut für die Untersuchung abnehmen mussten, ließ sie sich sogar einfangen. Wir ergriffen diese Gelegenheit und nahmen sie an Halsband und Leine mit nach draußen. Sie werden es nicht glauben: Dort präsentierte Anabel sich uns als ganz anderer Hund. Sie war plötzlich fröhlich und ganz aufgeregt und genoss den Spaziergang sichtlich. Endlich mal raus aus der Tristesse!

Anabel ist verträglich mit ihren Artgenossen, wobei die ruhigen, zurückhaltenden ihr lieber sind. Wir wünschen uns einen ruhigen Haushalt in ländlicher Gegend, da sie auch aus einem Dorf stammt. Außer dem Leben auf der Straße und dem eintönigen Leben im Tierheim kennt sie nichts. Man sollte anfangs keine großen Erwartungen an sie stellen und sie in Ruhe ankommen lassen.

Anabel ist gechipt, geimpft, kastriert und bereit zur Ausreise. Je eher, desto besser, denn nur hier in Deutschland können wir sie adäquat untersuchen und behandeln.
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Anabel, ach Anabel, du bist so herrlich unkonventionell.........
Das war das erste, was mir zu Anabel in den Sinn kam. Für die jüngeren Menschen zur Information: So beginnt ein Lied von Reinhard Mey, das mit unserer Anabel natürlich wenig zu tun hat und deshalb zurück zu ihr.

Anabel wurde von Pavlin auf der Straße "eingesammelt" und zur Kastration in unser Tierheim in Schumen gebracht. Natürlich war sie anfangs ängstlich und verstört, aber nach kurzer Zeit zeigte sie sich offener und durfte bleiben.

Ihr Alter ist ein wenig schwer zu schätzen, ihre Zähne sind – so weit wir das sehen konnten -gut, aber um das Schnäuzchen herum ist sie (schon?) grau. Sie lässt uns noch nicht wirklich an sich heran, so dass wir die Zähne noch nicht genau ansehen konnten. Im April 2021 schätzten wir sie auf ungefähr 3 bis 3,5 Jahre. Nach anfänglicher Zurückhaltung zeigte sie uns doch, dass sie die Nähe zu uns mochte. Sie kam nach einer Weile zu uns, ließ sich streicheln, legte sich sogar auf den Rücken, blieb aber etwas vorsichtig.

Bei den männlichen Mitarbeitern bleibt sie jedoch auf Distanz. Sie können sie auch nicht fangen, wir können nicht ausschließen, dass sie dann auch schnappen würde. Auf Zlatina oder uns Frauen kommt sie von sich aus zu, wenn sie uns kennengelernt hat. Streicheln lässt sie sich dann gerne, aber sie gerät in Panik, wenn wir nach ihr greifen oder sie „manipulieren“ wollen, um ihr z.B. genau ins Maul zu schauen, um ihr Alter zu schätzen. Es ist uns wichtig, Anabel noch ein wenig besser kennenzulernen und ihr beizubringen, dass sie uns vertrauen kann, um kein Risiko einzugehen. Aus diesem Grund steht sie aktuell noch nicht zur Vermittlung.

In ihrer Hundegruppe steht sie eher hinten an, wenn es um Zuwendung und Aufmerksamkeit geht. Wenn andere sich vordrängeln, wartet Anabel geduldig ab, bis sie an die Reihe kommt.

Sie braucht etwas Zeit und viel Einfühlungsvermögen. Die Interessenten sollten also geduldig sein und am Anfang die Erwartungen an sie etwas zurückschrauben. Man muss Anabel definitiv Zeit und Raum geben, sollte Hundeerfahrung mitbringen und Hunde lesen können. Hunde kommunizieren in der Regel ganz klar. Meist sind wir die „Schuldigen“, wenn es zu Missverständnissen kommt.

Wir haben Anabel einen ersten Spaziergang mit Halsband und Leine noch nicht zugemutet. Wir wollten ihr ausreichend Zeit geben, sich erst an den Tierheimalltag und die Mitarbeiter zu gewöhnen und Vertrauen zu ihnen aufzubauen. Sie wird die „Premiere“ dann sicher gut meistern. Wir sind darauf sehr gespannt und werden selbstverständlich darüber berichten.

Mit anderen Hunden ist Anabel sehr gut sozialisiert. Sie gehört jedoch eher zu den zurückhaltenden Vierbeinern und geht gerne jedem Streit aus dem Weg. Wenn sie zur Vermittlung bereit ist, könnte ein ruhiger Vierbeiner im neuen Zuhause Anabel ganz bestimmt die Integration erleichtern. Sie kennt kein Leben in einem Haushalt und fängt somit bei Null an.

Anabel ist gechipt, geimpft und kastriert. Leider braucht sie noch ein wenig Zeit, bis sie so weit ist, dem Tierheim den Rücken zu kehren. Wir möchten sie trotz allem schon mal vorstellen.

Ganz wichtig sind für sie erfahrene Menschen, die sich zutrauen, Anabels Vertrauen zu gewinnen, mindestens ein souveräner Ersthund und ein ländliches Umfeld.

Wichtiger Hinweis: Bevor Sie eine Adoption in die Wege leiten, vergewissern Sie sich, dass der Hund hinsichtlich seiner Rasse keinem Einfuhr- und Verbringungsverbot nach Bundes- oder Landesrecht unterliegt. Wenden Sie sich im Zweifel an Ihr zuständiges Ordnungsamt.

Kontakt zum Tierheim

Tierheim Grund zur Hoffnung e.V.

Anschrift Büdesheimer Str. 7
61184 Karben
Deutschland

Aufenthalts-  

land Bulgarien

Homepage http://www.grund-zur-hoffnung.org/startseite-aktuelles

 
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