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MARLEY bewundernswert, dass er nach Jahren der Misshandlung so menschenfreundlich ist

ID-Nummer360656

Tierheim NameStray Einsame Vierbeiner e.V.

RufnameMARLEY

RasseMischlingshund

Geschlecht/KastriertMännlich, Kastriert

Alter 9 Jahre , 5 Monate

Farbeweiß-beige

im Tierheim seit01.04.2021

letzte Aktualisierung21.04.2021

AufenthaltsortAusland

Geeignet für Alle

Größe groß

Temperament freundlich

Verträglich mit Rüden, Hündinnen

* 01.03.2012 – ca. 40 kg – Labrador-Mix – Furever Land/ noch in Griechenland
Marleys Geschichte in Kürze: Fast sein ganzes Leben hat Marley bei einem Alkoholabhängigen im Hof zugebracht: angekettet, den Aggressionen des Mannes ausgesetzt und schließlich so schwer verletzt, dass Marley fast verblutet wäre. Tierschützer und die Polizei konnten das Schlimmste verhindern. Seine Rettung liest sich wie ein Krimi …. (05.04.2021)
05.04.2021: Tierschützerin Gary vom Furever Land schildert Marleys Rettung so:„Wir hatten Marley schon lange 'im Visier'. Er 'lebte' in einem Hof in der Nähe des Furever-Land-Shelters – meistens, wenn wir ihn sahen, hatte er weder Wasser noch Futter und bellte nach Hilfe. Er war in den Besitz des alkoholabhängigen Mannes gekommen, als er dort ausgesetzt worden war.
Wir baten einen unserer Ehrenamtlichen, der in der Nähe wohnt, Marley mit Futter und Wasser zu versorgen, bis wir mit dem Besitzer sprechen konnten. Als wir schließlich schafften, mit dem Mann zu reden, stellte dieser in Abrede, dass es dem Hund schlecht ginge. Er erlaubte uns nicht, Marley zu helfen, weil es diesem doch gut ginge und er glücklich wäre. Marley würde nur bellen, weil er das Grundstück bewachte – nicht, weil er um Hilfe bäte.
Natürlich! Marley war ‚glücklich‘ – angekettet, und manchmal hatte er sich so in der Kette verheddert, dass er sich nicht mehr bewegen konnte. Dass er nie diesen Hinterhof verlassen hatte, um spazieren gehen zu dürfen, müssen wir nicht extra erwähnen, oder?
Aber wir konnten nichts tun, der Mann war als Marleys Besitzer eingetragen. Das Einzige, das wir tun konnten: der Ehrenamtliche ging jeden Tag an dem Hof vorbei und brachte Marley Futter und Wasser, und fragte bei jeder Gelegenheit, ob der Mann uns nicht Marley übergeben wollte. Letzteres vergeblich.
Bis der Ehrenamtliche eines Tages kam, aber Marley nicht im Hof war – dafür jede Menge Blut! Der Ehrenamtliche wusste nicht, woher das Blut kam, und er wusste nicht, was tun. Marleys Besitzer war offenbar nicht da. Der Ehrenamtliche rief immer wieder nach Marley, bis er einen Schrei hörte – und dann war er sicher, dass das Blut von Marley war. Er rief uns an und erzählte uns von seinem Verdacht. Er stieg über den Zaun und fand Marley – in einer Ecke zusammengekauert, mit einer riesigen Schnittwunde am Hals, die stark blutete. Wir riefen die Polizei (was danach geschah, ist eine lange Geschichte, die wir hier nicht erzählen können). Nach ein paar Stunden (!), in denen Marley drohte zu verbluten, bekamen wir die Erlaubnis, Marley zu einem Tierarzt zu bringen.
Als der Besitzer endlich vor Ort auftauchte, behauptete er, nicht zu wissen, was mit Marley passiert war. Aber wir sind ziemlich sicher, dass der Mann Marley mit einem Messer so schwer verletzt hat.
Unter der Androhung, ihn anzuzeigen, und mit Hilfe des Polizisten stimmte der Mann schließlich zu, uns Marley zu übertragen.“
Soweit der Krimi. Das Erstaunlichste aber: Marley liebt Menschen, und er ist immer fröhlich! Nach all den Misshandlungen, nach all den Jahren an der Kette!!
Marleys Wunde verheilt gut. Wenn noch Haare drüber wachsen, sieht man nichts mehr. Wir sind dem Tierarzt sehr dankbar, weil er für Marleys Behandlung nichts verlangt hat. Marley ist inzwischen kastriert, er ist gesund und geimpft. Er ist sehr aktiv, auch wenn er im Moment (labradortypisch :-)) ein paar Gramm zuviel auf den Rippen hat.
Wie übersteht Hund jahrelange Misshandlungen und Vernachlässigung, ohne seinen Glauben an, sein Vertrauen in und seine Liebe zu uns Menschen und ohne sein sonniges Gemüt zu verlieren? Wir wissen es nicht, es ist eines der großen Wunder. Vielleicht weil er die Hoffnung hat, daran glaubt, dass sein Leben sich doch noch zum Guten wendet? Möchten SIE für Marley diese Hoffnung erfüllen? Wir sind sicher, SIE, nicht Marley, sind am Ende die Beschenkten.

Wichtiger Hinweis: Bevor Sie eine Adoption in die Wege leiten, vergewissern Sie sich, dass der Hund hinsichtlich seiner Rasse keinem Einfuhr- und Verbringungsverbot nach Bundes- oder Landesrecht unterliegt. Wenden Sie sich im Zweifel an Ihr zuständiges Ordnungsamt.

Kontakt zum Tierheim

Tierheim Stray Einsame Vierbeiner e.V.

Anschrift Schillerstr. 25
66851 Bann
Deutschland

Homepage http://www.stray-einsame-vierbeiner.de/

 
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