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JONI - wird nun auf ihrer Pflegestelle auf ein Leben "in einem modernen Hausstand" vorbereitet

ID-Nummer354869

Tierheim NameGrund zur Hoffnung e.V.

RufnameJONI

RasseMischlingshund

Geschlecht/KastriertWeiblich, Kastriert

Alter 3 Jahre , 8 Monate

Farbedunkelgrau-beige

im Tierheim seit07.03.2021

letzte Aktualisierung07.03.2021

AufenthaltsortPflegestelle

Geeignet für Alle

Größe mittel

Temperament freundlich

Verträglich mit Rüden, Hündinnen

21. September 2022
Die kleine Hündin ist ein wahres Überraschungspaket! Ich hatte Jonis Tierheimaufenthalt all die Jahre mitverfolgt und wusste, dass man sie zum Anleinen einfangen musste und dass sie noch scheu im Kontakt zum Menschen ist.
Dementsprechend überrascht war ich, als sie mir bereits am ersten Tag immer wieder sanft die Hand leckte und meine Nähe suchte.

Man spürt in jeder Stuation mit Joni, dass sie all diese Dinge noch nie erlebt und gesehen hat. Ihre Augen werden groß, manchmal beginnt sie zu hecheln oder dreht kleine Runden um mich - aber bei all dem bleibt sie immer neugierig.

Sobald sie die Situation etwas besser einschätzen kann, geht sie vorsichtig darauf zu und ist immer interessiert, was es noch zu entdecken gibt.

Da ich mit meinem Sohn alleine lebe und ich Joni erst langsam an das zeitweise Alleinbleiben gewöhnen möchte, muss sie unseren Alltag, so gut wie möglich mitmachen.
So fährt sie vom ersten Tag an meinen Sohn morgens mit in die Schule und die totale Überraschung für mich: mittlerweile legt sie sich während der Fahrt hin und steigt ALLEINE ein und wieder aus - unfassbar nach 3 Tagen, finde ich.

Wenn wir meinen Sohn zur Schule gebracht haben, fahren wir noch 2 min bis zu einem Wäldchen am Strand. Dort ist morgens kein Trubel und Joni geht bereits einen morgendlichen Spaziergang von einer Stunde mit uns - auch das noch vor wenigen Tagen unvorstellbar für mich! Natürlich hat sie bei all diesen aufregenden Dingen einen tollen Begleiter an ihrer Seite -

Zoro, ebenfalls von Grund zur Hoffnung, ist zwar klein, aber super souverän und Joni orientiert sich gerne an ihm. Er ist ein tolles Vorbild für sie und heute haben sie schon versucht zum ersten Mal miteinander zu spielen.
Generell ist die liebe Hündin super sozial mit anderen Hunden. Sie ist immer beschwichtigend, leckt Schnäuzchen oder ignoriert aufdringliche Hunde. Oft kann sie sich auch noch nicht auf Hundebegegnungen einlassen, da das Umfeld mit all seinen Geräuschen und Bewegungen noch zu stark ablenkt. Sie braucht einfach geduldige Menschen, die ihr die Zeit geben, all die Dinge kennenzulernen, die sie in all den Jahren im Tierheim niemals gesehen hat.

Fahrradfahrer, Inline-Skater, Menschen auf Krücken, Müllabfuhr und und und...mit Joni fällt mir erstmals auf, wie voll und laut unsere Städte sind. Keine leichte Aufgabe für die sensible Hündin, aber sie macht es bisher sehr toll.

Joni liebt es zu Fressen. Dann wird sie ganz aufgeregt und fröhlich und man sieht deutlich, wieviel Lebensfreude in der jungen Hündin steckt und ich freue mich unendlich darauf, wenn sie ihre schützenden Mauern fallen lässt und man diese Freude auch draußen beim Spaziergang sieht. Bisher fühlt sie sich dafür nur in der Wohnung sicher genug.

Dasselbe gilt auch für das Lösen. Joni traut sich noch nicht, draußen Kot oder Urin abzusetzen, ABER: Ich lege ihr immer ein kleines Rechteck aus Zeitung aus (eine Wickelunterlage geht auch) und sie macht wirklich vollkommen zielsicher 2-3 mal am Tag immer nur darauf. Auch das eine riesen Überraschung und Erleichterung. Unserer Erfahrung nach kann das tatsächlich manchmal eine Weile (meist nur kurz) dauern, bis die Hunde so sicher sind, dass sie draußen ihre "Duftmarken" setzen.

Wenn wir am Abend schlafen gehen, geht Joni in ihr Körbchen und schläft die ganze Nacht durch. Am Morgen, wenn ich dann aufstehe, kommt sie immer halb verschlafen und trotzdem schon fröhlich und schwanzwedelnd auf mich zu und schleckt mich ab - Katzenwäsche war gestern. ;)

Am Tag arbeite ich von Zuhause aus und Joni hat es sich angewöhnt, dann unter meinem Schreibtisch an meinen Füßen zu liegen. Sie bindet sich schnell an eine Bezugsperson.

Der Schlüssel ist eine souveräne, aber liebevolle Führung. Joni braucht noch ganz viel Sicherheit, ist super sensibel und lernt schnell.

Sie wünscht sich einen Menschen oder ein Paar/Familie (Kinder unbedingt im Teenager-Alter), der/die ihr Schritt für Schritt die Welt zeigt, ihr liebes, sensibles Wesen erkennt und wertschätzt und dabei dennoch konsequent durch alle Situationen führt. Verantwortungsbewusster Umgang
mit dem Thema "Sicherheit des Hundes" als oberste Priorität ist hierbei Pflicht.

Noch eine letzte Situation, die mich sehr gerührt hat: Am ersten Tag nach Jonis Ankunft, schien Joni das Anziehen des Sicherheitsgeschirrs noch große Angst zu bereiten. Ihre Augen wurden riesig und sie hechelte stark - ließ aber alles über sich ergehen.

Heute hatte ich gerade Zoro angezogen und danach Jonis Geschirr in der Hand, um sie zu suchen. Da dreh ich mich um und sie sitzt bereits neben mir und wartet ganz entspannt darauf angezogen zu werden. :)

Joni ist eine zauberhafte, sehr liebevolle Hündin, die in den letzten Tagen bewiesen hat, dass sie ihre Chance auf ein glückliches Leben außerhalb des Tierheims nutzen möchte - dazu fehlen ihr jetzt nur noch ihre Menschen.

Jonis Traumzuhause liegt eindeutig im ländlichen Raum (eventuell ruhige Stadtrandlage). Vielleicht wird sie uns auch hier mit einer großen Entwicklung überraschen, aber bisher sehe ich, dass sie sich im Wäldchen beim Spazierengehen langsam löst und auch mal schnuppert, an Straßen oder stark frequentierten Fußgängerwegen allerdings noch die blanke Panik in ihrem Gesicht steht.

Es sind einfach (noch) viel zu viele Eindrücke, Geräusche, Gerüche. Natürlich braucht jede Entwicklung ihre Zeit und die soll Joni auch definitiv bekommen, aber manche Sachen werden vielleicht niemals zum Highlight. Ich bin mir sicher, dass sich eine so sensible Hündin wie Joni in einem ruhigen Umfeld sehr viel wohler fühlen wird.

Joni ist gechipt, geimpft, kastriert und freut sich über ein Kennenlernen auf ihrer Pflegestelle.
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10. August 2021
Joni hat es geschafft! Sie hat all ihren Mut zusammen genommen, ist über ihren eigenen Schatten gesprungen und öffnet sich immer mehr!

Bei meinem letzten Aufenthalt im Tierheim in Schumen im Frühling 2021 hat Joni sich von ihrer besten Seite gezeigt. Sie hat wahnsinnig große Fortschritte gemacht und ist keineswegs mehr so ängstlich wie noch vor einem Jahr. Das heißt nicht, dass sie total offen ist und darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie eine eher zurückhaltende Hündin ist, die in ihrem Leben noch nicht viel außer dem Tierheim kennengelernt hat. Aber sie zeigt mittlerweile viel Potential und hat mich im Frühjahr 2021 sehr überrascht. Joni kam auf mich zu und hat mir Leckerli aus der Hand gefressen!

Wenn ich mich auf einen Baumstamm in der Mitte des Auslaufs gesetzt habe, kamen nach und nach alle Hunde an. Joni (geb. ca. März 2019) gehörte zu den mutigeren der Gruppe, sie näherte sich vorsichtig und leckte mir sogar die Hand. Sie ist wirklich eine ganz sanfte und liebe Hündin und nun bereit für die Vermittlung.

Wichtig ist in jedem Fall, dass man keine Erwartungen an sie hat und sie von sich aus kommen lässt. Sie wird Zeit benötigen, sich in einem Haushalt zurechtzufinden und an alles Neue zu gewöhnen. Ein souveräner Ersthund, der ihr die Eingewöhnung erleichtert, wäre schön, ist aber keine Voraussetzung. Ein wenig Erfahrung mit Hunden sollten mögliche Interessenten mitbringen und auch Verständnis, wenn Joni immer mal wieder einen kleinen Rückschritt macht. Das ist vollkommen normal.

In einer großen und lauten Stadt sehen wir sie nicht, aber in einer ruhigen Gegend auf dem Land wird Joni sich nach und nach an alles gewöhnen. Der Kontakt zu ihren Artgenossen ist wichtig für sie, da sie sich im Tierheim als sehr soziale Hündin zeigt, die auch gerne mit ihren Kumpels durch den Auslauf tobt. Das, was die Hunde sich untereinander „geben und zeigen“, können wir Menschen nicht ersetzen. Deshalb sollte sie unbedingt Kontakte mit anderen jüngeren, verspielten Hunden haben – wenigstens auf Spaziergängen, in der Hundeschule oder auf Hundespielwiesen.

Joni ist gechipt, geimpft und kastriert.

Wichtiger Hinweis: Bevor Sie eine Adoption in die Wege leiten, vergewissern Sie sich, dass der Hund hinsichtlich seiner Rasse keinem Einfuhr- und Verbringungsverbot nach Bundes- oder Landesrecht unterliegt. Wenden Sie sich im Zweifel an Ihr zuständiges Ordnungsamt.

Kontakt zum Tierheim

Tierheim Grund zur Hoffnung e.V.

Anschrift 23966 Wismar
Deutschland
(Pflegestelle)

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Telefon +49 (0)6039 938938

Homepage http://www.grund-zur-hoffnung.org/startseite-aktuelles

 
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