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MARY -Notfall!- und Marisa – ein Leben lang zusammen und lebenslang im Canile

Notfall

ID-Nummer348100

Tierheim Namesaving dogs e.V.

RufnameMARY

RasseMischlingshund

Geschlecht/KastriertWeiblich, Kastriert

Alter 10 Jahre , 8 Monate

Farbebraun

im Tierheim seit16.01.2021

letzte Aktualisierung16.01.2021

AufenthaltsortAusland

Geeignet für Erfahrene

Größe mittel

Temperament freundlich

Verträglich mit Rüden, Hündinnen

Steckbrief: Mary

Geburtsdatum: 15.06.2010
Geschlecht: weiblich
Rasse: Mischling

Notfall: ja (siehe Sonstiges)
kastriert: ja

Schulterhöhe: ca. 55 cm, ca. 20 kg

Krankheiten: siehe Sonstiges
1. MMC erfolgt nach Einreise in Deutschland
Sonstiges: Mary wurde positiv auf Leishmaniose auf Sardinien getestet

verträglich mit
Rüden: ja
Hündinnen: ja
Katzen: unbekannt

Familienhund: ja
kinderfreundlich: unbekannt

Vermittlung: Deutschland (bundesweit), Österreich, Schweiz

Pflegestelle: ja
Paten: ja

Aufenthaltsort: Sardinien

Schutzgebühr 100,00 € + MMC 75,00 € (Transportkosten von 150€ sind durch eine Spende gedeckt)

Ansprechpartner:
Claudia Hölling
Fon: 02864 / 88 53 69
Fax: 02864 / 67 86
Mobil: 0174 / 19 03 713
eMail: c.hoelling@saving-dogs.de
Homepage: www.saving-dogs.com


MARY -Notfall!- und Marisa – ein Leben lang zusammen und lebenslang im Canile

Immer wieder werden wir von Interessenten gefragt, seit wann ein Hund im Tierheim ist und warum er schon so lange dort ist. Oft steckt der nicht ausgesprochene Gedanke dahinter, dass ein Hund eine „Macke“ haben muss, wenn er kein Zuhause findet.
Aber so ist es nicht! Die wunderbarsten, schönsten und originellsten Hunde sitzen unverschuldet in diesen Gefängnissen. Wenn man sie nicht sichtbar macht, weiß niemand, dass es sie gibt und dass sie voller Hoffnung darauf warten, eines Tages an einem besseren Platz zu leben….

Ein weiteres Phänomen ist, dass sehr, sehr alte Hunde leichter ein zuhause finden als Hunde zwischen 6 und 12 Jahren. Warum eigentlich? Warum müssen sie erst so alt werden bis sie es schaffen?

Die beiden Mädchen Mary und Marisa fallen leider auch in diese Kategorie. Sie sind als Welpen ins Tierheim gekommen und kennen kein Leben jenseits der Gitter. Die Welt auf der anderen Seite des Zwingers ist ihnen kaum bekannt. Es gibt keinen Auslauf oder Gassi Gänger (wie in deutschen Tierheimen). Und vielleicht denken Sie an dieser Stelle „Ja! Genau und deshalb kann man Hunde in diesem Alter nicht adoptieren…die kennen ja nichts.“
Das ist falsch!
Hunde lernen ihr ganzes Leben lang! Marisa und Mary lernen das Zusammensein mit Menschen genauso wie ein Welpe oder Junghund. Schneller als ein Welpe sind sie beispielsweise stubenrein. Sie sind in ihrem Sozialverhalten sehr erfahren und müssen sich nicht mehr beweisen. Noch schneller lernen sie, wenn bereits ein Hund in der zukünftigen Familie lebt. Einfach abzuschauen, wie sich ein vorhandener Kumpel erfolgreich verhält, ist eine bewährte Strategie.
Andere Dinge muss ein Hund erst selbst „erfahren“. So sind manche Adoptanten sehr enttäuscht, wenn ihr neues Familienmitglied das kuschelige und besonders schöne Hundebett ignoriert und weiterhin auf den nackten Fliesen schläft…ihr „neuer“ Hund kennt es nicht anders...er kennt nur den Betonboden seines Zwingers. Auch Kauknochen und das leckerste Hundefutter werden anfangs oft nicht angenommen.

So werden Sie es vielleicht auch mit Marisa oder Mary erleben…Sie werden sich später immer an diese Anfänge erinnern. Sie werden sich sehr daran erfreuen, die innere und äußerliche Entwicklung zu sehen und Sie werden erkennen, dass es richtig war, Marisa oder Mary aus ihrem Gefängnis befreit zu haben.

Leider wurde Mary im Tierheim positiv auf Leishmaniose getestet. Marisa wurde negativ getestet.
Gerne nehmen wir auch ein Pflegestellen-Angebot für Mary oder Marisa an. Für Mary wäre es schön, wenn Sie vielleicht Erfahrung mit Leishmaniose haben und Sie sachlich damit umgehen können. Vielleicht haben Sie auch bereits einen positiv getesteten Hund zuhause. Leishmaniose ist nicht heilbar, aber mit der richtigen medikamentösen Begleitung kann ein Hund ein relativ unbeschwertes Leben führen. (Gerne informieren wir Sie hierzu auch eingehender.)

Eine adäquate therapeutische Unterstützung kann man nur hier in Deutschland für Mary leisten. Auf Sardinien kann man ihr nicht helfen, denn im Tierheim sind die personellen Kapazitäten begrenzt und es fehlt auch oft am „Know-how“. Müsste sie dortbleiben, wären ihre Hoffnung und ihre Träume damit geplatzt. Gut, dass sie von diesen Überlegungen nichts weiß….

Mary und Marisa sind freundlich, freuen sich über Ansprache und lassen sich streicheln.

Sie sind Rohdiamanten. Es wird Zeit, dass sie nun endlich gefunden werden und glänzen können.
Wenn Sie sich von Mary berührt fühlen, rufen Sie mich gerne an!

Die beiden Schwestern sind in diesem Forum einzeln eingestellt, sofern noch nicht vermittelt.


Wichtige Zusatzinformationen:

Weitere allgemeine Angaben:

Die Informationen stammen von unseren in den jeweiligen Einrichtungen ansässigen Kolleginnen und Kollegen und Tierärzten.
In regelmäßigen Abständen besuchen unsere Vermittler die Schützlinge vor Ort.
Eine umfassende Beurteilung ist oftmals aufgrund der schwierigen Lebensumstände in den Tierheimen nicht möglich.
Die Angaben zur Körpergröße sind geschätzt. Gewichts- und Altersangaben können, in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Feststellung, abweichen.
Sofern "unbekannt" angegeben ist, kann saving-dogs leider keine näheren Angaben machen.
Krankheiten geben wir grundsätzlich an, sofern sie uns bekannt sind. Bisher unerkannte Krankheiten können wir nicht ausschließen.

Wichtiger Hinweis: Bevor Sie eine Adoption in die Wege leiten, vergewissern Sie sich, dass der Hund hinsichtlich seiner Rasse keinem Einfuhr- und Verbringungsverbot nach Bundes- oder Landesrecht unterliegt. Wenden Sie sich im Zweifel an Ihr zuständiges Ordnungsamt.

Kontakt zum Tierheim

Tierheim saving dogs e.V.

Anschrift Cronenfelder Str. 9
42349 Wuppertal
Deutschland

Homepage http://www.saving-dogs.de/index.php?id=100

 
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