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FLANDES hatte bisher kein schönes Leben

ID-Nummer301192

Tierheim NameTierschutzverein Europa e.V.

RufnameFLANDES

RasseSabueso Español

Geschlecht/KastriertMännlich, Kastriert

Alter 6 Jahre , 6 Monate

Farbeweiß-schwarz-braun

im Tierheim seit02.06.2020

letzte Aktualisierung04.06.2020

AufenthaltsortAusland

Geeignet für Erfahrene

Größe groß

Temperament schüchtern

Verträglich mit Rüden, Hündinnen

Name: Flandes
Geschlecht: Männlich
Rasse: Sabueso Cantabro
Alter: 05-05-2014
Größe: 54 cm.
Fell: kurzes Fell, weiß mit braunen und schwarzen Abzeichen.
Kastriert: Ja
Mittelmeertest: Ja (siehe Text)
Aufenthaltsort: Perros con Alma/ Zaragoza (Julieta)/ Spanien

Update vom 18.11.2020:
Flandes gelang es aus unerklärlichen Gründen Mitte Juli aus dem Tierheim zu entkommen. Jetzt konnte er glücklicherweise 60 Kilometer entfernt wieder eingefangen werden.

Nachdem seine Bisswunden, vermutlich vom Wildschwein, in der Tierklinik versorgt wurden, befindet er sich nun bei Julieta im Tierheim und hofft auf ein neues, jagdhundgeeignetes Zuhause. Wir werden in Kürze aktuelle Fotos und Neuigkeiten über ihn einstellen.
Möchten Sie jetzt schon mehr über unseren Überlebenskünstler wissen, kontaktieren Sie gerne seine Vermittlerin Laura Meder.

Vorgeschichte:

Flandes, wenn die Traurigkeit einen Namen hätte, so wäre dieser Flandes- aber auch wenn die Hoffnung einen Namen hätte, wäre dieser Flandes.
Flandes ist das beste Beispiel für eine Vergangenheit , welche man keinem Tier wünscht. Aber er ist auch das beste Beispiel dafür, daß genau diese Tiere es schaffen, sich ihre Liebe, Freundlichkeit und Vertrauen zu den Menschen zu bewahren!
So ein freundlicher, feinfühliger Hund im besten Alter, wir wünschen uns nichts mehr,als das er noch einmal die Sonnenseite des Lebens entdecken darf und ihm jemand ganz leise "ich habe dich lieb mein Bursche und wir bleiben für immer zusammen" in sein langes Schlappohr flüstert.

Flandes verbrachte sein bisheriges Leben bei einem Jäger, der dafür bekannt ist seine Hunde schlecht zu behandeln und sie nur notdürftig zu versorgen. Gerade so, daß sie immer lebendig bleiben, aber bloß nicht zu viel investiert werden muss.
Es ist auch bekannt das dieser "Mensch" seine Hunde regelmäßig schlägt und misshandelt und es wird bereits von einigen Seiten aus versucht, dem Mann die Tierhaltung zu untersagen.
Da Flandes nicht mehr zur Jagd zu gebrauchen war, wurde er letztendlich in der städtischen Tötungstation Huesca abgegeben.

Man kann fast sagen zum Glück, denn sein körperlicher Zustand war fatal. Eine befreundete Mitarbeiterin berichtete das sie ihn einen Monat lang aufpäppelte und medizinisch versorgte. Flandes war voll offener Wunden und Narben. Anscheinend ist er in der Jagdmeute Opfer einer schweren Beiserei geworden. Und das waren nur die sichtbaren, körperlichen Narben....
Ja, da wünschen wir uns für Flandes er kann seine Vorgeschichte schnell aus seinem Köpfchen löschen....und es sieht so aus, als ist er auf dem besten Weg dahin! :-)

Nachdem Flandes von unserer Tierschutzpartnerin Julieta in ihr Tierheim übernommen wurde, tastete er sich die ersten Tage erstmal sehr vorsichtig durch den Tierheimalltag und präsentierte seine ängstliche, verlorene Seite.
Doch schon nach kurzer Zeit ist aus dem anfänglichen Angsthasen eine Kuschelmaschine geworden.
Wenn es um die Verteilung von Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit geht, ist Flandes heute zu begeistern.
Dabei würde er sich niemals vordrängeln oder aufdringlich sein. Nein, Flandes hat ein sensibles, höfliches Wesen der genießen möchte, aber sich auch zurücknehmen kann.

Im Moment ist Flandes in einem Auslauf nur mit Hündinnen untergebracht.
Er verhält sich sehr friedlich aber unterwürfig. Deshalb trauen sich die Betreuer im Moment nicht ihn mit anderen Rüden zu vergesellschaften, denn er könnte dadurch wieder zum Opfer werden.
Trotzdem könnte er sicher in eine Familie in der bereits ein friedlicher Hund vorhanden ist. Bestimmt wäre er aber auch zufrieden, wenn er einmal die alleinige Aufmerksamkeit, Liebe und Fürsorge spüren dürfte.

Bei Flandes wurde ein grenzwertiger Leishmaniose-Antikörper festgestellt. Aktuell hat er weder Symptome, noch sind die Organe davon betroffen. Es kann sein das er einmal mit den Erregern in Kontakt gekommen ist, die Krankheit ist jedoch nie ausgebrochen.
Eine weitere Behandlung ist im Moment nicht nötig, es wurde jedoch ein neuer Bluttest gemacht und wir warten nun auf das Ergebnis (Stand1.6)

Wir suchen nun DRINGEND Jagdhundefans, oder solche die es werden möchten, die ihn "Hand in Pfötchen" mit Ruhe und Gelassenheit durch den Alltag führen.
Wenn Sie mehr über diesen absoluten Ausnahmehund erfahren möchten. Kontaktieren Sie gerne seine Vermittlerin Laura Meder. Sie steht in direktem Kontakt zu seiner Betreuerin und kann Ihnen alle Fragen beantworten.


Laura Meder (Sprachen: Deutsch, Englisch)
Handy: 0157 38769327
E-mail: meder@tsv-europa.de

Wichtiger Hinweis: Bevor Sie eine Adoption in die Wege leiten, vergewissern Sie sich, dass der Hund hinsichtlich seiner Rasse keinem Einfuhr- und Verbringungsverbot nach Bundes- oder Landesrecht unterliegt. Wenden Sie sich im Zweifel an Ihr zuständiges Ordnungsamt.

Kontakt zum Tierheim

Tierheim Tierschutzverein Europa e.V.

Anschrift Meisenstr. 6
71576 Burgstetten
Deutschland

Homepage http://www.tierschutzverein-europa.de/

 
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