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LOLA , wieder ein Jagdhund im Canile „entsorgt“ - PS 42781 Haan

ID-Nummer282614

Tierheim Namesaving dogs e.V.

RufnameLOLA

RasseMischlingshund

Geschlecht/KastriertWeiblich, Kastriert

Alter 7 Jahre , 4 Monate

Farbeweiß-braun

im Tierheim seit08.03.2020

letzte Aktualisierung08.03.2020

AufenthaltsortPflegestelle

Geeignet für Erfahrene

Größe mittel

Temperament freundlich

Verträglich mit Rüden, Hündinnen

Steckbrief: Lola

Geburtsdatum: 30.04.2013
Geschlecht: weiblich
Rasse: Mischling

Notfall: nein
kastriert: ja

Schulterhöhe: ca. 55 cm, ca. 15 kg

Krankheiten: keine bekannt
1. MMC erfolgt nach Einreise in Deutschland

verträglich mit
Rüden: ja
Hündinnen: ja
Katzen: unbekannt

Familienhund: ja
kinderfreundlich: vorstellbar (ab ca. 10 Jahren)

Vermittlung: bundesweit, mit Kindern ab 10 Jahren

Pflegestelle: nein, da bereits auf PS
Paten: ja

Aufenthaltsort: 42781 Haan

Schutzgebühr 250,00 € + MMC 75,00 € + Transport 150,00 €

Ansprechpartner:
Marion Doufas
Fon: 02323 / 2 65 38
Mobil: 0179 / 45 14 309
eMail: m.doufas@saving-dogs.de
Homepage: www.saving-dogs.com

Update September 2020 - Bericht der Pflegestelle

Lola lebt seit zweieinhalb Monaten auf einer Pflegestelle in Deutschland – Haan. Dort lebt sie mit einem Rüden und einer weiteren Hündin zusammen. Zu Beginn war die hübsche Lola – wie viele Neuankömmlinge – sehr verschüchtert und distanziert. Bei jedem Zwei- und Vierbeiner schmiss sie sich gleich devot auf den Rücken und hoffte aufs Beste. Ihre bisherigen Erfahrungen scheinen nicht besonders liebevoll gewesen zu sein. Augenscheinlich war es bislang ihr gesamtes Leben so, da ihre natürliche Körperhaltung der eines – diesmal möglichweise nicht nur sprichwörtlich – geprügelten Hundes entsprach und sie sehr dürr war. Ihr Fressen schlang sie zu Beginn hinunter und flüchtete sich auf ihren Rückzugsort. In Kontakten mit ihren hundischen Mitbewohnern behielt sie die Distanz aufrecht und unbekannte Hunde wurden grundsätzlich auf Abstand gehalten.

Schnell hat Lola gelernt, ihr neues Leben in Sicherheit zu genießen. Im Garten begann sie schon nach einigen Tagen, Schmetterlingen, Blättern, Pollen oder sogar ihrem eigenen Schatten hinterherzujagen und sich aus vollem Lauf im Gras zu wälzen. Jede Bewegung, jedes Geräusch wurden vorsichtig analysiert und schon nach einigen Wochen waren Autos, die sich nähern, Züge, die vorbeirauschen, Menschen auf Fahrrädern und viele andere hier übliche Eindrücke kein Grund mehr, in den Fluchtmodus zu schalten.

Mittlerweile hat Lola schon viele große Schritte in Richtung „Normalzustand“ gemacht. Sie folgt Menschen, denen sie traut, auf Schritt und Tritt und liebt es, zu schmusen und gekrault zu werden. Kommen ihre Übergangsherrchen nach Hause, ist sie die Erste, die sie lächelnd und wedelnd an der Tür willkommen heißt. Auch Hunden gegenüber ist sie wesentlich offener geworden. So hat sie keinerlei Scheu mehr vor den anderen Hunden im Haus und macht kleine, aber konstante Schritte in Richtung Spielen und Toben mit den anderen. Oft tobt sie aus sicherer Entfernung und es fehlt ihr nur noch das letzte Fünkchen Mut, um sich ins Gerangel zu stürzen.

Fremden gegenüber ist sie weiterhin vorsichtiger, doch auch da macht sie Fortschritte. Bei neuen Menschen ist sie zurückhaltend freudig und läuft auf diese zu, schmeißt sich aber dennoch oft auf den Rücken. Hunde müssen sich ihr Vertrauen zwar erst noch verdienen, werden aber früher oder später akzeptiert. Draußen ist ihr Interesse an Mensch und Tier eher gering, da es für sie noch so viele neue Eindrücke zu verarbeiten gibt.

Lolas Körperhaltung hat sich auch etwas verbessert und es bleibt zu hoffen, dass sie es durch ihr wachsendes Selbstbewusstsein und die gesteigerte Bewegung auch weiterhin tut. Die Stubenreinheit hat sie weitestgehend gemeistert, allerdings führen Momente der Anspannung, wie z.B. die Anwesenheit des unbezwingbaren Staubsaugermonsters, schonmal zu Rückschlägen. Autofahren ist bislang nicht ihr liebstes Hobby, dennoch macht sie auf Fahrten keinerlei Probleme. Gassigehen an der Leine ist zwar noch kein entspanntes Nebenherschlendern, allerdings auch kein Vollgas im Allpfotenantrieb mehr.

Wir sind uns sicher, dass Lola mit viel liebevoller Zuwendung und einer sicheren Führung zu einem prima Weggefährten werden und das Leben bereichern kann. Sie ist in unseren Augen sowohl als Einzelprinzessin als auch als Zweit- oder Drittprinzessin im Rudel mit zumindest einem souveränen Ersthund geeignet.
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Update Juni 2020:

Unsere kleine Jagdhündin befindet sich seit dem 20.06.2020 auf einer Pflegestelle in Haan. Die Maus ist unglaublich dünn und hat kaum Muskulatur. Unsere beiden sehr jagdhunderfahrenen Pflegeeltern beschreiben sie als unfassbar kuschelbedürftig und lieb. Lola frisst wie ein kleiner Wolf und möchte alles nachholen. Die süße Kleine ist noch etwas schüchtern, aber sehr neugierig dabei, alles was sich draußen bewegt, wird genauestens untersucht, ihre Jagdhundgene bemerkt man schon, da muss man schauen, wo der Weg hinführt.

Wer sich für Lola interessiert und sie besuchen möchte, kann sich gern an mich wenden, denn wir suchen nun natürlich ein schönes Zuhause für den Schatz. Rufen Sie für Lola an!
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Lola, wieder ein Jagdhund im Canile „entsorgt“

Bei unserem jetzigen Besuch im Canile wurde uns diese völlig abgemagerte Hündin ans Herz gelegt. Die Fotos sprechen eine sehr deutliche Sprache! Lola braucht dringend unsere Hilfe, sie ist am Ende, kommt mit dem Tierheimstress nicht mehr zurecht, sie fängt an, sich aufzugeben.

Verständlich! Jagdhunde sind sehr sensible Wesen, die Lautstärke in so einem Canile mit ca. 600 Hunden ist enorm, die Kälte auf dem Beton ist unzumutbar. Der tägliche Kampf um Futter zermürbt diese sensiblen Seelen. Und: Die Einsamkeit, keine menschliche Nähe, von Zuwendung ganz zu schweigen. Einmal am Tag füttern und reinigen, das wars!
Es brach uns das Herz, Lola zunächst zurück zu lassen, wir holen sie so schnell wie möglich auf unser Hope-Gelände, unsere kleine Auffangstation auf Sardinien. Wir hoffen, dass es dann noch nicht zu spät für Lola ist.

Wir wissen wenig über die Maus, sie wurde ins Canile abgeschoben und das schon vor einiger Zeit, wie man anhand ihres Gesundheitszustandes vermuten kann. Wahrscheinlich „taugte“ sie nicht zur Jagd, zu wenig Jagdtrieb, oder sie war einfach lästig.

Was Sie tun können: Bieten Sie Lola einen Pflegeplatz an, es wäre ihre Chance, weiter zu leben, endlich ein artgerechtes Hundeleben zu führen. Wenn die Maus IHR Herz berührt hat, können Sie Lola auch direkt adoptieren, mit ein wenig Hundeerfahrung und mithilfe einer guten Hundeschule können Sie individuell auf Lola´s Bedürfnisse eingehen. Ob und wieviel Jagdtrieb überhaupt in ihr steckt, wird sich zeigen. Im Augenblick geht es um das nackte Überleben!

Holen wir Lola da raus und geben ihr die Chance, wieder ein glücklicher Hund zu werden. Rufen Sie mich an, die Zeit drängt für Lola!


Wichtige Zusatzinformationen:

Weitere allgemeine Angaben:

Die Angaben zur Körpergröße sind geschätzt. Gewichts- und Altersangaben können, in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Feststellung, abweichen.
Sofern "unbekannt" angegeben ist, kann saving-dogs leider keine näheren Angaben machen.
Krankheiten geben wir grundsätzlich an, sofern sie uns bekannt sind. Bisher unerkannte Krankheiten können wir nicht ausschließen.

Wichtiger Hinweis: Bevor Sie eine Adoption in die Wege leiten, vergewissern Sie sich, dass der Hund hinsichtlich seiner Rasse keinem Einfuhr- und Verbringungsverbot nach Bundes- oder Landesrecht unterliegt. Wenden Sie sich im Zweifel an Ihr zuständiges Ordnungsamt.

Kontakt zum Tierheim

Tierheim saving dogs e.V.

Anschrift 42781 Haan
Deutschland
(Pflegestelle)

Telefon +49 (0)177 7003377

Homepage http://www.saving-dogs.de/index.php?id=100

 
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