shelta - such's tier aus: das Online-Tierheim von TASSO

ICARO – he looks like a Teddy - PS 82386 Huglfing

ID-Nummer271696

Tierheim Namesaving dogs e.V.

RufnameICARO

RasseTerrier-Mix

Geschlecht/KastriertMännlich, Kastriert

Alter 9 Jahre , 8 Monate

Farbehellbraun

im Tierheim seit15.12.2019

letzte Aktualisierung23.04.2020

AufenthaltsortPflegestelle

Kinderlieb ja

Geeignet für Erfahrene

Größe mittel

Temperament schüchtern

Verträglich mit Hündinnen

Steckbrief: Icaro

Geburtsdatum: 01.01.2011
Geschlecht: männlich
Rasse: Terrier-Mischling

Notfall: nein
kastriert: ja

Schulterhöhe: ca. 45 cm, ca. 14 kg

Krankheiten: keine bekannt
Ergebnis MMC: Ehrlichiose positiv, wird behandelt; alle anderen Werte negativ
Sonstiges: Zahnsanierung erfolgt, es mussten leider mehrere Zähne gezogen werden

verträglich mit
Rüden:
Hündinnen: ja
Katzen: unbekannt

Familienhund: ja
kinderfreundlich: ja

Vermittlung: bundesweit

Pflegestelle: nein, da bereits auf PS
Paten: ja

Aufenthaltsort: 82386 Huglfing

Schutzgebühr 250,00 € + MMC 75,00 € + Transport 150,00 €

Ansprechpartner:
Nicole Bertram
Fon: 02173 / 8 54 97 90
Mobil: 0172 / 2 65 52 38
eMail: n.bertram@saving-dogs.de
Homepage: www.saving-dogs.com

Update April 2020: Icaro – he looks like a Teddy

Ein hinreißender Blick, der einen dahin schmelzen lässt, wenn Icaro einen mit seinen braunen Knopfaugen ansieht. Der kleine Senior ist nun seit dem 26.01.2020 bei seiner Pflegefamilie in Huglfing.

Icaro hat besonders viele Herzen berührt, als die Falle fast für ihn zuschnappte im Canile Europa; er bekam tolle Hilfsangebote. Für all diese Menschen und auch für die, die ihn noch nicht kennen: Icaro hat sich toll gemausert! Inzwischen spielt er höchst vergnügt und ausgelassen mit den Hunden der Pflegefamilie, erkundet neugierig seine Umwelt und erobert den Garten. Er hat das gemeinsame Kuscheln für sich entdeckt und genießt jede Zuwendung. Am liebsten schmust er mit seiner Pflegemama und den anderen gemeinsam auf der Couch. Auf Spaziergängen ist er schon deutlich entspannter als zu Beginn. Icaro ist auf einem sehr guten Weg, ein ausgeglichenes und fröhliches Familienmitglied zu werden! Wir freuen uns unheimlich für den mutigen kleinen Teddy.

Denn man muss eines bedenken: Dies sind absolute Quantensprünge für einen Angsthund! Er hatte sich fast aufgegeben, fror bei Berührung völlig ein und erwartete nur Schlimmes, als wir ihn kennenlernten. Die vielen Jahre im Canile hatten Icaro schwer gezeichnet. Zu Beginn war er völlig überfordert mit allem hier. Er wollte sich am liebsten nur verkriechen, hat tagelang nicht gefressen, zuckte bei jedem Geräusch zusammen. An Spaziergänge war nicht zu denken.

Einen Angsthund darf man auf keinen Fall sich selbst überlassen und erwarten, dass er mit genug Zeit schon auftaut. Nein, man muss ihn fördern, jedoch nicht überfordern, auch mal Rückschritte akzeptieren. Geduld, Einfühlsamkeit, viel Zuwendung sowie das Konfrontieren mit den Ängsten (in der richtigen Dosis) sind gefragt. Icaro hat nach diesem Anker gegriffen und beschlossen zu leben. Bravo Icaro, gut gemacht!

Natürlich hat er noch Arbeit vor sich. Auf Spaziergängen z.B. sind ihm Fremde, besonders Männer, nicht geheuer. Das ist den schlechten Erfahrungen im Canile geschuldet. Aber Icaro wird auch dies meistern. Er hat uns alle in Erstaunen versetzt.

Wenn Sie Erfahrung mit Angsthunden haben und Icaro kennenlernen möchten, melden Sie sich bei uns. Der kleine Mann kann gerne nach Absprache bei seiner Pflegestelle besucht werden.
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Icaro – möchte Gefängniszelle gegen Körbchen tauschen

Der hübsche Icaro ist mit seinen knapp 9 Jahren nicht mehr der Jüngste, und gerade deshalb braucht er jetzt endlich ein Zuhause. Er fristet zusammen mit seiner Zellengenossin Lina (siehe https://www.saving-dogs.com/hunde/hunde-l/lina/) ein jämmerliches Dasein im Canile Europa. Tagein tagaus nur Staub, Dreck, Reissuppe als Futter. Kein Auslauf, kein Besuch. Nur Tristesse und permanenten Tierheimstress, verbunden mit nie endendem Gebell der vielen Hunde. Icaro kennt nichts, ist deshalb schüchtern und unsicher. Er und auch Lina liefen ständig auf und ab, weil sich nie ein Mensch wirklich für sie persönlich interessiert hat. Wir müssen das dringend ändern, denn Icaro läuft die Zeit davon – siehe Hintergrund (s. u.)!

Sollte er aufgrund der Auflösung des Canile umgesetzt werden in eine Alternativ-Hölle, ist er aufgrund seiner Ängstlichkeit ein wahrscheinliches Mobbingopfer. Hunde, die sich nicht durchsetzen, werden oft von anderen Hunden drangsaliert oder gar getötet.

Wer kann für ihn der Fels in der Brandung sein und ihm zeigen, dass es tatsächlich noch eine Welt jenseits der Gitterstäbe gibt, die eines Hundes würdig ist?! Aus Erfahrung wissen wir, dass gerade erwachsene Tierheimhunde sich meist erstaunlich schnell an ein neues Leben gewöhnen. Eine souveräne, keinesfalls dominante oder ängstliche Ersthündin in seinem Alter wäre ganz prima. Da könnte er dann abgucken, wie hier alles läuft.

Bitte geben Sie Icaro eine Chance, bevor er in irgendeinem anderen Hundeknast verschwindet. DANKE!


Hintergrund:

Wir alle haben die Katastrophe um die 38 Hunde aus Pippolandia (siehe https://www.saving-dogs.com/news/abschied-von-pippolandia/) in den Knochen und wissen aufgrund der enormen Resonanz, die uns erreicht, dass es Euch allen genau so geht. Etwas Ähnliches ist aktuell im Gange bei den Hunden im Canile Europa - einem Ort, der schon lange traurige Berühmtheit erlangt hat. Wir müssen jetzt zusammenstehen und verhindern, dass die dort verbleibenden Seelen auch alle verloren sind:

Vor einiger Zeit wurde im Canile Europa eine Razzia durch mehrere Behörden durchgeführt, da der Betreiber (ein Tierarzt) z. B. Tagesprämien für Hunde kassierte, die bereits tot waren, Kastrationen wurden nicht vorgenommen etc. Auch fand eine medizinische Versorgung definitiv NICHT statt. Es gab Hunde, denen die Beine unversorgt abfaulten. Die ganze Situation vor Ort wurde sogar im sardischen Fernsehen übertragen und sorgte für einen Medienskandal. Leider nicht für eine Rettung der Hunde...

Das Canile wurde unter richterliche Anordnung gestellt. Da es nicht möglich war, die ca. 1000!! Insassen dort weiter zu versorgen, begann man mit der Auflösung dieses furchtbaren Ortes. Die umliegenden Städte, die eine Kooperation mit dem Canile Europa haben, verbrachten ihre teils 50-60 Hunde auf einmal per LKW in andere Canili – per Fähre sogar bis aufs Festland. Für die Hunde, die sowieso schon sträflich am Limit vegetierten, begann nun ein weiterer Höllentrip. Man steckte sie einfach in ein neues Gefängnis, in Gehege mit bereits bestehenden Gruppen. Das bedeutet so manches Mal Revierkämpfe, Mobbing oder sogar den Tod für die gepeinigten Tiere.

Im Moment sind noch 230 Hunde im Canile Europa, die auf ihren Untergang warten. Wir können leider aufgrund unserer Kapazitäten nicht alle unter unseren Schutz stellen. Aber diejenigen, die wir übernehmen, brauchen dringend eine Perspektive! Und nein, es sind wahrscheinlich keine Bilderbuchhunde, die man sich mal eben ins Wohnzimmer setzt und alles läuft direkt rund. Sie haben eine gruselige Vergangenheit, sind vielleicht ängstlich oder krank, kennen NICHTS. Sie alle tragen tiefe seelische Wunden.

Was diese Hunde jetzt brauchen, sind Seelengröße, Mut, Unbeirrbarkeit und die Fähigkeit, sich auch bei Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. Jede Menge Geduld, Zuwendung und jemanden, der mit ihnen den Weg zurück ins Leben geht.

Wir suchen Menschen, die unseren Schützlingen aus dem Canile Europa ohne Wenn und Aber die Hand reichen, ihnen ein Zuhause und Geborgenheit geben. Mitleid ist gut, darf aber nicht die einzige Motivation sein. Die Uhr tickt, diese Hunde haben keine Zeit mehr! Wer ist solch ein Fels in der Brandung und kann helfen, bevor auch sie irgendwohin verschwinden?! Bitte prüft Eure Möglichkeiten und Fähigkeiten. DANKE!


Wichtige Zusatzinformationen:

Weitere allgemeine Angaben:

Die Angaben zur Körpergröße sind geschätzt. Gewichts- und Altersangaben können, in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Feststellung, abweichen.
Sofern "unbekannt" angegeben ist, kann saving-dogs leider keine näheren Angaben machen.
Krankheiten geben wir grundsätzlich an, sofern sie uns bekannt sind. Bisher unerkannte Krankheiten können wir nicht ausschließen

Wichtiger Hinweis: Bevor Sie eine Adoption in die Wege leiten, vergewissern Sie sich, dass der Hund hinsichtlich seiner Rasse keinem Einfuhr- und Verbringungsverbot nach Bundes- oder Landesrecht unterliegt. Wenden Sie sich im Zweifel an Ihr zuständiges Ordnungsamt.

Kontakt zum Tierheim

Tierheim saving dogs e.V.

Anschrift 82386 Huglfing
Deutschland
(Pflegestelle)

Telefon +49 (0)177 7003377

Homepage http://www.saving-dogs.de/index.php?id=100

 
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