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FABIO – Angst essen Seele auf

ID-Nummer248423

Tierheim Namesaving dogs e.V.

RufnameFABIO

RasseMischlingshund

Geschlecht/KastriertMännlich, Kastriert

Alter 2 Jahre , 4 Monate

Farbeweiß-hellbraun

im Tierheim seit27.08.2019

letzte Aktualisierung05.03.2020

AufenthaltsortAusland

Geeignet für Erfahrene

Größe mittel

Temperament schüchtern

Verträglich mit Hündinnen

Steckbrief: Fabio

Geburtsdatum: 01.12.2017
Geschlecht: männlich
Rasse: Mischling

Notfall: nein
kastriert: ja

Schulterhöhe: ca. 50 cm, ca. 17 kg

Krankheiten: keine bekannt
1. MMC erfolgt nach Einreise in Deutschland

verträglich mit
Rüden: unbekannt
Hündinnen: ja
Katzen: unbekannt

Familienhund: ja
kinderfreundlich: unbekannt

Vermittlung: bundesweit, gerne zu souveräner, nicht dominanter Ersthündin

Pflegestelle: ja
Paten: ja

Aufenthaltsort: Sardinien

Schutzgebühr 250,00 € + MMC 75,00 € + Transport 150,00 €

Ansprechpartner:
Karin Loebnitz
Mobil: 0177/ 7 00 33 77
eMail: k.loebnitz@saving-dogs.de
Homepage: www.saving-dogs.com

Update 05.03.20 – Fabio und Flavia sind in Sicherheit auf HOPE!

Wir konnten nicht zulassen, dass die beiden Mäuse ins Ungewisse abtransportiert werden und haben sie nach HOPE geholt. Da dies, wie gesagt, nur eine Notlösung ist, sind wir dringend auf Endstellenangebote angewiesen. Bitte zeigt Herz, damit die beiden endlich zurück ins Leben geführt werden können. Wir suchen Menschen mit Geduld und Einfühlungsvermögen, die sich auf einen ängstlichen Hund einlassen und sich auch durch etwaige Rückschritte nicht aus dem Takt bringen lassen.
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Fabio – Angst essen Seele auf

Der hübsche Fabio ist noch keine 2 Jahre alt und sitzt in einem sardischen Tierheim (Canile). Das hört sich im ersten Moment nicht nach einer Katastrophe an. Es IST aber eine, und zwar für jeden einzelnen Insassen. Bei den Canili handelt es sich nicht um Tierheime, wie wir sie hier kennen. Es sind Aufbewahrungsanstalten für Straßenhunde gegen eine Tagesprämie, meist mit nur rudimentärer medizinischer Versorgung, keinerlei menschlicher Zuwendung - und natürlich ohne die Absicht einer Vermittlung. Für die Bewohner ist es eine Einbahnstrasse; kaum ein Hund kommt lebend wieder dort heraus. Was sie kennen, sind 3-4 qm Schotter oder Beton und ein winziger dunkler Unterschlupf. Die Hunde werden dort lediglich verwaltet, sehen kaum Menschen, bekommen niemals Besuch. Das Leben hat es bislang nicht gut mit ihnen gemeint…

Anfang August besuchten wir ein solches Canile, um einige der Seelen dort in die Vermittlung aufzunehmen. Für die Hunde dort war unser Besuch natürlich aufregend, eine kleine Abwechselung in ihrer täglichen Tristesse.

Fabio teilt sich den kleinen Zwinger mit seiner Schwester Flavia und ist sehr, sehr ängstlich. Als wir das Gehege betraten, wurden seine Augen immer größer und er zog sich in seine Höhle zurück, bis er mit dem Popo an der Rückwand stand. Nicht alle Hunde reagieren so, aber wir wissen nicht, was Fabio vorher (oder auch dort im Canile) erlebt hat. Denn er kam dort hin, als er gerade einmal 6 Monate alt war…also kennt er NICHTS. Es kommt einmal täglich jemand mit einem Schlauch und macht sauber, dann werden gammelige Restaurantabfälle verteilt. Es gibt weder einen Auslauf oder Gassigänger. Woher soll das Vertrauen in uns Menschen kommen?!

Einige Hunde ertragen dies tapferer als andere. Fabio gehört zu denen, die sich am liebsten unsichtbar machen würden. Wir tun hier das Gegenteil und machen ihn sichtbar, denn der junge Rüde braucht unsere Hilfe! Wir haben uns zu ihm gehockt und ihm gesagt, dass wir ihn verstanden haben und ihn nicht aufgeben.

Nun suchen wir Menschen, die sich zutrauen, einen Angsthund wieder zurück ins Leben zu führen. Man braucht dazu Gelassenheit, Geduld und die Fähigkeit, sich auch durch Rückschritte nicht aus dem Takt bringen zu lassen. Es gibt nichts, was mit dem Erlebnis vergleichbar ist, wenn man einen solchen Hund „geknackt“ hat und dabei sein darf, wenn das Eis bricht und solch eine geschundene Seele zaghaft aufblüht. Die Bindung ist dann besonders innig und die schönste Belohnung überhaupt. Unserer Erfahrung nach gibt es kaum einen Hund, der dies nicht schafft.

Fabio ist sehr jung und deshalb aller Voraussicht nach fähig, seine Vergangenheit bei entsprechender Umgebung schnell hinter sich zu lassen. Eine souveräne, nicht dominante Ersthündin wäre hier ideal, um sich zu orientieren. Das macht es um vieles leichter, sich an unsere Lebensweise zu gewöhnen.

Wenn Sie Fabio helfen möchten, sei es als neues Zuhause oder auch als Pflegestelle, melden Sie sich bitte. Er könnte mit dem nächsten Shuttle nach Deutschland in eine Zukunft reisen.

Fabio und seine Schwester Flavia sind in diesem Forum einzeln eingestellt, sofern noch nicht vermittelt.


Wichtige Zusatzinformationen:

Weitere allgemeine Angaben:

In regelmäßigen Abständen besuchen unsere Vermittler die Schützlinge vor Ort.
Die Angaben zur Körpergröße sind geschätzt. Gewichts- und Altersangaben können, in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Feststellung, abweichen.
Sofern "unbekannt" angegeben ist, kann saving-dogs leider keine näheren Angaben machen.
Krankheiten geben wir grundsätzlich an, sofern sie uns bekannt sind. Bisher unerkannte Krankheiten können wir nicht ausschließen.
Kontakt zum Tierheim

Tierheim saving dogs e.V.

Anschrift Cronenfelder Str. 9
42349 Wuppertal
Deutschland

Homepage http://www.saving-dogs.de/index.php?id=100

 
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