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MOKKA Pechvogel brauch dringend ein neues Zuhause

Handicap

ID-Nummer241892

Tierheim NameStreunerhilfe Bulgarien e.V.

RufnameMOKKA

RasseLabrador-Mix

Geschlecht/KastriertWeiblich, Kastriert

Alter 6 Jahre , 8 Monate

Farbeschwarz

im Tierheim seit21.06.2019

letzte Aktualisierung14.07.2019

AufenthaltsortPflegestelle

Geeignet für Alle

Größe groß

Temperament unkompliziert

Verträglich mit Rüden, Hündinnen

Mokka- sucht einen lieben Menschen

Geschlecht: weiblich, kastriert
Alter: geb. ca. 2014
Rasse: Mischling
Größe: Schulterhöhe ca. 55cm
Aufenthaltsort: Pflegestelle in 12051 Berlin

Charakter: aktiv, verspielt, freundlich, sozial, anhänglich, gelehrig, lieb, klug und verschmust




Update Mokka, 08.09.2020:
Hallo, ich bin Lisa und ich möchte euch hiermit den tollsten Hund auf unserer ganzen Streuner-Website präsentieren: M O K K A

Mokka ist bereits seit ziemlich genau einem Jahr in Deutschland. Sie wurde von einer Familie aus Norddeutschland adoptiert, die sich nach einem knappen Jahr dann doch gegen sie entschieden hat. Von Adoption kann man also nicht sprechen, finde ich.
Findet Mokka auch.

Bevor Mokka zu mir kam, wurde sie mir so angekündigt:
"Mokka ist eine 6-jährige Labrador-Mix-Hündin, ehemaliger Straßenhund. Inzwischen geht sie gut an der Leine, braucht aber noch weiterhin konsequente Erziehung. Verträgt sich nur bedingt mit anderen Hunden. Insgesamt ist sie ängstlich, schutzsuchend und schreckhaft. Sie kann nicht gut alleine bleiben, fängt dann an zu heulen. Sie übernimmt gerne die Kontrolle, kann sich schlecht in der Familie unterordnen." Der Hund, der gerade hinter mir auf dem Bett liegt und schlummert, ist ein ganz anderer:

Innerhalb von einem Tag ist ihr trauriges Gesicht aufgeblüht! Mokka kuschelt, macht Sitz (auch ungefragt, in der Hoffnung auf etwas zu futtern), kuschelt, schlabbert alles ab, fordert mich zum Spielen auf, kuschelt, macht Platz, kuschelt, kuschelt, kuschelt.
Sie betritt die Küche nicht und nervt nicht, wenn ich esse. Sie freut sich riesig über Besuch und verteilt ihre Schlabbereien fair unter den Ankommenden. Sie schlägt bei Geräuschen im Treppenhaus nicht an.
Mokka wohnt hier bei mir in Berlin-Neukölln und obwohl ich die Möglichkeit habe, nach Links aufs riesige Tempelhofer Feld zu gehen und Straßenverkehr zu umgehen, habe ich Mokka relativ bald der Feuerprobe "Großstadt" unterzogen, als ich merkte, dass sie überhaupt keinen ängstlichen Eindruck macht.
Und: Mit Bravour bestanden! Mokka eignet sich durchaus als Stadthund. Sogar mit der S-Bahn ist sie schon mit mir gefahren!
Alles in allem ist Mokka in ihrem Verhalten sehr Labrador-mäßig. Für ein Leckerchen macht sie alles (gute Voraussetzung fürs Training!); wenn das Schwänzchen wackelt, wackelt der ganze Hintern gleich mit und sie lieeeeeebt Menschen über alles. Sie will immer bei einem sein.

Körperlich ist Mokka noch ein kleines bisschen zu dick (daran arbeiten wir) und sieht auf einem Auge nicht, aber ist ansonsten fit.
Sie hat eine schöne Größe von 52 cm Schulterhöhe.
Ich weiß nicht genau, was in ihrer vorherigen Bleibe schiefgelaufen ist und will es auch besser gar nicht wissen.
Was für mich feststeht, ist, dass ich für Mokka nur das Beste suche: Ein Zuhause, in dem sie von ganzem Herzen geliebt wird.

Eine Familie, der sie sich nicht unterordnen muss, sondern die sie als vollwertiges Mitglied akzeptiert und kooperativ und freundschaftlich mit ihr zusammenleben möchte. Ein Leben mit Spaß, Abwechslung, Training, Leckerlies (aber bitte nicht zu viel!), Beschäftigung und vor allem gaaanz vielen Streicheleinheiten und LIEBE, LIEBE, LIEBE! Nichts anderes hat dieser Hund verdient und wer das nicht bieten möchte, kann sich die Bewerbung sparen.

Für alle, die sich auf das Abenteuer Mokka einlassen möchten, stehe ich für gemeinsame Gassigänge bereit, auf denen ich euch alles über diese Seele von Hund erzähle, was ich bisher rausfinden konnte.

PS: Mokka flüstert mir gerade, dass sie übrigens lieber Einzelprinzessin wäre als in einer Hundegruppe zu leben. Was sie über Katzen gesagt hat, habe ich nicht verstanden. Mein Bulgarisch..

Juli 2020:
Mokka lebt seit einem Jahr in Deutschland und muss nun ihre Familie wieder verlassen, da sich die familiäre Situation verändert hat. Nach Angaben ihrer aktuellen Familie könne man Mokkas Bedürfnissen nicht mehr gerecht werden und habe sich deshalb zur Abgabe entschieden.

Mokka ist ca 5 - 6 Jahre alt, läuft annehmbar an der Leine und lernt gerne- mit Futter als Belohnung ist sie sehr gut motivierbar.

Zur Zeit fällt ihr das Alleinebleiben wieder schwer, im vergangenen Herbst klappte das aber, nach einem erfolgreichen Boxentraining, gut. Mokka benötigt klare Strukturen und unbedingt die Berücksichtigung ihrer Ruhebedürfnisse. Futter teilt sie nicht gerne, daran kann und sollte im neuen Zuhause noch gearbeitet werden. Seit ihrer Ankunft in Deutschland zeigt sich Mokka gelegentlich erschrocken bei lauten Geräuschen, sie sucht dann Schutz bei ihrem Menschen, zu dem sie eine gute Bindung aufgebaut hat.

Wo sind Ihre Menschen?

Wer hat Lust, mit Mokka zu trainieren, sie mental auszulasten und ist bereit, ein bisschen Zeit , Geduld und ganz viel Liebe zu investieren. Mokka ist sicherlich kein Hund, der einfach nebenher im Alltag mitläuft. Aber mit ihrer Motivierbarkeit und Bindungsbereitschaft hat sie große Entwicklungsmöglichkeiten, wenn man ihre Bedürfnisse einmal respektiert.

Wir suchen für Mokka ein Zuhause ohne kleine Kinder, da Kinder oftmals Signale eines Hundes nicht richtig deuten können, und bevorzugt als Einzelhund, da sie nicht mit allen Hunden gut verträglich ist. Wenn Sie denken, dass Mokka gut zu Ihnen passen sollte, dann schreiben Sie mir bitte eine Nachricht, in der Sie Mokkas zukünftige Lebenssituation beschreiben.

....hier die Vorgeschichte:

Update Mokka,13.07.2019:
Mokka ist ein Hund, für den man die Hand ins Feuer legen würde.
Sie lässt sich anfassen, ist immer fröhlich, vielleicht manchmal ein bisschen bescheiden und zurückhaltend. Durch ihr defektes Auge, was aber nicht tränt ,wirkt sie immer so, als würde sie einem verschmitzt zuzwinkern ;-).
Mokka ist wie einer kleiner Minilabrador und ich würde mir so sehr wünschen, dass sie eine Familie glücklich machen kann.

Juni 2019:
Es ist nicht immer ganz so schlecht das Leben auf der Straße.

Ich hatte es ziemlich gut in meinem Bezirk. Jeder fütterte mich, Wasser bekam ich auch regelmäßig und nach und nach wurden wir zu einer großen Gruppe, ich und meine Hundekumpels, einer schöner als der andere. Na gut, der eine humpelte, dem anderen fehle ein Auge, aber das ist ja nun wirklich nebensächlich. Wir waren die Hunde von dem ganzen Wohnblock. Uns fehlt es an nichts.

Dann aber näherte sich irgendwie ein wichtiger Tag.

Den Tag der Wahlen, nennen es wohl die Menschen. Es wäre wohl üblich in unseren Gefilden, dass genau vor der Wahl die Gemeinde sich daran erinnern, dass es Streuner wie uns eigentlich nicht auf der Straße geben sollte. Und ruck zuck, wurden wir alle ins Tierheim gebracht. Wir kamen alle in unterschiedliche Zwinger und jetzt fühle ich mich ziemlich einsam...

Mir fehlt es, von Menschen gestreichelt zu werden und dass mich jemand früh am Morgen weckt mit den Worten: „Mokka schau was ich dir zum Frühstück mitgebracht habe!“

Mir fehlt es, mit ihnen zu spielen und die langen Sommerabende mit den Jugendlichen im Hinterhof.

Mir fehlt es, frei zu sein.

Wichtiger Hinweis: Bevor Sie eine Adoption in die Wege leiten, vergewissern Sie sich, dass der Hund hinsichtlich seiner Rasse keinem Einfuhr- und Verbringungsverbot nach Bundes- oder Landesrecht unterliegt. Wenden Sie sich im Zweifel an Ihr zuständiges Ordnungsamt.

Kontakt zum Tierheim

Tierheim Streunerhilfe Bulgarien e.V.

Anschrift 12051 Berlin
Deutschland
(Pflegestelle)

Telefon +49 (0)6631 7083076

Homepage http://www.streunerhilfe-bulgarien.de/

 
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