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BÄRLI -wartet auf einer Pflegestelle in 83629 Weyarn

Handicap

ID-Nummer208034

Tierheim NamePfotenhilfe ohne Grenzen e.V.

RufnameBÄRLI

RasseDackel-Mix

Geschlecht/KastriertMännlich, Kastriert

Alter 5 Jahre , 6 Monate

Farbebraun

im Tierheim seit21.11.2018

letzte Aktualisierung27.02.2019

AufenthaltsortPflegestelle

Geeignet für Alle

Größe klein

Temperament schüchtern

Verträglich mit Rüden, Hündinnen, Katzen

Bericht der Pflegestelle:
Update Februar:
Update Mitte Februar: Beros Vergangenheit war sicherlich keine schöne. Dies zeigt sich täglich in vielen Situationen, in denen er sehr unsicher reagiert. Aber wir arbeiten intensiv daran, ihm Sicherheit zu vermitteln und es zeigen sich auch täglich kleine Verbesserungen.

Überragend ist sein Verhalten zu Katzen, sowohl zu unseren eigenen hier im Haus, aber auch zu fremden Miezen bei zufälligen Begegnungen auf der Straße. Durch sie lässt er sich überhaupt nicht aus der Ruhe bringen! Bero ist ein ruhiger Zeitgenosse, der extrem wenig bellt und auch keine stundenlangen Spaziergänge einfordert. Konditionsmäßig hat er das zwar drauf, aber viel wichtiger ist ihm liebevolle Zuwendung und ein ruhiges Zuhause. Er liebt es, gebürstet zu werden, wobei die Pflege seines wunderschönen, kräftig dunkelroten Fells wirklich wenig Aufwand erfordert. Bero kann ordentlich an der Leine gehen, ist selbstverständlich absolut stubenrein und er liebt das Autofahren. Auch das Alleinsein haben wir schon geübt und ein bis zwei Stunden sind mittlerweile kein Problem mehr für ihn. Zwar macht er jedes Training begeistert mit, aber ein Workaholic ist er nicht. Ein paar Übungseinheiten täglich und er ist zufrieden. Und wenn sein Mensch ausnahmsweise mal gar keine Zeit hat für Spaziergang und Training, ist das für Bero auch nicht schlimm, wenn solche Faulenzertage die Ausnahme bleiben. Dann verschläft er einfach zufrieden den Tag. Zwar verträgt sich Bero recht gut mit unseren eigenen Hündinnen, ein Einzelplatz wäre aber dennoch für den etwas stressanfälligen kleinen Hundemann die bessere Lösung.

Bero braucht noch ein bisschen Feinschliff, aber der Anfang ist gemacht und er wird seine Menschen, wenn er einmal Vertrauen zu ihnen gefasst hat, mit seiner bedingungslosen Liebe überschütten! Wer gibt dem kurzbeinigen Charmebolzen eine Chance?
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Bärli - bei uns Bero genannt - ist nun schon zweieinhalb Wochen bei uns auf Pflege und es wird Zeit, ein bisschen über den kleinen Hundemann zu berichten. Viel hat sich in dem relativ kurzen Zeitraum schon getan! Noch am ersten Abend biss er panisch um sich, wenn er sich bedrängt fühlte. Alt und verloren wirkte er, der kleine Hundemann.

Innerhalb weniger Tage hatte Bero zu uns aber schon so viel Vertrauen gefasst, dass er sich hochheben und tragen lässt, ohne zu schnappen, die richtige Hebetechnik vorausgesetzt. Mittlerweile lässt er sich auch schon an allen Körperstellen bürsten und genießt das sogar! Ebenso können wir ihm problemlos sein Geschirr aus- und wieder anziehen.

In Rumänien noch als Hundeopi beschrieben, mussten wir hier sehr schnell feststellen, dass der kleine Kerl recht gut auf seinen kurzen Beinen unterwegs ist. Spaziergänge von zwei Stunden Länge schafft er mühelos und wenn er weiterhin so gut Kondition aufbaut, sind bestimmt auch noch längere Wanderungen drin. Von Opi keine Spur! Unsere Tierärztin schätzt ihn auf etwa 5 - 6 Jahre! Er liebt Ausflüge jeder Art, Hauptsache für ihn ist, dabei zu sein!
Das Alleinebleiben üben wir in kleinen Schritten, aber seine verletzte Seele hält es noch nicht gut aus. Nachts schläft er eng neben dem Bett und manchmal braucht es eine beruhigende Hand, die ihm versichert, dass er nicht alleine ist. Treppen sind ihm ein Graus. Bei uns im Haus meistert er sie zwar, das sind geschlossene und vollständig mit Teppich belegte Stufen. Aber er braucht ein paar Anläufe, bis er sich das traut. Sicherlich ist er mit seinen Dackelbeinchen auch nicht der geborene Treppenläufer. Ein ebenerdiges Zuhause wäre für ihn daher ideal oder aber Menschen, die bereit sind, den kleinen Hundemann mit seinen rund 8,5 kg die Stufen hochzutragen, wenn er sich nicht traut.

Bero muss einmal ein Zuhause gehabt haben, denn er kann 1a Bällchen apportieren! Das macht er mit absoluter Begeisterung! Er fährt auch gerne in der Box im Auto mit, steigt freiwillig ein und gibt während der Fahrt keinen Mucks von sich. Aufpassen muss man draußen mit Menschen, die lärmend und laufend seinen Weg kreuzen. Das sind ja nunmal vorzugsweise Kinder und Bero fühlt sich schnell von ihnen bedroht. Da würde er sich auch durch Schnappen mehr Freiraum verschaffen. Zwar ist dieses Verhalten durch viel Training schon besser geworden, ein Kinderhund ist Bero aber dennoch nicht und wird er wohl auch nie werden. Inwiefern er für ältere, verständige Kinder ein Kumpel sein könnte, müsste im Einzelfall getestet werden.

Mit unseren Hündinnen ist Bero verträglich, solange es nicht um Ressourcen wie beispielsweise Futter oder Spielzeug geht. Da kennt er keinen Spaß und kann dann auch ziemlich heftig werden. Unseren Katzen gegenüber zeigte er sich bislang absolut verträglich.
Fremde Hunde interessieren Bero nicht, er lässt sie in Ruhe und er möchte auch von ihnen in Ruhe gelassen werden. Tun sie dies nicht, wird er schon mal grantig. Bero er möchte einfach nicht bedrängt werden, ist aber absolut kein "Leinenraudi".

Insgesamt gesehen ist Bero ein sehr liebenswerter kleiner Hundemann, zwar immer noch mit gewissen Ängsten behaftet, aber er nimmt begeistert jedes Training an. Seine zukünftigen Menschen werden in ihm einen wunderbaren Begleiter finden, der sich ihnen eng anschließt, die aber auch bereit sein müssen, dem Dackelmischling durch liebevolle Konsequenz seine Grenzen aufzuzeigen.

Geimpft und gechippt ist Bärli bereits.

Wenn Sie mehr über Bärli wissen möchten, wenden Sie sich bitte an:
Anni Neuberger, Mobil: 0151 - 15643331,
E-Mail: neuberger@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de
Ein weiteres Video finden Sie auf unserer Homepage!
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Bericht aus Rumänien:
Bärli ist schon ein Hundeopi. Um die 8 Jahre alt, vielleicht auch älter. Und er hat Angst. Riesengroße Angst. Vor den Menschen, vor den bellenden Hunden um ihn herum. Eigentlich hat er im Moment vor so ziemlich allem Angst.

Seitdem er von Hundefängern in das öffentliche Tierheim gebracht wurde, hat die Angst gar nicht mehr aufgehört. Nun, da es in Nordrumäien schon Mitte November angefangen hat zu schneien, kommt zu all der Angst auch noch die eisige Kälte hinzu. Die Tierschützer vor Ort sind sehr besorgt. Bärli, so befürchten sie, wird diesen Winter nicht überleben. Er sitzt nur noch in der Ecke und jeder weiß, wie gefährlich Bewegungsmangel bei Temperaturen im zweistelligen Minusbereich ist. Doch die Angst lässt Bärli keine Wahl. Er weiß nicht mehr, wem er vertrauen kann und wem nicht.

Vermutlich würde er aus lauter Angst auch schnappen, würde man ihn bedrängen und er könnte nicht ausweichen. Bärli ist ein ganz besonders armer Tropf und er wird Zeit benötigen, den Albtraum, den er gerade erlebt, hinter sich zu lassen.

Wenn er denn überhaupt eine Chance bekommt. Viel Zeit bleibt Bärli dazu nicht mehr. Der Winter hat gerade erst begonnen und wird in Rumänien bis weit in den Februar hinein anhalten.

Geimpft und gechippt ist Bärli und nun benötigt er ein kleines Wunder, das ihm hilft, Rumänien verlassen und sein kleines Hundeleben endlich genießen zu dürfen.

Weitere Videos finden Sie auf unserer Homepage!
Kontakt zum Tierheim

Tierheim Pfotenhilfe ohne Grenzen e.V.

Anschrift 83629 Weyarn
Deutschland
(Pflegestelle)

Ansprechp. Anni Neuberger Telefon +49 (0)151 15643331

Homepage http://pfotenhilfe-ohne-grenzen.de/index.php?id=startseite

 
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