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MOGIO - SOS - er ist krank vor Kummer!

Notfall

ID-Nummer182911

Tierheim Namesaving dogs e.V.

RufnameMOGIO

RasseMischlingshund

Geschlecht/KastriertMännlich, Kastriert

Alter 1 Jahr , 5 Monate

Farbeweiß-braun

im Tierheim seit21.03.2018

letzte Aktualisierung20.05.2018

AufenthaltsortAusland

Geeignet für Alle

Größe mittel

Temperament freundlich

Verträglich mit Rüden, Hündinnen

Steckbrief: Mogio

Geburtsdatum: 01.03.2017
Geschlecht: männlich
Rasse: Mischling

Notfall: ja
kastriert: ja

Schulterhöhe: ca. 50 cm, ca. 27 kg

Krankheiten: keine bekannt
1. MMC erfolgt nach Einreise in Deutschland

verträglich mit
Rüden: nein
Hündinnen: ja
Katzen: kann getestet werden

Vermittlung: bundesweit

Pflegestelle: ja
Paten: ja

Aufenthaltsort: Sardinien

Schutzgebühr 250,00 € + MMC 75,00 € + Transportkosten (siehe Homepage)

Ansprechpartner:
Claudia Hölling
Fon 02864 / 88 53 69
Fax 02864 / 67 86
Mobil 0157 / 37 04 69 13
E-Mail : c.hoelling@saving-dogs.de
Homepage: www.saving-dogs.de

SOS - Mogio ist krank vor Kummer!

Unser süßer Mogio braucht dringend eine Pflegestelle oder im Idealfall ein Zuhause. Er ist buchstäblich krank vor Kummer und hat sich beinahe aufgegeben.

Wo sind die Fans der englischen Bulldogge oder auch Hundefreunde, denen Mogios Geschichte tief unter die Haut geht? Hier ist seine tragische Geschichte:

Mogio und seine Mutter Stellina Fortunata hatten ein Zuhause. Wie so oft verlor der Besitzer das Interesse, überließ die beiden sich selbst. Sie stromerten herum, wurden zur Gefahr im Straßenverkehr und einige Leute fühlten sich durch die bloße Anwesenheit der Hunde belästigt. Es folgten Drohungen, die beiden zu vergiften, wenn sie nicht verschwänden. Wir wurden um Hilfe gebeten und übernahmen Mogio und Stellina, um sie vor dem schrecklichen Schicksal des Caniles bzw. einer Vergiftung zu bewahren.

Beide waren in Sicherheit, kamen aber mit dem Leben in unserer Auffangstation Hope nicht zurecht. Sie trauerten ihrem Leben in Freiheit nach, fraßen sehr schlecht.

Im April 2018 hatte Stellina Fortunata das Riesenglück eine Familie in Deutschland zu finden und ist ein Traumhund. Für den sensiblen Mogio war dies allerdings der Anfang vom Ende. Er weinte Tag und Nacht, jammerte, fraß gar nicht mehr. Der Verlust seiner Mutter war einfach zu viel für ihn. Er wollte nicht mehr. Wir mussten ihn eine ganze Zeit mit der Hand füttern, weil er extrem abbaute. Als sei dies nicht genug, stellten wir einen Hodenhochstand fest und ließen ihn kastrieren. Dies bedeutet, dass er eine große Bauchnaht hatte, die sich entzündete, weil er ständig daran leckte. Die postoperative Versorgung ist unvorstellbar schwierig, weil nicht ständig jemand vor Ort ist. Aber wir bekamen das hin.

Mogio wurde jeweils mit netten Hündinnen vergesellschaftet, mit denen er sein Gehege teilte und die mit ihm im Freilauf waren. Nun blühte er etwas auf. Aber ein Mädel nach dem anderen wurde vermittelt und verließ in wieder. Mogio verlor immer und immer wieder seine einzige Konstante. Das rächte sich: Durch die Operation und die ständige psychische Belastung ging sein Immunsystem in die Knie und er fing sich einen Hautpilz ein! Natürlich wird er behandelt, aber das dauert, weil die Ursache ja nach wie vor da ist. Und es bedeutet, dass Mogio nun nicht mehr in den Freilauf darf und zudem alleine in seinem Gehege ist, um die anderen Hunde nicht anzustecken. Ein Teufelskreis für seine Gesundung!

Lange Rede, kurzer Sinn:

Da sitzt ein blutjunger, liebenswerter und verschmuster Junghund einsam in einem Gehege, weint sich die Augen aus, hält ständig Ausschau nach den anderen Hunden im Freilauf und darf nicht dabei sein. Mogio hat nun alles - wirklich alles - verloren und sein kleiner Körper hat dem nichts mehr entgegenzusetzen. Wir verwöhnen ihn mit allerlei Leckerchen, gehen zu ihm und kraulen ihn (mit Handschuhen). Er ist unendlich dankbar für diese täglichen, wenigen Minuten, wirft sich auf den Rücken und stupst uns zart an, damit wir nicht aufhören. Wirklich, das zerreißt uns das Herz! Hier muss jetzt dringend etwas passieren.

Mogios Name ist Programm: Er bedeutet „ kleinlaut, niedergeschlagen, bedrückt“. Er hat ihn von dem Unmenschen, der ihn im Stich gelassen hat …

Nun braucht Mogio Menschen, die ihm helfen und ihm einen neuen Namen geben. Einen Namen, der zu einem besseren Leben passt. Meldet Euch für unser Sensibelchen, er kann nicht noch länger leiden! Eine nette Hündin an seiner Seite wäre klasse, ist aber keine Bedingung. Rüden möchten wir Mogio nicht zumuten, damit er keinen Stress hat. Auch eine Pflegestelle wäre ein Rettungsanker! Mogio kann am 17. August reisen, bis dahin ist der Pilz aufgrund der Medikation nicht mehr ansteckend.

Wir vermitteln bundesweit und auch in die Schweiz!

Info für Interessenten aus der Schweiz:

Mogio hat einen angeborenen Stummelschwanz. Eine Bescheinigung des ital. Amtsveterinärs, dass die Rute nicht kupiert ist, liegt uns vor.

Wichtige Zusatzinformationen:

Weitere allgemeine Angaben:

In regelmäßigen Abständen besuchen unsere Vermittler die Schützlinge vor Ort.
Die Angaben zur Körpergröße sind geschätzt. Gewichts- und Altersangaben können, in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Feststellung, abweichen.
Sofern "unbekannt" angegeben ist, kann saving-dogs leider keine näheren Angaben machen.
Krankheiten geben wir grundsätzlich an, sofern sie uns bekannt sind. Bisher unerkannte Krankheiten können wir nicht ausschließen.
Kontakt zum Tierheim

Tierheim saving dogs e.V.

Anschrift Cronenfelder Str. 9
42349 Wuppertal
Deutschland

Homepage http://www.saving-dogs.de/index.php?id=100

 
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