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NUTI sucht dringend neues Zuhause!!!

Notfall

ID-Nummer176049

Tierheim NameJenseits der Angst-Fellnasen in Not e.V.

RufnameNUTI

RasseMischlingshund

Geschlecht/KastriertWeiblich, Kastriert

Alter 4 Jahre , 2 Monate

Farbeschwarz-weiß

im Tierheim seit08.01.2018

letzte Aktualisierung11.05.2018

AufenthaltsortPflegestelle

Geeignet für Erfahrene

Größe groß

Temperament lebhaft

Beschreibung: Nuti
weiblich, ca. 3,75 Jahre alt, ca. 60 cm, ca. 25 kg, schwarz-weiß, 2 verschiedene Augenfarben
geb. ca. Mitte März 2014, gechipt, geimpft, kastriert
vermutlich ein Malinoix-Mix
aus Griechenland

Was sie kann und welche guten Eigenschaften sie aufweist:
extrem gelehrig
sehr intelligent
leinenführig (mit Antizieh-Geschirr, an Schleppleine)
Mantrailing-Erfahrung
sehr bezogen auf ihren Menschen (bindungsfähig)
mit Hunden, die sie kennt (oder sich aussucht) sehr nett, kommuniziert sehr deutlich und klar
apportiert, hebt Dinge auf
sportlich (sie läuft am Rad)
bei guter Auslastung ist sie zu Hause ruhig und entspannt
extrem hübsch

Kommandos:
Sitz, Platz, Bleib, Fuß
Aus, Nein
Stopp (an der Schleppleine, damit sie nicht in die Leine rennt)
Warte (an der Leine, wenn wir stehenbleiben)
Rechter Fuß, linker Fuß (sie wechselt dann an die entsprechende Seite oder setzt sich an die Seite)
In die Hand (sie hebt Gegenstände vom Boden auf)
Zu mir/hier
Stups (Nase) Touch (Pfote)
Kiste (sie geht in Ihre große Metallkiste)
Körbchen (sie geht in ihr Körbchen)
Linker Fuß / rechter Fuß
Clicker Training (Klick gesprochen)
Box (bewegt sich zu einem markierten Feld)
Sitz/Platz auf Entfernung
Trail (Start der Suche beim Mantrailing)

Probleme:
Futterneid
Ressourcenverteidigung
schnappt bei Berührungen manchmal, zeigt kein klares Drohverhalten
(hat in der Familie schon gebissen)
übernimmt die Kontrolle/Führung
steht nicht auf, wenn sie auf dem Sofa liegt und man sich hinsetzen will
trifft eigenständig Entscheidungen, nicht 100% abrufbar
Jagdtrieb (nicht übermäßig)
Schutztrieb
ängstlich, geht eher nach vorn bei Angst
reagiert auf Druck manchmal mit Angriff (habe daher fast nur mit positiver Verstärkung gearbeitet)
reagiert sehr unterschiedlich, je nachdem, mit wem sie unterwegs ist und ob ihr Rudel dabei ist oder nicht
pusht sich im Spiel mit anderen Hunden manchmal hoch
hat einen Hund, der auf uns zu rannte und dann abdrehte, verfolgt, gejagt, überrannt, gestellt und dabei verletzt (gebissen)

Unsere Geschichte
Aus dem Tierschutz (Jenseits der Angst) im Aug. 2014 als Pflegehund zu uns gekommen, da die ursprünglichen Adoptanten überfordert waren mit dem wilden ungestümen Welpen. Sie war in Griechenland bei Tierschützern über den Zaun geworfen worden.
Wir selbst hatten zu dem Zeitpunkt bereits zwei ca. 3-jährige Rüden, ebenfalls aus dem Tierschutz, einen Terriermix und einen Schäferhund-Mix.
Wir haben nach einigen Monaten entschieden, sie zu behalten, da sie zum einen wirklich ziemlich schwierig und triebig war, zum anderen sich mit unseren beiden Rüden scheinbar sehr gut verstanden hat.
Die echten Probleme fingen an, als sie ca. 1 Jahr alt war. Sie unterdrückte unseren Terriermix, war extrem futterneidisch, reagierte ängstlich auf Kinder und fremde Personen im Haus und auf der Straße.
Neben den normalen Welpen-, Junghunde- und Erziehungskursen in der Hundeschule habe ich auch Mantrailing mit ihr gemacht. Sie ist extrem gelehrig und intelligent, nutzt aber auch jede Schwäche oder Inkonsequenz aus.
Jedes neue Problem sind wir immer wieder mit Einzelstunden angegangen.
Zuhause hat sie in verschiedenen Situationen nach mir und meinem Mann geschnappt (mit der Folge, dass wir öfters blutige Finger hatten)
Sie gab nach dem Füttern den Futternapf nicht mehr ab, sondern knurrte uns an und schnappte dann auch nach uns.
Wenn sie alleine war, neigte sie zu Zerstörungswut (weniger Angst vor dem alleine sein, eher Kontrollverlust?)
Ich bin nie mit allen drei Hunden alleine spazieren gegangen. Wenn mein Mann mich wegen seines Dienstes nicht begleiten konnte, habe ich immer zwei Spaziergänge gemacht.
Wenn ich mit Nuti alleine ging, war sie fast immer freundlich und nett mit anderen Hunden, Begegnungen waren unproblematisch. Nur ihr Spielverhalten war zu heftig und ich hielt sie aus Sicherheitsgründen von Welpen und kleineren Hunden fern.
Schleppleinentraining half mir sehr dabei.
Wenn ich jedoch mit zwei Hunden oder mit meinem Mann zusammen mit allen drei Hunden spazieren ging, war Nuti oft sehr angriffslustig anderen Hunden gegenüber, die sich unserem Rudel näherten. Sie wollte verteidigen/kontrollieren und ich musste extrem aufpassen.
Diese und weitere Probleme kosteten mich neben viel Geld natürlich vor allem viele Nerven.
Im letzten Jahr sind keine neuen Probleme aufgetreten und ich dachte, ich hätte die Kontrolle über die Situation. Ich konnte sie an der Leine durch Fußgängergruppen führen, Sie brachte mir nach dem Fressen den Napf auf Befehl in die Hand, wir konnten sie streicheln, auch wenn sie in Ruhe irgendwo lag, sie war freundlich mit Besuchern, ist an eine „Kiste“ gewöhnt, in der sie manchmal bei unserer Abwesenheit war (seit gut 1,5 Jahren konnte sie auch ohne Kiste alleine bleiben), war auf dem Spaziergang an der Leine im Park kontrollierbar anderen Hunden gegenüber, lief im Rudel mit fremden Hunden (nur, wenn das eigene Rudel nicht dabei war), tobte auf dem Hundespielplatz mit anderen Hunden, zeigte sich generell verträglicher, zuverlässiger, entspannter.
Meine stärkere Ruhe und mein vermehrtes Vertrauen in mich selbst und Nuti half in den meisten Situationen. Aber ich war mir stets des Restrisikos bewusst und immer auf der Hut.

Aufgrund einer vorübergehenden räumlichen Trennung von meinem Mann seit etwa 4 Wochen kommt es jetzt wieder zu Zerstörungen, Schnappen und Beißen in meine Finger, Knurren beim Füttern, und zuletzt, gestern Nachmittag zu einem Vorfall, bei dem ein Beagle schwer verletzt wurde.
Meine Kraft ist aufgebraucht. Ich kann Nuti nicht ruhigen Gewissens behalten, sondern muss mir eingestehen, dass ich sie nicht 100% kontrollieren kann.
Ich muss sie abgeben und sie muss in die Hände eines echten Profis, oder zumindest zu jemandem, der nicht meine nun mittlerweile aufgestauten Ängste mit in die Beziehung bringt.
Kontakt zum Tierheim

Tierheim Jenseits der Angst-Fellnasen in Not e.V.

Anschrift 51149 Köln
Deutschland
(Pflegestelle)

Telefon +49 (0)2053 4934244

Homepage http://www.jenseitsderangst.de/

 
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