shelta - such's tier aus: das Online-Tierheim von TASSO

SIRHENRY

ID-Nummer170050

Tierheim NameTierheimleben in Not

RufnameSIRHENRY

RasseDeutscher Schäferhund-Hovawart-Mix

Geschlecht/KastriertMännlich

Alter 11 Jahre , 1 Monat

Farbedunkel-braun

im Tierheim seit10.11.2017

letzte Aktualisierung17.02.2018

AufenthaltsortPflegestelle

Kinderlieb ja

Geeignet für Alle

Größe groß

Temperament unkompliziert

Verträglich mit Rüden, Hündinnen

Auf Pflegestelle in 18233 Neubukow (MV)


https://www.tierheimleben-in-not.de/95.html

SIR HENRY
Schäferhund-Hovawart-Mix, Rüde, unkatsriert, sehr groß, ca. 10 Jahre alt
 
Auf Pflegestelle in 18233 Neubukow (MV)
 
Hallo, ihr Lieben!
 
Ich bin Sir Henry und möchte euch hier ein bisschen von mir erzählen.
Vor etwa 10 Jahren wurde ich in Ungarn geboren. Was aus meinen Geschwistern wurde, dass weiß ich nicht. Aber ich hatte viele Jahre lang ein Herrchen und ein eigenes Zuhause. Dann aber kam ein Tag, der mein ganzes Leben verändert hat: Mein Herrchen ist gestorben. Niemand wollte mich mehr und so wurde ich einfach im Tierheim in Nagykanisza abgegeben. Ich wusste gar nicht was los ist. Auf einmal war es um mich herum nur noch laut, überall bellten andere Hunde. Man sperrte mich in einen Zwinger. Dort war ich ganz alleine. Es gab nichts außer Beton, Gitterstäbe und eine kleine Holzhütte. Keine weichen Decken für meine alten Knochen, keine Gesellschaft. Ich war sehr, sehr traurig und verkroch mich die meiste Zeit in der Hütte. Ab und zu kam eine nette Frau und ging mit mir Spazieren. Aber die meisten Tage verbrachte ich einsam. Ich fraß nicht viel und wurde immer dünner. Mein Fell wurde filzig und dreckig. Aber es kümmerte niemanden. Ich war nur ein alter Hundemann. Einer von so vielen.
Doch dann eines Tages kamen Leute aus Deutschland zu Besuch. Eine dieser Besucherinnen entdeckte auch mich, wie ich da so in meiner Hütte lag und vor mich hin vegetierte. Sie kam zu mir rein, streichelte mich und dann nahm sie mich an die Leine und nahm mich mit in den Auslauf.
Es war ein schöner warmer Sommertag und ich genoß es, endlich einmal wieder Gras unter den Pfoten zuhaben. Ich drehte ein paar Runden und wälzte mich im Grünen. Ich bekam ganz viele Streicheleinheiten und freute mich sehr. Ich war für einen Moment wieder glücklich.
Leider hielt das Glück nicht lange an und ich wurde wieder in den Zwinger gebracht. Die Frau die mich zurückbrachte war sehr traurig sehen zu müssen, wie schlecht es mir ging. Sie versprach mir ich solle noch ein Weilchen durchhalten, sie würde mich daraus holen!
Drei Wochen später war es dann so weit. Ich wurde aus dem Zwinger geholt und in eine große Box gesetzt die sich in einem großen Auto befand. Hier waren auch viele andere Boxen in denen schon einige meiner Artgenossen saßen. Als dann alle Boxen voll waren ging es los. Es war eine sehr lange und anstrengende Fahrt. Aber am nächsten Tag kam ich endlich in meinem neuen Zuhause an.
Hier gibt es viele weiche Decken auf denen ich mich ausruhen kann. Es gibt auch einen großen Garten in dem ich über all im Gras und unter den Bäumen laufen und die Sonne genießen kann.
Vor allem aber liebe ich es, wenn mein neues Frauchen mit mir Gassi geht. Am Schnüffeln bin ich gar nicht so sehr interessiert, aber ich mag es sehr flott voranzumaschieren. Natürlich bin ich nicht mehr der jüngste und kann keine Stunden lang mehr so rumflitzen, aber eine Weile halte ich schon durch.
Nachts schlafe ich im Haus, wenn ich dann mal Pipi muss, belle ich so lange bis Frauchen endlich aufsteht und mich rauslässt. Manchmal auch mehrmals in der Nacht. Frauchen sagt dann immer, ich könne ja auch draußen bleiben, da gibt es ja auch viele Hütten und Decken wo ich schlafen könne, aber ich will lieber drinnen schlafen. Da ist es viel gemütlicher. Das sag ich Frauchen dann auch indem ich vor der geschlossenen Tür stehe und belle. Frauchen hat dann auch immer Verständnis und lässt mich wieder rein.
In meinem neuen Zuhause leben auch noch andere Hunde. Zwei Mädels und vier Rüden. Ich vertrage mich mit allen gut. Eigentlich gehe ich ihnen aus dem Weg. Mir machen die alle viel zu viel Trubel und der Balou ist manchmal auch echt gemein zu mir. Wenn er schlechte Laune hat und ich grad des Weges komme, dann lässt es das immer an mir aus. Das ist gemein und Frauchen schimpft dann auch immer mit Balou, weil ich dann manchmal auch echt Angst habe.
So toll mein neues Zuhause also auch ist, noch schöner fände ich es, wenn es ein weniger ruhiger zugehen würde. Vielleicht ein Zuhause wo ich alleine wäre mit meiner Familie oder wo ich nur einen Kameraden hätte, vielleicht sogar einen in meinem Alter? Ein anderer Hund mit dem ich einfach zusammen rumliegen kann um die Ruhe zu genießen. Das wäre toll!
Vor ein paar Tagen ist die Frieda bei uns eingezogen. Die kommt aus dem selben Tierheim wie ich. Frauchen nimmt sie jetzt immer mit, wenn sie mit mir Gassi geht. Sie sagt, seit Frieda da ist, wäre ich noch mehr aufgeblüht. Ich schnüffel mehr auf der Wieder und ich hab sogar letztens ein ganz großes Loch gebuddelt und nach Mäusen gesucht. Leider war keine Maus Zuhause...
Aber auch wenn ich die Frieda ganz gerne mag, viel lieber wäre ich der König im Haus.
Wie ich übrigens zu meinem Namen kam? Im Tierheim nannte man mich Dörgie, aber Frauchen sagte, für ein neues Leben brauche ich auch einen neuen Namen und so taufte sie mich Urmel. Dann kamen eines Tages Freunde von ihr zu Besuch. Sie sagten ich sähe so erhaben aus wie ein englischer Lord. Und so wurde ich also zu Sir Henry.
Kontakt zum Tierheim

Tierheim Tierheimleben in Not

Anschrift 18233 Neubukow
Deutschland
(Pflegestelle)

Ansprechp. Sibylle Northrup

Homepage http://www.tierheimleben-in-not.de/

 
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