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RAMBO männlich, Belg. Schäferhund-Dt. Schäferhund-Mix, geb. 12.02.2017, Endgröße 60-65 cm

Vermittelt

ID-Nummer164551

Tierheim NameTierschutzverein Kronach und Umgebung e.V.

RufnameRAMBO

RasseBelgischer Schäferhund-Deutscher Schäferhund-Mix

Geschlecht/KastriertMännlich

Alter 10 Monate

Farbebraun

im Tierheim seit13.09.2017

letzte Aktualisierung19.09.2017

AufenthaltsortTierheim

Kinderlieb ja

Geeignet für Erfahrene

Größe groß

Temperament lebhaft

Verträglich mit Rüden, Hündinnen, Katzen

Seidenweiches Haar, perfekte Körperformen, süße Fransen hinter den Ohren und am Schwanz, ein wacher und sympathischer Gesichtsausdruck mit Teddybär-Faktor – ich denke, es wird wohl niemand abstreiten, wenn wir behaupten, dass Rambo ein bildschöner Rüde ist! Da er auch noch jung und ein echter Sonnenschein ist, besteht somit leicht die Gefahr, sich zu schnell und überstürzt in das Abenteuer „Junghund“ zu stürzen. Doch aufgepasst: Rambo ist kein Hund, der „nur so nebenher“ läuft! Er ist ein temperamentvoller kleiner Wirbelwind, der die gesamte Aufmerksamkeit und Zeit seines neuen Herrchens fordert!
Einmal bereits musste er nun sein Zuhause verlassen und ins Tierheim umziehen, ein zweites Mal soll und darf dies nicht passieren! Daher sind alle Interessenten aufgefordert, sich ihre Entscheidung doppelt gut zu überlegen und alle Eventualitäten durchzuspielen. Rambo verlässt sich voll und ganz auf uns Menschen, er ist von uns abhängig. Er steht noch ganz am Anfang seines Lebens – hoffentlich eines glücklichen und erfüllten Lebens! Er soll kein Spielball von Schnellschüssen und unbedachten Entscheidungen werden! Seine Zukunft liegt in unserer Hand.
Was für Menschen suchen wir also für unseren Wirbelwind? Zunächst einmal sollten Sie schon etwas Hundeerfahrung mitbringen, denn Rambo muss das kleine Hundeeinmaleins noch von der Pike auf lernen. Bisher kennt er noch kaum Kommandos, was auch nicht schlimm ist – immerhin ist er mit seinen zarten 7 Monaten ja gerade noch im besten Schulalter. Jetzt ist es an der Zeit, ihm die Grundbegriffe des Kleinen Hundeeinmaleins´ beizubringen. Doch Rambo ist hier nicht anders als zweibeinige Schüler: Manchmal hat er Lust zum Lernen und kann es kaum erwarten, solange es um Dinge geht, die ihm Spaß machen. Ein anderes Mal wieder hat er Hummeln im Hintern und möchte am liebsten nur herumrennen und Unsinn anstellen. Und so kann es schon ganz schön anstrengend sein, wenn man so einen noch unerzogenen kleinen Rabauken zuhause hat… :-)
Rambo fehlen nicht nur die wichtigsten Kommandos, er ist auch noch nicht hundertprozentig stubenrein und vor allem das Alleinbleiben muss er noch lernen. Ganz allein im Haus zurückbleiben zu müssen, findet er schrecklich ungerecht und da er sich dann zu Tode langweilt, kann es passieren, dass er sich einen Gegenstand schnappt und darauf herumbeißt. Mit dieser Unsitte ist er allerdings nicht allein, denn die meisten temperamentvollen Junghunde müssen das Alleinsein erst lernen. Es empfiehlt sich daher, wenn wenigstens in der Anfangszeit möglichst immer jemand zuhause ist, so dass man das Alleinbleiben ganz langsam mit ihm üben kann. Dabei geht man erst einmal nur ganz kurz aus dem Zimmer und steigert diese Zeit dann so langsam und unmerklich, dass Rambo sich daran gewöhnt.
Ganz wichtig für so einen jungen Wirbelwind wie Rambo ist natürlich auch, dass er ausgelastet ist. Das bedeutet lange Spaziergänge durch Wald und Flur, wobei man tolle Sachen erschnüffeln und entdecken kann. Rambo ist sehr neugierig, aber auch noch etwas unsicher. Mit etwas Hilfestellung seiner Menschen kann er seine Nase überall hineinstecken und die Welt erforschen.
Ausgiebiges Spielen und Herumtollen steht natürlich auch auf der täglichen To do-Liste. Nur ein ausgelasteter und wohlig müder Hund wird sich hinterher zuhause brav ins Körbchen legen und schlafen. Durch Bewegung und Spiel bekommt Rambo die Möglichkeit, seine Energien abzubauen und wird es später weniger nötig haben, diese an der Einrichtung abzulassen.
Doch nicht nur körperliche Aktivität ist wichtig für einen jungen Hund, Rambo muss auch geistig ausgelastet sein. Gerade als Schäferhund ist er sehr arbeitswillig und lerneifrig. Er braucht unbedingt eine Beschäftigung, bei der er auch mitdenken kann. Ideal wäre der Besuch eines Hundevereins, um dort mit Gleichgesinnten und unter Anleitung zu üben und Spaß zu haben. Egal ob Agility, Unterordnung, Mantrailing, Rettungshunde – Rambo wäre bestimmt geeignet und es gibt ja so viele Möglichkeiten! Wir informieren Sie hierzu gerne!
Charakterlich ist Rambo ein freundlicher und sonniger Kindskopf, der sehr an seiner Familie hängt. Auch wenn er sehr wild und stürmisch sein kann – genauso gern krabbelt er seinen Menschen auf den Schoß und schmiegt sich an sie, um sich dann genüsslich streicheln und knuddeln zu lassen. Er denkt wahrscheinlich, dass er immer noch ein kleiner Welpe sei… :-)
Für kleine Kinder ist Rambo aber trotzdem nicht geeignet, da er für sie einfach zu grobmotorisch ist. Er springt einen nämlich nur zu gern an (dass dies nicht gerade höflich ist, ist eine der Grundweisheiten, die er erst noch lernen muss…) und wir befürchten, dass kleine Kinder mit seiner wilden Art überfordert sind und Angst bekommen könnten. Auch könnten wir uns vorstellen, dass er kleine Kinder nicht für voll nimmt und bei ihnen doch mal ausprobiert, wie weit er gehen kann.
Mit anderen Hunden versteht sich Rambo übrigens sehr gut, möchte aber auch mit ihnen am liebsten nur spielen und herumtollen. Für manche Vierbeiner ist er daher einfach zu anstrengend. Katzen kennt Rambo ebenfalls und kommt normalerweise gut mit ihnen aus.
Auch wenn Rambo bei seinen eigenen Menschen der liebste und gutmütigste Teddybär ist, fremdelt er bei unbekannten Personen doch sehr. Er braucht etwas Zeit, um sich an fremde Gesichter zu gewöhnen. Vor allem fremde Männer sind ihm suspekt. Da kann es dann sogar vorkommen, dass er aus Selbstschutz etwas brummelt. Leider ist Rambo in ungewohnten Situationen sehr unsicher und überfordert und weiß sich dann oft nicht anders zu helfen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass seine Menschen ihn souverän und ruhig führen und ihm Sicherheit vermitteln. Er muss das Gefühl haben, dass seine Besitzer die Situation fest im Griff haben und alles regeln, so dass er das nicht übernehmen muss.
Eventuell hat Rambo auch etwas Schutztrieb geerbt, was bei seinen Vorfahren ja nicht ungewöhnlich wäre. Es könnte also sein, dass er sein Revier gegen Fremde verteidigt, wenn er sich erst einmal eingewöhnt hat.
In Rambo steckt sehr viel Potential, er könnte einmal ein ganz toller Begleiter für aktive und unternehmungslustige Menschen werden. Doch vorher steht noch eine ganze Menge Arbeit an, Arbeit, die zeitraubend ist und sicher den einen oder anderen Nerv kosten wird, aber gleichzeitig auch viel Spaß macht. Zu sehen, wie so ein ungestümer kleiner Wirbelwind langsam erwachsen wird und immer mehr dazulernt, kann auch eine große Erfüllung sein. Wir suchen daher Menschen, die Spaß daran haben, mit einem Hund zu arbeiten und die gerne in der Natur unterwegs sind. Ein Haus mit Garten wäre zudem ideal. Wer möchte sich – natürlich erst nach reiflicher Überlegung – auf das Wagnis „Junghund“ einlassen?
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