shelta - such's tier aus: das Online-Tierheim von TASSO

PHILIP freundlich, verschmust und Katzenfreund

ID-Nummer147381

Tierheim NameStreunerhilfe Bulgarien e.V.

RufnamePHILIP

RasseMischlingshund

Geschlecht/KastriertMännlich

Alter 3 Jahre , 10 Monate

Farbeweiß-schwarz-braun

im Tierheim seit11.03.2017

letzte Aktualisierung03.09.2017

AufenthaltsortAusland

Geeignet für Alle

Größe mittel

Temperament freundlich

Verträglich mit Rüden, Hündinnen, Katzen

Phillip- verschmuster Junge
Geschlecht: männlich, unkastriert
Alter: geboren ca. 2014
Größe: ca. 45 cm
Aufenthaltsort: Hundehotel in Sofia
Charakter: freundlich, verschmust, sozial, katzenverträglich
 
*Patenschaften gesucht*




Update Philip, 26.09.17:
Der süße Phlil möchte euch nochmal Hallo sagen und daran erinnern das er immer noch auf der Suche nach seinen Menschen ist, denn der Idexx 4D Test zur Kontrolle kann auch in Deutschland gemacht werden und die Kosten werden sogar vom Verein übernommen.
Warum also noch warten ;-). Philip kann es nämlich auch kaum erwarten seine Koffer zu packen um in sein neues Zuhause einzuziehen.
Er ist sehr süß und lustig, genießt Streicheleinheiten und lächelt gerne in die Kamera wie man sieht.

04.08.17:
Es gibt mal wieder Neuigkeiten von unserem fröhlichem Phil :-).
Seine Behandlung gegen Dirofilaria und Tick-Fieber ist vorbei, Hurra! Er ist bereit für sein Zuhause. Seinen nächsten IDEXX 4D Test braucht er im Dez 17/Jan ' 18, die Kosten hierfür übernimmt natürlich der Verein auch im neuen Zuhause. Er könnte immer positiv für Tick-Fieber sein, aber unsere Tierärzte gewährleisten uns, dass es nicht bedeutet, dass er krank ist.
Phil ist ein bisschen misstrauisch neuen Hunden gegenüber, aber wenn er sie erst einmal kennen gelernt hat ist alles okay. Er ist auch super kuschelig - wie die Fotos zeigen und es ist höchste Zeit, dass er das Leben als Teil einer Familie genießen kann.

Update Phillip, 03.06.17:
Ich wünsche mir, ihr hättet Philipp an dem Tag sehen können, wo wir ihn aufgenommen haben und dann den Vergleich mit heute sehen können. Der Unterschied ist beachtenswert und ist nicht nur äußerlich. Der ängstliche, sehr dürre und traurige Junge, der von den Menschen nur Bosheit erwarten hatte, ist weg. Jetzt ist er selbstbewusst und sicher.
Leider haben wir nicht nur gute Nachrichten für Phil. Nach der Behandlung mit Doxycyclin (auf Grund der Anaplasmose, Erlichiose und der ...Anämie) waren wir mit Philipp beim Tierarzt und ließen eine Blutuntersuchung machen. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass unser Junge erhöhte Werte hatte und der Tierarzt ließ sofort einen neuen Herzwurm-Test machen. Wir waren entsetzt. Der Test war positiv. Phil litt also auch noch an Herzwurm.
Der arme Junge! :-(
Wir hatten gerade etwas Hoffnung geschöpft, dass ihn in Zukunft nur Gutes erwartet. Und dann so etwas! Die Herzwurmerkrankung ist lebensgefährlich, wenn man sie nicht behandeln, sie ist langwierig und kostenintensiv.
Bitte helft uns die weiteren Untersuchungen (inkl. der Echokardiografie, mit der die Tierärzten feststellen können welche Schäden der Parasit in Philipps Herz schon verursacht hat) und die Ampullen Imitizid zu bezahlen. Die erwartete Summe für die Behandlung liegt bei 200 Euro. Wir schaffen es nicht, alleine die Kosten für alle Notfälle zu tragen, daher zählen wir auf Eure Hilfe: http://bit.ly/spenden-fuer-tiere
Oder übernehme eine PATENSCHAFT für Phil ? http://bit.ly/tieren-helfen
Streunerhilfe Bulgarien e.V.
Betreff: Spende Phil
IBAN: DE82460500010051038958
BIC: WELADED1SIE
Per paypal:
kontakt@streunerhilfe-bulgarien.de

März 2017:
Mein Name ist Phillip und ich bin 3 Jahre alt. Gestern bin ich zum ersten Mal in meinem Leben ruhig eingeschlafen!
Hier kommt meine Geschichte:
Ich wurde in den Gebirgen geboren. Dort rannte ich mit dem Wind um die Wette und genoss die volle Freiheit auf eine Art und Weise, wie das nur für einen heimlosen Hund in den Gebirgen möglich ist. Allerdings hatte ich Probleme, regelmäßig etwas zum Fressen zu finden, wurde kontinuierlich schwächer und entschied mich, woanders auf Futtersuche zu gehen. Ich verließ das Gebirge und lief die Straße runter. Ich weiß, dass da Menschen in ihren Autos vorbeifahren und Reste hinterlassen. Reste, die sie Müll nennen, die ich aber als leckeres Abendessen betrachte. Ich habe eine verlassene Tankstelle gefunden und entschied mich, erstmal dort zu bleiben. Es gab auch zwei Sicherheitsmänner da – der eine war um einiges netter zu mir als der andere.
Gestern hielt ein Auto am Straßenrand an und eine Frau stieg aus. Ich war sehr hungrig und lief auf sie zu – vielleicht hätte sie ja etwas Müll für mich? Sie fing an, mit mir zu schimpfen, vielleicht wollte sie, dass ich mehr aufpasse, wenn ich über die Straße renne, aber der Hunger hatte mich zur Verzweiflung gebracht, ich konnte mich gerade noch vor einem großen LKW retten.
Die Frau lehnte sich an die Autotür und beugte sich zu mir. Sie streichelte mich und redete ganz sanft und leise zu mir. Müll hatte sie aber nicht… Noch eine Frau stieg aus und guckte in Richtung Tankstelle, auf der anderen Straßenseite. Dort lag mein Freund.
Er hat Schmerzen und muss häufiger liegen, da er von einem Auto überfahren und verletzt wurde. Er schleppte sich, halb-liegend, halb-laufend, zu den Frauen und sie überquerten dann die Straße, um ihn auch zu streicheln. Er ist noch ein Baby und liebt die menschliche Aufmerksamkeit. Ich jedoch habe Erfahrungen mit Menschen gemacht und weiß, dass das auch wehtun kann. Sie blieben ein bisschen bei uns, gaben uns einige Salzstangen (diese Frauen essen kein Fleisch, könnt ihr euch das vorstellen?) und dann sind sie gegangen, so wie viele andere vor ihnen. Mein Freund was super enttäuscht, weil er dachte, sie seien anders, aber wie ich euch schon gesagt habe, er ist sehr naiv…
Tja, ich muss aber zugeben, dass er dieses Mal Recht hatte! Die Frauen kamen einige Stunden später zurück und brachten uns Trockenfutter und diverse Leckerlis. Als sie die Autotür öffneten, um mir Trockenfutter hinzulegen, hüpfte ich sofort rein, ich war so hungrig! Obwohl ich weiß, dass der direkte Kontakt mit Menschen gefährlich sein kann und schmerzvoll für mich enden kann, hatte ich innerlich das Gefühl, dass ich diesen Frauen vertrauen konnte.
Mein Freund kam auch mit ins Auto (er ist halt neugierig) und durfte auch fressen.
Kurze Zeit später schlossen sich die Autotüren und das Auto fuhr los. Die beiden Frauen sprachen ganz ruhig und sanft zu uns und obwohl ich etwas beunruhigt war, entschied ich mich, ihnen zu vertrauen. Nach einiger Zeit entspannte ich mich – ich war warm, satt, ihre Stimmen waren voller Liebe und ich konnte zum ersten Mal seit sehr langer Zeit zu Ruhe kommen. Ich lehnte meinen Kopf am Bein der einen Frau an und zum ersten Mal in meinem Leben konnte ich sicher, satt und geliebt einschlafen.
Ich gehe davon aus, dass ich stundenlang geschlafen habe, weil ich in einem stillen Auto aufgewacht bin. Ich wurde dann zum Tierarzt gebracht. Toll fand ich das nicht, aber mir wurde gesagt, ich sei gesund, obwohl eindeutig viel zu dünn. Eine der Frauen setzte sich zu mir auf den Boden, umarmte meinen Kopf und versprach mir, sie würde alles Mögliche tun, damit ich nie wieder leiden muss… Ich will ihr so gerne glauben!
Unser Held hat sich selbst vorgestellt: wie ihr mitbekommen habt, hat Phil einiges erleben und überleben müssen, hat aber zugleich sein Vertrauen an die Menschen nicht komplett verloren. Eigentlich hat unser Magerschinken, wie wir ihn genannt haben, und regelrecht angefleht ihm zu helfen und ihn aufzunehmen. Die gleichgültigen Worte des Sicherheitsmanns, dass er die Hunde manchmal füttere (was wir nicht wirklich geglaubt haben), und dass es dort schon immer Hunde gegeben habe, die aber ja irgendwann von Autos erfasst und getötet wurden, haben uns in unserer Entscheidung nur bestärkt. Zuerst wollten wir nur einen Sack mit Futter da lassen und wieder gehen. Wir konnten es aber nicht übers Herz bringen, Phil und seinen Freund, der ebenfalls sehr mager ist und mit seinem rechten Hinterbein humpelt, dort zu lassen.
Wir werden demnächst noch die Möglichkeit haben, seinen Charakter und seinen Gesundheitszustand besser kennenzulernen. Die Tests für das Parvovirus, Corona und Giardien sind negativ. Er war sehr hungrig und wie man von den Fotos sehen kann – auch furchtbar dünn. Vor ihm liegen noch diverse Tests und Untersuchungen (wie z.B. ein Bluttest), eventuell eine Therapie, wenn er we
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